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Bodensee-Woche

KUNST UND KULTUR

Tango kontra Fasnet-Musik im Graf Zeppelin Konstanz

10. Februar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KUNST UND KULTUR, Konstanz, MUSIK, TOURISMUS, Tourismus

Tango Nuevo, französische Musettenmusik, brasilianischer Samba und ein Schuss Jazz –

Profimusiker aus dem Schwäbischen zum zweiten Mal bei Veranstalter Uli Stier

KONSTANZ. fsf / Für Fasnachtsmuffel, Aussteiger oder die die damit nichts am Hut haben, gibt es am Freitag den 12. Februar im “Graf Zeppelin” Konstanz ab 20,30 Uhr einen melodischen Abend mit der schwäbischen Gruppe „Artango“. Sie vermischen die Melancholie und Vitalität des Tango Nuevo mit der Leichtigkeit der französischen Musettenmusik und der Lebensfreude dem brasilianischen Samba mit einem Schuss Jazz. Sie zeichnen sich durch gekonnte Improvisationen aus. Die Gruppe „Artango“ ist zum zweiten Mal bei Jazz im Zeppelin mit Veranstalter Uli Stier.

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Oberschwaben eine Winterlandschaft für Wanderer und Langlaufski

3. Februar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, KUNST UND KULTUR, MOBILITY, MUSIK, PROMIS, SPORT, TOURISMUS, Tourismus

Raum Wolfegg -Waldburg –Vogt Eintritt für 30 Kilometer Loipen –

21. Internationale Wolfegger-Konzerte mit Präsidentin Fürstin zu Waldburg- Wolfegg und Waldsee

WOLFFEGG / WALDBURG / VOGT. fsf / Für Langlaufski sowie Wanderer ist die Region Wolfegg – Waldburg- Vogt derzeit ein Paradies. Eine märchenhafte Winterlandschaft. Es bieten sich 30 Kilometer Loipen an, wobei nachts oder in den frühen Morgenstunden gespurt wird. Mit 10 Euro gibt es den sportlichen „Eintritt“ mit der Saisonkarte in Wolfegg bei der Loretto-Kapelle, in Waldburg am Sport- platz sowie in Vogt am Waldspielplatz. Das Oberschwaben, das Tor zum Allgäu, ist in Weiß. Während der Bodenseeraum im dichten Neben liegt scheint hier die Sonne. Unser Leser Daniele Lupardi de Bargolis, ein begeisterter Fotoamateur, hat uns Schloss Wolfegg der Fürsten Walburg- Wolfegg als Wintermotiv mit schneebedeckter Landschaft geschickt. Im Juni finden hier die 21. Internationalen Wolfegger Konzerte statt. Veranstalter ist der „Freundeskreis Wolfegger Konzerte“ mit Präsidentin Viviana Fürstin zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee, Geschäftsführer ist Dr. Bernd Mayer.

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Shen Yun kommt ins Festspielhaus nach Bregenz

30. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, Bregenz, EVENT, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, TOURISMUS, Tourismus, Österreich

Nach erfolgreicher Welttournee 2008/09 kommt “Shen Yun Performing Arts” in März nach Bregenz

BREGENZ. red./ Die zweieinhalb-stündige Show präsentiert klas sischen chinesischen Tanz und Musik in prachtvollen Farben. Die von Herzen kommende Schön- heit des Ausdrucks bildet die tief- gehende Grundlage dieser tau- sende Jahre alten Kunst. Mit tän- zerischer Anmut und Kraft wer- den die alten Legenden und Hel- denfiguren zu neuem Leben er- weckt. Auf höchstem künstler- ischem Niveau zaubern digitale Kulissen blühende Landschaften und himmlische Paläste. Das Shen Yun Performing Arts Or- chester bietet dazu Original-Kompositionen, bei denen klas- sische westliche und chinesische Instrumente so gut kombiniert werden, wie nie zuvor.

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Prominente Gäste an der Zeppelin Universität

30. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KUNST UND KULTUR, Kultur, MEDIEN, PROMIS, TOURISMUS

Autor Prof. Helmuth Karasek, Schauspieler Hannes Jaenicke und Benediktiner-Prior Anselm Bilgr

Friedrichshafen. red / Prominente Namen werden erneut in den kommenden Monaten an der Bürger-Universität der Zeppelin Universität (ZU) zu Gast sein: der Journalist, Literaturkritiker und Autor Prof. Dr. Hellmuth Karasek, der Schauspieler Hannes Jaenicke sowie der frühere Benediktiner-Prior und Unternehmensberater und heutige Autor Anselm Bilgri.

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Nachbericht: Indische Nacht im K9 in Konstanz

28. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KUNST UND KULTUR, Konstanz, MUSIK, TOURISMUS, Tourismus

Benefizveranstaltung für „Weitblick- Schüler in Aktion“ ein Top-Erfolg -

von Simon Schöbel, K12 “Otto von Taube-Gymnasium” München-Gauting

KONSTANZ / MÜNCHEN red./ Vollgepackt mit Bildern, Impressionen und Klängen begeisterte die „Indische Nacht“ zahlreiche Besucher am 21. Januar 2010 im K9 in Konstanz. Event-Managerin Claudia Thom und Star-Violinist Menhuin Reinen luden neben der indischen Tempeltänzerin Lalitha Devi, einzige Europäerin mit anerkanntem Tempeltänzerdiplom, auch deren Schülerinnen Sophia und Rubina ein. Sie begeisterten mit verschiedenen Tänzen, die von Joachim Böttcher mit Mantragesang, Percussion und Harmonium begleitet wurden. Mit indischen Geschichten und Lyrik führte Claudia Thom durch das Programm. Sie beschäftigte sich auch mit den Zusammenhängen der deutschen und indischen Sprache. Besonderen Applaus ernteten der Pianist Davide Martello, ebenfalls am Klavier Carl-Friedrich Beck, und Menuhin Reinen mit der Geige. Fasziniert durch die wunderbaren Klänge der Titelmelodie des Films „Slumdog Millionaire“ zählten sie sicherlich zu den Höhepunkten dieses Abends.

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Otto Rifesser aus dem Tal der „Herrgottschnitzer“ im Konstanzer Lago

16. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR

Der 70jährige Holzbildhauer arbeitet nach alter Tradition ohne vorfräsen mit Stecheisen –

Sein Lebenswerk ist eine Weihnachtskrippe in Größe zwei auf vier Metern mit 70 Figuren

KONSTANZ. fsf / Seit fünf Jah- ren schnitzt der bekannte Holz- bildhauer Otto Rifesser aus dem Tal der „Herrgottschnitzer“, dem Grödnertal, zur Weih- nachtszeit im Konstanzer Shop- Center Lago Krippenfi- guren. In seinem Dorf Gröden, in den italienischen Dolomiten mit höchstem Berg den Lang- kofel mit 2178 Metern, ist er der Star. Dabei ist der heute 70-jährige seit fünf Jahren in Pension. Im Sommer dieses Jahres hat er sein Lebenswerk eine Krippe in Größe zwei auf vier Metern mit gut 70 Figuren in Größe von gut 17 Zentimetern begonnen. Es ist eine Berglandschaft mit einer Burg wo eine Krippe mit der heiligen Familie eingeführt ist. Zu Weihnachten 2010 will er die Krippe aus Zirbenholz fertig ge- schnitzt haben. Im Auftrag der Firma „Wandera Hans-Joachim“ aus Nittenau, die Holzschnitzereien, Kunstgewerbe und Geschenkartikel vermarkten und im Lago fünf Tische sowie Regale angemietet haben, schnitzt der Meister aus dem Grödnertal mit Stecheisen Krippenfiguren. Er gehört nicht zur neuen Generation, deren Motive von Christus am Kreuz oder andere Heilige vorgefräst sind. Er arbeitet nach alter Tradition wie es ihm seine zwei Meister gelehrt haben. ,

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Die Engel sind der Weihnachts-Hit bei Konstanzer Kunstglaser

12. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR

Der 48-jährige Glaskünstler Braunwarth gehört beruflich zur aussterbenden Spezie –

Auftragarbeiten für Klöster und Kirchen, Restauration sowie Tiffany

KONSTANZ. fsf / Die Engel sind der Weihnachts-Hit bei dem Konstanzer Kunstglaser Roy Braunwarth. Über 200 himmlische Helfer hat er aus opalesenten und coloresenten Gläsern mit Bleimantel gefertigt, wobei die Christmas- Saison bei ihm bereits im August bei 30 Grad Wärme begonnen hat. Auf dem Weihnachtsmarkt gehen die Engel weg wie warme Semmeln, jetzt sind Kreuze dran. Der 48- jährige Handwerker gehört zur Spezies eines aussterben- den künstlerischen Berufes, wozu viel Geduld, Fingerfertigkeit und Disziplin gehören, was nicht in unsere Zeit passt. Seit 25 Jahren ist er in dem Beruf selbstständig. Sein erster Auftrag war in Konstanz in der Jungerhalde eine modern geometrische Treppenhausverglasung über drei Geschosse. Seine Reverenzen sind Auftragsarbeiten von Kirchen und Pfarreien wie der Andachtsraum im Kellerge- wölbe des Kloster Zoffingen sowie Gewerbe wie das indische Restaurant Maharani, das Hotel Graf Zeppelin mit Restauration von Jugendstilverglasung historischer Stadtansichten und andere. Für Auftragsarbeiten wie einer Tiffany-Lampe bestehend aus Hunderten Gläsern braucht er vielfach an die zwei Wochen. Die Hauptmotive seiner künstlerischen Arbeiten sind christliche Motive wie Jesus und Mariendarstellungen. Des weiteres Wappenscheiben, Fenster mit Ornamenten sowie saisonale Motive wie Fasnacht und Ostern und immer wieder Stern- zeichen, diverse Berufsbilder sowie Firmen- logo. Die Glasmalerei übernimmt eine bekannte Malerin, die seit Jahren mit Roy Braunwarth zusammen arbeitet.

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Ivan Tranj schnitzt Prunkbarkasse für Märchenkönig Ludwig II.

12. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Stapellauf in Vitrine im Kressbronner Schlössle in zwei Jahren –

Meister der Schnitzkunst gab Prinz Charles für „Caroline Royal“ Absage

KRESSBRONN / LONDON. fsf/ Der 22 Zentimeter große Neptun mit Krone und Dreizack für den Bug sowie für das Ruder die Trompete blasende Pute auf einem Delphin reitend sind geschnitzt. Jetzt geht der Kressbronner Schiffsmodellbauer Ivan Trtanj, der zu den genialsten in Europa gehört, an den Innenausbau der Prunkbarke für den bayerischen König Ludwig II. Bei Fertigstellung hat das Schiff im Maßstab 1:14, 34 gleich 1,10 Meter Länge, 30 Zentimeter Breite und 77 Zentimeter Höhe. Im Original war die majes- tätische Ruder-Barke mit Baldachin, Schwan, Engeln sowie Richard Wagner am Heck mit Länge 15,77 Metern geplant. Bei Fertigstellung in gut zwei Jahren wird das Schiff zu den schönsten Arbeiten gleich Kunstwerken von Ivan Trtanj gehören, der bisher über 60 maßstabgetreue Schiffe aus den Epochen von Barock bis Rokoko gebaut hat. Die Originalpläne für die Nachbauten erhält er von Marinemuseen aus aller Welt sowie Archiven. Um den Meister der Schnitzkunst zu ehren hat ihm die Gemeinde Kressbronn am Bodensee ein eigenes Museum eingerichtet, wo auf 260 qm in fünf Räumen an die 15 Schiffe in Vitrinen stehen. Vor gut 20 Jahren hat er eine Kaufanfrage von Prinz Charles nach der englischen Königsjacht „Caroline Royal“ im Maßstab 1:24 abgelehnt. Das Schiff von den Königen Georg II. sowie Georg III. wurde zum Bruttotyp für viel englische Kriegsschiffe. Ivan Trtanj trennt sich von keinem seiner Kunstwerke, die er vielfach mit der Lupe und Zahnarztbesteck schnitzt.

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„It is Jazz-Time“ im ehrwürdigen Hotel Graf Zeppelin Konstanz

6. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MUSIK

Zum dritten Mal ist Berufsmusiker Uli Stier Veranstalter von 23 Konzerten –

Die hochtalentierte Schülerband „The Jam“ spielt Eigenes sowie Jazz-Evergreens

KONSTANZ. fsf / „It is Jazz- Time“ am Freitag im ehrwürdigen Hotel Graf Zeppelin. Zum dritten Mal veranstaltet der Berufsmusiker Uli Stier, Bandleader von „Funjazztic“, am 9. Oktober ab 20, 30 Uhr in ehrwürdiger Halle des 3-Sterne Hotels eine Jazz-Nacht. Dabei die Schülerband „The Jam“, Thomas Forster Solo am Klavier sowie im Duo mit Nicole Klump mit bekannten Stücken wie „Route 66“, „Back Orpheus“ und „Four“. Als Apero dann Uli Stier zusammen mit den Nachwuchsmusikern, der Schülerband, im Alter von 14 bis Jahren mit Schlagzeug, Klavier und Saxophon. Das Jazz-Meeting ist der Anfang von 23 Konzerten.

Vor drei Jahren sagte sich der 55-jährige Berufsmusiker Uli Stier „das kann’s nicht sein“. Nach sechs Jahren Jazz-Konzert im Graf Zeppelin sollte es das „Aus“ sein. Er wurde Veranstalter. Als Musiker ist er ein Allround-Talent, spielt Blockflöte, Akkordeon, Gitarre, Keyboard, Querflöte und Saxophon. In letzteres Musikinstrument, in Sopran, Alt und Tenor hat er sich verliebt. Es ist für ihn seine Stimme. Dann kann er richtig aufdrehen. Den Anfang machen am Freitag „The Jam“, hochtalentierte Schüler vom Humboldt- und Ellenrieder- Gymnasium, wobei Uli Stier ihr Privatlehrer ist. Sie haben eigene Stücke wie „Autemn Leaver“ (fallende Blätter) und andere komponiert. Weitere Konzerte sind am 16. Oktober Sambinha mit Angela Martins (Voc), 6. November Jazz für Kinder mit „The Jam“ und andere Jungmusiker aus Konstanz, 13. November „Funjazztic“ im Quartett mit neuen Kompositionen, 20. November die legendären „Swiss German Dixie Corperation“, 27. November Ma Nouche – Gipsy Swing, 4.Dezember Gordon Buschle (Voc / Piano) mit Uli Stier Saxophon – bekannte Titel Jazz- Soul und Pop, 11. Dezember Dagmar Egger und Band.

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Deutsche Christina Assomimitis (Tasch) ist „Mamas“ von Mykonos

5. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Seit 28 Jahren ist Lehreranwärterin aus Bad Gandersheim auf VIP-Insel -

Erst die Hippies, dann der Jetset und Schwule und jetzt Tausende Kreuzfahrer

MYKONOS / BAD GANDERS- HEIM. fsf / Seit 17 Jahren ist die 45-jährige Christina Assomimitis, geborene Tasch aus Bad Gandersheim, „Mamas“ von Tausenden Gästen auf der Kykladen-Insel Mykonos . Mit Heirat in die griechische Familie hat sie ihre Schwiegermutter Mar- soula Kouka abgelöst. Jetzt ist die blonde Christina mit Bilderbuch am alten und neuen Hafen und vermietet für die Pension „Mamas“ in St. Ste- fano Zimmer sowie in Mykonos Appartements. Der Vorteil von Christina aus Germany, sie spricht perfekt vier Sprachen. Am Hafen ist es die Schlacht um jeden Gast. Bei Foto und Film können die Mykioniken ungemütlich werden. Das Geschäft ist ihre Privatsphäre. An die zehn Prozent des gesamten griechischen Tourismus findet auf Mykonos statt. Die VIP- Insel boomt seit den 70er Jahren. Erst kamen die Hippies, dann der Jetset gefolgt von der internationalen Schwulen-Karawane und heute sind es Luxusliner aus aller Welt, die pro Schiff an die 3000 Passagiere ausspucken. Wie ein Heuschreckenschwarm fallen diese über die Chora Mykonos her und kaufen die luxuriösen Geschäfte leer. An die 20 bis 25 Kreuzfahrerschiffe, schwimmende Paläste, gehen in der Saison pro Woche vor Mykonos auf Reede oder legen im neuen Hafen an. Davon hat Christina Assomimitis nichts. Ihre Gäste sind zumeist junge Leute ab 18 bis 30 Jahre, von denen gut 70 Prozent über Internet „Hostel world“ oder „Trip ad Visor“ und andere vorbuchen. 80 Prozent ihrer Gäste kommen mit den Fähren „Hellenic Seaways“ oder „Blue Star Ferries“ oder andere über Athen, Rafina oder Kreta, Santorini oder anderen Kykladen-Inseln. Die restlichen 20 Prozent kommen mit dem Flieger.

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4. “Noblesse Oblige” auf Schloss Mainau

1. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MUSIK, PROMIS, TOURISMUS

Die Gräfinnen Bettina- Sandra- und Diana Bernadotte auf dem Laufsteg-

Bis 4. Oktober zeigen 25 Verkaufssaussteller exklusive Mode und Wohninterieur

MAINAU. fsf/ Die Szenerie ist perfekt, der 28-jährige „Baron“ Rene Tomada empfängt die Gäste im Parterre des Mainau-Schlosses im Rokoko- Livree mit weißer Perücke und weiß gepudertem Gesicht. Auf den Stufen Rosenblätter. Im ersten und zweiten Stock die Verkaufs- ausstellung von 25 Händlern mit exquisiter Mode, Stoffen, Schmuck, Seidenmalerei und erlesenen Weinen und Bränden. Im weißen Salon, ansonsten nur für herrschaftliche Anlässe geöffnet, zeigt die Modistin Gräfin Diana Bernadotte jeweils um 13 Uhr ihre neuesten Hut-Kreationen. Es folgt um 16,30 Uhr eine Modenschau mit historischen Kleidern. Auf dem Laufsteg die Ge- schäftsführerin der Mainau Gräfin Bettina Bernadotte, Gräfin Sandra Bernadotte und die gefeierte Gräfin Diana Bernadotte. Im Pro- gramm Kammermusik der Musikschule Konstanz, der Anti- Klassizist Davide Martello am Klavier und Vortrag über Buchmalerei vom 8. bis 16. Jahrhundert und die Faksi- milierkunst. Während der Aufführungen wandeln „Sissis Erben“, eine historische Gruppe aus Villingen-Schwenningen, in Biedermeier- Kostümen im Schloss und Park.

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Interkulturelle Woche floppt in Kreuzlinger Straße

27. September 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KUNST UND KULTUR, MUSIK, TOURISMUS

Desinteresse ausländische Gastronomie an Agora- Event

Migrations- Vereine zeigten auf Show-Bühne heimische Tänze und Lieder

KONSTANZ. fsf/ Kinder aus Russland, Indonesien, Afghanistan und anderer Nationalitäten waren der Show- Act auf der Bühne beim Agora- Event der Interkulturellen Woche in der Kreuzlinger Straße. An Ständen bot die Iranische Frauengruppe, die Indonesische Gemeinde, die Deutsch-indische Gesellschaft, die Mevlana-Moschee sowie Great- African sowie andere Nationalitäten und Organi-sation Gerichte aus den Heimatsländern an. Nicht dabei waren dieses Jahr die ausländischen Gastronomien der Straße wie die der Türken, Inder, Italiener, Vietnamesen und Thailänder. Hier bestand ein offensichtliches Desinteresse, dabei waren diese vor zwei Jahren der Ideenmacher des Multi- Kulti- Festes mit möglicher Anbindung in die Schweiz nach Kreuzlingen. Das „Ganesha- Bistro“ brachte es immerhin fertig eine indische Fahne aufzuhängen. Beim ersten Fest im Oktober 2007 tanzte hier noch graziös eine indische Tempeltänzerin im Sari. Auch vom vermeintlichen künstlerischen Multitalent „Kuyu-Ali“ kam keine Aktion. Beim ersten Fest konnte er mit einem Malwettbewerb für Kinder mit einer Versteigerung zugunsten von Mädchenschulen in der Türkei begeistern. Die Bodensee- Metropole Konstanz hat an die 82.000 Einwohner, davon haben gut ein Drittel einen Migrationshintergrund, hier von den Eltern oder Kindern, gut 13 % der Mitbürger sind Ausländer, wobei die Türken, Italiener sowie ethnischen Gruppen aus dem Ex- Jugoslawien den größten Anteil stellen. Die Migrationsbeauftragte der Stadt Konstanz Elke Cybulla war von der Neuauflage des Angora- Marktes offensichtlich gefrustet, wobei es an diesem Samstag mit Suser- Oktober- sowie Theaterfest und Tunneleinweihung in der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen jede Menge Konkurrenz gab.

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Welturaufführung Robert Schumanns „Ahnung“ in Überlingen

23. September 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, PROMIS, ÜBERLINGEN

Rumänische Star-Pianistin Luiza Borac spielte verschollenes Werk –

Über 118 Jahre in Archiven der Leopold- Sophien- Bibliothek

ÜBERLINGEN. fsf/ Für die klassische Musikwelt eine Sensation. Die international bekannte Pianistin Luiza Borac, Gewinnerin des BBC Music Magazine Award 2007, spielte im Überlinger Kursaal 24 Takte gleich 200 Noten „Ahnung“ von Robert Schumann. Es ist eine Welturaufführung. Das Notenblatt in D-Dur entstand nach Expertenmeinung im Jahre 1838, als Schumann das 13-teilige Pianowerk „Kinderszenen“ komponierte. Die Komposition kam im Jahre 1888 als Geschenk von Leo Allgeyer, Kunstsammler- und – Händler sowie Sekretär des Überlinger Münsterbauvereins und aktives Mitglied der städtischen Museen, als Konvolut an die Leopold-Sophien- Bibliothek. Nach Sichtung vor drei Jahren erkannte die Bibliothekarin Roswitha Lambertz den hochkarätigen musikalischen Fund, zumal die Noten bis dato weltweit ungespielt waren. 118 Jahre lagerten die Noten als Nachlass unerkannt in den Archiven.

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Bodensee-Maler Klaus Baeuerle bis 16. August im Torkel- Bodman

11. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, POLITIK, PROMIS

Klaus von Trotha hielt 1982 erste und jetzt letzte Laudatio in altem Gemäuer -

Über 400 Kunstinteressierte kamen zur Ausstellung „Bilderfest“

KONSTANZ / BODMAN .fsf/ Die Aquarelle heißen „Abend an der Reichenau“, Spätsommer am Gnadensee“, “Wintermorgen auf dem Heiligenberg“. 50 von ihnen mit Bodenseenamen hängen bis zur Finissage am 16. August im alten Torkel in Bodman. Es ist die 26. Ausstellung und zugleich die letzte des bekannten Bodensee-Malers Klaus Baeuerle aus Konstanz in den alten Gemäuern. Seine Aussage: „Jetzt ist genug, es muss was Neues geschehen“. Die Laudatio hält der ehemalige baden-württembergische Wissenschaftsminister Klaus von Trotha. Bei der ersten Ausstellungseröffnung 1982 war er Landtagsabgeordneter. Der EX- Politiker arbeitet heute im Bereich alternativen Energie und gehört zum Freundeskreis von Künstler-Star Baeuerle. Zur Ausstellungseröffnung mit Grußwort von Hausherrn Graf Wilderich von Bodman mit Einladung “Bilderfest” waren an die 400 Besucher gekommen. Unter ihnen bekannte Politiker, Verleger sowie die Kammersängerin Anneliese Rothenberger. Sie haben eines gemeinsam, sie sind Kunstfreunde und sammeln die Aquarelle von Klaus Baeuerle mit Bodensee-Motiven. Kurz nach der Vernissage gab es bereits 16 rote Punkte für „gekauft“. Einen Tag später kamen erneut 500 Besucher.

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Ohne Schweizer „Schrott“ keine Unteruhldinger Regatta

26. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR, MOBILITY, PROMIS, TOURISMUS

„Madagaska” Flooshüüler von Fluss Sitter Sieger bei Hafenfest -

Auf 400 Metern Bodensee sind Originalität und Schnelligkeit gefragt

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Um 17 Uhr am Samstag standen die Schweizer „Flooshüüler” mit Thema „Madagaska” als Sieger bei 26. Unteruhldinger Schrottregatta fest. Auf der Thurgauischen Sitter waren sie im Mai mit einer Konkurrenz von 48 Flößen gleichfalls Sieger. Auf zwei Flössen mit einer Besatzung 15 Ruderern ein Zoo mit Löwe, Nilpferd, Zebra und einem Giraffe mit einem 8,80 Meter langen Hals. Der Präsident Heinz Brauchli: „Für uns ist es Gaudi”. Spontan tauschte er den Siegespokal mit den Drittplatzierten, den acht- und zehnjährigen Janek und Nico Wolf aus Oberuhldingen. Diese hatten aus 90 Pet- Flaschen (kein Pfand) ein Floß in Größe 2,50 auf 90 Zentimetern mit einer Heißklebepistole gebaut. Am Start der 400 Meter „Rennstrecke”, gesäumt am Ufer von gut 5000 Besuchern, waren acht Flösse, wobei die Schweizer mit fünf schwimmfähigen Untersätzen der Show- Act waren.

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EX-MP Erwin Teufel hilft Kindern aus Sri Lanka

20. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, NATUR, REKORDE, SOZIALES, WETTER, ÜBERLINGEN

Hikkaduwa Verein aus Salem sammelt für die Ärmsten der Armen -

Versteigerung von Bildern des Malers Huber im Überlinger Kursaal

ÜBERLINGEN. fsf/ Für den karitativen „Hikkaduwa Verein e.V.” aus Salem, der Patenschaften für Kinder aus Sri Lanka übernimmt und vermittelt sowie Gelder in Hilfsprojekte wie Schulbau investiert, schwang der baden-württembergische Ex-Landesvater Erwin Teufel das Hämmerchen. Im Überlinger Kursaal versteigerte er Bilder des bekannten Malers Hubert Huber (1905-1991) mit Motiven aus dem Allgäu sowie dem US-Staat New York. Zu Lebzeiten hatte dieser testamentarisch bestimmt, dass sein Nachlass Notleidenden Kindern zugute kommen solle. 4.750 Euro kamen in Überlingen zusammen, die für einen Hausbau in Sri Lanka in der Region Hikkaduwa eingesetzt werden sollen. Seit August 2003 hat der Verein mit derzeit aktuell 65 Mitgliedern eine Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt. Übernommen bzw. vermittelt wurden 198 Patenschaften für Kinder zur Förderung der Vorschule sowie „Ordinary Level” (Hauptschulabschluss) oder „Advanced Level” (Abitur). Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 brachte den Schwerpunkt und hat die Ferienregion Hikkaduwa weltbekannt gemacht. Es gab über 3000 Tote. Die Sturmflut kostete 230.000 Menschen in Indonesien, Indien, Thailand, Malediven sowie Sri Lanka das Leben.

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Singapur-Restaurant „Karma“ in Konstanz der Senkrechtstarter

10. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, PROMIS, TOURISMUS

Seit Dezember letzten Jahres geöffnet und schon unter den Top- Ten -

Kumar Satish hat Gerichte aus China, Thailand, Malaysia und Indien auf der Karte

KONSTANZ . fsf/ Der 32-jährige Inder Kumar Satish ist in der Konstanzer Gastro-Szene mit Singapur-Restaurant „Karma” der Senkrechtstarter. Aus dem asiatischen Stadtstaat bietet er kulinarische Gerichte aus China, Thailand, Malaysia und Indien an. Auf der Karte stehen 30 Hauptgerichte, wobei die cross gebratene Penang- Ente mit verschiedenen Gemüse wie Auberginen, Paprika, Zuckerschotten, Shitaki-Pilze mit einer Penang-Curry-Sauce die N.1 ist. Das „Karma” bietet im farblich gold-violetten Gastraum 75 sowie in der Außengastronomie 50 Sitzplätze an. Die Einrichtung ist palastfähig, Stühle und Tische aus Teakholz mit Ornamenten. In den Tischen sind Messingintarsien eingelassen. Das Personal ist freundlich, zuvorkommend und vor allem schnell. In der Küche ist der 34-jährige Vikram Singh der Chef. Er hat früher im bekannten Singapur-Restaurant „Mirchi” in Berlin gekocht. Im „Karma” Konstanz wird er von zwei Beiköchen unterstützt.

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Happy Birthday Claudia und Paul im Cafe „Zeitlos“

25. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MUSIK, NATUR, PROMIS

Umwelt- und Kulturmanagerin Thom feierte mit amerikanischen Jazz-Pianisten Amrod -

Partytime mit prominenten Freunden aus der Theater- und Musikszene sowie Wirtschaft

KONSTANZ. fsf/ Eingeladen zur Geburtstagsparty ins Cafe „Zeitlos” hatte die Umwelt- und Kulturmanagerin Claudia Thom, die sich am Bodensee einen Namen mit Wasserfesten, Aufklärung über das wertvolle Nass gemacht hat. Die „Geburts-tagskinder” der amerikanische Jazzpianist, Komponist und Bluessänger Paul Amrod aus New York sowie Claudia Thom selbst. Dabei trennen sie gut 25 Jahre. Der Amerikaner belebt seit Jahren die Musikszene am Bodensee und hat Konstanz zu seiner Wahlheimat gemacht. Im Theater begeleitet er immer wieder die Schauspieler auf der Bühne, so in der Spielzeit 2008 und 2009. Im Stück „Suche nach der verlorenen Harmonie ” von Nikolajewitch Skrjabin agierte er als Bluessänger und Referent. Ihm wird nachgesagt mit Janis Joplin, Rocklady der 70er Jahre, sowie anderen Showstars aufgetreten zu sein. Er sang im Chor von Leornard Bernstein und war Studio-Pianist von Columbia Records .Paul Amrod ist ein Vollblutmusiker, bei dem es den ganzen Tag swingt. Um 24 Uhr feierte die umtriebige Claudia Thom ihren 34.Geburtstag und damit noch einmal das Ständchen „Happy Birthday”.

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„Der entsorgte Vater“ Douglas Wolfsperger Film mit Eigentragik

24. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MUSIK, PROMIS

In Konstanz aufgewachsen und dem Bodensee als Drehort treu geblieben –
Film- Prämiere in Scala mit Diskussion sowie Auftritt in der „Bückleinkleinkunstshow”
KONSTANZ. fsf/ Die Bodenseeprovinz Konstanz hatte ihn wieder, für zwei Tage, den 50-jährigen Filmemacher Douglas Wolfsperger mit Prämiere seines Filmes „Der entsorgte Vater” im Kino Scala an der Marktstätte. In Anschluss die [...]

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Himmelsscheibe von Nebra bis Oktober im ALM Konstanz

9. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Sensationsfund von 1999 gleichbedeutend wie Tutanchamun sowie Steinzeit- Ötzi-

Grabräuber verscherbelten älteste astronomische Darstellungen auf dem Schwarzmarkt-

KONSTANZ / HALLE. fsf/ Im Jahr 1999 war die Himmelsscheibe von Nebra in Sachsen-Anhalt mit weltweit ältester Himmels-Darstellung die Sensation. Für Archäologen gleichbedeutend mit Tutanchamun und Steinzeit- Ötzi. Jetzt ist die Replik mit weiteren Funden aus Mitteldeutschland im Archäologischen Landes-museum in Konstanz (ALM) zu sehen. Angehängt sind weiterhin bedeutende frühbronzezeitliche Grabfunde aus Singen sowie Hilzingen.
Die Bronzescheibe von Nebra wurde von Sondengängern auf dem Mittelberg bei Nebra gefunden und widerrechtlich auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der wertvolle Fund kam in Händen von Hehlern und Händlern bis er 2002 von der Baseler Polizei in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, dem Kultusministerium und dem Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt beschlagnahmt wurde.
Das Alter der Bronzescheibe mit astronomischen Darstellungen wie Mondsichel und dem Siebengestirn (Plejaden) geben die Wissenschaftler auf 1600 v. Chr. an. Die Ausstellung aus der Schatzkammer des Landesmuseums für Vor- und Frühge-schichte Halle, Sachsen-Anhalt, ist bis zum 4. Oktober im ALM Konstanz zu sehen.

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