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SALEM

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Niedergang des Hauses Badens oder der Fluch des Kaspar Hauser

18. Februar 2009 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, POLITIK, PROMIS, SALEM, TOURISMUS, ÜBERLINGEN

Seiner Königliche Hoheit galoppierte seit Anfang der 90er Jahre in die Pleite -

Land kauft Schoss Salem und Kunstschätze für 59,8 Millionen Euro

SALEM / BODENSEEKREIS. fsf / Zwei Jahre wurden gestritten und gefeilscht, jetzt hat sich das Haus Baden mit dem Land Baden-Württemberg als Käufer des hochverschuldeten Schlosses Salem inklusive Kunstschützen auf gesamt 59,8 Millionen Euro geeinigt. Dabei kann seine Königliche Hoheit Max Markgraf von Baden mit seiner Gemahlin der Kaiserlichen Hoheit Valerie-Isabella von Habsburg-Lothringen weiter in der Prälatur mit 3500 qm wohnen sowie den Kaisersaal für Empfänge nutzen. Durch Fehlspekulation im Ölgeschäft in Kanada sowie wirtschaftlichen Niedergang musste sich das Haus Baden Anfang der 90er Jahre durch Schulden von gut 132 Millionen Euro von etlichen Schlössern wie Baden-Baden mit Versteigerung der Kunstschätze über Sotheby’ s trennen, wobei die Schuldenanhäufung sowie Unterhalt von Schloss Salem nicht gedeckt wurden. Sechs Jahre bis 1999 führte der Generalbevollmächtigte Dr. Sonnfried Weber die Geschäfte des markgräflichen Hauses, dann folgte Prinz Bernhard von Baden, der mit Fachanwälten den „Deal” mit dem Land Baden-Württemberg aushandelte. Nicht zufrieden mit dem Verkauf sind im Landtag die oppositionellen Sozialdemokraten, sie sprechen von einer „großzügigen fürstlichen Apanage”. Die Grünen atmen auf: „Das Schlossgespenst ist raus”, gemeint ist Prinz Bernhard von Baden, dem eine weitere Geschäftsführung verwehrt wird.

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Die Pille für Salemer Berberaffenweibchen

22. Dezember 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, SALEM, TOURISMUS

Größtes europäisches Affenfreigehege bis Mitte März geschlossen-

Makaken aus Algerien und Marokko haben jetzt Brunftzeit

SALEM / BODENSEEKREIS.fsf / Die Berberaffen auf dem Affenberg Salem können jetzt tierisch poppen. Sie sind ungestört, die drittgrößte Touristenattraktion am Bodensee ist von Anfang November bis Mitte März, in der Winterpause. Die possierlichen Affen, zugehörig den Makaken, zuhause in Algerien und Marokko, sind jetzt in der Brunftzeit. Auf dem Affenberg Salem, im Bodenseehinterland, leben auf 20 Hektar an die 200 Berberaffen in drei Clans, wovon gut 100 Weibachen sind. Für 20 gilt von ihnen die Empfängnisverhütung mit Implantat im Oberarm. Bei anderen Berberaffenweichen ist die Pille vom letzten Jahr noch aktiv. Ab April wird mit gut zehn Affenbabys sowie möglichem Ausrutscher gerechnet. Für die Touristen gibt es dann wieder den Dauerklick mit der Kamera. Der Affenberg Salem, zugehörig zu drei weiteren Freigehegen in Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und „Trentham Monkey Forest” in Mittelengland, wird im Jahr von gut 300.000 Touristen besucht. Besitzer ist der elsässische Baron Gilbert de Türckheim, der es sich zur Auf- gabe gemacht hat, die Berberaffen, die auf der Roten Liste im Washingtoner Artenschutzabkommen stehen, vor der Ausrottung zu schützen.

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Affenberg Salem weiter die No.3 im Bodensee-Tourismus

2. September 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, NATUR, SALEM, UMWELT

Zehn Prozent des Weltbestandes leben bei Baron de Turckheim-
Kinder wollen „Verwandte“ aus Algerien und Marokko besuchen

SALEM. fsf/ Seit 1976 ist der Affenberg Salem unangefochten die Nummer drei unter den Touristik- Veranstaltern am Bodensee. Die Nummer eins ist die Bodensee-Schifffahrt (BSB) gefolgt von der Blumeninsel Mainau. Der elsässische Baron Gilbert de Turckheim hat das Gehege am Bodensee sowie drei weitere Parks in Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und den „Trentham Monkey Forest“ in Mittelengland gegründet, um die Berberaffen vor der Ausrottung zu schützen. In den Ursprungsländern Algerien und Marokko wurden sie als Landplage erschlagen und vertrieben. Der weltweite Bestand liegt heute bei gut 8.000 possierlichen Tieren, wobei diese nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste stehen. In den vier Parks von Baron Gilbert de Turckheim leben rund 800 Tiere und damit rund zehn Prozent des Weltbestandes.

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Salemer Jungstörche sammeln sich für Flug nach Afrika

11. August 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, NATUR, SALEM, TOURISMUS

Promi- Senderstorch „Maxi“ brütet seit 2002 am Bodensee –
Bruterfolg auf Affenberg mit 105 „Adebare“

SALEM / BODENSEEKREIS. fsf/ 105 Jungstörche wurden Im Juni auf dem Affenberg Salem mit Ringnummer der Vogelwarte Radolfzell beringt. Jetzt sammeln sich die Jung-Adebare zum Abflug nach Afrika. Vier Wochen später folgen die Alten. Nach Aussage des Regierungspräsidium Karlsruhe Ulrich Mahler, Referat Artenschutz, brachten in diesem Jahr gut 380 Brutpaare in Baden-Württemberg an die 600 Jungen auf die Welt beziehungsweise ins Nest. Von den Jungvögeln überleben nur an die zehn Prozent den Flug in den Süden mit Rückkehr nach Europa. Die Störche werden Opfer von Überlandleitungen mit Stromtod, Zügen, Autos und Wasserreservoirs, die fälschlich als Landeplätze geortet werden. Seit den 80er Jahren unterstützt das Land Baden-Württemberg die Wiederansiedlung des Weißstorches, der 1975 fast gänzlich ausgestorben war. Führend in der Wiederansiedlung ist seit 1978 die Storchen-station des Affenbergs Salem, wo der Klapperstorch neben den Berberaffen zur Touristenattraktion geworden ist.

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