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Politikwechsel ist das Ziel

16. März 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK

“Die Linke” will im Bodenseekreis verstärkt Flagge zeigen

Bisheriger Kreisvorstand mit Heil, Schönig und Boehnert bestätigt

FRIEDRICHSHAFEN (sig) — “Die Linke” im Bodenseekreis will bei den nächsten Kommunalwahlen verstärkt in den Gemeinden antreten. Beim Kreisparteitag im “Frieden” in Berg wurde als Ziel ein grundlegender Politikwechsel genannt. Mit Gottfried Heil (Vorsitzender), Detlef Schönig (Stellvertreter) und Detlef Boehnert (Schatzmeister) wurde der komplette bisherige Vorstand ohne Gegenkan- didaten wiedergewählt. Im Rückblick auf das vergangene Wahljahr lobte Heil das Engagement seiner Partei- freunde, die insgesamt 560 Plakate geklebt und viele Veranstaltungen organisiert haben. Besonder- heiten am Rande: In Kressbronn hat der dortige Bauhof versehentlich die Linken-Plakate wieder abge- hängt (und sich anschließend dafür entschuldigt) , in Tettnang wurden sie von Unbekannten “haufen- weise” abgerissen. Zufrieden zeigte er sich mit dem Bundestagswahlergebnis von über sechs Pro- zent, die Europawahl habe sich nicht als “Renner bei den Menschen” erwiesen und bei den Kommu- nalwahlen ist mit 2,6 Prozent noch Luft nach oben. Stolz ist man auf den errungenen Kreistagssitz von Roberto Salerno. Vor den nächsten Kommunalwahlen will man recht- zeitig geeignete Kandidaten fit machen und mindestens in den größeren Kommunen kandidieren. Mit Themen-Abenden der Orts- verbände will man verstärkt die Menschen ansprechen.

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Stefan Waggershausen zurück mit neuem Album

6. März 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MEDIEN, PROMIS

“So ist das Spiel” – Premiere am Samstag im ZDF – In Meersburg 14 Songs geschrieben

FRIEDRICHSHAFEN / MEERSBURG (sig) – Auch wenn es 14 Jahre ge- dauert hat, ehe er mit einem neuen Album auf den Markt kommt: Weg war er nie. Er hat für Kollegen ge- schrieben, komponiert und für Film und Fernsehen produziert (unter anderem “Tatort” und die Kinder- serie “Siebenstein”). Am Samstag (6.3.) heißt ihn Carmen Nebel im ZDF willkommen. Dort feiert das neue Album von Stefan Waggers- hausen Premiere. “So ist das Spiel”, ist der Titel der aktuellen Scheibe für Frauenherzen und Männer, die Herz zeigen können. Waggershausens 14. Studioalbum, das wieder polarisieren wird, das man mögen wird oder nicht, das aber eines sein wird: unverwechselbar anders. Mit dabei neben anderen: Annett Louisan, Alice, Nena, Sasha, Jan J. Liefers und Henning Wehland. Knapp zwei Jahre hat der Häfler Singer-Songwriter hoch über Meersburg an den 12 wohl sortierten Titeln gearbeitet. Kompromisslos, authentisch und intensiv. Waggershausen eben. Entspanntes Kino für die Ohren, Musik, die atmet, wollte er für seine Fans generieren. Den perfekten Soundtrack für den Highway. Seine neuen Songs sind von schlichter Schönheit und dennoch voller Energie und hoher Präsenz. Mit einprägsamen Sprachbildern präsentiert sich der Sänger so entspannt wie nie zuvor. Und wenn beim Song “Der alte Wolf” Annett Louisan wie aus dem Nichts auftaucht und mal eben die letzten Refrain-Zeilen “Der alte Wolf wird langsam grau, doch er ist zäh und er ist schlau. Der alte Wolf er sagt nicht viel, der alte Wolf – er kennt das Spiel” mitsingt, ist dies ein weiteres Indiz für Waggershausen-typische Überraschungen.

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Staatskarosse Maybach Zeppelin DS8 70 Jahre alt

2. März 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK, PROMIS, TECHNIK, TOURISMUS

Glanzstück im Zeppelin-Museum Friedrichshafen ohne jeden Rost – edel wie eh und je -

Maharadscha von Patiala, Reichsaußenminister von Ribbentrop, Hugo Eckener und andere Prominente fuhren ihn

FRIEDRICHSHAFEN. sig / 70 Jahre alt geworden ist der Maybach Zeppelin DS 8, das auffälligste Glanzstück im Erdgeschoss des Zeppelin Museums Friedrichshafen unter der Teilekonstruktion des Luftschiffes LZ 129 “Hindenburg”. Von Rost ist bei der Luxus- limousine keine Spur – nur rasten muss er im Moment, der Maybach Zeppelin, der sich weitgehend im Originalzustand befindet. Altersübliche Zipperlein rufen ihn immer wieder in die Werkstatt. Die viertürige Limousine ist für fünf Personen zuge- lassen, Vorder- und Rücksitze können durch eine Scheibe ge- trennt werden. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei rund 28 Litern je 100 Kilometer. Einst wurde darauf hingewiesen, dass mit einer Mischung aus 50 Prozent Benzol und 50 Prozent Benzin, dem so genannten “Dynamin”, ein “besonders weicher Lauf bei sparsamstem Verbrauch und bester Leistung erzielt” würde.

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Dreieinhalb Jahre Gefängnis für versuchten Totschlag

19. Januar 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, RECHT

Aus nichtigem Anlass heraus ein Messer gezückt

RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Zurück ins Gefängnis muss ein 35-jähriger Familienvater aus Bad Waldsee, der im Sommer einen Bekannten mit Messerstichen in den Unterbauch und die Brust schwer verletzte. Dabei hatte alles so friedlich begonnen.

Kurz vor 16 Uhr hatten sich gestern die Hoffnungen des Angeklagten, vielleicht mit einer Bewährungs- strafe davon zu kommen und nach Hause zu dürfen, erledigt. Nachdem Oberstaatsanwalt Klemens Abele den ursprünglichen Vorwurf des versuchten Totschlags auf zwei Fälle der gefährlichen Körper- verletzung und eine Strafe von drei Jahren heruntergeschraubt hatte, hofften er und seine Verteidiger auf weitere Milde und eine Bewährungsstrafe von lediglich zwei Jahren. Doch dem wollte die 1. Große Strafkammer des Landgerichts unter Vorsitz von Dr. Franz Strasser nicht folgen. Das Urteil: Drei Jahre und sechs Monate Gefängnis. Der 35-Jährige musste in Fußfesseln dorthin zurück, wo er bereits seit sechs Monaten sitzt.

Warum der Täter mit dem späteren Opfer im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee in Streit geraten war, ließ sich auch am gestrigen zweiten Verhandlungstag nicht recht nachvollziehen. Der 35-Jährige war zu einem verabredeten Besuch zu seinem Opfer gekommen, hatte Bier, Wodka und Schokolade mitgebracht, und seinem Bekannten geholfen, auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel aufzubauen.

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Versuchter Totschlag in Bad Waldsee

17. Januar 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, SOZIALES

RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Versuchten Totschlag wirft die Staatsanwaltschaft einem 38-Jährigen vor, der im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee einem Kontrahenten in den Bauch und in die Brust gestochen haben soll. Der Tat vorausgegangen waren ein Besuch des Täters beim Opfer, ein Trinkgelage und Beleidigungen.

Um Aufklärung bemüht sich die 1. Große Strafkammer der Schwurgerichtskammer unter dem Vorsitz von Richter Dr. Franz Strasser. Ein Unterfangen, das dadurch erschwert wird, dass der Angeklagte Erinnerungslücken geltend macht und die deutsche Sprache nicht beherrscht. So räumt er den Stich mit einem Klappmesser in den Bauch seines Gastgebers ein, kann sich aber an einen Angriff in dessen Brust nicht erinnern. Weil die Klinge an den Rippen abprallte, kam es zu keinen schwereren Verletzungen. Stunden nach der Tat wurde beim Angeklagten ein Blutalkoholgehalt von 2,15 Promille gemessen.

Der verheiratete Angeklagte, Vater von zwei Kindern, in Bad Waldsee wohnhaft und arbeitend, kam 2005 aus Kirgisien nach Deutschland, einem Land, das an Kasachstan, China und Usbekistan grenzt. Am 4. Juli vergangenen Jahres rief er sein späteres Opfer an, das er von der Arbeit kannte, um es zu besuchen. Er kaufte zehn Flaschen Bier, eine Flasche Wodka und Schokolade für die Kinder, um mit dem Kollegen auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel zusammen zu bauen. Der Abend verlief zunächst friedlich, die Schaukel stand, die Männer nicht mehr so. Der Alkohol begann zu wirken. Als zwei Neffen des Gastgebers hinzu kamen, war es mit der Harmonie vorbei. Sie sollen den Angeklagten beleidigt haben, ein in Kirgisien geltendes Schimpfwort sei gefallen, worauf es zum Streit unter den ausnahmslos Alkoholisierten kam.

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Internationaler Bodensee-Tourismus (IBT) tüftelt am Markenbild

14. Januar 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, TOURISMUS

Ein sattes Plus bei 1,85 Millionen Touristen mit 6,47 Millionen Übernachtungen –

Gewinner 2009 die Blumeninsel Mainau und die Vorarlberger Pfänderbahn

KONSTANZ (sig) – Vor der am Samstag in Stuttgart beginnenden Messe CMT hat die Internationale Bodensee Tourismus GmbH das erfolgreiche Jahr 2009 bilanziert und die Erwartung geäußert, die Saison 2010 möge ebenso gut verlaufen. Während 2009 im Land insgesamt die Übernachtungs- zahlen zurückgingen, waren die Betten am See bestens belegt. Bei der IBT weht ein frischer Wind. Ge- schäftsführerin Daniela Pahl- Humbert ist es mit ihrem kleinen Team und einem Etat von lediglich 1,3 Millionen Euro gelungen, ihr Haus aus den negativen in die positiven Schlagzeilen zu führen und nicht nur das Erscheinungsbild zu verbessern, sondern auch für Zuwachsraten zu sorgen. So kamen mit Hilfe des schönen Wetters im vergangenen Jahr knapp 1,85 Millionen Gäste ans Bodenseeufer, an Übernach- tungen zählte das Statistische Landesamt 6,47 Millionen Menschen. Mit einem Plus von 2,3 Prozent bei den Ankünften und von 3,2 von Hundert bei den Übernachtungen gelang den Ferien- machern im Vergleich zum Vorjahr ein „ganz starkes Touris- musjahr“, wie die Geschäftsführerin frohlockte und dabei darauf verwies, dass mit dieser Entwicklung weit über dem Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg liegt. Insgesamt im Land gingen die Gästeankünfte um 2,5 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 2,4 Prozent zurück. Daniele Pahl- Humbert nannte als besondere Leis- tungsträger auf deutscher Seite die Insel Mainau und in Vorarlberg die Pfänderbahn in Lochau. Auch am Schweizer Bodenseeufer gab es eine erfreuliche Sommerbilanz, in Vorarlberg hat’s im Sommer „richtig gebrummt“.

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