ARCHÄOLOGIE
26. September 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
220.000 Touristen besuchten innerhalb von fünf Monaten die Ausstellung eines der ältesten Räder der Welt sowie die Scheibe von Nebra und die Kultwagen von Strettweg und Trundholm
UNTERUHLDINGEN.red/ Das Automobil wurde vor 125 Jahren im heutigen Baden-Württemberg er- funden. In Baden-Württemberg wurde aber auch eines der ältesten Steinzeiträder der Welt geborgen, das aus dem Jahr 2897 v. Chr. stammt und somit fast 5000 Jahre alt ist. Dieses Rad aus dem ober- schwäbischen Olzreute, das bei einer Ausgrabung des Denkmalamtes geborgen wurde, ist noch bis zum 6. November im Pfahlbaumuseum am Bodensee in der Sonderausstellung „Steinzeit mobil“ zu sehen. Nachbildungen von Kultgeräten zur Mobilität der Frühzeit ergänzen diese Präsentation. Die Scheibe von Nebra, die Kultwagen von Strettweg und Trundholm sind neu zu sehen – Originale, die sonst in Halle, Graz und Kopenhagen gezeigt werden. Sehr zufrieden zeigt sich Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel mit dem Zuspruch: „220000 Gäste haben die Ausstellung in nur fünf Monaten seit April gesehen – das ist mehr als eine Große Landesausstellung im Durchschnitt Besucher hat. Das zeigt, wie groß die Bedeutung der Pfahlbauten für die Vermittlung unserer frühen Kultur am Bodensee ist“.
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Museumspädagogische Projekte „Stein- und Bronzezeit“ im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee bis Ende Oktober
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24. August 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Trotz hochsommerlicher Tem- peraturen am Bodensee haben in 8 Wochen schon über 100 000 Gäste die Pfahlbauten von Unteruhldingen besucht. Das sind für den gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr 15 % mehr. Ein besonderer Anstieg ist bei den Gästen aus der Schweiz, Österreich, Frank- reich und Italien zu ver- zeichnen.
UNTERUHLDINGEN / BODEN- SEE.red/ . Im Schnitt strömen über 2000 Personen täglich in Deutsch- lands ältestes Freilichtmuseum, um sich dort über dem Wasser ein Bild von den versunkenen Dörfern aus der Stein- und Bronzezeit (4000 – 800 v.Chr.) unter Wasser machen zu können berichtet das Pfahlbaumuseum in einer Pres- seerklärung. Etwa 35 Mu-eums- führerinnen und Guides stehen für das Publikum bereit. Spannende Vermittlung der oftmals als staubig empfundenen Geschichte unserer Vorzeit sei ihre pädagogische Aufgabe, sagt Museumsdirektor Gunter Schöbel. Da es sich nach der UNESCO-Erklärung beim neuen Weltkulturerbe um das erste unsichtbare und in Schlamm- schichten seit Jahrtausenden verborgene Kulturüberbleibsel handelt, komme ihrer Ver- mittlungskunst besondere Bedeutung zu. Durch sie entstehen die verschwundenen archäologischen Welten vor dem geistigen Auge der Besucher neu. Mit 1:1 –Modellen und „Hands-on“- Bereichen wird dies möglich – nur einen Steinwurf von den originalen Siedlungsresten entfernt.
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Bereits über 100 000 Besucher seit der UNESCO-Erklärung im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee.
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18. August 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS
Wie haben die Menschen vor Jahrtausenden ohne Strom, Fernseher und Auto überlebt? Vom 22.-26. August weiht Steinzeitmann „Blumammu“ die Kinder und Erwachsenen in den Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee in die Geheimnisse derAltsteinzeit ein.
UNTERUHLDINGEN / BODENSEE..red/ Als Jäger, Werkzeugbauer und Schamane vermittelt Blumma- mu bei “Archae X” bei den Pfahlbauten Unteruhldingen das Leben unserer Vorfahren auf unnachahm- liche Art mit spannenden Geschichten und lebendigen Vorführungen. Er bietet ein abwechslungs- reiches Programm der Steinzeit. Die Kleider, Waffen und Werkzeuge, die er mitbringt, sind original nachgebaut aus Naturmaterialien. Und vor allem darf man bei ihm Ausprobieren: Mit Feuerstein- klingen schneiden, mit Steinzeitfarben malen, ein Beil mit geschliffener Steinklinge einmal selbst erproben. Auch das Feuermachen ganz ohne moderne Hilfsmittel gehört zu seinem Repertoire. Wenn das Feuer dann brennt, köchelt in der Grube schon die selbst hergestellte Steinzeitsuppe, die gemein- sam mit den Besuchern probiert wird. Die Gäste der Pfahlbauten tragen am Ende mehr mit nach Hause als den Feuerstein und den Geruch von Feuer in der Kleidung.
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„Archae X“: Steinzeitmann „Blumammu“ in den Pfahlbauten
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30. Juli 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Pfahlbaufeld Unteruhldingen Stollenwiesen von Neolithikum bis Bronzezeit mit Prädikat der Unesco
Museumsleiter hat die Vision auf die Jahrtausend alten Pfahlbaustümpfe eine touristische Plattform aus Glas zu setzen
UNTERUHLDINGEN / STUTTGART. fsf / Jahrtausend alte schwarze Unterwasser-Pfähle der Siedlung Unteruhldingen Stollenwiesen hat der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel mit in das SWR- Studio der Landesschau Baden-Württemberg mitgebracht. Das Thema ist die Aus- zeichnung der prähistorischen Pfahlbauten als Weltkulturerbe durch die Unesco gleich dem Tatsch Mahal oder die Pyramiden von Gizeh. Im Bodensee sind an die 120 Pfahlbausiedlungen be-kannt. Die Unesco hat neun von ihnen auf deutscher Seite ausgezeichnet und unter Schutz gestellt. Dazu gehört die Siedlung Unteruhldingen Stollenwiesen aus dem Neolithikum 2900 bis 1600 Jahren sowie der Bronzezeit von 975 bis 850 v. Chr. Von 1981 bis 2001 hat der Archäologe Dr. Gunter Schöbel die Siedlungsreste auf 4,52 Hektar mit gut 20.000 schwarzen Stümpfen vor Unteruhldingen ertaucht. Seit Jahren warnt er vor Zerstörung der prähistorischen Vergangenheit und fordert einen flächendeckenden Schutz. Durch den Hafenbau in den 70er Jahren wurden weite Teile zerstört, dazu kommt die Schifffahrt und bei Niedrigwasser die Erosion, die die Pfahlbaufelder freisetzen.
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Dr. Gunter Schöbel im SWR- Studio zu Thema Pfahlbauten Weltkulturerbe
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28. Juli 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
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Museumfest am 31. Juli mit kriegerischne Herrschaaren aus Tübingen sowie zivilisiertes Stammesleben
Am 31. Juli feiern die Pfahlbauten Unteruhldingen ihr Museumsfest 2011. An diesem Sonntag heißt es „Die Alamannen kommen“. Ins früheste Mittelalter führen die Tübinger ASK Alamannen, die größte Gruppe ihrer Art in Deutschland. Im Mittelpunkt steht das Jahresthema des Museums, die frühe Mobilität am Bodensee. Die Germanen bringen klirrende Schwerter und knarrende Wagen mit ins Museum und werden aufklären, woher die Fremden kamen, die um 250 nach Christus plötzlich bei uns auftauchten. An diesem Tag können auch Kurzschwerter, Schilder und Lanzen in Augenschein genommen werden, mit denen die wilden Horden das römische Weltreich in Angst und Schrecken versetzten. Anfassen und Nachfragen ist beim Museumsfest der Pfahlbauten ausdrücklich erwünscht. Erzählen werden die Alamannen über ihre Religion und die Mythologie, über ihre Götter Wodan und Donar. Ruhiger geht es bei der alamannischen Modeschau zu. Auf dem Laufsteg über dem Bodensee wird die Tracht der damaligen Zeit vorgestellt, die das Germanische mit den römischen Einflüssen verbindet. Wie die Kleider gemacht wurden, kann man beim Brettchenweben sehen, wenn mit flinken Fingern schmale, kunstvoll verzierte Borten entstehen.
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„Die Alamannen kommen” zu Pfahlbauten Unteruhldingen
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27. Juli 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
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Neues Pfahlbauhaus entsteht in Unteruhldingen am Bodensee – Sieben Welterbestätten präsent.
UNTERUHLDINGEN.red/ Vor zwei Jahren fiel das 1996 gemeinsam mit der ARD-Kindersendung „Mit der Maus“ erbaute Steinzeithaus im Pfahlbaumu- seum Unteruhldingen am Bodensee um. Ein Orkan mit 153 Kilometern pro Stunde hatte es umgeblasen. Nun wird das „Maushaus“ neu aufgebaut.
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WELTKULTURERBE PFAHLBAUTEN ERLEBEN
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27. Juli 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, TECHNIK, TOURISMUS
Es ist Europas spektakulärste Dinosaurier- Erleb- nis- Ausstellung, “THE WORLD OF DINOSAURS“, welche von 30. Jul ibis 28. August 2011 in Fried- richshafen – im Urzeitpark an der Äußeren Ailinger Straße / P7, zu sehen ist.
FRIEDRICHSHAFEN.red / Gezeigt werden in Fried- richshafen an die 60 Urzeit- Modelle in Lebens- größe, und – das ist weltweit einzigartig – alle Rekonstruktionen / Figuren wurden unter wissen- schaftlicher Anleitung / Mitarbeit hergestellt, sind also wissenschaftlich fundiert. Vom T.Rex, Dimetro- don, Centrosaurus, dem 30 Meter langen Diplodocus bis zu dem in Deutschland gefundenen Europa- saurus, es wurde auf keinen der „bekannten“ Dinos vergessen, man kann sie „hautnah“ und in voller Lebensgröße bestaunen.
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„ Jurassic Park in Friedrichshafen! “
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14. Juli 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, MOBILITY, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Pfahlbauten erleben Besucherrekord seit Auszeichnung als Weltkulturerbe durch die UNESCO
UNTERUHLDINGEN.red/ Nach nur drei Monaten haben bereits 110.000 Besucher die neue Sonder- ausstellung in den Pfahlbauten von Unteruhldingen gesehen. Unter dem Titel „Steinzeit mobil“ beteiligt sich das älteste Freilichtmuseum Deutschlands am „Automobilsommer Baden-Württemberg“. Das Automobil feiert seinen 125. Geburtstag. Das Rad drehte sich jedoch schon vor 5000 Jahren. Bereits die Zeitgenossen „Ötzis“ waren erstaunlich mobil. Das zeigt eine Ausstellung mit Funden aus der Steinzeit – darunter eines der ältesten Holzräder Europas – im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee.
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Bereits 110.000 Besucher in neuer Ausstellung in Unteruhldingen
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29. Juni 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, KONSTANZ, KULTURERBE, NATUR, TOURISMUS, UMWELT
Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen hat die Vision von Glas- Touristenrondell über Pfahlbaufelder –
Sipplinger Bürgermeister Neher will keine Restriktion für die Gemeinde nach Verleihung durch die Unesco
UNTERUHLDINGEN / STUTTGART / PARIS. fsf / Die Zukunft der neun Pfahlbausiedlungen am deut- schen Bodensee, die das Welterbekomitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unseco) in Paris, am Montag dieser Woche zu Weltkulturerbe ernannt hat, ist offen. Zum ersten Mal wird archäologischen Unterwasser- Denkmälern der begehrte Titel zuerkannt. Nach der Klosterinsel Reichenau im Jahre 2000 ist das Prädikat Weltkulturerbe jetzt zum zweiten Mal an den Bodensee gegangen. Die größte ausgezeichnete Pfahlbausiedlung ist hierbei vor Sipplingen mit 25.000 qm. Hier überlappen sich 18 Siedlungsschichten von der Jungsteinzeit 3919 v. Chr. bis zur Spätbronzezeit 832 v. Chr.. Am Bodensee Deutschland, Österreich und Schweiz sind 120 Pfahlbausiedlungen bekannt. Die Beauftragte der deutschen Kultusministerkonferenz für das Unesco- Welterbe Brigitta Ringbeck in Paris: „Der normale Bürger muss im Bodensee in einen Tauchanzug steigen wenn er die Pfahlbau- spuren sehen will“. Dem entgegnet der Leiter der Pfahlbauten Unteruhl-dingen Dr. Gunter Schöbel: „Wir zeigen mit 25 Häusern, Rekonstruktion der Steinzeit bis Bronzezeit, die Geschichte unser Vor- fahren mit wertvollen Originalfunden“. Vor Jahren hatte der namhafte Archäologe die Vision auf die Stümpfe der Pfahlbausiedlung Unteruhldingen Stollenwiesen, die durch Erosion gut Hundert Meter vom Bodenseeufer entfernt ist, eine gläserne Plattform zur Visualisierung zu setzen. Auf gut 20.000 qm sind hier Siedlungsschichten von der Steinzeit bis Bronzezeit mit gut 40.000 schwarzen Pfahlbau- stümpfen zu sehen. Gleich Sipplingen gehört Unteruhldingen Stollenwiesen zum Weltkulturerbe. Am 7.Juli soll in einer Medienpressekonferenz über die Auswirkung des Labels Weltkulturerbe informiert werden und über zukünftige Schutzmaßnahmen.
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Neun Pfahlbausiedlungen im Bodensee mit Label Weltkulturerbe warten auf die Zukunft
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18. Juni 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, NATUR, SPORT, THEATER, TOURISMUS, UMWELT, WETTER
Der griechische Fremdenverkehrsverband Frankfurt informiert über Flyer
ATHEN / GRIECHENLAND: red/ Das Jahr 2011 ist ein besonderes Jahr für Griechenland im Hinblick auf Sportereignisse. Die „Special Olympics 2011“ finden in Athen vom 25. Juni bis 4. Juli statt. Die deutsche Delegation besteht aus ca. 170 Sportlern und 60 Trainern. Auf Ein- ladung der Insel Korfu, wird sich das deutsche Team auf der Lieblingsinsel der Kaiserin Sissi, vorbereiten. Obwohl Griechenland sich derzeit in einer wirtschaftlich gesehen etwas schwie- rigen Situation befindet, werden die deutschen Athleten in den Genuss der korfiotischen Gastfreundlichkeit kommen und die wunderschöne grüne Insel besichtigen und genießen.
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Special Olympics 2011 in Athen
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19. April 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, MUSIK, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Barfuss Balancieren auf Stein- Holz und Tannzapfen und im Zauberwald Totenmasken und ein Xylophon –
Die Freifläche gestaltete Johann Senner einer der bekanntesten Landschaftsarchitekten Europas
UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf / Mit Ötzi- Steinzeitmessern aus Feuerstein durchschneiden der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Baden- Württemberg Prof. Dr. Claus Wolf, der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel, der Bürgermeister von Uhldingen-Mühlhofen Edgar Lamm und der Vorsitzende des Vereins für Pfahlbau und Heimatkunde e.V. Jochen Haaga das Band zum Steinzeitparcours. Mit Eröffnung der 89. Saison haben die Pfahlbauten Unteruhldingen, – 25 Häuser der Steinzeit und Bronzezeit in der Bodensee-Uferregion -, besucht von gut 300.000 Touristen im Jahr, in einen Steinzeit-Parcours auf einer Wiese von 2.500 qm investiert. Die Freifläche gestaltete der Landschaftsarchitekt Johann Senner von Planstett Senner, der die Anlagen der Olympischen Spiele in Peking gestaltete und jetzt Favorit für London 2012 ist. Mit Büros in Dubai, Shanghai und Mumbai und anderen Weltmetropolen gehört er zu den besten Landschaftsarchitekten in Europa. Die Pfahlbauten Unteruhldingen sind für den gebür- tigen Überlinger ein Heimspiel. Auf der Wiese sind acht Stationen mit dem Platz des Schleifwagens sowie Steinzeitwagens. Beides sind Rekonstruktion 3.000 Jahre vor Christi. Gefordert sind die Be- sucher im Steinzeit- Barfuss- Parcours von gut 50 Metern wo es über Stein- Kies- Holzstämme- Mulch- Tannenzapfen und andere geht. Bei Balancieren geht es im Zauberwald vorbei an Masken aus dem Reich der Toten und einem Holzxylophon aus Fichtenplanken. Hier lässt sich mit acht Tönen „alle meine Entchen“ spielen.
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Die Saison 2011 eröffnen die Pfahlbauten Unteruhldingen mit einem Steinzeit-Parcours
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11. April 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TECHNIK, TOURISMUS
Gezeigt wird eines der ältesten Räder der Welt sowie die Schnürschuhe von Ötizi und Schlittschuhe aus Knochen –
22 Museen aus Baden-Württemberg starten am 15. April zur Museumstour von der Steinzeit bis zum Erfinder des Automobils in Stuttgart
UNTERUHLDINGEN / STUTTGART. fsf / Mit Original, Scheibenrädern aus der Stein-zeit, die zu den ältesten der Welt gehören, sowie Repliken von Lederschnürschuhen vom Gletschermann „Ötzi“ und Knochen- Schlittschuhen, sind die weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee, beim Automobilsommer 2011 dabei. 22 Museen in Baden-Württemberg feiern auf Initiative der Landesre- gierung „125 Jahre Automobil“, wobei die Erfindung im Jahre 1886 auf den Deutschen Ingenieur Carl Benz mit einem dreirädrigen Motorwagen, einem Viertakter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 Stundenkilometern zurückgehen. Die Pfahlbauten Unteruhldingen, besucht von über 300.000 Tou- risten im Jahr, zeigen die prähistorische Geschichte vor der Motorisierung. Hierzu gehören Repliken wie der soge- nannte Schleifwagen vor der Erfindung des Rades wie sie heute noch in vielen süd- lichen Ländern gebraucht werden. Zur Jahresausstellung gehört auch der Sonnenwagen von Trund- holm aus Däne- mark um 1400 v. Chr. Zu den Attraktionen gehört auch die weltberühmte bronze- zeitliche Himmelsscheibe von Nebra die vor 12 Jahren in Sachsen-Anhalt auf einem Acker gefunden wurde. Sie wird auf das Jahr 1600 v. Chr. datiert. In ihrer Zusammensetzung der Metallisotope wird die Herkunft der Roh- stoffe auf die Alpen geschlossen. Bei Ausstellung der Schreibe handelt es sich um eine Replik, das Original ist von unschätzbarem Wert. Die Funde, wozu auch der Weg von Steinzeit- Ötzi über die Alpen gehören, beweisen einen recht frühen Handel und Transport.
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Pfahlbauten Unteruhldingen bei „Automobilsommer 2011“ dabei
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4. April 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MOBILITY, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SALEM, TOURISMUS
Von den Pfahlbauten Unteruhldingen zur Barockkirche Birnau, Affenberg bis zum Schloß Salem
Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee bildet den idealen Ausgangspunkt für familienfreundliche Wandertouren in herrlicher Natur. Die Wanderbro- schüre „Die schönsten Rundwanderwege um Uhldingen-Mühlhofen“ bietet sieben Wandervor- schläge zwischen vier und 12 Kilometern. Sie füh- ren durch imposante Landschaften am Bodensee und in das reizvolle Hinterland bis hin zum Salemer Affenberg. Das dortige Affengehege, das durch den geschichts- trächtigen Prälatenweg (der vom Schloß Salem zur Basilika Birnau führt) erreichbar ist, lockt als Abenteuer selbst die Kleinsten nach draußen. Die in der Wanderbroschüre beschriebenen fami lienfreundlichen Touren zeigen einen Querschnitt der Vielfältigkeit der Kultur und Natur rund um Uhl- dingen-Mühlhofen. Beispielsweise führt eine rund zweistündige Wanderung zum Thema „Wein und Barock“ zur Basilika Birnau, wo der Besucher einen atemberaubenden Blick über den See bis hin zu den Alpen werfen kann. Der Weg führt über zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, wo ein guter Tropfen Bodenseewein wartet.
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Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee – Familienfreundliche Wandertouren zwischen See, Kultur und Natur!
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31. März 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, MOBILITY, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Eines der ältesten Holzschreibenräder der Welt ist Ausstellung zu „125 Jahre Automobil“
UNTERUHLDINGEN .fsf / 1922 wurden die weltbe- rühmten Pfahlbauten Unteruhldingen, heute ein Top-Highlight im Bodensee-Tourismus, gegründet. Ein 4900 Jahre altes Rad aus dem Olzreuter Ries in Oberschwaben ist in diesem Jahr die Eröffnung nach der Winterpause. Es gehört zu den ältesten Rädern der Welt. Die dendrochronologische Datierung durch das archäologische Landesamt Baden-Württemberg, der Außensteller Hemmenhofen, liegt bei 2897 v. Chr. Es ist das Glanzstück der Aus- stellung “Steinzeit mobil”. Diese ergänzt sich mit dem bundesweiten Jubiläum “125 Jahre Automobil”. Am 29. Januar 1886 meldete Carl Benz seinen Motorwagen zum Patent an. Es ist ein dreirädriger Einzylinder, ein Viertakter mit 0,9 PS, mit Höchstgeschwindigkeit von 16 Stundenkilometern. Zwischen dem ersten Auto der Welt und den neolithischen Radfunden in Oberschwaben, in einer Sondierungs- grabung in einem Moor, liegen 4783 Jahre. Gefunden wurden drei Räder. Das größte gefundene Scheibenrad aus Ahornholz, ist jetzt Ausstellung bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Es hat einen Durchmesser von 56 Zentimetern.
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89. Saison der Pfahlbauten Unteruhldingen ist „Steinzeit mobil“
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16. Februar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Am 26. Mai 2009 fegten Sturmböen von 14 Windstärken mit 154 Stundenkilometern über den westlichen Bodensee -
Die Erosion des zerstörten Pfahlbauhauses der Hornstaader- Kultur wird mit 3D-Lasertechnik festgehalten
UNTERUHLDINGEN / ALTENTHANN. fsf / Der Dipl. Ingenieur für Geo-Informatik Peter Jahnke von ArcTron hat am Ufer der Pfahlbauten Unteruhldingen, wo am 26. Mai 2009 um Mittag ein Orkan mit Spitzengeschwindigkeiten von 156 Stundenkilometern wütete und Häuser der Steinzeit zerstörte, 60 retroreflektierende Punkte gesetzt. Ein Laser erfasst diese mit Hunderttausend Scanns in der Sekunde und erstellt ein 3D-Profil mit einer Auflösung von zwei bis fünf Millimetern. Dokumentiert wird die fort- laufende Erosion. Das zerstörte Haus der Hornstaader- Kultur, mit Rekonstruktion 4000 v. Chr., wurde als archäologisches Experiment liegen gelassen. Im April letzten Jahres wurde die Uferregion erst- malig gescannt. Dazwischen liegen an die elf Monate mit Hochwasser und winterlichem Niedrig- wasser. Wo einst das Haus auf Pfählen im Wasser stand ist jetzt sandiger Schlick. Die Balken der einstigen Bausubstanz sind am nahen Ufer sowie Kilometer weit wegschwemmt. Die Firma ArcTron aus Altenthann bei Regensburg, die sich mit 3D- Laser auf Ausgrabungen und Computerdokumen- tationen in der Archäologie und Denkmalpflege spezialisiert haben, hält die Ufererosion mit gestochen scharfen Bildern sowie im Profil- Schnitt fest, woraus sich ein maßstangetreues Modell erstellen läßt. Die Firma hat bundesweite Standards gesetzt. Zu ihren Kunden oder richtiger Scanns gehören die Wartburg, die Burg Vianden in Luxemburg, Schloss Thurn und Taxis sowie vorgeschichtlichen Sied- lungen Enkering „Gatzäcker“ an der ICE-Terrasse Nürnberg- Ingolstadt sowie Gräberfelder der römischen Kaiserzeit und andere.
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Orkan- Schäden bei Pfahlbauten Unteruhldingen archäologisches Experiment
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29. Januar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, NATUR, SCHWEIZ, TOURISMUS
Ab 5. Februar eine Ausstellung des Museums für Archäologie des Kantons Thurgau in Frauenfeld
KONSTANZ red/ Das Archäolo- gische Landesmuseum Baden-Württemberg zeigt vom 5. Febru- ar bis 1. Mai 2011 eine Ausstel- lung über archäologische Tex- tilien aus der Ostschweiz. High- lights sind die feinen Stoffreste aus den jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen vom Boden- see und Zürichsee, aber auch reich verzierte Gewebe aus dem bronzezeitlichen Salzbergwerk von Hallstatt (Österreich. Die Sonderausstellung «Gespon- nen, geflochten, gewoben – Archäologische Textilien zwischen Bodensee und Zürichsee» zeigt schwerpunktmäßig die außergewöhnlich gut erhaltenen Textilien aus den jungsteinzeitlichen Feuchtbodensiedlungen der heutigen Ostschweiz und Süddeutschlands.
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Gesponnen, geflochten und gewoben im ALM Konstanz
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28. Januar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, KONSTANZ
Das Trümmerfeld in der Konzil- Gussenstraße wird schichtweise abgetragen – Denkmalpfleger erhoffen sich Rückschlüsse auf Stadtgeschichte
KONSTANZ.red/ Die Räumung der Brandruine des denkmalgeschützten Hauses Hussenstraße 1 in Konstanz wird Mitte Februar beginnen und etwa acht bis zehn Wochen in Anspruch nehmen. Aufgrund des schwierigen Baugrunds und um die Nachbar- häuser nicht zu gefährden, müssen die Trümmer- berge vorsichtig und schichtweise abgetragen wer- den. Die dem Wiederauf- bau notwendige voraus- gehende Räumung des Trümmerberges ist nicht nur ein rein technischer Vorgang, sondern stellt eine komplexe Aufgabe für die Planer und die Denkmal- pflege dar. Zur Dokumentation wird ein 3-D Laser- scanner eingesetzt. Dadurch sollen möglichst viele Informationen über den historischen Bestand für die Nachwelt erhalten bleiben und wert- volle Erkenntnisse für die anstehende Neu- bebauung gewonnen werden.
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Altstadtbrand Konstanz: Räumung der Brandruine ab Mitte Februar
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16. November 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, TOURISMUS
Fünf Spielabteilungen von archäologischen Grabungsmethoden – arabische Stämme greifen Kreuzritterburg an – Kaiser Barbarossa ertrinkt in Fluss Solep im Heiligen Land
KONSTANZ.red/ Völlig neu konzipiert und erheblich vergrößert präsentiert sich die neue Playmobilaus- stellung im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz. Auf einer Länge von mehr als 20 m gibt es 5 Abteilungen, die in neuer Gestaltung erheblich besser zu besichtigen sind, vor allem für die kleinen Besucher. Die Zeitreise in die Vergangenheit beginnt mit einer Ausgrabung in Konstanz, in der das harte und entbehrungsreiche Ausgräberdasein anschaulich dargestellt wird. Man erfährt viel über archäologische Grabungsmethoden und über die Geschichte von Konstanz. Im Mittelalter geht es hoch her! Arabische Stämme greifen die große Kreuzritterburg an während Kaiser Barbarossa drama- tisch im Fluß Saleph im Heiligen Land ertrinkt. Die Wikingerstadt Haithabu an der Schlei im heutigen Schleswig Holstein stand Pate für die Handelsstation mit Hafen, in der die Playmobilfiguren Wikinger- leben und -treiben präsentieren. Besonders spektakulär und detailliert ist der Überfall auf ein irisches Kloster.
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Archäologie und Playmobil vom 21. November bis 6. März 2011 im Alm Konstanz
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5. Oktober 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Apfelprinzessin präsentiert Alte Apfel- und Birnensorten vom Bodensee -
UNTERUHLDINGEN.red/ Aktuell zur Haupt- ernte am Bodensee findet am Sonntag den 10. Oktober von 10 bis 17 Uhr im Pfahl- baumuseum Unteruhldingen das 3. „Stein- zeit-Apfelfest“ statt. Bei dem Fest dreht sich alles um alte Apfel- und Birnensorten am Bo- densee. Gast beim Fest ist die Bodensee Apfel- prinzessin, die Auskunft über das äl- teste Kernobst der Welt gibt. Die Vertrei- bergemeinschaft „Obst vom Bodensee„ bietet eine Verkostung mit der neuen Ernte aus Elstar, Gala und Cox Orange an. Fachleute des Kompetenzzentrums Obstbau-Bodensee aus Bavendorf erklären viele kaum mehr bekannte Sorten, die auch ver- sucht werden können. Eine Sonderausstellung zeigt die Geschichte des Obstbaus von der Zeit vor den Römern bis heute. 5000 Jahre Original Holzäpfel, die bei Aus- grabungen in den Pfahlbauten gefunden worden sind, werden in den Vitrinen gezeigt. Für Kaffe und Apfelkuchen sorgen die Landfrauen des Deggenhauser Tals. Das Fest ist Teil der „Apfelwochen am Bodensee“, die noch bis zum 10.10. stattfinden. Einen Flyer mit den Veranstaltungen in den Apfel- wochen finden Sie bei den Tourist-Infos am Bodensee und online auf www.gehrenberg-bodensee/veranstaltungen.de .
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3. Steinzeit Apfelfest am 10. Oktober in Pfahlbauten Unteruhldingen
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1. Oktober 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, MOBILITY, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SPORT, TECHNIK, TOURISMUS, UMWELT
Vom Einbaum zur Erfindung des ersten Scheibenrades – Von 120 Pfahlbausiedlungen am Bodensee sind gut 80 aus der Steinzeit
UNTERUHLDINGEN. fsf / Die Schreiner der Pfahlbauten Unteruhldingen schlagen derzeit mit prähistorischem Werkzeug aus einer 5,80 Meter langen Pappel einen Einbaum. Das 150 Kilo schwere Schiff ist Vorbereitung auf die Pfahlbausaison 2011, wo es heißt „Mobi- lität“ zu Wasser und auf dem Lande“. Im Bodensee sind 120 Pfahl-bau- Siedlungen bekannt, wovon gut 80 aus der Steinzeit da- tiert sind. Die bekann-testen sind hierbei Sipplingen, Bodman, Unteruhldingen und Hornstaad- Wangen auf der Höri. In Konstanz wurde ein großer Einbaum gefunden und in Sipplingen und Arbon Schweiz Miniaturen, die Kindern zugeordnet werden. Der Leiter der Pfahl-bauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel: „Die Halt- barkeit der Einbäume liegt bei fünf bis zehn Jahren. Auf Land trocknet das Holz schnell aus. In der Steinzeit wurden die Risse mit Birkenteer gekittet“. Die Pfahlbauten Unteruhldingen, Rekonstruktion der Stein- und Bronzezeit mit 23 Häusern, sind die Touristenattraktion am Bodensee. Im Jahre 1922 wurden sie von dem damaligen Bürger- meister und Fischer Georg Sulger, Prof. Dr. Rudolf Schmidt von der Universität Tübingen vom vorge- schichtlichen Institut, dem Überlinger Landrat Hermann Levinger sowie von Victor Metzger, dem Präsidenten des Bodensee-Geschichtsvereins, als Pfahlbauverein gegründet. Die Besucherzahlen des ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseums Europas liegen jährlich bei gut 300.000 Touristen.
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Pfahlbau Saison 2011 „Mobilität zu Wasser und auf dem Lande“
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