Anoop Singh eröffnet mit „Mayura“ zweites Restaurant in Konstanz
26. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, MUSIK, NATUR, PROMIS, SCHWEIZ, TOURISMUS“Asian fine dining” mit japanischer- malaysischer- indischer Gourmet- Küche –
Bekanntester Thurgauer war Star im Schweizer Show- Biz sowie Werbeträger Mostinder
KONSTANZ / SINGEN / ERMATINGEN. fsf / „Iraishaimase“, “Selamat Datang“ und „Sva- gatam“, auf deutsch herzlich willkommen heißt es am 1. Mai für geladene Gäste im Restaurant „Mayura“ am Konstanzer Fisch- markt mit japanischer –malaysischer sowie indischer Küche. Für den indischen Visionär, einstige Schweizer Show- und Werbestar Anoop Singh Mudher ist es das zweite Restaurant in Konstanz nach dem „Sitara „ 2005 in der Paradiesstraße nähe Obermarkt. Nach Eröffnung von „Sitara Curry- House“ im November letzten Jahres in Singen ist es das dritte Restaurant. Das “Mayura” am Konstanzer Fischmarkt mit “asian fine dining” ist ein Restaurant der Spitzenklasse im Gourmet-Bereich. Zur Eröffnung sind VIPS und Promis aus dem Show- Biz sowie Gesellschaft aus der Schweiz sowie Deutsachland eingeladen. Für sie ist ein Wiedersehen mit dem Schweizer Inder Anoop Singh Mudher aus Ermatingen, der laut Umfrage der bekannteste Thurgauer ist.
Anoop Singh Mudher hat in der Schweiz Karriere gemacht. Einmal als Werbeträger für den Saft- hersteller Thurella sowie im Show- Biz als lachender Inder im Sprachgesang. Im größten Obst- anbaugebiet der Schweiz, dem Thurgau, sitzt er in einer blühenden Wiese unter einem Apfelbaum und spielt Sitar. Im Werbetext heißt es:“ Wunderknabe – Obi- Apfelsaft. Naturwunder aus Mostindien“. Der Name „Mostindien“ kommt von Werbestrategen, die die geographischen Umrisse des Thurgaus gleich Indien sehen, nur „a bissele“ kleiner. Dazu kommen noch die Apfelplantagen. Nach der Werbung traute sich Anoop Singh Mudher in den Show-Biz und stürmte im Sprachgesang die Schweizer Charts. „Wenn ich lache“ brachte es immerhin auf 15.000 CD’ s. Mit der „Miss Schweiz“ Paloma Würth stand er mehrfach bei Events auf der Bühne. Vor Werbung und Show- Biz war Anoop Singh 18 Jahre in der Psychiatrie in Wil als versierter Fachmann in der Aromatherapie, in Entzug von Alkoholikern tätig. Seit 25 Jahren hat er den Schweizer Pass mit weißem Helvetia- Kreuz. Darauf ist er mächtig stolz. Seine eigentliche Karriere sieht er in der Gastronomie mit fähigen Konzeptionen. Mit den indischen Restaurants „Sitara“ in Konstanz sowie „Sitara Curry- House“ in Singen ist er er- folgreich.
Das neue Restaurant von Anoop Singh in Konstanz heißt „Mayura“. Das Wort kommt aus dem Sanskrit und heißt Pfau, was für Liebe, Schönheit und Leidenschaft steht. Über Monate hatte der Schweizer Inder nach einem neuen Restaurant gesucht und schließlich das ehemalige italienische Fisch- restaurant „IL Pescatore“ am Konstanzer Fischmarkt gefunden. So es der Zufall will ist sein Gast im „Sitara“ der malaysischer Sterne-Koch Salim Ismail, der seit 16 Jahren in einem bekannten japanischen Restaurant in Zürich arbeitet. Vordem kochte er in Nobelhotels in Malaysia für VIPS und Botschafter. Mit Anoop Singh schmiedete er über Monate kulinarische Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Dann stand das Konzept für eine japanische, malaysische und indische Küche fest.
Auf der Karte von Restaurant „Mayura“ gibt es an die 40 Gerichte aus den drei asiatischen Ländern, für Japan steht „Jacobsmuscheln mit Miso- Sauce“ (Soja-Bohnen-Sauce), für Malaysia „Mala“ (Weißfisch mit Kokomar- Sauce) und für Indien „Chicken in Marsala- Sauce“ (mit acht bis neun verschiedenen Gewürzen) mit Reis. Zehn Prozent der Gerichte sind Fisch, wobei dieser zweimal die Woche frisch vom Großmarkt aus München kommt. Dazu gehört Lobster- Hummer mit indischem Käse, sowie Lachs- Teriyaki mit Spinat. Vom Fleisch ist das Beeffilet mit Rendang- Sauce mit Gemüse zu empfehlen. Zu den vegetarischen Gerichten gehört japanischer Tofu mit asiatischen Broccoli mit Soja-Sauce. Die Preise für ein Menue liegen zwischen 25 bis 59 Euro, wobei letzteres acht Gänge hat.
Noch wird im Restaurant „Ma- yura“ umgebaut. Der Gastraum gliedert sich mit zwei Theken mit wertvollen Marmor-Tresen aus Carrara, wobei der Stein digital durchleuchtet ist. Eine ist für Getränke und die andere für Sushi- Fisch. Die Farbe der Wände sind „Indish-Touch“ in Purpur und Silber. Im Restau- rant bestehen 50 sowie in der Außengastronomie zum Fisch- markt 80 Plätze. In der Küche sowie Service werden an die sechs Mitarbeiter zwischen 26- 38 Jahren aus Malaysia sowie Indien arbeiten.
Zur Eröffnung für die geladenen Gäste wird der malaysische Superkoch eine fünf Meter lange Sushi- Rolle mit Krabben, Advocados mit Reis, die mit Algen ummantelt ist, servieren. Die asiatische Küche ist im Nobel-Restaurant „Mayura“ von 11,30 bis 24 Uhr geöffnet, was ein absolutes Novum in Konstanz ist.
Bilder: Fritjof Schultz-Friese
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