Fluchtfahrrad des vermeintlichen Taximörders gefunden
9. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KONSTANZ, RECHTGemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Konstanz sowie der Polizeidirektionen Friedrichshafen und Konstanz
KONSTANZ / FRIEDRICHSHAFEN.red./ Zwischenzeitlich konnten die Beamten der Sonderkommission „Taxi“ das Herrenfahrrad identifizieren, mit dem der 28-jährige Tatverdächtige am 9. Juni nach dem Mord an der 32-jährigen Taxifahrerin in Hagnau geflüchtet und nach dem Zusammentreffen mit der holländischen Radlergruppe in Friedrichshafen-Fischbach untergetaucht war. Dank der großen Unterstützung durch die Bevölkerung, die nach einer Flugblattaktion und Veröffentlichungen in den Medien auf nahezu 50 Herrenfahrräder hingewiesen hatte, und der sehr guten Beschreibung durch die holländischen Radtouristen, stellte sich nach entsprechenden Ermittlungen, Spurensicherungs- und Auswertemaßnahmen ein aufgefundenes Fahrrad als „Treffer“ heraus. Dieses war in einer Schreber- gartenanlage in Friedrichshafen-Manzell aufgefunden und am Tattag von dem flüchtigen 28-Jährigen auf einem Firmengelände in Immenstaad entwendet worden. Anhand von DNA-Spuren gilt als ge- sichert, dass der Tatverdächtige seine Flucht, die er nach der Tat in Hagnau zu Fuß begonnen hatte, mit diesem Fahrrad nach Friedrichshafen fortsetzte.
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