PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN
30. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, RECHT, TOURISMUS
Kranke Rentnerin Barbara M-K aus Engen über Darlehen mit 77.700 Euro in den Sozialstand gezockt -
Als „Staatssekretär“ Bodensee-Liebesinsel vor Radolfzell an leichtgläubigen Heizungsbauer verkauft?
KONSTANZ / TENGEN. fsf / Am Dienstagnachmittag 31. August steht der gerichtsbekannte Thomas Vogel aus Tengen vor dem Landgericht Konstanz. Im Zivilprozess geht es um 77.700 Euro, die der 46-jährige einer kranken Rentnerin aus Engen bis in den Sozialstand abgegaunert hat. Hintergrund ist der Picasso-Fälscher Prozess von 2007. Internationale Schlagzeilen machte der Vorbestrafte im Ja- nuar dieses Jahres als Verfolger des österreichischen Verliesopfers Natascha Kampusch. Er behaup- tete von der jungen Frau Sex-Videos zu besitzen und die Mutter Brigitte Sirny wäre Mittäterin der acht- jährigen Entführung. Von der Illustrierten Stern wollte er für die vermeintlichen Beweise 200.000 Euro. Nach einem internationalen Ermittlungsverfahren erklärte der Grazer Oberstaatsanwalt Thomas Mühl- bacher, dass die angeblichen Beweise durchweg „erstunken und erlogen sind“ und es Aufgabe der Konstanzer Justiz ist Anklage zu erheben, da der Tatbestand von deutschen Boden ausging. Vordem machte Vogel als vermeintlicher Staatssekretär eines wirren King Marduk aus Tübingen in der Boden- seeregion Schlagzeilen. Hier wurde die deutsche Exklave Büsingen okkupiert und der Bürgermeister abgesetzt. Terrorisiert wurde die Bodenseeinsel Mainau und die Pfahlbauten Unteruhldingen sowie andere Touristik-unternehmen am Bodensee. Geradezu erpresserisch wurde das Vermögen des Pfahlbauvereins gefordert. Noch in den Ermittlungen ist der mögliche Verkauf der Liebesinsel vor Radolfzell an einen Heizungsbauer aus Überlingen am Ried, der hierfür zum Hofmeister von King Marduk ernannt wurde. Für die Insel sollen 130.000 Euro gezahlt worden sein. Ein Insider: „Vogel hat den Heizungsbauer mit mindestens 300.000 Euro gerupft, derzeit kommen seine Oldtimer dran“.
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Picasso-Fälscher und Kampusch- Verfolger Vogel vor Konstanzer Landgericht
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3. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, Schweiz, TOURISMUS
Susanne Rühling spielt auf ältestem Musikinstrument der Schweiz aus Römersiedlung Eschenz –
Dr. Thomas Olesch spielt auf Bronzeflöte von Hagnau- Burg mit Datierung 900 bis 800 v. Christi
UNTERUHLDINGEN. fsf / Ein Eröffnungskonzert zu einer Woche „Archae-X Tage“ bei den Pfahlbauten Unteruhldingen bis 6. August gaben Historiker, Archäologen und Instrumentenbauer auf archäolo- gischen Funden aus dem Bodensee. Die antike Gruppe „Romana Musica“, die Archäologin Susanne Rühling, spielte auf der Rekonstruktion des ältesten Schweizer Musikinstruments, einer Panflöte mit sieben Pfeifen, die im Abraum in der Römersiedlung 2003 in Eschenz gefunden wurde. Das gut er- haltene Instrument datieren die Dendrochronologen (Holzbestiimmung) auf 200 bis 300 Jahre nach Christi. Älter ist die bronzezeitlichen Flöte von Dr. Thomas Olesch die 1986 im Obersee vor Hagnau- Burg gefunden wurde. Das Original wird auf 900 bis 800 v. Chr. geschätzt. Mit dabei auf dem Konzert auf Steg der Pfahlbauten mit Leier und einer Doppeloboe Mitglieder der Gruppe „Musica Romana“, der Fran-zose Jean Loup Ringot mit Flöten und Schalmeien sowie .der Steinzeitaufmischer „Blumammu“, der umtriebige Medienberater Hartmut Albrecht aus Aachen. Über die Woche ist er der spannende Show- Man von Schamane bis Trommler bei den Pfahlbauten. Zur Eröffnung zerlegte er mit „Steinzeit-Uhldi“ Mathias Krauß aus Esslingen vor Besuchern mit prähistorischen Messern aus Feuerstein einen Hirsch.
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Zur Eröffnung der „Archae-X Tage“ bei Pfahlbauten ein Platzkonzert mit Funden aus dem Bodensee
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30. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, THEATER, TOURISMUS
Prähistorische und antike Musik sowie Steinzeitaufmischer „Blumammu“ -
Experimentalarchäologe zerlegt bei Museumsfest Hirsch mit Steinzeitwerkzeug
UNTERUHLDINGEN. fsf / Der Schamane „Blumam- mu“, der Steinzeitaufmischer Hartmut Albrecht aus Aachen, ist wieder da. Am Sonntag gegen 14,30 Uhr zerlegt er bei Museumsfest der Pfahlbauten Unteruhldingen, bei Aktion „Archae- X“, mit steinzeitlichem Werkzeug einen Hirsch. An Sonntag den 1. August sowie Montag den 2.August gibt es prähistorische sowie antike Musik. Ein Höhepunkt ist hier- bei die internationale renommierte Gruppe „Musica Romana“. Die Gruppe besteht aus Historikern, Archäologen sowie Instrumentenbauern. Susanne Rühling spielt auf der Nachbildung einer römi- schen Panflöte, dem ältesten erhaltenen Musikinstrument der Schweiz. Auf einer bronzezeitlichen Flöte, Nachbildung eines archäologischen Fundes vor Hagnau im Bodensee, spielt Dr. Thomas Olesch. Jean Loup Ringot gibt Kostenproben von Flöte und Schalmeinen sowie Erläuterungen. Höhe- punkt des Museumsfestes ist am 1. August gegen 20, 30 Uhr das Abendkonzert mit historischer Musik aus mehreren Jahrtausenden auf der Pfahlbaubühne. Für den Event sind die Pfahlbauten illuminiert.
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Aktion „Archae-X“ am 1.und 2.August bei Pfahlbauten Unteruhldingen
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30. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KREUZLINGEN, LINDAU, MEERSBURG, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Das Original-Monopoly erstmals als Bodensee-Edition – Die schönsten und bekanntesten Orte rund um den Bodensees bestimmen das Spiel.
BODENSEE.redak./ Überlingen steht zum Ver- kauf, Lindau wird privatisiert, Singen wechselt seinen Besitzer und die Weiße Flotte gibt es plötzlich günstig zu kaufen. Was sich nach einem Ausverkauf am Bodensee anhört, wird jetzt Wirklichkeit – im neuen Bodensee-Monopoly. Der Düsseldorfer Spiele- verlag Winning Moves bringt mit dem Bodensee-Monopoly eine Regionaledition des beliebten Spiele- klassikers heraus. Ein Original-Mono- poly mit dem Flair des 3-Länder-Sees. Zwischen Allensbach und Wasserburg wird Monopoly jetzt so authentisch wie nie: Städte und Gemeinden kaufen, Häuser bauen, Hotels ersteigern.
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Bodensee-Monopoly: Bauen Sie Ihr Hotel zwischen Lochau und der Insel Reichenau
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22. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Vorführungen, Konzert und Aktionen Anfang August in den Pfahlbauten Unteruhldingen
UNTERUHLDINGEN. red./ Eine Reise in die Frühge- schichte der Musik können Besucher der Pfahl- bauten am Bodensee vom 1.-2. August antreten. Beim Museumsfest am 1. August treten von 10.00 bis 18.30 Uhr Musiker auf, die mit originalgetreu nachgebauten Instrumenten die Musik der Vergan- genheit wieder zum Leben erwecken. Die Grundlage dafür sind Funde von Ausgrabungen und Bildquel- len, die uns spannende Einblicke in die Musikge- schichte liefern. Die international renommierte Gruppe „Musica Romana“, die sich auf antike Musik spezialisiert hat, gibt mehrfach am Tag Kostproben ihres Könnens. Das Ensemble, zu dem Historiker, Archäologen und Instrumenten- bauer gehören, versteht es, die Zuhörer für die Musik aus längst vergangenen Tagen zu faszinieren. Susanna Rühling spielt auf der Nachbildung einer römischen Panflöte, des ältesten erhaltenen Mu- sikinstruments der Schweiz. Dr. Thomas Olesch flötet auf der Nachbildung eines Bronzezeitinstru- ments aus Hagnau am Bodensee. Wer sich für alte Flöten und Schalmeien interessiert, bekommt Informationen und musika- lische Kostproben bei Jean Loup Ringot. Höhepunkt des Museumsfestes am 1.8. ist das Abendkon- zert mit historischer Musik aus mehreren Jahrtausenden, das für einen stimmungsvollen Sommer- abend sorgen wird. Für die musikalische Klangreise gibt es Erläuterungen zu den Instrumenten und Stücken. An diesem Abend werden die Pfahlbauten eigens illuminiert, ehe sie sich ab 20.30 Uhr für das Konzert zur Musikbühne wandeln.
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Experimente und Musikarchäologie am Bodensee –
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4. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, MUSIK, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, Schweiz, TOURISMUS
Bei Pfahlbauten Unteruhldingen „2 Archae X Tage“ mit Schamane, Experimentalarchäologen und Webkunst der Kelten –
Schweizer Schulklasse aus Adliswil sang mit „Blumammu“ Rock und Kinderlieder im ARD-Steinzeitdorf
UNTERUHLDINGEN / AACHEN / ADLISWIL. fsf / „Steinzeitaufmischer“ bei „2 Archae X Tage“ bei den Pfahlbauten Unteruhldingen war der Aachener Mediengestalter Hartmut Albrecht, der im Nebenberuf „Blumammu“ der Schamane oder Steinzeitjäger wie vor 15.000 Jahren ist. Mit einer Schweizer Schul- klasse aus Adliswil bei Zürich, Jugendlichen zwischen 9 bis 13 Jahren, die derzeit auf Freizeit am Bodensee sind, sang er auf Steinzeit „Rock me“ von den Queen sowie Kinderlieder wie „alle meine Entchen“. In musischer Begleitung Hörner sowie Trommeln. Mit dabei bei zwei Tagen Experimen- talarchäologie der „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss. Seit 20 Jahren ist er bei den Pfahlbauten Unter- uhldingen tätig. Nach dem Gletschermann „Ötzi“ ist er international der bekannteste Vertreter der Steinzeit in Kleidung wie vor 5000 Jahren. Bei 600 Grad brannte er in einem Erdloch Tonkrüge. Dabei auch der Experimentalarchäologe Hannes Widmann aus Blaubeuren. Er stellte steinzeitliche Werk- zeuge sowie Materialien vor. Zur Herstellung eines Grasumhanges reichte es aufgrund des Regen- wetters nicht. Auf der Bronzeplattform hatte Sylvia Crumbach aus Duisburg ihren Stand aufgemacht und zeigte die Herstellung von Keltenkleidern wie vor 2000 Jahren aus Naturfasern.
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Aachener Mediengestalter Hartmut Albrecht ist der „Steinzeitaufmischer“
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2. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, MOBILITY, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SPORT, TOURISMUS
21,1 Kilometer durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands –
10 Kilometer Nordic- Walking und Kids-Run 1,2 Kilometer
UNTERUHLDINGEN.red. / Am 05. Juni 2010 fällt in Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee der Start- schuss zum 5. Uhldinger Pfahlbau Marathon mit den Wettbewerben Halbmarathon (21,1 km), Volks- lauf (10 km), Nordic Walking (10 km) und Kids Run (1,2 km). Nicht umsonst wirbt der Veranstalter mit dem Slogan Lauf durchs Paradies. Führt doch die Strecke an vier der schönsten Sehenswürdigkeiten der Bodenseeregion vorbei. Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Schloss Salem, der Affenberg Salem und die Klosterkirche Birnau sind Streckenabschnitte, die das Laufen zu einem besonderen Erlebnis machen. Neben dem sportlichen Anreiz wird auch einiges für die Zuschauer geboten: Es wird wieder Stände rund um das Thema Gesundheit und Sport geben sowie ein Gewinnspiel mit tollen Preisen. Der Fan-Bus bringt die Zuschauer direkt nach dem Start in Unteruhldingen zum Schloss Salem, wo die Läuferinnen und Läufer bei ihrem Lauf durch die Schlossanlage angefeuert werden können.
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5. Uhldinger Pfahlbau Marathon am Samstag
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31. Mai 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Hartmut Albrecht alias “Blumamu” führt in die Welt der Schamanen vor 15.000 Jahren -
Von Musik bis Alleskleber der Steinzeit aus Birkenteer bis Kochen in der Grube
UNTERUHLDINGEN.red / Am 3. und 4. Juni zeigen Archäotechniker bei den „2. ARCHAE-X Tagen“ im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee von 10 Uhr bis 18.30 Uhr, wie prähistorische Experi- mente durchgeführt und neue Ergebnisse zur Vorgeschichte gewonnen werden. Hartmut Albrecht alias „Blumammu“ führt in die Welt der Schamanen vor 15000 Jahren ein. Wie hat man damals Musik gemacht und warum ist in einer Grube gekocht worden? Wie der Alleskleber der Steinzeit aus Birken- teer hergestellt wurde, erfahren Neugierige im Experi- mentierbereich. Die farbenfrohe Welt der Kleider vor 2000 Jahren vermitteln Textilspezialisten. Sie stellen die Mode der Kelten dar und illustrieren, wie die Menschen ihre Kleider hergestellt haben. Noch bis 5. Juni wird in den Pfahlbauten das Mitmach- programm „SteinzeitAktiv“ für Familien angeboten (durchgehend 10.00-18.00 Uhr). Beim Feuer machen lernen die jungen Besucher 6000 Jahre alte Techniken der Menschen kennen und dürfen selbst mit ausprobieren. Geöffnet sind die Pfahlbauten bis September täglich 9 von 19 Uhr. www.pfahlbauten.de
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„ARCHAE-X“ – Experimente der Archäologie in den Pfahlbauten Unteruhldingen
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24. Mai 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KULTURERBE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Lebendiges Museum mit Fischfang 8000 v. Chr. bis bäuerliches Lagerleben mit Treveromagos –
Tausende Besucher in Mehrzahl Schweizer bei zwei Tage Experimente der Archäologie
UNTERUHLDINGEN. fsf / „Archae- X“ Experimente der Archäologie hieß es an Pfingsten bei den welt- berühmten Pfahlbauten Unteruhldingen. Die Mehrzahl der interessierten Besucher waren Schweizer. Hier bedingt durch den federführenden Antrag UNESCO-Weltkulturerbe in Paris für Pfahlbausied- lungen in sechs Alpenländern, wobei die Schweiz in 15 Kantonen führend ist. Der 42-jährige Küsten- fischer Jörg Nadler aus Schleswig, der als Neben- erwerb in der Experimentelen Archäologie, eine lebendige Geschichtsvermittlung von 8.000 v. Chr. bis ins 19. Jahrhundert vermittelt, hatte in Unter- uhldingen steinzeitliches Angelgerät von der Fischsperre, Schlinge, Reuse bis Harpune ausgestellt. Den Fischfang zu demonstrieren ging nicht, da er keine entsprechende Lizenz für den Bodensee hatte. Es blieb bei gestellten Aufnahmen im Einbaum. Von Interesse war der Schussapparat des 42-jähr- igen Thomas Lessig- Weller vom Museum „Die Kel- tenwelt am Glauberg“, der einen Ebenholzbogen mit Schussweite von 40 Metern ersetzte. Mit einem Fallgewicht von 1913 Gramm aus Höhe von 73 Zentimetern durchschlug die Bronzespitze Materialien wie Leder und Bronze und blieb im Linothorax, einem Leinengewerbe gestärkt mit Hautleim, wie ihn mit Rüstung Alexander der Große trug, stecken beziehungsweise unversehrt.´Die 75-jährige Archä- Pädagogin Anne Reichert aus Ettlingen stellte Naturfasern aus Brennnessel, Flachs, Hanf und anderen Materialien aus. Erfolg hatte sie als Coach bei der weltbekannten SWR Doku- Serie „Das Experiment – Leben wie vor 5000 Jahren“. Sie kleidete Ingo und Hennig mit Archä- Schuhen ein, die auf Spuren von Ötzi ohne Kompass die Alpen überquer- ten. Für „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauß hat sie nach Vorlage archäologischen Ausgrabungen von Sipplingen sowie Wangen / Hemmenhofen seinen Basthut rekonstruiert. Mit gleich 14 Personen war die Kelten-Gruppe von Friedrich Egberink aus Otzenhausen aus dem Nordsaarland gekommen, hier nicht in kriegerischer Absicht sondern als bäuerliche Handwerker. Sie nennen sich Treveromagos um die Zeit Spätlatene 200 bis 100 Jahre vor Chr.
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„Archae- X“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen von der Steinzeit bis Kelten
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12. April 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, REKORDE, TECHNIK, TOURISMUS, WETTER
Orkanartige Böen mit 156 Stundenkilometern zerstörten Häuser der Stein- und Bronzezeit –
Haus von „Steinzeit – Uhldi“ blieb als wissenschaftliches Experiment im Bodensee
UNTERUHLDINGEN. fsf/ Mit modernster 3D- Laser- technik vermisst der Vermessungsingenieur Christian Bühler von der Firma ArcTron bei den Pfahl- bauten Unteruhldingen die Sturmschäden vom 26. Mai 2009. Gegen Mittag fegten orkanartige Böen mit 14 Windstärken mit 156 Stundenkilometern aus dem Thurgau über den westlichen Bodensee. Das Hornstaad- Haus der Jungsteinzeit, das über Jahre das Zuhause von „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss, dem Esslinger Ex- Physikstudenten war, wurde völlig zerstört und ins Wasser gedrückt. An- dere Häuser, Rekonstruktionen der Stein- und Bron- zezeit, wurden in ihren Fundamenten versetzt und Dächer abgedeckt. Die Museumsleitung entschied das völlig zerstörte Pfahlbauhaus als wissen- schaftliches Experiment im Wasser liegen und verrotten zu lassen. Nach über einem Jahr stellt sich jetzt die Frage was ist aus den Bestandteilen wie Holz- pfählen, Schilfdachdeckung und Lehmschüt- tung an den Wänden geblieben? Die Beantwortung ist für die archäologische Pfahlbauforschung sowie der Rekonstruktion elementar wichtig.
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Modernste Lasertechnik vermisst bei Pfahlbauten Unteruhldingen Sturmschäden von Mai 2009
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26. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KULTURERBE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Landesdenkmalamt beendet Wintertauchsaison mit prähistorischen Funden im Bodensee –
Von 25.000 Quadratmetern mit 18 Siedlungen seit 1980 gerade fünf Prozent unter Wasser erforscht
SIPPLINGEN. fsf/ Das Landesdenkmalamt hat die archäologische Tauchsaison vor Sipplingen, mit 25.000 Quadratmetern eines der größten Pfahlbaufelder im Bodensee mit 18 Siedlungsschichten von der Jungsteinzeit 3919 v. Chr. bis zur Spätbronzezeit um 832 v. Chr., für dieses Jahr abgeschlossen. Die ausgebildeten Forschungstaucher Adelbert Müller und Kollegen haben von Februar, hier noch im Kampf mit Eisschollen, bis Ende März an die 12 Quadratmeter Seegrund mit dem Strahlrohr, Unter- wassersauger und Kelle bis zu 80 Zentimeter Tiefe umgraben. Die Funde sind ein Knochenmeißel, Geweihharpune aus Hirschhorn, Tierzahnanhänger, Beilholm, Scherben sowie ein fast erhaltener Tontopf der Pfyner Kultur um 3700 v. Chr.. Die sensationellsten Funde vor Sipplingen waren bisher eine gut erhaltene Sandale der Horgener Kultur um 2850 v Chr., eine Bärenfellmützeimitat (statt Fell Rinderbast) und bemalter Hüttenlehm. Seit 1980 erforscht das Landesdenkmalamt die Pfahlbau- siedlung vor Sipplingen, wobei bisher in der Taucharchäologie gerade fünf Prozent und 12 Prozent an der Oberfläche umgraben wurde. Durch den Hafenbau wurden gut 20 Prozent der Pfahlbausiedlung zerstört. Von der Horgener Kultur sind es an die 50 Prozent. Um die Pfahlbaufelder vor Erosion zu schützen investieren seit dem Jahr 2008 die EU über Interreg IV zwei Drittel sowie das Landesdenk- malamt ein Drittel der Kosten in eine Abdeckung der Siedlungsschichten mit Kies und Geotextilien. Für Sipplingen und 20 weitere Pfahlbausiedlungen in Baden- Württemberg hat das Landesdenkmalamt den Antrag als Weltkulturerbe bei der UNESCO in Paris gestellt. Federführend für die Eingabe ist die Schweiz für sechs europäische Alpenländer mit 156 prähistorischen Pfahlbaufundstellen. Bis Mitte nächsten Jahres will die UNESCO den Antrag geprüft haben. Sipplingen, das schönste Dorf am Bodensee, hofft auf die Anerkennung Weltkulturerbe.
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Pfahlbausiedlungen Sipplingen im Jahr 2011 Weltkulturerbe?
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26. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Schweizer Bundesamt federführend für sechs europäische Alpen-Länder –
Dabei am Bodensee die Siedlungen in Sipplingen sowie Unteruhldingen Stollenwiesen
PARIS /UNTERUHLDINGEN. fsf / Sechs europä- ische Alpen-Länder haben bei der UNESO in Paris den Antrag auf Weltkulturerbe für 156 prähistor- ische Pfahlbau- Fundstellen beantragt. Der Antragsteller für die Länder ist federführend die Schweiz. In der Schweiz haben 15 Kantone, unter diesem Freiburg mit acht Siedlungen, den Antrag gestellt. In Baden-Württemberg sind es 21 und in Bayern 3. Inhaltlich geht es um die Anerkennung sowie Schutz der steinzeitlichen sowie bronzezeitlichen Pfahl- baufelder von 5000 bis gut 800 vor Christi. Im Boden- see vor Sipplingen sind es auf sechs Hektar 20 überlappende Siedlungen beziehungsweise Bau- phasen vom Neolithikum bis zur Bronzezeit von 3900 bis 1000 v. Chr. Vor Unteruhldingen ist es die Siedlung Stollenwiesen (975-859 v. Chr.) auf zwei Hektar mit drei Be- bauungen. Die Dendrochrono- logen (Altersbestimmung am Bauholz) haben hier 87 Häu- ser mit Palisaden nachgewiesen. Heute noch ist ein Pfahlbaufeld, gut Hundert vom Ufer seewärts, mit gut 20.000 Pfahlbaustümpfen sichtbar, die durch die Erosion und Schiffsverkehr akut gefährdet sind. Durch die Anerkennung als Weltkultur- erbe sollen die Pfahlbaufelder gleich dem Taj Mahal und der chi- nesischen Mauer hochrangig unter Schutz gestellt werden. Die Entscheidung hierüber will das Welt- erbe-Komitee Mitte nächsten Jahres nach sachkundiger Prüfung fällen.
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Antrag auf Weltkulturerbe für Pfahlbauten bei UNESCO gestellt
Tags: Unteruhldingen
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13. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, INSEL MAINAU, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Über 500.000 Blumenzwiebeln im Herbst für die Saison 2010 gesetzt –
Sturmschäden machen Überholung Häuser der Stein- Bronzezeit notwendig
MAINAU / UNTERUHLDINGEN. fsf/ Die zwei größten Touristikunternehmen am Bodensee, die Blumeninsel Mai- nau sowie die Pfahlbauten Unteruhl- dingen, bereiten sich auf die Saison 2010 vor. Wurden bereits im Herbst auf der 45 Hektar Touristeninsel, wovon gut 25 Prozent Schauflächen mit Pflanzen und Blumen sind, über 500.000 Krokuszwiebeln-, Tulpen-, Narzissen und andere für das Früh- jahr gesetzt, heißt es derzeit bei den Pfahlbauten Unteruhldingen, dem größten und ältesten archäologischen Freilichtmuseum Europas, die Sturm- schäden vom 26. Mai letzten Jahres mit orkanartigen Böen mit gut 14 Windstärken zu reparieren. Das Sturm mit 158 Stundenkilometern hatte das Haus der Hornstaader- Kultur, Rekonstruktion der Steinzeit um 3.900 v. Chr., vollständig platt gemacht. Im Sommer soll es neu aufgebaut werden. Bis in die Grundmauern wurde das Haus des Bronzegießers auf der bronzezeit- lichen Plattform, Rekonstruktion nach Ausgrabung von 1921 bis 1937 mit 40 weiteren Häusern in Bad Buchau – Federseemoor, im Gebälk verschoben. Jetzt muss das Haus mit gut 18 Quadratmetern Wohnfläche sowie einer Feuerstelle total neu aufgebaut und mit Schilf gedeckt werden. Während die Mainau die Tageseintrittspreise sowie Jahres-Saisonkarte für 2010 erhöht bleiben die Pfahlbauten im dritten Jahr konstant.
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Winter ade auf der Mainau und Pfahlbauten Unteruhldingen
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22. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS
Internationale Kapazitäten referierten über europäische Forschungsergebnisse –
Eingeladen hatte Dr. Gunter Schöbel Vorsitzender der EXAR
UNTERUHLDINGEN .fsf / Bei siebenter internationale Tagung der „Europäischen Vereinigung zur Förderung der experimentellen Archäologie in Europa“ (EXAR) referierten bei den Pfahlbauten Unteruhldingen internationale Kapazitäten zum Thema „Experimentelle Archäologie – Traditionen und Herausforderungen 2009“. Auf dem Programm standen Vorträge zu neuen europäischen Forschungsergebnissen, Vorführungen, Darstellungen von Experimenten und eine abschließende Exkursion in das Referat Pfahlbauarchäologie Amt für Denkmalpflege in Hemmerhofen unter Leitung von Dr. Helmut Schlichtherle.
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Tagung „Experimentelle Archäologie“ im Pfahlbaumuseum
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10. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT
Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –
Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern
UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.
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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“
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2. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Orkan „Felix“ machte „Steinzeit- Uhldis“ Haus der Hornstaader- Kultur platt –
Rekonstruktion bleibt als archäologisches Experiment bis nächstem Jahr liegen
UNTERUHLDINGEN. fsf/ Das Team Winfred Preuß und Olaf Zander aus Lüneburg reparieren derzeit bei den weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee, dem ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseum in Europa, die Schilfdächer der Stein- und Bronzezeit. Am 26. Mai dieses Jahres peitsche Orkan „Felix“ mit über 158 Stundenkilometern gleich 14 Windstärken über Teile der Bodenseeregion. In Konstanz fielen tennisballgroße Hagelkörner und wurden die Straßen zu Bächen. Für die Winzer heißt es vielfach Totalschaden. Die jungen Triebe wurden förmlich zerfetzt. Für „Steinzeit- Uhldi“ Mathias Krauss von den Pfahlbauten Unteruhldingen hieß es heimatlos. Der Orkan machte das Haus der Hornstaader- Kultur, Rekonstruktion aus dem Jahre 4000 Jahre v. Chr., sprichwörtlich platt. Über Jahre hatte hier der Experimental-Archäologe in den Sommermonaten gewohnt. Das Arbon- Nachbarhaus (300 v. Chr.) wurde baufällig.
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Sturmschäden bei Pfahlbauten mit ungarischem Schilf geflickt
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24. September 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, MEDIEN, MUSIK, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS
ARD und ORF drehten für Parade der Volksmusik „Herbsträume“ am Bodensee –
Pfahlbauten Unteruhldingen immer wieder Kulisse für Stars und Sternchen
UNTERUHLDINGEN / MAINAU. fsf / Einen Pfahlbau-Logenplatz mit Blick auf die Stein- und Bronzezeit hatten der Star der Volksmusik Hansi Hinterseer sowie Norbert Rier Chef der Kastelruther Spatzen. Die Fernsehanstalten ADR und ORF drehten bei den weltberühmten Pfahlbauten Unteruhldingen und auf der Mainau die Parade der Volksmusik „Herbsträume“, die am 24. Oktober im Abendprogramm bei beiden Sendern ausgestrahlt wird. Auf der Blumeninsel der Grafen Bernadotte sang Claudia Jung „Flieg mit mir“. Die Sängerin der Volksmusik hat in Österreich, Deutschland und der Schweiz einen Gold-Status. Sie erhielt fünfmal die „Goldene Stimmgabel“ und zweimal den deutschen Musikpreis „Echo“. Ihre Spezialität sind modern arrangierte, erwachsene Songs mit einfühlsamen Melodien mit sprachlich eleganten deutschen Texten. Weitere Stars der Sendung „Herbsträume“ sind Andy Borg und Monika Martin.
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Pfahlbau-Logenplatz für Volksmusikstar Hansi Hinterseer
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12. August 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Weltberühmte Pfahlbauten Unteruhldingen sind Gratiswerbung für Gemeinde-
Schwerpunkt liegt im Tagestourismus mit Schiffs-Transfer zur Mainau
UNTERUHLDINGEN. fsf / Die Tourist- Info von Uhldingen-Mühlhofen meldet ein Plus von 11,3 Prozent im Fremdenverkehr mit Schwerpunkt der Pfahlbau-Gemeinde Unteruhldingen für 2008. Im letzten Jahr wurden 181.601 Nächtigungen gegenüber 2007 mit 163.168 Übernachtungen gezählt. Nicht im Plus ist die Verweildauer von 4,5 auf 4,1 Tage. Weltweite Gratis-Werbung für die Gemeinde machen die Pfahlbauten Unteruhldingen mit Häusern, Rekonstruktionen der Stein- und Bronzezeit, 5000 bis 850 v. Christi. Im Jahr besuchen an die 300.000 Touristen die Pfahlbauten Unteruhldingen, das älteste und größte archäologische Freilichtmuseum in Europa. Der Schwerpunkt von Unteruhldingen liegt im Tagestourismus mit Besuch im Pfahlbau- Museum sowie Schiffs-Transfer zur Blumeninsel Mainau. Die subtropische Blumeninsel verzeichnet im Jahr an die 1,2 Millionen Besucher und ist im Tourismus nach der Bodensee-Schifffahrt die Nummer 2. Im Frühjahr blühen die Tulpen, Narzissen und Krokusse, wobei im Sommer im Wechsel-Flor an die 250.000 Blumen angepflanzt werden. In der Zeit gehört der gräfliche Rosengarten „Dornröschen“ mit Wahl der „Rosen-Königin“. Ein Highlight im Mainau-Blumenjahr ist der Herbst mit 12.000 Dahlien mit 270 Sorten.
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Unteruhldingen im Tourismus-Plus von 11,3 Prozent
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30. Juli 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SOZIALES, TOURISMUS
13-jährige des Bildungszentrums Salem gingen mit Landesstiftung auf Zeitreise -
Einbaum Fahren, Waffenherstellung und Pflügen mit prähistorischem Gerät wie vor 5000 Jahren
UNTERUHLDINGEN / SALEM .fsf/ Einen Tag Steinzeit lebten die Schüler des Bildungszentrums Salem, der Klasse 8b mit Direktor Emil Bauscher, bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Nach theoretischer Information über die Steinzeit durch Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel zogen sich die Schüler die Kluft vor 5000 Jahren, wie zu Zeiten von Ötzi” und “Uhldi”, an. Dann wurde die Klasse in Gruppen zum Einbaum Fahren auf dem Bodensee, Pflügen mit prähistorischem Gerät, Brennholz sammeln mit Holzkarren, Bauen von Weidezäunen, Schmuck- und Waffenherstellung und Feuermachen mit Schwunghölzern eingeteilt. Bei Kornfladen und Fisch traf man sich wieder beim Mittagessen. Studenten der Pädagogischen Fachhochschule Weingarten sowie der Universität Tübingen der Vor- und Frühgeschichte begleiteten das Projekt “Steinzeitwerkstatt- Ein Tag Steinzeit”, wobei es durch die Landesstiftung bezuschußt wird. Ab September ist die Zeitreise für Schulen aus Baden-Württemberg Programm bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Von den gut 300.000 Touristen im Jahr sind gut ein Drittel Schulklassen, die aus Frankreich, Schweiz, Österreich und Region kommen und vielfach in Landschulheimen oder Jugendherbergen kurzfristig ihr
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Schülerprojekt „Steinzeitwerkstatt“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen
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28. Mai 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS
„Dilmun IV” hat Bodensee-Test für „Abora IV”- Expedition auf Atlantik bestanden -
Graf Lennart Bernadotte produzierte 1951 Film über Thor Heyerdahl mit „Kon-Tiki”
MAINAU / CHEMNITZ. fsf/ Auf Segeltörn mit dem Schilfboot „Dilmun IV” war Gräfin Sandra Bernadotte mit dem bekannten Experimentarchäologen Dominique Görlitz. Sechs Tage testete der Archäologe aus Chemnitz auf dem Bodensee das sechs Meter Schilfboot, das die Aymara- Indianer vom Titikakasee im letzten Jahr nach historischer Vorlage gebaut hatten. Das 1,2 Tonnen Schiff mit Doppelrumpf ist Vorlage für die zukünftige Expedition mit dem 12 Meter langen Original „Abora IV” mit zehn Tonnen von New York über den Atlantik zu den Kanaren. Für die gräfliche Familie Bernadotte von der Bodenseeinsel Mainau ist der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz kein Unbe- kannter, war doch sein wissenschaftlicher Ziehvater der Norweger Thor Heyerdahl ein Freund von Graf Lennart Bernadotte. Im Jahre 1951 produzierte Graf Lennart mit seinen Partnern von der Firma „Artfilm” den Doku- Film „Kon- Tiki” über die Expedition von Thor Heyerdahl und erhielt einen Oscar. Die Mainau- Saisoneröffnung 2009 steht unter dem Motto „Hundert Jahre Graf Lennart Bernadotte”. Der Auftakt war hierzu im März im Palmenhaus mit „Zwei Naturfreunde” Graf Lennart Bernadotte und Thor Heyerdahl mit Bild und Schrifttafeln. In einem kleinen Teich inmitten Tausender Orchideen schwamm die „Kon-Tiki” im Kleinformat. 1946/47 überquerte der Norweger von den Kanaren aus den Atlantik. Beweisen wollte er, das bereits in der Steinzeit ein Handel von der Alten Welt (Europa) in die Neue Welt (Amerika) über die Meere möglich war. Sein Nachfolger Dominique Görlitz versucht es derzeit in entgegen gesetzter Richtung gegen den Wind. Vor zwei Jahren startete er mit der „Abora III” den ersten Versuch gegen den Lehrsatz der Wissenschaft, womit er in weltweite Schlagzeilen kam.
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Gräfin Sandra Bernadotte segelte mit Görlitz im prähistorischen Schilfboot
Tags: Bernadotte, Dominique Görlitz
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