POLITIK
1. September 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, KUNST UND KULTUR, MUSIK, POLITIK, PROMIS, Schweiz, TOURISMUS
Schweizer Komponist Frédéric Bolli vertonte Lebenswerk von Johannes Dörflinger –
Musiker aus Deutschland, Bulgarien und Griechenland spielten bei Tarot- Stele
KONSTANZ. fsf / Zur Welturaufführung der Kompo- sition „Welterste Kunstgrenze“ hatte der „Freundes- kreis Kunstgrenze“ eingeladen. Treff war bei der Tarot-Stele „Universum“. Es begrüßte der Ex- Chef- redakteur des Südkurier Werner Schwarzwälder und der Ex-Stadtammann von Kreuzlingen Josef Bieri. Es folgte die Event-Managerin Claudia Thom: „Die 22 Skulpturen der Kunstgrenze sind Figuren des Tarot und stellen die großen Arkana dar. Das Tarot hat seinen Ursprung in den frühren Triumpfzügen, die auf die Römer oder gar Ägypter zurückgehen. Seine Figuren repräsentieren die allzeit den Men- schen bestimmenden Symbole und Mächte. Nach erfolgreicher Schlacht ließ man diese bildhaft auf- erstehen. Erst im 14. Jahrhundert entstand das erste Tarot- Kartendeck am Hofe des italienischen Herzogs Visconti“. Weiter führte sie aus, dass sich der Künstler der Kunstgrenze Johannes Dörflinger seit 1975 mit dem grafischen Zyklus des Tarot beschäftigte. Nach Fall des Grenz-Zaunes 2006 zwischen der deutschen Stadt Konstanz und der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen wurde im Jahre 2007 auf der EU-Außengrenze die welterste Kunstgrenze, realisiert. Auf 280 Metern 22 acht Meter hohe Tarot- Stelen, die eine offene Grenze realisieren. Der bekannte Schweizer Dirigent und Komponist Frédéric Bolli hat für drei Jahre Kunstgrenze eine Komposition in sechs Sätzen für Geige, Oboe und Bassklarinette geschrieben.
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Welturaufführung Komposition „Welterste Kunstgrenze“
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19. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, MOBILITY, POLITIK, TECHNIK, THEATER, TOURISMUS
Die Pilgerreise des großen Breisacher Europa-Künstlers Helmut Lutz geht zu Ende –
Nach dem Sternenweg zu den Pilgerstätten der Christenheit folgte das Klangschiff als Friedensbotschafter
FRIEDRICHSHAFEN / BREISACH. fsf / Vom Regiepult, zwischen den Sitzreihen, kommentiert der Europa-Künstler Helmut Lutz aus dem Breisach den weltbekannten Seiltänzer Falko Traber, der als Hermes zu den Sternen aufsteigert. Das Seil ist von der Urania, die auf einem Rammbock liegt, zu einer Riesenspieluhr gespannt. Zum vierten Mal findet auf dem Klangschiff an der Friedrichshafener Promenade, das im Balkan-Krieg ein Botschafter des Friedens war, eine geradezu mystisch-griech- ische Inszenierung mit Titel „Im Augenblick“ statt. Stückeschreiber ist Helmut Lutz, der Erbauer des 40 Meter langen Klangschiffes. Das Kunstwerk aus 48 Tonnen Stahl und Holz mit sechs beweglichen Teilen erinnert wie die Kostümierung der Schauspieler an den großen Surrealisten Salvador Dalli. Im Spiel mit drei Frequenzen geht es um den Lauf der Weltuhr, wobei es um Macht, Kampf, Leid, Zer- störung und schließlich Versöhnung geht. Vier Krückenwesen symbolisieren das Feuer, Wasser, Luft und die Erde. Im dritten Akt tanzt Europa auf den zeusschen Stier, während der König, skandiert von Soldaten, diesem aus Wut die Hörner ausreißt. Aus den Hörnern werden Albhörner, die zu Musizieren beginnen und zur Harmonie aufrufen. Für den Künstler Helmut Lutz geht die Pilgerfahrt in Friedrichs- hafen zu Ende. Im nächsten Jahr, soll es auf dem Klangschiff, wenn er 70 wird, die letzte Inszenierung von ihm geben, dann soll das Klangschiff, wie bereits geschehen als Bühne für Festivals von Pop, Jazz , Folklore bist Schauspiel offen sein.
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Auf Friedrichshafener Klangschiff das Spiel „Im Augenblick“
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13. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK, RECHT, TOURISMUS
“Die Anwohner ertragen seit Jahrzehnten den Lärm, Gestank und Abgase von Tausenden Lastwagen sowie PKW”
Oberbürgermeister Brand, Landratsamt Kruschwitz und Vertreter Pro B31: Keine rechtlichen Hürden mehr für Sofortvollzug!
FRIEDRICHSHAFEN.red./ An zehn Standorten in der Stadt mahnen Großplakate mit dem Titel „B 31. Ausbauen statt Ausreden“ den sofortigen Baubeginn der B 31 neu an. Die Plakate stehen an der Friedrichstraße beim Stadtbahn- hof, an der Löwenunterführung, an der Länderöschstraße, an der Lindauer Straße, an der Ailinger Straße und der Äußeren Ailinger Straße, beim Hallenbad an der Ehlersstraße, am Mühlöschknoten und im Kreuzungsbereich der Albrechtstraße und der Zeppelin- straße in Höhe des Landratsamtes Bodenseekreis. „Täglich quält sich der Verkehr durch die Straßen unserer Stadt. Besonders jetzt, wo zusätzlich zum täglichen Verkehr tausende von Urlaubern die B 31 entlang fahren, kommt es zu ständigen Staus und Verkehrsbehinderungen. Dies werden wir nicht mehr länger hinnehmen“, fordert Oberbürgermeister Andreas Brand. Deshalb fordert er mit dem neuen Plakatslogan die Politiker in Berlin und Stuttgart auf, sofort mit dem Ausbau der B 31 neu zu beginnen. Die rechtlichen Hürden sind ausgeräumt, weshalb Friedrichshafen und der Bodenseekreis den sofortigen Baubeginn einfordern. Unterstützung wird Brand von Lothar Riebsamen, Joachim Kruschwitz vom Landratsamt Bodenseekreis, sowie Vertretern des Bündnisses Pro B 31 neu und des Gemeinderates.
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Zehn Großplakate in Friedrichshafen fordern sofortigen Baubeginn B 31
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9. August 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, THEATER, TOURISMUS, Österreich
Zisterzienser- Mönche blieben Medienspektakel fern: Künstler und Reporter blieben unter sich
KONSTANZ / BODMAN / BIRNAU / WEIZ. fsf / Medien- vertreter aus Deutschland und Österreich warteten vor der weltberühmten Barockkirche Birnau am Bo- densee auf das angekündigte „Papamobil“ von Provokationskünstler Peter Lenk mit umstrittenen Gaukler-Papst sowie Engeln mit Gasmaske, Amor mit Pfeil und Bogen, Affen und einem Presseferkel. Es ist ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Weiz in der Steiermark. Hier eröffnet der international be- kannte Künstler Peter Lenk am 12. August in der „Galerie Weiz“ seine Exklusiv-Ausstellung. Der Halt vor der Birnau war gewählt um auf den heuchler- ischen Umgang von Missbrauchsfällen in der katho- lischen Kirche aufmerksam zu machen, -”wo die Not am größten ist”-, wobei die Schuld im Zölibat gesehen wird. Von der Klosterkirche nahm kein Zisterzienser-Mönch Stellung zu den Vorwürfen. Sie blieben dem Medienspektakel fern. Damit der Künstler das „Papamobil“ nicht provokativ vor die Birnau parkt, war der Zugang zum Kirchenplatz durch einen PKW versperrt. Im offenen Gefährt sitzt gleicher Gaukler-Papst, der durch die größte deutsche Boulevard- Zeitung im Konstanzer Tourist- Info in Un- gnade gefallen war und schließlich geschasst wurde. Die Zeitung hatte fälschlich geschrieben „Nack- ter Papst Benedikt sitzt im Konstanzer Bahnhof“, wobei es sich um eine Skulptur der Konstanzer Hafen- Imperia des Künstlers Peter Lenk handelt, die sich seit 1993 auf der Mole dreht. Sie soll an die einzige Papstwahl auf deutschem Boden von 1414 bis 1418 erinnern. In ausgestreckten Händen hält die Kurtisane König Sigismund und Papst Martin V.
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„Papa- Mobil“ machte mit Gaukler-Papst vor weltberühmter Birnau Halt
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22. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK
Im Sommersemester drei Veranstaltungen mit Themen von Banken bis zur Bundeskanzlerin
FRIEDRICHSHAFEN.red./ Die Zeppelin Universität (ZU) wird – wie bisher – auch im kommenden Sommersemester zur Häfler Kinder-Uni beitragen. Ob über Banken, die Bundeskanzlerin oder Bildung: Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter referieren dabei zu spannenden und aktuellen Themen. Gleich drei Veranstaltungen sind dabei am Montag, 2. August, geplant. „Was macht eigent- lich die Bundeskanzlerin?“: Diese Frage beant- wortet für Sieben- bis Achtjährige Professor Dr. Joachim Behnke, Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft an der ZU. Und Professor Dr. Marcel Tyrell, Leiter des Buchanan-Instituts für Unternehmer- und Finanzwissenschaften an der ZU, geht für Neun- bis Zehnjährige der Frage nach: „Sind Banken böse?“. „Spielzeug aus Plastik, Pudding aus dem Labor, Kinder aus dem Reagenzglas – wofür brauchen wir eigentlich noch Natur?“ fragt und beantwortet für Elf- bis Zwölfjährige Dr. Joachim Landkammer vom Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis an der ZU.
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ZU-Wissenschaftler sprechen bei der Häfler Kinderuni Friedrichshshafen über aktuelle Themen
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14. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS
Tourist- Information Konstanz hat widerrechtlich 700 Kilo Kunstwerk abgebaut –
Gaukler- Papst reist mit Papa- Mobil, Engeln und Presseferkel zur Galerie Würz
KONSTANZ / WEIZ. fsf / „Sag beim Ab- schied leise Servus“ stand gestern noch sinnig auf rechter Brustseite des Gauk- ler-Papstes in den Geschäfts- räumen der Tourist-Information Konstanz (TIK) im Konstanzer Bahnhof. Nach Raus- wurf durch die Touristiker wollte der Künstler Peter Lenk seinen verfemten Papst, für ihn ein Gaukler, der sich wider- rechtlich die geistlichen Insignien angeeignet hatte, am 8. August ab- bauen. Er sollte würdig im “Papa- Mobil” mit Engeln und einem Presseferkel, eskortiert von der Schweizer Garde (Puppen), in die Steier- mark zur bekannten Galerie Weiz reisen. Hier ist Ausstellungseröffnung am 12. August mit Werken des Bodensee Künstlers. Dem Abbau ist die Tourist- Information in einer Nacht- und Nebelaktion zuvor- gekommen. Mit einem Spezialkran haben sie den 700 Kilo schweren Gaukler-Papst eigenmächtig abgebaut. Jetzt liegt er unwürdig abgestellt im Werkstoffhof der Stadt Konstanz. Die Willkür ist bla- mabel. Der Geschäftsführer der Tourist- Informa- tion Norbert Henneberger hatte den Gaukler-Papst als Leihgabe geordert um Werbung für das 600- jährige Konzil-Jubiläum der Stadt von 2014 bis 2018 zu machen. Mit der Figur als Merchandising, viele kleine Päpstlein, wollte er groß ins Geschäft ein- steigen. Kalte Füße bekam er als die größten deutsche Boulevard-Zeitung schrieb: „Nackter Papst schockt im Bahnhof“ und „es gibt Zoff“. Für die Journalisten war die Lenk-Skulptur der aktuelle Papst Benedikt XVI. Dabei hätten die Kollegen nur einen Blick in neun Meter Höhe auf der Konstanzer Hafen- Mole mit König Sigismund sowie Papst Martin V. werfen müssen. Hier dreht sich seit 1993 im Drei- minutentakt die Imperia (Edelhure) mit weltlicher und geistlicher Macht, die an das einzige Konzil auf deutschem Boden in Konstanz von 1414 bis 1418 erinnern soll. Die Boulevard- Kollegen hatten sich um glatte 592 Jahre vertan. Es folgte die Entschuldigung und Gegendarstellung. Doch das Urteil war gefallen. Konservative und Christliche Kreise erklärten Peter Lenk den Krieg. Nach gut zehn Wochen hat der Gaukler-Papst, der besagte Abguss der Imperia- Figur, jetzt Asyl in Österreich gefunden.
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Rausgeworfener Lenk- Papst findet in Österreich Asyl
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11. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, RECHT, THEATER, TOURISMUS
Weltweites Presse- Echo nach Rausschmiss von Gaukler-Papst Martin V. aus Konstanzer Tourist- Info-
Ausstellungseröffnung von Arbeiten Peter Lenk im gläsernen Kunsthaus Weiz am 12. August
KONSTANZ / WEIZ. fsf / Ein Kran wird den verfemten 700 Kilo schweren Lenk- Papst aus den Ausstellungsräumen der Tourist- Information Konstanz (TIK) im sanierten Konstanzer Bahnhof heben. In einem gläsernen Papa- Mobil wird seine nackte steinerne Heiligkeit mit Schühchen eines Gauklers an den Füßen sowie einer Papstkrone auf dem Kopf mit Engeln sowie einem Presseferkel an Bord vom Bodensee in die österreichische Steiermark reisen. Skandiert werden soll das Fahrzeug von Schweizer Gardisten in Uniform wobei diese Puppen sind. Ideenmacher des Happenings besonderer Art ist der freie Mitarbeiter Johan Maden des Kunsthauses Weiz. Hier ist am 12. August Ausstellungseröffnung des Gaukler-Papstes mit weiteren Arbeiten des Bodmaner Künstlers Peter Lenk. Das bekannte österreichische Kunsthaus nähe Graz ist auf den weltbekannten Provokationskünstler durch die internationale Presse aufmerksam geworden. Die Tourist- Information Konstanz hatte im April ein Duplikat der vermeintlichen Papst-Skulptur der Kons- tanzer Hafen- Imperia, die sich seit 1993 mit Kaiser Sigismund in Höhe neun Meter dreht, bei dem Künstler Peter Lenk als Leihgabe angefordert. Mit der Skulptur wollte der Touristen-Chef Norbert Hennenberger für die anstehenden Konzilfeierlichkeiten von 2014 bis 2018 werben. Hierbei geht es um die einzige Papstwahl auf deutschem Boden in Konstanz am Bodensee von 1414 bis 1418 wo der italienische Papst Martin V. gegen zwei Konkurrenten gewählt wurde. Mit der Lenk-Figur wollte der Touristen-Chef groß in die Werbung einsteigen. Zum Eklat kam es Ende April als die größte deutsche Boulevard-Zeitung die Lenk-Skulptur zum amtierenden Papst Benedikt XVI. erklärte und Politiker der Landesregierung mit Falschaussage zitierten. Damit war der Rausschmiss seiner Steinguss- Heiligkeit ausgemachte Sache, wobei religiöse Fanatiker in Folge Front machten.
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Lenk- Papst reist mit Engeln und Presseferkel im Papa- Mobil in die Steiermark
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9. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, POLITIK, RECHT, SPORT
Konstanzer gehört zu den zehn deutschen Schiedsrichtern im Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne
Führende Arbeitskreise für Sportrecht in Deutschland und im Ausland gegründet.
KONSTANZ.red/ Leider standen auch während der FIFA–Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika immer wieder offensichtlich regelwidrige Schieds- richterentscheidungen im Mittelpunkt der Diskus- sionen im Anschluss an den Schlusspfiff, nachdem die Originalüber- tragungen und oftmaligen Wie- derholungen der Spielszenen im Fernsehen die Fragwürdigkeit der Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters für jeden Zuschauer sichtbar auf- gedeckt hatten. Dabei geht es typischerweise um die Schieds- richterentscheidung, ob ein Strafstoß berechtigterweise verhängt oder aberkannt worden ist, ob zu Recht auf eine Abseitsposition erkannt worden ist oder ob der Ball die Torlinie mit einer vollen Um- drehung überquert hat, so dass auf Tor zu entscheiden ist. Noch heute – nach dem Ablauf von 44 Jahren – wird über die Berechtigung des berühmten „Wembley-Tores“ 1966 für England gestritten, und beim World-Cup 2010 ist nun England selbst Opfer einer fehlerhaften Schiedsrichter-Entschei- dung geworden, mit welcher ein offensichtlich regulär erzieltes Tor im Spiel gegen Deutschland nicht anerkannt wurde. Eine beson- dere Brisanz erhalten diese und andere regelwidrige Schiedsrichterentscheidungen dadurch, dass alle der- artigen, selbst offensichtlich fehlsamen Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters gemäß dem FIFA-Regelwerk endgültig und unanfechtbar sind. Es sollte daher eigentlich ein Anliegen der Fuß- ballverbände sein, dafür zu sorgen, dass fehlerhafte Schiedsrichterentscheidungen, so weit irgend möglich, vermieden werden. Hierbei könnten tech- nische Hilfsmittel dem Schiedsrichtergespann wertvolle Unterstützung leisten. Seit einigen Jahren arbeiten bekannte Forschungsinstitute an der- artigen technischen Hilfsmitteln. Hier seien nur beispielhaft der Chip im Ball oder Torkameras genannt, die das Überschreiten der Torlinie verlässlich melden könnten, oder Hochfrequenz-Funk- geräte, die in den Schienbeinschonern der Spieler installiert werden und etwaige Abseitspositionen signalisieren könnten. Es wird auch immer wieder die Zu- lassung des Videobeweises gefordert, der näheren Aufschluss darüber liefern könnte, ob ein Spieler im Strafraum gefoult wurde oder ein Handspiel begangen hat.
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Sportjurist Krähe nimmt Stellung in unanfechtbare Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters
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7. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, POLITIK, UMWELT
NABU kritisiert hohe Zahl getöteter Kormorane scharf – Baumann: Ausweitung der Kormoranverordnung stoppen!
STUTTGART.red./ Der NABU kritisiert scharf, dass in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren weit über 5.000 Kormorane abgeschossen wurden. „Alleine in der Saison 2008/2009 lag die Zahl bei rund 1.500 toten Vögeln. Zum Vergleich: 2008 brüteten noch nicht einmal 450 Kormoranpaare im Ländle“, berichtet der NABU-Landes- vorsitzende Dr. Andre Baumann. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU Umweltministerin Tanja Gönner dringend auf, die geplante Verschärfung der Kormoranverord- nung zu stoppen. Mit der neuen Kormoranverord- nung soll der schwarze Vogel nahezu flächen- deckend zum Abschuss freigegeben werden. Eine Ausnahmegeneh- migung wie bislang wäre nicht mehr nötig. Der Ab- schuss würde so deutlich erleichtert. „Frau Ministerin Gönner weiß, dass Fische saubere, natur- nahe und durchgängige Gewässer brauchen. Sie hat den NABU voll auf ihrer Seite, wenn sie dafür kämpft, dass unsere Gewässer diesen Zustand wieder erreichen. Den Sündenbock Kormoran ins Visier zu nehmen, hilft dagegen weder Fischen noch Fischern. Daher können wir eine Ausweitung der Abschüsse nicht akzeptieren“, sagt Baumann.
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Getötete Kormorane: 5.000 – Effekt: Null
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3. Juli 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, LINDAU, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS
Ministerpräsident Stefan Mappus und Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg laden weltbeste Wissenschaftler ein
STUTTGART / MAINAU.red./ „Baden-Württemberg ist stolz, die besten Wissenschaftler der Welt zu Gast zu haben. Die Nobelpreisträgertagung am Bodensee dient nicht nur der Vernetzung der naturwissen- schaftlichen Disziplinen Physik, Chemie und Medizin, sondern trägt auch zu einem intensiven, grenz- überschreitenden und internationalen Aus- tausch auf höchstem Niveau bei.“ Dies sagten Minister- präsident Stefan Mappus und Wissenschafts- minister Professor Dr. Peter Frankenberg heute (Freitag, 2. Juli 2010) anlässlich der Abschlussver- anstaltung der 60. Nobelpreisträgertagung auf der Insel Mainau. Die Nobelpreisträger- ntagung fand in diesem Jahr von 27. Juni bis 2. Juli in Lindau statt und lockte rund 60 Nobelpreisträger und über 650 Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt an den Bodensee. Abschluss und Höhepunkt dieser Tagung bildeten eine Schifffahrt mit der „MS Sonnen- königin“ auf dem Bodensee auf Einladung des Landes und die Veranstaltung auf der Insel Mainau. Dort wurden die Teilnehmer der Nobelpreis- trägertagung von Ministerpräsident Mappus und Gräfin Bettina Bernadotte verabschiedet.
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Abschlussveranstaltung der 60. Nobelpreisträgertagung auf der Insel Mainau
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22. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS
Oberbürgermeister Andreas Brand würdigt die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit -
Sonja Nanko als neue Leiterin des Schulmuseums vorgestellt
FRIEDRICHSHAFEN. red./ Norbert Steinhauser und Prof. Dr. Erich Müller-Gaebele wurden für ihre besonderen Verdienste mit der Ehrenmedaille der Stadt Friedrichshafen ausgezeichnet. Oberbürger- meister Andreas Brand überreichte die Auszeichnungen gestern im Vortragssaal der vhs Friedrichs- hafen. Gleichzeitig wurde Sonja Nanko als künftige Leiterin des Schulmuseums vorgestellt. Rund 90 Gäste aus Gesellschaft und Politik kamen zur Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Friedrichs- hafen an Norbert Steinhauser und Prof. Dr. Erich Müller-Gaebele in den Vortragssaal der vhs Fried- richshafen. „Sie haben in den vergangenen Jahrzehnten mit viel Herzblut, mit Leidenschaft und mit Sachverstand das Schulmuseum nicht nur geleitet, sondern gelebt und sie haben es geschafft, das Haus mit Leben zu erfüllen“, so Oberbürgermeister Andreas Brand in seiner Laudatio. Das erforderte, so Brand weiter, einen außerordentlich hohen zeitlichen wie auch persönlichen Einsatz. Fast jede freie Minute hatten Rektor a. D. Norbert Steinhauser und Prof. Dr. Erich Müller-Gaebele im Schulmuseum verbracht. „Es ist zu Ihrer zweiten Heimat geworden“, so Brand.
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Norbert Steinhauser und Prof. Dr. Müller-Gaebele mit Ehrenmedaille der Stadt Friedrichshafen ausgezeichnet
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21. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS
OB Horst Frank unterzeichnet in Suzhou Allianzerklärung zur nachhaltigen Entwicklung von historischen Städten
Ziel des Bündnisses “Historical Cities Alliance” ist die nachhaltige Entwicklung historischer Städte zum Schutz des kulturellen Erbes. Neben Konstanz haben weitere 16 Städte, darunter historische Metropolen wie Buenos Aires, Mexico City, Nairobi und Cairo sowie die Städte Bologna, Barcelona und Liverpool das Abkommen unterzeichnet. Oberbürgermeister Horst Frank war vom 11. bis 16. Juni auf Einladung der EXPO 2010 in die chinesische Partnerstadt Suzhou gereist. Auf der Konferenz haben die Vertreter von weltweit 17 historischen Städten das so genannte „Suzhou Prospect” unterzeichnet.
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Konstanz im Kreis historischer Metropolen von Buenos Aires, Nairobi bis Liverpool
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21. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS
OB Frank präsentiert Konstanzer Erfolge vor einem internationalen Publikum
SUZHOU / KONSTANZ. red./ Die Erfahrungen von Konstanz bei der Entwicklung einer historisch ge- prägten Stadt zu einem modernen und urbanen Zentrum sind in Fernost gefragt. Im Rahmen einer Einladung der EXPO 2010 sprach Oberbürger- meister Horst Frank in der chinesischen Partner- stadt Suzhou zum Thema „Sanierung und Weiterentwicklung einer historischen Stadt”. Die Veran- staltung war Teil eines offiziellen Forums der EXPO mit dem Titel “Kulturelles Erbe und Stadterneu- erung”, das in der chinesischen Partnerstadt stattfand. Souzhou liegt in der Nähe von Shanghai, wo sich auf der bisher größten Weltausstellung in diesen Tagen 240 Nationen und internationale Organisationen präsentieren.
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Konstanzer Stadtentwicklung ist Thema bei EXPO 2010 in Shanghai
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14. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, POLITIK, SOZIALES, Schweiz
Wahlprogramm für die Landtagswahl 2011 bei Klausurtagung in Konstanz verabschiedet
KONSTANZ. :red./ m vergangenen Wochenende hat die Piratenpartei Baden-Württemberg in Konstanz ihr Wahlprogramm für die kommende Landtags- wahl 2011 deutlich erweitert und verabschiedet. „Wir sind hier, um Bürger und Politik wieder näher zusammen zu bringen. Es wird Zeit für einen politischen Wechsel in Baden-Württemberg“, so der Vorsitzende des Landesverbands, Sebastian Nerz, in seiner Begrüßungsrede. Über 154 Satzungs- und Programmanträge, die zahlreiche Piraten und Sympathisanten zuvor im Internet formulierten und diskutierten, wurden basisdemokratisch abgestimmt. Die wachsende politische Erfahrung der Piraten und die große Beteiligung im Vorfeld führten diesmal zu einem sehr effizienten Parteitag mit einer zeitlichen Punktlandung am Ende.
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Piratenpartei Baden-Württemberg sagt etablierten Parteien den Kampf an
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11. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK
Bedingung überdurchschnittlic hes Abitur, BAWÖG-Berechtigung sowie Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg
FRIEDRICHSHAFEN.red./ Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen vergibt in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg Stipendien speziell an baden-württembergische Studierende. Bewer- ber für das „Land-Baden-Württemberg-Stipendium der ZU“ müssen ein überdurchschnittliches Abitur sowie eine BAföG-Berechtigung aufweisen und ihren Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg haben. Die Stipendien umfassen die gesamten Studiengebühren in Höhe von 23 700 Euro für die Bachelor-Studiengänge in Politik- und Verwaltungswissenschaften, Kultur- und Kommunikationswissen- schaften oder Wirtschaftswissenschaften an der ZU. Nächster Studienstart ist am 1. September, mehr Informationen unter www.zeppelin-university.de/stipendien
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Zeppelin Universität vergibt Stipendien für Baden-Württemberg
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9. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK
150 Deligierte verabschieden Wahlprogramm für Landtagswahl 2011 -
Aufstellung von Direkkandidaten für 70 Wahlkreise
KONSTANZ.red./ Am Wochenende des 12. /13. Juni 2010 wird in der Wollmatinger Halle in Konstanz der programmatische Landes- parteitag der Piratenpartei Baden-Württem- berg stattfinden. Etwa 150 Mitglieder werden an diesem Wochenende das Wahlpro- gramm für die Landtagswahlen 2011 ver- abschieden. Beim ersten Parteitag am 17./18. April 2010 in Tübingen wurden bereits Programm- punkte zu den Bereichen Bildung und Inneres beschlossen. Die Pira- tenpartei wird nun beim kom- menden Lan- desparteitag ihr Wahlprogramm zur Landtagswahl 2011 insbesondere mit Punkten aus den Bereichen Verbraucherschutz, Umwelt, Energie, Wirtschaft, Familien- und Sozialpolitik komplettieren.
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Piratenpartei Baden-Württemberg veranstaltet Landesparteitag in Konstanz
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9. Juni 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FLUGHAFEN, FLUGHAFEN FRIEDRICHSHAFEN, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK
Bodensee-Airline sieht Mängel bei geplanter Besteuerung -
“Ökologische Luftverkehrsabgabe ist Wettbewerbsverzerrung”
BREGENZ / FRIEDRICHSHAFEN. red./ Das neue Sparpaket der deutschen Bundesregierung sieht vor, Fluggesellschaften ab 2011 mit einer „ökoogischen Luftverkehrsabgabe” zu besteuern. Die Boden- see- Airline InterSky ortet in der geplanten Abgabe erheb- liche Wettbewerbsverzerrungen. Geht es nach den Plänen der deutschen Bundesregierung sollen ab 2011 alle Fluglinien, die in Deutschland starten eine „ökologische Luftverkehrsabgabe” leisten. Claus Bernatzik, Geschäftsführer der Boden- see- Airline InterSky, sieht in der geplanten Besteuerung eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung und eine Benachteiligung der deutschen Airlines: „Die Öko-Steuer würde bedeuten, dass Fluglinien, die ab Friedrichshafen fliegen zahlen, jene, die ab Altenrhein fliegen jedoch nicht. Alle, die über einen Um- steige-Hub in Deutschland fliegen – zum Beispiel Düsseldorf-Friedrichshafen und dann weiter Fried- richshafen- Elba – würden künftig diese Abgaben sogar zweimal bezahlen.”
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InterSky für fairen Wettbewerb
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25. Mai 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, POLITIK, RECHT, SOZIALES
Landesparteitag Baden-Württemberg 12 u. 13. Juni in Halle-Wollmatingen
Bei der Bundestagswahl 2009 unter den Top Ten mit bestem Wahlergebnis
KONSTANZ. red./ Am Mittwoch, den 2. Juni 2010 um 19:30 Uhr finden in Singen /Hohentwiel im Gasthaus Kreuz im Kulturzentrum GEMS die Aufstellungsver- sammlungen der Mitglieder der Piratenpartei im Landkreis Konstanz zur Landtagswahl 2011 statt. Es werden die Kandidaten für die Wahlkreise 56 (Konstanz) und 57 (Singen) gewählt. Gäste und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, der Veran- staltung beizuwohnen. Bei dieser Gelegenheit können Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Konstanz und dem Umland ebenso wie die Presse die Kandidaten der Piratenpartei kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen.
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Piratenpartei wählt Landtagskandidaten für Konstanz und Singen
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21. Mai 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, Schweiz, TOURISMUS
Erstes gemeinsames Reisezentrum in Deutschland von DB und SBB -
Deutsche Bahn und Partner investieren rund 800.000 Euro
STUTTGART. red. /Mit der Fertigstellung der Mobi- itätszentrale ist die Modernisierung des Bahnhofs Konstanz einen weiteren wichtigen Schritt voran- gekommen. Heute haben Horst Frank, Oberbürger- meister der Stadt Konstanz, Felix Gemperle, Leiter Region Säntis-Bodensee, Schweizerische Bundesbahnen, Jürgen Ruff, Vorsitzender Förderverein Mobilitätszentrale Konstanz, Reinhold Pohl, Leiter DB Vertrieb Südwest, und Sven Hantel, Leiter Re- gionalbereich Südwest, DB Station&Service AG, die Mobilitätszentrale offiziell eröffnet und die neuen Dienstleistungsangebote im Bahnhof Konstanz vorgestellt. In der Mobilitätszentrale sind unter einem Dach auf rund 410 Quadratmetern Fläche das DB Reisezentrum, SBB-Verkaufsschalter und die Tou- ristikinformation Konstanz vereint. Sven Hantel: “Der Bahnhof Konstanz hat die erste internationale Mobilitätszentrale in einem deutschen Bahnhof. Dort finden Bahnkunden ein umfangreiches Reisean- gebot mit einer umfassenden Mobilitäts-beratung über die einzelnen Verkehrsunternehmen hinaus.” Reinhold Pohl ergänzte: “Mit der Integration des Kundenzentrums der Schwarzwaldbahn steht den Besuchern und Kunden künftig auch das komplette Angebot rund um die Schwarzwaldbahn zur Verfügung.”
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Mobilitätszentrale im historischen Bahnhof Konstanz eröffnet
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18. Mai 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, RECHT, TOURISMUS
Nach Falschmeldung in der Boulevard-Presse nackte Heiligkeit unerwünscht –
Teilbereich im sanierten „Bodensee- Palazzo Vecchio“ wird am 21. Mai wieder eröffnet
KONSTANZ / STUTTGART. fsf / Jetzt sind für den Bildhauer Peter Lenk die Gegner klar. Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus hat persönlich interveniert die nackte Papst-Skulptur aus der Mobilitätszentrale des Konstanzer Bahnhofs, der nach Sanierung, am 21. Mai wieder eröffnet wird, zu entfernen. Aufgepuscht hat die „Schmutzkam- pagne“, wie es der Künstler Peter Lenk nennt, die BILD- Zeitung mit einer Falschmeldung „Jetzt gibt es Zoff: nackter Papst Benedikt XVI. in Konstanzer Bahnhof“, wobei diese eine Gegen- darstellung abdrucken mussten. Die Skulptur ist Teil der neuen Meter hohen Lenk-Kurtisane Imperia mit Gauklern Kaiser und Papst, die sich seit 1993 auf der Kons- tanzer Hafenmole dreht. Hier geht es geschichtlich um die einzige Papstwahl auf deutschen Boden, wo in Konstanz von 1414 bis 1418 Papst Martin V. gegen zwei Gegenpäpste gewählt wurde. Einge rufen hatte Kaiser Sigismund das Konzil um eine Spaltung in der katholischen Kirche zu vermeiden. Mit der geistigen und weltlichen Macht waren über 1000 Huren nach Konstanz gekommen, wobei die Imperia als höfische Liebesdienerin den Hochadel und Geistlichkeit befriedigte. Bei Aufstellung der Imperia protestierten der damalige Ministerpräsident Erwin Teufel sowie die Kirche gegen die vermeintliche Blasphemie. Durchsetzen konnte sich der einstige Bahnchef der Weißen Flotte Dieter Bögle, dem das Hafenareal unterstand. Dabei spielte die Aussage von Peter Lenk, dass es sich hier um Gaukler handelt die sich spöttisch die Insignien der Macht von Kaiser Sigismund sowie Papst Martin V. ange- eignet hatten, eine wesentliche Rolle. Beide nackte Skulpturen hält die Imperia in ihren ausge- streckten Händen. Der Kaiser in purer Nacktheit mit Reichsapfel und Krone und der Papst geradezu keusch mit überschlagenen Beinen mit einer Mitra auf dem Kopf. Um den letzteren geht es, der mittlerweile Schlagzeilen in der Weltpresse macht.
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Will Ministerpräsident Mappus nackten Lenk- Papst aus Konstanzer Bahnhof?
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