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Abschlussveranstaltung der 60. Nobelpreisträgertagung auf der Insel Mainau

3. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, LINDAU, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Ministerpräsident Stefan Mappus und Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg laden weltbeste Wissenschaftler ein


STUTTGART / MAINAU.red./ „Baden-Würt- temberg ist stolz, die besten Wissen- schaftler der Welt zu Gast zu haben. Die Nobelpreisträgertagung am Bodensee dient nicht nur der Vernetzung der naturwissenschaftlichen Disziplinen Phy- sik, Chemie und Medizin, sondern trägt auch zu einem intensiven, grenzüber- schreitenden und internationalen Aus- tausch auf höchstem Niveau bei.“ Dies sagten Ministerpräsident Stefan Mappus und Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg heute (Freitag, 2. Juli 2010) anlässlich der Abschlussveran- staltung der 60. Nobelpreisträgertagung auf der Insel Mainau. Die Nobelpreis- trägertagung fand in diesem Jahr von 27. Juni bis 2. Juli in Lindau statt und lockte rund 60 Nobelpreisträger und über 650 Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt an den Bodensee. Abschluss und Höhepunkt dieser Tagung bildeten eine Schifffahrt mit der „MS Sonnenkönigin“ auf dem Bodensee auf Einladung des Landes und die Veranstaltung auf der Insel Mainau. Dort wurden die Teilnehmer der Nobelpreisträgertagung von Ministerpräsident Mappus und Gräfin Bettina Bernadotte verabschiedet.

Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg präsentiert sich

Während der Schifffahrt auf dem Bodensee, die das Land Baden-Württemberg nun zum dritten Mal in Folge organisiert hatte, präsentierte sich der Innovationsstandort Baden-Württemberg den Gästen. Die Teilnehmer erhielten die Möglichkeit, in Kontakt mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu kommen. Mit einem Ausstellungsstand präsentierten sich an Bord neben sieben Landesuniversitäten auch zahlreiche Forschungsins- titute, wie beispielsweise das Deutsche Krebsforschungs- zentrum oder die Max-Planck-Gesellschaft. Außerdem stellten sich innovative Unternehmen und Weltkonzerne aus dem Land, wie die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, den Fragen der internationalen Nachwuchswissenschaftler. Ebenfalls mit dabei waren die drei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung prämierten Spitzencluster aus Baden-Württemberg, das „Forum Organische Elektronik“, „MicroTEC Südwest“ sowie der Biotechnologie-Cluster „Zellbasierte &Molekulare Medizin (BioRN)“. Eine besondere Chance erhielten auch die Landessieger im Wettbewerb „Jugend forscht“, die ebenfalls mit an Bord waren: Sie konnten mit den Großen ihres Fachs ins Gespräch kommen. „Die Nobelpreisträgertagung bringt die Weltspitze der Forschung mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs aller naturwissenschaftlichen Fächer zusammen und ermöglicht so einen interdisziplinären Dialog zwischen den Forschergenerationen. Die Projekte der Nachwuchswissenschaftler erhalten dadurch wertvolle Impulse“, betonte Wissenschaftsminister Frankenberg, der die Schifffahrt begleitete.

Programm auf der Insel Mainau

Den feierlichen Abschluss der Nobelpreisträgertagung bildete die Veranstaltung auf der Mainau. Hier wurden die Gäste von Ministerpräsident Stefan Mappus und Gräfin Bettina Bernadotte verabschiedet. „Dem Austausch in der Wissenschaft, wie er hier praktiziert wird – zwischen Etablierten und Nachwuchskräften, über Fach- und Landesgrenzen hinweg – wird in der Zukunft eine immer noch größere Bedeutung zukommen“, sagte Mappus. Er tauschte sich auf der Mainau mit Wissenschaftsminister Frankenberg und den baden-württembergischen Nobelpreisträgern Klaus von Klitzing und Theodor Hänsch im kleinen Kreis über aktuelle Herausforderungen für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg aus. Abschließend verabschiedeten der Ministerpräsident und Gräfin Bernadotte die Gäste.

Reiseprogramm für wissenschaftlichen Nachwuchs

Im Anschluss an die Tagung lädt das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg 20 internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu einem viertägigen ‚Post Conference Program’ ein. Auf dem Programm stehen dabei Besuche von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Freiburg, Heidelberg und Tübingen.

Hintergrundinformationen:

Die Nobelpreisträgertagung in Lindau führt seit 1951 jedes Jahr Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler an den Bodensee. Organisiert wird die Tagung vom „Council for the Lindau Nobel Laureate Meetings“. Das Land Baden-Württemberg lud nun zum dritten Mal in Folge die Gäste der Nobelpreisträgertagung zum Abschluss des Treffens zu einer Schifffahrt zur Insel Mainau ein. Eine einmalige Chance für baden-württembergische Institutionen sich herausragenden Persönlichkeiten der internationalen Wissenschaft zu präsentieren.

Weitere Informationen unter: www.baden-wuerttemberg.de; www.lindau-nobel.org und www.mainau-entdeckungen.de

Bilder: Fritjof Schultz-Friese

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