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ARCHÄOLOGIE

Antrag auf Weltkulturerbe für Pfahlbauten bei UNESCO gestellt

26. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, Tourismus, Unteruhldingen

Schweizer Bundesamt federführend für sechs europäische Alpen-Länder –

Dabei am Bodensee die Siedlungen in Sipplingen sowie Unteruhldingen Stollenwiesen

PARIS /UNTERUHLDINGEN. fsf / Sechs europä- ische Alpen-Länder haben bei der UNESO in Paris den Antrag auf Weltkulturerbe für 156 prähistor- ische Pfahlbau- Fundstellen beantragt. Der Antragsteller für die Länder ist federführend die Schweiz. In der Schweiz haben 15 Kantone, unter diesem Freiburg mit acht Siedlungen, den Antrag gestellt. In Baden-Württemberg sind es 21 und in Bayern 3. Inhaltlich geht es um die Anerkennung sowie Schutz der steinzeitlichen sowie bronzezeitlichen Pfahl- baufelder von 5000 bis gut 800 vor Christi. Im Boden- see vor Sipplingen sind es auf sechs Hektar 20 überlappende Siedlungen beziehungsweise Bau- phasen vom Neolithikum bis zur Bronzezeit von 3900 bis 1000 v. Chr. Vor Unteruhldingen ist es die Siedlung Stollenwiesen (975-859 v. Chr.) auf zwei Hektar mit drei Be- bauungen. Die Dendrochrono- logen (Altersbestimmung am Bauholz) haben hier 87 Häu- ser mit Palisaden nachgewiesen. Heute noch ist ein Pfahlbaufeld, gut Hundert vom Ufer seewärts, mit gut 20.000 Pfahlbaustümpfen sichtbar, die durch die Erosion und Schiffsverkehr akut gefährdet sind. Durch die Anerkennung als Weltkultur- erbe sollen die Pfahlbaufelder gleich dem Taj Mahal und der chi- nesischen Mauer hochrangig unter Schutz gestellt werden. Die Entscheidung hierüber will das Welt- erbe-Komitee Mitte nächsten Jahres nach sachkundiger Prüfung fällen.

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“DS Jura” ältestes Süßwasser-Dampfschiffwrack Europas bleibt auf Bodenseegrund

29. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, KREUZLINGEN, Kreuzlingen, Schweiz, TECHNIK

Frank Rheiner baute für Hebung Promotion-Modell für “Stiftung Historische Schifffahrt Bodensee”

Der bayerische Salondampfer kollidierte 1864 mit der „DS Zürich“ vor dem schweizerischen Bottighofen

FRIEDRICHSHAFEN / KREUZLINGEN. fsf / Der 70-jährige Ex-Uhrenmacher und Betriebswirt Frank Rheiner aus Friedrichshafen ist frustriert, an die 2000 Stunden hat er am Modell des Bodensee-Salondampfers „DS Jura“ gebaut. Das Schiff im Maßstab 1:33 sollte als Promotion für die Thurgauer „Stiftung Historische Schifffahrt Bodensee“ herhalten, womit diese Gelder für die Hebung des 1864 vor dem schweizerischen Ufer Bottighofen gesunkenen Dampfers sammeln wollten, wobei sich die Kosten nach erster Erhebung auf gut 3,25 Millionen Euro belaufen sollen. Doch jetzt hört der Modell- bauer nichts mehr von dem Stiftungspräsidenten Rechtsanwalt Otto Egloff aus Kreuzlingen. Die Stif- tung ist auf Tauchgang gegangen. Dabei ist die „DS Jura“ das älteste Dampfschiff in Europa sowie das bekannteste Süßwasser-Schiffswrack. Das Schiff wurde1964 durch Zufall in 40 Meter Tiefe von Berufstauchern gefunden, die auf Suche nach einem Militärflugzeug aus dem 2.Weltkrieg waren. Seit- dem ist es im Jahr Ziel von Tausenden Tauchern, die die „DS Jura“ bis auf das Skelett förmlich ausge- weidet haben. Um den Restbestand zu retten hat das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau den Salondampfer im Jahr 2005 als Unterwassermuseum, als technisches Denkmal, unter Schutz ge- stellt, was das Schiff nicht vor weiterer Zerstörung schützt. Appelliert wird an die Taucher, so die Schweizer Seepolizei, das Wrack in seinem Bestand nicht weiter zu schädigen. Zu einem Tauchverbot, Sperrgebiet für die „DS Jura“ konnten sich die Behörden nicht durchringen.

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Tagung „Experimentelle Archäologie“ im Pfahlbaumuseum

22. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

Internationale Kapazitäten referierten über europäische Forschungsergebnisse –

Eingeladen hatte Dr. Gunter Schöbel Vorsitzender der EXAR

UNTERUHLDINGEN .fsf / Bei siebenter internationale Tagung der „Europäischen Vereinigung zur Förderung der experimentellen Archäologie in Europa“ (EXAR) referierten bei den Pfahlbauten Unteruhldingen internationale Kapazitäten zum Thema „Experimentelle Archäologie – Traditionen und Herausforderungen 2009“. Auf dem Programm standen Vorträge zu neuen europäischen Forschungsergebnissen, Vorführungen, Darstellungen von Experimenten und eine abschließende Exkursion in das Referat Pfahlbauarchäologie Amt für Denkmalpflege in Hemmerhofen unter Leitung von Dr. Helmut Schlichtherle.

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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“

10. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT

Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –

Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern

UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.

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Deutsche Christina Assomimitis (Tasch) ist „Mamas“ von Mykonos

5. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Seit 28 Jahren ist Lehreranwärterin aus Bad Gandersheim auf VIP-Insel -

Erst die Hippies, dann der Jetset und Schwule und jetzt Tausende Kreuzfahrer

MYKONOS / BAD GANDERS- HEIM. fsf / Seit 17 Jahren ist die 45-jährige Christina Assomimitis, geborene Tasch aus Bad Gandersheim, „Mamas“ von Tausenden Gästen auf der Kykladen-Insel Mykonos . Mit Heirat in die griechische Familie hat sie ihre Schwiegermutter Mar- soula Kouka abgelöst. Jetzt ist die blonde Christina mit Bilderbuch am alten und neuen Hafen und vermietet für die Pension „Mamas“ in St. Ste- fano Zimmer sowie in Mykonos Appartements. Der Vorteil von Christina aus Germany, sie spricht perfekt vier Sprachen. Am Hafen ist es die Schlacht um jeden Gast. Bei Foto und Film können die Mykioniken ungemütlich werden. Das Geschäft ist ihre Privatsphäre. An die zehn Prozent des gesamten griechischen Tourismus findet auf Mykonos statt. Die VIP- Insel boomt seit den 70er Jahren. Erst kamen die Hippies, dann der Jetset gefolgt von der internationalen Schwulen-Karawane und heute sind es Luxusliner aus aller Welt, die pro Schiff an die 3000 Passagiere ausspucken. Wie ein Heuschreckenschwarm fallen diese über die Chora Mykonos her und kaufen die luxuriösen Geschäfte leer. An die 20 bis 25 Kreuzfahrerschiffe, schwimmende Paläste, gehen in der Saison pro Woche vor Mykonos auf Reede oder legen im neuen Hafen an. Davon hat Christina Assomimitis nichts. Ihre Gäste sind zumeist junge Leute ab 18 bis 30 Jahre, von denen gut 70 Prozent über Internet „Hostel world“ oder „Trip ad Visor“ und andere vorbuchen. 80 Prozent ihrer Gäste kommen mit den Fähren „Hellenic Seaways“ oder „Blue Star Ferries“ oder andere über Athen, Rafina oder Kreta, Santorini oder anderen Kykladen-Inseln. Die restlichen 20 Prozent kommen mit dem Flieger.

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Sturmschäden bei Pfahlbauten mit ungarischem Schilf geflickt

2. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Orkan „Felix“ machte „Steinzeit- Uhldis“ Haus der Hornstaader- Kultur platt –

Rekonstruktion bleibt als archäologisches Experiment bis nächstem Jahr liegen

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Das Team Winfred Preuß und Olaf Zander aus Lüneburg reparieren derzeit bei den weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee, dem ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseum in Europa, die Schilfdächer der Stein- und Bronzezeit. Am 26. Mai dieses Jahres peitsche Orkan „Felix“ mit über 158 Stundenkilometern gleich 14 Windstärken über Teile der Bodenseeregion. In Konstanz fielen tennisballgroße Hagelkörner und wurden die Straßen zu Bächen. Für die Winzer heißt es vielfach Totalschaden. Die jungen Triebe wurden förmlich zerfetzt. Für „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss von den Pfahlbauten Unteruhldingen hieß es heimatlos. Der Orkan machte das Haus der Hornstaader- Kultur, Rekonstruktion aus dem Jahre 4000 Jahre v. Chr., sprichwörtlich platt. Über Jahre hatte hier der Experimental-Archäologe in den Sommermonaten gewohnt. Das Arbon- Nachbarhaus (300 v. Chr.) wurde baufällig.

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Schülerprojekt „Steinzeitwerkstatt“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen

30. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SOZIALES, TOURISMUS

13-jährige des Bildungszentrums Salem gingen mit Landesstiftung auf Zeitreise -

Einbaum Fahren, Waffenherstellung und Pflügen mit prähistorischem Gerät wie vor 5000 Jahren

UNTERUHLDINGEN / SALEM .fsf/ Einen Tag Steinzeit lebten die Schüler des Bildungszentrums Salem, der Klasse 8b mit Direktor Emil Bauscher, bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Nach theoretischer Information über die Steinzeit durch Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel zogen sich die Schüler die Kluft vor 5000 Jahren, wie zu Zeiten von Ötzi” und “Uhldi”, an. Dann wurde die Klasse in Gruppen zum Einbaum Fahren auf dem Bodensee, Pflügen mit prähistorischem Gerät, Brennholz sammeln mit Holzkarren, Bauen von Weidezäunen, Schmuck- und Waffenherstellung und Feuermachen mit Schwunghölzern eingeteilt. Bei Kornfladen und Fisch traf man sich wieder beim Mittagessen. Studenten der Pädagogischen Fachhochschule Weingarten sowie der Universität Tübingen der Vor- und Frühgeschichte begleiteten das Projekt “Steinzeitwerkstatt- Ein Tag Steinzeit”, wobei es durch die Landesstiftung bezuschußt wird. Ab September ist die Zeitreise für Schulen aus Baden-Württemberg Programm bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Von den gut 300.000 Touristen im Jahr sind gut ein Drittel Schulklassen, die aus Frankreich, Schweiz, Österreich und Region kommen und vielfach in Landschulheimen oder Jugendherbergen kurzfristig ihr

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Bronzekrieger mit Waffe und Goldschmuck in Güttingen entdeckt

26. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE

Nach Alemannen-Dame jetzt Gräberfeld der Vorgeschichte aus zwei Epochen -

Bodenseeraum ist für Kreisarchäologen eine der fundreichsten Regionen

RADOLFZELL / GÜTTINGEN. fsf/ Spektakulär war im Jahr 1930 der Grabfund einer hochadligen alemannischen Dame mit Colliers, Spangen und Töpfen im Bodenseehinterland, in Güttingen bei Radolfzell. Die Archäologen datierten das Jahr um 600 n. Chr. Jetzt sind sie in der Nachbarschaft erneut fündig geworden. Der Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald entdeckte, hier mehr aus Instinkt, auf 4500 qm am Orteingang von Güttingen ein Gräberfeld mit 30 Bestattungen aus der mittleren Bronzezeit um 1600 bis 1500 v. Chr. sowie 20 frühkeltische Brandgräber um 800 bis 500 v. Chr. Geradezu sensationell ist der Grab-Fund eines Kriegers aus der Bronzezeit mit einem 70 Zentimeter Bronzeschwert, Gürtelhalterung, Gewandspangen sowie Goldring und Goldhaarschmuck. In den Frauengräbern fanden die Archäologen Bronzeschmuck und zwei wertvolle Bernstein-Colliers, wobei der Rohstoff aus dem Baltikum kommen soll. Bestattet waren die Toten in Baumsärgen, wo sich das Holz zersetzt hat und geblieben sind als Einlage Haare von Tierfellen. Für den Kreisarchäologen gehört der Bodenseeraum zu den fundreichsten Regionen in Süddeutschland mit Funden bis in die letzte Eiszeit 15.000 v. Chr. Dazu gehört die Venus von Engen, gleichfalls im Bodenseehinterland, die zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehört.

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Mauer der Stadtbefestigung Meersburg wird saniert

18. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, MEERSBURG, TOURISMUS

Erste Stadt in Deutschland als Gesamtanlage unter Denkmalschutz –
Schönste Stadt am Bodensee hat über eine Millionen Tagesgäste im Jahr

MEERSBURG. fsf/ Kein Umweg mehr in Meersburg am Bodensee für Touristen zur ältesten bewohnten Burg Deutschlands aus dem 7.Jahrhundert sowie Schlössern der einstigen Bischöfe. Die Sanierung der Stützmauer der alten Stadtbefestigung steht nach zwei Jahren [...]

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Himmelsscheibe von Nebra bis Oktober im ALM Konstanz

9. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Sensationsfund von 1999 gleichbedeutend wie Tutanchamun sowie Steinzeit- Ötzi-

Grabräuber verscherbelten älteste astronomische Darstellungen auf dem Schwarzmarkt-

KONSTANZ / HALLE. fsf/ Im Jahr 1999 war die Himmelsscheibe von Nebra in Sachsen-Anhalt mit weltweit ältester Himmels-Darstellung die Sensation. Für Archäologen gleichbedeutend mit Tutanchamun und Steinzeit- Ötzi. Jetzt ist die Replik mit weiteren Funden aus Mitteldeutschland im Archäologischen Landes-museum in Konstanz (ALM) zu sehen. Angehängt sind weiterhin bedeutende frühbronzezeitliche Grabfunde aus Singen sowie Hilzingen.
Die Bronzescheibe von Nebra wurde von Sondengängern auf dem Mittelberg bei Nebra gefunden und widerrechtlich auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der wertvolle Fund kam in Händen von Hehlern und Händlern bis er 2002 von der Baseler Polizei in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, dem Kultusministerium und dem Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt beschlagnahmt wurde.
Das Alter der Bronzescheibe mit astronomischen Darstellungen wie Mondsichel und dem Siebengestirn (Plejaden) geben die Wissenschaftler auf 1600 v. Chr. an. Die Ausstellung aus der Schatzkammer des Landesmuseums für Vor- und Frühge-schichte Halle, Sachsen-Anhalt, ist bis zum 4. Oktober im ALM Konstanz zu sehen.

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Gräfin Sandra Bernadotte segelte mit Görlitz im prähistorischen Schilfboot

28. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

„Dilmun IV” hat Bodensee-Test für „Abora IV”- Expedition auf Atlantik bestanden -

Graf Lennart Bernadotte produzierte 1951 Film über Thor Heyerdahl mit „Kon-Tiki”

MAINAU / CHEMNITZ. fsf/ Auf Segeltörn mit dem Schilfboot „Dilmun IV” war Gräfin Sandra Bernadotte mit dem bekannten Experimentarchäologen Dominique Görlitz. Sechs Tage testete der Archäologe aus Chemnitz auf dem Bodensee das sechs Meter Schilfboot, das die Aymara- Indianer vom Titikakasee im letzten Jahr nach historischer Vorlage gebaut hatten. Das 1,2 Tonnen Schiff mit Doppelrumpf ist Vorlage für die zukünftige Expedition mit dem 12 Meter langen Original „Abora IV” mit zehn Tonnen von New York über den Atlantik zu den Kanaren. Für die gräfliche Familie Bernadotte von der Bodenseeinsel Mainau ist der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz kein Unbe- kannter, war doch sein wissenschaftlicher Ziehvater der Norweger Thor Heyerdahl ein Freund von Graf Lennart Bernadotte. Im Jahre 1951 produzierte Graf Lennart mit seinen Partnern von der Firma „Artfilm” den Doku- Film „Kon- Tiki” über die Expedition von Thor Heyerdahl und erhielt einen Oscar. Die Mainau- Saisoneröffnung 2009 steht unter dem Motto „Hundert Jahre Graf Lennart Bernadotte”. Der Auftakt war hierzu im März im Palmenhaus mit „Zwei Naturfreunde” Graf Lennart Bernadotte und Thor Heyerdahl mit Bild und Schrifttafeln. In einem kleinen Teich inmitten Tausender Orchideen schwamm die „Kon-Tiki” im Kleinformat. 1946/47 überquerte der Norweger von den Kanaren aus den Atlantik. Beweisen wollte er, das bereits in der Steinzeit ein Handel von der Alten Welt (Europa) in die Neue Welt (Amerika) über die Meere möglich war. Sein Nachfolger Dominique Görlitz versucht es derzeit in entgegen gesetzter Richtung gegen den Wind. Vor zwei Jahren startete er mit der „Abora III” den ersten Versuch gegen den Lehrsatz der Wissenschaft, womit er in weltweite Schlagzeilen kam.

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Schwere Sturmschäden bei Pfahlbauten Unteruhldingen

27. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

„Steinzeit -Uhldi” Mathias Krauss muss sich neues Zuhause suchen -

Dach Birnau abgedeckt sowie Segler im Naturschutzgebiet gestrandet

UNTERUHLDINGEN / BIRNAU. fsf / Der Orkan über der Bodensee-Region hat bei den Pfahlbauten Unteruhldingen schwere Sturmschäden angerichtet. Mit 14 Windstärken von über 158 Stunden- kilometern hat er das Zuhause von „Steinzeit- Uhldi” Mathias Krauss der Hornstaader Kultur um 4000 v. Chr. sprichwörtlich platt gemacht und ins Wasser gedrückt. Die Rekonstruktion ist nicht mehr reparabel und soll als Forschungsprojekt im zerstörten Zustand bis Frühjahr erhalten beleiben und dann wieder ausgegraben werden. In Schieflage ist des weiteres das Bronzegießer-Haus der Steinzeit um 1100 v. Chr. von Rietschachen / Bad Buchau sowie das Arbon-Haus (Schweiz) 3.300 v. Chr. Die beiden Rekonstruktionen von 1931 sowie 1998 müssen von Grund auf saniert werden. Der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel: „Der Orkan Lothar war im Dezember 1999 dagegen bescheiden, da gab es nur Schilfschäden an den Dächern.

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Experimentalarchäologe Görlitz testet Schilfboot auf Bodensee für Expedition

26. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, REKORDE, TOURISMUS

Vor Zwei Jahren Weltschlagzeilen mit „Abora III” von New York über den Atlantik -

Chemnitzer will Handel in der Steinzeit über die Weltmeere beweisen

UNTERUHLDINGEN / CHEMNITZ. fsf/ Mit „Dilmun IV”, einem prähistorischen Schilfboot, ist derzeit der bekannte Chemnitzer Experimentalarchäologe Dominique Görlitz auf dem Bodensee auf Testfahrt. Vor zwei Jahren machte er mit einer größeren Version, der „Abora III” weltweite Schlagzeilen als er mit dem 12 Meter Schiff, vier Meter breit und 10 Tonnen schwer, mit einem Rahsegel von 60 qm gegen den Wind von New York mit Ziel der Kanaren über den Atlantik segelte. Nach 4400 Kilometern musste er aufgrund von Stürmen bis zehn Windstärken aufgeben. Be-weisen wollte Görlitz, das bereits in der Steinzeit ein regelmäßiger Handel von der Neuen in die Alte Welt nach Afrika beziehungsweise Ägypten möglich war. Vor dem Chemnitzer Experimentalarchäologen Dominique Görlitz war der norwegische Schiffsarchäologe Thor Heyerdahl 1946/47 mit „Kon-Tiki” sowie der „RA 1″ und „RA 2″ 1969/79 sowie der „Tigris” 1977/78 die Strecke in entgegensetzter Richtung mit den Winden im Kanarenstrom, was als relativ unproblematisch gilt, gesegelt. Mit den Expeditionen wollte er vor Görlitz beweisen, dass ein Handel bis Kulturaustausch über die Meere bereits in der Steinzeit möglich war, wobei er die Antwort nach Warentausch retour in die Alte Welt schuldig blieb.

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Tausende kamen zum History-Festival der Pfahlbauten Unteruhldingen

25. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Sieben europäische Freilichtmuseen zeigten 10.000 Jahre Geschichte -

200 Protagonisten im Schaukampf und mit Schilfboot über den Bodensee

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf/ Top-Erfolg für das History- Festival bei den Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee. Sieben europäische Freilichtmuseen von den Lofoten am Polarkreis bis Modena in Italien mit Zusammenschluss „LiveArch” zeigten mit Steinzeitfamilien, Alemannen, Wikinger, Römern bis Rittern authentische Geschichte von 10.000 Jahren. Dabei auch der bekannte Experimentalarchäologe Dominique Görlitz mit einem sechs Meter Schilfboot wie vor 1.400 Jahren v. Chr. der alten Ägypter. Mit dem Schiff aus bolivianischem Schilf ist der Archäologe derzeit auf dem Bodensee auf Testfahrt um sich auf eine Atlantiküberquerung mit einer größeren Version von 12 Metern, der „Abora IV”, von New York auf die Kanarischen Inseln vorzubreiten. Vor zwei Jahren scheiterte er mit seiner Crew bei gleichem Vorhaben bei schweren Stürmen mit über zehn Windstärken. Görlitz möchte beweisen, dass schon in der Steinzeit über Meere Handel betrieben wurde, was alte Höhlenzeichnungen beweisen. Entgegengesetzt Dominique Görlitz fuhr der Norweger Thor Heyerdahl 1970 den Kanarenstrom mit der „RA II” nach New York.

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Nicht Thor Heyerdahl mit „Kon-Tiki“ sondern Dominique Görlitz mit „Abora III“

21. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, MOBILITY, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

Gräfin Sandra Bernadotte empfängt weltberühmte Wissenschaftler auf der Mainau -

Chemnitzer Experimentalarchäologe bei größtem History- Event in Unteruhldingen

UNTERUHLDINGEN / MAINAU. fsf/ Der bekannte Chemnitzer Experimentalarchäologe Dominique Görlitz ist beim History- Event der Pfahlbauten Unteruhldingen am 23. und 24. Mai mit kämpfenden Gladiatoren, blutrünstigen Wikingern, Alemannen, Rittern im Turnier, in Beteiligung von sieben europäischen Freilichtmuseen, ein Top-Act. Am Samstag 9 Uhr segelt er mit einem sechs Meter langen Schilfboot, Nachbau eines prähistorischen ägyptischen Seglers wie vor 14.000 Jahren, von Unteruhldingen zur Mainau, wo er gegen 11,30 Uhr von Gräfin Sandra Bernadotte im Schloss empfangen wird. Weltweite Schlagzeilen machte Dominique Görlitz vor zwei Jahren, als er mit einem 12 Meter langen Schilfboot mit Namen „Abora III”, gleich Thor Heyerdahl mit der Kon- Tiki, den Atlantik überqueren wollte und nach 14 Stürmen mit bis zu zehn Windstärken scheiterte. Dabei segelte Görlitz entgegensetzt der Richtung von Heyerdahl nicht von den Kanaren, sondern von New York aus. Derzeit trainiert er mit einer kleineren Version auf dem Bodensee für einen Neustart mit „Abora IV”, wobei hierfür noch die Sponsoren fehlen.

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Pfahlbauten Unteruhldingen feiern History- Spektakel mit sieben Ländern

15. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, POLITIK, TOURISMUS

„Steinzeit- Uhldi” trifft auf Alamannen, Kelten, Wikinger, Römer und Ritter

200 Protagonisten leben 10.000 Jahre mit Alltag und Schaukämpfen

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf/ Am 23. und 24. Mai gibt es bei den Pfahlbauten Unter-uhldingen ein „Come- back” für die SWR- Stein-zeitfamilie Mathes „Das Experiment-Leben wie vor 5000 Jahren”, des weiteres zeigen die Ul- finger Allamannen Schaukämpfe, schla- gen römische Gladia- toren in Rüstung mit Schwert und Netz auf- einander und stoßen die Württemberger Ritter im Turnier hoch zur Rosse die Lanze. An zwei Tagen trifft „Steinzeit- Uhldi” Mathias Krauss, seit 1996 das Markenzeichen der Pfahlbauten Unteruhldingen, auf 200 Protagonisten aus 10.000 Jahre Zeitgeschichte. Es sind Mitarbeiter von acht führenden archäologischen Freilichtmuseen aus Europa von den Lofoten am Polarkreis bis Modena in Italien, die sich im Jahre 2006 zum Europa-Projekt „LiveArch” zusammengeschlossen haben, wobei die Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee mit Gründung 1922 das älteste sowie größte sind. Zu den Höhepunkten gehört die Überfahrt des Experimentalarchäologen Dominique Görlitz mit einem zehn Meter großen Schilfboot von Unteruhldingen zur Mainau. Mit einer größeren Version, der „Abora III.”, einem Nachbau wie vor 14.000 Jahren, machte Görlitz vor zwei Jahren weltweite Schlagzeilen als er von New York zu den Kanaren, entgegensetzt der Tour von Thor Heyerdahl mit der „Kon-Tiki”, segeln wollte und scheiterte. Neben dem gigantischem History- Spektakel, – europaweit einzigartig – , findet in Schloss Maurach eine wissenschaftliche Fachtagung zum Thema „Neuorientierung im Spannungsfeld zwischen Freizeitevent und Bildungsauftrag” statt. Hierzu werden die Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle sowie Simon Blümke von der Europa-Union erwartet.

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„History-Spektakel im Mai bei den Pfahlbauten Unteruhldingen

25. März 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, MEDIEN, MUSIK, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Acht führende europäische Freilichtmuseen zeigen lebendige Geschichte -

„Steinzeit-Uhldi” Mathias Krauss trifft auf Wikinger, Römer und Ritter

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE.fsf/ Am Wochenende den 23. Und 24. Mai trifft „Steinzeit-Uhldi! Mathias Krauss auf Wikinger, Römer und Ritter. Die Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee veranstalten mit „live-arch”, acht führenden Freilichtmuseen aus Europa, ein gigantisches History-Spektakel mit Schaukämpfen wie Gladiatoren, Lagerleben und Konzert aus Musikinstrumenten aus fünf Jahrtau-senden. Der Höhepunkt dürfte die Fahrt mit einem zehn Meter großen Schilfboot des Experimentalarchäologen Dominique Görlitz von Unteruhldingen zur Mainau sein. Der Archäologe machte im Jahr 2007 weltweite Schlagzeilen als er mit dem 12,5 Meter langen Schilfboot „Abora III”, einem Nachbau wie vor 14.000 Jahren, 900 Kilometer vor den Azoren aufgrund von Sturm mit über zehn Windstärken scheiterte. Vordem war der norwegischen Wissenschaftler Thor Heyerdahl mit der „Ra II” mit dem Wind die Strecke in entgegengesetzter Richtung gesegelt. Der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz versuchte es gegen den Wind. Die Pfahlbauten Unteruhldingen rechnen zum Event „Living History” mit Tausenden Besuchern.

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Regierungspräsident präsentiert fünfte Jungsteinzeit-Sandale aus dem Bodensee

11. März 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, KULTURERBE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

Fund genauso wertvoll wie Kleiderstücke von Gletschermann „Ötzi” -

35 Pfahlbausiedlungen in Bodensee-Oberschwaben sollen Weltkulturerbe werden

SIPPLINGEN / STUTTGART fsf / Die archäologischer Sensation aus dem Bodensee vor Sipplingen, eine Flechtsandale Größe 36 aus der Frühsteinzeit, präsentierte der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Seit 1980 taucht vor der Gemeinde Sipplingen in der Flachwasserzone das Landesdenkmalamt mit Taucharchäologie. Auf sechs Hektar sind hier 20 Pfahlbau-Sied- lungsschichten vom En neolithikum bis Bronzezeit (3900 bis 1000 v.Chr.) bekannt. Sie gehören am Bodensee, mit gut 100 bekannten Pfahlbauten zu den fundreichsten und am dichtesten besiedelten Regionen im Alpenvorland. Für den Stuttgarter Politiker, seit Gebietsreform der oberste Chef der Landesdenkmalämter in Baden-Württem- berg, ist der Fund der prähistorischen Sandale gut 2900 v. Chr. gleich wertvoll wie die Kleiderstücke des Gletschermannes Ötzi. Die Pfahlbauforschung beginnt am deutschen Bodensee im Jahre 1856. Zwei Jahre zuvor waren Schweizer am Zürichsee fündig geworden. Entdeckt hatten Hobby-Archäologen den Wert der Frühgeschichte. Jetzt wollen Deutschland und die Schweiz sowie die Länder Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien die Pfahlbausiedlungen gleich dem Taj Mahal und der chinesischen Mauer als Weltkulturerbe eintragen beziehungsweise unter Schutz gestellt haben. Mit der Federführung der Schweiz soll der Antrag zu Ende des Jahres bei der UNESCO in Paris eingebracht werden.

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Bodensee-Saison 2009 erwartet zwei Millionen Touristen

2. März 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, MUSIK, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, REKORDE, TOURISMUS

Großer Frühjahrsputz in der Stein-und Bronzezeit Unteruhldingen -

Flottensternfahrt zum 100. Geburtstag von Graf Lennart Bernadotte

UNTERUHLDINGEN. fsf / Bei den Touristikveranstaltern am Bodensee läuft die Vorbereitung für die Saison 2009, erwartet werden an die zwei Millionen Gäste, auf Hochtouren. Bei den Pfahlbauten Unteruhl- dingen, dem größten europäischen Frei- lichtmuseum der Frühgeschichte, ist Frühjahrsputz ange- sagt. Dazu gehört auch das Ausklopfen von Meister Petz. Im letzten Jahr wurden bei den Pfahl- bauten, seit Eröffnung am 12. März 1922, der 12 Millionste Besucher begrüßt. Im Jahr sind es an die 300.000 „Fans”, die die Häuser der Jungsteinzeit bis Bronzezeit besuchen. Die Pfahlbauten ge- hören am Bodensee zu den „Top-Ten” und sind die „Nr.4″ an Besucher- zahlen. Unangefochten sind die Bodensee-Schifffahrtsbetriebe mit 19 Schiffen der Weißen Flotte die „Nr.1″ gefolgt von der subtropischen Bodensee- Insel Mainau. Sie ist am 25. April mit der internationaler Flottensternfahrt der Vereinigten Bodensee-Schifffahrtsbetriebe aus Österreich, Deutschland und der Schweiz das Ziel zum Saison-Auftakt, wobei der 100. Geburtstag von Graf Lennart Bernadotte, der 2004 verstorben ist, gefeiert wird.

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Hans Beck „Vater der Playmobil-Figuren“ in Markdorf gestorben

3. Februar 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, HOBBY, TOURISMUS

In 35 Jahren über 2,2 Milliarden Plastik-Männchen in 70 Ländern verkauft -

Eine der größten Ausstellungen im Archäologischen Landesmuseum Konstanz

MARKDORF / ZIRNDORF. fsf/ Hans Beck, der „Vater der Playmobil-Figuren” ist 79-jährig am Freitag vergangener Woche in Markdorf am Bodensee gestorben. Den 35. Geburtstag der weltbekannten Figuren hat er am 2. Februar nicht mehr erlebt. 1974 hat der Tischler und Modellbauer bei dem Spielwarenhersteller „Geobra Brandstätter” die 7,5 Zentimeter großen Grundfiguren Bauarbeiter, Ritter und Indianer entwickelt, wo die Teile beziehungsweise Gliedmaßen variabel austauschbar sind. Nach Einführung auf der Nürnberger Spielzeugmesse setzte das Unternehmen im ersten Jahr, wider allen Skeptiker, 1,5 Millionen Euro mit den freundlichen Spielfiguren um. Bis heute wurden 2,2 Milliarden Playmobil-Figuren in 70 Ländern verkauft, wobei es derzeit 650 Grundtypen gibt. Der aktuelle Umsatz des Zirndorfer Unternehmens liegt im Jahre 2008 bei 452 Millionen Euro. Eine der größten deutschen Ausstellungen mit vier Themenbereichen mit Schwerpunkt Ägypten wird bis 22. Februar im Archäolo-gischen Landesmuseum in Konstanz ausgestellt.

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