46- jährige Tauchschülerin stirbt vor Meersburg im seichten Wasser
15. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, SPORTNach Tauchgang von 27 Metern ohne Probleme der Herzstillstand-
Staatsanwaltschaft gibt keine Anordung auf Obduktion
MEERSBURG. red/ fsf/ Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen ist eine 46-jährige Taucherin am Mittwochabend nach einem Tauchgang im Bodensee vor Meersburg im Krankenhaus verstorben. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, hatte die Frau gegen 16.20 Uhr mit einem Begleiter und einem Tauchlehrer einen Übungstauchgang in eine Tiefe von 27 Metern durchgeführt. Dieser verlief nach ersten Erkenntnissen völlig problemlos. Unmittelbar nach dem Tauchgang, als die Frau bereits im stehtiefen Wasser stand, bekam sie aus ungeklärter Ursache Atemnot, die letztlich zum Atemstillstand führte. Nach ersten Reanimationsmaßnahmen wurde die 46-Jährige in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht, wo sie in den späten Abendstunden verstarb. Da es keine Anzeichen für Fremdeinwirkung gibt, wurde von der Staatsanwaltschaft Konstanz keine Obduktion beantragt.
Immer wieder kommt es im Überlinger See durch die schroffen Steilwände zu tödlichen Tauchunfällen. Der Tod der 46-jährigen ist eine offensichtliche Überforderung. Ein gesundlicher Check ist vor dem Tauchgang dringlich.
Bild: Fritjof Schultz-Friese
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