RECHT
19. Januar 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, RECHT, Recht
Aus nichtigem Anlass heraus ein Messer gezückt
RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Zurück ins Gefängnis muss ein 35-jähriger Familienvater aus Bad Waldsee, der im Sommer einen Bekannten mit Messerstichen in den Unterbauch und die Brust schwer verletzte. Dabei hatte alles so friedlich begonnen.
Kurz vor 16 Uhr hatten sich gestern die Hoffnungen des Angeklagten, vielleicht mit einer Bewährungs- strafe davon zu kommen und nach Hause zu dürfen, erledigt. Nachdem Oberstaatsanwalt Klemens Abele den ursprünglichen Vorwurf des versuchten Totschlags auf zwei Fälle der gefährlichen Körper- verletzung und eine Strafe von drei Jahren heruntergeschraubt hatte, hofften er und seine Verteidiger auf weitere Milde und eine Bewährungsstrafe von lediglich zwei Jahren. Doch dem wollte die 1. Große Strafkammer des Landgerichts unter Vorsitz von Dr. Franz Strasser nicht folgen. Das Urteil: Drei Jahre und sechs Monate Gefängnis. Der 35-Jährige musste in Fußfesseln dorthin zurück, wo er bereits seit sechs Monaten sitzt.
Warum der Täter mit dem späteren Opfer im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee in Streit geraten war, ließ sich auch am gestrigen zweiten Verhandlungstag nicht recht nachvollziehen. Der 35-Jährige war zu einem verabredeten Besuch zu seinem Opfer gekommen, hatte Bier, Wodka und Schokolade mitgebracht, und seinem Bekannten geholfen, auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel aufzubauen.
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Dreieinhalb Jahre Gefängnis für versuchten Totschlag
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17. Januar 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, Recht, SOZIALES
RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Versuchten Totschlag wirft die Staatsanwaltschaft einem 38-Jährigen vor, der im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee einem Kontrahenten in den Bauch und in die Brust gestochen haben soll. Der Tat vorausgegangen waren ein Besuch des Täters beim Opfer, ein Trinkgelage und Beleidigungen.
Um Aufklärung bemüht sich die 1. Große Strafkammer der Schwurgerichtskammer unter dem Vorsitz von Richter Dr. Franz Strasser. Ein Unterfangen, das dadurch erschwert wird, dass der Angeklagte Erinnerungslücken geltend macht und die deutsche Sprache nicht beherrscht. So räumt er den Stich mit einem Klappmesser in den Bauch seines Gastgebers ein, kann sich aber an einen Angriff in dessen Brust nicht erinnern. Weil die Klinge an den Rippen abprallte, kam es zu keinen schwereren Verletzungen. Stunden nach der Tat wurde beim Angeklagten ein Blutalkoholgehalt von 2,15 Promille gemessen.
Der verheiratete Angeklagte, Vater von zwei Kindern, in Bad Waldsee wohnhaft und arbeitend, kam 2005 aus Kirgisien nach Deutschland, einem Land, das an Kasachstan, China und Usbekistan grenzt. Am 4. Juli vergangenen Jahres rief er sein späteres Opfer an, das er von der Arbeit kannte, um es zu besuchen. Er kaufte zehn Flaschen Bier, eine Flasche Wodka und Schokolade für die Kinder, um mit dem Kollegen auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel zusammen zu bauen. Der Abend verlief zunächst friedlich, die Schaukel stand, die Männer nicht mehr so. Der Alkohol begann zu wirken. Als zwei Neffen des Gastgebers hinzu kamen, war es mit der Harmonie vorbei. Sie sollen den Angeklagten beleidigt haben, ein in Kirgisien geltendes Schimpfwort sei gefallen, worauf es zum Streit unter den ausnahmslos Alkoholisierten kam.
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Versuchter Totschlag in Bad Waldsee
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10. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, Konstanz, RECHT, Recht
Konstanzer Justiz ist gefordert psychotischen Wiederholungstäter in Haft zu setzen -
Wiener Anwälte müssen Strafantrag stellen sowie Unterlassung wegen weiterer Unterstellungen
TENGEN / WIEN. fsf / Der leitende Grazer Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher, Chefermittler in Entführungsopfer Natascha Kampusch: „Der Tengener Thomas Vogel hatte keinerlei Beweise, hier von angeblichen Sex-Videos, Fotos bis schriftlichen Unterlagen. Es war alles eine reine Erfindung“. Über zwei Jahr hat der heute 45-jährige Wiederholungstäter Thomas Vogel, der seit März letzten Jahres teil- entmündigt ist, in Medien und Internet- portalen behauptet, er hätte Sex-Videos von Natascha Kampusch als Minderjährige sowie das Tagebuch des Täters Wolfgang Priklopil. Des weiteres unterstellte er der Mutter Birgitta Sirny an der Entführung der damals zehnjährigen Tochter für einen Pädophilenring beteiligt gewesen zu sein. Weitere Behauptungen waren: Natascha Kampusch hätte eine Liebschaften zu ihrem Entführer gehabt und mit 15. Lebensjahr das Kind von ihm in Ungarn abgetrieben. Der Tengener Thomas Vogel ist einer von drei Verfolgern der heute 21-jährigen Öster- reicherin, die acht Jahre von ihrem Peiniger im Verlies gehalten wurde. Mit Schließung der Kampusch- Akte kamen jetzt auch die Unterstellungen des offensichtlich psychotischen Tengener Computer- Freaks auf den Tisch. Bereits im November letzten Jahres hatte der Grazer Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher erklärt, dass eine mögliche Strafverfolgung Sache der Konstanzer Justiz ist, da möglicher Tatbestand von deutschem Boden ausging hier in falscher Verdächtigung, Üble Nachrede, Irreführung der Ermittlungsbehörden und anderer Delikte. Für den Chefermittler ist der Tengener Fall abgeschlossen, wobei er auf die Wiener Kanzlei Ganzger verweist, die die Interessen der Familie Kampusch wahrnimmt. Es ist deren Aufgabe mögliche Strafanträge bis Antrag auf Unterlassung zu stellen, damit die perfiden Unterstellungen in Medien sowie Internet und weitere Verhetzung aufhören. „Vogel war für uns ein Zeuge und nicht Angeklagter im Fall Natascha Kampusch“ erklärt Oberstaats- anwalt Dr. Thomas Mühlbacher abschließend.
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Vogel hat im Fall Kampusch Staatsanwaltschaften und Medien genarrt
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5. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, RECHT, Recht
Hausdurchsuchung sowie Beschlagnahmung bei Thomas Vogel Tengen ist Thema –
Oberstaatsanwalt will bei Missbrauch der Ermittlungsbehörden sowie falschen Beweisen Anklage erheben
TENGEN / WIEN fsf / Die Republik Österreich, die Oberstaatsanwaltschaft Wien, lädt am kommenden Freitag, den „8.Jänner 2010, 10 Uhr die internationale Presse in den Justizpalast Wien, 3.Stock, Saal 3091, ein“. Das Thema ist das Kampusch- Verfahren sowie Ergebnisse der ergänzenden Ermitt- lungen. Hierzu gehört die Hausdurchsuchung sowie Beschlagnahmung im Amtshilfeverfahren mit der Singener Kripo bei dem profilierungssüchtigen Wiederholungstäter Thomas Vogel Ende Oktober in Tengen, der seit Jahren behauptet Porno-Videos des österreichischen Verlies-Opfers Natascha Kampusch sowie das Tagebuch des Täters Wolfgang Priklopil zu besitzen. Ein weiteres Thema werden seine fortlaufenden Unterstellungen gegen die Mutter Brigitta Sirny sein, die er beschuldigt an der Entführung der Tochter für einen Pädophilenring beteiligt zu sein. Zu weiteren wirren Ungereimt- heiten gehören die Behauptungen Natascha Kampusch hätte im Alter von 15 Jahren das Kind von Priklopil in Ungarn abgetrieben und sie wäre in diesen verliebt gewesen. Bereits im November letzten Jahres hatte der ermittelnde Grazer Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher gegenüber den Medien erklärt: „Sollten die vermeintlichen Beweise des Tengener negativ sein sowie sich Unterstellungen als Irreführung und Missbrauch der Behörden und falsche Verdächtigung herausstellen, wird Anklage erhoben.
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Oberstaatsanwaltschaft Wien lädt internationale Presse im Fall Kampusch ein
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21. Dezember 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, Konstanz, POLITIK, RECHT, Recht, Soziales
Anklage gegen „mediengeilen Computer-Crack“ aus Tengen möglich –
Die Bewährung aus Picasso- Fälscher-Prozess könnte verwirkt sein
TENGEN / GRAZ / WIEN. fsf/ Der österreichische Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher, Leiter der Sonderkommission im Entführungsfall Natascha Kampusch, teilt mit, dass er den Abschlussbericht mit acht dicken Aktenbänden noch diese Woche der Oberstaatsanwaltschaft Wien übergeben wird. Dabei sein werden auch Ermittlungen des vermeintlichen Zeugen Thomas Vogel aus Tengen, der seit zwei Jahren medienträchtig behauptet Porno-Videos des Entführungsopfers sowie das Tagebuch des Täters Wolfgang Priklopil zu besitzen. Des weiteres verbreitet er europaweit, beweisen zu können, dass die Mutter Sirny an der Entführung ihrer Tochter sowie der Priklopil- Freund Ernst Holzapfel be- teiligt gewesen seien. Für das imaginäre Material forderte er von der Illustrierten Stern an die 200.000 Euro ohne den Beweis eines Besitzes antreten zu können. Am 29. Oktober hatte die österreichische Staatsanwaltschaft bei dem einschlägig Vorbestraften in Amtshilfe mit der Singener Kripo das Haus durchsucht und mögliches Beweismaterial wie Laptop und Unterlagen beschlagnahmt. Noch vor Weihnachten oder zwischen den Feiertagen ist mit einer Offenlegung bis möglichen Anklage zu rech- nen. Vor drei Wochen hatte Oberstaatsanwalt Dr. Mühlbacher präzise erklärte, sollte Vogel fälschlich genannten Personen verdächtigt sowie die Ermittlungsbehörden irregeführt beziehungsweise ge- täuscht haben, ist es Sache der Konstanzer Staatsanwaltschaft Anklage zu erheben, da der mög- licher Tathergang von deutschen Boden stattfand. Für Vogel könnte damit die Bewährung verwirkt sein. Am 9. Oktober 2007 wurde er im skandalträchtigen Picasso-Fälscherprozess vor dem Amts- gericht Konstanz auf 15 Monate auf drei Jahre wegen Betrug und Urkundenfälschung verurteilt. Mit einer billigen Flohmarktware „Gitarre und Kerze“ wollte er an die 20 Millionen Euro machen. Für die betrügerische Show hat er eine kranke Frau psychisch sowie existenziell zerstört.
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Beweismaterial Vogel wird in Kampusch- Entführung offen gelegt
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8. Dezember 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, RECHT
Natascha Kampusch: „Es gibt keine Porno-Videos von mir, ich werde von Verrückten verfolgt“
Hat der Tengener die internationalen Medien aus öffentlicher Profilierungssucht gefoppt?
KONSTANZ / TENGEN. fsf/ (in eigener Sache) Die perfid-kriminelle Märchenstunde des Tengener Thomas Vogel im Fall „Kampusch“ ist „gequirlte Hühnerscheiße“. Den Ausdruck gebrauchte der Ex-Fremdenlegionär Rainer B, der mit dem Ex- Salem Schüler Florian K. aus Bad Homburg 1993 im Fall „Roland Superphon“ bis in die Schweizer Regierung zockten. Im direkten bis indirekten Zusam- menhang deckte ich einen Mord an den Jugendlichen Torsten Bouchama aus Stockach auf sowie fingierte Machenschaften für die Boulevard-Medien „Le matin“ und Kriminelle als Sozialpädagogen in Malaga Spanien, die den deutschen Staat in der Erlebnispädagogik abzockten Auch hier verdiente sich der Kriminelle als Kronzeuge gleich Vogel. Auch stand zur Disposition, dass dieser ein V- Mann der Staatsanwaltschaft Konstanz war, was auch Vogel bei gut 50 Vorstrafen, – und noch nicht gesessen-, unterstellt wird!
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Vogels „Kampusch- Märchenstunde“ ist gequirlte Hühnerscheiße!
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23. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES
SPD- Kreisverband Konsatnz vergibt Auszeichnung an Persönlichkeiten für soziales Engagement-
Vor 161 Jahren wurde an gleichem Platz die Badische Revolution ausgerufen
KONSTANZ. fsf/ Er passt! Der SPD- Kreisverband Konstanz hat den fünften Hecker- Hut an Egon Bahr, den Architekten der deutschen Sozialdemokratie verliehen. Die Preisträger vor ihm waren Rolf Böhme, von 1982 bis 2002 der Oberbürgermeister der Breisgau-Stadt Freiburg, an Jean Ziegler, streit- barer Schweizer Soziologieprofessor aus Genf, der dritte an den Heidelberger Götz Wolfgang Werner, den Gründer der dm- Drogeriemarktkette. Hoch- schullehrer, Gemeinschaftsbanker und Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der vierte ging im letzten Jahr an die Präsidentschafts- kandidatin Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Universität Frankfurt / Oder. Der Konstanzer Bürgersaal am Stephansplatz ist ge- schichtsträchtig. Auf dem Platz rief im April 1848 Friedrich Hecker, Revoluzzer und wohl erster deut- scher Sozialdemokrat mit seinem Freund Gustav von Struwe die Badische Revolution aus. Sie for- derten die Abschaffung der Monarchie und Ende des sozialen Missbrauchs auf Kosten einer verarmten Bevölkerung durch das Kapital. Ein großformatiges dreiteiliges Hecker-Majolika-Relief mit Titel „Morgen brechen wir auf“, an der Ostseite des Bürgerhauses, ehemals Franziskaner-Kirche, soll an den Aufstand erinnern.
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Hecker-Hut an den Architekten der Sozialdemokratie Egon Bahr
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18. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES
Operateur im Callcenter, Obdachloser, Brötchenbäcker für Multi Liedl sowie Schwarzer –
67-jähriger Weltverbesserer macht mit „Aus der schönen neuen Welt“ erneut Schlagzeilen
TUTTLINGEN / KÖLN. fsf / Eine Legende nimmt auf der Bühne der Tuttlinger Stadthalle Platz, Günter Wallraff „Undercover-Agent“ für ein menschenwürdiges Leben, als Hans Esser Redakteur bei der BILD- Zeitung, Ali Levent türkischer Leiharbeiter und aktuell als Michael G. Operateur in einem Call- center, Obdachloser bei Minus 20 Grad auf der Straße, im Akkord Brötchen backen für Lidl sowie als afrikanisch- maskierter Lockvogel auf dem Sportplatz bei Dynamo Dresden und im Fanzug, wobei es gilt rassistische Ressentiments aufzudecken. Die schwarze Hautfarbe reicht, er muss um sein Leben fürchten. Der 67-jährige Weltverbesserer und Bestseller-Autor aus Köln ist mit „Aus der schönen neuen Welt“ auf Lesetour. Im Saal sitzen an die 500 Zuhörer zumeist älterer Generation, die einen Schub zur eigenen Zivilcourage, ein Vorbild suchen. Dafür ist Günter Wallraff bestens geeignet. Sein jugendlicher enthusiastischer Elan steckt an. Er hält sein Bild als provokativer „Nigger“ hoch, das vor Tagen durch die Medien ging und jetzt im aktuellen Film „Schwarz auf Weiß“ zu sehen ist
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„Undercover-Agent“ Günter Wallraff auf Lesung in Tuttlingen
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17. November 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KREUZLINGEN, LINDAU, RECHT, TOURISMUS
21-jähriges österreichisches Entführungsopfer bestreitet Porno-Videos im Verlies –
Tengener muss mit Strafanzeige wegen Irreführung der Behörden, falscher Verdächtigung und Stooking rechnen
TENGEN / KONSTANZ / WIEN. fsf / Im aktuellen ORF-Interview Entführungsopfer Natascha Kampusch zu Fragen nach Porno-Videos: „ Es gibt keine“. Auch bestreitet sie einen zweiten Täter. Als zehnjährige wurde die Österreicherin 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil von der Straße weg entführt und konnte sich im Jahre 2006 nach acht Jahren Verlies befreien. Medienträchtig hatte der 44-jährige Thomas Vogel aus Tengen (an die 50 Vor- strafen, Offenbarungseid sowie teilentmündigt) behauptet, dass er im Internet auf Kinderporno-Seiten Natascha Kampusch entdeckt, diese mit 15 Jahren in Ungarn abgetrieben und ein Lie- besverhältnis zum Täter Priklopil gehabt hätte. Die weiteren Unterstellungen: Die Mutter Sirny war an der Entführung beteiligt und es gab einen zweiten Täter. Der leitende Grazer Oberstaats- anwalt Dr. Thomas Mühlbacher: „Im Amtshilfeverfahren mit der deutschen Kripo haben wir das Haus des Tengener Thomas Vogel nach Beweismaterial im Fall Kampusch durchsucht und diverse Unter- lagen wie Laptop beschlagnahmt. Die Auswertung wird noch gut eine Woche dauern. Eine mögliche Strafverfolgung wegen Irreführung der Behörden, falscher Verdächtigung sowie Stooking gegen Ent- führungsopfer Natascha Kampusch ist bei Beweislast dann Sache der Staatsanwaltschaft Konstanz, da mögliche Tateinheit vom deutschen Boden ausging“. Für diese ist Vogel kein Unbekannter. Mit einem gleichfalls teilentmündigten „King Marduk“ (Günter B.) aus Tübingen terrorisierte er als „Staats- sekretär“ über zwei Jahre die Touristenveranstalter Mainau, Pfahlbauten Unteruhldingen (sollten 14 Millionen Euro zahlen) und andere und erklärte die Exklave Büsingen, Schaffhausen, Lindau sowie den gesamten Bodensee zu ihrem Reich. Bekannt ist eine Abzocke in Hunderttausenden Euro.
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Anklage gegen „Kronzeugen“ Vogel im Fall Kampusch?
Tags: Thomas Vogel Tengen
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29. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, LINDAU, POLITIK, RECHT, TOURISMUS
Konstanzer OB Horst Frank holt badische Flagge nach sechs Jahren Krieg ein –
Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) erhalten weit reichende Nutzungsrechte
LINDAU. fsf/ „Shake hands“ auf der „MS Karlruhe“ im Lindauer- Bodenseehafen. Die OB’s aus Konstanz und Lindau, Horst Frank und Petra Meier to Bernd-Seidl, vertragen sich wieder. Die badische Flagge wird eingeholt und die bayerische gehisst. Der sechsjährige Seekrieg um den Lindauer Hafen ist beendet. Im Jahr 2003 kauften die Konstanzer Stadtwerke von der Deutschen Bahn zum Schnäpp- chenpreis von 12,5 Millionen Euro 12 Bodenseehäfen nebst Immobilien sowie 15,5 Schiffe. Dabei der historische Lindauer Hafen mit bayerischen Löwen sowie Leuchtturm. Sofort nach Bekanntgabe mel- deten die Lindauer Stadtoberen ihr Vorkaufsrecht an. Es drohte ein jahrelanger Instanzen- Krieg bis vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof mit ungewissem Ausgang. Jetzt haben sich die Kontra- henten außergerichtlich geeinigt. Die Stadt Lindau erhält den Bodenseehafen mit 46.000 Quadrat- metern und zahlt hierfür an die 2 Millionen Euro, wogegen die Stadtwerke Konstanz mit Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB) die Nutzungsrechte im westlichen Hafen und Steg 6 im Osthafen erhalten. Des weiteres bleibt die Eilguthalle sowie Tankanlage auf Erbpacht von 50 Jahren mit Verlängerungs- option von 25 Jahren im zeitlichen Besitz der Konstanzer. Die Städte Konstanz und Lindau haben ver- einbart sämtliche Rechtsstreitigkeiten im Hafenkrieg zurückzuziehen, wobei noch vor Jahresende die Notarverträge über die Eigentums- sowie Nutzungsrechte geschrieben werden sollen.
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Historischer Lindauer Hafen nach 197 Jahren bayerisch
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19. Oktober 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MEDIEN, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS
Mit Schweizer „Hampi“ zum bundesdeutschen Protest gegen das Rauchergesetz –
Nächste Kneipe an der Milchstraße zum Paradies “Hier warte ich auf meine Stammgäste”
KONSTANZ. fsf / Internationale Schlagzeilen machte Georg Hermanutz, Täuble- Wirt aus Konstanz, als er sich im November 2007 für seinen Schweizer Gast Hanspeter Müller aus Kreuzlingen stark machte. Dieser hatte trotz Rauchverbot in seiner Beize weiter geraucht bis ihn die Polizei und Ordnungsamt unsanft vom Barhocker schubsten, eine Geldbusse abnahmen und ihn zur Grenze schafften. Die internationalen Schlagzeilen von London bis Türkei folgten prompt. Das Boulevardblatt Bild am Sonntag schrieb „Schweizer rauchte in deutscher Gaststätte – Abgeschoben!“. Die Schweizer Konkurrenz Blick: „Hampi Müller (66): Aus Deutschland ausgewiesen weil er rauchte“. Im Bild der Täuble- Wirt Georg Hermanutz und der geschasste Schweizer. Beide ziehen im Protest an ihrer „Zigi“. Der damals 51-jährige Täuble- Wirt lässt nicht locker, er sieht seine Gäste sowie die Existenz der Eckkneipen in Konstanz sowie bundesweit durch das Rauchverbot bedroht. Er ruft zum Straßenprotest auf, wobei er für das spanische Modell plädiert, kleinen Eckbeizen ohne Küche soll das Rauchen erlaubt sein. Er entwirft ein Verbots- und Gebotschild gleich der Straßenverkehrsordnung. Innerhalb weniger Tage ist das Schild in Konstanz publik. ARD, RTL und andere TV-Sender berichten. Als der Deutsche Hotel und Gaststättenverband (DEHOGA) mit Klage gegen das Rauchverbot vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zieht ist Georg Hermanutz dabei. Der Verband entscheidet sich für den Tübinger Gastwirt Uli Neu. Am 30. Juli 2008 entschied das höchste deutsche Gericht: „Die Rauchverbote in Baden-Württemberg sowie Berlin sind verfassungswidrig. Unter 75 qm, also in Eckkneipen, darf wieder gepafft werden, wobei keine Speisen serviert werden dürfen“. Die Forder- ungen des Konstanzer Täuble- Wirtes Georg Hermanutz wurden vollumfänglich umgesetzt. Das „Wohnzimmer“ seiner rauchenden Gäste sowie seine Existenz waren gerettet. Am 6. Oktober diesen Monats starb Georg Hermanutz 53-jährig nach kurzer schwerer Krankheit.
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Konstanzer „Täuble- Wirt“ Georg Hermanutz tot
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18. Juli 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS
Lilo Wanders, Ralph Morgenstern und Stefan Baier überschritten Schweizer Grenze -
Statt 10.000 Besucher kamen gerade 2000 durch Schlechtwetterprognose
KONSTANZ / KREUZ- LINGEN. fsf/ Lilo Wan- ders, deutsche Schwu- len- Ikone, Ralph Mor- genstern Talkmaster von der Trauminsel Ibiza und der Konstanzer CSD- Vorsitzende Stefan Baier überschritten als erste zu Fuß die Grenze Schweiz-Deutschland. Ein histo- risches Datum für die Schwulen- Community – sie führten die weltweit erste grenzenlose Gay- Parade über zwei Länder an. Auf den Festwagen der Schirmherr, der Konstanzer Grüne OB Horst Frank neben schwuler Prominenz. Nicht dabei der Kreuzlinger Staatammann Andreas Netzle. Er hatte es vorgezogen bei der Veranstaltung des CSD- Konstanz sowie CSD- Kreuzlingen zu kneifen. Angekündigt waren an die 10.000 Besucher. Zu Dauerregen mit Unterbrechung Sonnenschein kamen gerade 2.000 Besucher. Die Schlechtwetterprognosen hatten im Vorfeld dass schwul-lesbische Klientel abgeschreckt. Auf der Bühne im Stadtgarten OB Horst Frank: „Er hoffe, dass zum nächsten CSD in zwei Jahren schwul-lesbische Paare im Rathaus heiraten können”. Der Beifall war ihm gewiss. Durch Programm führte die Moderatorin Piccolettha vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz geschminkt mit Häubchen.
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Weltweit erste grenzelose CSD- Parade verregnet
Tags: CSD
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16. Juli 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS
Tausende Schwule und Lesben ziehen durch Grenze Schweiz-Deutschland -
Lilo Wanders und Konstanzer OB Horst Frank grüßen vom Festwagen
KREUZLINGEN / KONSTANZ. fsf/ Gegen 11,45 Uhr wird am Samstagmittag die weltweit erste grenzenlose Gay- Parade mit Tausenden Schwulen und Lesben aus der Schweiz, Österreich und Deutschland durch den Konstanzer Hauptzoll ziehen. Auf den Festwagen die Ikone der Schwulenbewegung Lilo Wanders, Ralph Morgenstern, das Team der Konstanzer CSD- Führung mit Stefan Baier sowie der Schirmherr der Veranstaltung der Konstanzer OB Horst Frank. Der Kreuzlinger Stadtammann Andreas Netzle wird fehlen. Er sieht keinen Bedarf. Treff ist um 10,30 Uhr im Schweizer Kreuzlingen beim Alti Badi im Seeburg-Park. Den zweiten Wagen beim Umzug besetzt die Deutsche AIDS-Hilfe und im dritten tanzen die Stuttgarter- Cheer-luders in schriller Aufmachung. Gegen 13 Uhr wird auf der Konstanzer Markstätte der Vorsitzende des CSD- Konstanz Stefan Baier sprechen. Wie bundesweit bei ähnlichen Veranstaltungen fordert er die Politiker zur Gleichstellung homosexueller wie lesbischer Lebens- gemeinschaften auf. Die Diskriminierung muss end- gültig Vergangenheit sein.
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Weltweit erste grenzenlose CSD- Gay- Parade
Tags: CSD
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31. März 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, RECHT, SOZIALES
Internet kein rechtsfreier Raum für Psychopathen -
Rentnerin für kriminelle Picasso-Show perfide ausgenommen
FRITJOF SCHULTZ-FRIESE, (in eigener Sache). GAILINGEN / TENGEN fsf / Als Redakteur muss ich jetzt defakto als Selbstschutz in eigener Sache schreiben. Seit Oktober 2007 helfe ich der kranken 58-jährigen Barbara M-K. aus Gailingen die unbestritten von dem Computer-Freak Thomas Vogel aus Tengen in perfider Machart finanziell ausgebeutet wurde. Im Landgericht Konstanz geht es derzeit um PK-Hilfe für 92.000- Euro, um die Vogel die Frau ausgenommen hat. Barbara M-K. ist psychisch und existenziell zerstört. Nach der Abzocke lebt sie in einem Abbruchhaus. Mehr gibt ihre karge Rente nicht her. Für den Verkauf eines falschen Picassos (August 2005) sowie eines fingierten Antik-Geschäftes hat Vogel die Rentnerin mit Darlehn abgezockt, die er nie zurückbezahlen kann. Im Januar lebte die Frau bei eisiger Kälte 14 Tage ohne Wasser, die Rohre waren zugefroren und dann geplatzt. Barbara M-K. wusch sich mit Mineralwasser. Sie hatte sich vom Leben verabschiedet. Ein Winter zuvor schlief sie in dreifacher Kleidung weil sie keinen Strom hatte. Seit Anfang dieses Jahres explodiert die perfide Abzocke, per Handy wird sie von Vogel (im Bild, der glaubte seine Haare bei eBay versteigern zu können), mit üblen Unterstellungen sowie Morddrohungen, so ihre Aussage, verfolgt. Sie hat Strafanzeige gestellt.
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Warnung vor Wiederholungstäter Thomas Vogel aus Tengen
Tags: Thomas Vogel Tengen
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26. März 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, LINDAU, PROMIS, RECHT
Kranke Rentnerin aus Gailingen für die Verkaufsshow hochkarätig abgezockt-
Landgericht prüft Prozesskostenhilfe für die Geschädigte sowie Täter
KONSTANZ / TENGEN.fsf/ Am 9.Oktober 2007 wurde der selbsternannte Computer-Crack Tomas Vogel im skandalträchtigen Picasso-Prozess Konstanz wegen Betrug und Urkundenfälschung auf drei Jahre 15 Monate auf Bewährung verurteilt. Der Staatsanwalt Rothammer nach Urteilsverkündung zu dem Wiederholungstäter Vogel, der früher Häring hieß: „Beim nächsten Mal sitzen sie”. (bodensee-woche.de berichtete)
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Picasso- Prozess Konstanz wird zivilrechtlich neu aufgerollt
Tags: Thomas Vogel Tengen
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24. Februar 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, POLITIK, RECHT, TOURISMUS
Landesregierung BW will bei Plenarsitzung Kaufvertrag mit Haus Baden offenlegen -
Seine Königliche Hoheit bleibt Besitzer von Prälatur mit 3500 Quadratmetern
SALEM / FRIEDRICHHAFEN. fsf / Nur einen symbolischen Euro will die SPD für Schloss Salem an das bankrotte Adelshaus von Baden zahlen. Sie votieren gegen die Eckpunkte der CDU- und FDP- Regierung von 60,8 Millionen Euro für das Schloss, Kunstschätze sowie Klageverzicht. Für die Sozialdemokraten ist der ausgehandelte Vertrag zu hoch und konfus. Dem Markgrafen von Baden sprechen sie ein weiteres Besitz-Wohnrecht mit 3500 Quadratmetern der Prälatur ab. Auch müssen die Kunstschätze klar deklariert werden. Zum anderen ist für sie unverständlich für einen Klageverzicht 15 Millionen Euro zu zahlen, wo die Besitzansprüche klar definiert sind. An vordesder Front kämpft im Bodenseekreis der Lantagsabgeordnete Norbert Zeller aus Friedrichshafen mit Fraktion. Seit 1988 ist der Lehrer im Landtag Baden-Württemberg mit Fachbereich Bildungspolik titätig. Mit der Fraktion fordert er Ministerpräsident Günther Oettinger zur Auskunft über die Gesamtimmobilie von Schloss Salem sowie weitere Nutzung durch das markgräfliche Haus wie die Weinkellerei und andere auf. Was die Eliteschule Schloss Salem betrifft sieht Norbert Zeller keinen Handlungsbedarf. Die Gründerschule von Prinz Max von Baden sowie Kurt Hahn ist auf 88 weitere Jahre Mieter im Schloss, wobei der Vertrag notariell festgeschrieben ist.
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Sozialdemokraten: „Einen symbolischen Euro für Schloss Salem“
Tags: Salem
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11. Februar 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, PROMIS, RECHT
Jakobiner-Tribunal macht Stockacher Narrengericht Konkurrenz -
Statt Guiottine großzügige Buße an das närrische Volk
KONSTANZ. fsf/ Gewagt, am „Schmutzigen Dunstig” nächster Woche, Beginn der schwäbisch- alemannischen Fasnacht, steht in Konstanz der höchste katholische Würdenträger Deutschlands Erzbischof Dr. Robert Zollitsch vor dem Jakobiner-Tribunal. Ihm wird am 19. Februar um 13 Uhr auf dem Obermarkt der „Diebstahl des Bistums Konstanz” anno 1821 vorgeworfen. Richter ist der Schweizer Ex-FDP-Nationalrat Ernst Mühlemann, einstiger Brigadegeneral sowie Außenminister in spe. Pflichtverteidiger ist der einstige Südkurier Chefredakteur Werner Schwarzwälder. Als Ankläger fungiert in starker Mimik und Gestik Oberstudienrat Wolfgang Mettler, der süffisant derzeit die Anklage vor- bereitet. Es wird erwartet, dass der Erzbischof den Narren in französischer Revolutionskluft mit Farben der Trikolore „eine möglicherweise kirchengeschichtliche Lektion erteilen wird”. Als vereinbart gilt, dass zotige Witze auf Kosten der katholischen Kirche ausbleiben. Eine Guiottine wie zu Zeiten der französischen Revolution wird es nicht geben, aber doch wohl eine ausgemachte Bußzahlung an das Volk. Am gleichen Tag muss sich Landes-Finanzminister Willi Stächele vor dem „Hohen Grobgünstigen Narrengericht” in Stockach verantworten.
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Erzbischof Zollitsch wegen Diebstahl des Konstanzer Bistums angeklagt
Tags: Fasnacht
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30. Januar 2009 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, RECHT, SOZIALES, TECHNIK
Ex- Postdirektor hat Geschichte der Fernmeldetechnik gesammelt -
Technischer Ratgeber für Stauffenberg-Film mit Tom Cruise
KONSTANZ / BERLIN. fsf / „Adolf Hitler ist tot” tickert am 20.Juli 1944 über den Lorenz-Lochstreifensender Baujahr 1936 im Stauffenberg- Spielfilm „Operation Wallküre” mit Tom Cruise. Bei dem Konstanzer Telefon- Sammler, dem Ex-Postdirektor Hans-Dieter Schmidt steht baugleicher Typ. Im September 2007 hat sich der Chefrequisiteur der Achten Babelberger Film GmbH Joey Weber das technische „Know-How” für eine Fernmeldeeinrichtung mit 35 Sendern vom Konstanzer Sammler geholt, wobei eine Authentizität bis ins Detail vorgeschrieben war. Seit seinem zehnten Lebensjahr sammelt der 72-jährige Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik Telefone, Fernschreiber, Bild- funkgeräte und andere technische Übermittlungsgeräte. Er gilt in Deutschland in der Historie der Fernmeldetechnik als erste Adresse und gehört zu den größten Sammlern.
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„Operation Walküre“ bei Konstanzer Telefon-Sammler Schmidt
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14. November 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, MEDIEN, POLITIK, RECHT, SOZIALES
Wahid Akbarzada lässt mit „Impuls Afghanistan” Schulen und Krankenhäuser bauen -
OB Hermann Vogler: „Dank an die Aktiven der Friedenswoche 2008″
RAVENSBURG. fsf/ Höhe- punkt der „Oberschwäbischen Friedenswoche 2008″ in Ravensburg, mit Initiative der Friedens- und Menschenrechtsgruppen Pax Christi, UNICEF, amnesty international, Freundeskreis Brest sowie Impuls-Afqhanistan war das Theaterstück „Nahibs Reise” von Bodo Klose, gespielt von sieben- bis zehnjährigen afghanischen und deutschen Kindern. Das Stück ist bittere Realität, es geht auf den zehnjährigen afghanischen Jungen Nahib zurück, der in Kabul zwischen die Fronten von Amerikanern und Taliban geriet und mit einem Bauchdurchschuss an die zwei Jahre im Krankenhaus vegetierte bis er schließlich durch eine Hilfsorganisation nach Deutschland geflogen und erfolgreich im Krankenhaus Ravensburg behandelt wurde. Die Gastfamilie war der Vorsitzende von Impuls Afghanistan Wahid Akbarzda, der 1985 als 17- jähriger aus Afghanistan vor dem kommunistischen Regimes und Sowjets geflohen ist. Wahid Akbarzada ist heute Orthopädie-Meister in Ravensburg. Um seinen Landsleuten im „30-jährigen Krieg” zwischen den Fronten der Großmächte, Taliban und marodierenden kriminellen Banden zu helfen hat er „Impuls Afghanistan” gegründet. Karitativ ist der Verein in Afghanistan in Aufbau von Schulen und Krankenhäusern tätig. Der Ravensburger OB Hermann Vogler dankt den Aktiven der Friedenswoche.
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„Nahibs Reise“ Theaterstück und Reality eines afghanischen Jungen in Krankenhaus Ravensburg
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30. September 2008 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, POLITIK, RECHT, TOURISMUS
Bayerische Ob. Petra Seidl bietet Badenern Nutzungsrechte an-
Parteien scheuen langwierigen Gang vor Verwaltungsgerichten
LINDAU / KONSTANZ.fsf/ Am kommenden Donnerstag den 2. Oktober will die Lindauer Oberbürgermeisterin Petra Seidl um 16 Uhr vor dem Konstanzer Gemeinderat in „Hafenstreit Lindau” sprechen und statt Klage vor dem Verwaltungsgerichthof eine offensive Verhandlungsbereitschaft sowie Vertrauen anbieten. Es ist ein Gegenbesuch. Vor gut einem Jahr sprach der Konstanzer OB Horst Frank vor dem Stadtrat Lindau. Seit 2003, nach Verkauf sämtlicher 12 Bundesbahnhäfen am Bodensee, zum Schnäppchenpreis von 12,5 Millionen Euro an die Stadtwerke Konstanz mit Bodensee-Schifffahrt, streiten die Städte um das Eigentumsrechtsrecht des Hafens Lindau. Die bayerische Stadt macht geltend, dass sie sofort nach Verkauf im Juli 2003 mit Stadt-ratsbeschluss nach 24 BauGB das Vorkaufsrecht geltend gemacht haben. Entscheidend sehen die Lindauer die Eigentumsrechte durch den bayerischen König Maximillan II. bestätigt, der den Hafen bis 1854 erweitern und mit Leuchtturm und bayerischem Löwen auf der Mole mit Hoheitsinsignien bauen ließ. Den bayerischen Bodensee -Hafen in badischen Besitz kommt für die Lindauer nicht in Frage, es ist gleich einer Okkupation.
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Lindauer Hafenstreit vor Konstanzer Gemeinderat
Tags: Petra Seidl
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