SOZIALES
17. Januar 2012 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, POLITIK, PROMIS, SOZIALES
Podiumsdiskussion mit BKA- Chef Jörg Ziercke sowie Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestages Siegfried Kauder und dem Bundes- vorsitzenden der Piratenpartei Sebastian Nerz –
Einstrittsgelder kommen der Kinderkrebsklinik Tannheim sowie Stiftung für chronisch kranke Kinder zugute – Kontakt geht auf Klaus-Jürgen Wussow alias Prof. Brinkmann Schwarzwaldklinik zurück
KONSTANZ / SINGEN. fsf / Über „Aktuelle Bedrohungslagen in Deutschland“ sprach der Präsident vom Bundeskriminalamt (BKA) Jörg Ziercke in der Mehrzweckhalle in Konstanz / Wollmatingen. Im gut ein- stündigen Referat ging es um Internet- sowie grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität, Drogen bis Menschenhandel. Den höchsten deutschen Polizeibeamten eingeladen hatte die die Singener Anwalts-kanzlei Hoppe und Biskupek. Das Eintrittsgeld kam der Kinderkrebsnachsorgeklinik Tann- heim und Stiftung für chronisch kranke Kinder zugute. Kontakt zu der Klink hat der Anwalt Wolfgang Hoppe durch den verstorbenen Schauspieler Klaus Jürgen Wussow dessen Manager er war. Der Schauspieler, bekannt als Prof. Brinkmann der Schwarzwaldklinik, setzte sich über 20 Jahre für schwer krebs- herz- und mukovis-zidosekranke Kinder, Jugendliche und Familien ein. Seit diesem Zeitpunkt unterstützt die Kanzlei die Deutsche Kinderkrebsnachsorge, Stiftung für das chronisch kranke Kinder und die Nachsorgeklinik Tannheim
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Singener Anwaltkanzlei Hoppe und Biskupek lud BKA- Präsident Jörg Ziercke ein
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16. Dezember 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, SOZIALES
Fünf Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz engagieren sich sozial
KONSTANZ.red / Fünf Studierende der Hochschule für Tech- nik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (HTWG) erarbeiten im Rahmen des hochschulei- genen Career- & Project-Center (CPC) eine weih- nachtliche Spenden- aktion für UNICEF aus. Alljähr- lich zur Weihnachtszeit ist UNICEF bemüht unter an- derem Spenden in Form von Weihnachtskarten zu akquirieren. Von den verkauften Weihnachtskarten gehen 75% des Erlöses direkt als Spende an UNICEF. Die verbleibenden 25% decken die Produktions- und Versandkosten.
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Spenden mit Weihnachtskarten für Unicef von der HTWG
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16. November 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS
Der Bodensee ist die Urlaubsregion des Jahres in Deutschland
MÜNCHEN / BODENSEE.red / Die am gestrigen Abend in München verliehenen Diners Club Magazin Awards werden in Gold (für die Erstplatzierten der Wahl) und in Silber (für die nachfolgend Platzierten) vergeben.
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Gewinner der Diners Club Magazin Awards 2011 in Gold
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19. Oktober 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MOBILITY, RECHT, SOZIALES, STREIK, TECHNIK
Zum dritten Mal streikten in Konstanz die Busfahrer – Verdi fordert Tarifautonomie und sozialen Ausgleich – es geht nicht um höhere Löhne
KONSTANZ. fsf / Seit 13 Uhr fahren die Busse in Konstanz wieder. Die Gewerkschaft Verdi hat den Streik am Mittwochmittag ausgesetzt. Nach Schulschluss kommen die Kinder und Jugendlichen recht- zeitig nach Hause Heute Morgen dagegen war Flaute. Keine Verbindung zum Unterricht. Gefragt waren die Eltern oder die Freunde mit Autos. Bestreikt wurden in Konstanz 15 Linien der Stadtwerke mit 52 Bussen mit 115 Fahrern. Der Betriebsratsvorsitzende Johannes Niederstedt von den Stadtwerken Konstanz: „Es geht uns um eine Tarifautonomie für Baden-Württemberg, weg vom Bund, gleiche Ur- laubstage, bezahlte Wegezeiten mit dem Bus zur Anfahrtsstation sowie Bezahlung von Fortbildungs- kosten, das sind in fünf Jahren 35 Unterrichtsstunden“. Bertold Meier, Geschäftsführer von Verdi Schwarzwald- Bodensee: „Am Freitag berät die Verdi- Tarifkommission das weitere Vorgehen. Weitere Streiks werden wir zwei Tage zuvor bekannt geben“.
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Die „Roten Arnolds“ fahren in Konstanz bis zum nächsten Streik
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27. September 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK, SOZIALES
Die Roadshow zur Kampagne der IG Metall machte am 27. September 2011 Station in Friedrichshafen.
FRIEDRICHSHAFEN.red / Mit der Kampagne “Arbeit – sicher und fair. Zukunft und Perspektiven für die Junge Generation” will die IG Metall die Interessen der Jungen Generation ins Zentrum ihrer Politik rücken. Ziel sei es, sichere und gute Arbeit, bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben und Bildung und Ausbildung für junge Erwachsene zu erreichen. Dazu sollen Tarifverträge und Betriebsvereinbar- ungen zu Ausbildung, Übernahme und Qualifizierung weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig will die IG Metall mehr betriebliche Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Leben aushandeln.
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“Arbeit – sicher und fair. Zukunft und Perspektiven für die Junge Generation”
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27. September 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, POLITIK, SOZIALES, TECHNIK
Vorsitender Dr. André Baumann: „Energiewende gibt es nicht zum Nulltarif“
STUTTGART.red/ Der NABU spricht sich für den zeit- nahen Bau von Pumpspeicherwerken in Baden- Württemberg aus. Nach den heuti- gen Erkennt- nissen kann bei der Energiewende höchstwahr- scheinlich nicht auf Pump- speicherwerke verzichtet werden. „Uns fällt diese eindeutige Aussage nicht leicht, da Pumpspeicherwerke sehr massiv in Land- schaft und Natur eingreifen“, sagte NABU- Lan- desvorsitzender Dr. Andre Baumann. Der Vorstand des NABU-Landesverbands Baden-Württemberg hat diese Entscheidung nach der energiepolitischen Grundsatzdebatte am dritten Runden Tisch in Atdorf auf der Grund- lage von Experteneinschätzungen getroffen.
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NABU: „Wir müssen Pumpspeicherwerke akzeptieren“
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4. Juni 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, SOZIALES, TECHNIK
Am 23. Dezember letztes Jahres waren 499 Einsatzkräfte mit acht Feuerwehren aus Konstanz sowie Kreuzlingen und Technisches Hilfswerk bis Karlsruhe im Einsatz
KONSTANZ. fsf / Auf der Speisekarte Krustenbraten vom Jungschwein, Hähnchenbrüstle, Reiche- nauer Grillgut, Vegetarische Lasagne und ein Dessertbuffet vom Feinsten. Eingeladen hatte der Wirtekreis Konstanz, die Stadt Konstanz sowie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in das historische Konzil. Es war ein Dank an die 499 Einsatzkräfte für die Rettung der Altstadt , an 311 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Konstanz, Kreuzlingen, Reichenau, Allensbach, Radolfzell, Gott- madingen, Rielasingen, Stockach, sowie WF Alcan Singen. Des weiteren 188 Helfer vom Technisches Hilfswerk bis Karlsruhe, Polizei, Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst sowie Mitarbeiter. Am 23.Dezember letzten Jahres hatten sie ein Brandinferno in der Altstadt verhindert. Nicht retten konnten sie das vier- geschossige „Haus zum Bub“ aus dem Jahre 1455. Innerhalb acht Stunden brannte es vollständig aus. Die Stahlkonstruktion im Inneren ließen das Haus bei gut 1200 Grad Hitze förmlich in sich zu- sammenknicken. Schwer geschädigt wurden die umliegenden Häuser Kanzleistraße 19 sowie Hus- senstraße 3. Zwei ältere Bewohner wurden in Krankenhäuser eingeliefert sowie 54 Personen ob- dachlos. Erst nach vier Tagen konnten die Brandherde vollständig gelöscht werden. Bis heute ist die Ursache nicht vollständig geklärt, angenommen wurde anfangs ein Adventskranz im Treppenhaus. Der Schaden beläuft sich auf nahezu sieben Millionen Euro. Der Konstanzer OB Horst Frank: „Über den gesamten Zeitraum bis zum Ende des Einsatzes mussten insgesamt 1.274 Funktionsstellen besetzt werden“.
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Wirtekreis und Stadt sowie Dehoga bedankten sich bei Rettern von Großbrand Konstanz
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6. Mai 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, SOZIALES
Erster Grüne deutscher Landeschef von Baden-Württemberg trifft auf ersten deutschen Grüne- Oberbürgermeister Horst Frank –
„Die CDU / FDP-Regierung hat das Musterländle mit acht Milliarden Euro Schulden runtergewirtschaftet“
KONSTANZ / STUTTGART. fsf / Der künftige Grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellte im Konstanzer Restaurant „Seerhein“ den mit der SPD geschlossenen Koalitionsvertrag vor. Es ist ein Wahlversprechen, das dieser bei der Kandidatenvorstellung gegeben hatte. Am Abend traf der erste Grüne- Deutsche Ministerpräsident den ersten Grünen Oberbürgermeister Horst Frank, der im Juli 1996 in Konstanz gewählt und in zweiter Amtsperiode im Juli 2004 bestätigt wurde. Bei der Landtags- wahl 2011 war der Gymnasiallehrer Kretschmann aus Sigmaringen der Spitzenkandidat. Die Partei wurde mit 24,2 Prozent nach der CDU in Baden- Württemberg die zweitstärkste Partei. Der zukünftige Partner SPD holte 23,1 Prozent. Am 12. Mai wird im Stuttgarter Landtag die Grün-Rote Regierung mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann vereidigt.
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Zukünftiger Grüne- Ministerpräsident Kretschmann stellte in Konstanz Koalitionsvertrag vor
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28. April 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, SOZIALES, TOURISMUS
Aufgrund klammen Haushalt erfolgreiche Veranstaltung für nächstes Jahr geplant
KONSTANZ.red/ Im Jahr 2009 veranstaltete das Büro der Integrationsbeauftragten in Zusammenar- beit mit Interkulturellen Vereinen und Initiativen in Konstanz eine vielbeachtete, sehr erfolgreiche Interkulturelle Woche. Dabei war auch die Schwei- zer Nachbarstadt Kreuzlingen beteiligt. Das interkul- turelle Straßenfest in der Kreuzlinger Straße in Zusammenarbeit mit den dortigen Geschäftsleuten war ein Publikumsmagnet. Die beengte Haushaltssituation im laufenden Jahr führt nun dazu, dass die Inter- kulturelle Woche dieses Jahr abgesagt und voraussichtlich auf nächstes Jahr verschoben wird. So können auch die Ressourcen und Kräfte der an der Teilnahme interessierter Vereine, Einrichtun- gen und ihrer Akteure gebündelt werden und es bleibt ausreichend Zeit zur Vorbereitung. Innerhalb eines begrenzten Zeitraumes werden dann wieder Ideen, Motivation und Tatkraft unterschiedlicher Akteure vereint und viele Menschen werden erneut aktiv, um Themenwie Integration, Kulturelle Vielfalt, Eine Welt u.ä. in Konstanz noch stärker ins Bewusstsein zu rufen.
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Interkulturelle Woche Konstanz auf 2012 verschoben
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6. April 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, PROMIS, SOZIALES
Konstanzer Gastro-Pionierin starb 52-jährig nach langer Krankheit an Krebs –
Rekord: Im Oktober letzten Jahres löffelten 14.446 Gäste das Süppchen aus der Terrine
KONSTANZ. fsf / Zum sechsjährigen Bestehen von „Suppengrün“ in der Sigis- mund Straße in Konstanz hat Angela Mössle im September letzten Jahres ihr Kochbuch „Suppengrün“ mit 50 Rezepten herausge- bracht. Es war ein Wunsch der Gäste, die ihre ge- sunden Süppchen nachkochen wollen. Das gut aufge- machte Buch mit Fotos wurde binnen kurzer Zeit aus Bestseller in zweiter Auf- lage. Jetzt ist es ein Ver-mächtnis. Die bekannte „Suppenkönigin“ kämpfte über drei Jahre gegen die schleichende Krankheit Krebs. Über Wochen war sie stationär im Klinikum und wurde mit Chemo bestrahlt. Sie wurde immer schwächer. In der Nacht vom 3. auf den 4. März hat die Krankheit gesiegt. Der Tod war für Angela Mössle mit Gas- tronomie immer gegenwärtig. Seit 2005 spendete sie einen Teil ihrer Ein- nahmen für das Konstanzer Hospiz.
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Das “Suppengrün-Buch” ist das Vermächtnis von Angela Mössle
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1. April 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MEDIEN, SOZIALES, TECHNIK
Mitarbeiter fühlen sich von Noch-Inhaber Robert Dittmann mit zeitlicher Trickserei geprellt -
vereinbarter Sozialplan mit Gewerkschaftsvorsitzender Lilo Rademacher jetzt Makulatur ?
FRIEDRICHSHAFEN / KRESSBRONN.red/ Mit großer Bestürzung und Wut haben die Beschäftigten der Bodan Werft und des M.E.C. die Nachricht der Insolvenz der beiden Gesellschaften aufgenommen. In getrennten Belegschaftsversammlungen, eine für das M.E.C. und die Werft sowie eine weitere für die nicht von der Insolvenz betroffenen Gesellschaften – Holding, Freizeit und Hafen und Schwimmbadbau – informierte der Geschäftsführer Herr Dittmann die Belegschaft über die Insolvenz. Sein Bedauern – so wie er es in seiner Presseerklärung darstellte – hielt sich gegenüber der Belegschaft in Grenzen. Schuldig an der Insolvenz sind nach seinen Worten Egon David, der langjährige Betriebsratsvorsit- zende und die IG Metall. Beide, so führte Dittmann gegenüber Egon David aus, haben nicht verhindert, ja dazu beigetragen, eine Änderung des Gemeinderatsbeschlusses am 23. März 2011 herbeizuführen. Egon David sollte von Robert Dittmann benutzt werden, den Gemeinderat in Kressbronn zu bitten, bei seinem ursprünglichen Bebauungsbeschluss mit Luxuswohnungen zu bleiben. Der Betriebsratsvor- sitzende ließ sich jedoch nicht vor den Dittmannschen Karren spannen. Dittmann schiebt jetzt der IG Metall die Schuld für die Insolvenz in die Schuhe. Aufgrund des geänderten Gemeinderatsbe- schlusses vom 23. März 2011 fürchtet Dittmann jetzt wohl nicht den „goldenen Schnitt“ machen zu können.
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IG Metall: Was steckt hinter der Insolvenz der Bodan-Werft?
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29. März 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, POLITIK, SOZIALES
Die Piratenpartei Baden-Württemberg hat bei der Landtagswahl 2011, verglichen mit der Bundestagswahl 2009, ihr Ergebnis mit 2,1 Prozent geringfügig verbessern können und dankt allen Wählern, die dies möglich gemacht haben. Damit ist die Piratenpartei mit Abstand die größte der sogenannten sonstigen Parteien.
STUTTGART.red/ Der allgemeine Abwärtstrend, der sich durch die vorherigen Landtagswahlen in an- deren Bundesländern abzuzeichnen schien, ist mit diesem Ergebnis durchbrochen. „Dies ist insbe- sondere erstaunlich, als wir es mit einem starken Lagerwahlkampf zu tun hatten. Seit dem Streit um Stuttgart 21 und der Diskussion um die Gefahren der Atomenergie wegen der tragischen Zwischen- fälle in Fukushima hatten viele Wähler nur noch ein Ziel: Ministerpräsident Mappus muss weg. Dies waren keine günstigen Bedingungen für uns“, so André Martens, Politischer Geschäftsführer des Landesverbands. Noch während des Wahlabends trafen zahlreiche Mails von Sympathisanten beim Landesvorstand ein, in denen sich die Absender für ihr einmaliges taktisches Wählen entschuldigten und die Wichtigkeit der Piratenpartei hervorhoben.
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Piratenpartei behauptet sich trotz Lagerwahlkampf
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21. März 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MUSIK, NATUR, SOZIALES
Über 200 Passanten hörten den Ausnahme-Pianisten mit Eigenkompositionen in Modern-Klassik -
KONSTANZ. fsf / Der 29-jährige Pianist Davide Martello will helfen. Der Tsunami mit Tausenden Toten in Japan, die verwüsteten Städte mit Hunderten Obdachlosen und der drohende Supergau schok- kieren ihn. Spontan hat er sich am vergangenen Sonntag entschieden auf der Konstanzer Markstätte ein Konzert in Modern Klassik zu geben. Sein selbstgebautes Elektronik-Klavier, ein vermeintliches Replik von Stainway & Sons, fährt er mit einem Transporter vor. Vor dem Klavier hat er auf Papierbän- dern „Help for Japan“ geschrieben. Davor hat er ein weißes Sammelkästchen mit einem Roten Kreuz mit Zahl von „7230“ Toten aufgebaut. Von 16 bis 17,30 Uhr spielt er Eigenkomposi- tionen. An die 200 Passanten bleiben stehen und hören zu. In kurzer Zeit kommen 1326 Euro sowie 127 Franken für die Japan-Hilfe zusammen. Über das soziale Engagement von David Martello, von Beruf Top-Hair-Stylist, sind die Besucher begeistert. Die ehemalige Sekretärin vom Casino-Konstanz Gisela Zeits: „Die Idee und der Mut sich spontan für die japanischen Tsunami-Opfer zu engagieren ist beachtlich. Davide Martello ist ein Vorbild“. Der Ausnahme Pianist, der gestern noch in der Kreuz- linger Bodensee-Arena, umringt von Schlittschuhläufern spielte, erklärt, dass er das Konzert am kommenden Samstag auf der Marktstätte angemeldet wiederholen will. Dabei sein werden THW- Helfer der Ortsgruppe Konstanz. Der Vorsitzende Johannes Fröhlich will über das Grauen berichten und zur Hilfe für dieTsunami-Opfer auffordern.
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Davide Martello spielt spontan für die Japan-Hilfe auf der Konstanzer Markstätte
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21. März 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, POLITIK, SINGEN, SOZIALES
Ergebnisse einer Wählerstraßenbefragung durch die Piratenpartei in Konstanz
KONSTANZ.red/ Seit dem 1. März sammelte die Piratenpartei in Konstanz im direkten Gespräch Ant- worten auf die Frage: „Was würden Sie tun, wenn Sie einen Tag lang Ministerpäsident/in in Baden-Württemberg wären?“ Eine Woche vor der Wahl hat die Piratenpartei jetzt die Ergebnisse der Umfrage präsentiert. Den größten Handlungsbedarf sehen die Wähler in Konstanz laut Straßenbefragung bei den Themen ÖPNV, Bildungspolitik und Bürgerbeteiligung.
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Was würden Sie tun, wenn Sie einen Tag lang Ministerpäsident wären?
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18. März 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MEDIEN, POLITIK, RECHT, SOZIALES, STREIK, TECHNIK
“Der Werftinhaber Robert Dittmann ist wieder wortbrüchig geworden” – am Samstag 119. März vierte Sitzung der Eingungsstelle
KRESSBRONN / FRIEDRICHSHAFEN.red/ Für Februar 2011 haben die Bodan- Beschäftigten kein Entgelt bekommen. Der Arbeitgeber hatte versprochen, bis Freitag, den 11.03.2011 spätestens das Entgelt für Februar zu zahlen. Hier ist Herr Dittmann wiederum wortbrüchig geworden. Die Beschäf- tigten – so Lilo Rademacher, 1. Bevollmächtigte der IG Metall – sind empört und sauer über das Verhalten des Geschäftsführers Robert Dittmann. Alle haben geglaubt, mit dem Eckpunktepapier in der 3. Sitzung der Einigungsstelle einen Durchbruch erzielt zu haben. Doch jetzt hält sich Herr Ditt- mann nicht an sein Wort. Aus diesem Grunde werden die Beschäftigten auch keinerlei Überstunden in den nächsten Wochen leisten, so lange sie nicht sicher sind, auch Geld für ihre Arbeitsleistung zu bekommen. Die IG Metall, so Lilo Rademacher, hat erklärt, dass man die fehlenden Entgelte jetzt einklagen werde.
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IG Metall: Bodan Beschäftigte haben schon wieder kein Geld bekommen!
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7. März 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT, SOZIALES, TECHNIK
IG-Metall Friedrichshafen-Oberschwaben erkämpft Sozialplan für 60 Werft-Mitarbeiter von 1,866 Millionen Euro
FRIEDRICHSHAFEN / KRESSBRONN.red / Nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen ist in der 3. Sitzung der Einigungsstelle ein Ergebnis erzielt worden. Das Ergebnis beinhaltet 1,866 Mio € für einen Sozialplan. Nach diesem Sozialplan gibt es Mittel für die Transferagentur / Transfergesellschaft „QualiPlus“ in Höhe von 960.000 €. 906.000 € stehen für Abfindungen der Beschäftigten zur Verfü- gung. Das heißt, dass die Beschäftigten der Werft, des M.E.C. (Konstruktionsbüro) und einige wenige Beschäftigte aus den restlichen Firmen, deren Ar- beitsplätze auch wegfallen, diese Abfindungen be- kommen. Die Abfindungen, dies war eine wesent- liche Forderung des Betriebsrates und der IG Metall, sind mit 450.000 € durch eine selbstschuld- nerische Bürgschaft abgesichert. Sie werden spätestens zum Ende des Jahres 2011 gezahlt. Dies ist ein Erfolg, den Betriebsrat und IG Metall erzielten. Die je- weiligen Vereinbarungen Interessenaus- gleich und Einzelheiten des Sozialplanes müssen in den nächsten Tagen noch schriftlich fixiert werden. Mit diesem Ergebnis haben sich beide Seiten auf ein- ander zu bewegt und dem Einigungs- stellenvorsitzenden, Dr. Carsten Witt, ist es zu verdanken, dass diese Lösung gefunden wurde.
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Bodan Einigungsstelle kommt zu einem Ergebnis
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24. Februar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MEDIEN, MUSIK, NATUR, POLITIK, PROMIS, SOZIALES
Studierte in Lyon und Konstanz und will jetzt das Lebenswerk des Großvaters als deutsches Modell weiterführen –
Sprachwissenschaftler, Chefredakteur von „The Voice of arbia“, Buchautor, Journalist, Fotograf sowie Musiker und Komponist
KONSTANZ / KARTHUM, fsf / Der 45-jährige Sudanese Dr. Mohamed Badawi, Sprachwissenschaftler und Musiker, seit 17 Jahren in Konstanz am Bodensee, will das Lebenswerk seines Großvaters El Aidaros, Doktor der Astronomie und Gründer einer Grundschule so- wie Gymnasium für Jungen, fort- führen. Der Großvater leitete die Schule bei Omdurman im Nordsudan von 1946 bis 1970. Dann folgte seine Tochter El Aidaros bis 2003 als Mädchenschule. Seit sieben Jahren findet in der Gründer- schule kein Unterricht mehr statt. Die Unterrichtsräume, Hörsäle sowie Aula sind verlassen. Es be- steht die Gefahr von Zerfall und Vandalismus. Der Enkel sowie Sohn Dr. Mohamed Badawi will die Schule, vorerst als Kindergarten sowie Grundschule, mit Option einer Mittelschule bis Gymnasium sowie möglicher Universität für Jungen und Mädchen, mit Namen „Nihal European Shool“ neu be- leben. Die ersten Schüler werden Flüchtlingskinder sowie Kindersoldaten sein, die als Unterprivile- gierte einmal die Elite im Sudan darstellen sollen. Hier soll nicht Reichtum entscheiden sondern Bildung. Der Vater von Dr. Mohamed Badawi kämpfte gegen die englische Kolonie und war in der ersten sudanesischen Demokratie Erziehungsminister. Er gründete in der Millionenstadt Omdurman zwei Universitäten und führte im Lehrfach die arabische Sprache statt Englisch ein. Der Konstanzer Sudanese fühlt sich dem Großvater, Vater und Mutter verpflichtet. Die Gründerschule des Großvaters soll eine deutsche Bildungsoase werden. Finanzieren will Dr. Mohamed Badawi das Projekt über eu- ropäische und arabische Investoren und Sponsoren. Die Architekten haben 16 Millionen Euro veran- schlagt. Bereits zu Beginn des sudanesischen Schuljahres 2011/12 soll der Unterricht aufgenommen werden. Sollte es hier anfangs auch behelfsmäßig sein.
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Konstanzer Dr. Mohamed Badawi plant „Nihal European Shool“ im Nordsudan
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21. Februar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, KONSTANZ, PROMIS, SOZIALES, THEATER
1983 gründeten Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker die einzigartige Einrichtung für spaßigen Humor –
Gesundheitsclown beim Europäischen Patentamt anerkannt und Staatliches Diplom für Clown und Commedy
KONSTANZ. fsf / Sie haben rote Clownnase auf. Ihre Sprache ist Mimik und Gestik. Mit zwei Koffern treffen sie sich in der Abflughalle im Flughafen. Durch aufregenden Disput verpassen sie den Start. In nächster Szene ist ein Clown in Depression. Er hält sich die Pistole an die Schläfe. Der andere weiß ihn zu vitalisieren. Die Welt ist wieder in Ordnung. In anderer Szene ist Akrobatik gefragt, dann geht es um einen Termin bei einem Fotografen sowie zwei Maler die sich schlussendlich selber anmalen. Zwei Verliebte warten im Park auf ihre Freundinnen. Sie werden sitzengelassen. Für die beiden Männer ein Bekenntnis zu einer neuen Liebe. Sie finden zu einander. In nonverbaler Sprache drücken die Aspiranten der Konstanzer Clown-Akademie „Tamala“ ihre Gefühle auf der Bühne aus. Ihre Aus- bildung ist Gesundheitsclown, Narr, Clown, Trickster und Comedy. Die Lehrmeister sind Jenny Kar pawitz sowie Udo Berenbrinker. In Bremen haben sie im Jahr 1983 die einzigartige deutsche Clown-Einrichtung mit Namen des scheinbar tollpatschigen Vogels „Albatros“ als Institut und Theater ge- gründet. Als sie 1991 an den Bodensee ziehen nennen sie sich „Tamala“ Clown-Akademie. Der Name kommt aus dem indischen Sanskrit und steht für einen mythischen wachsenden Baum. Am 4. April um 18,45 Uhr sind die Gründer der Konstanzer Clown-Akademie Gäste der Landesschau Baden- Württemberg. Der SWR wird einen Tag Dreh „Rote Nasen bei Tamala“ einblenden.
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Gründer der Konstanzer Clown-Akademie „Tamala“ am 4. April Gast in Landesschau Baden-Württemberg
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28. Januar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, SALEM, SOZIALES
Statt Versenden von Weinflaschen und Kalendern unterstützt der Heizungsbauer und Sanitärbetrieb Thomas Zerlaut aus Kluftern jedes Jahr um Weihnachten ein soziales oder ökologisches Projekt.
Letzten Freitag organisierte der Betrieb den spannenden Neujahrs-Vortrag „Reisen und Engagement in Sri Lanka“ von Horst Gerland. Seit 1993 leitet Gerland von Salem aus den Hikkaduwa-Verein e.V. und hat bereits 245 Patenschaften organisiert.
SALEM / FRIEDRICHSHAFEN.red/ Im Süden Sri Lankas engagierte sich der Verein besonders stark in den Zeiten des Tsunamis mit Medikamenten- und Gerätelieferungen an ein Krankenhaus und dem Neubau einer zerstörten Schule. Fortlaufend steht die Unter- stützung von Kindern aus armen Fami- lien im Fokus. Die Paten finanzieren Schul-, Essens- und Kleidergeld und bauen oft über Schrift- wechsel einen sehr persönlichen Bezug zu den Kin- dern auf. Alle Arbeit wird im Verein ehrenamtlich verrichtet, so dass das Geld zu 100 % bei den Kindern an- kommt. Die Wirtschaftskrise hat den Verein auch getroffen. „Wir mussten 2010 alle Reserven des letzten Jahres einsetzen, um die 10 Kinder nicht im Regen stehen zu lassen, deren Sponsoren ihre Patenschaft aus finanziellen Gründen nicht mehr weiterführen können.“ so Gerland.
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Reisebericht und drei neue Patenschaften in Sri Lanka
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24. Januar 2011 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, POLITIK, SOZIALES
Piratenpartei Baden-Württemberg sieht sich in Meinungsbildung ausgegrenzt – bei Landtagswahl im März soll die 5-Prozent Hürde genommen werden
STUTTGART.red/ Von einer Schule im Land hat die Piratenpartei Baden-Württemberg erfahren, dass das hie- sige Kultusministerium eine offenbar demokratiefeindliche Anweisung her- ausgegeben hat. Darin untersagt das Kultusministerium den Schulen unter Bezugnahme auf das Hausrecht ver- bindlich, außerparlamentarische Par- teien zu Podiumsdiskussionen ein- zuladen. Auf telefonische Nachfrage bestätigte Ministerialrat Lambert gegenüber den PIRATEN die Exis- tenz dieser Anweisung. Davon sind nicht nur die PIRATEN betroffen; das Verbot bezieht sich auf alle Parteien, die nicht bereits im Landtag vertreten sind, und gilt ab dem 27. Januar 2011 bis zur Landtagswahl. „Damit wird die grundgesetzlich garantierte Neutralität der staatlichen Lehre faktisch aufgehoben“, empört sich die Landtagskandidatin und Diplom-Pädagogin Jasenka Wrede. „Wie sollen Schüler neutral über Politik informiert werden, wenn das Ministerium willkürlich Parteien ausschließt?“
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Regierung schränkt politische Neutralität der Schulen ein
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