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Pfahlbauten

ARCHÄOLOGIE

Die Welt der Kelten in größter Playmobil-Ausstellung im Konstanzer Alm

4. Dezember 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, TOURISMUS

Von der Festung Heuneburg über die Gräber Hochdorf bis zur Schlacht der Kelten gegen die Römer –

Der 13-jährige Pirmin Brosig ist einer von sechs „Kinder führen Kinder“ am Sonntag

KONSTANZ. fsf/ Pirmin Brosig, 13 Jahre, Schüler des Hegau- Gymnasium Singen, führt im Archäolo- gischen Landesmuseum in Konstanz Kinder durch die Playmobil-Ausstellung „Die Welt der Kelten“. Auf einer 60 qm Spanplatte sind Hunderte Play-mobil- Figuren in Größe von sieben Zentimetern als Bauern, Händlern bis Kriegern aufgebaut. Spielerisch wird die Weltgeschichte vom 700. bis 100. Jahrhundert vor Christi dargestellt. Die erste Ansprache führt der Schüler bei Modell der einstigen Kelten- Festung Heuneburg bei Hundersingen nähe Ulm. Er weiß zu berichten, dass diese einst von einem Fürsten mit gut 5.000 Einwohnern regiert wurde. Die Festung an der Donau hatte seiner Zeit die Größe der Städte von Athen oder Rom. Pirmin Brosig erzählt lebhaft über Handset mit Lautsprecher. Im letzten Jahr hat sein zwei Jahre älterer Bruder Patrick geführt. „Kinder führen Kinder“ ist für das Archäologisches Landesmuseum ein voller Erfolg. Im letzten Jahr waren es 10.000 Besucher. Sechs Kinder von acht bis 14 Jahren führen durch die „antike Play- mobilausstellung“, die bis 13.September nächsten Jahres geht. Am 8.Dezember heißt es ab 15 Uhr wieder „Kinder führen Kinder“.

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3SAT am Sonntag “Die Schätze der Welt“ mit Pfahlbauten Unteruhldingen

30. November 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

24-Stunden-Sendung über die wichtigsten UNESCO-Welterbestätten rund um den Globus

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE.red /Am Sonntag, den 02.Dezember 2012 sendet 3SAT ab 6.00 Uhr morgens erstmalig in einer 24-Stunden-Sendung einen Beitrag zu den wichtigsten UNESCO-Welt- erbestätten rund um den Globus. Ziel ist es, ein globales Verantwortungsbewusstsein für die Schätze der Welt und das Erbe der Menschheit auf dem Planeten Erde zu schaffen. Zur Zeit sind auf der Welterbeliste 962 Denkmäler aus 157 Ländern vertreten. Für die Reihe sind bislang 402 dieser Welterbestätten verfilmt worden. Der Thementag „In 24 Stunden um die Welt“ wird 143 Orte aus 82 Ländern vorstellen. Reiseführer und Lotse auf dieser Weltreise ist nun schon zum 5. Mal Dieter Moor. Er moderiert den Tag und lässt sich von seinen Gästen erzählen was für ein Verhältnis sie zum Welt- kulturerbe haben, was sie auf ihren vielen Reisen erlebt haben oder wie ihre Einschätzungen zu unterschiedlichen Regionen der Erde sind. Die Basisstation der Sendung ist in diesem Jahr der Bodensee, dessen Ufer sich die 3SAT-Länder Österreich, Schweiz, Deutschland teilen. Der Bodensee – das 3SAT – Meer.

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Pfahlbauten Unteruhldingen setzen nach Prädikat Weltkulturerbe mit Masterplan auf Museums-Erweiterung

6. September 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SCHWEIZ, TOURISMUS

Schweizer Otto Jolias Steiner plant für ältestes und größtes archäologisches Freilichtmuseum Europas –
Deutsche Bundesministerin für Bildung und For- schung Annette Schawan sowie Kultusstaats- minister Bernd Neumann sollen bei der Finan- zierung helfen

UNTERUHLDINGEN . fsf / Die Pfahlbauten Unteruhldingen, namentlich der Geschäftsführer Dr. Gunter Schöbel, wartet auf den Roten Punkt vom Landratsamt Bodenseekreis um den Masterplan für die nächsten Jahre umzusetzen. Es geht um die Erweiterung der Ausstellungsfläche um gut 1000 Quadratmeter für prähistorische Funde aus der Stein- und Bronzezeit sowie modernster Hightech- animation, die den Besucher mit einer Erzählmaschine auf eine Zeitreise vor gut 6000 Jahren schicken soll. Im ersten Bauabschnitt, von drei Räumlichkeiten, geht es per 3 D-Film in die Unter- wasserwelt der bronzezeitlichen Siedlung Unteruhldingen Stollenwiesen, die im Juni letzten Jahres wie zehn weitere Pfahlbausiedlungen am deutschen sowie Schweizer Bodenseeufer von der UNESCO in Paris als Weltkulturerbe anerkannt wurden. Der Besucher wird im ersten Raum gleich einem Taucher mit Wasser-Akustik durch das gut zwei Hektar große bronzezeitliche Pfahlbaufeld mit etwa 20.000 schwarzen Stümpfen schwimmen. Von 975 bis 859 vor Chr. stand hier eine Dorfsiedlung mit 87 Häusern mit Palisaden und Wehrtürmen. Den Masterplan setzt die bekannte Schweizer AG für Kommunikation Otto Jolias Steiner aus Sarnen um, die international mit höchsten Auszeichungen tätig sind. Die Kosten für die drei Bauabschnitte liegen bei gut fünf Millionen Euro, wobei das private Muse- um, das am 1. August seinen 90. Geburtstag feierte, auf staatliche Gelder angewiesen ist. Hier sollen jetzt die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Prof. Dr. Annette Schawan sowie der Kultusstaatsminister Bernd Neumann helfen, die kürzlich auf Besuch bei den Pfahlbauten Unteruhldingen waren.

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Spektakuläre Bergung eines frühkeltischen Fürstinnengrabes

21. Mai 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, PROMIS

Archäologischer Vortragsabend im Congress-Centrum Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen

FREDRICHSHAFEN.red / Am Dienstag, den 29. Mai 2012 gibt um 19 Uhr ein Vortrag im Congress-Centrum Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen einen spannenden Einblick in die Arbeit von Archä- ologen. Im Mittelpunkt steht mit der Heuneburg an der oberen Donau eine der bedeutendsten prähis- torischen Fundstätten Deutschlands. Ihre archäologische Erforschung läuft seit über 60 Jahren und ist noch lange nicht abgeschlossen. Von herausragender Bedeutung war die Entdeckung eines unbe- rührten Holzkammergrabes einer vornehmen frühkeltischen Dame Ende 2010. In einer spektakulären Bergung wurde das mit reichen Gold-, Bernstein- und Bronzebeigaben ausgestattete Fürstinnengrab als 80 Tonnen schwerer Block gehoben und mit einem Schwertransporter nach Ludwigsburg ge- bracht. Hier wird das Grab seit einem Jahr Millimeter für Millimeter freigelegt.

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Bundesbildungsministerin Schawan machte Stippvisite bei Pfahlbauten Unteruhldingen

7. Mai 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, KULTURERBE, PROMIS, TOURISMUS

Interesse an UNESCO- Weltkulturerbe am Bodensee mit neun Siedlungen – das größte archäologische Freilichtmuseum Europas sucht staatliche Unterstützung

UNTERUHLDINGEN. fsf / Das Thema Weltkultur- erbe Pfahlbauten interessierte die Bundesbildungs- ministerin Annette Schawan. Wurden doch im letzten Jahr 111 Pfahlbauten, davon neun am Bodensee, durch die UNESCO in die Liste Weltkulturerbe auf- genommen. Der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel erklärte der hochkaräti- gen Politikerin aus Berlin den aktuellen Stand der weiteren Umsetzung. Thema in eigener Sache waren die Pfahlbauten Unteruhldingen als Museumsanlage sowie Forschung, wobei sich das größte archäologische Freilichtmuseum Europas seit Bestehen 1922 aus eigenen Mitteln finanziert. Der Museumsleiter sprach eine anstehende Erweiterung an Land sowie dringliche wissenschaftliche Aufarbeitung der archäologischen Funde im Depot an. Thema war eine mögliche staatliche Unter- stützung. Als Antwort regte die Bundesministerin eine Ko- operation mit staatlichen Museen sowie Mitarbeit über Stipendiaten an. Die Vorraussetzung, so Annette Schawan, seien gute Projektträger und „wir schauen was wir machen können“. Nach dem Rundgang durch die Museumsanlage, von der Steinzeit in die Bronzezeit, warteten Schüler der 6b der Werkrealschule Salem mit Direktor Emil Bausche auf ein Erinnerungsfoto mit der Bundesbildungs- ministerin Prof. Dr. Annette Schawan.

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Jahresausstellung „Das Erbe der Pfahlbauer – Faszination Weltkulturerbe“ in Pfahlbauten Unteruhldingen

4. April 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SCHWEIZ, TOURISMUS

Gezeigt werden über 1000 Funde aus sechs Jahrtausenden vom Fabeltier aus Hagnau bis zum Tontopf mit 140 Liter Fassungsvermögen –

Projektpartner die Universität Tübingen, das Reiss- Engelhorn Museum Mannheim sowie das Landesamt für Denkmalpflege

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE fsf / An der Aus- stellungswand der Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee hängen zwei primitive Tauchhelme aus Zink mit einem schmalen Guckfenster, die an Jules Vernes erinnern. Es sind Repliken des bekannten Schweizer Geologen Adolphe von Morlot. Am 24. August 1854 unternahm dieser den weltweit den ersten Tauchgang mit derartigen Aparten in der Pfahl- forschung im Genfer See. Die Helme waren für die Sauerstoffzufuhr mit Schläuchen an einer Feuer- wehrpumpe verbunden. Im Boot pumpten ihnen die Insassen Sauerstoff zu. Die Aufnahme von 111 prähistorischen Pfahlbausiedlungen in der UNESCO- Weltkulturerbe mit neun Siedlungen, davon neun am Bodensee ist für die Pfahlbauten Unteruhldingen Ausstellung „Das Erbe der Pfahlbauer – Faszination Weltkulturerbe“. Im Mittelpunkt stehen dabei Originalfunde der Stein- und Bronzezeit (4300– 850 v. Chr.) aus den Voralpenseen und Oberschwaben. Funde wie Werkzeuge, Schmuck und Waffen bieten Einblicke in die gesellschaftlichen Verhältnisse. Zu den besonderen Stücken zählen das Fabelwesen von Hagnau, einzigartige Stoffreste, sowie Hüte und Sandalen aus Lindenbast. Projekt- partner sind das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen und die Reiss- Engel- horn-Museen Mannheim, die spektakuläre Funde zur Verfügung stellten. Das Landesamt für Denkmal- pflege zeigt im Foyer des Pfahlbaumuseums seine aktuelle Ausstellung „Das neue archäologische UNESCO-Welterbe in Baden-Württemberg“

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Start für Machbarkeitsstudie der IBK zur Vermittlung des Unesco-Welterbes der Pfahlbauten

4. April 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Die Studie wird im Spätherbst 2012 den in der IBK vertretenen Regierungen vorgestellt und soll danach – so eines der Ziele – zu spezifischen Projekten im Zusammenhang mit dem «Pfahlbauten-Welterbe» führen

KONSTANZ.red / Im Sommer 2011 haben die Re- gierungen der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) einen Kredit von 50’000 Euro für eine Machbar- keitsstudie zum Thema «Vermittlung des neuen Unesco-Welterbes Pfahlbauten» genehmigt. Der Auftrag für die Studie wurde Ende März 2012 an die Firma actori GmbH München vergeben, die in den nächsten Monaten ihren Bericht zuhanden der IBK- Gremien verfassen wird. Unter der Leitung des Kantons Thurgau wurden die Grundlagen für eine vertiefte Auseinanderset- zung mit dem neuen Welterbe zusammengeführt und ein Studienauftrag entworfen. Die Studie soll Möglichkeiten der Vermittlung von Inhalten des neuen Welterbes, von dem rund ein Viertel der Fundstellen im IBK-Raum liegen, beschreiben und das bestehende Angebot prü- fen. Besonderes Gewicht liegt dabei auf der Verbindung bereits bestehender Angebote sowie einer Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit. Dabei sollen sowohl qualitative wie gestalterische Fragen zur Sprache kommen und der Nutzen für die Bevölkerung im IBK-Raum wie auch das touris- tische Potenzial abgeklärt werden.

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Pfahlbauten Unteruhldingen eröffnen Saison 2012 mit: „Versunkenes Weltkulturerbe sichtbar machen“

1. März 2012 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Bevor die Touristen kommen wird die Rekonstruktion der Steinzeit bis Bronzezeit überholt –

Im Focus die bronzezeitliche Siedlung Stollenwiesen im Bodensee mit 20.000 Pfählen

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf / 500 Fichtenstämmen in Länge von 5,50 Metern rammt das handwerkliche Team der Pfahlbauten Unteruhldingen in den Bodensee. Ausgebessert werden die Palisaden, Teil-Rekonstruktion der jungsteinzeitlichen Siedlung Sipplingen. Die Vorbereitungen auf die Saison 2012 laufen auf Hochtouren. Erwartet werden wieder an die 300.000 Besucher, die die Nach- bauten, Häuser der Jungsteinzeit bis Bronzezeit, besuchen. Ein Top- Highlight ist der Saison-Start am 24. März mit Ausstellung „Versunkenes Weltkulturerbe sichtbar machen“ mit archäologischen Funden der letzten Jahren von Keramik, Waffen bis Schmuck. Es sind Leihgaben der Museen Baden-Württem- berg. Am 12. März feiert sich das Pfahlbaumuseum mit Träger dem Pfahlbauverein selbst. Gegründet wurde dieser vor 90 Jahren als „Verein für Pfahlbauten und Heimatkunde“ in Unteruhldingen von 60 Mitgliedern mit Vorsitzenden, dem Bürgermeister Georg Sulger. Der Kommunal- politiker führte das verträumte Fischernest Unteruhldingen mit Rekonstruktion der Pfahlbauten in den Tourismus.

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Museumspädagogische Projekte „Stein- und Bronzezeit“ im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee bis Ende Oktober

26. September 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

220.000 Touristen besuchten innerhalb von fünf Monaten die Ausstellung eines der ältesten Räder der Welt sowie die Scheibe von Nebra und die Kultwagen von Strettweg und Trundholm

UNTERUHLDINGEN.red/ Das Automobil wurde vor 125 Jahren im heutigen Baden-Württemberg er- funden. In Baden-Württemberg wurde aber auch eines der ältesten Steinzeiträder der Welt geborgen, das aus dem Jahr 2897 v. Chr. stammt und somit fast 5000 Jahre alt ist. Dieses Rad aus dem ober- schwäbischen Olzreute, das bei einer Ausgrabung des Denkmalamtes geborgen wurde, ist noch bis zum 6. November im Pfahlbaumuseum am Bodensee in der Sonderausstellung „Steinzeit mobil“ zu sehen. Nachbildungen von Kultgeräten zur Mobilität der Frühzeit ergänzen diese Präsentation. Die Scheibe von Nebra, die Kultwagen von Strettweg und Trundholm sind neu zu sehen – Originale, die sonst in Halle, Graz und Kopenhagen gezeigt werden. Sehr zufrieden zeigt sich Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel mit dem Zuspruch: „220000 Gäste haben die Ausstellung in nur fünf Monaten seit April gesehen – das ist mehr als eine Große Landesausstellung im Durchschnitt Besucher hat. Das zeigt, wie groß die Bedeutung der Pfahlbauten für die Vermittlung unserer frühen Kultur am Bodensee ist“.

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Bereits über 100 000 Besucher seit der UNESCO-Erklärung im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee.

24. August 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Trotz hochsommerlicher Tem- peraturen am Bodensee haben in 8 Wochen schon über 100 000 Gäste die Pfahlbauten von Unteruhldingen besucht. Das sind für den gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr 15 % mehr. Ein besonderer Anstieg ist bei den Gästen aus der Schweiz, Österreich, Frank- reich und Italien zu ver- zeichnen.

UNTERUHLDINGEN / BODEN- SEE.red/ . Im Schnitt strömen über 2000 Personen täglich in Deutsch- lands ältestes Freilichtmuseum, um sich dort über dem Wasser ein Bild von den versunkenen Dörfern aus der Stein- und Bronzezeit (4000 – 800 v.Chr.) unter Wasser machen zu können berichtet das Pfahlbaumuseum in einer Pres- seerklärung. Etwa 35 Mu-eums- führerinnen und Guides stehen für das Publikum bereit. Spannende Vermittlung der oftmals als staubig empfundenen Geschichte unserer Vorzeit sei ihre pädagogische Aufgabe, sagt Museumsdirektor Gunter Schöbel. Da es sich nach der UNESCO-Erklärung beim neuen Weltkulturerbe um das erste unsichtbare und in Schlamm- schichten seit Jahrtausenden verborgene Kulturüberbleibsel handelt, komme ihrer Ver- mittlungskunst besondere Bedeutung zu. Durch sie entstehen die verschwundenen archäologischen Welten vor dem geistigen Auge der Besucher neu. Mit 1:1 –Modellen und „Hands-on“- Bereichen wird dies möglich – nur einen Steinwurf von den originalen Siedlungsresten entfernt.

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„Archae X“: Steinzeitmann „Blumammu“ in den Pfahlbauten

18. August 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

Wie haben die Menschen vor Jahrtausenden ohne Strom, Fernseher und Auto überlebt? Vom 22.-26. August weiht Steinzeitmann „Blumammu“ die Kinder und Erwachsenen in den Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee in die Geheimnisse derAltsteinzeit ein.

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE..red/ Als Jäger, Werkzeugbauer und Schamane vermittelt Blumma- mu bei “Archae X” bei den Pfahlbauten Unteruhldingen das Leben unserer Vorfahren auf unnachahm- liche Art mit spannenden Geschichten und lebendigen Vorführungen. Er bietet ein abwechslungs- reiches Programm der Steinzeit. Die Kleider, Waffen und Werkzeuge, die er mitbringt, sind original nachgebaut aus Naturmaterialien. Und vor allem darf man bei ihm Ausprobieren: Mit Feuerstein- klingen schneiden, mit Steinzeitfarben malen, ein Beil mit geschliffener Steinklinge einmal selbst erproben. Auch das Feuermachen ganz ohne moderne Hilfsmittel gehört zu seinem Repertoire. Wenn das Feuer dann brennt, köchelt in der Grube schon die selbst hergestellte Steinzeitsuppe, die gemein- sam mit den Besuchern probiert wird. Die Gäste der Pfahlbauten tragen am Ende mehr mit nach Hause als den Feuerstein und den Geruch von Feuer in der Kleidung.

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Dr. Gunter Schöbel im SWR- Studio zu Thema Pfahlbauten Weltkulturerbe

30. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Pfahlbaufeld Unteruhldingen Stollenwiesen von Neolithikum bis Bronzezeit mit Prädikat der Unesco

Museumsleiter hat die Vision auf die Jahrtausend alten Pfahlbaustümpfe eine touristische Plattform aus Glas zu setzen

UNTERUHLDINGEN / STUTTGART. fsf / Jahrtausend alte schwarze Unterwasser-Pfähle der Siedlung Unteruhldingen Stollenwiesen hat der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel mit in das SWR- Studio der Landesschau Baden-Württemberg mitgebracht. Das Thema ist die Aus- zeichnung der prähistorischen Pfahlbauten als Weltkulturerbe durch die Unesco gleich dem Tatsch Mahal oder die Pyramiden von Gizeh. Im Bodensee sind an die 120 Pfahlbausiedlungen be-kannt. Die Unesco hat neun von ihnen auf deutscher Seite ausgezeichnet und unter Schutz gestellt. Dazu gehört die Siedlung Unteruhldingen Stollenwiesen aus dem Neolithikum 2900 bis 1600 Jahren sowie der Bronzezeit von 975 bis 850 v. Chr. Von 1981 bis 2001 hat der Archäologe Dr. Gunter Schöbel die Siedlungsreste auf 4,52 Hektar mit gut 20.000 schwarzen Stümpfen vor Unteruhldingen ertaucht. Seit Jahren warnt er vor Zerstörung der prähistorischen Vergangenheit und fordert einen flächendeckenden Schutz. Durch den Hafenbau in den 70er Jahren wurden weite Teile zerstört, dazu kommt die Schifffahrt und bei Niedrigwasser die Erosion, die die Pfahlbaufelder freisetzen.

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„Die Alamannen kommen” zu Pfahlbauten Unteruhldingen

28. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Museumfest am 31. Juli mit kriegerischne Herrschaaren aus Tübingen sowie zivilisiertes Stammesleben

Am 31. Juli feiern die Pfahlbauten Unteruhldingen ihr Museumsfest 2011. An diesem Sonntag heißt es „Die Alamannen kommen“. Ins früheste Mittelalter führen die Tübinger ASK Alamannen, die größte Gruppe ihrer Art in Deutschland. Im Mittelpunkt steht das Jahresthema des Museums, die frühe Mobilität am Bodensee. Die Germanen bringen klirrende Schwerter und knarrende Wagen mit ins Museum und werden aufklären, woher die Fremden kamen, die um 250 nach Christus plötzlich bei uns auftauchten. An diesem Tag können auch Kurzschwerter, Schilder und Lanzen in Augenschein genommen werden, mit denen die wilden Horden das römische Weltreich in Angst und Schrecken versetzten. Anfassen und Nachfragen ist beim Museumsfest der Pfahlbauten ausdrücklich erwünscht. Erzählen werden die Alamannen über ihre Religion und die Mythologie, über ihre Götter Wodan und Donar. Ruhiger geht es bei der alamannischen Modeschau zu. Auf dem Laufsteg über dem Bodensee wird die Tracht der damaligen Zeit vorgestellt, die das Germanische mit den römischen Einflüssen verbindet. Wie die Kleider gemacht wurden, kann man beim Brettchenweben sehen, wenn mit flinken Fingern schmale, kunstvoll verzierte Borten entstehen.

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WELTKULTURERBE PFAHLBAUTEN ERLEBEN

27. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Neues Pfahlbauhaus entsteht in Unteruhldingen am Bodensee – Sieben Welterbestätten präsent.

UNTERUHLDINGEN.red/ Vor zwei Jahren fiel das 1996 gemeinsam mit der ARD-Kindersendung „Mit der Maus“ erbaute Steinzeithaus im Pfahlbaumu- seum Unteruhldingen am Bodensee um. Ein Orkan mit 153 Kilometern pro Stunde hatte es umgeblasen. Nun wird das „Maushaus“ neu aufgebaut.

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„ Jurassic Park in Friedrichshafen! “

27. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, TECHNIK, TOURISMUS

Es ist Europas spektakulärste Dinosaurier- Erleb- nis- Ausstellung, “THE WORLD OF DINOSAURS“, welche von 30. Jul ibis 28. August 2011 in Fried- richshafen – im Urzeitpark an der Äußeren Ailinger Straße / P7, zu sehen ist.

FRIEDRICHSHAFEN.red / Gezeigt werden in Fried- richshafen an die 60 Urzeit- Modelle in Lebens- größe, und – das ist weltweit einzigartig – alle Rekonstruktionen / Figuren wurden unter wissen- schaftlicher Anleitung / Mitarbeit hergestellt, sind also wissenschaftlich fundiert. Vom T.Rex, Dimetro- don, Centrosaurus, dem 30 Meter langen Diplodocus bis zu dem in Deutschland gefundenen Europa- saurus, es wurde auf keinen der „bekannten“ Dinos vergessen, man kann sie „hautnah“ und in voller Lebensgröße bestaunen.

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Bereits 110.000 Besucher in neuer Ausstellung in Unteruhldingen

14. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, MOBILITY, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Pfahlbauten erleben Besucherrekord seit Auszeichnung als Weltkulturerbe durch die UNESCO

UNTERUHLDINGEN.red/ Nach nur drei Monaten haben bereits 110.000 Besucher die neue Sonder- ausstellung in den Pfahlbauten von Unteruhldingen gesehen. Unter dem Titel „Steinzeit mobil“ beteiligt sich das älteste Freilichtmuseum Deutschlands am „Automobilsommer Baden-Württemberg“. Das Automobil feiert seinen 125. Geburtstag. Das Rad drehte sich jedoch schon vor 5000 Jahren. Bereits die Zeitgenossen „Ötzis“ waren erstaunlich mobil. Das zeigt eine Ausstellung mit Funden aus der Steinzeit – darunter eines der ältesten Holzräder Europas – im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee.

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Neun Pfahlbausiedlungen im Bodensee mit Label Weltkulturerbe warten auf die Zukunft

29. Juni 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, KONSTANZ, KULTURERBE, NATUR, TOURISMUS, UMWELT

Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen hat die Vision von Glas- Touristenrondell über Pfahlbaufelder –

Sipplinger Bürgermeister Neher will keine Restriktion für die Gemeinde nach Verleihung durch die Unesco

UNTERUHLDINGEN / STUTTGART / PARIS. fsf / Die Zukunft der neun Pfahlbausiedlungen am deut- schen Bodensee, die das Welterbekomitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unseco) in Paris, am Montag dieser Woche zu Weltkulturerbe ernannt hat, ist offen. Zum ersten Mal wird archäologischen Unterwasser- Denkmälern der begehrte Titel zuerkannt. Nach der Klosterinsel Reichenau im Jahre 2000 ist das Prädikat Weltkulturerbe jetzt zum zweiten Mal an den Bodensee gegangen. Die größte ausgezeichnete Pfahlbausiedlung ist hierbei vor Sipplingen mit 25.000 qm. Hier überlappen sich 18 Siedlungsschichten von der Jungsteinzeit 3919 v. Chr. bis zur Spätbronzezeit 832 v. Chr.. Am Bodensee Deutschland, Österreich und Schweiz sind 120 Pfahlbausiedlungen bekannt. Die Beauftragte der deutschen Kultusministerkonferenz für das Unesco- Welterbe Brigitta Ringbeck in Paris: „Der normale Bürger muss im Bodensee in einen Tauchanzug steigen wenn er die Pfahlbau- spuren sehen will“. Dem entgegnet der Leiter der Pfahlbauten Unteruhl-dingen Dr. Gunter Schöbel: „Wir zeigen mit 25 Häusern, Rekonstruktion der Steinzeit bis Bronzezeit, die Geschichte unser Vor- fahren mit wertvollen Originalfunden“. Vor Jahren hatte der namhafte Archäologe die Vision auf die Stümpfe der Pfahlbausiedlung Unteruhldingen Stollenwiesen, die durch Erosion gut Hundert Meter vom Bodenseeufer entfernt ist, eine gläserne Plattform zur Visualisierung zu setzen. Auf gut 20.000 qm sind hier Siedlungsschichten von der Steinzeit bis Bronzezeit mit gut 40.000 schwarzen Pfahlbau- stümpfen zu sehen. Gleich Sipplingen gehört Unteruhldingen Stollenwiesen zum Weltkulturerbe. Am 7.Juli soll in einer Medienpressekonferenz über die Auswirkung des Labels Weltkulturerbe informiert werden und über zukünftige Schutzmaßnahmen.

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Special Olympics 2011 in Athen

18. Juni 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, NATUR, SPORT, THEATER, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

Der griechische Fremdenverkehrsverband Frankfurt informiert über Flyer

ATHEN / GRIECHENLAND: red/ Das Jahr 2011 ist ein besonderes Jahr für Griechenland im Hinblick auf Sportereignisse. Die „Special Olympics 2011“ finden in Athen vom 25. Juni bis 4. Juli statt. Die deutsche Delegation besteht aus ca. 170 Sportlern und 60 Trainern. Auf Ein- ladung der Insel Korfu, wird sich das deutsche Team auf der Lieblingsinsel der Kaiserin Sissi, vorbereiten. Obwohl Griechenland sich derzeit in einer wirtschaftlich gesehen etwas schwie- rigen Situation befindet, werden die deutschen Athleten in den Genuss der korfiotischen Gastfreundlichkeit kommen und die wunderschöne grüne Insel besichtigen und genießen.

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Die Saison 2011 eröffnen die Pfahlbauten Unteruhldingen mit einem Steinzeit-Parcours

19. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, MUSIK, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Barfuss Balancieren auf Stein- Holz und Tannzapfen und im Zauberwald Totenmasken und ein Xylophon –

Die Freifläche gestaltete Johann Senner einer der bekanntesten Landschaftsarchitekten Europas

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf / Mit Ötzi- Steinzeitmessern aus Feuerstein durchschneiden der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Baden- Württemberg Prof. Dr. Claus Wolf, der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel, der Bürgermeister von Uhldingen-Mühlhofen Edgar Lamm und der Vorsitzende des Vereins für Pfahlbau und Heimatkunde e.V. Jochen Haaga das Band zum Steinzeitparcours. Mit Eröffnung der 89. Saison haben die Pfahlbauten Unteruhldingen, – 25 Häuser der Steinzeit und Bronzezeit in der Bodensee-Uferregion -, besucht von gut 300.000 Touristen im Jahr, in einen Steinzeit-Parcours auf einer Wiese von 2.500 qm investiert. Die Freifläche gestaltete der Landschaftsarchitekt Johann Senner von Planstett Senner, der die Anlagen der Olympischen Spiele in Peking gestaltete und jetzt Favorit für London 2012 ist. Mit Büros in Dubai, Shanghai und Mumbai und anderen Weltmetropolen gehört er zu den besten Landschaftsarchitekten in Europa. Die Pfahlbauten Unteruhldingen sind für den gebür- tigen Überlinger ein Heimspiel. Auf der Wiese sind acht Stationen mit dem Platz des Schleifwagens sowie Steinzeitwagens. Beides sind Rekonstruktion 3.000 Jahre vor Christi. Gefordert sind die Be- sucher im Steinzeit- Barfuss- Parcours von gut 50 Metern wo es über Stein- Kies- Holzstämme- Mulch- Tannenzapfen und andere geht. Bei Balancieren geht es im Zauberwald vorbei an Masken aus dem Reich der Toten und einem Holzxylophon aus Fichtenplanken. Hier lässt sich mit acht Tönen „alle meine Entchen“ spielen.

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Pfahlbauten Unteruhldingen bei „Automobilsommer 2011“ dabei

11. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TECHNIK, TOURISMUS

Gezeigt wird eines der ältesten Räder der Welt sowie die Schnürschuhe von Ötizi und Schlittschuhe aus Knochen –

22 Museen aus Baden-Württemberg starten am 15. April zur Museumstour von der Steinzeit bis zum Erfinder des Automobils in Stuttgart

UNTERUHLDINGEN / STUTTGART. fsf / Mit Original, Scheibenrädern aus der Stein-zeit, die zu den ältesten der Welt gehören, sowie Repliken von Lederschnürschuhen vom Gletschermann „Ötzi“ und Knochen- Schlittschuhen, sind die weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee, beim Automobilsommer 2011 dabei. 22 Museen in Baden-Württemberg feiern auf Initiative der Landesre- gierung „125 Jahre Automobil“, wobei die Erfindung im Jahre 1886 auf den Deutschen Ingenieur Carl Benz mit einem dreirädrigen Motorwagen, einem Viertakter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 Stundenkilometern zurückgehen. Die Pfahlbauten Unteruhldingen, besucht von über 300.000 Tou- risten im Jahr, zeigen die prähistorische Geschichte vor der Motorisierung. Hierzu gehören Repliken wie der soge- nannte Schleifwagen vor der Erfindung des Rades wie sie heute noch in vielen süd- lichen Ländern gebraucht werden. Zur Jahresausstellung gehört auch der Sonnenwagen von Trund- holm aus Däne- mark um 1400 v. Chr. Zu den Attraktionen gehört auch die weltberühmte bronze- zeitliche Himmelsscheibe von Nebra die vor 12 Jahren in Sachsen-Anhalt auf einem Acker gefunden wurde. Sie wird auf das Jahr 1600 v. Chr. datiert. In ihrer Zusammensetzung der Metallisotope wird die Herkunft der Roh- stoffe auf die Alpen geschlossen. Bei Ausstellung der Schreibe handelt es sich um eine Replik, das Original ist von unschätzbarem Wert. Die Funde, wozu auch der Weg von Steinzeit- Ötzi über die Alpen gehören, beweisen einen recht frühen Handel und Transport.

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