GESCHICHTE
1. September 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KUNST UND KULTUR, MUSIK, POLITIK, PROMIS, Schweiz, TOURISMUS
Schweizer Komponist Frédéric Bolli vertonte Lebenswerk von Johannes Dörflinger –
Musiker aus Deutschland, Bulgarien und Griechenland spielten bei Tarot- Stele
KONSTANZ. fsf / Zur Welturaufführung der Kompo- sition „Welterste Kunstgrenze“ hatte der „Freundes- kreis Kunstgrenze“ eingeladen. Treff war bei der Tarot-Stele „Universum“. Es begrüßte der Ex- Chef- redakteur des Südkurier Werner Schwarzwälder und der Ex-Stadtammann von Kreuzlingen Josef Bieri. Es folgte die Event-Managerin Claudia Thom: „Die 22 Skulpturen der Kunstgrenze sind Figuren des Tarot und stellen die großen Arkana dar. Das Tarot hat seinen Ursprung in den frühren Triumpfzügen, die auf die Römer oder gar Ägypter zurückgehen. Seine Figuren repräsentieren die allzeit den Men- schen bestimmenden Symbole und Mächte. Nach erfolgreicher Schlacht ließ man diese bildhaft auf- erstehen. Erst im 14. Jahrhundert entstand das erste Tarot- Kartendeck am Hofe des italienischen Herzogs Visconti“. Weiter führte sie aus, dass sich der Künstler der Kunstgrenze Johannes Dörflinger seit 1975 mit dem grafischen Zyklus des Tarot beschäftigte. Nach Fall des Grenz-Zaunes 2006 zwischen der deutschen Stadt Konstanz und der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen wurde im Jahre 2007 auf der EU-Außengrenze die welterste Kunstgrenze, realisiert. Auf 280 Metern 22 acht Meter hohe Tarot- Stelen, die eine offene Grenze realisieren. Der bekannte Schweizer Dirigent und Komponist Frédéric Bolli hat für drei Jahre Kunstgrenze eine Komposition in sechs Sätzen für Geige, Oboe und Bassklarinette geschrieben.
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Welturaufführung Komposition „Welterste Kunstgrenze“
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29. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT
Zittern vor der Veranstaltung halten die Bands die Verträge ein – im letzten Jahr statt OASIS die Oldies von Deep Purple –
Veranstalter KOKO & DTK Entertainment GmbH schreibt seit Jahrzehnten Öko-Geschichte
KONSTANZ. fsf / 25.000 Besucher feierten „25 Jahre Rock am See“ in Konstanz am Bodensee. Stars waren die Düsseldorfer Kult-Band „Die Toten Hosen“, die zum fünf-ten Mal dabei waren. Der Frontman Campino ließ es sich nicht nehmen zum Jubi-läum eine Feuerwerkrakete aus dem Baumarkt in den Himmel zu schießen. Bei der Geburtstagsfete dabei die britische Pop-Sängerin Kate Nash, die bri- tische Band „Skunk Anansie“ mit akrobatischer Frontfrau Skin, das deutsch Punkrocktrio „Wizo“ und die Brit- Band „The Kooks“. Die meisten Rock-Fans waren bereits am Freitag angereist. Der Veran- stalter Koko- & DTK Entertainment GmbH mit Hauptgeschäftsstelle Konstanz hatten den Flughafen für 5000 Zeltplätze angemietet. Zum Veranstal-tungsgelände Bodensee-Stadion verkehrten Shuttle-Bussen. Die Deutsche- sowie Schweizer Bahn hatten Sonderzüge eingesetzt. Der Sprecher der Poli- zeidirektion Konstanz Michael Aschenbrenner: „Rock am See war für uns relativ friedlich und nicht auf- fällig. Es gab zwei Festnahmen wegen Widerstand gegen die Polizei, vier Gewahrsam wegen Trun- kenheit und kleinere Drogendelikte. Es liegen keine Körperverletzungen sowie Sachbeschädigungen vor“.
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25.000 Fans feierten „25 Jahre Rock am See“ in Konstanz
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23. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR, MOBILITY, MUSIK, THEATER, TOURISMUS
Stadt reglementiert Veranstalter auf Gelände Landesgartenschau auf alle zwei Jahre –
Besuchermassen nehmen Parkraum vom Aachbad und beeinträchtigen Fauna
SINGEN / DRENSTEINFURT. fsf / Die Stadt Singen, Fachbereich Bauen, teilt dem weltgrößten Mittel- alter Phantasie Spectaculum (MPS), dem Veranstalter Gisbert Hiller aus Drensteinfurt schriftlich mit, dass „Nach innerer Beratung muss ich Ihnen mitteilen, dass eine Reservierung für 20./21. August 2011 zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist, da der Festplatz Offwiese nur noch alle zwei Jahre in den Sommermonaten für derartige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden kann“. An die 10.000 Besucher sind am vergangenen Wochenende zu dem Mittelalter-Spektakel mit Ritterkämpfen, Pest- umzug, Mittelaltermarkt und rockigen Bands auf das Gelände der Landesgartenschau 2000 gekom- men. Die Veranstaltung brachte der Stadt beste Werbung und volle Hotels. Zum fünften Mal ist der Veranstalter in Folge in Singen. Die größte Burgruine Deutschlands, in der französischen Revolution 1801 geschleift, ist hier Kulisse in weiter Ferne. Der Veranstaltungsplatz ist mit 6100 Quadratmetern weitläufig und geradezu ideal. Die eigentliche Absage für nächstes Jahr und zukünftig nur noch alle zwei Jahre soll vom Grünamt der Stadt Singen kommen Der Veranstalter Gisbert Hiller: „Mir wurde mündlich mitgeteilt, dass durch die Veranstaltung ´der schützenswerte Wild- wuchs belastet und beeinträchtig wird“. Die Argumente sind für ihn nicht stichhaltig, zumal es sich nur um Einjahrblüher handelt und die Besucher äußerst sorgsam mit dem Gelände umgehen. Als Alternative sucht er jetzt einen anderen Veranstaltungsort für nächstes Jahr oder ganz weg von Singen. Ein Ideal wäre für ihn Schloss Salem, wo sein Vogt Edwin Ball vor gut 20 Jahren, damals bei der „Kramer-Zunft und Kurz- weil“, als Gaukler aufgetreten ist. Das Mittelalter- Event war in der historischen Schlossanlage ein Top-Erfolg.
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Weltgrößtes Mittelalter Phantasie Spectaculum nicht mehr in Singen?
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19. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, MOBILITY, POLITIK, TECHNIK, THEATER, TOURISMUS
Die Pilgerreise des großen Breisacher Europa-Künstlers Helmut Lutz geht zu Ende –
Nach dem Sternenweg zu den Pilgerstätten der Christenheit folgte das Klangschiff als Friedensbotschafter
FRIEDRICHSHAFEN / BREISACH. fsf / Vom Regiepult, zwischen den Sitzreihen, kommentiert der Europa-Künstler Helmut Lutz aus dem Breisach den weltbekannten Seiltänzer Falko Traber, der als Hermes zu den Sternen aufsteigert. Das Seil ist von der Urania, die auf einem Rammbock liegt, zu einer Riesenspieluhr gespannt. Zum vierten Mal findet auf dem Klangschiff an der Friedrichshafener Promenade, das im Balkan-Krieg ein Botschafter des Friedens war, eine geradezu mystisch-griech- ische Inszenierung mit Titel „Im Augenblick“ statt. Stückeschreiber ist Helmut Lutz, der Erbauer des 40 Meter langen Klangschiffes. Das Kunstwerk aus 48 Tonnen Stahl und Holz mit sechs beweglichen Teilen erinnert wie die Kostümierung der Schauspieler an den großen Surrealisten Salvador Dalli. Im Spiel mit drei Frequenzen geht es um den Lauf der Weltuhr, wobei es um Macht, Kampf, Leid, Zer- störung und schließlich Versöhnung geht. Vier Krückenwesen symbolisieren das Feuer, Wasser, Luft und die Erde. Im dritten Akt tanzt Europa auf den zeusschen Stier, während der König, skandiert von Soldaten, diesem aus Wut die Hörner ausreißt. Aus den Hörnern werden Albhörner, die zu Musizieren beginnen und zur Harmonie aufrufen. Für den Künstler Helmut Lutz geht die Pilgerfahrt in Friedrichs- hafen zu Ende. Im nächsten Jahr, soll es auf dem Klangschiff, wenn er 70 wird, die letzte Inszenierung von ihm geben, dann soll das Klangschiff, wie bereits geschehen als Bühne für Festivals von Pop, Jazz , Folklore bist Schauspiel offen sein.
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Auf Friedrichshafener Klangschiff das Spiel „Im Augenblick“
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18. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MOBILITY, TECHNIK
Stadtwerke Konstanz investierten in die Restaurierung anno 1928 über 350.000 Euro -
Regierungspräsidium bezuschußt Projekt mit 33 bis 15 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
KONSTANZ / STAAD.red./ Nach rund elf Monaten Restaurationszeit kehrt der alte Fähreanleger wieder an seinen Heimatort im Hafen Staad zurück. Montagnacht wurde das denkmalgeschützte Objekt per Schwertransport von Bodman nach Konstanz überführt, wo es am darauf folgenden Morgen mit einem Kran an seinen neuen Platz auf dem nördlichen Betriebsgelände des Fährebetriebs der Stadtwerke Konstanz nahe der modernen Anlegebrücken gehoben wurde. Zukünftig wird die vor 82 Jahren als erste Autofähre auf dem Bodensee in Betrieb genommene „Konstanz“ (später auf den Namen „Meersburg“ umgetauft) dort ihren Liegeplatz haben und am Fähreanleger wieder originalgetreu anbinden können. Der historische Fähranleger musste zunächst mittels Wasserhochdruckstrahlen entrostet und einzelne Teile sowie der Fahrbahnbelag erneuert werden. Vor dem Wiederaufbau erhielten die Stahlflächen des Anlegers eine Vorgrundierung und mehrere Zwischenbeschichtungen als Korrosionsschutz. Eine Restauratorin bestimmte den Originalfarbton „stahlblau“ der Brücke, der dann aufgetragen wurde.
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Historischer Bodensee-Fähranleger wieder im Heimathafen
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17. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, NATUR, REKORDE, SPORT, Schweiz, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Navigation von Tübingen bis nach Konstanz zur Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem –
Seit der Ernennung zur Kulturstraße Europas boomt die Fußpilgerschaft nach Santiago de Compostela
STOCKACH / KONSTANZ / SANTIAGO DE COMPOS- TELA. fsf / „Der Pilgerweg nach Santiago de Com- postella, zum Grab des Heiligen Jakobus, fängt vor der eigenen Haustür an“, so der promovierte Histo- riker, Ex- Oberstudienrat Dr. Fredy Meyer aus Stok- kach. Im Selbstverlag hat er das Buch „Du stellst meine Füße auf weitem Raum“ geschrieben. Es ist eine Navigation für die Jakobspilger von Tübingen nach Hechingen über Balingen, Nusplingen über den Beuroner Jakobsweg nach Meßkirch, oder die Route Hechingen, Burladingen, Veringenstadt über den Hohenzollerischen Jakobsweg über Sigma- ringen nach Meßkirch. Von hier aus gehen die Wege bis Kloster Wald gemeinsam mit Gabelung über Pfullendorf dem Linzgauer Jakobsweg über Über- lingen mit Übersetzung nach Konstanz oder die Route Stockach mit Hegauer Jakobsweg über Bodman, Radolfzell, Insel Reichenau nach Konstanz. Im Mittelalter bis heute ist die Konzilstadt Konstanz, mit der Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem im Münster, der Mauritiusrotunde mit den 12 Aposteln, das Ziel von Hunderttausenden Jakobs-Pilgern. Hier spendet der Lieblingsjünger Jakobus den Gläubigen den heiligen Segen. Von Konstanz führt der Jakobsweg, jeweils ausgeschildert mit der „Jakobsmuschel“, über die Schweiz nach Einsiedeln, Fribourg, Genf, über das Rhone- Tal nach Le Puy, über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Zwanzig Etappen ist der Historiker Dr. Fredy Meyer bisher mit seiner Frau Lucia den Jakobsweg gelaufen. 350 Kilometer von Stockach bis Lausanne. Im nächsten Frühjahr wollen sie die Strecke von Genf nach Le Puy laufen. Als Nachweis gibt es einen Eintrag in das Pilgerbuch mit der sternförmigen Jakobsmuschel.
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Historiker Meyer ein Jakobs-Pilger mit Buch “Du stellst meine Füße auf weiten Raum“
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16. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, THEATER, TOURISMUS
Rittertuniere, Feuerkünstler, Pestzug und mittelalterliche Konzerte – Gäste in Kostümen werden mit Goldtalern belohnt
SINGEN.red./ Am Samstag 21. und Sonntag, 22. August gastiert wieder das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® (MPS), das größte reisende Mittelalter Kultur Festival der Welt auf dem ehemaligen Landesgartenschau Gelände in Singen. Die MPS Eroberungstour 2010 präsentiert sich in diesem Jahr mit vielen neuen Programmpunkten und zum Teil auch mit neuen Künstlern, größerem opulenten Aufbau, sowie Künstlerprogrammen. Täglich werden über zehn Stunden erlebte und gelebte Ge- schichte, sowie atemberaubende Shows und phantastische Konzerte vieler namhafter Musiker und Künstler präsentiert. Das Kulturprogramm liest sich wie ein „Who’s Who“ der Mittelalterszene: Saltatio Mortis, Schelmish, Vermaledeyt und Heiden- lärm sorgen für die musikalische Unterhaltung. Die Rittergruppe Fictum, die Feuerkünstler Spiral Fire, Leuchtfeuer und das Phoenixduo, der sechsfache Fakirweltmeister Rafftan, Dr. Bombastus, der Gaukler Magicus Solvius, der Artist Franz von Schaber- nack, Die Hexe Roxana und Bruder Rectus begeistern hier die Besucher. Nach dem grandiosen Erfolg im letzten Jahr hat sich der Veranstalter zu einem neuen Eintrittskonzept entschlossen, welches es den Besuchern ermöglicht kostengünstig und zum Teil sogar bei freiem Eintritt dieses Mittelalter Großfestival zu genießen. Die Eintrittspreise staffeln sich wie folgt: Gäste bis 5 Jahre haben freien Eintritt. Gäste von 6 bis 15 Jahre bezahlen am Festival- samstag 5€ (Sonntag freier Eintritt). Gäste ab 16 Jahre bezahlen 10€. Senioren ab 55 Jahre am Samstag 10€ (Sonntag 5€). Gäste ab 66 Jahre bezahlen am Festival Samstag 10€ und haben am Sonntag freien Eintritt.
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Größtes Mittelalter- Spectaculum gastiert am 21. und 22. August in Singen
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9. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, THEATER, TOURISMUS, Österreich
Zisterzienser- Mönche blieben Medienspektakel fern: Künstler und Reporter blieben unter sich
KONSTANZ / BODMAN / BIRNAU / WEIZ. fsf / Medien- vertreter aus Deutschland und Österreich warteten vor der weltberühmten Barockkirche Birnau am Bo- densee auf das angekündigte „Papamobil“ von Provokationskünstler Peter Lenk mit umstrittenen Gaukler-Papst sowie Engeln mit Gasmaske, Amor mit Pfeil und Bogen, Affen und einem Presseferkel. Es ist ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Weiz in der Steiermark. Hier eröffnet der international be- kannte Künstler Peter Lenk am 12. August in der „Galerie Weiz“ seine Exklusiv-Ausstellung. Der Halt vor der Birnau war gewählt um auf den heuchler- ischen Umgang von Missbrauchsfällen in der katho- lischen Kirche aufmerksam zu machen, -”wo die Not am größten ist”-, wobei die Schuld im Zölibat gesehen wird. Von der Klosterkirche nahm kein Zisterzienser-Mönch Stellung zu den Vorwürfen. Sie blieben dem Medienspektakel fern. Damit der Künstler das „Papamobil“ nicht provokativ vor die Birnau parkt, war der Zugang zum Kirchenplatz durch einen PKW versperrt. Im offenen Gefährt sitzt gleicher Gaukler-Papst, der durch die größte deutsche Boulevard- Zeitung im Konstanzer Tourist- Info in Un- gnade gefallen war und schließlich geschasst wurde. Die Zeitung hatte fälschlich geschrieben „Nack- ter Papst Benedikt sitzt im Konstanzer Bahnhof“, wobei es sich um eine Skulptur der Konstanzer Hafen- Imperia des Künstlers Peter Lenk handelt, die sich seit 1993 auf der Mole dreht. Sie soll an die einzige Papstwahl auf deutschem Boden von 1414 bis 1418 erinnern. In ausgestreckten Händen hält die Kurtisane König Sigismund und Papst Martin V.
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„Papa- Mobil“ machte mit Gaukler-Papst vor weltberühmter Birnau Halt
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8. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, FLUGHAFEN, FLUGHAFEN FRIEDRICHSHAFEN, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, MEDIEN, PROMIS, TECHNIK, TOURISMUS
112.451 besuchten im Jahr 2009 das Vermächtnis des Luftpioniers Claude Dornier –
Auf 5000 Quadratmetern 400 Exponate vom ersten Verkehrsflugzeug Merkur 1 bis Teilebau für Forschungssatteliten Spacelab
FRIEDRICHSHAFEN. fsf / „Do- Days“ heißt es vom 13 bis 15. August in Friedrichshafen am Bodensee mit 30 legendären Oldtimer- Flugzeugen Baujahr 1955 bis 1966, die als DO 27 mit Schwimmern, Turboprop oder als Kurz- startflugzeug auf holper- igem Acker Flugge- schichte geschrieben haben. Der bekannteste Werbeträger war hierbei der Tier- filmer Prof. Bernhard Grzimek mit einer DO 27 im Zebra-Look mit Film „Serengeti darf nicht sterben“. Am 23. Juni letzten Jahres wurde das Dornier-Museum, – ein Vermächtnis an den Luftfahrtpionier Claude Dornier-, mit Baukosten von über 30 Millionen Euro mit Ausstellung von über 400 Exponaten auf 5000 Quadratmetern vom ersten Verkehrsflugzeug Merkur 1 Baujahr 1925 der Deutschen Luft- hansa bis zum Teilebau für den Geostationären Forschungssatteliten Spacelab, eröff- net. Im ersten Jahr haben 112.451 Interessierte das Dornier- Museum am Flughafen Friedrichshafen besucht. Weltbekannt wurde Claude Dornier in den 20er und 30er Jahren mit den Flugbooten „Wal“, „Superwal“, Do 18“ sowie dem Großraumflugzeug „Do X“ mit Weltrekord 1930 von Europa, Afrika, Süd- und Nord- amerika. Das Wasserflugzeug „DO X“ war seiner Zeit mit einer Länge von 40 Metern mit einer Spann- weite von 48 Metern mit 12 Propellermotoren mit knapp 8000 PS ein Gigant der Lüfte. An Bord hatten 169 Passagiere sowie 14 Mann Besatzung bei einer Reisegeschwindigkeit von 175 Stundenkilo- metern Platz. Seit April dieses Jahres ist der 48-jährige Diplomverwaltungswirt Bertold Porath, vordem Messe Friedrichshafen mit „Klassik-World“, Direktor des Dornier-Museums. Seine Philosophie ist gleich Claude Dornier „ein fliegendes Museum“. So werden zum Geburtstags-Wochenende nicht nur die legendären DO 27 erwartet, sondern auch die alte Tante JU 52, Boeing Stearman, Flying Bulls, Alpha Jets sowie P 38 Ligthning. Dazu jede Menge Swing und Jazz sowie ein Konzert des Reservisten- Musikzugs Bodensee.
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„DO- Days“ zum einjährigen Geburtstag Dornier-Museum Friedrichshafen
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3. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, Schweiz, TOURISMUS
Susanne Rühling spielt auf ältestem Musikinstrument der Schweiz aus Römersiedlung Eschenz –
Dr. Thomas Olesch spielt auf Bronzeflöte von Hagnau- Burg mit Datierung 900 bis 800 v. Christi
UNTERUHLDINGEN. fsf / Ein Eröffnungskonzert zu einer Woche „Archae-X Tage“ bei den Pfahlbauten Unteruhldingen bis 6. August gaben Historiker, Archäologen und Instrumentenbauer auf archäolo- gischen Funden aus dem Bodensee. Die antike Gruppe „Romana Musica“, die Archäologin Susanne Rühling, spielte auf der Rekonstruktion des ältesten Schweizer Musikinstruments, einer Panflöte mit sieben Pfeifen, die im Abraum in der Römersiedlung 2003 in Eschenz gefunden wurde. Das gut er- haltene Instrument datieren die Dendrochronologen (Holzbestiimmung) auf 200 bis 300 Jahre nach Christi. Älter ist die bronzezeitlichen Flöte von Dr. Thomas Olesch die 1986 im Obersee vor Hagnau- Burg gefunden wurde. Das Original wird auf 900 bis 800 v. Chr. geschätzt. Mit dabei auf dem Konzert auf Steg der Pfahlbauten mit Leier und einer Doppeloboe Mitglieder der Gruppe „Musica Romana“, der Fran-zose Jean Loup Ringot mit Flöten und Schalmeien sowie .der Steinzeitaufmischer „Blumammu“, der umtriebige Medienberater Hartmut Albrecht aus Aachen. Über die Woche ist er der spannende Show- Man von Schamane bis Trommler bei den Pfahlbauten. Zur Eröffnung zerlegte er mit „Steinzeit-Uhldi“ Mathias Krauß aus Esslingen vor Besuchern mit prähistorischen Messern aus Feuerstein einen Hirsch.
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Zur Eröffnung der „Archae-X Tage“ bei Pfahlbauten ein Platzkonzert mit Funden aus dem Bodensee
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30. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, THEATER, TOURISMUS
Prähistorische und antike Musik sowie Steinzeitaufmischer „Blumammu“ -
Experimentalarchäologe zerlegt bei Museumsfest Hirsch mit Steinzeitwerkzeug
UNTERUHLDINGEN. fsf / Der Schamane „Blumam- mu“, der Steinzeitaufmischer Hartmut Albrecht aus Aachen, ist wieder da. Am Sonntag gegen 14,30 Uhr zerlegt er bei Museumsfest der Pfahlbauten Unteruhldingen, bei Aktion „Archae- X“, mit steinzeitlichem Werkzeug einen Hirsch. An Sonntag den 1. August sowie Montag den 2.August gibt es prähistorische sowie antike Musik. Ein Höhepunkt ist hier- bei die internationale renommierte Gruppe „Musica Romana“. Die Gruppe besteht aus Historikern, Archäologen sowie Instrumentenbauern. Susanne Rühling spielt auf der Nachbildung einer römi- schen Panflöte, dem ältesten erhaltenen Musikinstrument der Schweiz. Auf einer bronzezeitlichen Flöte, Nachbildung eines archäologischen Fundes vor Hagnau im Bodensee, spielt Dr. Thomas Olesch. Jean Loup Ringot gibt Kostenproben von Flöte und Schalmeinen sowie Erläuterungen. Höhe- punkt des Museumsfestes ist am 1. August gegen 20, 30 Uhr das Abendkonzert mit historischer Musik aus mehreren Jahrtausenden auf der Pfahlbaubühne. Für den Event sind die Pfahlbauten illuminiert.
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Aktion „Archae-X“ am 1.und 2.August bei Pfahlbauten Unteruhldingen
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22. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Vorführungen, Konzert und Aktionen Anfang August in den Pfahlbauten Unteruhldingen
UNTERUHLDINGEN. red./ Eine Reise in die Frühge- schichte der Musik können Besucher der Pfahl- bauten am Bodensee vom 1.-2. August antreten. Beim Museumsfest am 1. August treten von 10.00 bis 18.30 Uhr Musiker auf, die mit originalgetreu nachgebauten Instrumenten die Musik der Vergan- genheit wieder zum Leben erwecken. Die Grundlage dafür sind Funde von Ausgrabungen und Bildquel- len, die uns spannende Einblicke in die Musikge- schichte liefern. Die international renommierte Gruppe „Musica Romana“, die sich auf antike Musik spezialisiert hat, gibt mehrfach am Tag Kostproben ihres Könnens. Das Ensemble, zu dem Historiker, Archäologen und Instrumenten- bauer gehören, versteht es, die Zuhörer für die Musik aus längst vergangenen Tagen zu faszinieren. Susanna Rühling spielt auf der Nachbildung einer römischen Panflöte, des ältesten erhaltenen Mu- sikinstruments der Schweiz. Dr. Thomas Olesch flötet auf der Nachbildung eines Bronzezeitinstru- ments aus Hagnau am Bodensee. Wer sich für alte Flöten und Schalmeien interessiert, bekommt Informationen und musika- lische Kostproben bei Jean Loup Ringot. Höhepunkt des Museumsfestes am 1.8. ist das Abendkon- zert mit historischer Musik aus mehreren Jahrtausenden, das für einen stimmungsvollen Sommer- abend sorgen wird. Für die musikalische Klangreise gibt es Erläuterungen zu den Instrumenten und Stücken. An diesem Abend werden die Pfahlbauten eigens illuminiert, ehe sie sich ab 20.30 Uhr für das Konzert zur Musikbühne wandeln.
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Experimente und Musikarchäologie am Bodensee –
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13. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KONSTANZ, MUSIK
Haus des Propheten nach Umschuldung vor Bankrott gerettet –
Im Raum Konstanz und naher Schweiz leben an die 4000 Muslime
KONSTANZ. fsf / „10. Jahr yilinda bulusalim Mevlana Moschee Konstanz“ heißt es auf türkisch auf Plakat und Fyler der Mevlana Moschee in der Reichenauer Straße in Konstanz. Am 17. und 18. Juli feiert das islamische Gotteshaus mit höchstem Minarett in Deutschland sein zehnjähriges Bestehen. Seit letztem Jahr öffnet sich die Moschee Konstanz mit Festivitäten der Öffentlichkeit, was durch die Über- schuldung dringlich ist. Der imposante Bau kostete an die drei Millionen Euro. Durch die hohen Zinsen stand das Haus des Propheten im letzten Jahr vor dem Bankrott, was jetzt durch Umschuldung gelöst wurde. Eingeweiht wurde die Moschee im Juni 2001 durch den Großmufti Osman Nuri. Sie gehört zur Gruppe von 850 Mevlana-Moscheen in Deutschland wo der türkische Staat die Leitung hat und den Geist- lichen den Imam stellt. Seit zwei Jahren ist es Konstanz Hayat Yelkovan, der in Ankara Theologie studiert hat. Vor Konstanz leitete er eine kleine islamische Gemeinde in Hüfingen. Bei der Festivität am Wochenende wird er mit der Sozialhelferin sowie Dolmetscherin Pehmann Özan von der Arbeiterwohlfahrt Besucher durch die Moschee führen sowie Fragen zum Koran beantworten. Auftreten wird die Folklore-Tanz- gruppe des Lehrers Engin Aki in ihren rot-weißen Trachten mit Kopftuch. Die 13 bis 18- jährigen Mädchen werden an die 15 traditionelle Tänze von Marmaris, Adana bis Trabzon am Schwarzen- Meer vorführen. Die Gruppe gilt von Karlsruhe bis Zürich als ungemein populär. Zum 10-jährigen backen Frauen türkische Spezialitäten wie Lahmacun, Baklva und gibt es Feines vom Grill.
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Mevlana-Moschee Konstanz feiert mit Kirmes zehnjähriges Bestehen
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11. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, RECHT, THEATER, TOURISMUS
Weltweites Presse- Echo nach Rausschmiss von Gaukler-Papst Martin V. aus Konstanzer Tourist- Info-
Ausstellungseröffnung von Arbeiten Peter Lenk im gläsernen Kunsthaus Weiz am 12. August
KONSTANZ / WEIZ. fsf / Ein Kran wird den verfemten 700 Kilo schweren Lenk- Papst aus den Ausstellungsräumen der Tourist- Information Konstanz (TIK) im sanierten Konstanzer Bahnhof heben. In einem gläsernen Papa- Mobil wird seine nackte steinerne Heiligkeit mit Schühchen eines Gauklers an den Füßen sowie einer Papstkrone auf dem Kopf mit Engeln sowie einem Presseferkel an Bord vom Bodensee in die österreichische Steiermark reisen. Skandiert werden soll das Fahrzeug von Schweizer Gardisten in Uniform wobei diese Puppen sind. Ideenmacher des Happenings besonderer Art ist der freie Mitarbeiter Johan Maden des Kunsthauses Weiz. Hier ist am 12. August Ausstellungseröffnung des Gaukler-Papstes mit weiteren Arbeiten des Bodmaner Künstlers Peter Lenk. Das bekannte österreichische Kunsthaus nähe Graz ist auf den weltbekannten Provokationskünstler durch die internationale Presse aufmerksam geworden. Die Tourist- Information Konstanz hatte im April ein Duplikat der vermeintlichen Papst-Skulptur der Kons- tanzer Hafen- Imperia, die sich seit 1993 mit Kaiser Sigismund in Höhe neun Meter dreht, bei dem Künstler Peter Lenk als Leihgabe angefordert. Mit der Skulptur wollte der Touristen-Chef Norbert Hennenberger für die anstehenden Konzilfeierlichkeiten von 2014 bis 2018 werben. Hierbei geht es um die einzige Papstwahl auf deutschem Boden in Konstanz am Bodensee von 1414 bis 1418 wo der italienische Papst Martin V. gegen zwei Konkurrenten gewählt wurde. Mit der Lenk-Figur wollte der Touristen-Chef groß in die Werbung einsteigen. Zum Eklat kam es Ende April als die größte deutsche Boulevard-Zeitung die Lenk-Skulptur zum amtierenden Papst Benedikt XVI. erklärte und Politiker der Landesregierung mit Falschaussage zitierten. Damit war der Rausschmiss seiner Steinguss- Heiligkeit ausgemachte Sache, wobei religiöse Fanatiker in Folge Front machten.
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Lenk- Papst reist mit Engeln und Presseferkel im Papa- Mobil in die Steiermark
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7. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, SOZIALES
Auf 24 Steinen Namen jüdischer- politischer sowie Euthanasie-Opfer – Angehörige der Familien sowie Paten werden anwesend sein – Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ KONSTANZ. red./ Am 14. Juli werden bereits zum 5. Mal in Konstanz Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Es wird dabei insgesamt [...]
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Zum 5. Mal verlegt Kölner Künstler Demnig am 14.Juli in Konstanz Stolpersteine für Nazi-Opfer
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5. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FLUGHAFEN, FLUGHAFEN FRIEDRICHSHAFEN, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, REKORDE, SPORT, TECHNIK, TOURISMUS
Berblinger- Flugwettbewerb 2011 mit Preisgeld von 100.000 Euro ausgeschrieben -
Ein Gedächtnis an den verwegenen Luftpionier „Schneider von Ulm“
ULM / FRIEDRICHSHAFEN. red./ Die Stadt Ulm und die Messe Friedrichshafen haben beschlossen, für die Austragung des Berblinger- Flugwettbewerbs 2011 eine Kooperation einzugehen. Der tech- nische Teil des Flugwettbewerbs zum Berblinger-Preis wird am 15. April 2011 im Rahmen der internationalen Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen ausgetragen. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro. Die Stadt Ulm feiert im Jahr 2011 den 200sten Jahrestag des Flugversuchs Albrecht Ludwig Berblingers. Der „Schneider von Ulm“ hatte im Mai 1811 versucht, mit einem von ihm entworfenen Hängegleiter die Donau zu überqueren. Der Visionär, Tüftler und Erfinder scheiterte – nicht aufgrund einer mangelhaften Konstruktion, sondern aus Unkenntnis der Thermik über dem kalten Fluss. In Fachkreisen gilt Albrecht L. Berblinger daher schon lange als Flugpionier. In Erinnerung an sein Wirken verleiht die Stadt Ulm seit 1988 den Berblinger-Preis, einen der höchstdotierten Preise für den Bereich der Allgemeinen Luftfahrt. Der Preis steht für umwelt- und ressourcenschonende techno- logische Entwicklungen, für ökologische Nachhaltigkeit und Forschung auf hohem Niveau. „Dieser Ansatz passt hervorragend zur Thematik und in das internationale Umfeld der AERO“, so Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner. „Auf dieser Messe bieten sich unseren Wettbewerbsteilnehmenden sowie dem Berblinger- Wettbewerb selbst zudem beste Voraussetzungen: Ein internationales Fach- publikum, Fachpresse und die interessierte Bevölkerung aus der ganzen Region sind vor Ort, die Infrastruktur ist hervorragend.“
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Stadt Ulm kooperiert mit Internationaler Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen
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29. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MOBILITY, TECHNIK, TOURISMUS
17 Jahre restaurierte Verein im Trockendock unter der Autobahnbrücke technisches Denkmal –
Schiff im Endausbau mit Einbau zwei Schottel Pump-Jets jetzt in BSB-Werft in Friedrichshafen
KONSTANZ / FRIEDRICHSHAFEN. fsf / Gestern spielten die Stuttgarter „Saloniker“ auf der „MF Meersburg EX- Konstanz“, der ältesten Binnenseefähre Europas, im Fährehafen Konstanz- Staad fetzigen Swing und Jazz sowie „Ich habe das Fräulein Helen baden sehen“ von Fred Raimund. Der Musiker hat den Gassenhauer im Baujahr der ersten Bodenseefähre 1928 komponiert. Nach 17 Jahren Restaurierung steht die dienstälteste Fähre durch den Verein „Rettet die Meersburg- EX- Konstanz“ jetzt vor der Fertigstellung beziehungsweise Neuindienststellung als nostalgisches Eventschiff an. Hierzu wurde das noch nicht manöverfähige Schiff von Konstanz durch die „MS Bär“ in die Werft der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) nach Friedrichshafen bugsiert. In der 70 Meter Halle wurde die Fähre „Meersburg EX- Konstanz“ in den Trockendock gezogen. Eingebaut werden hier zwei Pump-Jets, (Wasserstrahlantriebsmaschine) die die Fähre zukünftig im Regelbetrieb antreiben werden. Die Pumpjets werden jeweils von einem Dieselaggregat mit 118 kW Leistung (ca. 158 PS) angetrieben. Die Kosten für die Maschinen liegen bei ca. 230.000 EUR. Für die historischen Fahrten sollen die Original Antriebsmaschinen Baujahr 1928 mit zweimal 90 PS eingesetzt werden. Über 1,5 Millionen hat der Verein durch Fördermittel der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, des Landes- amtes für Denkmalpflege, der Denkmalstiftung Stuttgart GmbH sowie Geldern aus der privaten Wirt- schaft sowie Förderern und Spendern in das Schiff investiert. Die Eigenleistung wird in gleicher Höhe genannt. Durch die enge Finanzlage ist es zu einer Verspätung der Wiederinbetriebnahme von zwei Jahren gekommen. Der zukünftige Betreiber sind die Fährebetriebe der Stadtwerke Konstanz, wobei der Verein mit gut 190 fördernder mit an die 25 aktiven Mitgliedern der Eigentümer der Fähre bleibt.
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Älteste Binnenseefähre Europas „Meersburg EX- Konstanz“ ab September wieder auf dem Bodensee
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24. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, PROMIS
Ehemaliger Schiffsschmied der Bodan-Werft gehört zu den besten Schiffsmodellbauern Europas –
Vor über 20 Jahren gab er Prinz Charles bei Kaufanfrage von englischer Staatsjacht „Royal Caroline“ einen Korb
KRESSBRONN / STOCKHOLM. fsf / Anfang der 90er Jahre hat der Schiffsschmied sowie Schiffsmo- dellbauer, der heute 64-jährige Ivan Trtanj aus Kressbron am Bodensee, die schwedische Staats- schaluppe “Vasaorden” im Maßstab 1:16 in Größe 1,27 Meter aus Birnbaum sowie Buchsbaum geschnitzt. Im Originalschiff mit Länge 18 Meter ließ sich das königliche Brautpaar Prinzessin Victoria sowie Daniel Westling am vergangenen Samstag durch die Stockholmer Scheren vor die Treppe des Schlosses rudern. Dabei ist das Prunkschiff mit vergoldeten Ornamenten ein Nachbau. Das eigent- liche Original aus dem Jahre 1774, gebaut von dem schwedischen Oberschiffsbaumeister und Ritter Frederik Henrik av Chapman wurde 1921 durch einen verheerenden Brand in der Galär- Werft zerstört. Auf Initiative von fünf ehemaligen Marineministern wurde das Schiff mit finanzieller Unterstützung durch die schwedische Bevölkerung nach alten Plänen rekonstruiert. Im Boden des Schiffes, im Mosaik des Salons, ist eine Kartusche eingelassen wo die Spender bis 50 Kronen genannt sind. Selbst dieses Detail hat der Schiffsmodellbauer Ivan Trtanj, der 40 Jahre bei der Bodan-Werft in Kressbronn große Pötte wie Touristenschiffe sowie Fähren gebaut hat, nachempfunden. Der heute pensionierte Schiffs- schmied, der nach Feierabend bisher über 60 maßstabgetreue historische Schiffsmodelle aus Zeiten des Rokoko bis Spätbarock (18. bis 19.Jahrhundert) gebaut hat, gehört in Europa zu den besten Schiffsmodellbauern. Zu seinen Prunkschiffen gehört die englische Staatsjacht „Royal Coroline“, die Prinz Charles vor über 20 Jahren vergeblich erwerben wollte. Die Schiffsmodelle sind nicht käuflich. 15 von ihnen hat er im Kressbronner Schlössle ausgestellt. Es ist das einzige Museum seiner Art, dass der deutsche Staat einem Ausländer zu Lebzeiten finanziert. Ivan Trtanj kam 1968 aus dem Banat (Ex-Jugoslawien), wo er als Schiffsschmied seine Gesellenprüfung ablegte, an den Bodensee.
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Schwedisches Königsbrautpaar fuhr mit Staatsschaluppe „Vasaorden“- Kressbronner Trtanj baute maßstabgetreues Modell
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21. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS
OB Horst Frank unterzeichnet in Suzhou Allianzerklärung zur nachhaltigen Entwicklung von historischen Städten
Ziel des Bündnisses “Historical Cities Alliance” ist die nachhaltige Entwicklung historischer Städte zum Schutz des kulturellen Erbes. Neben Konstanz haben weitere 16 Städte, darunter historische Metropolen wie Buenos Aires, Mexico City, Nairobi und Cairo sowie die Städte Bologna, Barcelona und Liverpool das Abkommen unterzeichnet. Oberbürgermeister Horst Frank war vom 11. bis 16. Juni auf Einladung der EXPO 2010 in die chinesische Partnerstadt Suzhou gereist. Auf der Konferenz haben die Vertreter von weltweit 17 historischen Städten das so genannte „Suzhou Prospect” unterzeichnet.
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Konstanz im Kreis historischer Metropolen von Buenos Aires, Nairobi bis Liverpool
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21. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, MUSIK, THEATER, TOURISMUS
Das größte reisende Mittelalter Kultur Festival der Welt mit kämpfenden Rittern, Heerlager und Pestzug -
Mitmachen gilt: Die bestgewandeten Besucher werden mit Goldtalern überschüttet
SINGEN.red./ Am Samstag 21. und Sonntag, 22. August gastiert wieder das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® (MPS), das größte reisende Mittelalter Kultur Festival der Welt auf dem ehemaligen Landesgartenschau Gelände in Singen. Die MPS Eroberungstour 2010 präsentiert sich in diesem Jahr mit vielen neuen Programmpunkten und zum Teil auch mit neuen Künstlern, größerem opulenten Aufbau, sowie Künstlerprogrammen. Täglich werden über zehn Stunden erlebte und gelebte Ge- schichte, sowie atemberaubende Shows und phantastische Konzerte vieler namhafter Musiker und Künstler präsentiert. Das Kulturprogramm liest sich wie ein „Who’s Who“ der Mittelalterszene: Saltatio Mortis, Schelmish, Vermaledeyt und Heidenlärm sorgen für die musikalische Unterhaltung. Die Rittergruppe Fictum, die Feuerkünstler Spiral Fire, Leuchtfeuer und das Phoenixduo, der sechsfache Fakirweltmeister Rafftan, Dr. Bombastus, der Gaukler Magicus Solvius, der Artist Franz von Scha- bernack, Die Hexe Roxana und Bruder Rectus begeistern hier die Besucher. Nach dem grandiosen Erfolg im letzten Jahr hat sich der Veranstalter zu einem neuen Eintrittskonzept entschlossen, welches es den Besuchern ermöglicht kostengünstig und zum Teil sogar bei freiem Eintritt dieses
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Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® im August in Singen
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