INSEL REICHENAU
7. Oktober 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, TOURISMUS
Nicht Kulinarisches auf der Speisekarte von Freiburg bis Konstanz sondern Geschichte und Anekdoten –
Am 18. Oktober Info-Nachmittag im Steigenberger Inselhotel Konstanz sowie Stadtführung zu Konzil-Gaststätten sowie Hotel Barbarossa
KONSTANZ. fsf/ Der 56-jährige Frank Ebner hat das Konstanzer Steigenberger Inselhotel, die Konzil-Gaststätten und das Hotel Barbarossa mit dem Schild „Historisches Gasthaus in Baden“ ausge- zeichnet. Im Bild sind die beiden Wappentiere des Königshauses von Baden, die Löwen mit Flügeln. 38 historische Gastronomien von Freiburg bis Konstanz, Hundert Jahre und älter, hat der Ideenmacher bisher ausgezeichnet. Von Beruf ist er bei der Agentur für Arbeit beschäftigt, zuständig für eine der sechs Service-Telefon-Stationen in Baden-Württemberg. Den Gastronomie- Faible lebt er in der Frei- zeit sowie Urlaub. Die Faszination begann mit dem Sammeln von alten Ansichtskarten. Es sind Tau- sende Bilder mit Gasthöfen, die teils koloriert sind. Vor ihnen steht eine gelbe Postkutsche oder gar der dörfliche Misthaufen. Vor drei Jahren übersetzte er die Sammlung in ein Internetportal. Es folgte das Buch „Historische Dorfgasthäuser und ländliche Kultur im südöstlichen Schwarzwald“ mit 21 Gasthäusern. Hierbei geht es ihm nicht um Kulinarisches sondern um die Ge-schichte der Häuser, um die Wirtsleute, Freude-Tragik, berühmte Gäste und Anekdoten. In der Recherche wird er zum Historiker. Am 18. Oktober lädt er Gastro- Wirte und Interessierte um 14,30 Uhr zu einem Info-Nach- mittag in das Steigenberger Inselhotel, in das ehemalige Dominikaner-Kloster und Geburtshaus von Ferdinand Graf Zeppelin, ein. Nach dem Kurzvortrag von Frank Ebner geht es mit dem Stadt-führer Hanspeter Metzger zu den Konzil-Gaststätten, dem Haus mit einziger Papstwahl auf deutschem Boden sowie zum Hotel Barbarossa Baujahr 1419, wo auf dem unbebauten Platz im Jahre 1183 Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, mit den Städten den lombardischen Frieden schloss.
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Projekt Frank Ebner: Auszeichnung mit Wappenschild für hist. Badische Gasthäuser
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9. Juni 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL REICHENAU, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE
Frisches Obst und Gemüse nicht mit EHEC belastet
BONN.red/ Unmittelbar nach den ersten Berichten über eine ungewöhnliche Häufung von schweren Durchfallerkrankungen in Norddeutschland haben Erzeuger, Großhändler und Lebensmitteleinzel- händler ihre Produkte umfassend auf Spuren des EHEC-Erregers untersuchen lassen. Das Ergebnis: In keiner der bislang mehr als 1.900 untersuchten Produktproben aus dem In- und Ausland wurde der Krankheitserreger nachgewiesen. Frisches Obst und Gemüse sind nicht belastet. Um das Verbrauch- ervertrauen wieder aufzubauen, werden die Unter- nehmen trotz der eindeutigen Ergebnisse die EHEC- Analysen fortsetzen. Die Analyseresultate übermit- teln die Erzeuger, Großhändler und Lebensmittelein- zelhändler an QS, das die Daten zentral erfasst und auswertet. Deutsche Unternehmen haben 1.021 Proben (Stand: 8. Juni 2011) analysieren lassen. Aus den Niederlanden liegen 585, aus Spanien 281 und aus Belgien 44 Produktproben vor. Zudem haben Unternehmen aus zehn weiteren Ländern Analyseergebnisse eingereicht. Alle 1.962 Analyseer- gebnisse sind negativ.
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Wirtschaft beprobt mehr als 1.900 Obst- und Gemüse- Produkte
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8. Juni 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL REICHENAU, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Der Schaden durch den Ehec-Erreger beläuft sich auf der Gemüseinsel aktuell auf ca. 250.000 Euro – 100 Familienbetriebe produzieren jährlich an die 12 Millionen Gurken
REICHENAU.red/ Absatzrückgänge von 80 %, Vernichtung von 50.000 Gurken täglich – obwohl in Baden-Württemberg trotz Kontrollen durch das Land und die Erzeuger keine Erkenntnisse über Quellen des EHEC-Erregers gewonnen werden konnten, ist der Markt auch für die Erzeuger der Insel Reichenau zusammengebrochen. Der Schaden beläuft sich aktuell auf ca. 250.000 Euro. Rund 100 Erzeuger begrüßten am letzten Samstag in den Räumen der Reichenau Gemüse eG, Minister Alexander Bonde und die Landtagsabgeordneten Martin Hahn (Die Grünen) und Klaus Käppeler (SPD). Herr Geschäftsführer Johannes Bliestle begrüßte die Delegation und bedankte sich für den Besuch auf der Gemüseinsel. Auf der Insel Reichenau werden auf 40 ha Unterglas und auf 100 ha Freiland von ca. 100 Familienbetrieben jährlich ca. 12 Mio. Gurken produziert. Das sind 30 % der Gesamtproduktion der Reichenau Gemüse eG. Die Insel Reichenau ist der zweitgrößte Produzent von Gurken in Deutschland. Hinzu kommen Tomaten, Salate und Feldsalat.
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Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde auf der Insel Reichenau
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2. Juni 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS, UMWELT
Täglich liefern Hundert Gärtnerbetriebe an die 50.000 Schlangengurken für die Deponie und Biogasanlagen an –
Vermarkter-Geschäftsführer Johannes Bliestle mutmaßt bakteriologischen Anschlag auf Nahrungsmittel
REICHENAU / BODENSEE. fsf/ Für die Hundert Gärtnerbetriebe auf der Bodensee-Gemüse- insel Reichenau, nach Pappenburg im Ems- land, der zweitgrößte Erzeuger in Deutschland ist Hoch- saison. Täglich werden an die 50.000 Schlangen- gurken aus Gewächshäusern ge- erntet. Doch ihr Ziel ist sind nicht die 400 Märkte beziehungsweise Verbraucher in Baden-Würt- temberg wie Rewe, Tengelmann, Edeka oder Metro sondern die Müll- deponie oder Biogasanlagen. Seit der Ehec- Krise mit Warnung der Bundesregierung vor dem lebens- gefährlichen Erreger in Gemüse mit Schwerpunkt Gurken ist der Markt um 80 Prozent eingebrochen. Der Geschäftsführer von „Reichenau-Gemüse eG.“ Johannes Bliestle spricht von einem täglichen Schaden von über 20.000 Euro. Er ist nervös und wartet auf neueste Nachrichten auf dem Handy. Doch statt einer posi- tiven Nachricht heißt es erneut ein Todesfall durch den Erreger. Der Geschäftsführer wagt die These, dass es sich um einen bakterio- logischen Anschlag handeln könnte. Dass das Gemüse der Reich- enau befallen sein könnte lehnt er kategorisch ab. Es wird in der Woche durch den Wirtschaftskon- trolldienst sowie vom Lebensmitte-Einzelhandel und in Selbstkontrolle durch drei Labors in Stuttgart, Würzburg und Burglengenfeld getestet.
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Über 80 Prozent Verlust für Reichenauer-Gemüsebauern durch Ehec- Erreger
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30. Mai 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE
Gemüsebauern liefern jetzt wöchentlich an die 500.000 Schlangengurken an die IFS-zerstifierte Genossenschaft an -
Fenchel, Blumenkohl, Bunte Salate, Radicchio aus dem Freiland und Tomaten, Gurken unter Glas
REICHENAU.red/ Der Verbraucherschutz hat oberste Priorität, so der Geschäftsführer der regional ausge- richteten Erzeugerorganisation Reichenau-Gemüse eG, Herr Johannes Bliestle. In diesem Sinne wurden Gemüse- und Salat- produkte aus dem Freiland und Unterglasanbau auf EHEC-Bakterien untersucht. Mittlerweile sind EHEC-Laborbefunde für folgende Erzeugnisse eingegangen: Fenchel, Blumenkohl, Bunte Salate, Radicchio aus dem Freiland und Tomaten, Gurken unter Glas. In allen oben genann- ten Proben wurden keine EHEC-Bakterien nachge- wiesen. Weitere umfangreiche und kontinuierliche Untersuchungen in einem akkreditierten Labor werden derzeit vorgenommen. Das Beregnungs- wasser bezieht die Reichenau-Gemüse eG über ein eigenes Beregnungsnetz aus dem Bodensee; dem größten Trinkwasserspeicher in Europa. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen keine Auffälligkeiten. Derzeit werden ca. 500.000 Schlangengurken wöchentlich an die IFS-zertifizierte Genossenschaft auf der Gemüseinsel im Bodensee angeliefert. Die rund 100 gärtnerischen Familien- betriebe befinden sich im Moment in der Hochphase der Gurkenernte. Die Betriebe sind alle QS/QS-GAP-zertifiziert und unterliegen wie die Genossenschaft strengen Hygienevorschriften.
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Salat- und Gemüseangebot der Reichenau-Gemüse eG „EHEC-frei“
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13. Januar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL MAINAU, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, LINDAU, MEERSBURG, MOBILITY, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, ROMANSHORN, SALEM, SCHWEIZ, SINGEN, SPIELELAND RV, ST. GALLEN, THEATER, THERMEN BODENSEE, TOURISMUS, UMWELT, WASSERTEMPERATUR BODENSEE, WETTER, ÜBERLINGEN, ZEPPELLIN NT, ÖSTERREICH
Internationale Bodensee Tourismus GmbH präsentiert Jahresbericht 2010
KONSTANZ.red/ Verhalten optimistisch war die Internationale Bodensee Tourismus GmbH (IBT) ins Jahr 2010 gestartet und blickt nun zufrieden zurück. In ihrem jetzt vorgelegten Jahresbericht gibt sie einen ausführlichen Überblick über ihre Aktivitäten, Leistungen und Erfolge im Dienst der internatio- nalen Destination Bodensee. Dabei standen nicht nur Marketingaktivitäten im Zentrum des Touris- musjahres, sondern auch die zukunftsgerichtete Entwicklung der „Marke Bodensee“. „Nach dem besonders starken Tourismusjahr 2009 mit Steigerungen von 2,3 Prozent bei den Ankünften und von 3,2 Prozent bei den Übernachtungen hätten wir ein Halten der Gästezahlen schon als Erfolg gewertet. Umso mehr freut es uns, auch in 2010 wohl wieder ein Plus erzielen zu werden“, erklärt IBT- Ge- schäftsführerin Daniela Pahl-Humbert. Schon von Januar bis Oktober 2010 zählt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg gut 1,9 Millionen Ankünfte und 6,6 Millionen Übernachtungen für die Region Bodensee-Oberschwaben. Das kommt einem Plus von 3 Prozent bei den Ankünften und von 2,3 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gleich. Noch positiver sehen die Zahlen bei den Gästen aus dem Ausland aus. Hier wurde ein Plus von 7,8 Prozent bei den Ankünften und von 6,1 bei den Übernachtungen errechnet. Und auch an den Schwei- zer und den österreichischen Bodenseeufern freut man sich über eine positive Entwicklung. Im Thur- gau konnte von Januar bis Oktober eine Steigerung von 3,7 Prozent bei den Logiernächten verzeichnet werden. Die Region Bodensee-Vorarlberg zählt im selben Zeitraum ein Plus von 1,8 Prozent bei den Ankünften, die Übernachtungszahlen konnten in etwa gehalten werden.
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Für den Bodensee aktiv
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23. Dezember 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, KREUZLINGEN, TECHNIK
Vier Häuser aus dem 15.Jahrhundert betroffen – eines eingestürzt –
Sachverständigen gehen von einem Schaden von über fünf Millionen Euro aus
KONSTANZ / KREUZLINGEN.fsf / Noch ziehen helle Rauchschwaden über den Konstanzer Abend- himmel. Immer neue Brandherde im Zentrum der Altstadt, der Hussen- Kanzleistraße. Über 250 Feu-
erwehrleute aus Konstanz, Reichenau, Allensbach, Dettingen sowie der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen waren mit drei Dreh-leitern im Einsatz. Gegen 8,10 Uhr wurde die Polizei Konstanz über einen Brand im Schuhgeschäft Haug alarmiert. Binnen zehn Minuten griff das Feuer auf den Dach- stuhl über. Zwei Bewohner mussten durch Rauchvergiftungen stationär behandelt werden Ein Ver- misster meldete sich, dass er bei seiner Freundin gewesen wäre. Gegen 15 Uhr stürzte das Schuh- geschäftshaus in sich zusammen. Drei weitere Häuser wurden geschädigt. Das Technische Hilfswerk ist beauftragt die umliegenden Häuserfronten mit Holzstämmen zu abzustützen, damit diese nicht einstürzen. Stahl kommt nicht Frage, da sich dieses durch die Erhitzung verbiegen könnte. Die his- torischen Häuser in der Altstadt, aus dem 15. Jahrhundert, sind nur durch eine Brandmauer getrennt. Johannes Kumm, Leiter vom Hoch- und Liegenschaftsamt Konstanz, zuständig für die Brandüber- wachung: „Vor 30 Jahren brannte in der Zollerstraße ein Geschäftshaus. Es konnte gerettet werden, doch hier ist es nach dem Brandinferno Totalschaden“. Bis zum frühren Abend konnte der Brandherd, elektrischer Defekt, ein entzündeter Weihnachtsbaum oder Brandstiftung nicht ermittelt werden.
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Brandinferno in Konstanzer Altstadt
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9. September 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, NATUR, PROMIS
Baden-Württemberg fördert Plus-Energiehaus mit 50 Prozent bei Baukosten von zwei Millionen Euro –
Nach Vogelhaus am Wollmatinger Ried war Bahnhof Reichenau über 20 Jahre Naturschutzzentrum
KONSTANZ / REICHENAU. fsf / Mitte 2012 soll das neue NABU-Naturschutzzentrum auf der Gemar- kung Reichenau im Gebiet Göldern eingeweiht werden. Die Kosten für den Neubau, ein Plus- Energie- haus, das selber mehr Energie erzeugt als verbraucht mit Solar und Photovoltaik, werden bei zwei Millionen Euro liegen. Davon trägt das Land Baden-Württemberg eine Million Euro. An die 200.000 Euro wird der NABU- Bundesverband einbringen und der Rest wird aus Rücklagen und Spenden finan-ziert. Auf dem Polizeiboot Reichenau, mit Exkursion in das Wollmatinger Ried, informierte sich die baden-württembergische CDU-Umweltministerin Tanja Gönner mit Parteikollegen Andreas Jung (MDB) sowie Andreas Hoffmann bei NABU- Landesvorsitzender Dr. Andre Baumann über den aktu- ellen Stand. Seit 1978 ist der NABU am Bodensee aktiv. Die erste Bleibe war das Vogelhaus am Rande des Wollmatinger Riedes, mit 767 Hektar gleich 1520 Fußballfeldern größtem Naturschutz- gebiet am Bodensee, das seit 1965 alle fünf Jahre mit dem Europadiplom ausgezeichnet wird. Es folgte 1990 der Bahnhof Reichenau, wobei hier der Mietvertrag in diesem Jahr durch Verkauf an Private ausläuft. Eine Verlängerung gilt bis der NABU-Neubau erstellt ist.
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Umweltministerin Gönner informierte sich über Neubau NABU-Naturschutzzentrum
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17. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, NATUR, REKORDE, SCHWEIZ, SPORT, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Navigation von Tübingen bis nach Konstanz zur Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem –
Seit der Ernennung zur Kulturstraße Europas boomt die Fußpilgerschaft nach Santiago de Compostela
STOCKACH / KONSTANZ / SANTIAGO DE COMPOS- TELA. fsf / „Der Pilgerweg nach Santiago de Com- postella, zum Grab des Heiligen Jakobus, fängt vor der eigenen Haustür an“, so der promovierte Histo- riker, Ex- Oberstudienrat Dr. Fredy Meyer aus Stok- kach. Im Selbstverlag hat er das Buch „Du stellst meine Füße auf weitem Raum“ geschrieben. Es ist eine Navigation für die Jakobspilger von Tübingen nach Hechingen über Balingen, Nusplingen über den Beuroner Jakobsweg nach Meßkirch, oder die Route Hechingen, Burladingen, Veringenstadt über den Hohenzollerischen Jakobsweg über Sigma- ringen nach Meßkirch. Von hier aus gehen die Wege bis Kloster Wald gemeinsam mit Gabelung über Pfullendorf dem Linzgauer Jakobsweg über Über- lingen mit Übersetzung nach Konstanz oder die Route Stockach mit Hegauer Jakobsweg über Bodman, Radolfzell, Insel Reichenau nach Konstanz. Im Mittelalter bis heute ist die Konzilstadt Konstanz, mit der Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem im Münster, der Mauritiusrotunde mit den 12 Aposteln, das Ziel von Hunderttausenden Jakobs-Pilgern. Hier spendet der Lieblingsjünger Jakobus den Gläubigen den heiligen Segen. Von Konstanz führt der Jakobsweg, jeweils ausgeschildert mit der „Jakobsmuschel“, über die Schweiz nach Einsiedeln, Fribourg, Genf, über das Rhone- Tal nach Le Puy, über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Zwanzig Etappen ist der Historiker Dr. Fredy Meyer bisher mit seiner Frau Lucia den Jakobsweg gelaufen. 350 Kilometer von Stockach bis Lausanne. Im nächsten Frühjahr wollen sie die Strecke von Genf nach Le Puy laufen. Als Nachweis gibt es einen Eintrag in das Pilgerbuch mit der sternförmigen Jakobsmuschel.
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Historiker Meyer ein Jakobs-Pilger mit Buch “Du stellst meine Füße auf weiten Raum“
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20. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL REICHENAU, MEERSBURG, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS
Weinprinzessin Ingrid Müller gab nach einem Jahr Regentschaft mit 30 Terminen Krone ab
Bei 42. Bodenseeweintag im Neuen Schloss Meersburg über 32 Weine kredenzt
MEERSBURG. fsf / Für den Badischen Weinbauver- band Bereich Bodensee, Veranstalter des 42. Bo- denseeweintages im Neuen Schloss in Meersburg, kommt die 36. Bodensee-Weinprinzessin, die hüb- sche 18- jährige Daniela Sättele von der Reichenau, von Übersee. Die Badische Weinkönigin Katja Bohnert aus Freiburg setzte ihr die Silberkrone mit Trauben und Ranken auf. Zur Inthronisierung am Josephtag waren an die 160 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Weinbau gekommen. Im Spiegelsaal kredenzten Meersburger Trachtenfrauen 32 Weine von elf badischen Weingütern und Winzergenos- senschaften von Gailingen / Hochrhein bis Immenstaad, vom Qualitätswein, Spätlese bis zum Eiswein der Jahrgänge 2007 bis 2009. 17 waren Weiß- und 15 Rotweine. Der kaufmännische Betriebsleiter der Markgräflichen Weingüter Sebastian Bemeelmanns wusste über jeden Wein vom Anbau bis Gehalt zu berichten.
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18-jährige Reichenauerin Daniela Sättele ist 36. Bodensee-Weinprinzessin
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18. Januar 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, TOURISMUS, WASSERTEMPERATUR BODENSEE, WETTER
Tauwetter macht beliebten Wintersport auf Gnadensee ein Ende -
Wasserschutzpolizei und DLRG waren in Alarmbereitschaft
REICHENAU / KONSTANZ .fsf/ „Väterchen Frost” verabschiedet sich auf dem Gnadensee, der größten Eislauffläche am Bodensee, mit Wasserlachen, durchbrochenen Schollen und Tauwetter. Das Eislaufvergnügen macht Pause oder die Saison ist bis zum nächsten Winter mit klirrenden Temperaturen Vergangenheit. Vor über einer Woche liefen noch an die 30.000 Schlittschuhläufer auf dem Gnadensee, der durch seine Flachwasserzone am Bodensee zuerst zufriert, Schlittschuh, spielten Eishockey oder wurden Wanderer auf der spiegelglatten Fläche. Die Wasserschutzpolizei Reichenau sowie DLGR hatte vor diesem Wochenende mit Tauwetter und Windboen gewarnt, wobei sie in Alarmbereitschaft waren. Die Warnung wurde wesentlich umgesetzt, es kam nur zu leichten Einbrüchen. Die Gastrostände mit Glühwein und Bratwurst hatten frühzeitig ihre „Zelte” abgebrochen. Das eisige Geschäft scheint gelaufen.
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Schlittschuhpause oder Aus für größte Eisfläche auf Bodensee?
Tags: Schlittschuhlaufen
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16. Januar 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, TOURISMUS, UMWELT, WETTER
Über 30.000 Schlittschuhläufer auf Abschnitt Flachwasserzone Gnadensee -
Für das Wochenende gilt Warnung durch höhere Temperaturen sowie bis vier Windstärken
REICHENAU / KONSTANZ.fsf / 20 Minuten später wie terminiert kam die Wasserschutzpolizei zur Eis-Rettungsübung vor der Insel Reichenau bei Schloss Bürgle. Die vermeintliche Realität hatte sie aufgehalten, eine Frau aus Allensbach hat am Freitagmorgen über Notruf gemeldet, dass ein Mann im Bodensee, im Gnadensee, eingebrochen ist und mit den Händen um Hilfe ruft. Daraufhin alarmierte die Leitzentrale in Radolfzell die örtliche Feuerwehr, die DLRG Bezirk Bodensee-Konstanz sowie den Posten der Wasserschutzpolizei Reichenau. Die letzteren konnten schließlich per Fernglas feststellen, dass hier ein „Eisangler” auf Fischfang war und der vermeintlich im Eis Eingebrochene, der mit dem Arm wedelt, ein Hund war, der immer wieder um sein Herrchen mit Eisloch lief. Im Ernstfall, bei Alarmstufe 2, wäre in Friedrichshafen der Rettungshubschrauber „Christoph 45″ aufgestiegen und hätte beim Krankenhaus Konstanz einen Taucher vom DLRG aufgenommen. Doch am Wochenende, so der Leiter der Wasserschutzpolizei Reichenau Klaus Oechsle, könnte es auf dem Abschnitt Gnadensee, wo letztes Wochenende 30.000 Schlittschuhläufer aus Baden-Württemberg sowie der Schweiz gezählt wurden, ernst werden. Die Meteorologen haben steigende Temperaturen mit drei bis vier Windstärken prognostiziert, wobei sich die Winde unter dem Eis fortsetzen, dieses aufschichten und somit zum „Eiskiller” werden.
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Wasserschutzpolizei Reichenau probt Ernstfall Eiseinbruch in Bodensee
Tags: Schlittschuhlaufen, Wasserschutzpolizei
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18. Dezember 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL MAINAU, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, TOURISMUS
Verein „Klein-Erzgebirge” baute mit Dienstleister sechs historische Bodensee-Sehenswürdigkeiten -
„Glanzlichter en Miniature” noch bis 28. Dezember im größten Shopping-Center LAGO
MAINAU / KONSTANZ.fsf / Die schwedische Fahne hat Gräfin Bettina Berna- dotte auf dem Mainau-Schloss mit Stephan Drichelt vom Verein „Klein-Erzgebirge”, den besten Modellbauern Deutsch- lands mit Dienstleister „Erzgebirge-Miniatur- schau- Oberan GmbH” gehisst, wobei das Schloss im Maßstab 1:30 aus Leimholz gebaut ist. Sechs Modelle histo- rischer Bauten vom Bodensee, wie die Barockkirche Birnau, die älteste bewohnte Burg Deutschlands die Meers- burg und das Konstanzer Konzil sowie auf der Schweizer Seite das Schloss Seeburg in Kreuzlingen und das Napoleon-Museum Schloss Arenenberg hat das größte Shopping-Center am Bodensee, das Konstanzer „LAGO”, im Stil der 30er Jahre in Auftrag gegeben. Die „Häuslebauer” aus dem Erzgebirg unterhalten in Oberan, gelegen zwischen Chemnitz und Freiberg, den größten und ältesten Miniaturpark Deutschlands. Die „Glanzlichter en Miniature” sind in der Konstanzer Kaufmeile LAGO noch bis zum 28. Dezember ausgestellt. Das Shoppings-Center mit 70 Geschäften wird täglich von über 20.000 Käufern am Tag, wovon gut 40 Prozent Schweizer sind, besucht.
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Gräfin Bettina Bernadotte setzt schwedische Fahne auf Modell Mainau-Schloss
Tags: Bernadotte
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30. November 2007 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, INSEL REICHENAU
Ab Januar Briefmarke mit Bildnis der Bodensee- Klosterinsel
REICHENAU. fsf/ Keine 55 Cent Briefporto, sondern 45 Cent Postkarte ist der Deutschen Post AG, dem deutschen Bundesfinanzministerium, die Bodensee- Klosterinsel Reichenau wert, der im Jahr 2000 von der UNESCO der Titel Weltkulturerbe verliehen wurde. Ab 2. Januar gibt es bundesweit an den Postschaltern die Briefmarke „Insel Reichenau“ mit den drei mittelalterlichen Kirchen „Münster St. Maria und Markus“, „St. Peter und Paul“ und „St. Georg“ sowie im unteren Feld ein Buchstabe der Reichenauer Malschule und ein Christusbild aus dem Münster mit Datierung 1301.
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Weltkulturerbe Reichenau für 45 Cent
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