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SOZIALES

6. Interkulturelle Fußball- Tunier um den „Musambara- Cherisy- Cup“

28. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, KONSTANZ, MUSIK, SOZIALES, SPORT

Musikalisches Multitalent Bernhard Gedrat ist Sozialarbeiter aus Berufung –

Spielerisch die Kids von der Straße und aus möglichem Milieu holen

KONSTANZ. fsf / Bernhard Gedrat, musikalisches Mulitalent, Inhaber der Konstanzer Musikschule „Musambara“ veranstaltete das 6. interkulturelle Fußball-Turnier um den „Musambara Cherisy Cup“. 80 Kinder sowie Jugendliche kämpften n zwei Gruppen um das runde Leder. Der Musikpädagoge und einstiger Anwärter zum Profi-Fuß-baller, gründete dieses Projekt unter dem Motto „Spirit of Football – die Wilden Cherisy Kerle“. Seit Jahren engagiert sich Bernhard Gedrat im sozialen Brennpunkt der Cherisy- Kaserne und Umfeld um Jugendliche und Kinder. Seit Jahren fordert er die Stadt Konstanz um entsprechende Unterstützung auf.

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300 Jugendliche wurden von Polizei Friedrichshafen kontrolliert

20. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT, SOZIALES

Jugendschutzteam stellte 60 Verstöße bei Minderjährigen fest – 50 Bußgeldverfahren eingeleitet

KRESSBRONN / LANGENARGEN / ERISKIRCH. red./ Der Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen galten Kontrollen der Jugendschutzteams des Polizeireviers Friedrichshafen in den vergangen Wochen in Kressbronn, Langenargen und Eriskirch. Zwischen Anfang Mai und Mitte Juni überprüften die Beamten bei insgesamt 18 nächtlichen Kontrollaktionen in den drei Kreisgemeinden rund 300 Jugendliche. Insbesondere an den jugendtypischen Treffpunkten zeigten sich die Polizisten regelmäßig, wobei sie insgesamt 60 Verstöße wegen des Alkoholkonsums durch Minderjährige feststellten. In 88 weiteren Fällen wurden Jugendliche angetroffen, die in der Öffentlichkeit rauchten. Gegen 50 Betroffene leiteten die Ju-gendschützer Bußgeldverfahren ein. Darüber hinaus überstellten sie 21 Minderjährige an die Eltern, 17 von ihnen wurden von den Beamten selbst nach Hause gebracht. Diese Fahrtkosten werden den Betroffenen in Rechnung gestellt.

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Feuerwehr rettet Hund aus Felswand am Überlinger Campingplatz

15. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, SOZIALES

Mit 25 Meter Feuerwehrleiter aus Felsvorsprung gerettet -

Waufi bereits im Tierheim von Herrchen als vermißt gemeldelt

ÜBERLINGEN.red./ Eine nicht alltägliche Rettungsaktion hatte die Freiwillige Feuerwehr Überlingen am Mittwochvormittag mit der Drehleiter durchzuführen. Gegen 11.00 Uhr hatte ein Passant mitgeteilt, dass bereits seit zwei Stunden ein Hund in der Felswand gegenüber des Campingplatzes bei Überlingen-Goldbach bellen würde. Wie die Polizei vor Ort feststellte, befand sich ein brauner Hund auf einem Felsvorsprung in etwa 25 Meter Höhe und konnte sich offensichtlich nicht mehr selbst aus sei-ner misslichen Lage befreien. Da die Stelle auf andere Weise nicht erreichbar war, wurde die Feuerwehr mit der Drehleiter angefordert. Um diese in Position bringen zu können, musste die Bahnhofstraße für etwa eine Stunde von der Polizei für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Zu Beginn der von zahlreichen Schaulustigen begleiteten Rettungsaktion wurde die Hündin zunehmend nervöser und versuchte, sich selbst zu helfen, stürzte hierbei jedoch etwa fünf Meter nach unten auf einen weiteren Felsvorsprung. Als die Retter die Hündin erreichten, knurrte diese und versteckte sich in einem Gebüsch. Mit einem Seil gelang es den Wehrmännern schließlich, das Tier zum Einsteigen in den Drehleiterkorb zu überreden. Unter dem Beifall der zahlreichen Passanten konnte es anschließend wohlbehalten nach unten und ins Tierheim gebracht werden. Wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, ist die Hündin bereits am 12. Juli ihrem Herrchen ausgebüchst. Dieser hatte seinen Vierbeiner noch am gleichen Tag im Tierheim als vermisst gemeldet

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Zum 5. Mal verlegt Kölner Künstler Demnig am 14.Juli in Konstanz Stolpersteine für Nazi-Opfer

7. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, SOZIALES

Auf 24 Steinen Namen jüdischer- politischer sowie Euthanasie-Opfer – Angehörige der Familien sowie Paten werden anwesend sein – Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ KONSTANZ. red./ Am 14. Juli werden bereits zum 5. Mal in Konstanz Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Es wird dabei insgesamt [...]

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Kinder aus Gomel/Tschernobyl erleben Freizeitspaß im Spieleland

25. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, SOZIALES, SPIELELAND RV, TOURISMUS

Vierwöchiger Freizeitaufenthalt für 20 Kinder zwischen neun und 13 Jahren aus verstrahlter Region Weißrussland

MECKENBEUREN / LIEBENAU .red./ Ein Herz für Kinder haben ein- mal mehr das Ravensburger Spie- leland und die Gemeinde gezeigt und in diesem Jahr wieder leukä- miekranke Kinder aus Weißruss- land ins Spieleland eingeladen. Schon seit einigen Jahren dürfen Kinder aus Gomel, das etwa 100 Kilometer von Tschernobyl entfernt liegt, während einer 4-wöchigen Ferienfreizeit in Dornbirn auch das Ravensburger Spieleland besuch- en. Die Besuche entstanden bereits vor Jahren aufgrund des persön- lichen Kontaktes von Bürgermeister a. D. Roland Weiß und dem Musikverein Mecken- beuren mit Rupert Geiger von Tisis/Tosters (Feldkirch). Sowohl Roland Weiß wie auch Rupert Geiger freuen sich, dass auch Bürgermeister Andreas Schmid gemeinsam mit Spieleland-Vorstand Carlo Horn die Besuche im Liebenauer Freizeitpark weiterführen möchte. 20 Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren haben sich am Donnerstag mit ihren Lehrerinnen Tatjana Novik und Tamara Rogoshnikwa über den Aufenthalt im Spieleland gefreut und wurden sogar von zwei Bürgermeistern willkommen geheißen. Mit einem herzlichen „Grüß Gott“ freute sich Bürgermeister a. D. Roland Weiß, dass auch nach seiner Amtszeit die Besuche stattfinden können und dankt dem Vorstandschef Carlo Horn wie auch seinem Amtsnachfolger Andreas Schmid, dass sie dies ermöglichen. Bei den Besuchen übernimmt das Spieleland die Eintrittspreise und die Gemeinde trägt die Essenskosten für die Kinder.

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Konstanzer Uni-Radio „Knatterton“ auf Sendung

25. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, KONSTANZ, MEDIEN, MUSIK, SOZIALES, TECHNIK

Studenten machen einmal die Woche Internet-Sendung –

Party in „Winny’s Bar“ in der Jägerkaserne für Interessierte

KONSTANZ. fsf/ Im Internet unter www.uniradio-kn.de einloggen und zu- hören. Die 21-jährige Daniela Leykam aus Bremen studiert in Konstanz im 2. Semes- ter Literatur, Kunst und Medien. Sie gehört zum harten Kern von Radio-Machern „Uni- Radio Knatterton“. Die Kommilitonen stu- dieren Philosophie bis Sport. Am Dienstag 18,30 Uhr treffen sie sich in der Bayerle Straße 1 nähe Zähringer Platz und be- sprechen ihr ansteh- endes Programm von gut ein- bis zwei Stunden. Es gibt kuriose Themen wie „Warum ist die Banane krumm“ oder der Fußball Schwarz-Weiß? Sie be- richten über Theaterpremieren und neueste Filme wobei sie mit dem alternativen Zebra-Kino in der Cherisy- Kaserne zusammen arbeiten. Aktuell na- türlich immer wieder Uni- Intern vom Studi- Ticket bis Biergarten . Die Männer sind im Radio-Team in der Minderheit. Frauen-Power um die 20 Jahre dominiert. Sie sind engagiert und gut drauf. In „Winny’ s-Bar“ in der Jägerkaserne haben sie ihr Stammlokal. Hier schmeißen sie eine Party und suchen weitere Interessenten für das Internet-Radio, das nach Campus- TV eine Top-Ergänzung ist.

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„Turkuaz“- Event im Konstanzer Stadtgarten verregnet

18. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MUSIK, SOZIALES

Studentengruppe wurde 2002 als „Bruder- Schwester- Nachhilfeprojekt“ gegründet –

Am 30. Juli spricht der türkische Generalkonsul Cetiner Karahan im Rathaus

KONSTANZ. fsf / „Uzun ince bir yeldayim“, auf deutsch „Ich bin ein langer schmaler Weg“ singt die tür- kische Gruppe Cazgir aus Karlruhe in der Konzertmuschel im Konstanzer Stadtharten. Vom Regenwetter singen sie nicht. Am Getränkestand sowie Imbiss stehen eine handvoll Besucher, keine erhofften Tausend. Eingeladen hatte die türkische Hochschulgruppe „Turknaz e.V.“ der Universität Konstanz sowie der Fachhochschule. Gegründet wurde der Verein im Jahre 2002 als „Abi- Abla- Projekt“ als „Bruder-Schwester- Nachhilfeprojekt“, wobei es darum geht türkische Studenten zu unter- stützen. An der Universität Konstanz sowie Fachhochschule studieren derzeit an die 200 junge Türken. Sponsor der Veranstaltung im Stadtharten ist der türkische Generalkonsul Cetiner Karahan aus Karls- ruhe, der die Kosten für die Musik übernimmt. Am 30. Juli ist er mit Thema „Bildungsentwicklung und Unterstützung von jungen Türken“ im Rathaus Konstanz. Ein Jahr zuvor hieß es „Vom Gastarbeiter zum Akademiker“.

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Ravensburger Spieleland: Neue Attraktion für die Verkehrssicherheit von Kindern

15. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, SOZIALES, SPIELELAND RV, THEATER, TOURISMUS

Landespolizeipräsident Dr. Wolf Hammann: „Wir wollen Kinder vor Verkehrsunfällen schützen“

RAVENSBURG.red./ „Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, Kinder vor Gefahren im Straßenverkehr zu schützen.“ Das sagte Landespolizeipräsident Dr. Wolf Hammann am Donnerstag, 10. Juni 2010, im Ravensburger Spieleland. Im bundesweiten Vergleich verzeichne Baden-Württemberg die wenigsten Kinderunfälle bezogen auf den Bevölkerungsanteil. Dies sei das Ergebnis gemeinsamer Anstren- gungen aller Verbände und Institutionen, die sich in der Verkehrssicherheit engagierten. Beispiels- weise sei die Polizei erfolgreich mit Verkehrsunterricht in Kinder- gärten und Schulen. „Die Verkehrs- sicherheits-Pavillons im Ravensburger Spieleland sind ein weiterer Baustein zu mehr Verkehrs- sicherheit“, sagte Hammann. Die Aktion GIB ACHT IM VERKEHR könne durch das neue Projekt sehr viele Kinder erreichen. Diese könnten unter dem Motto „Das kleine Zebra trifft Käpt’n Blaubär“ spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernen. So werde im Spiel vermittelt, was zu einem ver- kehrssicheren Fahrrad gehöre oder wie man sicher über die Straße komme. Möglich geworden sei dieses Projekt vor allem durch die Unterstützung des Aktionspartners Unfallkasse Baden-Württemberg und des Ravensburger Spielelands. Landespolizeipräsident Dr. Wolf Hammann dankte den Beteiligten: „Für die Sicherheit unserer Kinder müssen wir uns immer wieder neu und gemeinsam engagieren.“ Für die Unfallkasse Baden-Württemberg betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Manfred Hagelstein, das besondere Interesse für den Schutz der Kinder im Verkehr. „Uns werden jährlich nahezu 2.800 Unfälle mit Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren gemeldet. Jeder Unfall bedeutet menschliches Leid und eventuell bleibende Schäden.“ Deshalb unterstütze die Unfallkasse nach dem Motto „Aufklärung bevor etwas passiert“ auch zahlreiche Verkehrssicherheitsaktionen im Land.

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Piratenpartei Baden-Württemberg sagt etablierten Parteien den Kampf an

14. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, POLITIK, SOZIALES, Schweiz

Wahlprogramm für die Landtagswahl 2011 bei Klausurtagung in Konstanz verabschiedet

KONSTANZ. :red./ m vergangenen Wochenende hat die Piratenpartei Baden-Württemberg in Konstanz ihr Wahlprogramm für die kommende Landtags- wahl 2011 deutlich erweitert und verabschiedet. „Wir sind hier, um Bürger und Politik wieder näher zusammen zu bringen. Es wird Zeit für einen politischen Wechsel in Baden-Württemberg“, so der Vorsitzende des Landesverbands, Sebastian Nerz, in seiner Begrüßungsrede. Über 154 Satzungs- und Programmanträge, die zahlreiche Piraten und Sympathisanten zuvor im Internet formulierten und diskutierten, wurden basisdemokratisch abgestimmt. Die wachsende politische Erfahrung der Piraten und die große Beteiligung im Vorfeld führten diesmal zu einem sehr effizienten Parteitag mit einer zeitlichen Punktlandung am Ende.

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Cafe „Vergissmeinnicht“ auf der Mainau eröffnet

5. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS

Sozialpädagogin Gräfin Sandra Bernadotte in „ „Pro Integration“ aktiv

MAINAU.red/ Am 1. Juni 2010 wurde auf der Insel Mainau ein neues Café eröffnet. „Vergissmeinnicht“ wird von lernschwachen Jugendlichen betrieben, die im Fachbereich Pro Integration des gemein- nützigen Vereins „Gärtnern für Alle“ auf der Insel Mai- nau eine berufsvorbereitende Bildungsmaß- nahme durchlaufen. „Mit dem Café soll nicht in erster Linie das Angebot der Inselgastronomie erwei- tert werden, für die Jugendlichen stellt es vielmehr eine neue Herausforderung dar“, erklärt Gräfin Sandra Bernadotte, Vorsitzende des Vereins. „Neben Erfahrungen im gärtnerischen Bereich im Mai- nau-Park sollen nun die Jugendlichen in ihrem eigenen Café auch den Umgang mit Gästen lernen, ihre mathematischen Fähigkeiten ausbauen, Selbstver- trauen gewinnen und lernen im Team zu ar- beiten.“ Für die ausgebildete Sozialpädagogin geht mit der Eröffnung des Cafés ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits als Gräfin Sandra 2006 ihre Tätigkeit bei Gärtnern für Alle e.V. begann, erkannte sie das Potenzial eines Café-Betriebs als Praxis-Lernort für die Teilnehmer von Pro Inte- gration. Aus dem Gedanken entstanden Planungen und schließlich die Umsetzung im Frühjahr dieses Jahres.

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Familienbeauftragte Claudia Kalbitz- Paulus verstarb plötzlich

27. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, SOZIALES

Kindergeschrei ist Zukunftsmusik – das war der Leitspruch der städtischen Familienbeauftragten Claudia Kalbitz-Paulus.

Trauerfeier für 44-jährige am 28. Mai auf städtischen Friedhof in Friedrichshafen

FRIEDRICHDSHAFEN red. /Mit Bestürzung haben Oberbürgermeister Andreas Brand und die Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Friedrichshafen vom plötzlichen Tod ihrer beliebten Kollegin erfahren. 1992 hatte Claudia Kalbitz-Paulus in der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Fried- richshafen begonnen. Mit viel Elan und Begeisterung leitete sie die Abteilung Kinder- und Jugend- arbeit, bevor sie 2007 Familienbeauftragte der Stadt wurde. Claudia Kalbitz-Paulus ging mit ihrer offenen Art auf die Menschen zu und verstand es, sie zu begeistern. Ziel ihrer Arbeit war es, durch mehr Kinder und Familien nicht nur wirtschaftliche Zukunft, sondern vor allem mehr Lebensqualität in die Stadt zu bringen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Eines ihrer ersten Projekte war der Familien- wegweiser, in dem sich Eltern einen Überblick über die bestehenden Angebote und Einrichtungen in Friedrichshafen verschaffen konnten. Sie setzte sich auch dafür ein, dass die Angebote für Telearbeitsplätze erweitert und die Einrichtung von Betriebs- kindergärten weiter vorangebracht wurde. Credo ihrer Arbeit war es, die Familie zu stärken. Es gelang ihr bei ihrer Arbeit, Brücken zwischen den unterschiedlichsten Interessen zu schlagen.

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Piratenpartei wählt Landtagskandidaten für Konstanz und Singen

25. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, POLITIK, RECHT, SOZIALES

Landesparteitag Baden-Württemberg 12 u. 13. Juni in Halle-Wollmatingen

Bei der Bundestagswahl 2009 unter den Top Ten mit bestem Wahlergebnis

KONSTANZ. red./ Am Mittwoch, den 2. Juni 2010 um 19:30 Uhr finden in Singen /Hohentwiel im Gasthaus Kreuz im Kulturzentrum GEMS die Aufstellungsver- sammlungen der Mitglieder der Piratenpartei im Landkreis Konstanz zur Landtagswahl 2011 statt. Es werden die Kandidaten für die Wahlkreise 56 (Konstanz) und 57 (Singen) gewählt. Gäste und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, der Veran- staltung beizuwohnen. Bei dieser Gelegenheit können Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Konstanz und dem Umland ebenso wie die Presse die Kandidaten der Piratenpartei kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

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Hochzeit auf Schloss Mainau

25. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS

Graf Christian Bernadotte und Gräfin Christine haben geheiratet –

Jetzt nur noch Gräfin Diana nach Scheidung mit Schornsteinfeger ledig

MAINAU. red / fsf / An Pfingst- samstag hat der jüngste Sohn von Graf Lennart Bernadotte sowie Gräfin Sonja, der 31-jäh- rige Graf Christian Bernadotte und Gräfin Christine Berna- dotte (32), geborene Stolt- mann,im kleinen familiären Kreis auf Schloss Mainau stan- desamtlich geheiratet. Das Paar hatte sich im August des vergangenen Jahres während des Sommerurlaubs in Schwe- den verlobt. Der Termin für die kirchliche Trauung steht noch nicht fest. In der gräflichen Familie Bernadotte ist jetzt nur noch Gräfin Diana ledig, wobei sie im September 2003 den Bezirksschornsteinfeger Bernd Grabe heiratete und sich im November 2007 scheiden ließ. Die Geschäftsführerin der Mainau GmbH Gräfin Bettina Berna- dotte heiratete im August 2004 den Lindauer Agraringenieur Philipp Haug. Im Mai letzten Jahres ehe- lichte Graf Björn Berna- dotte die Sozialpädagogin Sandra Angerer.

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„Vergissmeinnicht“ – „Pro Integration“ eröffnet Café auf der Insel Mainau

19. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, NATUR, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS

1989 gegründeter Verein wird durch die „Lennart-Bernadotte-Stiftung“ gefördert –

Sozialpädagogin Gräfin Sandra ist seit vier Jahren Schirmherrin

MAINAU. red. / Am 1. Juni 2010 wird auf der Insel Mainau ein neues Café eröffnet. „Vergissmeinnicht“ wird von lernschwachen Jugendlichen betrieben, die im Fachbereich Pro Integration des gemein- nützigen Vereins „Gärtnern für Alle“ auf der Insel Mainau eine berufsvorbereitende Bildungsmaß- nahme durchlaufen. „Mit dem Café soll nicht in erster Linie das Angebot der Inselgastronomie er- weitert werden, für die Jugendlichen stellt es vielmehr eine neue Herausforderung dar“, erklärt Gräfin Sandra Bernadotte, Vorsitzende des Vereins. „Neben Erfahrungen im gärtnerischen Bereich im Mainau-Park sollen nun die Jugendlichen in ihrem eigenen Café auch den Umgang mit Gästen lernen, ihre mathematischen Fähigkeiten ausbauen, Selbstvertrauen gewinnen und lernen im Team zu arbeiten.“ Für die ausgebildete Sozialpädagogin geht mit der Eröffnung des Cafés ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits als Gräfin Sandra 2006 ihre Tätigkeit bei Gärtnern für Alle e.V. begann, erkannte sie das Potenzial eines Café-Betriebs als Praxis-Lernort für die Teilnehmer von Pro Inte- gration. Aus dem Gedanken entstanden Planungen und schließlich die Umsetzung im Frühjahr dieses Jahres.

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Münchner OB Christian Ude in Konstanz mit Hecker-Hut ausgezeichnet

24. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES

Vorgänger waren Egon Bahr, Prof. Dr. Gesine Schwan, Jean Ziegler, Götz Wolfgang Werner und Rolf Böhme –
In Konstanz rief Friedrich Hecker 1848 die badische Revolution gegen die Monarchie au

KONSTANZ / MÜNCHEN. fsf.wk / „Seht, das steht der große Hecker, eine Feder auf dem Hut, seht da steht der Volkserwecker, lechzend nach Tyrannenblut.. „ sang der Münchner OB Christian Ude mit dem baden-württem- bergischen Generalsekretär der SPD Peter Friedrich in Konstanz. Verliehen wurde Deutschlands populärsten Kommunalpolitiker aus Bayern der sechste rote Hecker-Hut. Die Vorgänger von Christan Ude waren der Baumeister der deutschen Außenpolitik Egon Bahr, die einstige Präsi- dentschaftskandidatin Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, der Heidelberger Götz Wolfgang Werner, Hoch- schullehrer, Gründer der dm-Drogeriemarkt- kette und Gemeinschaftsbanker sowie Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens, Jean Ziegler streitbaren Schweizer Soziologieprofessor aus Genf und Rolf Böhme Freiburger Oberbürger- meister von 1992 bis 2002. Mit der Verleihung des roten Hecker- Hutes wird der badischen Revolution von April 1848 gedacht, als der Revoluzzer Friedrich Hecker, der als erster Sozialdemokrat in der deut- schen Geschichte gilt, in Konstanz mit seinem Freund Gustav von Struwe zum Aufstand gegen die Monarchie aufrief. Er wollte den sozialen Miss- brauchs des Kapitals auf Kosten einer verarmten Be- völkerung beenden. In Erinnerung der badischen Revolution wurde am Konstanzer Bürgerhaus, der ehemaligen Franziskaner-Kirche, ein großforma- tiges dreiteiliges Hecker-Majolika-Relief mit Titel „Morgen brechen wir auf“ angebracht.

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Konfiszierte Schweizer Grenzwacht KFZ von Generalfeldmarschall von Flüe- Rimpler?

22. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, POLITIK, RECHT, SOZIALES, Schweiz

Nach King Marduk und Staatssekretär Vogel wird Exklave Büsingen erneut okkupiert –

Isländische Vulkanasche verhinderte Einmarsch von 4500 Militärs als Pilger getarnt

BÜSINGEN / KONSTANZ. fsf / King Marduk Günther Bosch aus Tübingen sowie Staatssekretär Thomas Vogel aus Tengen, beide unter Betreuung, die über Jahre Touristikunternehmen sowie Politiker und Medien terrorisierten, haben scheinbar einen Nach- folger. Er nennt sich Generalfeldmarschall Niko- laus von Flüe- Rimpler und gibt sich als komman- dierender General aller Preußen aus. Mit 3500 bis 4500 Militärs als Pilger getarnt wollte er in die deutsche Exklave Büsingen einmar- schieren. Der Coup scheiterte angeblich am isländischen Aschenregen. Das Himmelfahrtskom- mando mit Code- Namen „Unternehmen Sommerschwalbe“ hat er jetzt auf den 13. Mai gelegt. Die Okkupation hat er dem Bü- singer Bürgermeister Gunnar Lang mit diversen Faxen, wie einst King Marduk, als hoheitsstaatliche Proklamation angekündigt. Tage vor der militärischen Ankündigung konfiszierte die Schweizer Grenz- wacht am Zoll in Ramsen einen Renault neuer Bauart mit Nummerschild sowie Zulassungspapieren mit preußischem Reichsadler. Der 57-jährige Hegauer gibt an er lebe in der Verfassung des Deut- schen Reiches von 1871. Die Bundesrepublik Deutschland will er nach dem 2. Weltkrieg nicht anerkennen.

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Clown Otto Augustijn aus Salzburg bei Konstanzer Hafenuhr

16. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, PROMIS, SOZIALES, THEATER, TOURISMUS

Für ein Foto mit der persischen Ex-Kaiserin Farah Diba über 1000 DM bekommen –

Seit 5. März 1993 ein ruheloser Kreativer auf den Straßen durch alle Länder Europas

KONSTANZ / SALZBURG .fsf / Im Clownkostüm steht der 59-jährige Salzburger Otto Augustijn auf einem Podest an der alten Hafenuhr in Kons- tanz. Das Gesicht geschminkt, Lippen und Nase rot, rote Perücke und Hut. Eingekleidet hat er sich in einem gelben Frack mit rot-blauen Karo- muster sowie einem Overall. Die Füße stecken in überdimensionalen Qua- dratlatschen wie es sich für einen Clown gehört. Artig verteilt er Küsschen an schöne Frauen und verschenkt Lolly’ s sowie geknetete Ballonhunde sowie Kerzen an Kinder. Vor ihm steht sein Robot- hund „Bello“ der jede Menge Batterie für Schwanzwedeln, Pfötchen geben bis Bellen frisst. Ganz Europa will er bereist haben, es fehlen nur noch Belgien und Holland. In der Türkei, in Ismir, Ankara und Istanbul will er die Gastfreundschaft gelebt haben „es war göttlich“. In bester Erinnerung will er Paris haben. In Stadtmitte will er im Jahr 1997 seinen Mini-Zirkus mit zwei Huskys und dressierten weißen Tauben aufgebaut haben. Unwissend will er hier der persischen Ex- Kaiserin Farah Diba einen Handkuss gegeben und seine Lieblingstaube auf ihre Schulter gesetzt haben. Dann soll es immer wieder Klick gemacht haben. Ein Reporter soll ihn und die bis dato unbekannte Frau fotografiert haben. Dafür will er einen 1000 DM-Schein bekommen den er in Franc umgewechselt haben will. Er war mit der Ex-Kaiserin in der Tagespresse der Aufmacher erklärt er mit glänzenden Augen.

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Peter Lenk lässt Politschwergewicht Kauder für Afrika tanzen

12. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, POLITIK, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS

CDU / CSU Fraktionsvorsitzender hatte auf ein bestehendes Kunstwerk aus Bodman gehofft –

Mit „Hilfe für Afrika“ sollen während der Fußballweltmeisterschaft Kinder medizinisch betreut werden

BODMAN / TUTTLINGEN / BERLIN. fsf / In eine besondere Spendenaffäre ist Politschwergewicht Volker Kauder, Fraktionsvorsitzende der CDU / CSU verwickelt, dabei geht es nicht um Unterschla- gung oder Bestechungsgelder, sondern um „Hilfe für Afrika“ während der Fußball-Weltmeisterschaft. Am 4. März hat der Politiker Künstler aus dem Raum Tuttlingen, Schwarzwald- Baar bis Bodensee um einen Beitrag angeschrieben, der vom 26. bis 30. April in der Tuttlinger Stadthalle ausgestellt sowie via Internet versteigert werden soll. Mit persönlicher Anschrift unter ihnen der bekannte Satire-Bildhauer Peter Lenk aus Bodman am Bodensee, der im letzten Jahr bundesweite Schlagzeilen mit „längsten Pimmel von Berlin“ am TAZ- Verlagshaus gemacht hat. An der Fassade über fünf Stockwerke der BILD- Chefredakteur Kai Diekmann mit einem Riesen-Penis. Die Springer-Verlegerin Friede Springer spielt neben ihm als Schlangenbeschwörerin die Flöte. Mit der provokanten Kunst soll der jahrlange Streit zwischen der linken Zeitung sowie der Springer-Presse symbolisiert werden. Beide Verlags- häuser sind Nachbarn. Ein Jahr vor Berlin machte Peter Lenk an seinem Heimatort in Bodman-Lud- wigshafen weltweite Schlagzeilen mit einem großformatigen dreiteiligem Relief am Rathaus mit Titel „Ludwigs Erben“. Gewagt sind dabei die „Global Player“, die nackten Politiker Angela Merkel, Gerhard Schröder. Hans Eichel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle. Sie halten sich verschämt am Ge- schlechtsteil. Die Gemeinde nutzt die „Global Player“ für die Tourismuswerbung am Ortsanfang

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Bibelgalerie Meersburg “Engel sind überall”

28. März 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS

Holzbildhauer Dieter Schröder heiligt 20 Himmelsgesatalten aus Eiche, Kirsche bis Fichte –

Geschäftsführerin Thea Groß: “Mehr als die Hälfte glauben an Engel, Jugendliche sind gläubiger“

MEERSBURG. fsf/ 20 Engel aus Kirschholz, Buche, Lärche, Wachholder bis Fichte im Taschenformat bis zur sakralen Größe von gut 1,50 Meter beflügeln bis Ende Juni die Bibelgalerie Meersburg am Bo- densee. Es sind Haus- und Schutzengel, Tanz- engel, Auferstehungsengel bis zum Reiseengel für die Tasche der Trost spenden soll. Geschnitzt hat sie der 59-jährige Holzbildhauer Dieter Schröder aus Niedersachsen Venne- Broxten. Das Holz war ein Baumstumpf am Straßenrand voller Eisen- rampen, Restholz aus dem Wald von Fällarbeiten und eine Astgabel eines Tiergatters. Mit der Kettensäge, Axt und Spalt- eisen hat er das Holz als Engel geheiligt. Die Laudatio zur Eröffnung in der Bibelgalerie, die im letzten Jahr ihr 21- jähriges Bestehen feierte, sprach die bekannte Musikpädagogin und Buchautorin Andrea Jennert aus Potsdam: „Engel, beflügelte Lichtwesen. Seit Jahrtausenden wird von Ihnen berichtet, werden sie auf die Leinwand gemalt, in Stein gehauen, aus Holzstämmen hervorgeholt, in Büchern wird über sie geschrieben, in der Bibel selbst sind sie wesentlicher Bestandteil des Inhalts. Es gibt Berichte über Begegnungen mit ihnen, hell- sichtige Menschen haben sie gesehen, ihre energetische Wirkung ist deutlich spürbar. Und doch werden sie von denen, die sich Realisten nennen, die glauben, sie stehen mit beiden Beinen auf der Erde für Fabelwesen gehalten, für lauter gute Feen vielleicht, mit denen man leichtgläubige Kinder und Romantikerinnen gut beruhigen kann. Nur- Sie haben es vielleicht gehört – sie glauben das. Auch das ist eben Glauben“ Die Leiterin der Bibelgalerie Meersburg Thea Groß: “Bei einer Befragung sind mehr als Hälfte von der Existenz von Egeln überzeugt, wobei die Jugendlichen gläubiger sind”.

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Zweiter Konstanzer-Bürgerentscheid in Konzert- und Kongresshaus droht zu floppen

17. März 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, POLITIK, SOZIALES, TOURISMUS

60.000 wahlberechtigte Bürger entscheiden über Verschuldung und Standort Platz „Klein Venedig“ -

„Das Konzert- und Kongresshaus ist derzeit ein Fantasieprojekt und nicht seriös“

KONSTANZ. fsf/ Der zweite Bürgerent- scheid in Konzert- und Kongresshaus Konstanz auf Platz „Klein Venedig“ droht zu floppen. Im ersten Entscheid 2003 stimm- ten 54 Prozent gegen den „Palazzo“. Am kommenden Sonntag den 21. März ist es wieder soweit, an die 60.000 wahlbe- rechtigte Bürger stimmen über einen 63 Millionen Bau ab, der verkehrstechnisch äußerst kritisch ist und real auf Müll gebaut werden soll. In den 50er / 60er Jahren war Platz „Klein Venedig“ direkt am Bodensee gelegen in Auf- schüttung der Müllplatz der Stadt, wo 50 Prozent unsortierter Hausmüll mit extrem hohem Anteil Altöle, 20 Prozent Gewerbe und 30 Prozent Bauschutt lagern sollen. Die Feuerwehr musste immer wieder zum Löschen von abgelagerten selbstentzündeten Stoffen ausrücken. An die 80 Prozent des gesam- ten Platzes sind Deponie. Mit einer beispiellosen Werbekampagne wie Konstanz gibt den Ton“ mit bekannten Persönlichkeiten wie Gräfin Bettina Bernadotte von der Mainau sowie der Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann und anderen wird auf Plakaten und Flyern Werbung für das Konzert- und Kongress- haus gemacht. Die Kosten für die „Goodwill-Promotion“ liegen in sechsstelliger Höhe aufwärts wobei diese von bekannten Sponsoren aus der Region sowie Stadt getragen werden. Wie viel Konstanz aus Steuergeldern finanziert ist nicht bekannt. Kontrahent in Konzert- und Kongresshaus auf Platz „Klein Venedig“ ist der der einstige Grüne- Landtags- Kreistags- abgeordnete der 52-jährige Historiker Dr. Günther Schäfer mit Bürgerinitiative „Nein zu Klein Venedig“. Er votiert nicht nur gegen den Standort sondern hält das Projekt derzeit nicht für realisierbar. Die Ver- schuldung der Stadt, so Schäfer, liegt zurzeit bei 26 Millionen Euro. Der verabschiedete Haushaltsplan bis in Jahr 2013 liegt bei 71 Millionen. Investiert werden muss dringlich in Haltestelle Sternenplatz, Sozialstadt Berchen und andere Projekte sowie mittelfristige Finanzplanung. Mit Sanierung Klinikum sowie Bau des Konzert- und Kongress- hauses bei Minimalausführunf liegt die Verschuldung bei 143 Millionen was vom Haushalt nicht zu- lässig ist, so Dr. Günther Schäfer. Der einstige Grüne- Politiker: „Das Regierungsprä- sidium Freiburg wird die Hochverschuldung nicht zulassen. Das Konzert- und Kongresshaus ist derzeit ein Fantasieprojekt und nicht seriös“.

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