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Pfahlbauten

ARCHÄOLOGIE

Zur Eröffnung der „Archae-X Tage“ bei Pfahlbauten ein Platzkonzert mit Funden aus dem Bodensee

3. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, Schweiz, TOURISMUS

Susanne Rühling spielt auf ältestem Musikinstrument der Schweiz aus Römersiedlung Eschenz –

Dr. Thomas Olesch spielt auf Bronzeflöte von Hagnau- Burg mit Datierung 900 bis 800 v. Christi

UNTERUHLDINGEN. fsf / Ein Eröffnungskonzert zu einer Woche „Archae-X Tage“ bei den Pfahlbauten Unteruhldingen bis 6. August gaben Historiker, Archäologen und Instrumentenbauer auf archäolo- gischen Funden aus dem Bodensee. Die antike Gruppe „Romana Musica“, die Archäologin Susanne Rühling, spielte auf der Rekonstruktion des ältesten Schweizer Musikinstruments, einer Panflöte mit sieben Pfeifen, die im Abraum in der Römersiedlung 2003 in Eschenz gefunden wurde. Das gut er- haltene Instrument datieren die Dendrochronologen (Holzbestiimmung) auf 200 bis 300 Jahre nach Christi. Älter ist die bronzezeitlichen Flöte von Dr. Thomas Olesch die 1986 im Obersee vor Hagnau- Burg gefunden wurde. Das Original wird auf 900 bis 800 v. Chr. geschätzt. Mit dabei auf dem Konzert auf Steg der Pfahlbauten mit Leier und einer Doppeloboe Mitglieder der Gruppe „Musica Romana“, der Fran-zose Jean Loup Ringot mit Flöten und Schalmeien sowie .der Steinzeitaufmischer „Blumammu“, der umtriebige Medienberater Hartmut Albrecht aus Aachen. Über die Woche ist er der spannende Show- Man von Schamane bis Trommler bei den Pfahlbauten. Zur Eröffnung zerlegte er mit „Steinzeit-Uhldi“ Mathias Krauß aus Esslingen vor Besuchern mit prähistorischen Messern aus Feuerstein einen Hirsch.

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Aktion „Archae-X“ am 1.und 2.August bei Pfahlbauten Unteruhldingen

30. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, THEATER, TOURISMUS

Prähistorische und antike Musik sowie Steinzeitaufmischer „Blumammu“ -

Experimentalarchäologe zerlegt bei Museumsfest Hirsch mit Steinzeitwerkzeug

UNTERUHLDINGEN. fsf / Der Schamane „Blumam- mu“, der Steinzeitaufmischer Hartmut Albrecht aus Aachen, ist wieder da. Am Sonntag gegen 14,30 Uhr zerlegt er bei Museumsfest der Pfahlbauten Unteruhldingen, bei Aktion „Archae- X“, mit steinzeitlichem Werkzeug einen Hirsch. An Sonntag den 1. August sowie Montag den 2.August gibt es prähistorische sowie antike Musik. Ein Höhepunkt ist hier- bei die internationale renommierte Gruppe „Musica Romana“. Die Gruppe besteht aus Historikern, Archäologen sowie Instrumentenbauern. Susanne Rühling spielt auf der Nachbildung einer römi- schen Panflöte, dem ältesten erhaltenen Musikinstrument der Schweiz. Auf einer bronzezeitlichen Flöte, Nachbildung eines archäologischen Fundes vor Hagnau im Bodensee, spielt Dr. Thomas Olesch. Jean Loup Ringot gibt Kostenproben von Flöte und Schalmeinen sowie Erläuterungen. Höhe- punkt des Museumsfestes ist am 1. August gegen 20, 30 Uhr das Abendkonzert mit historischer Musik aus mehreren Jahrtausenden auf der Pfahlbaubühne. Für den Event sind die Pfahlbauten illuminiert.

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Experimente und Musikarchäologie am Bodensee –

22. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Vorführungen, Konzert und Aktionen Anfang August in den Pfahlbauten Unteruhldingen

UNTERUHLDINGEN. red./ Eine Reise in die Frühge- schichte der Musik können Besucher der Pfahl- bauten am Bodensee vom 1.-2. August antreten. Beim Museumsfest am 1. August treten von 10.00 bis 18.30 Uhr Musiker auf, die mit originalgetreu nachgebauten Instrumenten die Musik der Vergan- genheit wieder zum Leben erwecken. Die Grundlage dafür sind Funde von Ausgrabungen und Bildquel- len, die uns spannende Einblicke in die Musikge- schichte liefern. Die international renommierte Gruppe „Musica Romana“, die sich auf antike Musik spezialisiert hat, gibt mehrfach am Tag Kostproben ihres Könnens. Das Ensemble, zu dem Historiker, Archäologen und Instrumenten- bauer gehören, versteht es, die Zuhörer für die Musik aus längst vergangenen Tagen zu faszinieren. Susanna Rühling spielt auf der Nachbildung einer römischen Panflöte, des ältesten erhaltenen Mu- sikinstruments der Schweiz. Dr. Thomas Olesch flötet auf der Nachbildung eines Bronzezeitinstru- ments aus Hagnau am Bodensee. Wer sich für alte Flöten und Schalmeien interessiert, bekommt Informationen und musika- lische Kostproben bei Jean Loup Ringot. Höhepunkt des Museumsfestes am 1.8. ist das Abendkon- zert mit historischer Musik aus mehreren Jahrtausenden, das für einen stimmungsvollen Sommer- abend sorgen wird. Für die musikalische Klangreise gibt es Erläuterungen zu den Instrumenten und Stücken. An diesem Abend werden die Pfahlbauten eigens illuminiert, ehe sie sich ab 20.30 Uhr für das Konzert zur Musikbühne wandeln.

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Tiroler Dorf Grins in Lechtaler Alpen hat durch Heilquelle große Zukunft

5. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, NATUR, TOURISMUS, Österreich

Rätoromanischer Dorfcharakter mit alten Bauernhäusern verspricht Romantik –

Spaziergänge durch die Genussregion Stanzer Zwetschgen mit 120 Brennereien

GRINS / LANDECK. fsf / Der 44-jjährige Harald Waldner, Gemeinderat in Grins, einem kleinen romantischem Tiroler Dörf- chen oberhalb von Landeck, -zu erreichen nach der Ausfahrt Arlberg Tunnel oder über den Paß, führt in seiner Freizeit Touristen durch seinen Ort. Er gehört der Partei „Gemeinsam aktiv“ an. Er ist zukunfts- orientiert. Im Interview erklärt er, dass es vor gut 30 Jahren in Grins noch sehr viele Touristen gab die die wunder- schöne Bergwelt mit den Dreitausendern der Parseier- Gruppe in den Lechtaler Alpen bewan- derten. Zweimal in der Woche spielten Kapellen in Tiroler Trachten. Dann versank die Gemeinde mit 1200 Bewohnern mit seinen romanisch-gotischen Bauten in eine Art Agonie, verfiel in einen „Dorn- röschenschlaf“ mit überteuerten Grundstückspreisen zur Schlafgemeinde, doch jetzt scheint Rettung. Er schwärmt von einem anerkannten Heilbad mit Kliniken und hochkarätigen Hotels. Dabei ist er der Realität nicht fern, Margarete Maultausch, die Tiroler Landesfürstin (1335-1363) kurte jährlich in Grins und hatte hier ein herrschaftliches Anwesen. Das Wasser mit Inhalt von Kalzium, Magnesium und Sulfat versprachen ihr Linderung bei ihren Be- schwerden und sollte ein Jungbrunnen sein. Aus der Vergessenheit in die Zukunft. Ende Mai wurde oberhalb von Grins am kleinen Strandbad das „Albenbad“ eröffnet. Das Ganze noch mehr proviso- risch. Das Wasser aus 170 Meter Tiefe mit einer Schüttung von 10 Sekunden Liter bei 20 Grad wird in einem kleinen Haus in einem Quelltopf gefasst und in einem anderen stehen zwei Holzzuber zum Kuren. Für die Benutzung gilt die Anmeldung. Es ist der Anfang einer großen heilerischen Zukunft für „Bad“ Grins.

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5. Uhldinger Pfahlbau Marathon am Samstag

2. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, MOBILITY, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SPORT, TOURISMUS

21,1 Kilometer durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands –

10 Kilometer Nordic- Walking und Kids-Run 1,2 Kilometer

UNTERUHLDINGEN.red. / Am 05. Juni 2010 fällt in Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee der Start- schuss zum 5. Uhldinger Pfahlbau Marathon mit den Wettbewerben Halbmarathon (21,1 km), Volks- lauf (10 km), Nordic Walking (10 km) und Kids Run (1,2 km). Nicht umsonst wirbt der Veranstalter mit dem Slogan Lauf durchs Paradies. Führt doch die Strecke an vier der schönsten Sehenswürdigkeiten der Bodenseeregion vorbei. Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Schloss Salem, der Affenberg Salem und die Klosterkirche Birnau sind Streckenabschnitte, die das Laufen zu einem besonderen Erlebnis machen. Neben dem sportlichen Anreiz wird auch einiges für die Zuschauer geboten: Es wird wieder Stände rund um das Thema Gesundheit und Sport geben sowie ein Gewinnspiel mit tollen Preisen. Der Fan-Bus bringt die Zuschauer direkt nach dem Start in Unteruhldingen zum Schloss Salem, wo die Läuferinnen und Läufer bei ihrem Lauf durch die Schlossanlage angefeuert werden können.

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Pfahlbauten Unteruhldingen zu Pfingsten Experimente der Archäologie

19. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, NATUR, TOURISMUS

Jörg Nadler geht wie vor 10.000 Jahren mit Harpune auf Fischfang im Bodensee –

13-köpfige Keltengruppe zeigt Herstellung von Kleidern und lädt zum Essen ein

UNTERUHLDINGEN .red. / Wie haben die Stein- zeitfischer am Bodensee ihre Hechte gefangen? Archäologen zeigen am Pfingstwochenende im Pfahlbaumuseum Unteruhl- dingen Experimente und neue Ergebnisse zur Vorgeschichte (jeweils 10.00 – 18.30 Uhr). Bei den „1. ARCHAE-X-Tagen“ am Samstag und Pfingstsonntag am Bodensee demons- triert der Fischermeister Jörg Nadler, wie Menschen von 8000 bis 1000 vor Christus Fischfang betrieben und welche raffinierten Fischereigeräte sie verwendet haben. Die enorme Durchschlagskraft prähistorischer Bögen verdeut- lichen die Versuche von Thomas Lessig-Weller. 13 Personen umfasst die Gruppe von Friedrich Egberink, die in den Pfahl- bauten zwei Tage lang ein Lager der Keltenzeit auf- bauen. Ihre Versuche reichen von der Herstellung von Kleidern bis hin zur keltischen Küche. Im An- schluss an das Festwochende findet vom 24. Mai bis 5. Juni das Ferienmitmachprogramm der Pfahl- bauten „Steinzeit aktiv“ statt. Geöffnet ist das Pfahl – baumuseum täglich 9 von 19 Uhr. Weitere Informa- tionen unter www.pfahlbauten.de

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Modernste Lasertechnik vermisst bei Pfahlbauten Unteruhldingen Sturmschäden von Mai 2009

12. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, REKORDE, TECHNIK, TOURISMUS, WETTER

Orkanartige Böen mit 156 Stundenkilometern zerstörten Häuser der Stein- und Bronzezeit –

Haus von „Steinzeit – Uhldi“ blieb als wissenschaftliches Experiment im Bodensee

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Mit modernster 3D- Laser- technik vermisst der Vermessungsingenieur Christian Bühler von der Firma ArcTron bei den Pfahl- bauten Unteruhldingen die Sturmschäden vom 26. Mai 2009. Gegen Mittag fegten orkanartige Böen mit 14 Windstärken mit 156 Stundenkilometern aus dem Thurgau über den westlichen Bodensee. Das Hornstaad- Haus der Jungsteinzeit, das über Jahre das Zuhause von „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss, dem Esslinger Ex- Physikstudenten war, wurde völlig zerstört und ins Wasser gedrückt. An- dere Häuser, Rekonstruktionen der Stein- und Bron- zezeit, wurden in ihren Fundamenten versetzt und Dächer abgedeckt. Die Museumsleitung entschied das völlig zerstörte Pfahlbauhaus als wissen- schaftliches Experiment im Wasser liegen und verrotten zu lassen. Nach über einem Jahr stellt sich jetzt die Frage was ist aus den Bestandteilen wie Holz- pfählen, Schilfdachdeckung und Lehmschüt- tung an den Wänden geblieben? Die Beantwortung ist für die archäologische Pfahlbauforschung sowie der Rekonstruktion elementar wichtig.

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Antrag auf Weltkulturerbe für Pfahlbauten bei UNESCO gestellt

26. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Schweizer Bundesamt federführend für sechs europäische Alpen-Länder –

Dabei am Bodensee die Siedlungen in Sipplingen sowie Unteruhldingen Stollenwiesen

PARIS /UNTERUHLDINGEN. fsf / Sechs europä- ische Alpen-Länder haben bei der UNESO in Paris den Antrag auf Weltkulturerbe für 156 prähistor- ische Pfahlbau- Fundstellen beantragt. Der Antragsteller für die Länder ist federführend die Schweiz. In der Schweiz haben 15 Kantone, unter diesem Freiburg mit acht Siedlungen, den Antrag gestellt. In Baden-Württemberg sind es 21 und in Bayern 3. Inhaltlich geht es um die Anerkennung sowie Schutz der steinzeitlichen sowie bronzezeitlichen Pfahl- baufelder von 5000 bis gut 800 vor Christi. Im Boden- see vor Sipplingen sind es auf sechs Hektar 20 überlappende Siedlungen beziehungsweise Bau- phasen vom Neolithikum bis zur Bronzezeit von 3900 bis 1000 v. Chr. Vor Unteruhldingen ist es die Siedlung Stollenwiesen (975-859 v. Chr.) auf zwei Hektar mit drei Be- bauungen. Die Dendrochrono- logen (Altersbestimmung am Bauholz) haben hier 87 Häu- ser mit Palisaden nachgewiesen. Heute noch ist ein Pfahlbaufeld, gut Hundert vom Ufer seewärts, mit gut 20.000 Pfahlbaustümpfen sichtbar, die durch die Erosion und Schiffsverkehr akut gefährdet sind. Durch die Anerkennung als Weltkultur- erbe sollen die Pfahlbaufelder gleich dem Taj Mahal und der chi- nesischen Mauer hochrangig unter Schutz gestellt werden. Die Entscheidung hierüber will das Welt- erbe-Komitee Mitte nächsten Jahres nach sachkundiger Prüfung fällen.

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“DS Jura” ältestes Süßwasser-Dampfschiffwrack Europas bleibt auf Bodenseegrund

29. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, KREUZLINGEN, Schweiz, TECHNIK

Frank Rheiner baute für Hebung Promotion-Modell für “Stiftung Historische Schifffahrt Bodensee”

Der bayerische Salondampfer kollidierte 1864 mit der „DS Zürich“ vor dem schweizerischen Bottighofen

FRIEDRICHSHAFEN / KREUZLINGEN. fsf / Der 70-jährige Ex-Uhrenmacher und Betriebswirt Frank Rheiner aus Friedrichshafen ist frustriert, an die 2000 Stunden hat er am Modell des Bodensee-Salondampfers „DS Jura“ gebaut. Das Schiff im Maßstab 1:33 sollte als Promotion für die Thurgauer „Stiftung Historische Schifffahrt Bodensee“ herhalten, womit diese Gelder für die Hebung des 1864 vor dem schweizerischen Ufer Bottighofen gesunkenen Dampfers sammeln wollten, wobei sich die Kosten nach erster Erhebung auf gut 3,25 Millionen Euro belaufen sollen. Doch jetzt hört der Modell- bauer nichts mehr von dem Stiftungspräsidenten Rechtsanwalt Otto Egloff aus Kreuzlingen. Die Stif- tung ist auf Tauchgang gegangen. Dabei ist die „DS Jura“ das älteste Dampfschiff in Europa sowie das bekannteste Süßwasser-Schiffswrack. Das Schiff wurde1964 durch Zufall in 40 Meter Tiefe von Berufstauchern gefunden, die auf Suche nach einem Militärflugzeug aus dem 2.Weltkrieg waren. Seit- dem ist es im Jahr Ziel von Tausenden Tauchern, die die „DS Jura“ bis auf das Skelett förmlich ausge- weidet haben. Um den Restbestand zu retten hat das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau den Salondampfer im Jahr 2005 als Unterwassermuseum, als technisches Denkmal, unter Schutz ge- stellt, was das Schiff nicht vor weiterer Zerstörung schützt. Appelliert wird an die Taucher, so die Schweizer Seepolizei, das Wrack in seinem Bestand nicht weiter zu schädigen. Zu einem Tauchverbot, Sperrgebiet für die „DS Jura“ konnten sich die Behörden nicht durchringen.

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Tagung „Experimentelle Archäologie“ im Pfahlbaumuseum

22. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

Internationale Kapazitäten referierten über europäische Forschungsergebnisse –

Eingeladen hatte Dr. Gunter Schöbel Vorsitzender der EXAR

UNTERUHLDINGEN .fsf / Bei siebenter internationale Tagung der „Europäischen Vereinigung zur Förderung der experimentellen Archäologie in Europa“ (EXAR) referierten bei den Pfahlbauten Unteruhldingen internationale Kapazitäten zum Thema „Experimentelle Archäologie – Traditionen und Herausforderungen 2009“. Auf dem Programm standen Vorträge zu neuen europäischen Forschungsergebnissen, Vorführungen, Darstellungen von Experimenten und eine abschließende Exkursion in das Referat Pfahlbauarchäologie Amt für Denkmalpflege in Hemmerhofen unter Leitung von Dr. Helmut Schlichtherle.

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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“

10. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT

Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –

Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern

UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.

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Deutsche Christina Assomimitis (Tasch) ist „Mamas“ von Mykonos

5. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Seit 28 Jahren ist Lehreranwärterin aus Bad Gandersheim auf VIP-Insel -

Erst die Hippies, dann der Jetset und Schwule und jetzt Tausende Kreuzfahrer

MYKONOS / BAD GANDERS- HEIM. fsf / Seit 17 Jahren ist die 45-jährige Christina Assomimitis, geborene Tasch aus Bad Gandersheim, „Mamas“ von Tausenden Gästen auf der Kykladen-Insel Mykonos . Mit Heirat in die griechische Familie hat sie ihre Schwiegermutter Mar- soula Kouka abgelöst. Jetzt ist die blonde Christina mit Bilderbuch am alten und neuen Hafen und vermietet für die Pension „Mamas“ in St. Ste- fano Zimmer sowie in Mykonos Appartements. Der Vorteil von Christina aus Germany, sie spricht perfekt vier Sprachen. Am Hafen ist es die Schlacht um jeden Gast. Bei Foto und Film können die Mykioniken ungemütlich werden. Das Geschäft ist ihre Privatsphäre. An die zehn Prozent des gesamten griechischen Tourismus findet auf Mykonos statt. Die VIP- Insel boomt seit den 70er Jahren. Erst kamen die Hippies, dann der Jetset gefolgt von der internationalen Schwulen-Karawane und heute sind es Luxusliner aus aller Welt, die pro Schiff an die 3000 Passagiere ausspucken. Wie ein Heuschreckenschwarm fallen diese über die Chora Mykonos her und kaufen die luxuriösen Geschäfte leer. An die 20 bis 25 Kreuzfahrerschiffe, schwimmende Paläste, gehen in der Saison pro Woche vor Mykonos auf Reede oder legen im neuen Hafen an. Davon hat Christina Assomimitis nichts. Ihre Gäste sind zumeist junge Leute ab 18 bis 30 Jahre, von denen gut 70 Prozent über Internet „Hostel world“ oder „Trip ad Visor“ und andere vorbuchen. 80 Prozent ihrer Gäste kommen mit den Fähren „Hellenic Seaways“ oder „Blue Star Ferries“ oder andere über Athen, Rafina oder Kreta, Santorini oder anderen Kykladen-Inseln. Die restlichen 20 Prozent kommen mit dem Flieger.

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Sturmschäden bei Pfahlbauten mit ungarischem Schilf geflickt

2. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Orkan „Felix“ machte „Steinzeit- Uhldis“ Haus der Hornstaader- Kultur platt –

Rekonstruktion bleibt als archäologisches Experiment bis nächstem Jahr liegen

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Das Team Winfred Preuß und Olaf Zander aus Lüneburg reparieren derzeit bei den weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee, dem ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseum in Europa, die Schilfdächer der Stein- und Bronzezeit. Am 26. Mai dieses Jahres peitsche Orkan „Felix“ mit über 158 Stundenkilometern gleich 14 Windstärken über Teile der Bodenseeregion. In Konstanz fielen tennisballgroße Hagelkörner und wurden die Straßen zu Bächen. Für die Winzer heißt es vielfach Totalschaden. Die jungen Triebe wurden förmlich zerfetzt. Für „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss von den Pfahlbauten Unteruhldingen hieß es heimatlos. Der Orkan machte das Haus der Hornstaader- Kultur, Rekonstruktion aus dem Jahre 4000 Jahre v. Chr., sprichwörtlich platt. Über Jahre hatte hier der Experimental-Archäologe in den Sommermonaten gewohnt. Das Arbon- Nachbarhaus (300 v. Chr.) wurde baufällig.

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Schülerprojekt „Steinzeitwerkstatt“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen

30. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SOZIALES, TOURISMUS

13-jährige des Bildungszentrums Salem gingen mit Landesstiftung auf Zeitreise -

Einbaum Fahren, Waffenherstellung und Pflügen mit prähistorischem Gerät wie vor 5000 Jahren

UNTERUHLDINGEN / SALEM .fsf/ Einen Tag Steinzeit lebten die Schüler des Bildungszentrums Salem, der Klasse 8b mit Direktor Emil Bauscher, bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Nach theoretischer Information über die Steinzeit durch Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel zogen sich die Schüler die Kluft vor 5000 Jahren, wie zu Zeiten von Ötzi” und “Uhldi”, an. Dann wurde die Klasse in Gruppen zum Einbaum Fahren auf dem Bodensee, Pflügen mit prähistorischem Gerät, Brennholz sammeln mit Holzkarren, Bauen von Weidezäunen, Schmuck- und Waffenherstellung und Feuermachen mit Schwunghölzern eingeteilt. Bei Kornfladen und Fisch traf man sich wieder beim Mittagessen. Studenten der Pädagogischen Fachhochschule Weingarten sowie der Universität Tübingen der Vor- und Frühgeschichte begleiteten das Projekt “Steinzeitwerkstatt- Ein Tag Steinzeit”, wobei es durch die Landesstiftung bezuschußt wird. Ab September ist die Zeitreise für Schulen aus Baden-Württemberg Programm bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Von den gut 300.000 Touristen im Jahr sind gut ein Drittel Schulklassen, die aus Frankreich, Schweiz, Österreich und Region kommen und vielfach in Landschulheimen oder Jugendherbergen kurzfristig ihr

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Bronzekrieger mit Waffe und Goldschmuck in Güttingen entdeckt

26. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE

Nach Alemannen-Dame jetzt Gräberfeld der Vorgeschichte aus zwei Epochen -

Bodenseeraum ist für Kreisarchäologen eine der fundreichsten Regionen

RADOLFZELL / GÜTTINGEN. fsf/ Spektakulär war im Jahr 1930 der Grabfund einer hochadligen alemannischen Dame mit Colliers, Spangen und Töpfen im Bodenseehinterland, in Güttingen bei Radolfzell. Die Archäologen datierten das Jahr um 600 n. Chr. Jetzt sind sie in der Nachbarschaft erneut fündig geworden. Der Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald entdeckte, hier mehr aus Instinkt, auf 4500 qm am Orteingang von Güttingen ein Gräberfeld mit 30 Bestattungen aus der mittleren Bronzezeit um 1600 bis 1500 v. Chr. sowie 20 frühkeltische Brandgräber um 800 bis 500 v. Chr. Geradezu sensationell ist der Grab-Fund eines Kriegers aus der Bronzezeit mit einem 70 Zentimeter Bronzeschwert, Gürtelhalterung, Gewandspangen sowie Goldring und Goldhaarschmuck. In den Frauengräbern fanden die Archäologen Bronzeschmuck und zwei wertvolle Bernstein-Colliers, wobei der Rohstoff aus dem Baltikum kommen soll. Bestattet waren die Toten in Baumsärgen, wo sich das Holz zersetzt hat und geblieben sind als Einlage Haare von Tierfellen. Für den Kreisarchäologen gehört der Bodenseeraum zu den fundreichsten Regionen in Süddeutschland mit Funden bis in die letzte Eiszeit 15.000 v. Chr. Dazu gehört die Venus von Engen, gleichfalls im Bodenseehinterland, die zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehört.

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Mauer der Stadtbefestigung Meersburg wird saniert

18. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, MEERSBURG, TOURISMUS

Erste Stadt in Deutschland als Gesamtanlage unter Denkmalschutz – Schönste Stadt am Bodensee hat über eine Millionen Tagesgäste im Jahr MEERSBURG. fsf/ Kein Umweg mehr in Meersburg am Bodensee für Touristen zur ältesten bewohnten Burg Deutschlands aus dem 7.Jahrhundert sowie Schlössern der einstigen Bischöfe. Die Sanierung der Stützmauer der alten Stadtbefestigung steht nach zwei Jahren [...]

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Himmelsscheibe von Nebra bis Oktober im ALM Konstanz

9. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Sensationsfund von 1999 gleichbedeutend wie Tutanchamun sowie Steinzeit- Ötzi-

Grabräuber verscherbelten älteste astronomische Darstellungen auf dem Schwarzmarkt-

KONSTANZ / HALLE. fsf/ Im Jahr 1999 war die Himmelsscheibe von Nebra in Sachsen-Anhalt mit weltweit ältester Himmels-Darstellung die Sensation. Für Archäologen gleichbedeutend mit Tutanchamun und Steinzeit- Ötzi. Jetzt ist die Replik mit weiteren Funden aus Mitteldeutschland im Archäologischen Landes-museum in Konstanz (ALM) zu sehen. Angehängt sind weiterhin bedeutende frühbronzezeitliche Grabfunde aus Singen sowie Hilzingen.
Die Bronzescheibe von Nebra wurde von Sondengängern auf dem Mittelberg bei Nebra gefunden und widerrechtlich auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der wertvolle Fund kam in Händen von Hehlern und Händlern bis er 2002 von der Baseler Polizei in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, dem Kultusministerium und dem Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt beschlagnahmt wurde.
Das Alter der Bronzescheibe mit astronomischen Darstellungen wie Mondsichel und dem Siebengestirn (Plejaden) geben die Wissenschaftler auf 1600 v. Chr. an. Die Ausstellung aus der Schatzkammer des Landesmuseums für Vor- und Frühge-schichte Halle, Sachsen-Anhalt, ist bis zum 4. Oktober im ALM Konstanz zu sehen.

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Gräfin Sandra Bernadotte segelte mit Görlitz im prähistorischen Schilfboot

28. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

„Dilmun IV” hat Bodensee-Test für „Abora IV”- Expedition auf Atlantik bestanden -

Graf Lennart Bernadotte produzierte 1951 Film über Thor Heyerdahl mit „Kon-Tiki”

MAINAU / CHEMNITZ. fsf/ Auf Segeltörn mit dem Schilfboot „Dilmun IV” war Gräfin Sandra Bernadotte mit dem bekannten Experimentarchäologen Dominique Görlitz. Sechs Tage testete der Archäologe aus Chemnitz auf dem Bodensee das sechs Meter Schilfboot, das die Aymara- Indianer vom Titikakasee im letzten Jahr nach historischer Vorlage gebaut hatten. Das 1,2 Tonnen Schiff mit Doppelrumpf ist Vorlage für die zukünftige Expedition mit dem 12 Meter langen Original „Abora IV” mit zehn Tonnen von New York über den Atlantik zu den Kanaren. Für die gräfliche Familie Bernadotte von der Bodenseeinsel Mainau ist der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz kein Unbe- kannter, war doch sein wissenschaftlicher Ziehvater der Norweger Thor Heyerdahl ein Freund von Graf Lennart Bernadotte. Im Jahre 1951 produzierte Graf Lennart mit seinen Partnern von der Firma „Artfilm” den Doku- Film „Kon- Tiki” über die Expedition von Thor Heyerdahl und erhielt einen Oscar. Die Mainau- Saisoneröffnung 2009 steht unter dem Motto „Hundert Jahre Graf Lennart Bernadotte”. Der Auftakt war hierzu im März im Palmenhaus mit „Zwei Naturfreunde” Graf Lennart Bernadotte und Thor Heyerdahl mit Bild und Schrifttafeln. In einem kleinen Teich inmitten Tausender Orchideen schwamm die „Kon-Tiki” im Kleinformat. 1946/47 überquerte der Norweger von den Kanaren aus den Atlantik. Beweisen wollte er, das bereits in der Steinzeit ein Handel von der Alten Welt (Europa) in die Neue Welt (Amerika) über die Meere möglich war. Sein Nachfolger Dominique Görlitz versucht es derzeit in entgegen gesetzter Richtung gegen den Wind. Vor zwei Jahren startete er mit der „Abora III” den ersten Versuch gegen den Lehrsatz der Wissenschaft, womit er in weltweite Schlagzeilen kam.

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Schwere Sturmschäden bei Pfahlbauten Unteruhldingen

27. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

„Steinzeit -Uhldi” Mathias Krauss muss sich neues Zuhause suchen -

Dach Birnau abgedeckt sowie Segler im Naturschutzgebiet gestrandet

UNTERUHLDINGEN / BIRNAU. fsf / Der Orkan über der Bodensee-Region hat bei den Pfahlbauten Unteruhldingen schwere Sturmschäden angerichtet. Mit 14 Windstärken von über 158 Stunden- kilometern hat er das Zuhause von „Steinzeit- Uhldi” Mathias Krauss der Hornstaader Kultur um 4000 v. Chr. sprichwörtlich platt gemacht und ins Wasser gedrückt. Die Rekonstruktion ist nicht mehr reparabel und soll als Forschungsprojekt im zerstörten Zustand bis Frühjahr erhalten beleiben und dann wieder ausgegraben werden. In Schieflage ist des weiteres das Bronzegießer-Haus der Steinzeit um 1100 v. Chr. von Rietschachen / Bad Buchau sowie das Arbon-Haus (Schweiz) 3.300 v. Chr. Die beiden Rekonstruktionen von 1931 sowie 1998 müssen von Grund auf saniert werden. Der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel: „Der Orkan Lothar war im Dezember 1999 dagegen bescheiden, da gab es nur Schilfschäden an den Dächern.

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Experimentalarchäologe Görlitz testet Schilfboot auf Bodensee für Expedition

26. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, REKORDE, TOURISMUS

Vor Zwei Jahren Weltschlagzeilen mit „Abora III” von New York über den Atlantik -

Chemnitzer will Handel in der Steinzeit über die Weltmeere beweisen

UNTERUHLDINGEN / CHEMNITZ. fsf/ Mit „Dilmun IV”, einem prähistorischen Schilfboot, ist derzeit der bekannte Chemnitzer Experimentalarchäologe Dominique Görlitz auf dem Bodensee auf Testfahrt. Vor zwei Jahren machte er mit einer größeren Version, der „Abora III” weltweite Schlagzeilen als er mit dem 12 Meter Schiff, vier Meter breit und 10 Tonnen schwer, mit einem Rahsegel von 60 qm gegen den Wind von New York mit Ziel der Kanaren über den Atlantik segelte. Nach 4400 Kilometern musste er aufgrund von Stürmen bis zehn Windstärken aufgeben. Be-weisen wollte Görlitz, das bereits in der Steinzeit ein regelmäßiger Handel von der Neuen in die Alte Welt nach Afrika beziehungsweise Ägypten möglich war. Vor dem Chemnitzer Experimentalarchäologen Dominique Görlitz war der norwegische Schiffsarchäologe Thor Heyerdahl 1946/47 mit „Kon-Tiki” sowie der „RA 1″ und „RA 2″ 1969/79 sowie der „Tigris” 1977/78 die Strecke in entgegensetzter Richtung mit den Winden im Kanarenstrom, was als relativ unproblematisch gilt, gesegelt. Mit den Expeditionen wollte er vor Görlitz beweisen, dass ein Handel bis Kulturaustausch über die Meere bereits in der Steinzeit möglich war, wobei er die Antwort nach Warentausch retour in die Alte Welt schuldig blieb.

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