OBST ANBAU BODENSEE
16. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS, Salem
Alle Seminaristen aus der Gastronomie bestanden „Salemer Weinschule“ –
Auszeichnung als beste Weinnase, für beste Weinkarte sowie in Theorie
SALEM / BODENSEE. fsf/ Alle 18 Weinseminaristen haben bei Seiner Königlichen Hoheit dem Mark- grafen von Baden in Schloss Salem bestanden und dürfen sich zukünftig Weinnovizen nennen. Zur Auszeichnung tragen sie am Revers die Weinnadel mit Inschrift „Salemer Weinschule“ wobei sich das „S“ für Salem an einem Weinstock rankt. Drei von ihnen wurden als beste Weinnase, für die beste Weinkarte sowie beste theoretische Prüfung, geehrt. Die Seminaristen kamen aus der Gastronomie der nahen Region. Das Ziel war die berufliche Fortbildung. Prinz Bernhard von Baden, der Patron der „Salemer Weinschule“, verteilte die Zeugnisse an die Wein- novizen. Für die Auszeichnung mussten die Seminaristen fünf Tage pauken wobei der sechste Tag für die Prüfung war. Zur Theorie gehörte ein praktischer Teil in der regionalen Gastronomie. Vier hochkarätige Dozenten gaben Unterricht.
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Markgraf von Baden jetzt mit 18 Weinnovizen
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11. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, ÜBERLINGEN, Überlingen
20 Partner in Deutschland, Schweiz und Luxemburg unterstützen biologisch-dynamische Pflanzenzüchtung –
Verein Kultursaat mit zertifizierten Ökolandbetrieben contra genmanipuliertem Gemüse
ÜBERLINGEN / ECHZELL-BINGENHEIM .fsf / Mit „Fair- Breeding“ biologisch-dynamische Pflanzen- züchtung machen in Deutschland, Schweiz und Luxemburg 20 Geschäfte der Naturata- Gruppe und andere Bioläden Front gegen genmanipuliertes und pollensteriles Gemüse. Kooperationspartner ist der gemeinnützige Verein Kultursaat in Echzell-Bingen- heim dem 19 zertifizierte Ökolandbaubetriebe ange- schlossen sind wie der Ralzhof in Salem Tüfingen im Bodenseehinterland. Die Initiative geht aus von „Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V.“ Überlingen von den Gründern Heinz Knauss, Sibylle Kauf und Roland Majerus aus, wobei es darum geht elementare Gemüsesarten wie den Blumen- kohl in ihrer ursprünglichen (nachbaufähigen) Form zu erhalten, die vom Ökolandbau guten Gewissens verwendet werden kann. Bei der Naturkost- Leit- messe “Bio-Fach” in Nürnberg überreichte Heinz Knauss dem Geschäftsführer von „Kultursaat e.V.“ Michael Fleck einen Scheck über 12.500 Euro. Der Betrag kommt zustande durch eine freiwillige Abgabe der “Fair-Breeding”-Partner in Höhe von 0,3 Prozent ihres Verkaufsumsatzes aus Obst und Gemüse. Dabei haben sich die Partner auf zehn Jahre verpflichtet in biologisch-dynamische Pflan- zenzüchtung zu investieren ohne irgendwelche Rechte daraus abzuleiten. Diese einzigartige Partner- schaft von Einzel- bis Großhandel ist jetzt im dritten Jahr. Zwei Jahre benötigt der Blumenkohl von Aussaat über Jungpflanzenzucht, Feldanbau und Samenernte bist zur erneuten Aussaat des (dann einmalig selektierten) hochwertigen Gemüses. Im Herbst soll die erfste Sorte aus dem Projekt auf den Markt kommen der Blumenkohl ist praktisch das Logo von „Fair- Breeding”.
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Naturata Überlingen gründete vor drei Jahren „Fair- Breeding“
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1. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, OBST ANBAU BODENSEE
Im Winter 75 Brände mit 10.000 Litern aus qualitativen hochwertigen Bodensee-Obst –
Trester vom Bodensee in exklusiven Vinotheken sowie Nobel-Restaurants und auf der “MS Europa”
HAGNAU. fsf/ Seit 20 Jahren ist der 58- jährige Bio- Winzer Heiner Renn aus Hagnau am Bodensee unangefochten der „Deutsche König der Destilla- teure“. In der kalten Jahreszeit brennt er an die 10.000 Liter beste Maische aus Äpfeln, Williams-Birnen, Mirabellen, Zwetschgen, Sauerkirschen, Quitten, Holunder, Himbeeren und Trauben. Sein Brand aus Apfel Cox- Orange ist legendär. An die 150 Liter fasst die computergesteuerte Kolonen- Bren- nerei. Die Zusätze von Hefe und Säure beim Einmaischen sind eines seiner Geheimnisse. Seit 150 Jahren ist das Brennrecht auf dem Burgunderhof wobei die Kunst vom Vater Fritz, der noch eine herkömmliche Landwirtschaft unterhielt, auf den Sohn übergegangen. Zum „Deutschen König der Destillateure“ wurde Heiner Renn vom Journal „Feinschmecker” anlässlich der internationalen Wein- messe in Hamburg gekrönt. Seinen Titel verteidigt er seit zwei Jahrzehnten. Die Destillate gibt es nur in exklusiven Vinotheken sowie Nobel- Restaurants und auf der “MS Europa”, dem schönsten Kreuz- fahrerschiff der Welt. Auf seinen Erfolg angesprochen: „ In der Liebe zur Arbeit und Leidenschaft. Und vielleicht hat mir der Herrgott einen guten Gaumen und Nase gegeben“. Die Liebe zeigt sich im Me- daillensegen und Urkunden im Haus für edelste Destillate, besten Trester sowie Bio-Wein.
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Heiner Renn vom Burgunderhof Hagnau seit 20 Jahren „Deutscher König der Destillateure“
Tags: Hagnau
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1. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, SOZIALES, Soziales, Überlingen
Bei Ernte an die 80 Tonnen Wintergemüse in bester Demeter- Qualität
Verein vermarktet über GmbH im Laden Hofgut Rengoldshausen und Bio-Großhandel
ÜBERLINGEN / RENGOLDSHAUSEN. fsf/ Auf dem „Rengohof“ in Überlingen-Rengoldshausen läuft die Chicoree-Ernte in bester Demeter- Qualität auf Hochtouren. Der eigenständige Betrieb mit Fir- mierung „Gesellschaft zur Förderung der Jugend durch die Landwirtschaft e.V.“ erntet im Jahr an die 80 Tonnen Chicoree beziehungsweise gut 600.000 Blattpflanzen. Der Betrieb gehört mit zehn Hektar Aussaat sowie 600 qm Gewächshaus zu den fünf großen Anbaubetrieben in Deutschland, wobei sie sich einzigartig unterscheiden, das vitaminreiche Wintergemüse treibt nicht in einer Nährstofflösung aus sondern im Erdreich. Dadurch so der 49- jährige Fachmann Hanno Willasch, Vereinsvorstand sowie Betriebsleiter der Gärtnerei, bekommt der Chicoree eine leichte herzhafte Süße und entwickelt weniger Bitterstoffe. Der Verein als Gärtnerei geführt mit derzeit 18 Mitarbeitern gehört zum Kollektiv Rengohof, dem die Landwirtschaft mit zehn Mitarbeitern, der Samenbau mit zwei Mitarbeitern sowie das Landwirtschaftliche Grundjahr mit drei Mitarbeitern angehören. Bewirtschaftet werden zusammen an die 170 Hektar.
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Chicoree vom Bodensee- “Rengohof” ist einziger der im Erdreich wächst
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14. Februar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, Friedrichshafen, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE
Messe mit europaweiter Ausstrahlung rechnet mit 16.000 Besuchern plus -
FRIEDRICHSHAFEN (sig) – Ein Stelldichein der europäischen Obstbaubranche gibt es vom 19. bis 21. Februar auf dem Friedrichshafener Messegelände. Zur Messe „Fruchtwelt Bodensee“ kombiniert mit der „agrarwelt“ haben sich 318 Aussteller aus 13 Ländern angesagt und damit sechs Prozent mehr als vor zwei Jahren.
Europaweit gibt es in Sachen Obstanbau und Brennereiwesen, Erntemaschinen, Pflanzenschutz, Baumschulen, Hopfen, landwirtschaftliche Maschinen, Technik oder Direktvermarktung keine ver- gleichbare Plattform. Einzigartig ist auch das Tagungsprogramm. Integriert in das Messepaket sind unter anderem die 34. Bodensee-Obstbautage, der internationale Brennertag, das achte Brennerei-Seminar oder Verkostungsseminare zum Thema Destillate und Biere. Vorträge gibt es zum Thema Apfelproduktion unter Netz und Sonderschauen zu Edelbrand, Bier und Oldtimern. Bei der zurück- liegenden Frucht- und Agrarwelt, die im zweijährigen Turnus stattfindet, wurden 16 000 Besucher gezählt.
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Fruchtwelt und Agrarwelt vom 19. bis 21. Februar in Friedrichshafen
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23. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, Meersburg, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Erfindung Schweizer Farbe zeigt den Bodensee als Trinktemperatur an –
2009 Spitzenreiter bei Weinmessen mit Gold und Silber sowie bester Deutscher Betrieb
HAGNAU. fsf / Bei gut neun Grad Trinktemperatur ist der Bodensee in voller Größe blau und bei Zimmer- temperatur in weißer Silhouette in Miniatur. Mit welt- weit neuem Flaschenetikett mit Schweizer Farbe (Erfindung) wirbt der Winzerverein Hagnau für den Weißwein- Cuvee aus den Rebsorten Müller- Thur- gau, Weißburgunder und Bacchus, der Reblage Burgstall. Die Idee zu dem „Bodensee – der See“- Etikett auf satinierter Flasche kommt von Tobias Keck Verkaufs- und Marketingleiter beim Winzerverein Hagnau. Die Vorlage war für ihn eine rote Rose auf einer Spezialfolie, die sich nach Temperatur schließt oder öffnet. Der Winzerverein Hagnau, im Jahre 1881 von Pfarrer Heinrich Hans- jacob gegründet, heute mit 145 Hektar mit 105 Mitgliedern der größte Betrieb am Bodensee, war im letzten Jahr bei Auszeichnungen internationaler Spitzenreiter. Bei Frühling und Sommervereine gab es vom Badischen Weinbauerverband e.V. in Freiburg viermal Gold für den Hagnauer- Burgstall, im Mai folgten drei Goldmedaillen für den Winzersekt sowie der Inter- nationale Müller- Thurgau-Preis 2009 mit 1.Platz für den 2008er Hagnauer Burgstall Müller- Thurgau Spätlese. Bei der Vorstellung der Premium- Weine 2008 im Juni holte Kellermeister Herbert Senft vom Winzerverein Hagnau für alle fünf Spätburgunder-Rotweine Gold. Beim Inter- nationalen Weinpreis „Mundusvini 2009“ im September mit Ein- gabe von 5726 Weinen aus aller Welt wird der Winzerverein Hagnau als bester deutscher Erzeuger mit höchster Durchschnittspunktzahl aller Deutscher Betriebe ausgezeichnet. Es gibt zweimal Gold sowie dreimal Silber und vier Auszeichnungen für über 80 Punkte. Im November gibt es bei der weltgrößten Weinmesse, der „AWC Vienna Wien 2009“, von 9000 Weinen aus aller Welt, dreimal Gold sowie fünfmal Silber.
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Winzerverein Hagnau mit weltweit einzigartigem Flaschenetikett
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18. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MUSIK, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS, Tourismus
Bio-Winzer Heiner Renn und Hauptkommissar Gotthardt Weiß singen deutsche Volkslieder
Viermal im Jahr Auftritt im Gwandhaus bei Gästeabenden in Winzerkluft mit Lederschürze und Krug
HAGNAU / STUTTGART .fsf / Bei der größten euro- päischen Tourismus-Messe, der CMT in Stuttgart, treten am Donnerstag den 21. Januar die „Sin- genden Kellermeister“ aus Hagnau am Bodensee in Winzerkluft in Lederschürze mit Krug auf. Der 58- jährige Heiner Renn ist der erste Biowinzer am Bodensee sowie „König der Destillateure“ und der Sangeskollege, der 57- jährige Gotthardt Weiß ist von Beruf Hauptkommissar sowie im Ehrenamt 2. Vorsitzender vom Tourismusverein Hagnau. In A- Cappella, in Stimmlage zwischen Tenor und Bass, singen sie seit 15 Jahren viermal im Jahr an Gäste- abenden im Hagnauer Gwandhaus alte deutsche Volkslieder. Zu ihren Stücken gehört „Die Fischerin vom Bodensee“, „Wenn der Wein blüht“ , „Wo auf des Tales schmalen Wegen“ und andere. Ihr Reper- toire umfasst 30 Liedstücke. Im alemannischen Dialekt unterhalten sie die Gäste über Histörchen vom Bodensee, über Winzer- und Fischeralltag der Heimatgemeinde Hagnau, wo im letzten Jahr 200.000 Übernachtungen gezählt wurden. Heiner Renn und Gotthardt Weiß verstehen sich als Stimmungs- macher für Gemütlichkeit und Geselligkeit, sind sie doch beide selber Vermieter im florierenden Tourismusgeschäft. Der eine ist Inhaber vom „Burgunderhof“ mit Blick über den Bodensee und der andere firmiert unter „Ferien-Residenz Weiß“.
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„Singende Kellermeister“ aus Hagnau bei der CMT in Stuttgart
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21. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS
Für die Bodensee-Winzer ist 2009 ein Schicksalsjahr mit 60 Prozent Minus –
Für Graf Wilderich von Bodman ein Superlativ – für Markgraf zwei Drittel Ausfall durch Orkan
BODMAN / SALEM / HAGNAU. fsf / Die Weinlese 2009 ist in Baden gelaufen. Der Badische Weinbauverband gibt einen Ertrag von 1,15 Millionen Hektolitern bei 14.800 Hektar mit 23.000 Winzern an. Gegenüber der Vorjahresmenge liegt der Weinjahrgang bei 10 bis 15 Prozent Minus durch die extrem trockene warme Witterung. Für die Bodenseewinzer war es ein Schicksalsjahr. Über 60 Prozent der Anbaufläche von 578 Hektar wurden am 26. Mai durch orkanartige Stürme binnen einer halben Stunde zerstört. Der Ertrag ist mit 25.000 Hektolitern gegenüber dem Vorjahr mit 50.800 Hektolitern kläglich. Während Graf Wilderich von Bodman am westlichen Bodensee mit ältester Anbaufläche von einem Jahrgang der Superlative spricht, hat es den Markgrafen, den größten badischen Winzer am östlichen Bodensee, voll erwischt. Gut zwei Drittel der Anbauflächen mit Spitzenlagen wie Birnau, Meersburg und Bermatingen wurden zerstört. Betroffen ist auch die Lage in der Ortenau. Wurden bei der Weinlese in Salem im Durchschnitt 850.000 Liter eingefahren sind es jetzt gerade 500.000 Liter. Getroffen hat es auch den ersten Bio-Winzer vom Bodensee Heiner Renn vom Burgunderhof in Hagnau. Seit 20 Jahren verzichtet er auf systematische Pflanzenschutzmittel und setzt auf Kontakt- mittel (ökologischer Weinbau). Die Lese reduzierte sich hier von 20.000 auf gerade 2.000 Liter. Für den eigenständigen Winzer liegt der Schaden bei 100.000 Euro. Als Ersatz kauft er Müller- Thurgau Trauben vom Tuniberg ein.
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Weinlese in Baden bei 1,15 Millionen Hektolitern
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10. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT
Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –
Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern
UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.
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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“
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25. September 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, MEERSBURG, MUSIK, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Hagelsturm von Mai brachte Spitalkellerei Konstanz Totalschaden –
Mit Wahlzettel 50 Prozent Nachlass für badischen Suser und Zwiebelkuchen
KONSTANZ. fsf/ 50 Prozent Preisnachlass gibt es am Samstag und Sonntag bei Vorlage des amtlichen Wahlzettels beim 38. Konstanzer Suserfest auf Zwiebelkuchen und Zwiebeldinnerle. Dabei wird erstmalig kein Konstanzer Suser ausgeschenkt. Die Spitalkellerei meldete im Mai Hundert Prozent Totalschaden. Ein Hagelsturm hatte die 18 Hektar Rebhänge in Konstanz mit Lage „Sonnenhalde“ sowie in Meersburg der „Haltnau“ zerstört. Jetzt bieten beim Suserfest die Gastronomen „Neigeschmenkten“ von badischen Winzern, was einmalig in der Weinbaugeschichte ist, an. Die vermeintliche Konkurrenz hilft mit 800 Litern Weißen Suser Müller- Thurgau und 300 Litern Roten von Hex von Dasenstein aus. Das Konstanzer Suserfest ist in der Bodensee-Metropole eine Touristenattraktion. Zehn bekannte Gastronomen bieten von der Marktstätte bis Obermarkt, mit einer Tischlänge von gut 200 Metern und gut 560 Sitzplätzen, wobei es mehr ein Durchlauffest ist, badische Spezialitäten an. Zur Unterhaltung spielen örtliche Musikgruppen.
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Kein Konstanzer Suser für Konstanzer Suserfest
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30. September 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Apfelkönigin Ann-Katrin Wirth stellt am 12.Oktober knackige Äpfel vor -
5000 Jahre alte Steinzeit-Äpfel aus dem Bodensee sind Sensation
UNTERUHLDINGEN.fsf/ Knackig bis steinhart” geht es am 12. Oktober beim ersten „Steinzeit-Apfelfest” der Pfahlbauten Unteruhldingen zu. Die Bodensee-Apfelkönigin Ann-Kathrin Wirth präsentiert mit der Obstbauererzeugergemeinschaft Bodensee sowie den Produzenten Bodensee-Obst und dem Kompetenz-zentrum Bavendorf das Obst von Birne bis Apfel. Als Highlight stellen die Pfahlbauten Unteruhldingen die ältesten Äpfel der Welt, aus dem Zeitraum 1000 bis 3900 Jahre v. Chr., aus. Es sind archäologische Funde aus den Pfahlbau-Siedlungsschichten des Bodensees vor Bodman, Sipplingen, Unteruhldingen, Wangen und Hagnau. Über Jahrtausende waren die getrockneten Äpfel im Seegrund luftdicht abgeschlossen, hier mutierten sie zu Walnussgröße in Stein. Nach Aussage des Leiters der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel zeigen die Funde, dass selbst die Steinzeitmenschen wert auf Vitamine legten, wobei sie sich im Winter einen Vorrat von getrockneten Äpfeln zulegten. Für Schöbel haben die Steinzeit-Äpfel einen ungeheuren Wert, weisen sie doch auf die über 100 Pfahlbau-Siedlungen im Bodensee hin, die jetzt auf Betreiben der Schweizer Bundesregierung unter Mithilfe von Museen und Denkmalämtern aus sechs Ländern von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und damit geschützt werden sollen.
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„Steinzeit-Apfelfest“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen
Tags: Apfelfest, Bodensee-Obst
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29. September 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Unteruhldinger Gastronom Vincenzo Martorana ist ein findiger Pizza-Bäcker
Im Juli war die Pfahlbau-Pizza mit Zutaten wie vor 5000 Jahren der Renner
UNTERUHLDINGEN.fsf/ Im Juli war der 51-jährige italienische Gastronom Vincenso Martorano von Restaurant „Il Pavillone” in Unteruhldingen am Bodensee, mit Spitzenlage direkt gegenüber den weltberühmten Pfahlbauten Unteruhldingen, die im Jahr von über 300.000 Touristen besucht werden, mit einer Pfahlbau-Pizza der Renner. Belegt war diese mit Naturalien, inklusive Teig, die es schon in der Steinzeit vor gut 5000 Jahren gab. Jetzt folgt die Apfel-Pizza, die die Apfel königin Kathrin Wirth auf Hefe-Pizzateig mit Boscop- Äpfeln mit Quittenpüree und Zimtzucker präsentiert beziehungsweise probiert. Die lukul- lische Apfel-Pizza wird im „Il Pavillone” während der Obsternte im Oktober angeboten. Mit der Apfel-Pizza, nicht gleich Apfelkuchen, will der Gastronom den deutschen Apfel schmackbarer machen, kommt doch jeder dritte gekaufte Apfel in Deutschland vom Bodensee, wo die Ernte bei 300.000 Tonnen liegt.
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Bodensee- Apfelkönigin Kathrin Wirth präsentiert die erste Apfel-Pizza
Tags: Bodensee-Obst, Restaurant
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28. Juli 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Größtes Archo- Freilichtmuseum setzt auf historische Events-
Jetzt Sommerprogramm für Kids mit Steinzeit „Uhldi“
UNTERUHLDINGEN. fsf/ Mit Schwertern und Speeren schlugen die „Uhllfinger“- Alemannen beim 18. Museumsfest der Pfahlbauten Unteruhldingen am Wochenende aufeinander ein, während die Gruppe „Lebendige Geschichte“ aus Duisburg friedlich auf der Plattform der Bronzezeit Kleider aus Zeiten der Kelten vorstellten. Dazu ge-hörte auch die vermutlich erste Hose, aus Zeit dem fünften und ersten Jahrhundert vor Chr., die ein freundlicher dicklicher „Schlumpf“ mit geknickter Zipfelmütze vortrug. Das Event-Konzept der Pfahlbauten Unteruhldingen, die am 31. Juli gegen 10 Uhr den 12 Millionsten Besucher erwarten, kommt an beziehungsweise ist der Renner. Zum Museumsfest kamen an zwei Tagen an die 5000 Besucher.
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Die Alemannen Stars bei 18.Unteruhldinger Pfahlbaufest
Tags: Museum
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24. März 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MEDIEN, MEERSBURG, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS
20-jährige ist in der Lehre bei größtem deutschen Privatwinzer SKH Max Markgraf von Baden-
Lehrziel Diplom der Weinwirtschaft Heilbronn- Gaisenhof
MEERSBURG. fsf/ Zur 34. Bodensee-Weinprin- zessin wurde die 20-jährige Bürgermeister- Tochter Katharina Simon im Meersburger Neuen Schloss gekrönt. Die badische Weinkönigin Andrea Köninger setzte ihr die Insignien auf. Für die Jahre 2008/9 vertritt die 20-jährige aus dem Deggenhauser Tal (Bodenseehinterland) 25.000 badische Winzer-Familien mit 566 Hektar, auf Messen, politischen Empfängen, Degustationen und anderen Veran- staltungen. Sie ist im zweiten Lehrjahr bei Seiner Königlichen Hoheit Max Markgraf von Baden (Schloss Salem), dem größten privaten deutschen Winzer. Ihr Berufswunsch ist ein Diplom der Internationalen Weinwirtschaft in Heilbronn- Gaisenhof. Mit Vorliebe trinkt sie einen lieblichen Weißwein, was konträr dem Bodensee ist, hier wird mehrheitlich Blauer Spätburgunder Rotwein angebaut.
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Bürgermeister- Tochter Katharina Simon ist 34. Bodensee-Weinprinzessin
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12. Oktober 2007 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, OBST ANBAU BODENSEE
- 2007 Rekordernte Obsternte mit 30 Prozent Plus –
- Jahresernte umrundet mit 1,5 Milliarden Äpfeln die Erde
TETTNANG. fsf/ „Knackige“ 19 Jahre jung ist die Markdorferin Ann-Kathrin Wirth. Sie ist die fünfte Bodensee- Apfelkönigin, die mit ihren Prinzessinnen Annika Wirth aus Berg sowie Anna Stotz aus Ettenkirch an die 1200 Obstbauern aus der Bodenseeregion mit 7.000 Hektar Anbaufläche repräsentiert. An ihrem Geburtstag wurde die Apfelkönigin mit goldener Apfel-Krone gekrönt. An die 1000 Gäste applaudierten. Sie und ihr Hofstatt werden für zwei Jahre für den Bodenseeapfel bei Messen wie der „Fruit Logistica“ in Berlin, der Fachmesse für Obst und Gemüse sowie der Biofach in Nürnberg und anderen Werbung machen.
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Fünfte Bodensee- Apfelkönigin Ann-Kathrin Wirth kommt aus einer Obstbauernfamilie
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