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Bodensee-Woche

NATUR

Neuer Staudengarten auf der Mainau – die Seele baumeln lassen

1. September 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, NATUR, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Die gräfliche Insel wird immer üppiger: 16.000 Pflanzen in 800 Sorten auf 3.000 qm Beetfläche

MAINAU.red/ „Stauden sind Blumen, die im Winter aus scheußlichem Gestrüpp be- stehen oder gar nicht vorhanden sind, falls man nicht in der Erde nachwühlt. Bei einem Mindestmaß an Freundlichkeit blühen sie jedes Jahr wieder. Hat man sie lieb, be- danken sie sich überschwänglich“. Mit diesen Zeilen beschrieb der bekannte Gärt- ner, Staudenzüchter und Gartenphilosoph Karl Foerster das Wesen unserer Garten- stauden und er hätte es kaum treffender formulieren können. Foerster hat mit seiner Arbeit entscheidend zur Verbreitung und Verwendung von Stauden im Hausgarten beigetragen. In den letzten Jahren haben sie sich bei Gartenfreunden mit zu den beliebtesten Pflanzen gemausert. Alljährlich kommt eine Vielzahl an Staudenneuheiten auf den Markt, die um die Gunst der Pflanzenfreunde buhlen. Staudenpflanzungen in unterschiedlichen Facetten, Formen und Qualitäten sind stark in Mode gekommen und haben einen neuen Gartentrend geschaffen. Nun gewinnt dieses Gartenthema auch auf der Mainau an Bedeutung.

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Kormoran-Verordnung: NABU kritisiert Wild-West-Naturschutz

25. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, RECHT

Flächendeckender Abschuss schadet Natur und hilft weder Fischen noch Fischern

STUTTGART.red./ Scharfe Kritik am baden-württem- bergischen Kabinett übt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann: Dieses hat am gestrigen Diens- tag allen Protesten zum Trotz eine aus NABU-Sicht „völlig missglückte neue Kormoranverordnung“ be- schlossen. Danach dürfen Kormorane zukünftig nahe- zu flächendeckend abgeschossen werden. Lediglich in Schutzgebieten ist eine Ausnahmegenehmigung nötig, um die Vögel zu töten – eine Auflage, die allzu löchrig ist, wie die Vergangenheit zeigt. „Welche Schutzwirkung die Schutzgebiete wirklich haben, mussten wir in den vergangenen Jahren immer wieder mit ansehen. Ob Kocher, Wutach, Restrhein oder Untersee – die Regierungspräsidien (RP) er- teilen eine Ausnahmegenehmigung nach der an- deren. Ich sehe keinen Ansatz, dass sich daran etwas ändert. De facto bedeutet die neue Kormoranver- ordnung daher: Feuer frei im ganzen Land. Das ist Wild-West-Naturschutz. Eine ausgewogene Lösung sieht anders aus“, kritisiert Bau- mann. „Wir wehren uns weiterhin entschieden dagegen, dass eine Tierart aus niederen Gründen verfolgt, denun- ziert und flächendeckend abgeschossen wird. Dieses steinzeitliche Naturverständnis ist Baden-Württembergs unwürdig.“

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Historiker Meyer ein Jakobs-Pilger mit Buch “Du stellst meine Füße auf weiten Raum“

17. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, KULTURERBE, KUNST UND KULTUR, NATUR, REKORDE, SPORT, Schweiz, TOURISMUS, ÜBERLINGEN

Navigation von Tübingen bis nach Konstanz zur Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem –

Seit der Ernennung zur Kulturstraße Europas boomt die Fußpilgerschaft nach Santiago de Compostela

STOCKACH / KONSTANZ / SANTIAGO DE COMPOS- TELA. fsf / „Der Pilgerweg nach Santiago de Com- postella, zum Grab des Heiligen Jakobus, fängt vor der eigenen Haustür an“, so der promovierte Histo- riker, Ex- Oberstudienrat Dr. Fredy Meyer aus Stok- kach. Im Selbstverlag hat er das Buch „Du stellst meine Füße auf weitem Raum“ geschrieben. Es ist eine Navigation für die Jakobspilger von Tübingen nach Hechingen über Balingen, Nusplingen über den Beuroner Jakobsweg nach Meßkirch, oder die Route Hechingen, Burladingen, Veringenstadt über den Hohenzollerischen Jakobsweg über Sigma- ringen nach Meßkirch. Von hier aus gehen die Wege bis Kloster Wald gemeinsam mit Gabelung über Pfullendorf dem Linzgauer Jakobsweg über Über- lingen mit Übersetzung nach Konstanz oder die Route Stockach mit Hegauer Jakobsweg über Bodman, Radolfzell, Insel Reichenau nach Konstanz. Im Mittelalter bis heute ist die Konzilstadt Konstanz, mit der Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem im Münster, der Mauritiusrotunde mit den 12 Aposteln, das Ziel von Hunderttausenden Jakobs-Pilgern. Hier spendet der Lieblingsjünger Jakobus den Gläubigen den heiligen Segen. Von Konstanz führt der Jakobsweg, jeweils ausgeschildert mit der „Jakobsmuschel“, über die Schweiz nach Einsiedeln, Fribourg, Genf, über das Rhone- Tal nach Le Puy, über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela. Zwanzig Etappen ist der Historiker Dr. Fredy Meyer bisher mit seiner Frau Lucia den Jakobsweg gelaufen. 350 Kilometer von Stockach bis Lausanne. Im nächsten Frühjahr wollen sie die Strecke von Genf nach Le Puy laufen. Als Nachweis gibt es einen Eintrag in das Pilgerbuch mit der sternförmigen Jakobsmuschel.

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Erstes „Knoblauch’s Felchenfest“ in Unteruhldingen

11. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, NATUR, TOURISMUS

Am 14. und 15. August Fisch-Gourmet und fetzige Musik im Festzelt

UNTERUHLDINGEN. fsf / „Knoblauch’s Felchenfest“ heißt es am Samstag von 17 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr im Festzelt in Unteruhl- dingen am Ortsrandparkplatz. Am 14. August spie- len „Die Schorle Sprinter“ sowie am 15. August das bekannte Partyduo „Popcorn”. Zu fetziger Musik servieren Andreas und Sonja Knoblauch fangfrische Bodensee- felchen mit knackigen Salaten. Es ist für die Fischerfamilie das erste Felchenfest in Unter- uhldingen, vordem wurde vor dem Geschäft der Löwenzunft in Überlingen gefeiert. Mit dem Fest in Unteruhldingen möchte die Familie Knoblauch eine alte Tradition aufleben lassen, lebte der Ort doch vor dem Pfahlbau-Tourismus vom Fischfang. Heute noch sind es noch sechs hauptberufliche Fischer und fünf mit Alterspatent in Unter- uhldingen. Zwei Drittel der Fänge sind Bodenseefelchen, der Brotfisch der Fischer, die von Januar bis Juni im Obersee von Wasserburg bis Altenrhein gefangen werden. Ab Juli sind die Fanggründe vor Hagnau, Altnau bis Unteruhldingen. Der Gastgeber von „Knoblauch’ s Felchenfest“, Andreas Knob- lauch, ist Vorsitzender im Verband Badischer Berufsfischer, dem 35 Petrijünger angehören. Im Bodensee fischen 125 haupt- berufliche Fischer, wobei der Berufsstand rückläufig ist.

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Die Seele baumeln lassen – im neuen Mainauer Staudengarten

2. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, NATUR, TOURISMUS

Im August wird der neue Staudengarten auf der subtropischen Bodensee-Touristeninsel eröffnet

MAINAU.red./ „Stauden sind Blumen, die im Winter aus scheußlichem Gestrüpp bestehen oder gar nicht vorhanden sind, falls man nicht in der Erde nachwühlt. Bei einem Mindestmaß an Freundlichkeit blühen sie jedes Jahr wieder. Hat man sie lieb, bedanken sie sich überschwänglich“. Mit diesen Zeilen beschrieb der bekannte Gärtner, Staudenzüchter und Gartenphilosoph Karl Foerster das Wesen unserer Gartenstauden und er hätte es kaum treffender formulieren können. Foerster hat mit seiner Arbeit entscheidend zur Verbreitung und Verwendung von Stauden im Hausgarten beigetragen. In den letzten Jahren haben sie sich bei Gartenfreunden mit zu den beliebtesten Pflanzen gemausert. Alljährlich kommt eine Vielzahl an Staudenneuheiten auf den Markt, die um die Gunst der Pflanzen- freunde buhlen. Staudenpflanzungen in unterschiedlichen Facetten, Formen und Qualitäten sind stark in Mode gekommen und haben einen neuen Gartentrend geschaffen. Nun wird dieses Gartenthema auch auf der Mainau an Bedeutung gewinnen.

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Pforzheim-Tag auf der Insel Mainau

22. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, MUSIK, NATUR, PROMIS, TOURISMUS

Begrüßung im Schloßhof durch Gräfin Bettina Bernadotte und Oberbürgermeister Gert H

MAINAU / PFORZHEIM .red./ Am Sonntag, 25. Juli 2010, präsentiert sich die “Goldstadt“ Pforzheim auf der Insel Mainau, mit einem umfangreichen Veran- staltungsprogramm auf einer Bühne im Schlosshof von Schloss Mainau und auf mehreren über die Insel verteilten Aktionsflächen. Die feierliche Er- öffnung findet um 10.45 Uhr im Schloss-hof statt. Nach der Begrüßung der Gäste durch Gräfin Bettina Berna- dotte und Oberbürgermeister Gert Hager wird auf der Hauptbühne im Schlosshof und auf weiteren Aktionsflächen ein abwechslungsreiches Programm von Pforzheimer Gruppen und Vereinen sowie Kultureinrich-tungen präsentiert. Mit dabei sind Schmuckdesigner aus der Goldstadt, wie z.B. die Gruppe „Lust auf Schmuck“, das Figurentheater Raphael Mürle, das Schmuckmuseum Pforzheim und die Schmuckwelten Pforzheim, die auch ihren echt goldenen Bus „Goldliner“ mitbringen.

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„Mainau-Melodie“ am 18. Juli mit 500 Mitwirkenden

16. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, MUSIK, NATUR, PROMIS, TOURISMUS

Europäisches KulturForum Mainau mit Landesmusikverband Baden-Württemberg, Ministerium für Kultus und Jugend Sport Baden-Württemberg und Stiftung „Singen mit Kindern“ Open-Air-Bühne im Schlosshof, in der Schlosskirche St. Marien und im Weißen Saal von Schloss Mainau MAINAU .red./Am 18. Juli 2010 erklingt von 11.00 bis 20.00 Uhr zum fünften Mal die „Mainau-Melodie“. Musikensembles, Solisten und Chöre – rund [...]

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Edelrose “Tea-Time” auf der Mainau zum neunten Mal Rosenkönigin

13. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, INSEL MAINAU, KONSTANZ, NATUR, TOURISMUS

7.523 Besucher wählten Tee-Hybrid-Rose des Züchters Tantau auf Platz 1 – Rose “Ashram” von gleichem Züchter auf Platz 2

MAINAU.red./ Bereits acht Mal erhielt sie diese Auszeichnung, jetzt wurde „Tea-Time“ ein weiteres Mal von den Besuchern zur Mainau-Rosenkönigin des Jahres gekürt. Die kupfergold-orangefarbene Tee-Hybrid- Rose des Züchters Tantau von 1994 mit ihren großen, vollen Blüten erhielt bei der diesjährigen Wahl der Mainau Rosenkönigin 3,52 Prozent der insgesamt 7.523 abge- gebenen Stimmen. „Tea-Time“ gilt als be- sonders krankheitsresistent und ist auch gut als Schnittblume geeignet. Auf den zweiten Platz wählten die Mainau-Besucher „Ash- ram“. Die kupferbraun-orangefarbene Rose des Züchters Tantau erhielt 2,88 Prozent der abge- gebenen Stimmen. Mit 2,50 Prozent erreichte die Beetrose „Gartenspaß“ mit ihren gelbroten Blüten des Züchters Kordes den dritten Platz. Die Rosen-Neuheit wurde erst im vergangenen Jahr von Gräfin Bettina Bernadotte auf den Namen der renommierten Zeitschrift „Gartenspaß“ im Rosengarten der Insel Mainau getauft.

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Düsseldorfer Kunstakademie arbeitet am Bodensee

9. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KUNST UND KULTUR, MUSIK, NATUR, TOURISMUS

Projekt “Allensbach Workcamp” mit Verein “BodenseeKulturraum e.V.”" hat international bekannte Künstlerin Rita Mc Bride (USA) mit 16 Studenten eingeladen

SALEM / DÜSSELDORF.red./ Die Bildhauerin Rita McBride (USA) zählt zu den international bedeu- tendsten Künstlerinnen. Sie ist Professorin für Skulptur an der traditionsreichen Kunstakademie Düsseldorf und kommt nun mit 16 ihrer interna- tionalen Studenten für eine Woche an den Boden- see. Das Projekt „Allensbach Workcamp“ des neu gegründeten Vereins „BodenseeKulturraum e.V.“ in Schloss Salem wurde ermöglicht durch das groß- zügige Engagement eines kulturell engagierten Ehepaares aus Allensbach (D) und fünf Gastfa- milien aus Tägerwilen (CH), die die Gruppe bei sich beherbergen. Geboren wurde die Idee im letzten Oktober, als Rita McBride anlässlich eines inter- nationalen Skulpturen-Symposiums am Bodensee weilte und dabei mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg fuhr. „Diese historische Landschaft zu erleben, inspiriert und fordert heraus“ schwärmte sie damals. Und nahm gerne den Vorschlag von Bernd Stieghorst, dem Kurator des „BodenseeKulturraum e.V.“ an, doch im nächsten Jahr mit ihren Studenten an den See zu kommen und am Projekt „Allensbach Workcamp“ teilzunehmen. Dafür wird jedes Jahr ein international bekannter Professor/in“ zusammen mit bis zu 12 seiner/ihrer Studenten für eine Zeitdauer von bis zu 10 Tagen nach Allensbach eingeladen, um dort vor Ort und in der Umgebung mit den Studenten zu arbeiten. Das Projekt war bei den Studenten so begehrt, dass viel mehr als geplant teilnehmen wollten. Spontan engagierte sich deshalb zusätzlich Markus Thalmann, der Ge- meindeammann von Tägerwilen und begeisterte fünf Familien im Ort dafür, jeweils zwei Studenten von Prof. McBride privat aufzunehmen.

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Getötete Kormorane: 5.000 – Effekt: Null

7. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, POLITIK, UMWELT

NABU kritisiert hohe Zahl getöteter Kormorane scharf – Baumann: Ausweitung der Kormoranverordnung stoppen!

STUTTGART.red./ Der NABU kritisiert scharf, dass in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren weit über 5.000 Kormorane abgeschossen wurden. „Alleine in der Saison 2008/2009 lag die Zahl bei rund 1.500 toten Vögeln. Zum Vergleich: 2008 brüteten noch nicht einmal 450 Kormoranpaare im Ländle“, berichtet der NABU-Landes- vorsitzende Dr. Andre Baumann. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU Umweltministerin Tanja Gönner dringend auf, die geplante Verschärfung der Kormoranverord- nung zu stoppen. Mit der neuen Kormoranverord- nung soll der schwarze Vogel nahezu flächen- deckend zum Abschuss freigegeben werden. Eine Ausnahmegeneh- migung wie bislang wäre nicht mehr nötig. Der Ab- schuss würde so deutlich erleichtert. „Frau Ministerin Gönner weiß, dass Fische saubere, natur- nahe und durchgängige Gewässer brauchen. Sie hat den NABU voll auf ihrer Seite, wenn sie dafür kämpft, dass unsere Gewässer diesen Zustand wieder erreichen. Den Sündenbock Kormoran ins Visier zu nehmen, hilft dagegen weder Fischen noch Fischern. Daher können wir eine Ausweitung der Abschüsse nicht akzeptieren“, sagt Baumann.

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6. Müller- Thurgau Preis im Neuen Schloss Meersburg vergeben

7. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MEDIEN, MEERSBURG, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS

23 Juroren verkosteten 227 Weine in fünf Kategorien von Europa bis Übersee –

Staatsweingut Meersburg belegte 1.Platz mit 2009er Hohentwieler Olgaberg

MEERSBURG. fsf/ 23 Juroren verkosteten im Neuen Schloss Meersburg am Bodensee 227 Müller- Thurgau-Weine von Europa bis Übersee. Veranstalter war der „Verein Bodensee Wein.“ dem 30 deutsche Winzer vom Nordufer des Bodensees angehören. Seit dem Jahr 2003 gibt es den Verein mit Vorstand von sieben Mitgliedern. Das Ziel ist das Image des Weißweines, gezüchtet im Jahre 1882 von dem Schweizer Prof. Dr. Hermann Müller aus den Rebsorten Riesling (Mutter) und Madeleine Royale (Vater) zu verbessern. In Deutschland ist der Wein seit 1913 nach Namen des Züchters „Müller- Thurgau“ bekannt, wobei dieser aus dem schweizer- ischen Thurgau stammt. In der Schweiz selber heißt er nach Wunsch des Züchters „Riesling- Silva- ner“. Weltweit geht man derzeit von 42.000 Hektar Anbaufläche aus. Am deutschen Bodenseeufer in Baden, Württemberg und Bayern sind es von gesamt 600 Hektar Anbaufläche gut 25 Prozent. 13 Winzer aus Baden, Franken und Hessen wurden im Neuen Schloss Meersburg für ihre Weine mit dem ersten bis dritten Platz ausgezeichnet, wobei es um fünf Kategorien von trocken bis edelsüß ging.

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Tiroler Dorf Grins in Lechtaler Alpen hat durch Heilquelle große Zukunft

5. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, NATUR, TOURISMUS, Österreich

Rätoromanischer Dorfcharakter mit alten Bauernhäusern verspricht Romantik –

Spaziergänge durch die Genussregion Stanzer Zwetschgen mit 120 Brennereien

GRINS / LANDECK. fsf / Der 44-jjährige Harald Waldner, Gemeinderat in Grins, einem kleinen romantischem Tiroler Dörf- chen oberhalb von Landeck, -zu erreichen nach der Ausfahrt Arlberg Tunnel oder über den Paß, führt in seiner Freizeit Touristen durch seinen Ort. Er gehört der Partei „Gemeinsam aktiv“ an. Er ist zukunfts- orientiert. Im Interview erklärt er, dass es vor gut 30 Jahren in Grins noch sehr viele Touristen gab die die wunder- schöne Bergwelt mit den Dreitausendern der Parseier- Gruppe in den Lechtaler Alpen bewan- derten. Zweimal in der Woche spielten Kapellen in Tiroler Trachten. Dann versank die Gemeinde mit 1200 Bewohnern mit seinen romanisch-gotischen Bauten in eine Art Agonie, verfiel in einen „Dorn- röschenschlaf“ mit überteuerten Grundstückspreisen zur Schlafgemeinde, doch jetzt scheint Rettung. Er schwärmt von einem anerkannten Heilbad mit Kliniken und hochkarätigen Hotels. Dabei ist er der Realität nicht fern, Margarete Maultausch, die Tiroler Landesfürstin (1335-1363) kurte jährlich in Grins und hatte hier ein herrschaftliches Anwesen. Das Wasser mit Inhalt von Kalzium, Magnesium und Sulfat versprachen ihr Linderung bei ihren Be- schwerden und sollte ein Jungbrunnen sein. Aus der Vergessenheit in die Zukunft. Ende Mai wurde oberhalb von Grins am kleinen Strandbad das „Albenbad“ eröffnet. Das Ganze noch mehr proviso- risch. Das Wasser aus 170 Meter Tiefe mit einer Schüttung von 10 Sekunden Liter bei 20 Grad wird in einem kleinen Haus in einem Quelltopf gefasst und in einem anderen stehen zwei Holzzuber zum Kuren. Für die Benutzung gilt die Anmeldung. Es ist der Anfang einer großen heilerischen Zukunft für „Bad“ Grins.

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NABU gratuliert Bodensee-Fischern zu guter Felchen-Saison

2. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR

Einfluss des Kormorans auf Felchenbestände offensichtlich unerheblich

STUTTGART.red./ Der Natur- schutzbund NABU freut sich mit den Fischern, dass die Erträge der Boden- see-Felchen am Untersee stabil bleiben. „In den vergangenen drei Jahren sind die Erträge beim Brotfisch Felchen am Untersee laut offizieller Fang- statistik sogar stark ange- wachsen und lagen 2009 deutlich über dem Mittelwert der vergangenen 50 Jahre“, erklärt NABU-Landeschef Dr. Andre Bau- mann anlässlich des morgigen (3.7.) Landesfisch- ereitages in Denkendorf. „Ein- drucksvoll widerlegen diese Zahlen den Vorwurf, dass der Kormoran den See leer fische und den Fischern die Lebensgrundlage raube. Wäre der Einfluss des Kormorans auf die Fisch- bestände so verheerend wie immer wieder behauptet, müsste sich das am Untersee besonders deutlich zeigen. Das ist aber nicht der Fall.“ Der Untersee ist seit Jahren das Zentrum des Kormoran- streites. Der Kormoran findet hier, im flacheren Teil des Bodensees, gute Jagdbedin- gungen. Auch ein Blick in die weitere Vergangenheit zeigt: Aus den Fangstatistiken des Untersees lässt sich nicht ableiten, dass der Kormoran die Felchenerträge dort in großem Maße verringere. „Die Felchenerträge haben sich in den vergangenen 50 Jahren in einer Wellenbewegung entwickelt. Nach guten Jahren kamen schlechte – über den gesamten Zeitrum blieb der Ertrag jedoch stabil. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem Mitte der 90er-Jahre der Kormoran wieder am Bodensee brütet“, erklärt Baumann.

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Schwedischer Mittsommer auf der Bodensee-Blumeninsel Mainau

18. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KUNST UND KULTUR, MUSIK, NATUR, PROMIS, TOURISMUS

Nordische Bräusche erleben – mit tollem Gewinnspiel für die ganze Familie!

MAINAU .red./ Mittsommer, das Fest zur Sommersonnenwende, hat in Schweden und den anderen nordischen Ländern, in denen es zu dieser Jahreszeit auch nachts nicht richtig dunkel wird, eine lange Tradition. Es ist eines der größten Feste des Jahres und wird an dem Samstag, der dem längsten Tag des Jahres am nächsten ist, mit Verwandten, Nachbarn und Freunden gefeiert. Die Gräfliche Familie Bernadotte, die ihre Wurzeln in Schweden hat, möchte diese schwedische Tradition den Gästen der Insel Mainau gerne näher bringen. Für unsere kleinen Besucher gibt es ein buntes Programm. Kinder können bei traditionellen Kinderspielen mitmachen und um den Mittsommerbaum tanzen. Oder sie lassen ihrer Kreativität beim Binden von Blumenkränzen mit dem Mainau Garten Club und beim Basteln von kleinen Prinzen- und Prinzessinnenkronen, anlässlich der königlichen Hochzeit, freien Lauf. All dies und vieles mehr findet auf der Piazza der Rothaus Seeterrassen statt.

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Nachhaltigkeitskongress des Landes in Esslingen

16. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, UMWELT

NABU und LNV fordern Nachhaltigkeitsstrategie 2.0 -

Naturschützer stellen fünf Kernforderungen vor / Kritik an bisheriger Strategie

ESSLINGEN. red./ Eine durchwachsene Bilanz der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Würt- temberg ziehen der Landesnaturschutzverbandes (LNV) und der Naturschutzbund NABU nach über drei Jahren intensiver Mitarbeit. „Ob beim Klimaschutz, bei der Reduktion des Flächenverbrauchs oder beim Schutz der biologischen Vielfalt: Viele Nachhal- tigkeitsindikatoren stehen in Baden-Württemberg noch immer auf rot“, kritisieren die beiden Vor- sitzenden Reiner Ehret (LNV) und Dr. Andre Bau- mann (NABU). „Bei allem Lob dafür, dass die Lan- desregierung den Prozess gestartet hat: Die Er- gebnisse sind enttäuschend und zeigen, dass der bisherige Weg nicht zum Ziel führt.“ Baumann und Ehret for- dern von Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner daher, die Nachhal- tigkeitsstrategie deutlich aufzuwerten und umzubauen. Ihre konkreten Forderungen legten sie in einem entsprechenden Hintergrundpapier vor. „Wir brauchen jetzt eine Nachhaltigkeitsstrategie 2.0, die sich endlich konkrete Ziele setzt und diese mit einer darauf abgestimmten Projektarbeit angeht“, fordert Baumann. In den Augen des NABU-Landesvorsitzenden sind viele der bisherigen Projekte zu wenig zielführend. Letztendlich sei die Landesregierung es auch dem Steuerzahler schuldig, die Mittel für die Strategie erfolgreicher einzusetzen.

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Haussperling liegt bei NABU-Aktion weiter an der Spitze

6. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, UMWELT

Stunde der Gartenvögel: In Baden-Württemberg machten 4.252 Teilnehmer mit

STUTTGART. red./ – Er ist zwischen 14 und 16 Zentimetern groß und gibt ein monotones Tschilpen von sich – der Haussperling hat auch 2010 bei der Stunde der Gartenvögel des NABU seinen ersten Platz verteidigt. Amsel und Kohlmeise folgen ihm wie in den vergangenen Jahren auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt haben die 4.252 Teilnehmer in Baden-Württem- berg 75.636 Vögel in 2.399 Gärten gezählt. „Der NABU freut sich sehr über die rege Teilnahme. Sie zeigt, wie wichtig den Menschen die Vögel im Land sind“, betont NABU- Landes- geschäftsführer Uwe Prietzel.

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Holzenergie bietet Perspektiven für Landwirte

5. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, TECHNIK, UMWELT

Clean Energy und solarcomplex stellen Kurzumtriebsplantage bei Engen vor –

Biomasseversorgung aus heimischen Quellen wichtig

RADOLFZELL. red./ Klimaschutz und Versorgungs- sicherheit sind die Hauptgründe für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland, aber auch welt- weit. Schon heute spielt die Biomasse dabei eine zentrale Rolle. Sie ist der Alleskönner unter den Regenerativ- energien. Strom, Wärme und Treibstoffe können auf der Basis nachwachsender Roh- stoffe hergestellt werden. Im Gegensatz zu Sonne und Wind steht Biomasse aber nicht unbegrenzt zur Verfügung. Flächenknappheit und Nut- zungskonkurrenz mit Nahrungsmitteln und stofflicher Verwer- tung machen Biomasse zu einem knappen Gut. Eine nachhaltige Nutzung muss ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Land- und Forstwirtschaft gewinnen ihre frühere Bedeutung als wichtiger Rohstofflieferant für Industrie und Privathaushalte zurück.

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Die ersten drei Berberaffen-Babys auf Affenberg Salem

2. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MOBILITY, NATUR, TOURISMUS

Makaken aus Marokko und Algerien gehören im Washingtoner- Artenschutzabkommen zu den stark gefährdeten Tieren –

Baron Gilbert de Türckheim hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht die bedrohte Art in Freigehegen zu schützen

SALEM. fsf / Drei Berberaffenbabys sind dieser Tage im größten Affenfreigehege Europas, dem Affenberg Salem, im westlichen Bodenseehinterland, auf die Welt gekommen. Weitere Junge werden im Juni erwartet. Im letzten Jahr waren es 17 Babys. Recht staksig, halbnackt mit schwarzem Fell, das sich nach gut einem Jahr bräunlich färbt, klammern sie sich an die Weibchen und Männchen. Von beiden werden sie liebevoll be- hütet. Die Babys sind soziale Vermittler. Rangniedrigere Affen können sich in der Zeit dem Beschützer nähern bis pflegen was ansonsten nicht möglich ist. Es würde sprich- wörtlich „Keile setzen“. Sie nehmen das Baby in die Mitte und kommunizieren miteinander. Das Art- verhalten ist ansonsten bei keiner Affenart bekannt. Nach Kintzheim / Elsass 1969, Rocamadour / Südfrankreich 1974 ist der Affenberg Salem 1976 das dritte Affenfreigehege des elsässischen Barons Gilbert de Türckheim, der er sich zur Lebensaufgabe gemacht die Berberaffen, die im Washingtoner Artenschutzabkommen zu den stark gefährdeten Tieren gehören, zu schützen. Im Jahr 2005 folgte das vierte Gehege in Trentham Mittelengland. Gerade 10.000 Tiere leben heute noch in Marokko im Mitt- leren Atlas bis 2000 Meter im Gebirge sowie in Algerien in der Kleinen und Großen Kabylei. In den Ländern wurden sie als Landplage erschlagen und von Viehherden an Wasserstellen vertrieben. Gut zehn Prozent des Weltbestandes hat Baron Gilbert de Türckheim in seinen vier Gehegen, wo sie wissenschaftlich erforscht werden und Touristenattraktion sind.

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Die Bodensee-Solarschifffahrt unterstützt Umwelttag der Uni-Konstanz

31. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MOBILITY, NATUR, TECHNIK, TOURISMUS, UMWELT

Am 1. Juni findet der Dritter Umwelttag der Universität statt.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind die zentralen Themen.

RADOLFZELL. red./ Der Umwelttag an der Universität Konstanz hat zum Ziel, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu stärken. Neben großer Öffentlichkeitswirkung und einer Sensi- bilisierung von Universitätsangehörigen und der Bevölkerung ist der Umwelttag ein Forum für Dialog und bleibende Partnerschaften. Der Umwelttag soll zeigen, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen. Im Gegenteil, für viele ethische Probleme gibt es heute gewinnbringende Lösungen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

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„ARCHAE-X“ – Experimente der Archäologie in den Pfahlbauten Unteruhldingen

31. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Hartmut Albrecht alias “Blumamu” führt in die Welt der Schamanen vor 15.000 Jahren -

Von Musik bis Alleskleber der Steinzeit aus Birkenteer bis Kochen in der Grube

UNTERUHLDINGEN.red / Am 3. und 4. Juni zeigen Archäotechniker bei den „2. ARCHAE-X Tagen“ im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee von 10 Uhr bis 18.30 Uhr, wie prähistorische Experi- mente durchgeführt und neue Ergebnisse zur Vorgeschichte gewonnen werden. Hartmut Albrecht alias „Blumammu“ führt in die Welt der Schamanen vor 15000 Jahren ein. Wie hat man damals Musik gemacht und warum ist in einer Grube gekocht worden? Wie der Alleskleber der Steinzeit aus Birken- teer hergestellt wurde, erfahren Neugierige im Experi- mentierbereich. Die farbenfrohe Welt der Kleider vor 2000 Jahren vermitteln Textilspezialisten. Sie stellen die Mode der Kelten dar und illustrieren, wie die Menschen ihre Kleider hergestellt haben. Noch bis 5. Juni wird in den Pfahlbauten das Mitmach- programm „SteinzeitAktiv“ für Familien angeboten (durchgehend 10.00-18.00 Uhr). Beim Feuer machen lernen die jungen Besucher 6000 Jahre alte Techniken der Menschen kennen und dürfen selbst mit ausprobieren. Geöffnet sind die Pfahlbauten bis September täglich 9 von 19 Uhr. www.pfahlbauten.de

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