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Archiv für 9. Juli 2010

Fluchtfahrrad des vermeintlichen Taximörders gefunden

9. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KONSTANZ, RECHT

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Konstanz sowie der Polizeidirektionen Friedrichshafen und Konstanz

KONSTANZ / FRIEDRICHSHAFEN.red./ Zwischenzeitlich konnten die Beamten der Sonderkommission „Taxi“ das Herrenfahrrad identifizieren, mit dem der 28-jährige Tatverdächtige am 9. Juni nach dem Mord an der 32-jährigen Taxifahrerin in Hagnau geflüchtet und nach dem Zusammentreffen mit der holländischen Radlergruppe in Friedrichshafen-Fischbach untergetaucht war. Dank der großen Unterstützung durch die Bevölkerung, die nach einer Flugblattaktion und Veröffentlichungen in den Medien auf nahezu 50 Herrenfahrräder hingewiesen hatte, und der sehr guten Beschreibung durch die holländischen Radtouristen, stellte sich nach entsprechenden Ermittlungen, Spurensicherungs- und Auswertemaßnahmen ein aufgefundenes Fahrrad als „Treffer“ heraus. Dieses war in einer Schreber- gartenanlage in Friedrichshafen-Manzell aufgefunden und am Tattag von dem flüchtigen 28-Jährigen auf einem Firmengelände in Immenstaad entwendet worden. Anhand von DNA-Spuren gilt als ge- sichert, dass der Tatverdächtige seine Flucht, die er nach der Tat in Hagnau zu Fuß begonnen hatte, mit diesem Fahrrad nach Friedrichshafen fortsetzte.

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Sportjurist Krähe nimmt Stellung in unanfechtbare Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters

9. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, POLITIK, RECHT, SPORT

Konstanzer gehört zu den zehn deutschen Schiedsrichtern im Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne

Führende Arbeitskreise für Sportrecht in Deutschland und im Ausland gegründet.

KONSTANZ.red/ Leider standen auch während der FIFA–Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika immer wieder offensichtlich regelwidrige Schieds- richterentscheidungen im Mittelpunkt der Diskus- sionen im Anschluss an den Schlusspfiff, nachdem die Originalüber- tragungen und oftmaligen Wie- derholungen der Spielszenen im Fernsehen die Fragwürdigkeit der Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters für jeden Zuschauer sichtbar auf- gedeckt hatten. Dabei geht es typischerweise um die Schieds- richterentscheidung, ob ein Strafstoß berechtigterweise verhängt oder aberkannt worden ist, ob zu Recht auf eine Abseitsposition erkannt worden ist oder ob der Ball die Torlinie mit einer vollen Um- drehung überquert hat, so dass auf Tor zu entscheiden ist. Noch heute – nach dem Ablauf von 44 Jahren – wird über die Berechtigung des berühmten „Wembley-Tores“ 1966 für England gestritten, und beim World-Cup 2010 ist nun England selbst Opfer einer fehlerhaften Schiedsrichter-Entschei- dung geworden, mit welcher ein offensichtlich regulär erzieltes Tor im Spiel gegen Deutschland nicht anerkannt wurde. Eine beson- dere Brisanz erhalten diese und andere regelwidrige Schiedsrichterentscheidungen dadurch, dass alle der- artigen, selbst offensichtlich fehlsamen Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters gemäß dem FIFA-Regelwerk endgültig und unanfechtbar sind. Es sollte daher eigentlich ein Anliegen der Fuß- ballverbände sein, dafür zu sorgen, dass fehlerhafte Schiedsrichterentscheidungen, so weit irgend möglich, vermieden werden. Hierbei könnten tech- nische Hilfsmittel dem Schiedsrichtergespann wertvolle Unterstützung leisten. Seit einigen Jahren arbeiten bekannte Forschungsinstitute an der- artigen technischen Hilfsmitteln. Hier seien nur beispielhaft der Chip im Ball oder Torkameras genannt, die das Überschreiten der Torlinie verlässlich melden könnten, oder Hochfrequenz-Funk- geräte, die in den Schienbeinschonern der Spieler installiert werden und etwaige Abseitspositionen signalisieren könnten. Es wird auch immer wieder die Zu- lassung des Videobeweises gefordert, der näheren Aufschluss darüber liefern könnte, ob ein Spieler im Strafraum gefoult wurde oder ein Handspiel begangen hat.

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Düsseldorfer Kunstakademie arbeitet am Bodensee

9. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KUNST UND KULTUR, MUSIK, NATUR, TOURISMUS

Projekt “Allensbach Workcamp” mit Verein “BodenseeKulturraum e.V.”" hat international bekannte Künstlerin Rita Mc Bride (USA) mit 16 Studenten eingeladen

SALEM / DÜSSELDORF.red./ Die Bildhauerin Rita McBride (USA) zählt zu den international bedeu- tendsten Künstlerinnen. Sie ist Professorin für Skulptur an der traditionsreichen Kunstakademie Düsseldorf und kommt nun mit 16 ihrer interna- tionalen Studenten für eine Woche an den Boden- see. Das Projekt „Allensbach Workcamp“ des neu gegründeten Vereins „BodenseeKulturraum e.V.“ in Schloss Salem wurde ermöglicht durch das groß- zügige Engagement eines kulturell engagierten Ehepaares aus Allensbach (D) und fünf Gastfa- milien aus Tägerwilen (CH), die die Gruppe bei sich beherbergen. Geboren wurde die Idee im letzten Oktober, als Rita McBride anlässlich eines inter- nationalen Skulpturen-Symposiums am Bodensee weilte und dabei mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg fuhr. „Diese historische Landschaft zu erleben, inspiriert und fordert heraus“ schwärmte sie damals. Und nahm gerne den Vorschlag von Bernd Stieghorst, dem Kurator des „BodenseeKulturraum e.V.“ an, doch im nächsten Jahr mit ihren Studenten an den See zu kommen und am Projekt „Allensbach Workcamp“ teilzunehmen. Dafür wird jedes Jahr ein international bekannter Professor/in“ zusammen mit bis zu 12 seiner/ihrer Studenten für eine Zeitdauer von bis zu 10 Tagen nach Allensbach eingeladen, um dort vor Ort und in der Umgebung mit den Studenten zu arbeiten. Das Projekt war bei den Studenten so begehrt, dass viel mehr als geplant teilnehmen wollten. Spontan engagierte sich deshalb zusätzlich Markus Thalmann, der Ge- meindeammann von Tägerwilen und begeisterte fünf Familien im Ort dafür, jeweils zwei Studenten von Prof. McBride privat aufzunehmen.

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