NATUR
14. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, Salem, Schweiz, TOURISMUS, Tourismus
Seit 1978 ist „Meister Adebar“ auf Affenberg Salem am Bodensee zuhause –
Störche vom Elsass sowie Baseler-Zoo waren das erste Brutpaar
SALEM / BODENSEE. fsf/ Der Medienstar vom Affenberg Salem, der weltweit erste Senderstorch „Maxi“ ist zurück aus Andalusien. Zum neunten Mal besetzt sie einen zehn Meter hohen Strommast in der Gemeinde Tüfingen. Hier hat sie bereits kopu- liert, ist mit einem unberingten Männchen fremdge- gangen, bis sich ihr Partner vom letzten Jahr durch- setzte. 23 Junge hat Maxi, 1999 vom Naturhistori- schen Museum Fribourg in Avenches / Schweiz besendert, bisher auf die Welt beziehungsweise ins Nest gebracht. Via Satellit über GPS verfolgen die Wissenschaftler ihre Flugroute. Die ersten acht Winter verbrachte sie in Nordafrika, wobei sie jetzt Südspanien vorzieht. Am 20. Januar hat sie ihr Überwinterungsquartier verlassen und ist über dem französischen Departement Ain in der Schweiz in der Stadt Zürich gelandet. Hier übernachtete die Störchin im Gehege des Zoos bis sie an den Boden- see weiter flog. Seit 1978 sind auf dem Affenberg Salem, dem größten europäischen Berberaffen- freigehege, die Klapperstörche zuhause, wozu auch die Außenhorste wie Tüfingen gehören.
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Medien-Klapperstorch „Maxi“ aus Andalusien zurück
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11. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, ÜBERLINGEN, Überlingen
20 Partner in Deutschland, Schweiz und Luxemburg unterstützen biologisch-dynamische Pflanzenzüchtung –
Verein Kultursaat mit zertifizierten Ökolandbetrieben contra genmanipuliertem Gemüse
ÜBERLINGEN / ECHZELL-BINGENHEIM .fsf / Mit „Fair- Breeding“ biologisch-dynamische Pflanzen- züchtung machen in Deutschland, Schweiz und Luxemburg 20 Geschäfte der Naturata- Gruppe und andere Bioläden Front gegen genmanipuliertes und pollensteriles Gemüse. Kooperationspartner ist der gemeinnützige Verein Kultursaat in Echzell-Bingen- heim dem 19 zertifizierte Ökolandbaubetriebe ange- schlossen sind wie der Ralzhof in Salem Tüfingen im Bodenseehinterland. Die Initiative geht aus von „Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V.“ Überlingen von den Gründern Heinz Knauss, Sibylle Kauf und Roland Majerus aus, wobei es darum geht elementare Gemüsesarten wie den Blumen- kohl in ihrer ursprünglichen (nachbaufähigen) Form zu erhalten, die vom Ökolandbau guten Gewissens verwendet werden kann. Bei der Naturkost- Leit- messe “Bio-Fach” in Nürnberg überreichte Heinz Knauss dem Geschäftsführer von „Kultursaat e.V.“ Michael Fleck einen Scheck über 12.500 Euro. Der Betrag kommt zustande durch eine freiwillige Abgabe der “Fair-Breeding”-Partner in Höhe von 0,3 Prozent ihres Verkaufsumsatzes aus Obst und Gemüse. Dabei haben sich die Partner auf zehn Jahre verpflichtet in biologisch-dynamische Pflan- zenzüchtung zu investieren ohne irgendwelche Rechte daraus abzuleiten. Diese einzigartige Partner- schaft von Einzel- bis Großhandel ist jetzt im dritten Jahr. Zwei Jahre benötigt der Blumenkohl von Aussaat über Jungpflanzenzucht, Feldanbau und Samenernte bist zur erneuten Aussaat des (dann einmalig selektierten) hochwertigen Gemüses. Im Herbst soll die erfste Sorte aus dem Projekt auf den Markt kommen der Blumenkohl ist praktisch das Logo von „Fair- Breeding”.
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Naturata Überlingen gründete vor drei Jahren „Fair- Breeding“
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1. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, SOZIALES, Soziales, Überlingen
Bei Ernte an die 80 Tonnen Wintergemüse in bester Demeter- Qualität
Verein vermarktet über GmbH im Laden Hofgut Rengoldshausen und Bio-Großhandel
ÜBERLINGEN / RENGOLDSHAUSEN. fsf/ Auf dem „Rengohof“ in Überlingen-Rengoldshausen läuft die Chicoree-Ernte in bester Demeter- Qualität auf Hochtouren. Der eigenständige Betrieb mit Fir- mierung „Gesellschaft zur Förderung der Jugend durch die Landwirtschaft e.V.“ erntet im Jahr an die 80 Tonnen Chicoree beziehungsweise gut 600.000 Blattpflanzen. Der Betrieb gehört mit zehn Hektar Aussaat sowie 600 qm Gewächshaus zu den fünf großen Anbaubetrieben in Deutschland, wobei sie sich einzigartig unterscheiden, das vitaminreiche Wintergemüse treibt nicht in einer Nährstofflösung aus sondern im Erdreich. Dadurch so der 49- jährige Fachmann Hanno Willasch, Vereinsvorstand sowie Betriebsleiter der Gärtnerei, bekommt der Chicoree eine leichte herzhafte Süße und entwickelt weniger Bitterstoffe. Der Verein als Gärtnerei geführt mit derzeit 18 Mitarbeitern gehört zum Kollektiv Rengohof, dem die Landwirtschaft mit zehn Mitarbeitern, der Samenbau mit zwei Mitarbeitern sowie das Landwirtschaftliche Grundjahr mit drei Mitarbeitern angehören. Bewirtschaftet werden zusammen an die 170 Hektar.
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Chicoree vom Bodensee- “Rengohof” ist einziger der im Erdreich wächst
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14. Februar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, Friedrichshafen, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE
Messe mit europaweiter Ausstrahlung rechnet mit 16.000 Besuchern plus -
FRIEDRICHSHAFEN (sig) – Ein Stelldichein der europäischen Obstbaubranche gibt es vom 19. bis 21. Februar auf dem Friedrichshafener Messegelände. Zur Messe „Fruchtwelt Bodensee“ kombiniert mit der „agrarwelt“ haben sich 318 Aussteller aus 13 Ländern angesagt und damit sechs Prozent mehr als vor zwei Jahren.
Europaweit gibt es in Sachen Obstanbau und Brennereiwesen, Erntemaschinen, Pflanzenschutz, Baumschulen, Hopfen, landwirtschaftliche Maschinen, Technik oder Direktvermarktung keine ver- gleichbare Plattform. Einzigartig ist auch das Tagungsprogramm. Integriert in das Messepaket sind unter anderem die 34. Bodensee-Obstbautage, der internationale Brennertag, das achte Brennerei-Seminar oder Verkostungsseminare zum Thema Destillate und Biere. Vorträge gibt es zum Thema Apfelproduktion unter Netz und Sonderschauen zu Edelbrand, Bier und Oldtimern. Bei der zurück- liegenden Frucht- und Agrarwelt, die im zweijährigen Turnus stattfindet, wurden 16 000 Besucher gezählt.
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Fruchtwelt und Agrarwelt vom 19. bis 21. Februar in Friedrichshafen
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23. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, Meersburg, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Erfindung Schweizer Farbe zeigt den Bodensee als Trinktemperatur an –
2009 Spitzenreiter bei Weinmessen mit Gold und Silber sowie bester Deutscher Betrieb
HAGNAU. fsf / Bei gut neun Grad Trinktemperatur ist der Bodensee in voller Größe blau und bei Zimmer- temperatur in weißer Silhouette in Miniatur. Mit welt- weit neuem Flaschenetikett mit Schweizer Farbe (Erfindung) wirbt der Winzerverein Hagnau für den Weißwein- Cuvee aus den Rebsorten Müller- Thur- gau, Weißburgunder und Bacchus, der Reblage Burgstall. Die Idee zu dem „Bodensee – der See“- Etikett auf satinierter Flasche kommt von Tobias Keck Verkaufs- und Marketingleiter beim Winzerverein Hagnau. Die Vorlage war für ihn eine rote Rose auf einer Spezialfolie, die sich nach Temperatur schließt oder öffnet. Der Winzerverein Hagnau, im Jahre 1881 von Pfarrer Heinrich Hans- jacob gegründet, heute mit 145 Hektar mit 105 Mitgliedern der größte Betrieb am Bodensee, war im letzten Jahr bei Auszeichnungen internationaler Spitzenreiter. Bei Frühling und Sommervereine gab es vom Badischen Weinbauerverband e.V. in Freiburg viermal Gold für den Hagnauer- Burgstall, im Mai folgten drei Goldmedaillen für den Winzersekt sowie der Inter- nationale Müller- Thurgau-Preis 2009 mit 1.Platz für den 2008er Hagnauer Burgstall Müller- Thurgau Spätlese. Bei der Vorstellung der Premium- Weine 2008 im Juni holte Kellermeister Herbert Senft vom Winzerverein Hagnau für alle fünf Spätburgunder-Rotweine Gold. Beim Inter- nationalen Weinpreis „Mundusvini 2009“ im September mit Ein- gabe von 5726 Weinen aus aller Welt wird der Winzerverein Hagnau als bester deutscher Erzeuger mit höchster Durchschnittspunktzahl aller Deutscher Betriebe ausgezeichnet. Es gibt zweimal Gold sowie dreimal Silber und vier Auszeichnungen für über 80 Punkte. Im November gibt es bei der weltgrößten Weinmesse, der „AWC Vienna Wien 2009“, von 9000 Weinen aus aller Welt, dreimal Gold sowie fünfmal Silber.
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Winzerverein Hagnau mit weltweit einzigartigem Flaschenetikett
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20. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, Recht, TOURISMUS, Tourismus
Tengener Thomas Vogel macht erneut unseriöse Schlagzeilen mit Leichtgläubigen –
King Marduk hat Heizungsbauer Manfred Wagner zum Hofmeister geadelt
RADOLFZELL / ÜBERLINGEN a. RIED. fsf/ Das Landratsamt Konstanz hat das Naturschutzgebiet der Halbinsel Mettnau vor Radolfzell mit dem europaweit gütigen ETRS89/UTM- System vermessen. Nicht dabei die vorgelagerte 3000 Quadrat- meter große Liebesinsel, die sich nach Wasserstand verkleinert oder vergrößert und gleichfalls unter Naturschutz steht. Für die Liebesinsel meldet der 70-jährige Heizungsbauer Manfred Wagner aus Überlingen am Ried Besitzansprüche an. Für die Insel will er 130.000 Euro an den „Staatssekretär“ Thomas Vogel aus Tengen bezahlt haben, der europaweite Schlagzeilen mit Nachstellung des öster- reichischen Entführungsopfer Natascha Kampusch mit Unterstellung von Sexvideos und Verschwör- ungstheorien gemacht hat. Der Kauf soll nachträglich als Schenkung deklariert worden sein. Dafür, so steht zu lesen, hat ihn „King Marduk“ mit bürgerlichen Namen Günther Bosch aus Tübingen, der Chef vom „Staatssekretär“, zum Hofmeister ernannt. Jetzt will Manfred Wagner, der vermeintliche Kraftprotz mit Künstlernamen „Tarzan“, der 500 Kilo stemmen will, auf seine Oldtimer das Wappen von King Marduk setzen und mit dessen Stander fahren. Dabei ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei dem Wappen in leichter Abänderung um das Jahrhundert alte Hoheitszeichen des Königshauses Badens handelt. Die Insel vor Radolfzell, die im Sommer von Seglern angesteuert wird, will Manfred Wagner in „Wagner-Insel“ umbenennen, wobei es zukünftig heißen soll „Betreten verboten!“.
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Nach der perfiden Kampusch- Zocke die Bodensee-Liebesinsel verscheuert?
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19. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, PROMIS, Salem, TOURISMUS, Tourismus
Berberaffen der Gruppe F haben noch immer keinen neuen Anführer –
Start in die Saison 2010 mit überarbeitetem Wegenetz und Gibraltar- Felsen
SALEM. fsf / Keine Popcorn Idylle ist derzeit auf dem Affenberg Salem, der noch bis März geschlossen ist. Die gut 200 Makaken im größten europäischen Affenfreigehege im Bodenseehinterland bei Salem sind noch bis Anfang Februar in der Brunftzeit. Dazu kommen noch Rangkämpfe bei den Männchen. Seit August letzten Jahres gibt es keinen Häuptling in der F-Gruppe, die auf dem 20 Hektar Hügel mit 80 Tieren am stärksten vertreten ist. Der lädierte 18-jährige Adonis hatte im letzten Jahr nach fünf Jahren Regentschaft vorzeitig das „Handtuch geschmissen“, seitdem ist die Gruppe mit Ansiedlung in Mitte des Parks ohne Führung. So kommt, dass ein erwachsenes Männchen immer wieder einen Gegner sucht. Ein Fehler ist es, wenn dieser alleine auftritt und sein Kontrahent Verbündete in der Rückhand hat. Mit Drohgebärden schreien und fletschen sie ihre scharfen Zähne. Für den Einzel- kämpfer heißt es dann Flucht. Nach dem wiederkehrenden Ritual kehrt dann wieder Friede ein und die Berberaffen kuscheln bei Kälte zu einem Knäuel, wobei sie die Jungen in die Mitte nehmen. Die Tragezeit der Berberaffen liegt bei fünfeinhalb Monaten, so ist bereits zu Ende März, mit Eröffnung der Saison 2010, mit Jungen zu rechnen. Im letzten Jahr kamen 18 Affenbabys auf die Welt beziehungs- weise in den Park. Seit der Empfängnisverhütung bei den Weibchen sind die Nachkommen kontrol- liert. Eine Überpopulation mit kostenaufwendiger Aussiedlung in die Ursprungsländer Marokko und Algerien, wie noch in den 90er Jahren, soll es nicht mehr geben.
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Rangkämpfe und Brunftzeit auf Affenberg Salem
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4. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, NATUR, UMWELT
Die Petri-Jünger machen für Rückgang der Äsche den Kormoran verantwortlich -
Naturschutzverbände kontern: “Die Klima- Veränderung mit Erwärmung ist Schuld”
RADOLFZELL. fsf / An die 500 Fischer und Sympathisanten aus den Bodensee-Anrainerländern Deutschland- Schweiz trugen symbolisch bei den „34. Naturschutztagen“ der Umweltschutzverbände BUND und NABU die Äsche zu Grabe. Mit Trauermusik der Bürgermusik Reichenau, Plakaten und Friedhofskreuzen demonstrierten sie in der Stadt und schließlich vor der Tagungshalle „Milchwerk“. Sie machen den Kormoran, den vermeintlichen Fischräuber, den die Umweltschutzverbände zum Vogel Jahres 2010 erklärt haben und für dessen Schutz proklamieren, für den Rückgang der Boden- see-Äsche verantwortlich. Die Verbände kontern mit wissenschaftlicher Diagnose der Klima–Verän- derung gleich Erwärmung des Bodensees, die den Bestand des Fisches gefährdet, wobei dieser in kühlen und fließenden Gewässern laicht. Zur Demonstration hatte der Badische Landesfischerei- verband e.V. aufgerufen. Der Sprecher Stefan Rieble: „In einer bespiellosen Hetzkampagne versucht der NABU die Öffentlichkeit gegen die Fischer aufzubringen“.
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Bodensee-Fischer-Demo bei „34.Naturschutztage“ von BUND und NABU
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26. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MOBILITY, NATUR, POLITIK, SOZIALES, ÜBERLINGEN
Ehepaar Schlegel klärte über Manipulation von Nahrung auf –
Planwagen war Kommandozentrale der „Vita- Activa- Tour“
HEILIGENBERG. ds / fsf / 8000 Kilometer durch Europa über die Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Holland, Tschechien bis Norddeutschland, zogen die irischen Tinker- Pferde „Paddy“ und Marc“ den Demo- Planwagen von Maria und Markus Schlegel aus Heiligenberg am Bodensee. Eineinhalb Jahre klärten die 31-jährige Masseurin und der 33-jährige Bootsbauer auf großen Plätzen der Hauptstätte sowie Universitäten über Gefahren der Genmanipulation auf. Sie setzen sich für eine regionale, biologisch wirtschaftende Landwirtschaft ein. Das Wissen über Gentechnik haben sie sich durch Fachliteratur sowie internationale Kongresse angeeignet. Ihre Prämisse ist Verantwortung für den Verbraucher, wobei sie keine Landwirte noch Wissenschaftler sind. Der Öko- Trip durch den Süden Europas kostete mit zwei Pferdestärken an die 65.000 Euro, worin die Kosten für die Kutsche mit Überbreite, Pferdefutter sowie gut 88 Hufeisen enthalten sind.
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8000 Pferdekilometer für ein Europa ohne Gentechnik
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2. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, NATUR, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT
Größtes europäisches Berberaffenfreigehege sponsert Naturschutzprojekte –
Park bis 8. November geöffnet dann Winterpause bis 14. März 2010
SALEM. fsf / Die große alte Dame des Naturschutzes, Inge Sielmann, Ehefrau des verstorbenen Naturschützers Prof. Heinz Sielmann, – international bekannt geworden als Naturfilmer-, besuchte den Affenberg Salem im Bodenseehinterland. Der Grund der Stippvisite war die Naturschutzwoche auf dem größten europäischen Affenberg, besucht von über 300.000 Touristen im Jahr, wo die Parkleitung als Sponsor auftrat. Die Besucher bekamen zur Eintrittskarte gratis einen Chip im Wert von 1.Euro den sie in die Box der „Heinz Sielmann-Stiftung“ oder der algerischen Naturschutzorganisation „Amazer N’ Kefrida“ einwerfen konnten, die sich um die vom aussterben bedrohten Berberaffen in ihrem Heimatland kümmern.
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Inge Sielmann große alte Dame des Naturschutzes auf Affenberg Salem
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26. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, MEDIEN, NATUR, PROMIS, TOURISMUS
Norddeutsche Klassenlotterie erfüllt für zwei Wochen verpassten Berufswunsch –
Grand Seigneur des Design Luigi Colani ist Schirmherr der NKL- Image-Aktion
MAINAU / HAMBURG .fsf / Ein Gärtner-Praktikum auf der subtropischen Bodensee-insel Mainau machen die 62-jährige Dagmar Blome-Unger aus Wunstdorf / Niedersachsen sowie der 58-jährige Josef Wrase aus .Euskirchen / Eifel. Für zwei Wochen sind die über 50-jährigen Aussteiger, die sich einen Lebenstraum auf Zeit erfüllen, wobei die Natur im Vordergrund steht. Unter 1000 Bewerbern der Norddeutschen Klassenlotterie (NKL) wurden sie ausgewählt. Schirmherr der Aktion ist seit drei Jahren der umtriebige „Grand Seigneur“ des Designs Luigi Colani, der mit 82 Jahren drei Gastprofessuren in China hat. Die NKL übernimmt während des Praktikums die Kosten von Unterkunft sowie Lebensunterhalt.
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Gärtner-Praktikum auf der Mainau für „Lebenstraum-Aussteiger“
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21. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS
Für die Bodensee-Winzer ist 2009 ein Schicksalsjahr mit 60 Prozent Minus –
Für Graf Wilderich von Bodman ein Superlativ – für Markgraf zwei Drittel Ausfall durch Orkan
BODMAN / SALEM / HAGNAU. fsf / Die Weinlese 2009 ist in Baden gelaufen. Der Badische Weinbauverband gibt einen Ertrag von 1,15 Millionen Hektolitern bei 14.800 Hektar mit 23.000 Winzern an. Gegenüber der Vorjahresmenge liegt der Weinjahrgang bei 10 bis 15 Prozent Minus durch die extrem trockene warme Witterung. Für die Bodenseewinzer war es ein Schicksalsjahr. Über 60 Prozent der Anbaufläche von 578 Hektar wurden am 26. Mai durch orkanartige Stürme binnen einer halben Stunde zerstört. Der Ertrag ist mit 25.000 Hektolitern gegenüber dem Vorjahr mit 50.800 Hektolitern kläglich. Während Graf Wilderich von Bodman am westlichen Bodensee mit ältester Anbaufläche von einem Jahrgang der Superlative spricht, hat es den Markgrafen, den größten badischen Winzer am östlichen Bodensee, voll erwischt. Gut zwei Drittel der Anbauflächen mit Spitzenlagen wie Birnau, Meersburg und Bermatingen wurden zerstört. Betroffen ist auch die Lage in der Ortenau. Wurden bei der Weinlese in Salem im Durchschnitt 850.000 Liter eingefahren sind es jetzt gerade 500.000 Liter. Getroffen hat es auch den ersten Bio-Winzer vom Bodensee Heiner Renn vom Burgunderhof in Hagnau. Seit 20 Jahren verzichtet er auf systematische Pflanzenschutzmittel und setzt auf Kontakt- mittel (ökologischer Weinbau). Die Lese reduzierte sich hier von 20.000 auf gerade 2.000 Liter. Für den eigenständigen Winzer liegt der Schaden bei 100.000 Euro. Als Ersatz kauft er Müller- Thurgau Trauben vom Tuniberg ein.
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Weinlese in Baden bei 1,15 Millionen Hektolitern
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15. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, PROMIS, TOURISMUS
Jeton zur Rettung der Berberaffen in Algerien oder Naturschutz-
Ornithologe Prof. Dr. Peter Bertold auf Promotion für Biotop-Bodensee
SALEM .fsf/ Der Affen- berg Salem, größtes europäisches Affenfrei- gehege im Bodensee- hinterland, macht sich für die Heinz Sielmann-Stif- tung stark, einer der großen Naturstiftungen in Deutschland. Vom 19. bis 25. Oktober können die Besucher bei Eintritt in den 20-Hektar Park, in dem an die 200 Berber- affen leben, ent- scheiden ob sie ihren 1 – Euro Jeton der algerischen Naturschutzorganisation „Amazer N’ Kefrida“ geben, oder der Naturschutzstiftung, die seit dem Jahre 2005 mit Biotop-Verbund Bodensee in über 100 Einzelprojekte 1,5 Millionen Euro investieren. Bei der Pressekonferenz warb Prof. Dr. Peter Bertold, weltweit einer der führenden Ornithologen, lang- jähriger Leiter des Max Plank-Instituts, der Vogelwarte Radolfzell, für die Stiftung. Seit dem Jahre 2005 ist der emeritierte Wissen- schaftler Vorsitzender der Heinz Siel- mann-Stiftung, der Lenkungsgruppe Biotop-Bodensee. Im Ge- gensatz zur Natur bemüht sich die algerische Organisation, großteils Studenten, um den Erhalt der Berberaffen- Population, die in ihrem Heimatland geradezu ausgerottet wurden und immer wieder Tierhändlern zum Opfer fallen. Gleich der „Amazer N’ Kefrida“ hat sich der Besitzer von Affenberg Salem, der elsässische Baron Gilbert de Türckheim, vor über 30 Jahren entschieden die Berberaffen, die im Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste stehen und zu den stark gefährdeten Tieren gehören, zu retten. In seinen vier Parks am Bodensee, Frankreich und England leben an die 800 possierliche Makaken in Freigehegen. Das sind gut zehn Prozent des Weltbestandes. In den 80er Jahren wurden von hier Hunderte Berberaffen in ihre Heimatländer Algerien und Marokko ausgewildert um die Population aufzufrischen.
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Affenberg Salem kooperiert mit Heinz Sielmann-Stiftung
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12. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, NATUR, TOURISMUS, UMWELT
Sechs bis siebenjährige waren Affen, Löwen und Elefanten in wilder Natur –
Vorlage für das Spiel Rudyard Kiplings Welt- Bestseller
KONSTANZ. fsf / Sie keckerten wie Affen, brüllten wie Löwen und trompeteten wie Elefanten, die sechs bis siebenjährige Kindergruppe „Spatzen“ vom BUND im Palmenhaus Konstanz. Vorlage war dabei das weltberühmte Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Die Idee zu dem tierischen Vergnügen mit vermeint- lichen Schluchten, Wasserfällen und gefährlichen Pfaden sowie Tauziehen hatten Nicole Sauer und Michael Wronner, die aktiv beim Bund für Umwelt und Naturschutz sind. Die Spatzen sind die jüngste Jugend- gruppe, gefolgt von den Käfern, Spechten und Tennis der 10- bis 13-jährigen. Seit Jahren hat der BUND sein Quartier mit Büros im Palmenhaus. Der Erhalt des exotischen Palmenhauses mit 22 verschie- denen Pflanzen von der Dattelpalme, japanischer Wollmispel, Gummibaum bis Elefantenfuß geht gemeinnützig auf drei Gruppen wie der Bürgergemeinschaft Paradies, der Agenda-21 Gruppe Palmenhaus sowie dem Förderverein Palmenhaus zurück. Mit Gemeinderatsbeschluss von 1993 steht das Palmenhaus „konservativer Architektur“ mit Pflanzenbestand unter Denkmalschutz. Das exotische Palmenhaus ist für die Öffentlichkeit geöffnet.
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Konstanzer BUND-Spatzen im Palmenhaus-Dschungel
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10. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT
Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –
Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern
UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.
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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“
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31. August 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, NATUR, TOURISMUS, UMWELT
Für den SPIEGEL liegt die Bodensee-Metropole am Formaldehyd-See –
In der Jury: Vertreter von Touristik, Kultur, Werbung, Politik und Marketing
KONSTANZ. fsf / Die bundesweite bis internationale Häme sitzt, dabei hat der SPIEGEL in der Berichterstattung fälschlich noch einen draufgesetzt … und alle haben abgeschrieben. Seit Frühjahr hängen in ganz Deutschland an die 2500 Werbeplakate aus, wo es heißt „Konstanz die Stadt am H2O“, womit die Formel für Wasser, gleich Bodensee gemeint sein könnte, diese aber nicht ist. Der Student Harald Czugalla von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung hat die Umrisse des Bodensees mit einer fiktiven Molekül-Formel gefüllt, als grafische- plakative Darstellung wiedergegeben, was den SPIEGEL als deutsches Gewissen provoziert. Die intellektuelle Wochenzeitung fragt „Konstanz die Stadt am Formaldehyd?“ und macht sich generalisierend über die Elite-Uni – „Klein-Harvard am Bodensee“ lustig „Wir können alles außer Chemie“. Dabei unterläuft dem Schreiber ein Fehler, er setzt in der aufgezeigten Grafik den Winkel zur Verbindung falsch an. Und abermals geht ein Raunen durch die internationale Fachwelt der Chemie. Fakt ist, dass auf dem Werbeplakat „Konstanz die Stadt am „H2O“ ein Strich zu viel und für Formaldehyd einer zu wenig ist.
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„Konstanz die Stadt am H2O“ macht mit fiktiver Formel Plakatwerbung
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30. August 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, TOURISMUS
Parteiführer „Adonis“ hat vorzeitig geschmissen jetzt Neuwahl -
Seit 1976 größtes europäisches Berberaffenfreigehege im Bodenseehinterland
SALEM. fsf / Zeitgleich mit der Wahl zum Deutschen Bundestag wählen die Berberaffen auf dem größten europäischen Berberaffenfreigehege im Bodenseehinterland bei Salem ihren Anführer. Der 17-jährige „Adonis“ hat nach fünf Jahren vorzeitig die Regentschaft geschmissen. Jetzt wählt die „Gruppe F“ ab September, mit Beginn der Paarungszeit, einen neuen Chef. Zur Bewerbung stehen „Adonis“ jüngerer Bruder „Augustus“ sowie „Trikora und „Lentigo“. Wer es schafft, die meisten Seilschaften, wie in der menschlichen Politik, zusammen zu bringen, wird der neue Anführer von 80 Berberaffen und hat bei den Weibchen das Paarungsprivileg, wobei diese auf dem Platz der Mitte in der Überhand sind. Auf dem Affenberg Salem, gegründet 1976 und den Top 5 der Touristikveranstalter am Bodensee, leben auf 20 Hektar 200 Berberaffen in drei Gruppen. Oberster Herr ist der elsässische Baron Gilbert de Turckheim, der als Retter der Berberaffen gilt. Als diese in den Ursprungsländern in Marokko und Algerien vor der Ausrottung standen hat er in Kintzheim / Elsass, Salem / Bodensee-kreis, Rocamadour / Südfrankreich und Trentham / Mittelengland Affen-freigehege gegründet, wo heute mit circa 800 Tieren gut zehn Prozent des Welt-bestandes leben. Die Berberaffen, zugehörig den Makaken, stehen heute im Washingtoner- Artenschutzabkommen auf der Roten Liste der stark gefährdeten Tierarten.
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Bundestagswahl auf dem Affenberg Salem
Tags: Affenberg
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26. August 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, KULTURERBE, NATUR, TOURISMUS
Blumeninsel Mainau im Besucherrekord von über 15 Prozent -
Historische Konzilstadt Konstanz rechnet mit einem Plus von fünf Prozent –
KONSTANZ. fsf / Der Bodensee ist voll im Trend. Die Terrorangst, Schweinegrippe, Finanzkrise sowie vielfache Abzocke im Ausland lassen immer mehr Deutsche im „Ländle“ Urlaub machen. Man setzt auf Sicherheit. Bei der Bodensee-Erlebniskarte “All-inclusive” von Schifffahrt bis 180 Destinationen, vom Affenberg Salem bis Säntis, gibt es in der Zwischenbilanz ein Plus von fünf Prozent. Dabei war Ostern und Pfingsten ein Traumwetter. Die Blumeninsel Mainau meldet einen Besucherrekord von gut 15 Prozent Plus! Auch die Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) sprechen von einem Traumergebnis für ihre 14 Schiffe. Gleichfalls positiv sind für den Konstanzer Touristik- Chef Norbert Henneberger die Zahlen für die historische Konzil-Stadt. Die Zuwachsraten sieht er hier bei Minimum fünf Prozent, wobei die endgültigen Zahlen noch nicht vorliegen. Den Tourismus sieht der Fachmann in diesem Jahr durch die Extreme als Spätbucherjahr. Es wird spontan entschieden wohin es geht, wobei der Bodensee davon profitiert.
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Bodensee-Tourismus weiter im Trend – Deutsche bleiben im „Ländle“
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24. August 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MEDIEN, NATUR, REKORDE, SPORT, TECHNIK
60 Schäfer scherten im Rekord im Bodenseehinterland 980 Merino-Schafe –
Salemer Gastgeber Emanuel Gulde belegte mit 13 Minuten zweiten Platz
SALEM / BODENSEE- KREIS. fsf / „Scherer Go!“ hieß es bei der 12. Deutschen Schafschur- meisterschaft in Salem Buggensegel mit Veranstalter Landesschaf-zuchtverband Baden-Württemberg. Am Start mit dem Elektrorasierer 60 Schäfer aus ganz Deutschland, die die Aufgabe hatten im Rekord 980 einjährige Merino-Schafe zu scheren. Eingeteilt waren die Teilnehmer in Anfänger, Mittel sowie Profi. Gefragt waren Ge- schwindigkeit der Schurtechnik, Sauberkeit und Unversehrtheit der Tiere. Sieger wurde am Sonntag in der Profi-Klasse der 45-jährige Bayer Rainer Blümelhuber aus Bayern, der zum fünften Mal deutscher Schafschurmeister wurde. In 12 Minuten und 22 Sekunden scherte er acht Schafe. Den zweiten Platz belegte der 28-jährige Lokalmatador Emanuel Gulde mit 13 Minuten, dessen Familie Ausrichter des Wettkampfes waren. Die beste Frau war Stefanie Kauschus aus Sachen-Anhalt. In der Mittelklasse belegte sie den 3. Platz. Der jüngste Teilnehmer war der 15-jährige Sven Voigt aus Ettlenschieß bei Ulm. Am 19. bis 22. Juli 2010 will der deutsche Champion Rainer Blümelhuber bei der Schafschurweltmeisterschaft in England Wales gegen eine Konkurrenz von 20 Nationen antreten.
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Bayer Blümelhueber ist bester Deutscher Schafschurmeister
Tags: Buggensegel, Emanuel Gulde, Salem
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30. Juli 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SOZIALES, TOURISMUS
13-jährige des Bildungszentrums Salem gingen mit Landesstiftung auf Zeitreise -
Einbaum Fahren, Waffenherstellung und Pflügen mit prähistorischem Gerät wie vor 5000 Jahren
UNTERUHLDINGEN / SALEM .fsf/ Einen Tag Steinzeit lebten die Schüler des Bildungszentrums Salem, der Klasse 8b mit Direktor Emil Bauscher, bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Nach theoretischer Information über die Steinzeit durch Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel zogen sich die Schüler die Kluft vor 5000 Jahren, wie zu Zeiten von Ötzi” und “Uhldi”, an. Dann wurde die Klasse in Gruppen zum Einbaum Fahren auf dem Bodensee, Pflügen mit prähistorischem Gerät, Brennholz sammeln mit Holzkarren, Bauen von Weidezäunen, Schmuck- und Waffenherstellung und Feuermachen mit Schwunghölzern eingeteilt. Bei Kornfladen und Fisch traf man sich wieder beim Mittagessen. Studenten der Pädagogischen Fachhochschule Weingarten sowie der Universität Tübingen der Vor- und Frühgeschichte begleiteten das Projekt “Steinzeitwerkstatt- Ein Tag Steinzeit”, wobei es durch die Landesstiftung bezuschußt wird. Ab September ist die Zeitreise für Schulen aus Baden-Württemberg Programm bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Von den gut 300.000 Touristen im Jahr sind gut ein Drittel Schulklassen, die aus Frankreich, Schweiz, Österreich und Region kommen und vielfach in Landschulheimen oder Jugendherbergen kurzfristig ihr
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Schülerprojekt „Steinzeitwerkstatt“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen
Tags: Salem, Schule, Unteruhldingen
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