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RECHT

Tödlicher Motorradunfall zwischen Waltenweiler und Taldorf

1. September 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MOBILITY, RECHT, SPORT, TECHNIK

55-jähriger verunglückte auf der K 7729 und erlag Verletzungen an der Unfallstelle

FRIEDRICHSHAFEN.red/ Tödliche Verletzungen hat sich ein 55-jähriger Motorradfahrer am Mittwochnachmittag, gegen 14.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der K 7729 zwischen Waltenweiler und Taldorf zugezogen. Der Mann war auf der Kreisstraße in Richtung Waltenweiler unterwegs und in einer langgezogenen Linkskurve aus noch nicht geklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. In dessen Folge fuhr er in einen Graben, woraufhin der Fahrer von seiner Maschine geschleudert wurde und gegen einen Baum prallte. Hierbei zog sich der Mann, der den vorgeschriebenen Schutzhelm trug, schwere Verletzungen zu, denen er noch an der Unfallstelle erlag. Hinweise auf eine Beteiligung anderer Personen haben die polizeilichen Ermittlungen nicht ergeben. Mögliche Unfallzeugen oder Personen, denen der verunglückte Motorradfahrer vor dem Unfall aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Friedrichshafen, Tel. 07541/7010, in Verbindung zu setzen.

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Zöllner finden im Auto unter Skisack 100.000 Euro

30. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT

Ehepaar behauptet Geld kommt von der Hessischen Hausbank – wollten damit angeblich Auto für Sohn in der Schweiz kaufen

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Bei der Einreisekontrolle einer deutschen Familie über das Zollamt Bietingen fanden die Beamten am Mittwoch 100.000 Euro. Die Frage nach mitgebrachten Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro odermehr wurde von dem Ehepaar und ihrem Sohn verneint. Die Zollbeamten stellten bei ihnen rund 21.000 Euro fest, die sie unter sich aufgeteilt hatten. Der Vater gab an, das Geld von seiner Hausbank im Hessischen mitgebracht zu haben um in der Schweiz für seinen Sohn einen Pkw zu kaufen. Dazu sei es aber leider nicht gekommen. Die Fragen nach Marke, Modell usw. wurde von allen dreien widersprüchlich beantwortet. Bei der anschließenden eingehenden Kontrolle des Pkw´s fanden die Beamten unter dem so genannten Skisack 80.000 Euro unter einer Abdeckung. Der Vater gab nun an, dass der gesamte Betrag ihm gehöre und dass das Geld aus Deutschland stamme.

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Picasso-Fälscher und Kampusch- Verfolger Vogel vor Konstanzer Landgericht

30. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, RECHT, TOURISMUS

Kranke Rentnerin Barbara M-K aus Engen über Darlehen mit 77.700 Euro in den Sozialstand gezockt -

Als „Staatssekretär“ Bodensee-Liebesinsel vor Radolfzell an leichtgläubigen Heizungsbauer verkauft?

KONSTANZ / TENGEN. fsf / Am Dienstagnachmittag 31. August steht der gerichtsbekannte Thomas Vogel aus Tengen vor dem Landgericht Konstanz. Im Zivilprozess geht es um 77.700 Euro, die der 46-jährige einer kranken Rentnerin aus Engen bis in den Sozialstand abgegaunert hat. Hintergrund ist der Picasso-Fälscher Prozess von 2007. Internationale Schlagzeilen machte der Vorbestrafte im Ja- nuar dieses Jahres als Verfolger des österreichischen Verliesopfers Natascha Kampusch. Er behaup- tete von der jungen Frau Sex-Videos zu besitzen und die Mutter Brigitte Sirny wäre Mittäterin der acht- jährigen Entführung. Von der Illustrierten Stern wollte er für die vermeintlichen Beweise 200.000 Euro. Nach einem internationalen Ermittlungsverfahren erklärte der Grazer Oberstaatsanwalt Thomas Mühl- bacher, dass die angeblichen Beweise durchweg „erstunken und erlogen sind“ und es Aufgabe der Konstanzer Justiz ist Anklage zu erheben, da der Tatbestand von deutschen Boden ausging. Vordem machte Vogel als vermeintlicher Staatssekretär eines wirren King Marduk aus Tübingen in der Boden- seeregion Schlagzeilen. Hier wurde die deutsche Exklave Büsingen okkupiert und der Bürgermeister abgesetzt. Terrorisiert wurde die Bodenseeinsel Mainau und die Pfahlbauten Unteruhldingen sowie andere Touristik-unternehmen am Bodensee. Geradezu erpresserisch wurde das Vermögen des Pfahlbauvereins gefordert. Noch in den Ermittlungen ist der mögliche Verkauf der Liebesinsel vor Radolfzell an einen Heizungsbauer aus Überlingen am Ried, der hierfür zum Hofmeister von King Marduk ernannt wurde. Für die Insel sollen 130.000 Euro gezahlt worden sein. Ein Insider: „Vogel hat den Heizungsbauer mit mindestens 300.000 Euro gerupft, derzeit kommen seine Oldtimer dran“.

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Tödlicher Motorradunfall vor Tettnang

26. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MOBILITY, RECHT, TECHNIK

Motorradfahrer prallte bei Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit gegen PKW

TETTNANG.red./ Einen Toten, zwei Schwerverletzte und Sachschaden von rund 15.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagabend, kurz nach 17.00 Uhr auf der K 7709 bei Tettnang ereignet hat. Der 20-jährige Lenker eines Pkw hatte die Kreisstraße von Laimnau kommend in Rich- tung Apflau befahren und nach links in die Straße „Im Reutele“ abbiegen wollen. Ein 24-jähriger Motor- radfahrer aus dem Landkreis Lindau, der mit hoher Geschwindigkeit zum Überholen des Autos ange- setzt hatte, prallte frontal in die linke Fahrzeugseite des Pkw. Der Motorradlenker erlitt hierbei lebens- gefährliche Verletzungen, denen er wenig später im Krankenhaus erlag. Sein Sozius (Alter konnte noch nicht festgestellt werden) sowie der Autofahrer müssen auf Grund ihrer schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

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Kormoran-Verordnung: NABU kritisiert Wild-West-Naturschutz

25. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, RECHT

Flächendeckender Abschuss schadet Natur und hilft weder Fischen noch Fischern

STUTTGART.red./ Scharfe Kritik am baden-württem- bergischen Kabinett übt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann: Dieses hat am gestrigen Diens- tag allen Protesten zum Trotz eine aus NABU-Sicht „völlig missglückte neue Kormoranverordnung“ be- schlossen. Danach dürfen Kormorane zukünftig nahe- zu flächendeckend abgeschossen werden. Lediglich in Schutzgebieten ist eine Ausnahmegenehmigung nötig, um die Vögel zu töten – eine Auflage, die allzu löchrig ist, wie die Vergangenheit zeigt. „Welche Schutzwirkung die Schutzgebiete wirklich haben, mussten wir in den vergangenen Jahren immer wieder mit ansehen. Ob Kocher, Wutach, Restrhein oder Untersee – die Regierungspräsidien (RP) er- teilen eine Ausnahmegenehmigung nach der an- deren. Ich sehe keinen Ansatz, dass sich daran etwas ändert. De facto bedeutet die neue Kormoranver- ordnung daher: Feuer frei im ganzen Land. Das ist Wild-West-Naturschutz. Eine ausgewogene Lösung sieht anders aus“, kritisiert Bau- mann. „Wir wehren uns weiterhin entschieden dagegen, dass eine Tierart aus niederen Gründen verfolgt, denun- ziert und flächendeckend abgeschossen wird. Dieses steinzeitliche Naturverständnis ist Baden-Württembergs unwürdig.“

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Arabische Touristen mit 250.000 Dollar im Autohohlraum

24. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, Schweiz, TOURISMUS

Zöllner finden raffiniertes Versteck in Rückbank – 17.000 Euro Rüchbehalt für Geldbuße

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Ende letzter Woche fanden Zollbeamte beim Zollamt Bietingen 250.000 US $ (188.000 Euro) in einem Pkw. Die drei arabischen Fahrzeuginsassen mit Wohnsitz in Nordeuropa meldeten trotz eindringlichem Befragen weder Waren noch Bargeld an. Als Grund für die Reise in die Schweiz gaben sie an Freunde besucht zu haben. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Zöllner das Bargeld gebündelt in einer Plastiktüte in einem bauartbedingten Hohlraum unter der Rücksitzbank.

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Frauen täuschten Raubüberfall in Friedrichshafen vor

24. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und der Polizeidirektion Friedrichshafen

FRIEDRICHSHAFEN.red./ Eine überraschende Wende haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei Friedrichshafen zu dem Überfall auf zwei befreundete Frauen am Montagnachmittag im Frankenweg genommen. Wie bereits berichtet, hatten die beiden Frauen im Alter von 43 und 44 Jahren gegenüber der Polizei angegeben, dass die ältere der beiden während eines Spaziergangs von zwei unbe- kannten Männern angesprochen wurde, die Geld und Zigaretten forderten. Nachdem dies verweigert wurde, hätte einer der Unbekannten auf sie eingeschlagen und ihr Verletzungen mit einem Messer zugefügt. Auch die 43-Jährige, die ihrer Freundin zu Hilfe eilte, sei daraufhin von dem Mann attackiert und verletzt worden. Aufgrund dieser Schilderungen leitete die Polizei eine Großfahndung nach den mutmaßlichen Tätern ein, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war.

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Zwei Frauen bei Überfall an Montag in Friedrichshafen verletzt

24. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT

Großfahndung nach Tätern zwischen 25 bis 35 Jahren vermutlich osteuropäischer Herkunft

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FRIEDRICHSHAFEN.reda./ Mit zum Teil schweren Verletzungen mussten am Montagnachmittag nach einem Überfall zwei Frauen im Alter von 43 und 44 Jahren ins Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Opfer waren von einem Passanten gegen 14.05 Uhr blutend in einer Obstplantage am Fran- kenweg zwischen Jettenhausen und Berg angetroffen worden. Wie erste polizeiliche Ermittlungen ergaben, waren die beiden Frauen im dortigen Bereich spazieren gegangen. Als eine der beiden austreten musste, kam ein unbekannter Mann auf die 44-Jährige zu und verlangte Geld und Zigaretten. Nachdem sie dies negativ beschieden hatte, schlug der Täter zunächst auf sein Opfer ein und fügte der Frau anschließend Verletzungen mit einem Messer zu. Als die 43-Jährige ihrer Begleiterin zu Hilfe kommen wollte, wurde auch sie geschlagen. Trotz einer sofort ausgelösten Großfahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, fehlt von den Tätern bislang jede Spur. Von den beiden Männern, die vermutlich osteuropäischer Herkunft sind, liegt folgende Beschreibung vor:

1. 25 bis 35 Jahre alt, ca. 190 cm groß, kurze dunkle, leicht gewellte Haare (vorn kurz und hinten lang), trug dunkelblaue Jeans vermutlich mit einer aufgenähten Aussentasche und dunkles T-Shirt.

2. 25 bis 35 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, trug Jeans und ein T-Shirt.

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Wollte Schweizer Armeefahrzeug unter Wert verzollen

19. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, Schweiz, TECHNIK

Falsche Wertangabe bei Autoimport nach Deutschland – jetzt Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung

SINGEN.red./ Immer wieder kommt es vor, dass bei den Zollämtern im Bezirk des Hauptzollamts Singen Autos und Motorräder zur Einfuhr erheblich unter Wert angemeldet werden um die entsprech- enden Abgaben zu sparen. Ein solcher Fall ereignete sich am Montag beim Zollamt Bietingen. So meldete ein 52-jähriger Pfälzer ein frisch restauriertes Schweizer Militärfahrzeug an, jedoch stand der vorgelegte Kaufvertrag über 16.500 Schweizer Franken(rund 12.000 Euro) offensichtlich in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert des Autos. In den mitgeführten Unterlagen fanden die Beamten auch bald eindeutige Hinweise, dass es sich tatsächlich um eine Unterfakturierung handelte. Auf Vorhalt gab der 52- Jährige schlussendlich an, dass er tatsächlich 30.000 Euro (ca. 45.000 Schweizer Franken) für das Liebhaberfahrzeug bezahlt hatte.

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Schwer bewaffneter Urlaubsreisender vom Zoll geschnappt

17. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, Schweiz, TECHNIK, TOURISMUS

38-jähriger Asiate aus Sachen hatte Schusswaffe im Reisegepäck

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Bei der Kon- trolle eines Pkw beim Zollamt Bietingen fanden die Beamten am Samstag einen Pistole der Marke Browning S.A. und 13 Schuss Munition Kaliber 9 mm. Der 38-jährige Asiate mit Wohnsitz in Sachsen, gab bei der Einreise an, gemeinsam mit seiner Familie ein paar Urlaubstage in der Schweiz verbracht zu haben. Auf Befragen der Zöllner meldeten alle Fahrzeuginsassen keine Waren an. Bei der an- schließenden Kontrolle fanden die Beamten in einer Aktentasche im Kofferraum eine Pistole mit einem leeren Magazin. In einer zweiten Tasche befand sich ein zweites Magazin, das mit 13 Schuss Munition gefüllt war.

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Zöllner finden hochwertige Golftasche mit 138.000 Euro

13. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, Schweiz

Frau will Nachlaß von der Schweizer Bank geholt haben – Strafsache und Bußgeld wegen Nichtanmeldung

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Am gestrigen Tag stellten die Beamten am Zollamts Bietingen 138.000 Euro im Gepäck einer Deutschen fest. Die Frau reiste mit ihrem Pkw aus der Schweiz ein und meldete trotz aus- drücklichem Befragen keinerlei Barmittel an. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Zöllner zunächst in einer Tasche im Kofferraum ein Kuvert mit einem Bündel 200 Euro- Noten. Dazu äußerte sich die Reisende, dass es sich um 10.000 Euro handle, die sie von einer Freundin erhalten habe. Beim Zählen ergab sich jedoch die Summe von 20.000 Euro. Im Verlauf der weiteren Kontrolle fanden die Beamten in einer Golftasche nochmals vier Briefumschläge mit ins- gesamt 118.000 Euro. Die Frau gab nun an, dass sie die gesamte Summe von 138.000 Euro von einer schweizerischen Bank abgeholt habe und es sich dabei um einen Nachlass handle.

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Zehn Großplakate in Friedrichshafen fordern sofortigen Baubeginn B 31

13. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK, RECHT, TOURISMUS

“Die Anwohner ertragen seit Jahrzehnten den Lärm, Gestank und Abgase von Tausenden Lastwagen sowie PKW”

Oberbürgermeister Brand, Landratsamt Kruschwitz und Vertreter Pro B31: Keine rechtlichen Hürden mehr für Sofortvollzug!

FRIEDRICHSHAFEN.red./ An zehn Standorten in der Stadt mahnen Großplakate mit dem Titel „B 31. Ausbauen statt Ausreden“ den sofortigen Baubeginn der B 31 neu an. Die Plakate stehen an der Friedrichstraße beim Stadtbahn- hof, an der Löwenunterführung, an der Länderöschstraße, an der Lindauer Straße, an der Ailinger Straße und der Äußeren Ailinger Straße, beim Hallenbad an der Ehlersstraße, am Mühlöschknoten und im Kreuzungsbereich der Albrechtstraße und der Zeppelin- straße in Höhe des Landratsamtes Bodenseekreis. „Täglich quält sich der Verkehr durch die Straßen unserer Stadt. Besonders jetzt, wo zusätzlich zum täglichen Verkehr tausende von Urlaubern die B 31 entlang fahren, kommt es zu ständigen Staus und Verkehrsbehinderungen. Dies werden wir nicht mehr länger hinnehmen“, fordert Oberbürgermeister Andreas Brand. Deshalb fordert er mit dem neuen Plakatslogan die Politiker in Berlin und Stuttgart auf, sofort mit dem Ausbau der B 31 neu zu beginnen. Die rechtlichen Hürden sind ausgeräumt, weshalb Friedrichshafen und der Bodenseekreis den sofortigen Baubeginn einfordern. Unterstützung wird Brand von Lothar Riebsamen, Joachim Kruschwitz vom Landratsamt Bodenseekreis, sowie Vertretern des Bündnisses Pro B 31 neu und des Gemeinderates.

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Zollbeamte finden Silberschatz im Wert von 40.300 Euro im Kofferraum

10. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, RECHT, Schweiz, TOURISMUS

2.500 aktuelle Silbermünzen aus Österreich, Kanada und den USA

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Bei der Kontrolle eines hochwertigen Sportwagens beim Zollamt Bietingen stellten die Zollbeamten vergangene Woche insgesamt 2.500 Silbermünzen fest. Die Frage nach eventuell mitgeführten Waren und Bargeld über 10.000 Euro wurdevon dem 41-jährigen Fahrer und seinem 32-jährigen Beifahrer verneint. Die Zweifel, die die Zöllner an dieser Anmeldung hegten, bestätigten sich, als sie anschließend im Kofferraum insgesamt fünf Boxen mit Silbermünzen feststellten. Es handelte sich dabei um 1.000 Stück öster- reichische Münzen „Wiener Philharmoniker, 1.000 kanadische Münzen „Maple Leaf“ und 500 Münzen US Dollar „Silver Eagle“. Der Gesamtwert der Silbermünzen, die als gesetzliche Zahlungsmittel gelten, betrug rund 40.300 Euro.

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Veteranenmotorrad im Kleinbus geschmuggelt

3. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, TECHNIK

Zöllner stellen Motorradschmuggler auf der Autobahn – gefälschte Schweizer Papiere für Oldtimer

SINGEN / HILZINGEN.red./ Bei der Kontrolle eines schweizerischen Kleinbusses in der Nähe der Autobahnausfahrt Hilzingen stellten Zollbeamte im Ladebereich ein Motorrad fest. Wie sich schnell heraus stellte, hatte der 45-jährige Fahrer das Kraftrad über das Zollamt Bietingen ohne Zollabfer- tigung eingeschmuggelt. Der Mann händigte den Kontrollbeamten einen ungültigen Schweizer Fahr- zeugausweis zu dem Motorrad der Marke Velocette Venom aus und gab an, dass er den Oldtimer für 12.000 Schweizer Franken (8.800 Euro) in der Schweiz erworben habe.

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Zollamt Bietingen findet 532.000 Dänische Kronen bei Einreise

29. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MOBILITY, RECHT, Schweiz, TOURISMUS

Nordeuropäer war mit Versteck im PKW nicht raffiniert genug

GOTTMADINGEN / BIETINGEN. red./ Bei der Kon- trolle des Pkws eines 43-jährigen Nordeuropäers stellten die Beamten beim Zollamt Bietingen gestern 332.000 Dänische Kronen in Bar und einen Scheck einer Schweizer Bank über nochmals 200.000 Dänenkronen – umgerechnet insgesamt rund 70.000 Euro – fest. Auf Befragen hatte der 43-Jährige bei der Einreise aus der Schweiz keine Barmittel angemeldet. Bei der anschließenden Durchsicht der mitgeführten Gepäckstücke fanden die Beamten jedoch Unterlagen, die auf einen eventuellen Bargeldtransport hindeuteten. Auf wiederholtes Befragen erklärte der Nordeuropäer erneut, dass er keinerlei Bargeld mit sich führe. Die anschließende Inten- sivkontrolle der Beamten führte jedoch zum Auffinden von drei Briefumschlägen in einem raffinierten Versteck des mitgeführten Reisekoffers und des Schecks, den er klein zusammen-gefaltet in seiner Geldbörse versteckt hatte. Gegen den Mann wurde ein Bußgeldverfahren wegen Nichtanmelden der Barmittel eingeleitet. Gegen Leistung einer Barsicherheit für die zu erwartende Geldbuße in Höhe von 47.000 DKK (rund 6.000 Euro) konnte er mit dem Restgeld seine Heimreise fortsetzen.

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Bei Autobahnzoll Konstanz bei Köchen Softair-Waffenarsenal beschlagnahmt

20. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, RECHT, TECHNIK

Originalgetreue Nachbildung von Kriegswaffen ohne Kennzeichen mit 0,5 Joule -

Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet

KONSTANZ.red./ Am Sonntag haben Zöllner des Zollamts Konstanz-Autobahn zwei Männer, einen 29-jährigen Deutschen und einen 27-jährigen Schweizer – beide in der Schweiz als Köche tätig -, dabei erwischt, als diese ein kleines Waffenarsenal aus der Schweiz nach Deutschland schmuggeln wollten. Insgesamt hatten die beiden Männer sieben Softair-Waffen (fünf Lang- und zwei Kurzwaffen), fünf Zielvorrichtungen, mehr als 20 Magazine, vier Messer, eine Softair-Granate, über 16.000 Schuss Munition und weiteres Zubehör dabei. Hierbei handelte es sich teilweise um originalgetreue Nach- bildungen von Kriegswaffen und Handfeuerwaffen, mit denen nicht nur Einzelschüsse, sondern sogar ganze Feuerstöße abgegeben werden können. Da diese Waffen eine Gefährdung für Mensch und Tier darstellen und zudem auch nicht über eine entsprechende Kennzeichnung – ein „F“ im Fünfeck – verfügen, ist die Einfuhr nach Deutschland verboten. Sämtliche Waffen sowie das Zubehör wurden beschlagnahmt und gegen die beiden Männer jeweils ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Leistung der jeweiligen Strafsicherheiten in Höhe von insgesamt 900 Euro konnten die beiden Köche ihre Reise fortsetzen.

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300 Jugendliche wurden von Polizei Friedrichshafen kontrolliert

20. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT, SOZIALES

Jugendschutzteam stellte 60 Verstöße bei Minderjährigen fest – 50 Bußgeldverfahren eingeleitet

KRESSBRONN / LANGENARGEN / ERISKIRCH. red./ Der Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen galten Kontrollen der Jugendschutzteams des Polizeireviers Friedrichshafen in den vergangen Wochen in Kressbronn, Langenargen und Eriskirch. Zwischen Anfang Mai und Mitte Juni überprüften die Beamten bei insgesamt 18 nächtlichen Kontrollaktionen in den drei Kreisgemeinden rund 300 Jugendliche. Insbesondere an den jugendtypischen Treffpunkten zeigten sich die Polizisten regelmäßig, wobei sie insgesamt 60 Verstöße wegen des Alkoholkonsums durch Minderjährige feststellten. In 88 weiteren Fällen wurden Jugendliche angetroffen, die in der Öffentlichkeit rauchten. Gegen 50 Betroffene leiteten die Ju-gendschützer Bußgeldverfahren ein. Darüber hinaus überstellten sie 21 Minderjährige an die Eltern, 17 von ihnen wurden von den Beamten selbst nach Hause gebracht. Diese Fahrtkosten werden den Betroffenen in Rechnung gestellt.

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Bei Schmuggel von fünf Solarboilern aus der Schweiz erwischt

16. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT

Zoll: der 41-jährige hat kein grünes Gewissen – Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung und Bußgeld

BIETINGEN / EBRINGEN.red./ Zöllner des Hauptzollamts Singen haben einen 41-jährigen Mann dabei erwischt, als dieser fünf in der Schweiz erworbene Solarboiler über die Grenze schmuggelte. Der im Landkreis Ravensburg wohnhafte Mann fuhr mit seinem VW-Transporter über den Grenzübergang Ebringen. Dieser Grenzübergang ist jedoch nicht mehr besetzt und somit lediglich für den Reisever- kehr und nicht für die Einfuhr von gewerblichen Waren zugelassen. Wie sich bei der Kontrolle des Fahrzeuges heraus stellte, hat der Mann am selben Tag in der Schweiz die besagten fünf Solarboiler mit einem Gesamtwert von mehr als 26.000 Schweizer Franken (gut 19.000 Euro) gekauft. Um nun offensichtlich die für diese Waren fälligen Einfuhrabgaben einsparen zu können, versuchte er unge- sehen über den Grenzübergang Ebringen wieder in das Bundesgebiet einzureisen. Hierbei wurde er jedoch von den Zollbeamten beobachtet und anschließend kontrolliert.

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Zoll beschlagnahmt zehn Messer auf Radolfzeller Flohmarkt

13. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT

Vermeintlicher Dachbodenfund ist Verstoß geegn das Waffengesetz -

46j-ähriger Türke ist Wiederholungstäter und muss mit hohem Bußgeld rechnen

RADOLFZELL.red / Flohmärkte haben in Deutsch- land Tradition und wirken gerade hier in der Grenz- region wie ein Magnet auf viele Menschen diesseits und jenseits der Grenze. So auch wieder in diesem Jahr, und deshalb mischten sich die Zöllner unter die große Schar der Besucher, um wachsam nach verbotenen Waren Ausschau zu halten, denn nicht jedes Erbstück oder jeder Dachbodenfund darf auf einem Flohmarkt verkauft werden. Dabei gilt es zum Beispiel die Bestimmungen des Waffengesetzes, des Bundesnaturschutzgesetzes oder auch des Washingtoner Artenschutzübereinkommens zu beachten.

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Lenk- Papst reist mit Engeln und Presseferkel im Papa- Mobil in die Steiermark

11. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, RECHT, THEATER, TOURISMUS

Weltweites Presse- Echo nach Rausschmiss von Gaukler-Papst Martin V. aus Konstanzer Tourist- Info-

Ausstellungseröffnung von Arbeiten Peter Lenk im gläsernen Kunsthaus Weiz am 12. August

KONSTANZ / WEIZ. fsf / Ein Kran wird den verfemten 700 Kilo schweren Lenk- Papst aus den Ausstellungsräumen der Tourist- Information Konstanz (TIK) im sanierten Konstanzer Bahnhof heben. In einem gläsernen Papa- Mobil wird seine nackte steinerne Heiligkeit mit Schühchen eines Gauklers an den Füßen sowie einer Papstkrone auf dem Kopf mit Engeln sowie einem Presseferkel an Bord vom Bodensee in die österreichische Steiermark reisen. Skandiert werden soll das Fahrzeug von Schweizer Gardisten in Uniform wobei diese Puppen sind. Ideenmacher des Happenings besonderer Art ist der freie Mitarbeiter Johan Maden des Kunsthauses Weiz. Hier ist am 12. August Ausstellungseröffnung des Gaukler-Papstes mit weiteren Arbeiten des Bodmaner Künstlers Peter Lenk. Das bekannte österreichische Kunsthaus nähe Graz ist auf den weltbekannten Provokationskünstler durch die internationale Presse aufmerksam geworden. Die Tourist- Information Konstanz hatte im April ein Duplikat der vermeintlichen Papst-Skulptur der Kons- tanzer Hafen- Imperia, die sich seit 1993 mit Kaiser Sigismund in Höhe neun Meter dreht, bei dem Künstler Peter Lenk als Leihgabe angefordert. Mit der Skulptur wollte der Touristen-Chef Norbert Hennenberger für die anstehenden Konzilfeierlichkeiten von 2014 bis 2018 werben. Hierbei geht es um die einzige Papstwahl auf deutschem Boden in Konstanz am Bodensee von 1414 bis 1418 wo der italienische Papst Martin V. gegen zwei Konkurrenten gewählt wurde. Mit der Lenk-Figur wollte der Touristen-Chef groß in die Werbung einsteigen. Zum Eklat kam es Ende April als die größte deutsche Boulevard-Zeitung die Lenk-Skulptur zum amtierenden Papst Benedikt XVI. erklärte und Politiker der Landesregierung mit Falschaussage zitierten. Damit war der Rausschmiss seiner Steinguss- Heiligkeit ausgemachte Sache, wobei religiöse Fanatiker in Folge Front machten.

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