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Trockenbau

Archiv für September 2008

Meersburger Bürgermeisterin Becker Favoritin bei OB-Wahl Überlingen

30. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, MEERSBURG, POLITIK, TOURISMUS

Die 42-Volljuristin gewinnt mit Charme und Fachwissen gegen männliche Konkurrenz-
Das südlichste Kneippheilbad soll die Gesundheitsstadt am Bodensee werden

ÜBERLINGEN / MEERSBURG.fsf/ Die Volljuristin Sabine Becker seit Februar 2005 Bürgermeisterin der historischen Stadt Meersburg will es wissen, sie bewirbt sich als Oberbürgermeisterin in Überlingen, wobei sie als Favoritin im zweiten Wahlgang ge- handelt wird. 700 Stimmen trennen sie von ihrem Kontrahenten, dem Bad Säckinger Bürgermeister Martin Weißbrodt, bei Markus Keller dem Geschäfts-führer der Bad Dürrheimer Kur- und Bäder GMBH sind es 1000 Stimmen. Zwei weitere Kandidaten haben aufgegeben. In Überlingen sind 16..834 Bürger zur Wahl aufgerufen. Der OB-Volkmar Weber geht in die Wirtschaft. Die 42-Juristin Sabine Becker verspricht Überlingen zur führenden Gesund-heitsstadt am Bodensee zu machen, was dringlich ist, denn das südlichste Kneippheilbad in Deutsch- land steht durch Schließung von Sanatorien und Kliniken vor der Aberkennung.

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Lindauer Hafenstreit vor Konstanzer Gemeinderat

30. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, POLITIK, RECHT, TOURISMUS

Bayerische Ob. Petra Seidl bietet Badenern Nutzungsrechte an-
Parteien scheuen langwierigen Gang vor Verwaltungsgerichten

LINDAU / KONSTANZ.fsf/ Am kommenden Donnerstag den 2. Oktober will die Lindauer Oberbürgermeisterin Petra Seidl um 16 Uhr vor dem Konstanzer Gemeinderat in „Hafenstreit Lindau” sprechen und statt Klage vor dem Verwaltungsgerichthof eine offensive Verhandlungsbereitschaft sowie Vertrauen anbieten. Es ist ein Gegenbesuch. Vor gut einem Jahr sprach der Konstanzer OB Horst Frank vor dem Stadtrat Lindau. Seit 2003, nach Verkauf sämtlicher 12 Bundesbahnhäfen am Bodensee, zum Schnäppchenpreis von 12,5 Millionen Euro an die Stadtwerke Konstanz mit Bodensee-Schifffahrt, streiten die Städte um das Eigentumsrechtsrecht des Hafens Lindau. Die bayerische Stadt macht geltend, dass sie sofort nach Verkauf im Juli 2003 mit Stadt-ratsbeschluss nach 24 BauGB das Vorkaufsrecht geltend gemacht haben. Entscheidend sehen die Lindauer die Eigentumsrechte durch den bayerischen König Maximillan II. bestätigt, der den Hafen bis 1854 erweitern und mit Leuchtturm und bayerischem Löwen auf der Mole mit Hoheitsinsignien bauen ließ. Den bayerischen Bodensee -Hafen in badischen Besitz kommt für die Lindauer nicht in Frage, es ist gleich einer Okkupation.

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„Steinzeit-Apfelfest“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen

30. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Apfelkönigin Ann-Katrin Wirth stellt am 12.Oktober knackige Äpfel vor -
5000 Jahre alte Steinzeit-Äpfel aus dem Bodensee sind Sensation

UNTERUHLDINGEN.fsf/ Knackig bis steinhart” geht es am 12. Oktober beim ersten „Steinzeit-Apfelfest” der Pfahlbauten Unteruhldingen zu. Die Bodensee-Apfelkönigin Ann-Kathrin Wirth präsentiert mit der Obstbauererzeugergemeinschaft Bodensee sowie den Produzenten Bodensee-Obst und dem Kompetenz-zentrum Bavendorf das Obst von Birne bis Apfel. Als Highlight stellen die Pfahlbauten Unteruhldingen die ältesten Äpfel der Welt, aus dem Zeitraum 1000 bis 3900 Jahre v. Chr., aus. Es sind archäologische Funde aus den Pfahlbau-Siedlungsschichten des Bodensees vor Bodman, Sipplingen, Unteruhldingen, Wangen und Hagnau. Über Jahrtausende waren die getrockneten Äpfel im Seegrund luftdicht abgeschlossen, hier mutierten sie zu Walnussgröße in Stein. Nach Aussage des Leiters der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel zeigen die Funde, dass selbst die Steinzeitmenschen wert auf Vitamine legten, wobei sie sich im Winter einen Vorrat von getrockneten Äpfeln zulegten. Für Schöbel haben die Steinzeit-Äpfel einen ungeheuren Wert, weisen sie doch auf die über 100 Pfahlbau-Siedlungen im Bodensee hin, die jetzt auf Betreiben der Schweizer Bundesregierung unter Mithilfe von Museen und Denkmalämtern aus sechs Ländern von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und damit geschützt werden sollen.

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Bodensee- Apfelkönigin Kathrin Wirth präsentiert die erste Apfel-Pizza

29. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Unteruhldinger Gastronom Vincenzo Martorana ist ein findiger Pizza-Bäcker

Im Juli war die Pfahlbau-Pizza mit Zutaten wie vor 5000 Jahren der Renner

UNTERUHLDINGEN.fsf/ Im Juli war der 51-jährige italienische Gastronom Vincenso Martorano von Restaurant „Il Pavillone” in Unteruhldingen am Bodensee, mit Spitzenlage direkt gegenüber den weltberühmten Pfahlbauten Unteruhldingen, die im Jahr von über 300.000 Touristen besucht werden, mit einer Pfahlbau-Pizza der Renner. Belegt war diese mit Naturalien, inklusive Teig, die es schon in der Steinzeit vor gut 5000 Jahren gab. Jetzt folgt die Apfel-Pizza, die die Apfel königin Kathrin Wirth auf Hefe-Pizzateig mit Boscop- Äpfeln mit Quittenpüree und Zimtzucker präsentiert beziehungsweise probiert. Die lukul- lische Apfel-Pizza wird im „Il Pavillone” während der Obsternte im Oktober angeboten. Mit der Apfel-Pizza, nicht gleich Apfelkuchen, will der Gastronom den deutschen Apfel schmackbarer machen, kommt doch jeder dritte gekaufte Apfel in Deutschland vom Bodensee, wo die Ernte bei 300.000 Tonnen liegt.

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Jubiläum für älteste Binnenseefähre Europas geplatzt

29. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, MEERSBURG, TECHNIK, TOURISMUS

Restaurierte Bodensee-Fähre „Meesburg- Ex-Konstanz” erst 2010 im Heimathafen-
Bodensee- Wasserpegel ist zu hoch für Schlepp unter der Rheinbrücke

KONSTANZ .fsf / Geplatzt ist das Jubiläum-Event der ältesten Binnensee- Fähre der „Meersburg- EX-Konstanz”, geplant war das restaurierte 32 Meter lange Schiff Baujahr 1928 am 30.September in den Heimathafen Konstanz- Staad zu schleppen. Als Absage gilt zu hoher Wasserstand des Bodensees womit eine Passage unter der alten Rheinbrücke nicht möglich sein soll und des weiteren keine zwei Schleppschiffe mit Führer. Seit 1996 liegt die „alte Dame”, wie sie liebevoll vom Verein „Rettet die Meersburg EX-Konstanz” genannt wird unter der Autobahn-Rheinbrücke zur Restauration. Über 800.000 Euro wurden bislang in das Technische Denkmal investiert, wobei bis zur Fertigstellung noch an die 700.000 Euro fehlen. Die Eigen-leistung des rührigen Vereins wird in gleicher Höhe gerechnet. Um das Schiff jetzt flott zu machen haben der Konstanzer OB Horst Frank, der EX-Minister Ulrich Müller sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hofmann die Spendenaktion „Ein Schiff wird kommen”, mit Bettelbriefe an die Industrie, Wirtschaft und Interessierte, ins Leben gerufen. Zur Fertigstellung wurde jetzt 2010 genannt, wobei die Stadtwerke Konstanz als Betreiber-Gesellschaft das Museumsschiff unter ihrer Flagge für Events vermarkten wollen

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„Birnau-Maler“ Sand zehn Jahre bei weltberühmter Klosterkirche

29. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, HOBBY, KUNST UND KULTUR, NATUR, TOURISMUS

Atelier und Ausstellung auf Parkplatz der Basilka -
Künstler bietet Maler-Kurse mit Motiv Bodensee an

UNTERUHLDINGEN.fsf/ Der „Birnau-Maler” Norbert Sand feiert 10-jähriges Bodensee-Jubiläum. Diese Woche fangen seine neuen Kurse mit Motiv der Pfahl-bauten Unteruhldingen, Burg Meersburg und andere Motive an. Das Konzert von Ivan Rebroff, dem Sangesbarden russischem Verschnitt in der weltberühmten Barockkirche Birnau im Sommer 1995, ist für Norbert Sand das Schlüsselerlebnis an den Bodensee zu ziehen. Er schenkt Rebroff im Beisein des Zisterzienser-Priors Ambrosius Schaidle sein Portrait. Vordem hat er Heinz Rühmann, den Sänger Fats Domino, den ewig jungen Allround- Künstler Johannes Hester (Juppi) und andere portraitiert. Seit 1999 steht der „Art- Caravan” von Norbert Sand unter Bäumen am Rande des Parkplatzes der Birnau. Hier hat er sein Atelier aufgebaut, stellt und verkauft Bilder der Barockkirche sowie klassischen Motive vom Bodensee. Im Jahre 2000, zur 250-Jahrfeier der Klosterkirche, gelegen inmitten von Weinbergen, gestaltet er das Etikett der Weinflasche „Birnauer Kirchhalde” mit Bildnis der Wallfahrtskirche. Die Edition wird zum Sammlerobjekt.

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Ingrid Reichle gibt Lebenshilfe durch Astrologie

26. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, SOZIALES

Eine Konstanzer Powerfrau auf dem Weg der Erkenntnis

Zur Esoterik geht sie auf Distanz zu unseriös

KONSTANZ. fsf/ Die Kons- tanzerin Ingrid Reichle ist As- trologin aus Lebenserfahrung. Nach Geburtsdaten liest sie aus Planeten-Konstellationen, aus Tierkreis und Häusern, die Vergangenheit und Zukunft. Das Rohkonzept / Schema lädt sie sich aus dem Computer runter, wonach die eigentliche Feinheit und Deutung beginnt. Hier kommt ihr ihre psyo- hologische Ausbildung an der Psychiatrie Reichenau (PLK) sowie ihre Arbeit in der Entwicklungshilfe sowie Glo- betrotter- Erleben von Indien Goa, San Franzisko bis Nepal / Katmandu zugute. In der fernöstlichen Mystik erkennt sie das Gesetz von Ursache und Wirkung. Sie ist auf der Suche nach Verinnerlichung, nach spirituelle Erk- enntnis, was ist hinter dem Vorhang „Mensch”? Es wird für sie das imaginäre dritte Auge. Seit 1989 ist für sie die Astrologie, mit eigener Praxis, Berufung. In ihren Horoskopen gibt sie Klarheit und Einsicht in die eigenen Fähigkeiten bis Schwächen, von der Kindheit, Familienbeziehung bis zum heutigen Partner. Vorraussetzung sind für sie, wie für jeden anderen Astrologen, das Geburtsdatum, Geburtsort und Geburtsminute. 70 Prozent ihrer Klienten sind Frauen sowie 30 Prozent Männer aus allen Berufsschichten.

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Überlinger Architekt Arbogast hat über 100 Brücken auf dem Jacobsweg gemalt

26. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, NATUR, TOURISMUS

Kultur und Fitness führten ihn 2500 Kilometer Fußmarsch nach Santiago de Compostela -
Ausstellung bis 5. Oktober in der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Konstanz

ÜBERLINGEN / SANTIAGO DE COMPOSTELA. fsf/ Über 100 historische Brücken hat der Überlinger Architekt Herbert Arbogast von 1998 bis 2003 auf dem Weg nach Santiago de Compostela, zum Grab des Christus- Jüngers Jacobus „plein air” mit Tusche gezeichnet. 20 von ihnen, von Genf bis Pyrenäen, stellt er erstmalig in der Deutsch- Französischen Gesellschaft in Konstanz aus. Kein Gelübde oder Buße, sondern kulturelles Interesse und körperliche Vitalisierung führte den damals 65-jährigen in zehn Etappen auf den Jacobsweg, den der Europarat 1987 zur „ersten europäischen Marschroute” erklärt hat. Statt traditioneller Pelerine (Regenumhang), breitkrempigen Hut, geschwungenem Wanderstab und Jakobsmuschel um den Hals führte er einen Zeichenblock und Tuschefedern mit sich. Während andere mit der Kamera Klick machten zeichnete er filigrane Kunstwerke in Tusche, die in ihrer Sammlung weltweit als einmalig gelten.

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Größtes deutsches Schulmuseum in Friedrichshafen platzt aus allen Nähten

17. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, HOBBY, TOURISMUS

Reiche Zeppelin-Stadt lässt sich Zeit für Erweiterung an Villa „Riz“ –
Museumsleiter und Sammler Norbert Steinhauser ist vergrätzt und denkt an Nachfolger

FRIEDRICHSHAFEN. fsf/ Der 78-jährige Sammler deutscher Schulgeschichte, der EX- Schul-direktor Norbert Steinhauser, ist vergrätzt über die Stadt Friedrichshafen. Mit seinem Kollegen Prof. Erich Müller- Gaebele, gleichfalls ein passionierter Sammler, hat er 1980 das erste Schul-museum in Baden-Württemberg mit größter Sammlung gegründet. Auf Angebot der Stadt Friedrichshafen zogen sie 1989 in der „Villa Riz“ in exponierter Lage Nähe Bodensee. Hier auf drei Etagen mit 450 qm deutsche Schulgeschichte von der Kloster-zeit, Drittes Reich bis zur Dorfschule der Neuzeit. In drei kompletten Klassenräumen aus der Zeit um 1850 mit russischer Rechenmaschine, aus dem Kaiserreich um 1900 sowie der Weimarer Republik um 1930 wird in „Original-Kulisse“ gepaukt. Über 20.000 Exponate von Schulbüchern, Schulranzen, Schultüten bis Landkarten mit einem Versicherungswert von 1,8 Millionen Euro. Zu den Requisiten prominenter Schüler gehört das Zeugnis von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl sowie die Schulbank des baden-württembergischen Ex-Ministerpräsident Lothar Späth, der als „Cleverle“ deutscher Wirtschaftsgeschichte schreibt. Seit zwei Jahren ist klar, in der Pauker-Villa ist kein Platz mehr für weitere Sammlungen, auch fehlen Räumlichkeiten die deutsche Schulgeschichte informativ weiter zu geben. Von der Stadt wird ein Anbau an die Villa versprochen, doch nichts tut sich. Das Museum wurde seit Gründung von über 900.000 „Nachsitzern“ besucht. An Spitzentagen sind es gut 400 Kinder oder „Gestrige“.

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Luigi Pesaro seit 40 Jahren „Kult“ in Konstanz

17. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE

Der Mann aus Varese hat die Pizza in die Bodensee-Metropole gebracht-
In „Old Mary’ s Pub“ wird das Jubiläum mit Jazz und Guinness gefeiert

KONSTANZ. fsf/ Der 64-jährige Luigi Pesaro „Konstanz multi bene“. Seit 40 Jahren ist der kleine umtriebige Italiener aus Lago Maggiore / Varese Gastronom in Konstanz. Er hat die bis dato unbekannte Pizza nach „Lago di constanzia“ gebracht und veredelt, dergleichen den ersten Hamburger sowie Dinnele. Im Oktober gibt der „dienstälteste“ Wirt der Bodensee-Metropole eine Fiesta in seiner Studenten-Beize „Old Mary’ s Pub“. In den Plüschsofas sitzen arrivierte Professoren der Uni oder erfolgreiche Manager. Er lernte sie als „Studis“ kennen, jetzt kommt die zweite Generation. Luigi ist in Konstanz „Kult“ und man bleibt ihm mit Pizza, Dinnele, Pasta und Guinness treu. In der Stadt ist er Schrittmacher. Den Anfang macht er 1968 in der Bahnhof-straße mit dem Imbiss „Grill- Room“, dann in der Uni die Studentenbeize „Arche“ sowie nachfolgend „Old Mary’ s Pub“ No.1. In der Hütlinstrassemit mit erstem Guinness in Konstanz . Seit 1980 ist er mit „Old Mary’ s Pub“ No. 2 in der Kreuzlinger Straße. Und weil noch nicht ausgelastet, eröffnet er 1999 in der Hafenmeile das Eiscafe „Chicco“, wo er 24 Sorten bestes italienisches Eis anbietet. Beim Wein- Suser- Campusfest oder Weihnachtsmarkt backt er mit seinem Mitarbeiter Antonio aus Kalabrien, der seit 20 Jahren bei „Cheffe“ ist, – auch ein Jubiläum-, Hunderte Pizza im mobilen Pizzaofen.Vor zwei Jahren wurde Luigi Pesaro für sein Lebenswerk mit dem Gastro-Oskar der „Ingrid mit Kochlöffel“ (Skulptur Peter Lenk) ausgezeichnet.

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Restaurant „Pelican“ in Konstanz mit exquisiter Küche

14. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE

Hohenegg- Wirt Dudic ist nach 20 Jahren in EX- Lokal heimgekehrt –
Restaurant im toskanischen Stil mit edlem Mobiliar traumhaft saniert

KONSTANZ: fsf/ Dudic ist heimgekehrt. Vor 20 Jahren war der heutige Hohenegg-Wirt in der Emmishoferstraße 1 mit Balkangrill „Dubrovnik“ erfolgreich. Nach ihm kam es zum Wechsel vom Italiener, Jazzkneipe bis Grieche. Dann wurde im toskanischen Stil mit exotischen Namen „Pelican“ total saniert. Das Restaurant mit edler schwarzer Ledergarnitur und heller Theke erinnert jetzt an eine Lounge. Die hübsche Tochter von Dudic Radmila mit Schwiegersohn Zeljko Bjelan sind Inhaber. Ihnen zur Seite steht seit Anfang September der Spezialitäten- Koch Markus Schnatterer, der weltweit in besten Häusern gearbeitet hat. Seinen Gästen, mit Restaurant 50 Plätzen sowie Außengastronomie gleichfalls 50 Plätzen, bietet er eine marktfrische Küche, mit 14-tägig wechselnder Karte an. Nach Saison gibt es Wildgerichte mit frischen Pilzen, fangfrischen Fisch vom Pacific oder Bodensee oder für Vegetarier eine Auswahl wie Pastagericht mit Pinienkernen und Kräutern. Für den „Chef de Cuisine“ entscheidet die Qualität, Konservierungsmittel oder Aromastoffe haben bei ihm in der Küche nichts zu suchen.

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Start für SWR- Doku-Soap „Blaues Blut und rote Rosen“

12. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, INSEL MAINAU, PROMIS, TOURISMUS

Gräfliche Familie Bernadotte und 300 Angestellte sind Protagonisten -

Krasse Werbung für Bodensee-Touristeninsel Mainau

MAINAU. fsf / Krasse Werbung für die 45-Hektar Blumeninsel Mainau ist die SWR- Doku- Soap „Blaues Blut und rote Rosen“, die in fünf Folgen ab Samstag startet. Die gräfliche Familie Bernadotte mit Geschäftsführerin Gräfin Bettina sowie Geschwistern Gräfin Catharina, Gräfin Diana sowie Graf Björn und Graf Christian sind die Haupt-darsteller im geschäftigen Umfeld. Nicht im Film ist die Mutter Gräfin Sonja Bernadotte. Weitere Protagonisten sind die 300 Angestellten auf der Touristen-Insel, von Gärtnern bis Köchen. Die Insel, die Nummer Eins im Fremdenverkehr am Bodensee, wird im Jahr von durchschnittlich 1,2 Millionen Touristen aus aller Welt besucht. Die SWR-Sendung, mit Produktion NDR-Hamburg, wird in vier weiteren Folgen jeweils am Samstag 15,10 Uhr im Dritten Programm sowie ab 1. November jeweils 11 Uhr im ARD gesendet.

Die Privatsphäre der gräflichen Familie sowie Angestellten war für das Kamerateam des SWR von Juni bis Juli „tabu“, gezeigt werden sollte auf der Blumeninsel der geschäftige Alltag vom Blumen-schnitt bis Küche und Höhepunkt dem legendären „Der Rosenball“ mit Promis und Feuerwerk sowie Gast in der Schwedenschenke. Im Weißen Saal des Schlosses zelebrierte der Sternekoch Rafael Erfkämper für 70 Gäste den Hauptgang „Carpaccio vom Octopus mit Mango –Artischocken-Salat, Lamm- Crepinette auf Ratatouillegemüse mit gebackener Polenta- Oliventorte“. Für die 200 zahlenden Gäste in der Schwedenschenke gab es vom dickbäuchigen Küchenchef „Brandy“: „Das Rosensoiree: „Poulardengalantine mit Chutney von Ananas, Mango und Chili dazu Wildkräutersalat, Seeteufel gespickt mit Räucherlachs auf Hummersauce mit Gemüseperlen und wildem Reis, Rindermedaillon gefüllt mit Riesengarnelen an Barolosauce, Spargel-Zucchinigemüse und getrüffelten Herzogin- Kartoffeln“.

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Lenks neues Werk ist eine bissige Satire auf Politik und Wirtschaft

7. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KUNST UND KULTUR, POLITIK, PROMIS

Nackte Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsmagnaten im Geldbad –
Ex-Verteidigungsminister wollte Künstler verklagen und Schriftsteller Walser traut sich nicht mehr zum Friseur

LUDWIGSHAFEN / BODENSEE. fsf/ Deftig ist das 10 Meter Triptychon des 61-jährigen Provo-kationskünstlers Peter Lenk am historischen Zollhaus in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee mit Thema „Ludwigs Erbe“. Im Dreiteiler halten sich die nackten Politiker EX- Finanzminister Hans Eichel, Ex-Bundeskanzler Gerd Schröder, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der bayerische EX- Ministerpräsident Edmund Stoiber und FDP-Chef Guido Westerwelle mit Schild „Global Players“ verschämt an den Genitalien. Im gleichen Abschnitt schwimmen die führenden deutschen Wirtschaftsmagnaten gleich Dagobert Duck nackt im Geldbad und treiben es Freudenmädchen im Sexkral mit Schild und Portrait „Hartz XI“. Ein grinsender Ministerpräsident Günther Oettinger begrüßt die Widerstandskämpfer wie EX-Ministerpräsident Hans Filbinger aus dem „Toten-Reich“. Die Monarchie lebt im mittleren Teil mit Denkmal König Ludwig von Baden mit Protestanten für und wider der Monarchie. Dabei die katholische Kirche mit Papst Benedikt XVI.. Mit dem Triptychon will der international bekannte Künstler Peter Lenk, – Mauer-Kieker Berlin, Hafen- Imperia Konstanz, Bodenseereiter- Überlingen und andere-, auf die die Verlogenheit und Raffgier- sowie Abzockermentalität der heutigen Zeit in Politik und Wirtschaft aufmerksam machen, wobei er seine Arbeit primär in der Neuzeit sieht.

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Englische Fachpresse adelt “DS Hohentwiel” als das schönste restaurierte Schiff

4. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Bodensee-Schaufelraddampfer im neuen James Bond „Quantum of Solace“-
Seit zweiter Jungfernfahrt fünfeinhalb Mal die Erde umrundet

HARD / BREGENZ. fsf/ Die englische Fachpresse zeichnet die „DS Hohentwiel“, den einstigen Salondampfer des württembergischen Königs, als das „schönste restaurierte Schiff“ aus. Seit Mai 1990 ist der letzte Bodensee-Schaufelraddampfer, nach einer aufwendigen Restauration von drei-einhalb Jahren sowie Kosten von über 2,3 Millionen Euro, wieder auf Kurs. An Bord des mondänen Schiffes Baujahr 1913 immer wieder gekrönte Häupter, Staatspräsidenten, Wirtschaftskapitäne, Promis, Starlets und Events wie Hochzeiten. Im Mai wurde die „DS Hohentwiel“ von Starregisseur Mac Foster für den James Bond Thriller „Quantum of Solace“ samt Mannschaft geordert. Gedreht wurde an der Tosca- Bühne der Bregenzer Festspiele, wo sich der Hauptdarsteller Daniel Craig durch den 300 Tonnen Augenaufschlag kämpfte. Der Bösewicht im Film, der Schauspieler Mathieu Almaric, kam mit Gefolge auf der „DS Hohentwiel„. Am kommenden Sonntag lesen zwei der be-kanntesten österreichischen Literaten an Bord, dazu gibt es ein Drei- Gänge- Menue von der Greber- Gastronomie…. und mit Glück einen traumhaften Sonnenuntergang im Bodensee.

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Affenberg Salem weiter die No.3 im Bodensee-Tourismus

2. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, NATUR, UMWELT

Zehn Prozent des Weltbestandes leben bei Baron de Turckheim-
Kinder wollen „Verwandte“ aus Algerien und Marokko besuchen

SALEM. fsf/ Seit 1976 ist der Affenberg Salem unangefochten die Nummer drei unter den Touristik- Veranstaltern am Bodensee. Die Nummer eins ist die Bodensee-Schifffahrt (BSB) gefolgt von der Blumeninsel Mainau. Der elsässische Baron Gilbert de Turckheim hat das Gehege am Bodensee sowie drei weitere Parks in Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und den „Trentham Monkey Forest“ in Mittelengland gegründet, um die Berberaffen vor der Ausrottung zu schützen. In den Ursprungsländern Algerien und Marokko wurden sie als Landplage erschlagen und vertrieben. Der weltweite Bestand liegt heute bei gut 8.000 possierlichen Tieren, wobei diese nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste stehen. In den vier Parks von Baron Gilbert de Turckheim leben rund 800 Tiere und damit rund zehn Prozent des Weltbestandes.

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