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POLITIK

Staatskarosse Maybach Zeppelin DS8 70 Jahre alt

2. März 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, Friedrichshafen, POLITIK, PROMIS, TECHNIK, TOURISMUS

Glanzstück im Zeppelin-Museum Friedrichshafen ohne jeden Rost – edel wie eh und je -

Maharadscha von Patiala, Reichsaußenminister von Ribbentrop, Hugo Eckener und andere Prominente fuhren ihn

FRIEDRICHSHAFEN. sig / 70 Jahre alt geworden ist der Maybach Zeppelin DS 8, das auffälligste Glanzstück im Erdgeschoss des Zeppelin Museums Friedrichshafen unter der Teilekonstruktion des Luftschiffes LZ 129 “Hindenburg”. Von Rost ist bei der Luxus- limousine keine Spur – nur rasten muss er im Moment, der Maybach Zeppelin, der sich weitgehend im Originalzustand befindet. Altersübliche Zipperlein rufen ihn immer wieder in die Werkstatt. Die viertürige Limousine ist für fünf Personen zuge- lassen, Vorder- und Rücksitze können durch eine Scheibe ge- trennt werden. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei rund 28 Litern je 100 Kilometer. Einst wurde darauf hingewiesen, dass mit einer Mischung aus 50 Prozent Benzol und 50 Prozent Benzin, dem so genannten “Dynamin”, ein “besonders weicher Lauf bei sparsamstem Verbrauch und bester Leistung erzielt” würde.

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Beweismaterial Vogel wird in Kampusch- Entführung offen gelegt

21. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, Konstanz, POLITIK, RECHT, Recht, Soziales

Anklage gegen „mediengeilen Computer-Crack“ aus Tengen möglich –

Die Bewährung aus Picasso- Fälscher-Prozess könnte verwirkt sein

TENGEN / GRAZ / WIEN. fsf/ Der österreichische Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher, Leiter der Sonderkommission im Entführungsfall Natascha Kampusch, teilt mit, dass er den Abschlussbericht mit acht dicken Aktenbänden noch diese Woche der Oberstaatsanwaltschaft Wien übergeben wird. Dabei sein werden auch Ermittlungen des vermeintlichen Zeugen Thomas Vogel aus Tengen, der seit zwei Jahren medienträchtig behauptet Porno-Videos des Entführungsopfers sowie das Tagebuch des Täters Wolfgang Priklopil zu besitzen. Des weiteres verbreitet er europaweit, beweisen zu können, dass die Mutter Sirny an der Entführung ihrer Tochter sowie der Priklopil- Freund Ernst Holzapfel be- teiligt gewesen seien. Für das imaginäre Material forderte er von der Illustrierten Stern an die 200.000 Euro ohne den Beweis eines Besitzes antreten zu können. Am 29. Oktober hatte die österreichische Staatsanwaltschaft bei dem einschlägig Vorbestraften in Amtshilfe mit der Singener Kripo das Haus durchsucht und mögliches Beweismaterial wie Laptop und Unterlagen beschlagnahmt. Noch vor Weihnachten oder zwischen den Feiertagen ist mit einer Offenlegung bis möglichen Anklage zu rech- nen. Vor drei Wochen hatte Oberstaatsanwalt Dr. Mühlbacher präzise erklärte, sollte Vogel fälschlich genannten Personen verdächtigt sowie die Ermittlungsbehörden irregeführt beziehungsweise ge- täuscht haben, ist es Sache der Konstanzer Staatsanwaltschaft Anklage zu erheben, da der mög- licher Tathergang von deutschen Boden stattfand. Für Vogel könnte damit die Bewährung verwirkt sein. Am 9. Oktober 2007 wurde er im skandalträchtigen Picasso-Fälscherprozess vor dem Amts- gericht Konstanz auf 15 Monate auf drei Jahre wegen Betrug und Urkundenfälschung verurteilt. Mit einer billigen Flohmarktware „Gitarre und Kerze“ wollte er an die 20 Millionen Euro machen. Für die betrügerische Show hat er eine kranke Frau psychisch sowie existenziell zerstört.

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Roland Baldenhofer ist „Oberpirat“ im Landkreis Konstanz

13. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, SOZIALES

Delegierte aus Konstanz, Radolfzell und Singen wählten Vorstand –

Bei Bundestagswahl in der Studentenhochburg über 3,6 Prozent

KONSTANZ. fsf/ Keine Enterharken, Säbel, Augenklappen und krächzende Papageien bei Wahl des Konstanzer Kreisvorstandes in „Winny’s Bar“ in der Konstanzer Steinstraße. Die 22 Delegierten aus Konstanz, Radolfzell und Singen wählten den 39-jährigen Diplom Informatiker Roland Baldenhofer zum Kreisvorsitzenden. Seine Vertreter sind der 39-jährige Dipl. Verwaltungswissenschaftler Benno Buchczeck (2.Vorstand) sowie der 34-jährige Bernd Raabe (3.Vorstand) akademischer wissen- schaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Physik an der Uni Konstanz. Sie vertreten im Kreis derzeit 72 Mitglieder. Ihre Forderung ist durchweg mehr Transparenz in der Politik wobei sie zukünftig im Kom- munalen mitmischen wollen. Gastredner war bei Gründung des Kreisvorstandes Konstanz der Vor- sitzende der Schweizer Piraten-Partei, der 24-jährige Informatikstudent Denis Simonet. Seit Juli dieses Jahres gibt es die junge Partei in der Schweiz mit derzeit 600 Mitgliedern. In Deutschland haben sich 11.724 mit Stand 28.November eingetragen. In Baden-Württemberg hat die Piraten-Partei 1.516 Mitglieder, wobei der stärkste Verband in Bayern contra der CSU mit 2.509 Piraten ist. Die Piraten-Partei im Jahre 2006 in Schweden gegen die etablierten Parteien gegründet ist mittlerweile in 28 europäischen Ländern vertreten. Bei der Europawahl im Juni erreichte sie einen Achtungserfolg mit 7,1 Prozent der Stimmen und stellt seitdem einen Abgeordneten im Parlament. Am 27.September erreichten die deutschen Piraten bei der Bundestagswahl in Konstanz 3,6 Prozent, wobei die Boden- seestadt mit gut 12.000 Studenten als Hochburg gilt.

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Parlamentarischer Staatssekretär Ernst Burgbacher verleiht TOP-

27. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, POLITIK, TECHNIK

Innovationspreis an Elma Hans Schmidbauer GmbH & Co. KG. Über 120 Innovatoren diskutieren beim TOP-Unternehmertreffen 2009 über Rezepte für den Aufschwung 2010

SINGEN .red. / nw. / Den TOP-Innovationspreis hat in 2009 die Elma Hans Schmidbauer GmbH & Co. KG aus Singen erhalten. Verliehen wurde er im Rahmen des TOP-Unternehmertreffens am 10. November 2009. Über 120 Vertreterinnen und Vertreter der Gastgeber-Unternehmen des “Techno- logieorientierten Besuchs- und Innovationsprogramms” (TOP) diskutierten in diesem Jahr die “richtigen Rezepte für den Aufschwung 2010″.

“Beeindruckend ist der bunte Strauß an innova- tiven Themen aus dem betrieblichen Alltag und das vorbildliche Engagement der TOP-Gastgeber gerade jetzt in einer wirtschaftlichen turbulenten Zeit”, würdigte der Parlamentarische Staatssekretär Ernst Burgbacher die Unternehmen des Innova- tionsnetzwerks TOP. “Die TOP-Unternehmen zeigen nicht nur, wie man Ideen praktisch umsetzt, sondern auch, wie man sie rentabel gestaltet. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Inno- vationskultur in Deutschland und stärken die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.”

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8000 Pferdekilometer für ein Europa ohne Gentechnik

26. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MOBILITY, NATUR, POLITIK, SOZIALES, ÜBERLINGEN

Ehepaar Schlegel klärte über Manipulation von Nahrung auf –

Planwagen war Kommandozentrale der „Vita- Activa- Tour“

HEILIGENBERG. ds / fsf / 8000 Kilometer durch Europa über die Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Holland, Tschechien bis Norddeutschland, zogen die irischen Tinker- Pferde „Paddy“ und Marc“ den Demo- Planwagen von Maria und Markus Schlegel aus Heiligenberg am Bodensee. Eineinhalb Jahre klärten die 31-jährige Masseurin und der 33-jährige Bootsbauer auf großen Plätzen der Hauptstätte sowie Universitäten über Gefahren der Genmanipulation auf. Sie setzen sich für eine regionale, biologisch wirtschaftende Landwirtschaft ein. Das Wissen über Gentechnik haben sie sich durch Fachliteratur sowie internationale Kongresse angeeignet. Ihre Prämisse ist Verantwortung für den Verbraucher, wobei sie keine Landwirte noch Wissenschaftler sind. Der Öko- Trip durch den Süden Europas kostete mit zwei Pferdestärken an die 65.000 Euro, worin die Kosten für die Kutsche mit Überbreite, Pferdefutter sowie gut 88 Hufeisen enthalten sind.

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Hecker-Hut an den Architekten der Sozialdemokratie Egon Bahr

23. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES

SPD- Kreisverband Konsatnz vergibt Auszeichnung an Persönlichkeiten für soziales Engagement-

Vor 161 Jahren wurde an gleichem Platz die Badische Revolution ausgerufen

KONSTANZ. fsf/ Er passt! Der SPD- Kreisverband Konstanz hat den fünften Hecker- Hut an Egon Bahr, den Architekten der deutschen Sozialdemokratie verliehen. Die Preisträger vor ihm waren Rolf Böhme, von 1982 bis 2002 der Oberbürgermeister der Breisgau-Stadt Freiburg, an Jean Ziegler, streit- barer Schweizer Soziologieprofessor aus Genf, der dritte an den Heidelberger Götz Wolfgang Werner, den Gründer der dm- Drogeriemarktkette. Hoch- schullehrer, Gemeinschaftsbanker und Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der vierte ging im letzten Jahr an die Präsidentschafts- kandidatin Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Universität Frankfurt / Oder. Der Konstanzer Bürgersaal am Stephansplatz ist ge- schichtsträchtig. Auf dem Platz rief im April 1848 Friedrich Hecker, Revoluzzer und wohl erster deut- scher Sozialdemokrat mit seinem Freund Gustav von Struwe die Badische Revolution aus. Sie for- derten die Abschaffung der Monarchie und Ende des sozialen Missbrauchs auf Kosten einer verarmten Bevölkerung durch das Kapital. Ein großformatiges dreiteiliges Hecker-Majolika-Relief mit Titel „Morgen brechen wir auf“, an der Ostseite des Bürgerhauses, ehemals Franziskaner-Kirche, soll an den Aufstand erinnern.

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„Undercover-Agent“ Günter Wallraff auf Lesung in Tuttlingen

18. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES

Operateur im Callcenter, Obdachloser, Brötchenbäcker für Multi Liedl sowie Schwarzer –

67-jähriger Weltverbesserer macht mit „Aus der schönen neuen Welt“ erneut Schlagzeilen

TUTTLINGEN / KÖLN. fsf / Eine Legende nimmt auf der Bühne der Tuttlinger Stadthalle Platz, Günter Wallraff „Undercover-Agent“ für ein menschenwürdiges Leben, als Hans Esser Redakteur bei der BILD- Zeitung, Ali Levent türkischer Leiharbeiter und aktuell als Michael G. Operateur in einem Call- center, Obdachloser bei Minus 20 Grad auf der Straße, im Akkord Brötchen backen für Lidl sowie als afrikanisch- maskierter Lockvogel auf dem Sportplatz bei Dynamo Dresden und im Fanzug, wobei es gilt rassistische Ressentiments aufzudecken. Die schwarze Hautfarbe reicht, er muss um sein Leben fürchten. Der 67-jährige Weltverbesserer und Bestseller-Autor aus Köln ist mit „Aus der schönen neuen Welt“ auf Lesetour. Im Saal sitzen an die 500 Zuhörer zumeist älterer Generation, die einen Schub zur eigenen Zivilcourage, ein Vorbild suchen. Dafür ist Günter Wallraff bestens geeignet. Sein jugendlicher enthusiastischer Elan steckt an. Er hält sein Bild als provokativer „Nigger“ hoch, das vor Tagen durch die Medien ging und jetzt im aktuellen Film „Schwarz auf Weiß“ zu sehen ist

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Nach 70 Jahren Mahnmal für Widerstandskämpfer Elser in Konstanz

8. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, POLITIK, SOZIALES

In Bodensee-Metropole gelebt und hier versuchte Flucht in die Schweiz -

Durch frühe Abreise des Führers detonierte Zeitzünder 13 Minuten zu spät

KONSTANZ / MÜNCHEN. fsf/ Späte Würdigung für den vermeintlichen Hitler-Attentäter Johann Georg Elser in Konstanz. 70 Jahre nach dem versuchten Sprengstoffanschlag gegen den Diktator am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller, wobei dieser durch frühe Abreise dem Anschlag entkam, wurde eine Büste des Widerstandskämpfers in der Bodensee-Metropole an der Grenze zur Schweiz enthüllt. 13 Minuten früher als geplant reiste der Führer durch Schlechtwetterlage ab und nahm statt dem Flugzeug den Nachtzug nach Berlin. Um 21,20 Uhr detonierte die Bombe, acht Menschen starben, darunter sieben Nazi-Schergen aus der Führung. Gleichfalls mit der Bahn abge- reist war Johann Georg Elsner nach Konstanz, seiner einstigen Heimatstadt. Von hier wollte er nach dem Attentat in die Schweiz fliehen. An der deutschen Grenze, Straße Schwedenschanze verweilte er, als über Lautsprecher die Rede des Führers Adolf Hitler hörte, was ihm zum Verhängnis wurde. Er wurde von der deutschen Grenzwacht aufgegriffen und der Gestapo übergeben. Am 9. April 1945 wurde er durch Genickschuss im KZ Dachau hingerichtet.

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Historischer Lindauer Hafen nach 197 Jahren bayerisch

29. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, LINDAU, POLITIK, RECHT, TOURISMUS

Konstanzer OB Horst Frank holt badische Flagge nach sechs Jahren Krieg ein –

Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) erhalten weit reichende Nutzungsrechte

LINDAU. fsf/ „Shake hands“ auf der „MS Karlruhe“ im Lindauer- Bodenseehafen. Die OB’s aus Konstanz und Lindau, Horst Frank und Petra Meier to Bernd-Seidl, vertragen sich wieder. Die badische Flagge wird eingeholt und die bayerische gehisst. Der sechsjährige Seekrieg um den Lindauer Hafen ist beendet. Im Jahr 2003 kauften die Konstanzer Stadtwerke von der Deutschen Bahn zum Schnäpp- chenpreis von 12,5 Millionen Euro 12 Bodenseehäfen nebst Immobilien sowie 15,5 Schiffe. Dabei der historische Lindauer Hafen mit bayerischen Löwen sowie Leuchtturm. Sofort nach Bekanntgabe mel- deten die Lindauer Stadtoberen ihr Vorkaufsrecht an. Es drohte ein jahrelanger Instanzen- Krieg bis vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof mit ungewissem Ausgang. Jetzt haben sich die Kontra- henten außergerichtlich geeinigt. Die Stadt Lindau erhält den Bodenseehafen mit 46.000 Quadrat- metern und zahlt hierfür an die 2 Millionen Euro, wogegen die Stadtwerke Konstanz mit Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) die Nutzungsrechte im westlichen Hafen und Steg 6 im Osthafen erhalten. Des weiteres bleibt die Eilguthalle sowie Tankanlage auf Erbpacht von 50 Jahren mit Verlängerungs- option von 25 Jahren im zeitlichen Besitz der Konstanzer. Die Städte Konstanz und Lindau haben ver- einbart sämtliche Rechtsstreitigkeiten im Hafenkrieg zurückzuziehen, wobei noch vor Jahresende die Notarverträge über die Eigentums- sowie Nutzungsrechte geschrieben werden sollen.

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Deutsche Christina Assomimitis (Tasch) ist „Mamas“ von Mykonos

5. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Seit 28 Jahren ist Lehreranwärterin aus Bad Gandersheim auf VIP-Insel -

Erst die Hippies, dann der Jetset und Schwule und jetzt Tausende Kreuzfahrer

MYKONOS / BAD GANDERS- HEIM. fsf / Seit 17 Jahren ist die 45-jährige Christina Assomimitis, geborene Tasch aus Bad Gandersheim, „Mamas“ von Tausenden Gästen auf der Kykladen-Insel Mykonos . Mit Heirat in die griechische Familie hat sie ihre Schwiegermutter Mar- soula Kouka abgelöst. Jetzt ist die blonde Christina mit Bilderbuch am alten und neuen Hafen und vermietet für die Pension „Mamas“ in St. Ste- fano Zimmer sowie in Mykonos Appartements. Der Vorteil von Christina aus Germany, sie spricht perfekt vier Sprachen. Am Hafen ist es die Schlacht um jeden Gast. Bei Foto und Film können die Mykioniken ungemütlich werden. Das Geschäft ist ihre Privatsphäre. An die zehn Prozent des gesamten griechischen Tourismus findet auf Mykonos statt. Die VIP- Insel boomt seit den 70er Jahren. Erst kamen die Hippies, dann der Jetset gefolgt von der internationalen Schwulen-Karawane und heute sind es Luxusliner aus aller Welt, die pro Schiff an die 3000 Passagiere ausspucken. Wie ein Heuschreckenschwarm fallen diese über die Chora Mykonos her und kaufen die luxuriösen Geschäfte leer. An die 20 bis 25 Kreuzfahrerschiffe, schwimmende Paläste, gehen in der Saison pro Woche vor Mykonos auf Reede oder legen im neuen Hafen an. Davon hat Christina Assomimitis nichts. Ihre Gäste sind zumeist junge Leute ab 18 bis 30 Jahre, von denen gut 70 Prozent über Internet „Hostel world“ oder „Trip ad Visor“ und andere vorbuchen. 80 Prozent ihrer Gäste kommen mit den Fähren „Hellenic Seaways“ oder „Blue Star Ferries“ oder andere über Athen, Rafina oder Kreta, Santorini oder anderen Kykladen-Inseln. Die restlichen 20 Prozent kommen mit dem Flieger.

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Frenetischer Jubel bei Piratenpartei Konstanz

27. September 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, POLITIK

Bei Bundestagswahl in Bodensee-Metropole an die 4 Prozent –

Partystimmung mit Grillwürstchen in Winny’s Bar in der Steinstraße

KONSTANZ. fsf / Das Bundesergebnis von 2 Prozent bei der Bundeswahl frustrierte, angedacht waren an die 3 Prozent. Dann frenetischer Jubel in Winny’ s Bar in der Konstanzer Steinstraße 17a. In der Bodensee-Metropole liegt die Piraten-Partei bei gut 4 Prozent, wobei das Endergebnis noch nicht vorliegt. Ein Pirat ohne Augenklappe und Säbel erklärt: „Konstanz ist durch die Studenten eine der Hochburgen in Deutschland“. Ein Kollege: „Selbst auf Bundesebene haben wir mehr als die Grünen in ihren Anfangsjahren“. Ein anderer spaßig: „Wir stellen demnächst den jüngsten Bundeskanzler“. Sie sind eine junge Partei, gegründet am 6.September 2006 und mittlerweile in 28 Ländern vertreten. Der Idealismus und Optimismus ist groß. Der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte 20. Jung geblieben ist der 64-jährige Wirt Winfried Weber, der seinen Namen zur Firmierung „Winny’ s-Bar“ eingesetzt hat. Der Oldy unter Jungen ist ein Schrittmacher der einstigen Konstanzer Studenten-Beizen und Szene, wobei heute viele Ältere in Wehmut verfallen. 13 Jahre leitete er als 1. Vorsitzender den „Internationalen Jugend und Studentenclub Hades e.V.“ am Stephans Platz und acht Jahre als Geschäftsführer das „Roxy“ am Bodanplatz. Winny ist mit Studenten aufgewachsen. Seit drei Jahren ist er Inhaber von „Winny’ s Bar“ in der Jägerkaserne. Vier Wochen vor der Bundestagswahl haben die Piraten seine Beize zum Stammlokal erklärt. Winny versteht sich mit der Jungen. Es ist für ihn der Film von „Hades“ und „Roxy“, wobei sie gut 35 Jahre trennen. Doch macht nichts, Winny wurde zum Ehrenpiraten erklärt. Für die Wahlparty hat er seinen Grill zur Verfügung gestellt. Würstchen, Steaks und Salate haben die Piraten von ihren letzten Beutezeügen mitgebracht. Jetzt wird geteilt. Es ist Party-Time!!

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Bodensee-Luxusliner „MS Sonnenkönigin“ floppt

6. September 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BREGENZ, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Der „Bubentraum“ von Reeder Walter Klaus wird zum Albtraum-

Wirtschaftskrise reduziert Schiffcharter auf über 50 Prozent

BREGENZ .fsf / Der Bodensee-Luxusliner „MS Sonnenkönigin“ des Bregenzer Kommerzialrates Walter Klaus, Großunternehmer sowie Mehrheitseigener der Vorarlberg- Lines, floppt. Am 18. September letzten Jahres taufte Gräfin Bettina Bernadotte das mit 70 Metern Länge, einer neun Meter hohen Eventhalle, größte Schiff auf dem See auf den Namen der ägyptischen Sonnenkönigin Nofretete. Ein Hubschrauber ließ eine Champagner- Flasche am Bug des gut 20 Millionen Euro teures Schiffes vor Friedrichshafen zerplatzen. Mit über einem Jahr Verspätung ging das protzige 950 Tonnen schwere Schiff, gleich einem Hochhaus, mit 30 Stundenkilometern auf Jungfernfahrt. In der Konzeption sollte das Schiff auf dem Bodensee der schwimmende Eventpalast im oberen Segment werden. Die ersten Passagen mit Ball der Königin mit Jose Carreras, Queen Musical „We will rock you Party“, DTM Champions- Party, Deutsche Telekom sowie Vorstellung des neuen 7er BMW schienen von Erfolg. Dann ließ die Wirtschaftskrise den „Bubentraum“ des Reeders Walter Klaus weitere Charter mit Tageskosten von 40.000 Euro auf 18.000 Euro reduzieren. Die Großunternehmen stornierten den Luxusliner und legten ihn im Bregenzer Hafen, bis auf wenige Ausnahmen, vor Anker. Die „MS Sonnenkönigin“ Marketing-Firma im Schweizer St. Gallen wurde zu Ende August geschlossen. Den weiteren Charter soll jetzt Mo-Catering übernehmen, eine Sterneküche, die bis dato die illusteren Gäste bediente.

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Piratenpartei am Bodensee auf Beutezug

5. September 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, POLITIK

In Hochburg Konstanz am 26. September Infostand auf der Marktstätte –

Junge idealistische „Piraten“ glauben an Wahlerfolg bei Bundestagswahl

KONSTANZ. fsf / Keine Enterharken oder Augenklappen, die Konstanzer „Piraten“ sind zuversichtlich, dass sie es am 27. September in den Deutschen Bundestag schaffen. Täglich, so der Presse- sprecher, tragen sich bundesweit an die 80 neue Mitglieder ein. Mit 7450 Mitgliedern, Stand 5. September 2009, sind sie nach den Grünen, – es trennen sie nur 33.000 Mitglieder-, die zweitstärkste Partei der Kleinen. Sie setzen auf Politikverdrossenheit gegenüber den Großen, wobei sie sich nicht als Provokations- oder Spaß-Partei sehen. Es geht ihnen um klare demokratische Ziele, wo andere längst abgewirtschaftet und den Wähler verraten haben. Es ist eine junge Partei, die am 10. Sep- tember 2006 in Schweden gegründet wurde und heute in 28 europäischen Ländern vertreten ist. Scherzhaft heißt es hierzu, „dass sie mehr Zweigstellen als das schwedische Möbelhaus ‘Ikea’ haben“. In Konstanz sind sie mit 40 Mitgliedern noch ein loser Verbund Dabei steht ein Kreisverband „Piraten- partei Konstanz und Umgebung“ zur Gründung an. Sie treffen sich jeden Donnerstag 19,30 Uhr in „Winny’ s Bar“ in der Jägerkaserne in der Steinstraße 17a. Hier wollen sie auch am 27. September ihre Wahlparty mit Rechnern und Großbildschirm feiern. Es soll gejubelt werden.

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Bodensee-Maler Klaus Baeuerle bis 16. August im Torkel- Bodman

11. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, POLITIK, PROMIS

Klaus von Trotha hielt 1982 erste und jetzt letzte Laudatio in altem Gemäuer -

Über 400 Kunstinteressierte kamen zur Ausstellung „Bilderfest“

KONSTANZ / BODMAN .fsf/ Die Aquarelle heißen „Abend an der Reichenau“, Spätsommer am Gnadensee“, “Wintermorgen auf dem Heiligenberg“. 50 von ihnen mit Bodenseenamen hängen bis zur Finissage am 16. August im alten Torkel in Bodman. Es ist die 26. Ausstellung und zugleich die letzte des bekannten Bodensee-Malers Klaus Baeuerle aus Konstanz in den alten Gemäuern. Seine Aussage: „Jetzt ist genug, es muss was Neues geschehen“. Die Laudatio hält der ehemalige baden-württembergische Wissenschaftsminister Klaus von Trotha. Bei der ersten Ausstellungseröffnung 1982 war er Landtagsabgeordneter. Der EX- Politiker arbeitet heute im Bereich alternativen Energie und gehört zum Freundeskreis von Künstler-Star Baeuerle. Zur Ausstellungseröffnung mit Grußwort von Hausherrn Graf Wilderich von Bodman mit Einladung “Bilderfest” waren an die 400 Besucher gekommen. Unter ihnen bekannte Politiker, Verleger sowie die Kammersängerin Anneliese Rothenberger. Sie haben eines gemeinsam, sie sind Kunstfreunde und sammeln die Aquarelle von Klaus Baeuerle mit Bodensee-Motiven. Kurz nach der Vernissage gab es bereits 16 rote Punkte für „gekauft“. Einen Tag später kamen erneut 500 Besucher.

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Über 20.000 Besucher bei Landesfest Schloss Salem

26. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS

Neuer Hausherr Ministerpräsident Oettinger lässt sich von Befürwortern und Gegnern feiern -

Nach politischem Showdown der neue Teeny- Star Daniel Schuhmacher für kreischende Girlys

SALEM. fsf/ Kein Thema beim Landesfest in Salem war der umstrittene Kauf von Schloss Salem für 58,8 Millionen sowie Folgekosten von gut 47 Millionen Euro. Ministerpräsident Günther Oettinger und Finanzminister Willi Stächele und 20.000 Besucher feierten die 59. staatliche Immobilie Schlösser und Gärten des Landes. Der einstige Schlossherr Prinz Bernhard von Baden erklärte in seiner Rede, dass das Land Baden-Württemberg immer der Wunschpartner bei Verkauf der Immobilie gewesen sei. Mögliche Kaufinteressenten aus den Emirarten bis China wurden immer bestritten. Mit dem Kaufvertrag am 1. April dieses Jahres, so Ministerpräsident Günther Oettinger, ist eine einver- nehmliche Lösung für den Fortbestand der historischen Zisterzienser- Klosterabteil, die dieses Jahr ihr 875. Jubiläum feiert, sowie der Kunstschätze, gefunden worden. Im Sternenmarsch trafen sich Musikkapellen im Schlossareal. Historische Bürgerwehren aus dem ganzen Land salutierten. An 60 Ständen wurden die Gäste kulinarisch bewirtet. Am Abend dann der neue Teeny-Star Daniel Schuhmacher aus Pfullendorf, der die Girlys zum Kreischen brachte. Mit „Anything but love” sang er sich Mitte Mai an die Spitze der Charts in Deutschland, Österreich und Schweiz.

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Wochenende mit Top-Events des Jahres am Bodensee

22. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FLUGHAFEN FRIEDRICHSHAFEN, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, POLITIK, PROMIS, TECHNIK, TOURISMUS, ÜBERLINGEN

Landesfest in Schloss Salem – Promenadenfest Überlingen – Schrottregatta und Einweihung Dornier Museum -

Ministerpräsident Oettinger präsentiert 59. staatliche Immobilie Schlösser und Gärten

SALEM / ÜBERLINGEN / UNTERUHLDINGEN / FRIEDRICHSHAFEN. fsf/ Das kommende Wochenende verspricht die Top- Highlights des Jahres am Bodensee. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger präsentiert mit Schloss Salem die 59. Immobilie der staatlichen Schlösser und Gärten. Für 57,8 Millionen Euro hat das Land das Schloss im März dieses Jahres vom hoch verschuldeten Haus Baden erworben. Beim Landesfest soll jetzt am Samstag mit 60 Aktionen sowie Ständen und RTL-Superstar Daniel Schuhmacher gefeiert werden. Von Freitag bis Sonntag ist in Überlingen das 31. Promenadenfest mit Wasser-Show, Kunstmarkt und kulinarischen Ständen. In Unteruhldingen wird am Wochenende das 29. Hafenfest mit Schwerpunkt am Samstag 16 Uhr mit der Internationalen Schrottregatta gefeiert. Mit originellen schwimmfähigen Flössen oder Schiffen gilt es 400 Meter von der Mole bis in den Yachthafen zu bewältigen. Als Top- Highlight gilt am Freitag in Friedrichshafen die Eröffnung des 30 Millionen Projekts, das Dornier Museum am Flug- hafen. Auf 5000 qm ist der Pioniergeist von Claude Dornier mit Oldtimer-Luftschifffahrt sowie Neuzeit mit Raumfahrt bis Medizintechnik ausgestellt.

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Weltweit erste grenzelose CSD- Parade verregnet

18. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS

Lilo Wanders, Ralph Morgenstern und Stefan Baier überschritten Schweizer Grenze -

Statt 10.000 Besucher kamen gerade 2000 durch Schlechtwetterprognose

KONSTANZ / KREUZ- LINGEN. fsf/ Lilo Wan- ders, deutsche Schwu- len- Ikone, Ralph Mor- genstern Talkmaster von der Trauminsel Ibiza und der Konstanzer CSD- Vorsitzende Stefan Baier überschritten als erste zu Fuß die Grenze Schweiz-Deutschland. Ein histo- risches Datum für die Schwulen- Community – sie führten die weltweit erste grenzenlose Gay- Parade über zwei Länder an. Auf den Festwagen der Schirmherr, der Konstanzer Grüne OB Horst Frank neben schwuler Prominenz. Nicht dabei der Kreuzlinger Staatammann Andreas Netzle. Er hatte es vorgezogen bei der Veranstaltung des CSD- Konstanz sowie CSD- Kreuzlingen zu kneifen. Angekündigt waren an die 10.000 Besucher. Zu Dauerregen mit Unterbrechung Sonnenschein kamen gerade 2.000 Besucher. Die Schlechtwetterprognosen hatten im Vorfeld dass schwul-lesbische Klientel abgeschreckt. Auf der Bühne im Stadtgarten OB Horst Frank: „Er hoffe, dass zum nächsten CSD in zwei Jahren schwul-lesbische Paare im Rathaus heiraten können”. Der Beifall war ihm gewiss. Durch Programm führte die Moderatorin Piccolettha vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz geschminkt mit Häubchen.

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Weltweit erste grenzenlose CSD- Gay- Parade

16. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS

Tausende Schwule und Lesben ziehen durch Grenze Schweiz-Deutschland -

Lilo Wanders und Konstanzer OB Horst Frank grüßen vom Festwagen

KREUZLINGEN / KONSTANZ. fsf/ Gegen 11,45 Uhr wird am Samstagmittag die weltweit erste grenzenlose Gay- Parade mit Tausenden Schwulen und Lesben aus der Schweiz, Österreich und Deutschland durch den Konstanzer Hauptzoll ziehen. Auf den Festwagen die Ikone der Schwulenbewegung Lilo Wanders, Ralph Morgenstern, das Team der Konstanzer CSD- Führung mit Stefan Baier sowie der Schirmherr der Veranstaltung der Konstanzer OB Horst Frank. Der Kreuzlinger Stadtammann Andreas Netzle wird fehlen. Er sieht keinen Bedarf. Treff ist um 10,30 Uhr im Schweizer Kreuzlingen beim Alti Badi im Seeburg-Park. Den zweiten Wagen beim Umzug besetzt die Deutsche AIDS-Hilfe und im dritten tanzen die Stuttgarter- Cheer-luders in schriller Aufmachung. Gegen 13 Uhr wird auf der Konstanzer Markstätte der Vorsitzende des CSD- Konstanz Stefan Baier sprechen. Wie bundesweit bei ähnlichen Veranstaltungen fordert er die Politiker zur Gleichstellung homosexueller wie lesbischer Lebens- gemeinschaften auf. Die Diskriminierung muss end- gültig Vergangenheit sein.

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Schweiz öffnet Grenztor zwischen Konstanz und Kreuzlingen

2. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MOBILITY, POLITIK, SOZIALES, TOURISMUS

Wiesenstraße Deutschland-Schweiz nach 73 Jahren wieder ein Name -

Durch Schengener- Abkommen fällt letzter Grenzzaun in Europa

KONSTANZ. fsf/ Um 9 Uhr in der Frühe haben der Konstanzer Oberbür- germeister Horst Frank sowie der Kollege Andreas Netzle, Stadtammann von Kreuzlingen, das Grenztor zwischen Wiesenstraße Deutschland und Wiesenstraße Schweiz für Rad- fahrer sowie Passanten ohne Grenzkontrolle geöffnet. Es ist nach 1999 die vierte Grenzöffnung nach Kriegsende. Das Grenztor wurde 1914 von den Schweizern als Grenz- übergang errichtet und war seit 1936 geschlossen. Die 2,7 Kilometern Grenze zwischen Seerhein und Bo- densee zwischen Deutschland-Schweiz war von Weltbedeutung. Hier wurde der versuchte Hitler- Attentäter Georg Elsner von der deutschen Grenzwacht gefasst und Tausende Juden nach der Kristallnacht zu- rückgeschickt. Der Zaun wurde von den Schweizern innerstädtisch zwischen Konstanz und Kreuzlingen errichtet wobei er später im Volksmund zum Asylantenzaun wurde. Die ei- gentliche Öffnung des letzten Grenz- zaunes in Europa findet jetzt mit Vollzug des Schengener- Abkommens der Personenfreizügigkeit ohne Passkontrolle statt. Der Rest- Grenzzaun will die Schweiz auf Gartenzaun-Höhe zurückbauen. Die Stadtoberhäupter Konstanz sowie Kreuzlingen forcieren ein Zusammenwachsen der Städte, wobei diese heute zusammen an die 110.000 Einwohner haben. In Kreuzlingen der zweitgrößten Stadt im Thurgau leben 18.000 Einwohner.

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Johannes Dörflinger stellt in Kulturbrücke Fratres aus

7. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Tarot- Stelen der Deutscher-Schweizer Kunstgrenze in Galerie in Niederösterreich -

Konstanzer im Guggenheim-Museum und in weltweit renommierten Ausstellungen

KONSTANZ / FRATRES. fsf/ Vor 20 Jahren fiel der eiserne Vorhang, die Grenzbefestigungen, zwischen Österreich und Tschechien. Am 21. Dezember 2007 folgten die Schlagbäume zu einem offenen Europa. Bis Ende Juni stellt der internationale bekannte Konstanzer Künstler Johannes Dörflinger zehn seiner Torat- Skulpturen der weltweit ersten Kunstgrenze zwischen Deutschland- Schweiz, der Städte Konstanz-Kreuzlingen, in Größe 70 Zentimeter in der Kulturbrücke Gutshof Fratres in Niederösterreich nähe Walskirchen an der Thaya aus. Der barocke Ausstellungsort aus dem 15.Jahrhundert, gegründet 1995 von Dr. Peter Graf Coreth sowie Dr. Christoph Ferch als kulturelle Plattform, wobei es um die Überwindung der Grenzen geht, liegt direkt an der Grenze zu Tschechien. Ziel ist es, durch zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen die Grenzregion Österreich-Tschechien kulturell zu beleben, wobei das hochgesteckte Ziel ein Kulturaustausch über die Grenzen von Europa ist.

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