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Pfahlbauten

Archiv für Dezember 2008

Prunkschiff für Bayern-König Ludwig II. läuft in zwei Jahren vom Stapel

30. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, HOBBY, TOURISMUS

Ivan Trtanj gilt als einer der besten Modell-Schiffsbauer Europas -

Im eigenen Museum in Kressbronn 15 detailgetreue Schiffe aus Barock und Rokoko

KRESSBRONN / BODENSEE. fsf/ Wenn in gut zwei Jahren die Prunkbarke von Ludwig II., dem Märchenkönig von Bayern, vom Stapel läuft, wird seine Majestät nicht dabei sein. Der international bekannte Modellbauer Ivan Trtanj aus Kressbronn am Bodensee schnitzt das Schiff derzeit in Maßstab 1:14,34 gleich 1,10 Meter Länge, 30 Zentimeter Breite und 77 Zentimeter Höhe mit Neptun als Bugfigur sowie einer Aufsichtsplattform mit Baldachin der von Nixen getragen wird. Über diesen trägt ein Engel die bayerische Krone. Der Hofmaler Professor Franz von Seitz hatte das Prunkschiff, das nie gebaut wurde und nur als Gemälde existiert, im Jahre 1862 für seine Königliche Hoheit geplant. Das Schiff mit 15,77 Meter Länge sollte von Ludwig II. eine Hommage an den Freund Richard Wagner sein, der am Heck in der Denkerpose verewigt werden sollte.

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Schmetterlingshaus der Mainau ist die Winterattraktion am Bodensee

27. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, TOURISMUS

Über 1000 Tagfalter aus Südamerika und Südostasien im 1000 qm Tropenhaus -

Gärtnermeister Stefan Reisch bestellt die Artenvielfalt als Puppen per Katalog

MAINAU / BODENSEE.fsf/ Der 28-jährige Gärtnermeister Stefan Reisch ist auf der Bodenseeinsel Mainau, besucht von gut 1,2 Millionen Touristen im Jahr, Herr über Tausend Schmetterlinge aus Südamerika sowie Südostasien. Bei 25 Grad Raumtemperatur sowie 90 Prozent Luftfeuchtigkeit ist im 1000 qm Tropenhaus das ganze Jahr Sommer. Zwischen tropischen und subtropischen Pflanzen flattern über das Jahr 90 verschiedene Arten Schmetterlinge, wovon der Atlas-Falter in verschiedenen Brauntönen mit einer Spannweite von 30 Zentimetern der Größte sowie der Maracuja-Falter in Farben Gelb-Rot-Orange mit einer Spannweiter von gerade vier Zentimetern der Kleinste ist. Der Gärtnermeister kauft die Schmetterlinge, wovon keiner unter das Washingtoner-Arten- schutzankommen fällt und damit keine Cites- Bescheinigung braucht, per Katalog bei Großhändlern in Costa Rica und Papua Neuguinea ein. Angeliefert werden sie als Puppen, die dann mit Bindfäden auf der Stange, der Kinderstube, aufgetragen werden. An die sechs bis acht Wochen braucht es vom Ei, Raupe (Larve), Puppe zum Falter. Die Schmetterlinge werden in den Ursprungsländern künstlich aufgezogen, wobei es keine Ausfuhrbeschränkung gibt. In Deutschland dagegen stehen 80 Prozent der heimischen Tagfalter (Schmetterlinge) auf der Roten Liste und sind teilweise akut vom Aussterben bedroht.

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Die originellste deutsche Krippe steht in kath. Kirche Meersburg

24. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, MEERSBURG

Drei Holzschnitzer verewigen Persönlichkeiten der Stadtgeschichte-
An Drei-König kommen die geistlichen Räte und Kirchenmessemer dazu

MEERSBURG.fsf / 20 ehrenwerte Bürger aus der Bodenseestadt Meersburg sind unsterblich. Die Holzbildhauer J.Ehinger (J.E). „Bertie Brandes (BB) und Peter Früh (P.F) haben sie als 40 Zentimeter große Krippenfiguren geschnitzt, die in der katholischen Stadtkirche das Christuskind im Stall anbeten. Es sind der Bürgermeister Karl Moll (1884-1936) im grauen Anzug mit Amtskette, der Meersburg zum Tourismus erweckte, wobei er von 1919 bis 1936 die Geschicke der Stadt lenkte. Die immer hilfsbereite Vincentius-Schwester Thymia – Emilie Neugart (1910-1990) in hellblauem Ordenskleid mit Haube. Sie war von 1946 bis zur Schließung 1979 im städtischen Krankenhaus tätig. Weiter der Arzt Dr. Fritz Zimmermann (1873-1959) „Arzt und Menschenfreund”. Er war von 1918 bis 1950 Chefarzt am städtischen Krankenhaus . Er galt als großer Wohltäter, war Ehrenbürger der Stadt und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihn hat der Holzschnitzer nach Vorlage in hagerer Gestalt mit Spitzbart geschnitzt. Unvergessen ist die „Bären”- Wirtin Irma Gilowsky-Karrer (1921-1989) mit einem freundlichen Wesen. Sie hat der Künstler mit Schnittblumen in der Hand geschnitzt, wobei diese Zeit ihres Lebens eine wichtige schmückende Rolle gespielt haben. Die anderen Personen in Lindenholz (siehe Info-Blatt) sind Förster, Jäger, Wirte, Polizist, Hirte und andere.

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Größter Schoko-Weihnachtsmann und Konditorjubiläum

23. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, TOURISMUS

Konstanzer Konditormeister Reinhard Mayer seit 1984 auf Cafe Bohe -

Feinste Kuchen und Weine in unverändert nostalgischer Einrichtung

KONSTANZ.fsf / 60 Zentimeter groß und 2,5 Kilo schwer ist in der Schoko-Weihnachtsmann von Konditor- meister Reinhard Mayer, von Cafe- Bohe in der Wessenbergstraße in Konstanz. Er dürfte der Größte und wohl auch leckerste in der Stadt sein. Er ist aus bester Schweizer Schoko- lade hergestellt. Im Schaufenster ist der Weihnachtsmann der Hingucker neben feinsten Pralinen und anderen Leckereien. Am 1. Januar 2009 feiert der 50-jährige Konditormeister ein süßes Jubiläum. Seit 1984 ist er auf dem Cafe Bohe das gleichzeitig als Weinstube konzessioniert ist. In der Fasnachtszeit ist die Lokalität mit nostalgischer Einrichtung, – seit 1949 nichts verändert -, eine Hochburg der Narretei. Das Gästebuch weist hoch- karätige Prominenz von Schauspiel bis Politik auf. An den Wänden hängt signiert die gräfliche Familie Bernadotte von der Mainau. Zum „Rosenkönig” Graf Lennart hatte der Konditormeister Reinhard Mayer ein inniges Verhältnis. Der schwedische Graf liebte die Baumkuchen von Cafe Bohe, die zu jedem Frühstück gehörten.

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Die Pille für Salemer Berberaffenweibchen

22. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, TOURISMUS

Größtes europäisches Affenfreigehege bis Mitte März geschlossen-

Makaken aus Algerien und Marokko haben jetzt Brunftzeit

SALEM / BODENSEEKREIS.fsf / Die Berberaffen auf dem Affenberg Salem können jetzt tierisch poppen. Sie sind ungestört, die drittgrößte Touristenattraktion am Bodensee ist von Anfang November bis Mitte März, in der Winterpause. Die possierlichen Affen, zugehörig den Makaken, zuhause in Algerien und Marokko, sind jetzt in der Brunftzeit. Auf dem Affenberg Salem, im Bodenseehinterland, leben auf 20 Hektar an die 200 Berberaffen in drei Clans, wovon gut 100 Weibachen sind. Für 20 gilt von ihnen die Empfängnisverhütung mit Implantat im Oberarm. Bei anderen Berberaffenweichen ist die Pille vom letzten Jahr noch aktiv. Ab April wird mit gut zehn Affenbabys sowie möglichem Ausrutscher gerechnet. Für die Touristen gibt es dann wieder den Dauerklick mit der Kamera. Der Affenberg Salem, zugehörig zu drei weiteren Freigehegen in Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und „Trentham Monkey Forest” in Mittelengland, wird im Jahr von gut 300.000 Touristen besucht. Besitzer ist der elsässische Baron Gilbert de Türckheim, der es sich zur Auf- gabe gemacht hat, die Berberaffen, die auf der Roten Liste im Washingtoner Artenschutzabkommen stehen, vor der Ausrottung zu schützen.

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Traditionelle Kinderstube für Bodensee-Barsche wiederentdeckt

22. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Unteruhldinger Fischer setzen mit Pfahlbauten Fischreiser -

Schon die Kelten setzten auf natürlich Aufzucht und Fischfang

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf / Zurück zu den Vätern der Bodenfischer probieren die Unteruhldinger Fischer in Zusammenarbeit mit den Pfahlbauten. Vor der Kulisse der Stein- und Bronzezeit haben sie in der Flachwasserzone vor dem Naturschutzgebiet Seefelder Aach sogenannte Fischreiser errichtet. Es sind Stangen zwischen die Reisig geflochten wird. Beim normalen Wasserstand des Bodensees, gut zwei Meter höher als im Winter, stehen die Reiser unter Wasser und sind Kinderstube für Barsche (Kretzer / Egli) und andere Weißfische wie Karpfen, die hier im Frühjahr ihre Laichbänder ablegen. Die Reiser wurden letztmalig vor 30 Jahren am Bodensee gesetzt und waren völlig in Vergessenheit geraten. Datierungen belegen, dass die Kelten vor gut 2700 Jahren Reiser in Oberschwaben und am Bodensee als Aufzucht und Fischfangeinrichtung gesetzt haben. Das staatliche Seenforschungsinstitut Langenargen (ISF) hat im Obersee 59 alte Fischreiser gezählt, wobei es am Bodensee noch rund 200 geben soll. Während die Barsche, der zweite Brotfisch der Fischer natürlich ablaichen, wird das Bodenseefelchen in Fischbrutanstalten seit dem 19. Jahrhundert durch die Anrainerländer künstlich hochgepäppelt. Die Fangergebnisse lagen im Jahr 2007 beim Bodenseefelchen bei 252 Tonen und beim Barsch bei 62 Tonnen.

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Revolte auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt

21. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, TOURISMUS

Kultgastronom Luigi Pesaro: „Wir wollen einen Weihnachtsbaum!”

Veranstalter wollen im Frühjahr auf der Marktstätte Tanne pflanzen

KONSTANZ. fsf / Mit 137 Aus- stellern auf 6500 Quadrat- metern, von der Marktstätte bis zum Hafen, verkauft sich Kons- tanz als der größte Weihnachts- markt am Bodensee. Dabei hat die Superlative seit drei Jahren einen negativen Beigeschmack. Aus Kostengründen hat die Stadt den gut acht Meter hohen Weih- nachtsbaum gestrichen, statt- dessen gibt es eine Illumination auf der Hauswand. Für die Marktbeschicker, wie den Kons- tanzer Kultgastronomen Luigi Pesaro und Kollegen, ein Sakrileg: „Zu einem deutschen Weihnachtsmarkt gehört eine festliche Tanne”. Weil die Stadt sowie die Veranstalter geizen will Pesaro für die nächste Weih- nachten bei den Budenbetreibern sammeln gehen. Veranstalter sind seit gut 20 Jahren der Konstanzer Kaufmann Heinrich Stracke sowie der Meersburger Schmuckhändler Gerhard Bar- tels. Für nächstes Jahr ver- sprechen sie Besserung und wollen auf der Marktstätte bei der Unterführung im Frühjahr eine Tanne von fünf bis sechs Metern pflanzen, die dann im Jahr gut einen Meter wachsen soll. Gegen weitere Kritik verwahren sie sich, wo- bei sie keinen Nostalgie-Weihnachtsmarkt wie Nürnberg anbieten wollen. Auf die gut 400.000 Besucher in vier Wochen, wovon 30 Prozent Schweizer sind, sind sie stolz und sprechen von Erfolg.

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Die Engel-Stadt Überlingen entheiligt?

20. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS, ÜBERLINGEN

Himmlische Wesen statt Kühe, Bären oder Schwäne

Künstler Jochen Schimpfle stimmt die Bürger auf Weihnachten ein

ÜBERLINGEN / BAMBERGEN .fsf / Rabauken haben die Engel-Stadt Überlingen entheiligt. Im zweiten Jahr stehen in der Kernstadt Reliefengel in der Größe von 1,60 bis 1.20 Meter, die Schulkinder künstlerisch gestaltet und bemalt haben. Ideenmacher ist der Künstler Jochen Schimpfle aus der Überlinger Teilortgemeinde Bambergen, der mit den Himmelswesen Weihnachtsbotschaftern ausschicken will. Im letzten Jahr führte ein Engelsweg vom Osten der Stadt bis zur Therme im Westen gut 2,5 Kilometer lang. Gesäumt war er von gut 200 Engeln am Wegesrand oder als Drahtgestell in Bäumen. Nachts kamen die Vandalen und zerstörten 15 himmlische Kunstwerke aus Leimholz. Dieses Jahr ist man auf Obacht, die Polizei und Bevölkerung ist alarmiert. Bisher wurden nur drei leicht zerstört, die der Künstler in seiner Werkstatt repariert. Die Zeit für die Engel ist in der Weihnachtszeit gut gewählt, es ist eine Aktion des Überlinger Wirtschaftsverbundes (WVÜ) um die Stadt sowie den Einzelhandel zu beleben. Andere Städte haben es zur anderen Jahreszeit mit Schwänen (CH-Kreuzlingen), Kühen (CH-Zürich) und mit Bären (D- Singen / Berlin) versucht.

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Gräfin Bettina Bernadotte setzt schwedische Fahne auf Modell Mainau-Schloss

18. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL MAINAU, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, TOURISMUS

Verein „Klein-Erzgebirge” baute mit Dienstleister sechs historische Bodensee-Sehenswürdigkeiten -

„Glanzlichter en Miniature” noch bis 28. Dezember im größten Shopping-Center LAGO

MAINAU / KONSTANZ.fsf / Die schwedische Fahne hat Gräfin Bettina Berna- dotte auf dem Mainau-Schloss mit Stephan Drichelt vom Verein „Klein-Erzgebirge”, den besten Modellbauern Deutsch- lands mit Dienstleister „Erzgebirge-Miniatur- schau- Oberan GmbH” gehisst, wobei das Schloss im Maßstab 1:30 aus Leimholz gebaut ist. Sechs Modelle histo- rischer Bauten vom Bodensee, wie die Barockkirche Birnau, die älteste bewohnte Burg Deutschlands die Meers- burg und das Konstanzer Konzil sowie auf der Schweizer Seite das Schloss Seeburg in Kreuzlingen und das Napoleon-Museum Schloss Arenenberg hat das größte Shopping-Center am Bodensee, das Konstanzer „LAGO”, im Stil der 30er Jahre in Auftrag gegeben. Die „Häuslebauer” aus dem Erzgebirg unterhalten in Oberan, gelegen zwischen Chemnitz und Freiberg, den größten und ältesten Miniaturpark Deutschlands. Die „Glanzlichter en Miniature” sind in der Konstanzer Kaufmeile LAGO noch bis zum 28. Dezember ausgestellt. Das Shoppings-Center mit 70 Geschäften wird täglich von über 20.000 Käufern am Tag, wovon gut 40 Prozent Schweizer sind, besucht.

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Bodenseekreis im „Tourismus-Ranking 2008“ der Überflieger mit 4,9 Plus

17. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Zuwachsraten am deutschen Bodensee bei 3,5 Prozent mit 6,251 Millionen Touristen-

Pfahlbauten Unteruhldingen mit über 300.000 Besuchern weiter Spitzenreiter

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE.fsf / Überflieger im „Tourismus-Ranking 2008″ ist der Bodenseekreis mit Zuwachsraten von 4,9 Plus Prozenten, wobei das allgemeine Plus am deutschen Bodensee bei 3,5 Prozent mit 6,251 Millionen Übernachtungen liegen. Spitzenreiter sind weiter die weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen, das größte und älteste archäologische Freilichtmuseum in Europa, mit gut 300.000 Besuchern. Dabei gilt für das Museum der Stein- und Bronzezeit (4500 bis 850 Jahre v.Chr.) das ganze Jahr Saison. Über die Weihnachtstage und im neuen Jahr gibt es eine „Spezial-Führung”, die Termine beziehungsweise Öffnungszeiten sind der 26. und 28. Dezember sowie der 1. und 4. Januar jeweils von 10 bis 16 Uhr.

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Auf Konstanzer Weihnachtsmarkt das Konzil sowie Rheintorturm als Tonkunstwerk

16. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, LINDAU, MEERSBURG, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Töpferei modelliert über 6000 historische Häuschen für Weihnachten -

47-jähriger Handwerksmeister Dieter Bauer aus Fulda auf zehn Märkten

KONSTANZ / FULDA. fsf/ Auf dem größten Weihnachtsmarkt am Bodensee jobbt die 34-jährige Sylvia Gruber und verkauft Tonhäuschen bekannter deutscher Bauwerke sowie der Schweiz, unter ihnen das Konstanzer Konzil, der Rheintorturm sowie das Molenhäuschen. Die lasierten Häuser sind ganz und gar kein Kitsch sondern kleine Kunstwerke in Minature. Die Nachbauten kommen von der Töpferei Dieter Bauer aus Lauterbach bei Fulda, der zu Weihnachten zehn Märkte von Konstanz, Baden-Baden, Worms bis Oberhausen im Ruhrpott beliefert. Es sind 600 Modelle, wovon 200 Fantasie und 400 historische Vorbilder sind. Für die Weihnachtssaison modelliert der Chef sowie Mitarbeiter an die 6000 Häuser, die reißenden Absatz mit Illuminierung Elektro oder Kerzenlicht sowie als Räucher- und Dufthäuschen finden.

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Gräfin Catharina Bernadotte ist die Lichtheilige „Lucia 2008“

14. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, MUSIK, PROMIS, TOURISMUS

Schwedisches Brauchtum lebt weiter auf der Bodensee-Touristeninsel-

Mainau erhöht Eintrittspreise ab Saison 2009

MAINAU / BODENSEE.fsf / Die Lichterkrone, die vier Kerzen für Wahrheit, Barmherzigkeit, Liebe und Frieden auf dem Kopf, schritt Gräfin Katharina Bernadotte im weißen Kleid, am schwedischen Feiertag, geheiligt der Santa Lucia, zur Schlosskirche St. Marien auf der Mainau. Im Gefolge ihre Schwester Gräfin Diana und Enkel gleichfalls in weiß. Sie schritten durch ein Spalier von Kindern mit Laternen, die zuvor im Schlosshof Adventslieder gesungen haben. Es sind Schüler der Haupt- und Grundschule Eigeltingen bei Stockach sowie Tengen, die instrumental von den Turmbläsern des Musikvereins Unlingen bei Biberach begleitet wurden. Dirigiert wurden sie von dem Chorleiter Tillmann Heiland, der Musiklehrer am Gymnasium in Esslingen ist sowie Landesvorsitzender der Deutschen Schulmusik ((VDS). Organisiert hatte das traditionelle Lucia-Singen die gemeinnützige Stiftung „Singen mit Kindern”, die im Jahr mehrere Auftritte auf der Mainau haben. Schirmherrin war die im Oktober verstorbene Gräfin Sonja Bernadotte, wobei die Nachfolge jetzt spekulativ an die Tochter Gräfin Bettina Bernadotte gehen soll, die seit letztem Jahr Geschäftsführerin der Touristeninsel ist.

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Letzter Sonntag für Weihnachtstörn mit „St. Nikolaus“ auf dem Bodensee

12. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KONSTANZ, LINDAU, MOBILITY, TOURISMUS

Kritik: Touristen-Schiffe zu kommerziell- nicht stimmungsvoll dekoriert -

Seit 12 Jahren ist Raimund Waizenegger der heilige Mann an Bord

FRIEDRICHSHAFEN / LINDAU / KONSTANZ. fsf / Noch einmal gehen am kommenden Sonntag die Touristen- Schiffe der Weißen Flotte aus Österreich, Deutsch-land und der Schweiz auf dem Bodensee auf Weihnachts- törn. Zehn Tage später ist dann Heiligabend, die große Bescherung. Der schönste Törn mit Ausflugsschiffen ist von deutscher Seite von Friedrichshafen und Lindau aus. Seit 1985 treffen sich die Schiffe der Anrainer- Länder mit dem “St. Nikolaus” an Bord vor dem schweizerischen Rohrschach und teilen Weihnachtsbotschaften aus. Dabei bilden sie einen Stern, wobei sich die Kapitäne von der Reling gegenseitig mit einer Flasche Sekt beschenken. An Bord der „MS Graf Zeppelin” ist seit 12 Jahren der „St. Nikolaus” Raimund Waizenegger. Seit diesem Jahr ist sein Cousin „Knecht Rupprecht” Benjamin Waizenegger dabei. Nach einem Weihnachtslied sowie weisen Worten aus dem goldenen Buch verschenken sie je Fahrt an die Hundert Pfefferkuchenhäuser, Nüsse und Äpfel. Seit 1977 gehen auf dem Bodensee, jetzt Tradition, die Touristenschiffe auf Weihnachtskurs. Dabei wird zunehmend kritisiert, dass die Schiffe nicht weihnachtlich dekoriert sind. Die Passagiere sind Familien aus Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm. Sie haben die Fahrten bei Busunternehmen als winterliches Highlight mit St. Nikolaus auf dem Bodensee gebucht.

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„König vom Konstanzer Schnetztor“ jetzt Weihnachtsmann

11. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MEDIEN, SOZIALES

- Die „Pythia vom Bodensee” eine Tante und mit Messner auf dem Mount Everest -

- die „Konkubinen” sollen ihn ruiniert und auf die Straße getrieben haben -

KONSTANZ. fsf / Der 64-jährige Konstanzer Clochard Holger Schmidt ist jetzt der Weihnachtsmann, übers Jahr war er der „König vom Schnetztor”, wie ihn die Kinder getauft haben. Im dicken Pelzmantel, die rote Weihnachtsmütze mit aufgesetztem Bello auf dem Kopf, sitzt er zu Bürozeiten von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr im historischen Konstanzer Stadttor Richtung Schweizer Zoll. Hunderte Passanten ziehen täglich an ihm vorbei und werfen einige Cents, Euros oder Franken in die Weihnachtstasse. Er bettelt nicht, man gibt ihm. Es ist sein „Arbeitsplatz”, wobei seine Wohnung, ein Liegeplatz mit Schlafsack, gut zehn Meter entfernt in der Unterführung ist. Holger Schmidt ist ein Aussteiger und Lebensverweigerer, der als Geschäftsmann erfolgreich, aber in Beziehungskisten gescheitert sein will. Schuld sollen für ihn die Frauen, nach seinen Worten die Konkubinen gewesen sein, denen er hörig war, die ihn gnadenlos abgezockt haben sollen. In bester Blütezeit will er mit dem Extrembergsteiger Reinhold Messner bis auf 5500 Metern den Mount Everest bestiegen haben. Die weitere Version ist, dass er mit der „Pythia vom Bodensee”, der international aner- kannten Meinungsforscherin Prof. Dr. Dr. h. c. Elisabeth Noelle- Neumann verwandt ist. Glaubhaft ist, dass er in seiner Münchner Zeit mit dem ermordeten Rudolph Moshammer befreundet gewesen ist, was eine Fotowidmung beweist. Seit fünf Jahren lebt Holger Schmidt auf der „Platte”, wobei ihm Wohnungen und Häuser nachgesagt werden. Sein Weihnachtswunsch: mit einem 29 Euro- Bahn- Ticket zu Weihnachten seine Verflossenen in Frankfurt und München zu besuchen und dann retour an seinen „Arbeitsplatz” im Konstanzer Schnetztor.

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Gandor Bäcker und Schauspieler baut lebensgroße Krippe in Niederburg

9. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Ältester Stadtteil von Konstanz mit 24 Krippenstationen in Geschäften-

Karin Goettlich hat weihnachtliche Tradition in Radolfzell abgekupfert

KONSTANZ. fsf / Die lebensgroße Weihnachtskrippe von Bäcker und Schauspieler Richard Gandor steht mit Maria, Josef und dem Christuskind sowie blöckenden Schafen auf Knopfdruck am Brauhaus Albrecht im Konstanzer Stadtteil Niederburg. Sie ist Teil von 24 Krippenstationen in Geschäften wie „Bauchgefühl” mit einer Wurzelkrippe, bei Kunsthandwerker „Glasart” Roy Braunwarth eine bunt schillernde bleiverglasten mit Ochs und Eselein und bei Friseur „Rias” eine traditionelle. Die Idee einer Krippen- Prozession durch den ältesten Stadtteil von Konstanz, einst Fischer-und Handwerkerhäuser, die bis in das 8.Jahrhundert zurück-gehen, kommt von der Kommunalpolitikerin Karin Göttlich, die zu den Gündungsmitgliedern vom Förder-verein „Niederburg Vital” gehört. Hier geht es um eine Belebung des historischen Stadtteils, der vom Einzelhandel zunehmend stirbt und am „Nabel des Tourismus” hängt, wobei sich die Niederburgler auch hier vom Stadtmarketing sowie von der Tourismus GmbH vernachlässigt fühlen. Ihre Antwort: über das Jahr selber aktiv werden mit Schauspielern, Feuerschluckern, Bänklesängern und Jazz sowie Weinlaube.

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Bodensee-Weihnachten im Maßstab 1:30 im Konstanzer LAGO

7. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MEERSBURG, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

Verein „Klein-Erzgebirge” hat kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Miniatur gebaut -

Ausstellung mit Schloss Mainau, Kirche Birnau, Meersburg, Napoleon-Museum und andere

KONSTANZ. fsf/ Als weihnachtliches Top-Highlight stellt das Kaufhaus LAGO in Konstanz, besucht von über 20.000 Käufern und Interessenten am Tag, sechs historische Sehenswürdigkeiten aus der Bodensee- Region im Maßstab 1:30 aus. Zu diesen gehört das Schloss Mainau der Grafen Bernadotte, die älteste bewohnte Burg Deutschlands die Meersburg, die Barockkirche Birnau der Zisterzienser-Mönche, das Konzil in Konstanz, wo die Papstsynode von 1414 bis 1418 tagte sowie auf Schwei-zer Seite die Seeburg in Kreuzlingen, heute ein kulinarischer Treff und das Napoleon- Museum Schloss Arenenberg. Professionell gebaut hat die Modelle mit Winterberieselung der Verein „Klein- Erzgebirge” in Oederan mit Dienstleister der „Erzgebirge- Miniaturschau- Oberan GmbH”. Der Verein ist Besitzer des ältesten und größten Modellparks in Deutschland, gelegen zwischen Freiberg und Chemnitz, mit gut 100.000 Besuchern im Jahr. Gezeigt werden auf 17.000 qm 180 Sehens-würdigkeiten aus Sachsen im Maßstab 1:25.

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Schweizer Inder Anoop Singh in Konstanz erfolgreich

1. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS

Nach indischem Restaurant „Sitara” folgt Singapur mit „Karma” -

Geschäftspartner Satish Kumar hat in Spitzengastronomie gearbeitet

KONSTANZ. fsf/ Mit Sprach- gesang „Wenn ich lache” wurde Anoop Singh Mudher ein Top-Star in der deutsch- sprachigen Schweiz, es folgten Werbeaufträge als „Most-Inder” für den Ge- tränkehersteller Thurella sowie Baumarkt und andere. Der Schweizer Inder aus dem Thurgau war gut zehn Jahre im Show- Biz , dann folgte 2005 in Konstanz die zweite Karriere als „Botschafter” der „indischen Gaumen-freuden”. In der Kons- tanzer Altstadt eröffnete er das Restaurant „Sitara” und gehört in der Boden- see- Metropole mit zu den besten Restaurants. Am Mittwoch folgt mit dem Geschäftspartner Satish Kumar in Konstanz das zweite Restaurant mit Namen „Karma” mit der Küche aus Singapur. Die „familiäre Eröffnung” fand mit einem Granthi (Priester) der Sikh, der Religion von Anoop Singh Mudher sowie einem hinduistischen Geist- lichen für Satish Kumar statt, wobei Mantras aus der Gita (Bibel) gelesen wurden. Mit dem religiösen Zeremoniell soll das Restaurant geweiht und bösen Geistern der Eintritt verwehrt werden.

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