6. Interkulturelle Fußball- Tunier um den „Musambara- Cherisy- Cup“
28. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, KONSTANZ, MUSIK, SOZIALES, SPORTMusikalisches Multitalent Bernhard Gedrat ist Sozialarbeiter aus Berufung –
Spielerisch die Kids von der Straße und aus möglichem Milieu holen
KONSTANZ. fsf / Bernhard Gedrat, musikalisches Mulitalent, Inhaber der Konstanzer Musikschule „Musambara“ veranstaltete das 6. interkulturelle Fußball-Turnier um den „Musambara Cherisy Cup“. 80 Kinder sowie Jugendliche kämpften n zwei Gruppen um das runde Leder. Der Musikpädagoge und einstiger Anwärter zum Profi-Fuß-baller, gründete dieses Projekt unter dem Motto „Spirit of Football – die Wilden Cherisy Kerle“. Seit Jahren engagiert sich Bernhard Gedrat im sozialen Brennpunkt der Cherisy- Kaserne und Umfeld um Jugendliche und Kinder. Seit Jahren fordert er die Stadt Konstanz um entsprechende Unterstützung auf.
Im letzten Jahr feierte der 56-jährige Bernhard Gedrat mit Musikschule „Musambara“ in der Cherisy- Kaserne sein 20-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben hat er mit der Schule in den Jahren gut 20.000 Schüler unterrichtet, wobei er professionell sechs Instrumente spielt. Er hat sich für die Musik entschieden. Der Fußball ist für ihn heute sportliche Entspannung sowie karitative Engagement. Dabei hatte er die Chance zum „Beckenbauer“ zu avancieren. Als Spielmacher spielte er in Singen- Nord bei der FJG
und später beim FC- Wollmatingen sowie in der südbadischen Auswahl in der B- und A-Jugend. Die fortlaufenden Fouls und die hochsportlichen Forderungen waren nicht seine Sache, dabei waren Sponsoren bereit ihn profimäßig zu puschen beziehungsweise zu finanzieren. Geblieben ist von einst das „Know-how“ und die Begeisterung für das runde Leder, die er heute an die Jugend weitergibt. Im Areal der Cherisy- Kaserne trainiert er die Jugend im Fußball, wobei es hier nicht nur um Sport, sondern Zuhören geht. Bernhard Gedrat ist sozialer Mittler seiner jungen Spieler, die zu ihm mit Problemen aller Art kommen. Ehr- furchtsvoll wird er „Papa Benta“ genannt. Der Name ist seine eigene Kreation, geht in seine früheste Kindheit „Benta“ statt „Bernhard“ zurück. Für die Mutter hieß er dann nur noch „Benta“.
Am Vormittag des vergangenen Sonntag fand von 10-12 Uhr das traditionelle Torwandschießen mit gut 40 Teilnehmern statt. Torschützenkönig wurde Cedric Ivanov, als 1.Preis erhielt einen Bodensee- Euregio Rundflug. Der Wanderpokal für die Altersgruppe 8-12Jährige ging an die PB Kids. Die 13-16Jährigen erhielten den Wanderpokal der Gymnasialspasten.
Weitere Infos unter: www.musambara.de
Bilder: Fritjof Schultz-Friese
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