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KUNST UND KULTUR

23 Mal stirbt der Dichter und Revolutionär im Bodensee

22. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, EVENT, KUNST UND KULTUR, MUSIK, PROMIS, TECHNIK, THEATER, TOURISMUS

Bei den Bregenzer Festspielen ist der Mensch oder Teile von ihm immer wieder Bühnenbild

Die Oper André Chénier von Umberto Giordano ist auf der größten Seebühne der Welt eine gewagte Inszenierung

BREGENZ. fsf / 23 Mal stirbt bei den Bregenzer Festspielen der Agitator der französischen Revolution, der Dichter André Chénier mit Spiel bis 21. August im Bodensee. Es ist eine gewagte Inszenierung des italienischen Komponisten Umberto Giordano auf der größten Seebühne der Welt. Gigantisch lebendig ist das Bühnenbild von 24 Metern mit einem 14 Meter hohen und 60 Tonnen schweren Kopf. Er klappt sich auf und zeigt das Gehirn mit einer Bücherstube mit umtriebigen Helfern. Aus dem Kopf wachsen lange Stacheln. Ein Dolch kommt aus dem Wasser und durchschneidet die Brust des Revolutionärs. Im Sterben glühen die Augen gespenstisch auf. Es ist das technische Meisterwerk von Ingenieur Gerd Alfons, dem Direktor der Bregenzer Festspiele. Für das Bühnenbild zeichnet der Eng- länder David Fielding. Die Vorlage ist für ihn das Gemälde von Jacques-Louis Davids „der Tod des Marat“. Hier wird der Dichter, ein Liebling des Adels und insgeheim ein Revolutionär, in der Bade- wanne ermordet. Für Fielding ist es der Bodensee. In den letzten Produktionen der Bregenzer Fest- spiele ist der Mensch oder Teile von ihm wieder das beherrschende Bühnenbild. In der Tosca-Oper von Giacomo Puccini war es der 300 Tonnen Augen-Aufschlag und in Aida von Verdi zwei riesige Gesichtshälften, gleich der amerikanischen Freiheitsstatue, die sich zusammenzogen. Dazu noch Füße mit einer Schuhgröße 2400. Von der Fachjury „Opernwelt“ bekamen die Festspiele 1999 für Verdis Oper „Ein Maskenball“ mit einem riesigen Skelett die Auszeichnung „Bühnenbild des Jahres“.

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Wer möchte auf dem Klangschiff Friedichshafen auftreten?

19. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, KUNST UND KULTUR, MUSIK, THEATER, TOURISMUS

Zum zehnten Mal präsentiert der Breisacher Künstler Helmut Lutz am 24. und 25. August das „Spiel auf dem Klangschiff“. Gruppen und Solisten, die im Vorprogramm auftreten möchten, können sich bis Dienstag, 26. Juli, melden. Die Aufführung fängt an beiden Tagen jeweils um 21 Uhr an. Bereits um 18 Uhr beginnt das Vorprogramm.

FRIEDRICHSHAFEN.red / Wer möchte im Vorprogramm beim Spiel auf dem Klangschiff mitzuwirken? „Das Klangschiff ist eine ganz besondere Bühne und bietet Gruppen und Solisten eine außergewöhn- liche Möglichkeit, sich vor Publikum zu präsentieren“, sagt Klaus Kloth von der Abteilung Repräsenta- tion und Gremien im Haupt- und Personalamt. Deshalb sucht die Stadt für das Vorprogramm Gruppen oder Solokünstler, deren Darbietungen sich für die Bühne des Klangschiffs eignen. „Gerne können sich auch Akteure melden, die bisher erst wenig öffentlich aufgetreten sind“, animiert Kloth Künstler- gruppen, Solisten und Vereine. Das Repertoire sollte mindestens für einen 30minütigen Auftritt rei- chen. Natürlich können sich auch arrivierte Künstler, die einmal den etwas anderen Auftritt probieren wollen, angesprochen. „Wir können zwar keine Gage für den Auftritt bezahlen“, sagt Klaus Kloth. Essen und Trinken im Beach Club, so Kloth weiter, ist jedoch für die Künstler des Vorprogramms frei. Sollten sich mehr Interessierte melden, als es Auftrittsmöglichkeiten gibt, wird eine Auswahl getroffen. Interes- senten melden sich bitte bis spätestens 28. Juli 2011 bei Klaus Kloth, Abteilung Repräsentation und Gremien im Haupt- und Personalamt der Stadt Friedrichshafen, Telefon: 203-1110, E-Mail: k.kloth@friedrichshafen.de.

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Ein Häppchen Dinnele von Kult-Wirt Luigi Pesaro für Wommy Wonder

17. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KUNST UND KULTUR, PROMIS, SCHWEIZ, THEATER, TOURISMUS

Durch Kreuzlinger- Konstanzer CSD hormonell gestärkt und in Hochform für die Show -

Das Stuttgarter Vorzeigefräulein tritt heute Abend 20 Uhr im Konstanzer K9 auf

KONSTANZ. fsf / Das kompakte Stuttgarter Vorzeigefräulein Wommy Wonde ist vom grenzüberschrei- tenden Kreuzlinger- Konstanzer CSD, – alles Flittchen -, hormonell gestärkt und vital verjüngt. Seit 27 Jahren ist sie auf der Bühne der Welt mit Travestie, frecher Gosche und Liedern, die vor dem Publikum nicht halt machen, zu Hause. Heute Abend 20 Uhr tritt sie in der Domäne von Frivolität und Kreativität im Konstanzer K9 auf. Das Programm heißt „18 Liebe, Laster, Lippenstift“. Als Mitbringsel dabei die bissfeste Schwester Bärbel, ihres Zeichens staatlich exhumierte Pflegefachkraft auf 1-Euro-Basis. Das Programm von zweieinhalb Stunden ist ein Parforce-Ritt durch die schwäbischen Empfindlich- keiten. Es ist ein ureigenes Mixed aus Entertainment, Plaudereien, Liedern und Chansons. Wer nicht im Stimmbruch ist kann mitsingen. Gestärkt hat sich Wommy Wonder, – in der gestylten Frisur sind die Motten -, bei Luigi Pesaro dem Konstanzer Kult-Wirt von „Old Mary’s Pub“ (wo sonst?). In gaumen- freudiger Begleitung „Mister- Gay Bayern“, Sexy- Lullu und die Schwestern vom Orden der Perpetuellen Indul- genz. Sie verdrückten ein Tablett bester weltberühmter Dinnele. Luigi Pesaro hat’s gegeben, der Magen hat’s genommen.

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Der Pflock des Augenblicks

2. Juli 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KUNST UND KULTUR

Ausstellung mit Werken von Cornelia Brintzinger 9. Juli bis 26. August 2011 – Vernissage 8. Juli, 19:30 Uhr Kulturzentrum am Münster Gewölbekeller

KONSTANZ.red/ Cornelia Brintzinger zeigt in der Ausstellung großformatige Werke, die zum Teil eigens für diese Ausstellung konzipiert wurden. Die großen Bildmotive werden von Objekten und kleineren Arbeiten begleitet, auf denen vereinzelt Personen oder Tiere zu sehen sind. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf einen Satz von Nietzsche, in dem er das Tier als an den „Pflock des Augenblicks“ gebunden sieht. Es existiere ohne Bewusstsein für das Kontinuum der Zeit – ganz im Gegensatz zum Menschen. Der Mensch, der die Natur betrachtet, falle, so Nietzsche, aus ihr heraus, da er sich im gleichen Augenblick selbst als Betrachter wahrnehme und sich dabei von ihr entferne.

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Special Olympics 2011 in Athen

18. Juni 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, NATUR, SPORT, THEATER, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

Der griechische Fremdenverkehrsverband Frankfurt informiert über Flyer

ATHEN / GRIECHENLAND: red/ Das Jahr 2011 ist ein besonderes Jahr für Griechenland im Hinblick auf Sportereignisse. Die „Special Olympics 2011“ finden in Athen vom 25. Juni bis 4. Juli statt. Die deutsche Delegation besteht aus ca. 170 Sportlern und 60 Trainern. Auf Ein- ladung der Insel Korfu, wird sich das deutsche Team auf der Lieblingsinsel der Kaiserin Sissi, vorbereiten. Obwohl Griechenland sich derzeit in einer wirtschaftlich gesehen etwas schwie- rigen Situation befindet, werden die deutschen Athleten in den Genuss der korfiotischen Gastfreundlichkeit kommen und die wunderschöne grüne Insel besichtigen und genießen.

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Mit dem BSB-Kombiticket zu Picasso

1. Juni 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KUNST UND KULTUR, LINDAU, TOURISMUS

Malerei und Originalzeichnungen des großen spanischen Meisters zum 130. Geburtstag im Lindauer Stadtmuesuem

LINDAU.red/ Große Kunst und eine Schifffahrt miteinander verbinden – diese Möglichkeit bietet das neue Kombiticket der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) zur Picasso-Ausstellung in Lindau. Dort zeigt das Stadtmuseum bis 20. August Meisterzeichnungen des Jahrhundertgenies Pablo Picasso, die zum Teil erstmals in der Weltöffentlichkeit zu sehen sind. Die BSB sorgen für eine entspannte Hin- und Rückreise mit dem Schiff und bieten dazu ein Kombiticket an, das sowohl die Schifffahrt als auch den Eintritt in das Stadtmuseum enthält. Bis einschließlich 1. Juli legt täglich um 8.30 Uhr ein Kursschiff in Konstanz ab, das um 11.50 Uhr in Lindau ankommt und um 15.40 Uhr wieder zurück fährt. Unterwegs hält es an allen Landestellen zwischen Konstanz und Lindau. Von 2. Juli bis 20. August legt das Schiff bereits um 8.25 Uhr in Konstanz ab und fährt um 17.40 Uhr wieder zurück. Die Kombitickets sind an allen BSB-Hafenschaltern erhältlich.

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3. Juni Gassen-Freitag in der Konstanzer Niederburg mit Tischflohmarkt

30. Mai 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MUSIK, THEATER, TOURISMUS

Es ist wieder Gassen-Freitag in der Niederburg … und das schon im vierten Jahr… und alles geht hin

KONSTANZ / NIEDERBURG.red/ Der Förderverein Niederburg Vital organisiert von Mai bis Oktober an jedem 1. Freitag im Monat von 18h30 bis 22h00 einen Verkaufsoffenen Gassen-Freitag mit geöff- neten Geschäften, Musik und Kleinkunst in den Gassen und einem Tischflohmarkt für Jedermann unter dem Motto „Vielfältig und lebendig“

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Bodensee-Festival Kammerkonzert im Inselhotel

18. Mai 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MUSIK

Das Circolo Quartett spielt Betthoven und Bartók – 2007 durch Mitglieder der Südwestdeutschen Philharmonie gegründet

KONSTANZ.red/ Das Circolo Quartett wurde im Jahr 2007 von Mitgliedern der Südwestdeutschen Phil- harmonie gegründet. Seinen Namen fand das Ensemble in einer gleichnamigen italienischen Bar in einem Bergdorf am Lago Maggiore, wo das Quartett sein erstes Konzert für die Gage eines vorzüglichen Abendessens gab.

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Förderverein Hospiz lädt zu „Jazz- Downtown“ in Konstanz ein

12. Mai 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MUSIK, PROMIS, TOURISMUS

Vorsitzende Gräfin Sandra Bernadotte hält am Samstag Eröffnungsrede im Münster –

Mit Events finanzieren Ehrenamtliche seit 18 Jahren Menschlichkeit bis in den Tod

KONSTANZ. fsf/ Begrüßen wird am kommenden Samstag den 14. Mai um 19,30 Uhr die erste Vor- sitzende des Konstanzer „Hospiz Vereins“ Gräfin Sandra Bernadotte an die 800 Gäste im Konstanzer Münster zur 14. Veranstaltung von „Jazz- Down- town“. Ihre Worte werden sein: „Die Geburt hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert, aber nicht das Sterben. Jazz- Downtown steht für Le- bensfreude, Mitte im Leben“. Sie wird auf die ehren- amtliche Aufgabe von Hospiz Konstanz verweisen, die nicht vor dem Säugling bis betagten Halt macht. Der finanzielle Bedarf liegt im Jahr bei gut 350.000 Euro, wobei die Stadt einen Zuschuss von 38.000 sowie der Landkreis 10.000 Euro gewährt. Dazu kommen noch einmal variable Zuschüsse über Krankenkassen. Im Jahr sind über 100.000 Euro Spenden dringlich. Die Unterdeckung hat den För- derverein 1998 mit Geschäftsführerin Petra Hinderer erfinderisch gemacht. Die Benefizveranstaltung „Jazz- Downtown“ soll Geld in die Kassen bringen. Bekannte Bands aus der Region spielen in ausgesuchten Gastronomien. Bei Kosten zwischen 80.000 bis 100.000 Euro bleiben dem Hospiz-Verein an die 20.000 Euro. Am kommenden Samstag ist es wieder mit „Jazz- Downtown“ so weit, gespielt wird in 26 Konstanzer Hotels, Restaurants und Bei- zen. Das Eröffnungskonzert ist im Konstanzer Münster mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester Konstanz unter Leitung von Michael Auer und die Jugendkantorei unter Stabführung von Stefan Schreyer. Sie singen- spielen bunte Medley „What er wonderful world“ bis Spirituals von Duke Ellington bis Louis Armstrong.

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60 Tonnen Stahlskulpturen von Thomas Röthel auf der Mainau

9. Mai 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Ulmer Galerie Bege stellt auf Einladung des Europäischen Kulturforums Mainau e.V. bis 23. Oktober auf der Bodenseeinsel aus –

Die Ausstellung von St. Tropez Künstler Stefan Szczesny ließ im Jahr 2007 die Touristenzahlen boomen

MAINAU / BODENSEE. fsf / Der Präsident des Europäischen Kulturforums Mainau e.V. Professor Roland Doschka bei Vernissage des Künstlers Thomas Röthel: „Picasso hat einmal gesagt, dass ein Künstler furchtbar einsam sein kann, außer er lebt von der Kommunikation, was auf der Mainau mit gut 1,2 Millionen Touristen im Jahr, von denen viele Kunstinteressenten sind, gegeben ist“. Letzter Woche brachten Schwertransporter 25 Stahlskulpturen des 41-jährigen Künstlers Thomas Röthel aus Mitteldachstetten Landkreis Ansbach auf die Blumeninsel Mainau. Bis 23. Oktober sind die Kunst- werke von gesamt 60 Tonnen Ausstellung der Bege- Galerie aus Ulm. Nach dem bekannten St. Tropez Künstler Stefan Szczesny im Jahre 2007 werden auf der 45 Hektar Bodenseeinsel erneut Stahlskulpturen ausgestellt. Waren es bei Szczesny mehr dünnwandige Stahlreliefbilder sind die Skulpturen von Thomas Röthel aus schwergewichtigen massiven Stahl. Nach der obligatorischen Laudatio mit Begrüßung durch Graf Christian Bernadotte zog der Ansbacher Künstler Röthel den Arbeitskittel an und griff zum Schweißbrenner. Vor gut 200 Gästen dreht er mit einer Zange bei gut 1000 Grad glühender Hitze eine längliche Stahlplatte in der Mitte um 450 Grad zu einem verästelten abstraktem Kunstwerk. Nach Erkalten war es ein Geschenk für die Mainau, für Gräfin Sandra Bernadotte sowie Graf Christian Bernadotte.

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Massives Formgefüge in übermütiger Leichtigkeit

2. Mai 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, NATUR, PROMIS, TOURISMUS

Thomas Röthels Stahlskulpturen auf der Insel Mainau vom 7. Mai bis 23. Oktober 2011

MAINAU / BODENSEE.red/ Dem Massiven setzt Thomas Röthel Leichtigkeit entgegen, dem Kom- pakten das Filigrane, dem Starren das Bewegte. Ein weiterer Reiz ergibt sich aus dem Zusammenwirken von Skulptur und Raum. Indem Röthel öffentliche Plätze wählt, erzeugt er ein spannendes Wechsel- spiel. Die Orte als solche verändern sich durch die Kunstwerke und die Kunstwerke selbst verändern sich durch den Ort, an dem sie stehen. Und für den Betrachter bedeutet dies, etwas Vertrautes neu zu entdecken, es bewusster wahrzunehmen und eine neue Beziehung zum Ort zu entwickeln. Die BEGE Galerien Ulm I Neu-Ulm präsentieren vom 7. Mai bis 23. Oktober 2011 in Kooperation mit der Mainau GmbH und dem Europäischen KulturForum Mainau e.V. im stilvollen Ambiente der Insel Mainau 25 monumentale Großskulpturen des fränkischen Bildhauers Thomas Röthel.

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“Niederburg Vital e.V.” Konstanz geht mit Gassenfest in die vierte Saison

29. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Rühriger Verein mit 70 Mitgliedern will Einheimische und Touristen mit Events in historischen Stadtteil bringen –

Alte Rheintorbrücke mit 45 Meter Spannweite soll zukünftig die Niederburg mit Petershausen für Fußgänger verbinden

KONSTANZ. fsf / Am 6. Mai beginnt im historischen Konstanzer Stadtteil Niederburg mit Veranstalter „Niederburg Vital e.V.“ die vierte Saison. In Gassenfreiheit von 18,30 Uhr bis 22 Uhr spielt der Jazz- Musiker Jürgen Waidele mit großer Besetzung, tritt die „One-Man- Show“ Maik’ s magisches Mikro-Theater mit Feuerschlucker, Illusionen sowie Kunststücke auf und zur späten Stunde kommt der Nachtwächter im his- torischen Gewand. Den Überblick über Konstanz gibt es an dem Tag mit verlän- gerten Zeiten mit Besteigung des 40 Meter hohen Münsterturms. In die Zeit der Römer geht es unter den Münsterplatz in die römische Pyramide. Jeden ersten Freitag im Monat bis Oktober ist Event im ältesten Stadtteil von Konstanz, das auf das 13. bis 16.Jahrhundert zurück geht. Zu den Sehenswür- digkeiten gehört besagtes Münster, das im Jahre 615 als Marienkirche auf Reste des einstigen römi- schen Kastells gebaut wurde. Das Münster war von 1414 bis 1418 Tagung der weltlichen und kirch- lichen Macht. Um die streitige katholischen Kirche zu einigen hatte König Sigismund zum Konzil nach Konstanz aufgerufen. Drei Gegenpäpste reisten an wobei Papstes Martin V. im heutigen Konzil ge- wählt wurde. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in der Niederburg gehört das heutige Steigen- berger Inselhotel auf der Insel, das als Dominikaner-Kloster im Jahre 1235 gegründet wurde. Zur Historie gehören der Pulver- turm sowie der Rheintorturm an der einstigen Konstanzer Stadtmauer. Der letztere Torturm war bis 1856 mit einer 45 Meter langen Holzbrücke Übergang zum Stadtteil Petershausen. Eine Feuerbrunst zerstörte das Bauwerk. Der Förderverein „Niederburg Vital e.V.“ will die historische Brücke mit Kosten von gut 1,2 Millionen Euro für Fußgänger wieder aufbauen. Studen- ten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) haben bereits die ersten Pläne erstellt. Es geht darum die Niederburg touristisch intensiver einzubinden, was das erklärte Ziel des Fördervereins ist.

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Ortsrundweg Kluftern mit aktualisiertem Internetauftritt – Neue Kunstbeschreibungen und neue Karte zum Kunstpfad

21. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, KUNST UND KULTUR, NATUR

12. Kunstobjekt von dem Schweizer Künstler Bruno Steiger wird am 7. Mai auf dem Kunstweg eingeweiht

FRIEDRICHSHAFEN / KLUFTERN. red/ Rechtzeitig zum Beginn der Wandersaison präsentiert sich der Ortsrundweg Kluftern online im neuen Design: Einheimische und Gäste können sich jetzt im Internet ausführlich über den Ortsrundweg Kluftern informieren. Ausführliche Beschreibungen gibt es unter www.ortsrundweg.de. Am Samstag, 7. Mai, wird das 12. Kunstobjekt mit dem Titel G.E.B.O.R.G.E.N. des Schweizer Künstlers Bruno Steiger aus St. Gallen eingeweiht. G.E.B.O.R.G.E.N. ist der Titel des 12. Kunstobjektes auf dem Ortsrundweg in Kluftern. Das Objekt des Künstlers Bruno Steiger aus St. Gallen wird am Samstag, 7. Mai, eingeweiht. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Abschluss des Abschnitts 2 des Ortsrundwegs Kluftern. Zur Einweihung sind Interessierte herzlich eingeladen.

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Johannes Dörflinger Schöpfer der weltweit ersten Kunstgrenze feierte 70.Geburtstag

17. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KUNST UND KULTUR, MOBILITY, SCHWEIZ, TOURISMUS

Seine Werke hängen in bekannten Galerien und Museen wie dem Guggenheim und Metropolitan in New York sowie der Tate-Galerie in London und die Albertina in Wien –

Seit 36 Jahren beschäftigt sich der international bekannte Künstler aus Konstanz mit dem Tarot in der Malerei sowie Skulptur

KONSTANZ. fsf / Den 70. Geburtstag feierte Johannes Dörflinger, Künstler der weltweit ersten Kunst- grenze auf der EU-Außengrenze Deutschland-Schweiz, in der nach ihm benannten Stiftung im Schwei- zer Kreuzlingen. Die Gäste waren der EX-OB von Konstanz Dr. Horst Eickmeyer (1980-1996) sowie sein Nachfolger Horst Frank (amtierend) sowie der bekannte Jazz- Professor Bernd Konrad. Der Mu- siker spielte auf dem Saxophon ein „Happy- Birthday“. Der Konstanzer Johannes Dörflinger ge-hört in Süddeutschland zu den bekanntesten Künstlern in der Malerei und Skulptur. Seine Werke hängen in weltbekannten Mu- seen und Galerien wie dem Guggenheim-Museum sowie dem Metropolitan Muse- um in New York, der Tate-Galerie in London sowie dieAlbertina in Wien. Seit 1975 beschäftigt er sich mit dem Tarot, dem großen Arkana, das seine Entstehung im 14. Jahrhundert in Oberitalien hat. Hier geht es ihm nicht um die mystische Umsetzung der 22 Bilder sondern um die kreative Gestaltung in Figurationen. Vor vier Jahren hat er auf der Landesgrenze Konstanz (Deutschland) und Kreuzlingen (Schweiz) sein Lebenswerk 22 Tarot- Stelen in rötlich schimmernden Edelstahl auf 280 Metern in Größe acht Metern realisiert. Vordem stand hier ein zwei Meter hoher Maschendrahtzaun, der jetzt durch eine offene Kunstgrenze symbolisiert ist. Die Aussage von Johannes Dörflinger: “Kunst über- windet Grenzen”.

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„Serviceclub Round Table 19“ hilft Konstanzer Kinderhospiz und krebskranken Kindern

14. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, PROMIS

Auktionator Carlo Karrenbauer versteigert am Samstag im Quartierszentrum Werke von bekannten Künstlern für Hilfsprojekte

KONSTANZ. fsf/ 19 bekannte Künstler sowie Gale- rien aus dem Raum Konstanz sowie dem schwei- zerischen Thurgau haben ihre Fotografien sowie Malereien für das Kinderhospiz Konstanz sowie krebskranke Kinder gespendet. Am Kommenden Samstag den 16. April 19 Uhr versteigert der bekannte Auktionator Carlo Karrenbauer die Werke im Quartierszentrum an der Luisenstraße in Konstanz. Die Aktion geht vom „Serviceclub Round Table 19“, einer Vereinigung junger Männer zwischen 20 und 40 Jahren aus, deren Zielsetzung es ist hilfsbe- dürftigen Menschen zu helfen. Der honorige Club feierte im Februar sein 50-jähres Bestehen.

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Zum Stadtjubiläum Friedrichshafen Briefmarkenserie

12. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR

49 Cent mit Logo Jubiläum Friedrichshfen – 85 Cent mit Messe Friedrichshafen – 130 Cent mit Bild Medienhaus – 195 Cent Zeppelin-Museum Friedrichshafen

FRIEDRICHSHAFEN.red/ Anlässlich des 200- jährigen Jubiläums der Stadt Friedrichshafen hat süd- mail eine Briefmarkenserie herausgegeben. Die selbstklebenden Wertmarken zeigen neben dem Stadtjubiläumslogo Gebäude, in denen die Bürger der Stadt sich begegnen und Gäste aus aller Welt begrüßen: Die Messe Friedrichshafen, das Medienhaus am See und das Zeppelin Museum Fried- richshafen. Die Briefmarken sind in 10er Bögen im Wert von 49 Cent, 85 Cent, 130 Cent und 195 Cent erhältlich. Sie erscheinen in einer Auflage von über einer Million. Der dazugehörige Schmuckbogen und die Ersttagskarte mit allen vier Motiven erscheinen in einer limitierten Auflage.

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Internationaler Künstler Johannes Dörflinger wird 70 Jahre

9. April 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KUNST UND KULTUR, PROMIS, SCHWEIZ

Die Kunstgrenze mit 22 Tarot- Stelen auf der EU-Außengrenze Deutschland-Schweiz ist sein Lebenswerk –

Gefeiert wird der Geburtstag mit internationalen Kollegen am Dienstag in der nach ihm benannten Stiftung in Kreuzlingen

KONSTANZ. fsf / Seit dem Jahr 2007 steht die weltweit erste Kunstgrenze, 22 acht Meter hohe Tarot- Stelen des großen Arkana, auf der EU-Außengrenze Deutschland-Schweiz, der Städte Konstanz-Kreuzlingen. Vordem wurden die Städte durch einen zwei Meter hohen Maschendrahtzaun getrennt. Der Zaun war in Fortsetzung ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg von Nazi-Deutschland. Die Kunst- grenze ist das Lebenswerk des international bekannten Künstlers Johannes Dörflingers. Am kom- menden Dienstag den 12. April wird der Konstanzer Künstler 70 Jahre „jung“. Seinen Geburtstag feiert Dörflinger in der nach ihm benannten „Johannes Dörflinger Stiftung“ in schweizerischem Kreuzlingen in der Bachstraße mit Eröffnung der Ausstellung „Himmelskörper kannibalisch – heavenly cannibal“. Es ist eine Retroperspektive seiner künstlerischen Arbeiten aus der New Yorker Zeit der 60er Jahre bis zu den neuesten Skulpturen aus den Jahren 2010 bis 2011. Seine bekanntesten Arbeiten hängen in weltbekannten Museen und Galerien wie dem Guggenheim-Museum, dem Metropolitan Museum in New York sowie der Tate-Galerie in London. Zur Ausstellung lädt die Präsidentin der “Johannes-Dörf- linger-Stiftung” Bettina Rosenburg ein. Zum internationalen Kunst-Meeting haben sich Gratulanten und Künstler aus aller Welt angemeldet.

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Herzkeime – Gedichte von Nelly Sachs und Vertonungen von Sema Meerbaum-Eisinger Gedichten

29. März 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MUSIK, PROMIS, THEATER

Sonntag, 3. April 2011, 20 Uhr, Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43, 78462 Konstanz

KONSTANZ.red/ Herzkeime… ein poetischer Abend, ein Abstecher in die Welt des Liedes und der Lyrik, ein leiser Abend mit Schauspiel, Gesang und Gitar- renspiel, ein Abend, der sich den beiden jüdischen Lyrikerinnen Selma Meerbaum-Eisinger und der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs widmet. Vor der Folie einer transparenten Innen- und Außenwelt steht die Schauspielerin Martina Roth im Dunkel und singt, spricht Gedichte von Selma Meerbaum-Eis- inger und Nelly Sachs, vertont und an der Gitarre begleitet von Johannes Conen. „… nur eine Stimme, ein Seufzer für die, die lauschen wollen……. (Nelly Sachs) Gesang und Rezitation: Martina Roth Be- wegtbild, Komposition und Gitarre: Johannes Conen.

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René Weber aus Fellbach fotografierte Gräfin Bettina Bernadotte und Graf Björn Bernadotte von der Mainau

28. März 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, PROMIS

Mit 18 Jahren die erste Digitalkamera vom Vater – heute ein People- Fotograf mit Zukunft

FELLBACH / KONSTANZ. fsf/ Rene Weber aus Fell- bach fotografierte bei der Mainau Saison-Eröffnung 2011, der Bodensee-Blumeninsel, besucht von über 1,2 Millionen Touristen im Jahr, die Geschäfts- führerin der Mainau- GmbH Gräfin Bettina Bernadotte sowie ihren Bruder Graf Björn Bernadotte, Ge- schäftsführer der Lennart Bernadotte- Stiftung. Im Bild stehen sie umrahmt von der großblättrigen Orchidee Catteya. Bis zum 8. Mai ist im Mainau-Palmenhaus das Thema „Auf der Mauer auf der Lauer blüht ne Orchidee“ nach altem deutschen Liedgut mit 3000 Blumen. Für den 27-jährigen Fotografen aus Stuttgart / Fellbach ist es eine Promi-Exkursion. Sein Schwerpunkt ist der Mensch, es ist seine Herausforderung. Die Worte „bin nicht fotogen gibt es bei ihm nicht“. Er versteht es den Gegenüber, hier ob Mann oder Frau, jugendlich oder älter, in Persönlichkeit und Charakter darzustellen. Im Fach- jargon ist er ein People- Fotograf. Mit 18 Jahren bekam er von seinem Vater eine einfache kompakte Digitalkamera geschenkt. Ein Jahr später war es eine Canon 400 D mit zwei Zoom-Objektiven von Weitwinkel bis Normal 18-55 mm sowie 50-200 Normal bis Tele. Es ist bis heute mit einer Miniblitz- anlage sein Handwerkszeug. René Weber hat die Chance zu einem großen Fotografen.

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Konzeptkünstler Ecke Bonk zu Gast beim artsprogram der Zeppelin Universität

26. März 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, PROMIS

Am 31. März Künstlergespräche auf dem Campus mit Ecke Bonk

FRIEDRICHSHAFEN.red/ Das artsprogram der Zeppelin Universität (ZU) lädt für Donnerstag, 31. März, um 19 Uhr auf dem Campus am Seemooser Horn zu einer Veranstaltung der Reihe „Künstlerge- spräche“ mit Ecke Bonk ein. Das Thema seines Vortrags: „Zu/fall und/oder Methode“. Im Foyer der ZU ist zudem vom 31.März bis zum 18. Juni 2011 eine Installation von Ecke Bonk zu besichtigen. Der Kon- zeptkünstler Ecke Bonk prägt mit seiner Entwicklung der Visual Identity mit ihrem Non-Logo bis heute das Erscheinungsbild der Zeppelin Universität. Mit seinem Werk „Building Bildung“ begleitete er zu- dem 2007 den Neubau der ZU. Dabei entwickelte er auf einem fünf mal zehn Meter großen Plakat ein Wortspiel, in dem er auf der Grundlage eines Sudoku-Musters ein Assoziationsfeld rund um den Be- griff der Bildung eröffnet. In diesem Fall allein schon vordergründig: Der deutsche Begriff der Bildung neben dem englischen Be- griff für Gebäude („Building“) – eine Verbindung, wie sie am Seemooser Horn konkrete Formen annahm.

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