GESCHICHTE
30. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, Bregenz, EVENT, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, TOURISMUS, Tourismus, Österreich
Nach erfolgreicher Welttournee 2008/09 kommt “Shen Yun Performing Arts” in März nach Bregenz
BREGENZ. red./ Die zweieinhalb-stündige Show präsentiert klas sischen chinesischen Tanz und Musik in prachtvollen Farben. Die von Herzen kommende Schön- heit des Ausdrucks bildet die tief- gehende Grundlage dieser tau- sende Jahre alten Kunst. Mit tän- zerischer Anmut und Kraft wer- den die alten Legenden und Hel- denfiguren zu neuem Leben er- weckt. Auf höchstem künstler- ischem Niveau zaubern digitale Kulissen blühende Landschaften und himmlische Paläste. Das Shen Yun Performing Arts Or- chester bietet dazu Original-Kompositionen, bei denen klas- sische westliche und chinesische Instrumente so gut kombiniert werden, wie nie zuvor.
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Shen Yun kommt ins Festspielhaus nach Bregenz
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26. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, Tourismus, Unteruhldingen
Schweizer Bundesamt federführend für sechs europäische Alpen-Länder –
Dabei am Bodensee die Siedlungen in Sipplingen sowie Unteruhldingen Stollenwiesen
PARIS /UNTERUHLDINGEN. fsf / Sechs europä- ische Alpen-Länder haben bei der UNESO in Paris den Antrag auf Weltkulturerbe für 156 prähistor- ische Pfahlbau- Fundstellen beantragt. Der Antragsteller für die Länder ist federführend die Schweiz. In der Schweiz haben 15 Kantone, unter diesem Freiburg mit acht Siedlungen, den Antrag gestellt. In Baden-Württemberg sind es 21 und in Bayern 3. Inhaltlich geht es um die Anerkennung sowie Schutz der steinzeitlichen sowie bronzezeitlichen Pfahl- baufelder von 5000 bis gut 800 vor Christi. Im Boden- see vor Sipplingen sind es auf sechs Hektar 20 überlappende Siedlungen beziehungsweise Bau- phasen vom Neolithikum bis zur Bronzezeit von 3900 bis 1000 v. Chr. Vor Unteruhldingen ist es die Siedlung Stollenwiesen (975-859 v. Chr.) auf zwei Hektar mit drei Be- bauungen. Die Dendrochrono- logen (Altersbestimmung am Bauholz) haben hier 87 Häu- ser mit Palisaden nachgewiesen. Heute noch ist ein Pfahlbaufeld, gut Hundert vom Ufer seewärts, mit gut 20.000 Pfahlbaustümpfen sichtbar, die durch die Erosion und Schiffsverkehr akut gefährdet sind. Durch die Anerkennung als Weltkultur- erbe sollen die Pfahlbaufelder gleich dem Taj Mahal und der chi- nesischen Mauer hochrangig unter Schutz gestellt werden. Die Entscheidung hierüber will das Welt- erbe-Komitee Mitte nächsten Jahres nach sachkundiger Prüfung fällen.
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Antrag auf Weltkulturerbe für Pfahlbauten bei UNESCO gestellt
Tags: Unteruhldingen
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10. Dezember 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PROMIS, TOURISMUS
Seit den 30er Jahren wird auf der Mainau schwedisches Brauchtum gefeiert –
Lichterprozession in weißen Gewändern vom Schloss in die Kirche St. Marien
MAINAU .fsf / Gräfin Bettina Bernadotte, seit zwei Jahren Geschäftsführerin der subtropischen Boden- see-Touristeninsel Mainau, ist am kommenden Sonntag den 13. Dezember die Heilige Santa Lucia. Auf ihrem Kopf wird sie einen Kranz mit vier brennenden Kerzen tragen. Vom Schloss wird sie zur St. Marien-Kirche schreiten und in Schwedisch singen: „Die Nacht zieht schweren Schrittes um Haus und Hof. Von der Sonne verlassen, liegt die Erde in bleiernen Schatten…“. Ihr folgen werden Gräfin Diana sowie Gräfin Katharina sowie Kinder und Freunde der Familie in weißen Gewändern. Seit Besitz der Bodenseeinsel in den 30er Jahren durch den schwedischen Grafen Lennart Bernadotte wird auf der Touristeninsel nach schwedischem Brauch das Lichtfest gefeiert. Am Vorabend vor dem Lucia-Fest singen Kinder der Stiftung: „Singen mit Kindern“ Adventslieder im Schlosshof, anschließend gibt es ein Konzert in der Schlosskirche sowie ein Weihnachtsbuffet im Palmenhaus. Den Besucher wird Mainau- Küchenmeister Herbert Brand im Schlosshof einen original schwedischen Glühwein mit Nelken reichen.
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Gräfin Bettina Bernadotte ist am kommenden Sonntag die Heilige Lucia
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5. Dezember 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, GESCHICHTE, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Böllerschüsse am Gallerturm zur Ehren der heiligen Schutzpatronin Barbara –
Uniform und Bewaffnung nach historischem Vorbild aus dem Jahre 1830
ÜBERLINGEN. fsf / Sechs Mal böllerte das historische Bürgerliche Artillerie Corps der Stadt Über- lingen zu Ehren der heiligen Schutzpatronin Barbara von Anhöhe Gallerturm. Ein Feuerschweif schoss mit gut 130 Dezibel aus dem 75 mm Kanonenrohr, einem Nachbau aus dem 30-jährigen Krieg. Das Kommando über Truppe als Hauptmann mit zwei Sergeanten, Fähnrich sowie neun Mann Kanoniere, hat der 35- jährige Stefan Mayer, von Beruf Büchsen- und Werkzeugmacher. Der Überlinger hat seine Hei- matstadt vor drei Jahren nach historischem Vorbild militarisiert. Nach Unterlagen im Stadtarchiv hat er die Uniformen bis Kanone als Exakt-Kopie rekonstruiert. Neben dem Bürgerlichen Artillerie Corps damals mit 20 Mann sowie zwei Geschützen unterhielt die ehemalige freie Reichsstadt Über- lingen eine Infanterie mit gut 100 Mann und eine Kavallerie-Kompanie mit 30 Mann. Mit der badischen Revo- lution im Jahre 1848 mit Bauernführer Friedrich Hecker wurde das Überlinger Militär entwaffnet. Das Bürgerliche Artillerie Corps in Neuauflager, wenn auch eigenständig, gehört dem Badischen Böller- verein Nussdorf an, der Anfang Januar drei weitere historische Kanonen weihen will.
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Überlingen rüstet mit Bürgerlichen Artillerie Corps auf
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23. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES
SPD- Kreisverband Konsatnz vergibt Auszeichnung an Persönlichkeiten für soziales Engagement-
Vor 161 Jahren wurde an gleichem Platz die Badische Revolution ausgerufen
KONSTANZ. fsf/ Er passt! Der SPD- Kreisverband Konstanz hat den fünften Hecker- Hut an Egon Bahr, den Architekten der deutschen Sozialdemokratie verliehen. Die Preisträger vor ihm waren Rolf Böhme, von 1982 bis 2002 der Oberbürgermeister der Breisgau-Stadt Freiburg, an Jean Ziegler, streit- barer Schweizer Soziologieprofessor aus Genf, der dritte an den Heidelberger Götz Wolfgang Werner, den Gründer der dm- Drogeriemarktkette. Hoch- schullehrer, Gemeinschaftsbanker und Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der vierte ging im letzten Jahr an die Präsidentschafts- kandidatin Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Universität Frankfurt / Oder. Der Konstanzer Bürgersaal am Stephansplatz ist ge- schichtsträchtig. Auf dem Platz rief im April 1848 Friedrich Hecker, Revoluzzer und wohl erster deut- scher Sozialdemokrat mit seinem Freund Gustav von Struwe die Badische Revolution aus. Sie for- derten die Abschaffung der Monarchie und Ende des sozialen Missbrauchs auf Kosten einer verarmten Bevölkerung durch das Kapital. Ein großformatiges dreiteiliges Hecker-Majolika-Relief mit Titel „Morgen brechen wir auf“, an der Ostseite des Bürgerhauses, ehemals Franziskaner-Kirche, soll an den Aufstand erinnern.
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Hecker-Hut an den Architekten der Sozialdemokratie Egon Bahr
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9. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KONSTANZ, PROMIS
Schweizer Newcomer-Star Felici sang Weltstar Andrea Bocelli in Reinkultur –
„Mostinder“ exportiert indische Gaumenfreuden in die Bodenseeregion
SINGEN / ST. GALLEN. fsf / Überraschungsgast bei Eröffnung des indischen Restaurants „Sitara Curry- House“ in Singen war der Schweizer Newcomer-Star Felici Puopolo. Der 29-jährige studierte Politikwissenschaftler und Jurist mit Stimmlage Tenor sang Andrea Bocellis „Can te pastiro, il mase calmo della sera“ in Reinkultur, als wenn der Weltstar bei Gastro- Inhaber Anoop Singh, dem „Mostinder“ aus dem Thurgau, zur Gast wäre. An der Hammondorgel Kurt Reut. Vor dem Showdown weihte der indische Priester Mister Singh aus Stuttgart im Sikh-Ritual beziehungs-weise Religion die neu eröffnete Gastronomie ein, wobei regionale Prominenz eingeladen war. Für Anoop Singh, dem einstigen Shooting- Star der Schweiz in Werbung und Gesang ist es das dritte Restaurant, nach „Sitara“ Konstanz 2005, Singapur „Karma“ (Teilhaberschaft) 2008, gleichfalls Konstanz und jetzt Singen „Sitara Curry- House“ mit 80 Innenplätzen sowie Außengastronomie in gleicher Zahl.
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„Sitara Curry- House“ in Singen ist drittes Restaurant von Anoop Singh
Tags: Restaurant, Singen
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8. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, POLITIK, SOZIALES
In Bodensee-Metropole gelebt und hier versuchte Flucht in die Schweiz -
Durch frühe Abreise des Führers detonierte Zeitzünder 13 Minuten zu spät
KONSTANZ / MÜNCHEN. fsf/ Späte Würdigung für den vermeintlichen Hitler-Attentäter Johann Georg Elser in Konstanz. 70 Jahre nach dem versuchten Sprengstoffanschlag gegen den Diktator am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller, wobei dieser durch frühe Abreise dem Anschlag entkam, wurde eine Büste des Widerstandskämpfers in der Bodensee-Metropole an der Grenze zur Schweiz enthüllt. 13 Minuten früher als geplant reiste der Führer durch Schlechtwetterlage ab und nahm statt dem Flugzeug den Nachtzug nach Berlin. Um 21,20 Uhr detonierte die Bombe, acht Menschen starben, darunter sieben Nazi-Schergen aus der Führung. Gleichfalls mit der Bahn abge- reist war Johann Georg Elsner nach Konstanz, seiner einstigen Heimatstadt. Von hier wollte er nach dem Attentat in die Schweiz fliehen. An der deutschen Grenze, Straße Schwedenschanze verweilte er, als über Lautsprecher die Rede des Führers Adolf Hitler hörte, was ihm zum Verhängnis wurde. Er wurde von der deutschen Grenzwacht aufgegriffen und der Gestapo übergeben. Am 9. April 1945 wurde er durch Genickschuss im KZ Dachau hingerichtet.
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Nach 70 Jahren Mahnmal für Widerstandskämpfer Elser in Konstanz
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29. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, LINDAU, POLITIK, RECHT, TOURISMUS
Konstanzer OB Horst Frank holt badische Flagge nach sechs Jahren Krieg ein –
Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) erhalten weit reichende Nutzungsrechte
LINDAU. fsf/ „Shake hands“ auf der „MS Karlruhe“ im Lindauer- Bodenseehafen. Die OB’s aus Konstanz und Lindau, Horst Frank und Petra Meier to Bernd-Seidl, vertragen sich wieder. Die badische Flagge wird eingeholt und die bayerische gehisst. Der sechsjährige Seekrieg um den Lindauer Hafen ist beendet. Im Jahr 2003 kauften die Konstanzer Stadtwerke von der Deutschen Bahn zum Schnäpp- chenpreis von 12,5 Millionen Euro 12 Bodenseehäfen nebst Immobilien sowie 15,5 Schiffe. Dabei der historische Lindauer Hafen mit bayerischen Löwen sowie Leuchtturm. Sofort nach Bekanntgabe mel- deten die Lindauer Stadtoberen ihr Vorkaufsrecht an. Es drohte ein jahrelanger Instanzen- Krieg bis vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof mit ungewissem Ausgang. Jetzt haben sich die Kontra- henten außergerichtlich geeinigt. Die Stadt Lindau erhält den Bodenseehafen mit 46.000 Quadrat- metern und zahlt hierfür an die 2 Millionen Euro, wogegen die Stadtwerke Konstanz mit Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) die Nutzungsrechte im westlichen Hafen und Steg 6 im Osthafen erhalten. Des weiteres bleibt die Eilguthalle sowie Tankanlage auf Erbpacht von 50 Jahren mit Verlängerungs- option von 25 Jahren im zeitlichen Besitz der Konstanzer. Die Städte Konstanz und Lindau haben ver- einbart sämtliche Rechtsstreitigkeiten im Hafenkrieg zurückzuziehen, wobei noch vor Jahresende die Notarverträge über die Eigentums- sowie Nutzungsrechte geschrieben werden sollen.
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Historischer Lindauer Hafen nach 197 Jahren bayerisch
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24. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, LINDAU, TOURISMUS
2003 kauften Stadtwerke Konstanz von der Deutschen Bahn Immobilien und Schiffe -
Seit sechs Jahren kämpft Lindau um Vorkaufsrecht für ihre historische Hafen-Anlage
KONSTANZ / LINDAU. fsf / Der Hafenkrieg zwischen Konstanz und Lindau scheint beendet. Im Jahre 2003 kauften die Stadtwerke Konstanz, eigenständige GmbH, von der Deutschen Bahn für 12,5 Millionen Euro 12 Hafenanlagen am Bodensee nebst Immobilien sowie 15,5 Schiffe zum Schnäpp- chenpreis. Dabei der weltbekannte Lin-dauer Hafen mit Löwe und Leuchtturm. Die Stadt Lindau legte mit Oberbürgermeister Petra Meier to Bernd Seidl fristgerecht nach Paragraph 24 BauGB ihr Vor- kaufsrecht ein. Sechs Jahre wurde um die historische Hafenanlage mit Löwe und Leuchtturm gestritten. Der Gang vor das Oberverwaltungsgericht war gewiss. Jetzt scheint ein Kompromiss gefunden. Die Kontrahenten haben zu Mittwoch 28. Oktober auf das Motorschiff „MS Karlsruhe“ im Lindauer Hafen geladen. Als sicher scheint, dass sich die Parteien auf ein Nutzungsrecht für die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB), zuge-hörig den Stadtwerken Konstanz, geeinigt haben. Zur Disposition steht dem weiteren eine Kaufsumme von 1,8 Millionen Euro.
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Hafenkrieg zwischen Konstanz und Lindau scheint beendet
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22. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS
Internationale Kapazitäten referierten über europäische Forschungsergebnisse –
Eingeladen hatte Dr. Gunter Schöbel Vorsitzender der EXAR
UNTERUHLDINGEN .fsf / Bei siebenter internationale Tagung der „Europäischen Vereinigung zur Förderung der experimentellen Archäologie in Europa“ (EXAR) referierten bei den Pfahlbauten Unteruhldingen internationale Kapazitäten zum Thema „Experimentelle Archäologie – Traditionen und Herausforderungen 2009“. Auf dem Programm standen Vorträge zu neuen europäischen Forschungsergebnissen, Vorführungen, Darstellungen von Experimenten und eine abschließende Exkursion in das Referat Pfahlbauarchäologie Amt für Denkmalpflege in Hemmerhofen unter Leitung von Dr. Helmut Schlichtherle.
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Tagung „Experimentelle Archäologie“ im Pfahlbaumuseum
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19. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL MAINAU, MEDIEN, TOURISMUS
Gräfin Bettina Bernadotte flirtete mit weltberühmter Strippenfigur Jim Knopf –
Im Marionetten-Theater bei 20.000 Aufführungen über vier Millionen Besucher
MAINAU. fsf / Die bekannte Augsburger Pup- penkiste hat mit 10 Vitrinen gleich Bühnen- bildern mit 50 Marionetten in Größe von gut 45 Zentimetern auf Schloss Mainau bis 17. Januar Ausgang. Bei Eröffnung der Weihnachtsaus- stellung flirtete Gräfin Bettina Bernadotte mit der Strippenfigur Jim Knopf. Die Augsburger Pup- penkiste mit Premiere am 26. Februar 1948 im Heilig- Geist-Spital in Augsburg feierte im letzten Jahr ihr 60-jähriges Bestehen, wobei die Puppen durch Theater und Film weltberühmt sind. In 20.000 Vorstellungen haben über vier Millionen Besucher die wechselnden Auf- führungen für Jung und Alt gesehen. Im Jahr sind es rund 420 Aufführungen. Die Auslands- tourneen führten die Augsburger Puppenkiste in 25 Länder von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Japan bis Kanada. Ausgezeichnet wurden sie von der TV-Illustrierten Hör-Zu mit der „Goldenen Kamera“, von Gong mit dem „Telix“ und mit dem Bayerischen Filmpreis. Der Gründer der Augsburger Puppenkiste Walter Oehmichen erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Enkel Klaus und Jürgen Marschall führen das Marionetten-Theater mit über 5000 Puppen erfolgreich in die dritte Generation. Zum Theater gehört in Augsburg ein Museum mit bekannten Bühnenbildern wie „Lummerland“ und “Tittiwu“ und anderen.
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Augsburger Puppenkiste ist Weihnachtsausstellung auf Schloss Mainau
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12. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS
Stapellauf in Vitrine im Kressbronner Schlössle in zwei Jahren –
Meister der Schnitzkunst gab Prinz Charles für „Caroline Royal“ Absage
KRESSBRONN / LONDON. fsf/ Der 22 Zentimeter große Neptun mit Krone und Dreizack für den Bug sowie für das Ruder die Trompete blasende Pute auf einem Delphin reitend sind geschnitzt. Jetzt geht der Kressbronner Schiffsmodellbauer Ivan Trtanj, der zu den genialsten in Europa gehört, an den Innenausbau der Prunkbarke für den bayerischen König Ludwig II. Bei Fertigstellung hat das Schiff im Maßstab 1:14, 34 gleich 1,10 Meter Länge, 30 Zentimeter Breite und 77 Zentimeter Höhe. Im Original war die majes- tätische Ruder-Barke mit Baldachin, Schwan, Engeln sowie Richard Wagner am Heck mit Länge 15,77 Metern geplant. Bei Fertigstellung in gut zwei Jahren wird das Schiff zu den schönsten Arbeiten gleich Kunstwerken von Ivan Trtanj gehören, der bisher über 60 maßstabgetreue Schiffe aus den Epochen von Barock bis Rokoko gebaut hat. Die Originalpläne für die Nachbauten erhält er von Marinemuseen aus aller Welt sowie Archiven. Um den Meister der Schnitzkunst zu ehren hat ihm die Gemeinde Kressbronn am Bodensee ein eigenes Museum eingerichtet, wo auf 260 qm in fünf Räumen an die 15 Schiffe in Vitrinen stehen. Vor gut 20 Jahren hat er eine Kaufanfrage von Prinz Charles nach der englischen Königsjacht „Caroline Royal“ im Maßstab 1:24 abgelehnt. Das Schiff von den Königen Georg II. sowie Georg III. wurde zum Bruttotyp für viel englische Kriegsschiffe. Ivan Trtanj trennt sich von keinem seiner Kunstwerke, die er vielfach mit der Lupe und Zahnarztbesteck schnitzt.
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Ivan Tranj schnitzt Prunkbarkasse für Märchenkönig Ludwig II.
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7. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, MUSIK, THEATER, TOURISMUS
Deftige Sprüche und Lieder bei Stadtführung durch mittelalterliche Gassen –
„Mönch mit brauner Kutte und Tonsur“ im Münsterportal nicht erwünscht
KONSTANZ / FREIBURG. fsf/ In Konstanz ist die mittelalterliche Kurtisane “Imperia” mit bürgerlichem Namen Annette Dressel bei der Stadtführung zurückhaltend, da heißt es nur: „Seid gegrüßt Gevatterinnen und Gevatter, ich bin weit herge- kommen“. Die 48- jährige Schauspielerin kommt aus Freiburg, wo sie seit sechs Jahren Touristen durch die Gassen als „Hexe von Freiburg“ führt. Hier ist ihre Begrüßung deftig: „Was glotzt Ihr mich so gierig an Ihr verdorbenes Volk“. Mit ihr führt in Konstanz der 50-jährige Wolfgang Gruler, seines Standes gleichfalls Schauspieler und aus Freiburg, Touristen durch die Konzilstadt. Er spielt den Mönch Bertold Schwarz, der 400 Jahren nach den Chinesen das Schwarzpulver erfunden hat. Er wird von der Geschichte den Franziskanern zugeordnet, wobei er als Domherr von Konstanz von der Inquisition der Dominikaner gejagt worden sein soll und schließlich in Prag umgebracht. In Konstanz führt er lebendig ketzerisch durch die mittelalterlichen Gassen. Hier provoziert er mit dem Heckerlied, wenngleich dieser einige Jahrhunderte später lebte und zum Bauernaufstand aufrief: „ Wenn die Leute fragen lebt der Friedrich Hecker noch.. schmeißt die Konkubinen aus dem Pfaffennest und schmiert die Guillotine mit dem Fürstenfett“. An die 50 Führungen haben die Freiburger Schauspieler in der Saison für die Konstanzer Tourist- Info. Es sind feste Termine oder nach Vereinbarung. Sie sind die Top-Stars der Stadtführung, wobei sie nicht zusammen auftreten.
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Freiburger Schauspieler als „Kurtisane und Pfaffenketzer“ in Konstanz
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5. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS
Seit 28 Jahren ist Lehreranwärterin aus Bad Gandersheim auf VIP-Insel -
Erst die Hippies, dann der Jetset und Schwule und jetzt Tausende Kreuzfahrer
MYKONOS / BAD GANDERS- HEIM. fsf / Seit 17 Jahren ist die 45-jährige Christina Assomimitis, geborene Tasch aus Bad Gandersheim, „Mamas“ von Tausenden Gästen auf der Kykladen-Insel Mykonos . Mit Heirat in die griechische Familie hat sie ihre Schwiegermutter Mar- soula Kouka abgelöst. Jetzt ist die blonde Christina mit Bilderbuch am alten und neuen Hafen und vermietet für die Pension „Mamas“ in St. Ste- fano Zimmer sowie in Mykonos Appartements. Der Vorteil von Christina aus Germany, sie spricht perfekt vier Sprachen. Am Hafen ist es die Schlacht um jeden Gast. Bei Foto und Film können die Mykioniken ungemütlich werden. Das Geschäft ist ihre Privatsphäre. An die zehn Prozent des gesamten griechischen Tourismus findet auf Mykonos statt. Die VIP- Insel boomt seit den 70er Jahren. Erst kamen die Hippies, dann der Jetset gefolgt von der internationalen Schwulen-Karawane und heute sind es Luxusliner aus aller Welt, die pro Schiff an die 3000 Passagiere ausspucken. Wie ein Heuschreckenschwarm fallen diese über die Chora Mykonos her und kaufen die luxuriösen Geschäfte leer. An die 20 bis 25 Kreuzfahrerschiffe, schwimmende Paläste, gehen in der Saison pro Woche vor Mykonos auf Reede oder legen im neuen Hafen an. Davon hat Christina Assomimitis nichts. Ihre Gäste sind zumeist junge Leute ab 18 bis 30 Jahre, von denen gut 70 Prozent über Internet „Hostel world“ oder „Trip ad Visor“ und andere vorbuchen. 80 Prozent ihrer Gäste kommen mit den Fähren „Hellenic Seaways“ oder „Blue Star Ferries“ oder andere über Athen, Rafina oder Kreta, Santorini oder anderen Kykladen-Inseln. Die restlichen 20 Prozent kommen mit dem Flieger.
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Deutsche Christina Assomimitis (Tasch) ist „Mamas“ von Mykonos
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3. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KONSTANZ, MUSIK, TOURISMUS
Rühriger Förderverein bringt Einheimische und Touristen in historischen Stadtteil -
Voruntersuchung veranschlagt 22 Millionen Euro für Sanierungsgebiet von 13,1 Hektar
KONSTANZ. fsf / In der Brückengasse, im Konstanzer Stadtteil Niederburg, spielen der Gründer von „Funjazztic“ Uli Stier am Saxophon mit Gordon Buschle am Klavier Jazz und Pop. Zu den populären Stücken gehören „Killing softly“ von Roberta Flack, „Just the way you are“ von den Beatles und „Feels of gold“ von Sting sowie andere Stücke. Die Zuhörer sind begeistert, was heißt über drei Stunden Musik vom Feinsten. Währenddessen führt der Nachtwächter Gerhard Stehle gut 20 Gäste durch die Niederburg und bläst das Horn. Schließlich schwingt die bildhübsche Bauchtänzerin „Jasmin“ im überfüllten Atelier von Simone Albert in der Rheingasse 9 zwischen abstrakter Malerei ihre Hüften. Im Programm vom „Förderverein Niederburg Vital e.V.“ des weiteres die Besteigung des Münsterturmes und Besuch im unterirdischen Römerkastell. Vor zwei Jahren hat sich der Förderverein zur Belebung der totgesagten Niederburg, einst ein Viertel der armen Fischerhäuser mit heruntergekommenen Häusern, gegründet um das Sterben des Einzelhandels in den Gassen zu stoppen. Die immer größer werdenden Vollsortimentern in der Konstanzer Innenstadt sowie die Gastronomie Hafenmeile machen der Niederburg zu schaffen. Der „Förderverein Niederburg Vital e.V.“ mit derzeit 48 Mitgliedern mit Vorstand Roy Braunwart und Uli Fritz wollen mit Events jeden ersten Freitag des Monats von Mai bis Oktober dagegenhalten. Und die Stadt zieht mit. Für die Sanierung der Niederburg mit 13,1 Hektar sind 22 Millionen Euro veranschlagt. Ab nächster Woche geht es mit Pflasterung der Brückengasse, Inselgasse, Gerichts-, St. Johann- Theater- und Kuhgässchen los, die Kosten hierfür liegen alleine bei 800.000 Euro. Dann fehlt nur noch die historische Straßenbeleuchtung. Ohne die geht es nicht.. Die Niederburg mit gut 6000 Bewohnern kann nur mit Mittelalter und Event überleben
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Niederburg Konstanz jeden ersten Freitag von Mai bis Oktober belebt dann tote Hose
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2. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Orkan „Felix“ machte „Steinzeit- Uhldis“ Haus der Hornstaader- Kultur platt –
Rekonstruktion bleibt als archäologisches Experiment bis nächstem Jahr liegen
UNTERUHLDINGEN. fsf/ Das Team Winfred Preuß und Olaf Zander aus Lüneburg reparieren derzeit bei den weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee, dem ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseum in Europa, die Schilfdächer der Stein- und Bronzezeit. Am 26. Mai dieses Jahres peitsche Orkan „Felix“ mit über 158 Stundenkilometern gleich 14 Windstärken über Teile der Bodenseeregion. In Konstanz fielen tennisballgroße Hagelkörner und wurden die Straßen zu Bächen. Für die Winzer heißt es vielfach Totalschaden. Die jungen Triebe wurden förmlich zerfetzt. Für „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss von den Pfahlbauten Unteruhldingen hieß es heimatlos. Der Orkan machte das Haus der Hornstaader- Kultur, Rekonstruktion aus dem Jahre 4000 Jahre v. Chr., sprichwörtlich platt. Über Jahre hatte hier der Experimental-Archäologe in den Sommermonaten gewohnt. Das Arbon- Nachbarhaus (300 v. Chr.) wurde baufällig.
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Sturmschäden bei Pfahlbauten mit ungarischem Schilf geflickt
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28. September 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, MEDIEN, PROMIS, TOURISMUS
Vom 1. bis 4. Oktober „Noblesse Oblige“ im Schloss des Deutschritterordens –
Modenschau und Messe für Einrichtungsaccessoires und exklusive Gardarobe
MAINAU. fsf / „Noblesse Oblige“ heißt es vom 1. bis 4. Oktober auf der Blumeninsel Mainau. Zum vierten Mal öffnet die gräfliche Familie Bernadotte das Schloss des Deutschritterordens für die Öffentlichkeit. Auf zwei Etagen inklusive dem Weißen Salon, der ansonsten nur für hochkarätige Feierlichkeiten zugänglich ist, finden Modenschauen sowie eine exklusive Messe von Einrichtungen, Heimtextilien, Gardarobe sowie Schmuck- Design, statt. Gräfin Diana Bernadotte, international anerkannte Modistin, führt ihre Familie beziehungsweise ihre Geschwister von Gräfin Bettina, Graf Björn mit Gattin Gräfin Sandra sowie Freunde auf den Laufsteg. Sie stellt ihre neuesten Hut- Kreationen, die ansonsten in Mailand, Moskau und London zu sehen sind, vor. Die kreative Gräfin, im Frühjahr als Buchautorin „Die List der Kräuterprinzessin“ gefeiert, ist der Mittelpunkt von vier Tagen Schlossfest. Im Schloss-Parterre hat die 27-jährige Adelige ihre Werkstatt und Ausstellung. Ein weiterer Höhepunkt des Schlossfestes sind Fachvorträge über mittelalterliche Handschriften als Faksimiles. Mainau ohne Blumen gibt es nicht! Die Besucher erhalten Unterricht im Blumenstecken durch den Mainau-Gartenclub. Das Gräfliche Schlossfest ist am 1. Oktober vom 12 bis 18 Uhr und Freitag bis Sonntag täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
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Viertes Gräfliches Schlossfest auf der Mainau
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23. September 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, PROMIS, ÜBERLINGEN
Rumänische Star-Pianistin Luiza Borac spielte verschollenes Werk –
Über 118 Jahre in Archiven der Leopold- Sophien- Bibliothek
ÜBERLINGEN. fsf/ Für die klassische Musikwelt eine Sensation. Die international bekannte Pianistin Luiza Borac, Gewinnerin des BBC Music Magazine Award 2007, spielte im Überlinger Kursaal 24 Takte gleich 200 Noten „Ahnung“ von Robert Schumann. Es ist eine Welturaufführung. Das Notenblatt in D-Dur entstand nach Expertenmeinung im Jahre 1838, als Schumann das 13-teilige Pianowerk „Kinderszenen“ komponierte. Die Komposition kam im Jahre 1888 als Geschenk von Leo Allgeyer, Kunstsammler- und – Händler sowie Sekretär des Überlinger Münsterbauvereins und aktives Mitglied der städtischen Museen, als Konvolut an die Leopold-Sophien- Bibliothek. Nach Sichtung vor drei Jahren erkannte die Bibliothekarin Roswitha Lambertz den hochkarätigen musikalischen Fund, zumal die Noten bis dato weltweit ungespielt waren. 118 Jahre lagerten die Noten als Nachlass unerkannt in den Archiven.
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Welturaufführung Robert Schumanns „Ahnung“ in Überlingen
Tags: Konzert
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2. September 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, TOURISMUS
Lehrer Ulrich Büttner hat nächtliche Historie wiederentdeckt –
Am Bodensee Deutschland / Schweiz gibt es in vier Städten Nachtwächter
KONSTANZ. fsf / „Hört Ihr Leute lasst Euch sagen..“ heißt es mit Premiere am 3. September in Konstanz. Nach 174 Jahren hat die Konzilstadt am Boden- see wieder einen Nachtwächter. Der 36-jährige Lehrer Ulrich Büttner, im Nebenjob Stadtführer, führt Touristen im mittelalterlichen Outfit, mit Hellebarde und Kerzenlampe durch die Stadt. Zur vollen Stunde bläst er das Signalhorn. Die Stadt Konstanz mit einziger Papst- wahl auf deutschem Boden verkauft das Mittelalter mit 17 Stadtführungen. Im letzten Jahr wurden über 30.000 Gäste gezählt. Der Renner ist der klassische Altstadtrundgang mit Thema „Gegen- wart der Vergangenheit“, die in der Hochsaison zweimal am Tag ange- boten wird. Von Erfolg ist die Führung „Pfaffen, Ketzer, Kurtisanen“ in Anlehnung an das Konstanzer Konzil von 1414 bis 1418 mit Darstellung von zwei Schauspielern vom Theater Freiburg. Der schönen Kurtisane oder auch Hübschlerin hat der international bekannte Künstler Peter Lenk mit Größe sieben Meter auf die Konstanzer Hafenmole ein Denkmal gesetzt. In ihren ausgestreckten Armen hält sie Kaiser Sigismund und Papst Martin V. Am Bodensee und Hinterland gibt es in Markdorf, Lindau, Engen und Bischofszell Nachtwächter. Rudolph Stark aus Markdorf ist der Dienstälteste. Seit 1978 geht er seine nächtlichen Runden. Der jüngste ist der Konstanzer Ulrich Büttner.
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Nach 174 Jahren wieder ein Nachtwächter in Konstanz
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13. August 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL MAINAU, KONSTANZ, TECHNIK, TOURISMUS
Der Deutschritterorden und Hoheiten ließen Getreide und Obst anbauen -
Graf Lennart Bernadotte verwandelte die Bodenseeinsel 1936 in ein Blütenmee
MAINAU. fsf / Die subtropische Bodenseeinsel Mainau, besucht im Jahr von gut 1,2 Millionen Touristen, wird nicht untergepflügt. Keine Getreidefelder oder Obstwiesen wie einst, wo der Deutschritterorden residierte und Hoheiten Besitzer der Insel waren Bis 23. August werden auf der 45 Hektar Bodenseeinsel bei Konstanz 50 Traktoren und landwirtschaftliche Geräte ausgestellt. Als absolute Top-Rarität gilt hierbei der Vorglüher, der „Lanz-Acker- Bulldog 22/38 Baujahr 1931 mit 38 PS. Das einstige bäuerliche Arbeitsgerät ist eine Leihgabe des Traktorenmuseums Hard / Vorarlberg. Die anderen Traktoren, von den Bauern einst „Meister der Scholle“ genannt, kommen aus den 50er Jahren. Es sind Hersteller wie Fahr, Porsche, Hanomag, Man, Eicher, Wahl, Kramer, Massy- Fergusson und andere. Die meisten von ihnen stehen heute in Museen und sind nicht mehr Arbeitsgerät auf dem Felde. Eine Ausnahme macht natürlich die Mainau selbst, hier ist noch immer der Fordson Baujahr 1958 mit 38 PS im Einsatz. Der englische Oldie mit einem 3 Zylinder Perkinson- Motor wurde einst in Liverpool gebaut, wo die weltberühmte Popgruppe, die Beatles herkommen. Für beide gilt gestern.
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50 Traktorenoldies auf der Mainau
Tags: Allgaier- Porsche-Schlepper-Freunde Bodensee, Oldtimer, Traktoren-Freunde Argental
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