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SOZIALES

Chicoree vom Bodensee- “Rengohof” ist einziger der im Erdreich wächst

1. März 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, SOZIALES, Soziales, Überlingen

Bei Ernte an die 80 Tonnen Wintergemüse in bester Demeter- Qualität

Verein vermarktet über GmbH im Laden Hofgut Rengoldshausen und Bio-Großhandel

ÜBERLINGEN / RENGOLDSHAUSEN. fsf/ Auf dem „Rengohof“ in Überlingen-Rengoldshausen läuft die Chicoree-Ernte in bester Demeter- Qualität auf Hochtouren. Der eigenständige Betrieb mit Fir- mierung „Gesellschaft zur Förderung der Jugend durch die Landwirtschaft e.V.“ erntet im Jahr an die 80 Tonnen Chicoree beziehungsweise gut 600.000 Blattpflanzen. Der Betrieb gehört mit zehn Hektar Aussaat sowie 600 qm Gewächshaus zu den fünf großen Anbaubetrieben in Deutschland, wobei sie sich einzigartig unterscheiden, das vitaminreiche Wintergemüse treibt nicht in einer Nährstofflösung aus sondern im Erdreich. Dadurch so der 49- jährige Fachmann Hanno Willasch, Vereinsvorstand sowie Betriebsleiter der Gärtnerei, bekommt der Chicoree eine leichte herzhafte Süße und entwickelt weniger Bitterstoffe. Der Verein als Gärtnerei geführt mit derzeit 18 Mitarbeitern gehört zum Kollektiv Rengohof, dem die Landwirtschaft mit zehn Mitarbeitern, der Samenbau mit zwei Mitarbeitern sowie das Landwirtschaftliche Grundjahr mit drei Mitarbeitern angehören. Bewirtschaftet werden zusammen an die 170 Hektar.

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Indische Nacht im K9 Konstanz mit bekannter Tempeltänzerin

17. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, Konstanz, Kultur, MUSIK, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS, Tourismus

Benefiz-Veranstaltung zugunsten Schulprojekts in Nalgonda Andra Pradesh –

Musiker Beck, Reinen und Martello spielen „Slumdog Millionär“ Filmmusik

KONSTANZ / MÜNCHEN. fsf/ Eine „Indische Nacht“ ver- sprechen die Event- Managerin Claudia Thom und der Star- Violinist Menhuin Reinen am 21. Januar im K9 in Konstanz. Die bekannte Belgierin Lalitha Devi, einzige Europäerin mit einem aner- kannten Abschluss als indische Tempeltänzerin, wird mit bunten Gewändern in den Gebärdentanz der indischen Kultur führen. Dabei ihre Schülerinnen Sophia und Rubina. Begleitetet werden sie von Joachim Böttcher und Jason Jean mit Sitar, Gitarre, Percussion, indisches Harmonium und Mantra- Gesang. Die Event-Managerin Claudia Thom führt durch das Programm und liest indische Lyrik wie die von Rabindranath Tagore aus „Gaben eines Liebenden“. Sie wird eine Ver- bindung zwischen dem indischen Sanskrit und der deutschen Sprache aufzeigen. Anhand von Beispielen wird sie beweisen, dass sich viele deutsche Urworte nicht nur aus dem lateinischen- griech- ischen, arabischen ableiten sondern auch aus dem altindischen Sanskrit. Zu den Höhepunkten der Indischen Nacht gehören die Musiker Carl-Friedrich Beck am Piano, Menuhin Reinen Geige und Davide Martello am Piano. Gespielt wird unter anderem die Titelmelodie des be- kannten Films „Slumdog Millionär“. Der Abend ist eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Schul- projektes „Weitblick – Schüler in Aktion e.V.“ aus München –Gauting. Diese engagieren sich in der sozial schwachen Region Nalgonda in der Provinz Andra Pradesh um einen Schulbau für die erste bis fünfte Klasse, für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren. Die Zahl der Analphabeten liegt in Indien bei gut 50 Prozent.

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Versuchter Totschlag in Bad Waldsee

17. Januar 2010 | Von Siegfried Großkopf | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, Recht, SOZIALES

RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Versuchten Totschlag wirft die Staatsanwaltschaft einem 38-Jährigen vor, der im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee einem Kontrahenten in den Bauch und in die Brust gestochen haben soll. Der Tat vorausgegangen waren ein Besuch des Täters beim Opfer, ein Trinkgelage und Beleidigungen.

Um Aufklärung bemüht sich die 1. Große Strafkammer der Schwurgerichtskammer unter dem Vorsitz von Richter Dr. Franz Strasser. Ein Unterfangen, das dadurch erschwert wird, dass der Angeklagte Erinnerungslücken geltend macht und die deutsche Sprache nicht beherrscht. So räumt er den Stich mit einem Klappmesser in den Bauch seines Gastgebers ein, kann sich aber an einen Angriff in dessen Brust nicht erinnern. Weil die Klinge an den Rippen abprallte, kam es zu keinen schwereren Verletzungen. Stunden nach der Tat wurde beim Angeklagten ein Blutalkoholgehalt von 2,15 Promille gemessen.

Der verheiratete Angeklagte, Vater von zwei Kindern, in Bad Waldsee wohnhaft und arbeitend, kam 2005 aus Kirgisien nach Deutschland, einem Land, das an Kasachstan, China und Usbekistan grenzt. Am 4. Juli vergangenen Jahres rief er sein späteres Opfer an, das er von der Arbeit kannte, um es zu besuchen. Er kaufte zehn Flaschen Bier, eine Flasche Wodka und Schokolade für die Kinder, um mit dem Kollegen auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel zusammen zu bauen. Der Abend verlief zunächst friedlich, die Schaukel stand, die Männer nicht mehr so. Der Alkohol begann zu wirken. Als zwei Neffen des Gastgebers hinzu kamen, war es mit der Harmonie vorbei. Sie sollen den Angeklagten beleidigt haben, ein in Kirgisien geltendes Schimpfwort sei gefallen, worauf es zum Streit unter den ausnahmslos Alkoholisierten kam.

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Auf Konstanzer Weihnachtsmarkt: Benefiz-Veranstaltung Wirte unter sich

22. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, Konstanz, PROMIS, SOZIALES, Soziales, TOURISMUS, Tourismus

Hammer von Auktionator Carlo Karrenbauer wird durch Kälte zum Wurfgeschoss –

Versteigerung kommt Einwandererkindern für Sprachförderung zugute

KONSTANZ. fsf / Kalte Füße, klamme Hände und der Hammer von Auktionator Carlo Karrenbauer als Wurfgeschoss gab es auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt. Der örtliche Wirte- Kreis hatte für den karitativen Verein WIZIK „Wissen ist Zukunft in Konstanz“ 22 Päcken im kulinarischen Wert von je 100 Euro als Spende verpackt. Symbolisch hingen diese am Weihnachtsbaum, der gleichfalls auf Initiative der Wirte Ende November aufgestellt wurde. Vordem gab es auf größtem Weihnachtsmarkt am Bo- densee drei Jahre keinen Christbaum, weil die Stadt sparen will. Routiniert mit Scharfsinn und Humor versteigerte der bekannte Auktionator, Journalist und Schriftsteller Carlo Karrenbauer die Spenden. Dabei löste sich plötzlich der Knauf des Hammers und wurde zum Wurfgeschoss, wobei niemand getroffen wurde. Durch die klirrende Kälte hatte sich der Hammer in seine Bestandteile aufgelöst. 2.300 Euro kamen mit Aufrundung für das „Rucksack- Projekt“ für Sprachförderung von Einwanderer- kinder zusammen. Dabei hätte es mehr sein können, die Wirte waren praktisch unter sich, be- schenkten sich mit Versteigerung gegenseitig, der Grund: schlechtes Marketing und die Regional- zeitung hat nicht richtig mitgezogen. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt wird in den vier Advents- wochen von gut 400.000 Gästen, wovon über 50 Prozent Schweizer sind, besucht.

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Karrenbauer schwingt für Wirte auf Konstanzer Weihnachtsmarkt den Hammer

16. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, Gastro-Tipps, INSEL MAINAU, KONSTANZ, Konstanz, MEDIEN, Mainau, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS

Am Christbaum 22 Geschenke für eine kulinarische Reise durch die Gastronomie –

Größter Weihnachtsmarkt am Bodensee verlagert sich mit Attraktionen an den See

KONSTANZ. fsf / „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“ heißt es am Sonntag den 4. Advent um 15 Uhr auf dem Konstanzer Weih- nachtsmarkt am illuminierten Christbaum. Der bekannte Auktionator, Journalist und Buchautor Carlo Karrenbauer schwingt den Ham- mer für einen guten Zweck. Versteigert werden 22 Päckchen am Weihnachts- baum mit Gutscheinen von Gourmet- essen, die der Konstanzer Wirtekreis gespendet haben. Mit der kulinarischen Reise durch die Konstanzer Gastro- nomie haben die spendablen Wirte den acht Meter hohen Weihnachtsbaum besorgt, der von der Stadt Konstanz seit drei Jahren ersatzlos gestrichen ist. Gesponsert hat die Fichte Graf Wilderich von Bodman aus seinen Waldungen auf dem Bodanrück. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt von der Marktstätte bis an den See mit gut 4.000 Qua- dratmetern mit 153 stimmungsvollen Buden ist der größte Weihnachtsmarkt am Bodensee. Nach Auskunft des Veranstalters Heinrich Stracke wird er an den vier Ad- ventswochen von 400.000 Gästen besucht, wobei an die 50 Prozent aus der Schweiz kommen. Mit neuer Konzeption an den See mit Erlebnisbereich wie Eisskulpturen oder mög- licher Rodelbahn erhofft man sich 700.000 Besucher. Eine Sitzung wird am 6. Januar über den Weihnachtsmarkt 2010 und nachfolgend ent- scheiden. Wo zukünftig der Aufgabenbereich des Konstanzer Wirte -Kreises liegt ist offen.

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Roland Baldenhofer ist „Oberpirat“ im Landkreis Konstanz

13. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, SOZIALES

Delegierte aus Konstanz, Radolfzell und Singen wählten Vorstand –

Bei Bundestagswahl in der Studentenhochburg über 3,6 Prozent

KONSTANZ. fsf/ Keine Enterharken, Säbel, Augenklappen und krächzende Papageien bei Wahl des Konstanzer Kreisvorstandes in „Winny’s Bar“ in der Konstanzer Steinstraße. Die 22 Delegierten aus Konstanz, Radolfzell und Singen wählten den 39-jährigen Diplom Informatiker Roland Baldenhofer zum Kreisvorsitzenden. Seine Vertreter sind der 39-jährige Dipl. Verwaltungswissenschaftler Benno Buchczeck (2.Vorstand) sowie der 34-jährige Bernd Raabe (3.Vorstand) akademischer wissen- schaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Physik an der Uni Konstanz. Sie vertreten im Kreis derzeit 72 Mitglieder. Ihre Forderung ist durchweg mehr Transparenz in der Politik wobei sie zukünftig im Kom- munalen mitmischen wollen. Gastredner war bei Gründung des Kreisvorstandes Konstanz der Vor- sitzende der Schweizer Piraten-Partei, der 24-jährige Informatikstudent Denis Simonet. Seit Juli dieses Jahres gibt es die junge Partei in der Schweiz mit derzeit 600 Mitgliedern. In Deutschland haben sich 11.724 mit Stand 28.November eingetragen. In Baden-Württemberg hat die Piraten-Partei 1.516 Mitglieder, wobei der stärkste Verband in Bayern contra der CSU mit 2.509 Piraten ist. Die Piraten-Partei im Jahre 2006 in Schweden gegen die etablierten Parteien gegründet ist mittlerweile in 28 europäischen Ländern vertreten. Bei der Europawahl im Juni erreichte sie einen Achtungserfolg mit 7,1 Prozent der Stimmen und stellt seitdem einen Abgeordneten im Parlament. Am 27.September erreichten die deutschen Piraten bei der Bundestagswahl in Konstanz 3,6 Prozent, wobei die Boden- seestadt mit gut 12.000 Studenten als Hochburg gilt.

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Der 78-jährige Kurt Lienhard ist seit 50 Jahren der heilige St. Nikolaus

6. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, SOZIALES, TOURISMUS

Seit zwei Jahren beschenkt er im Konstanzer Ortsteil Niederburg die Kinder –

„Förderverein Niederburg Vital e.V.“ lädt zum Krippenweg mit 24 Geschäften ein

KONSTANZ. fsf/ Seit 50 Jahren ist der 78-jährige Kurt Lienhard der „St. Nikolaus“, wobei er seit zwei Jahre der Heilige im Konstanzer Ortsteil Nieder- burg ist. Vor der lebensgroßen Krippe von Bäcker- meister und Filmstar Richard Gandor beschenkte er die Kinder mit Nüssen, Mandarinen und Gepäck. Seit 16 Jahren ist der bekannte Senior in Pension, über Jahrzehnte leitete er das katholische Studen- tenheim „Albert Magnus“ in Konstanz. An Nikolaus lud er hier Waisen- und Asyl- kinder ein, die er mit Spenden aus der Industrie und Einzelhandel be- schenkte. Den Anfang als Nikolaus machte Kurt Lienhard in der eigenen Familie mit vier Kindern, wobei er heute deren sechs Enkel beschenkt. Für den „Förderverein Niederburg Vital e.V.“ mit derzeit 48 Mitgliedern, mit Vorstand Roy Braunwart und Uli Fritz, ist der Nikolaus aus Passion ein lieber Freund geworden. Seine Worte: “Guten Abend liebe Leute, sagt an, bin ich richtig hier in der Nieder- burg, wo die braven Kinder wohnen, für sie wird es sich heute lohnen..“ Dass der St. Nikolaus hier richtig ist, ist augenscheinlich. Immer wieder drängen sich die Kleinen zum heiligen Mann mit Mitra und Bischofsstab und sagen ein Weihnachtsgedicht auf, wobei zuweilen Mutti und Pappi helfen müssen

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Abschluss „Wilde Cherisy- Kerle“ hat gefloppt

30. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, KONSTANZ, SOZIALES, SPORT

Seit fünf Jahren unterrichtet Profimusiker Gedrat an die 80 Jugendliche im Fußball –

In der Freizeit Aufgaben eines Sozialbetreuers im Brennpunkt Cherisy- Kaserne

KONSTANZ. fsf / Gefloppt ist das fünfjährige Jubiläum „ Der wilden Cherisy Kerle“ im Awo- Treffpunkt. Feiern wollte Bernhard Gedrat, Chef der Musikschule Musambara und einstiger Fast-Profi-Fußballer, seine jungen Fußballer zwischen 8 und 16 Jahren, die er an Sonntagen unterrichtet. Es sollte Pokale und Urkunden zum Jahresabschluss geben. Geehrt werden konnten lediglich der 13-jährige Dennis Serwotka als Fair- Player des Jahres sowie für seine Mannschaft mit einem Wanderpokal sowie der 12-jährige Jossuw Selen. Es fehlten der 16-jährige Ivan Carlino von den „Konstanz United“ als Tor- schuss- König sowie der 15-jährige Cadir Gündig von den „Da Payaz“, der mit einem Wanderpokal für seine Mannschaft ausgezeichnet werden sollte. Sie scheinen was anderes vorgehabt zu haben. Gerechnet hatte Bernhard Gedrat mit gut 60 Gästen zum „5 Jahre Jubilee“, doch die Stühle blieben leer. Die Resonanz ist für Gedrat deprimierend. Im sozialen Brennpunkt Cherisy unterrichtet er in seiner Freizeit an die 80 junge Spieler in acht Mannschaften von den Black Kids bis zu den Da Playaz.

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8000 Pferdekilometer für ein Europa ohne Gentechnik

26. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MOBILITY, NATUR, POLITIK, SOZIALES, ÜBERLINGEN

Ehepaar Schlegel klärte über Manipulation von Nahrung auf –

Planwagen war Kommandozentrale der „Vita- Activa- Tour“

HEILIGENBERG. ds / fsf / 8000 Kilometer durch Europa über die Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Holland, Tschechien bis Norddeutschland, zogen die irischen Tinker- Pferde „Paddy“ und Marc“ den Demo- Planwagen von Maria und Markus Schlegel aus Heiligenberg am Bodensee. Eineinhalb Jahre klärten die 31-jährige Masseurin und der 33-jährige Bootsbauer auf großen Plätzen der Hauptstätte sowie Universitäten über Gefahren der Genmanipulation auf. Sie setzen sich für eine regionale, biologisch wirtschaftende Landwirtschaft ein. Das Wissen über Gentechnik haben sie sich durch Fachliteratur sowie internationale Kongresse angeeignet. Ihre Prämisse ist Verantwortung für den Verbraucher, wobei sie keine Landwirte noch Wissenschaftler sind. Der Öko- Trip durch den Süden Europas kostete mit zwei Pferdestärken an die 65.000 Euro, worin die Kosten für die Kutsche mit Überbreite, Pferdefutter sowie gut 88 Hufeisen enthalten sind.

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24 Konstanzer Wirte sind Weihnachtsmann mit Baum und Päckchen

24. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, MEDIEN, MUSIK, SOZIALES, TOURISMUS

Drei Jahre kein Christbaum auf größtem Weihnachtsmarkt am Bodensee –

Von der Markstätte bis Landungsplatz 153 Verkaufsbuden bis Glühwein

KONSTANZ. fsf/ Die Konstanzer Wirte sind der Weihnachtsmann auf größtem Weihnachtsmarkt am Bodensee mit 153 Verkaufsbuden inklusive Glühwein. Drei Jahre fehlte der „O- Tannenbaum“ auf der Konstanzer Marktstätte. Die Standbetreiber pro- testierten. Rigoros hatte die Stadt Konstanz den Baum von 23 auf zehn für die Stadt sowie Eingemeindung gestrichen. Darunter auch den auf der Marktstätte, wo seit 1989 der Weih- nachtsmarkt stattfindet. Davor war er zwei Jahre im historischen Konzil, auf dem Münsterplatz sowie in der Hus- senstraße. Seit gestern Abend steht wieder ein Weihnachtsbaum auf der Marktstätte am Kaiserbrunnen. Der Baum, eine gut acht Meter hohe Fichte, ist eine Initiative des Kons- tanzer Wirte- Kreises, wobei Graf Wilderich von Bodman den gut 15 Jahre alten Baum gespendet hat. Zum Baum gehören Geschenke sagten sich die 24 Gastronomen und ver-packten Päckchen in goldener und silberner Folie. Diese hängen jetzt mit einer Nummer am Baum. Die Ge- schenke sind ein Menü für sechs Personen inklusive ausgesuchter Weine, Jahreskarte für zwei Personen sowie Rosenball auf der Mainau, für zwei Personen Konzil- oder Fischmenü mit anschlie- ßendem Konzert der Südwestdeutschen Philharmonie im Konzil, Besuch der Eismeisterin plus einer Torte nach Wahl für zehn Personen oder ein Bauseminar mit anschließendem Essen für sechs Per- sonen und andere Geschenke. Der bekannte Konstanzer Auktionator Carlo Karrenbauer wird die Päckchen am Sonntag den 20. Dezember, den 4.Advent am Weihnachtsbaum (wo sonst?) um 15 Uhr versteigern. Der Erlös geht an hilfsbedürftige Menschen für eine besinnliche Weihnacht.

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Hecker-Hut an den Architekten der Sozialdemokratie Egon Bahr

23. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES

SPD- Kreisverband Konsatnz vergibt Auszeichnung an Persönlichkeiten für soziales Engagement-

Vor 161 Jahren wurde an gleichem Platz die Badische Revolution ausgerufen

KONSTANZ. fsf/ Er passt! Der SPD- Kreisverband Konstanz hat den fünften Hecker- Hut an Egon Bahr, den Architekten der deutschen Sozialdemokratie verliehen. Die Preisträger vor ihm waren Rolf Böhme, von 1982 bis 2002 der Oberbürgermeister der Breisgau-Stadt Freiburg, an Jean Ziegler, streit- barer Schweizer Soziologieprofessor aus Genf, der dritte an den Heidelberger Götz Wolfgang Werner, den Gründer der dm- Drogeriemarktkette. Hoch- schullehrer, Gemeinschaftsbanker und Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der vierte ging im letzten Jahr an die Präsidentschafts- kandidatin Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Universität Frankfurt / Oder. Der Konstanzer Bürgersaal am Stephansplatz ist ge- schichtsträchtig. Auf dem Platz rief im April 1848 Friedrich Hecker, Revoluzzer und wohl erster deut- scher Sozialdemokrat mit seinem Freund Gustav von Struwe die Badische Revolution aus. Sie for- derten die Abschaffung der Monarchie und Ende des sozialen Missbrauchs auf Kosten einer verarmten Bevölkerung durch das Kapital. Ein großformatiges dreiteiliges Hecker-Majolika-Relief mit Titel „Morgen brechen wir auf“, an der Ostseite des Bürgerhauses, ehemals Franziskaner-Kirche, soll an den Aufstand erinnern.

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„Undercover-Agent“ Günter Wallraff auf Lesung in Tuttlingen

18. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES

Operateur im Callcenter, Obdachloser, Brötchenbäcker für Multi Liedl sowie Schwarzer –

67-jähriger Weltverbesserer macht mit „Aus der schönen neuen Welt“ erneut Schlagzeilen

TUTTLINGEN / KÖLN. fsf / Eine Legende nimmt auf der Bühne der Tuttlinger Stadthalle Platz, Günter Wallraff „Undercover-Agent“ für ein menschenwürdiges Leben, als Hans Esser Redakteur bei der BILD- Zeitung, Ali Levent türkischer Leiharbeiter und aktuell als Michael G. Operateur in einem Call- center, Obdachloser bei Minus 20 Grad auf der Straße, im Akkord Brötchen backen für Lidl sowie als afrikanisch- maskierter Lockvogel auf dem Sportplatz bei Dynamo Dresden und im Fanzug, wobei es gilt rassistische Ressentiments aufzudecken. Die schwarze Hautfarbe reicht, er muss um sein Leben fürchten. Der 67-jährige Weltverbesserer und Bestseller-Autor aus Köln ist mit „Aus der schönen neuen Welt“ auf Lesetour. Im Saal sitzen an die 500 Zuhörer zumeist älterer Generation, die einen Schub zur eigenen Zivilcourage, ein Vorbild suchen. Dafür ist Günter Wallraff bestens geeignet. Sein jugendlicher enthusiastischer Elan steckt an. Er hält sein Bild als provokativer „Nigger“ hoch, das vor Tagen durch die Medien ging und jetzt im aktuellen Film „Schwarz auf Weiß“ zu sehen ist

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Nach 70 Jahren Mahnmal für Widerstandskämpfer Elser in Konstanz

8. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, POLITIK, SOZIALES

In Bodensee-Metropole gelebt und hier versuchte Flucht in die Schweiz -

Durch frühe Abreise des Führers detonierte Zeitzünder 13 Minuten zu spät

KONSTANZ / MÜNCHEN. fsf/ Späte Würdigung für den vermeintlichen Hitler-Attentäter Johann Georg Elser in Konstanz. 70 Jahre nach dem versuchten Sprengstoffanschlag gegen den Diktator am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller, wobei dieser durch frühe Abreise dem Anschlag entkam, wurde eine Büste des Widerstandskämpfers in der Bodensee-Metropole an der Grenze zur Schweiz enthüllt. 13 Minuten früher als geplant reiste der Führer durch Schlechtwetterlage ab und nahm statt dem Flugzeug den Nachtzug nach Berlin. Um 21,20 Uhr detonierte die Bombe, acht Menschen starben, darunter sieben Nazi-Schergen aus der Führung. Gleichfalls mit der Bahn abge- reist war Johann Georg Elsner nach Konstanz, seiner einstigen Heimatstadt. Von hier wollte er nach dem Attentat in die Schweiz fliehen. An der deutschen Grenze, Straße Schwedenschanze verweilte er, als über Lautsprecher die Rede des Führers Adolf Hitler hörte, was ihm zum Verhängnis wurde. Er wurde von der deutschen Grenzwacht aufgegriffen und der Gestapo übergeben. Am 9. April 1945 wurde er durch Genickschuss im KZ Dachau hingerichtet.

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Inge Sielmann große alte Dame des Naturschutzes auf Affenberg Salem

2. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, NATUR, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Größtes europäisches Berberaffenfreigehege sponsert Naturschutzprojekte –

Park bis 8. November geöffnet dann Winterpause bis 14. März 2010

SALEM. fsf / Die große alte Dame des Naturschutzes, Inge Sielmann, Ehefrau des verstorbenen Naturschützers Prof. Heinz Sielmann, – international bekannt geworden als Naturfilmer-, besuchte den Affenberg Salem im Bodenseehinterland. Der Grund der Stippvisite war die Naturschutzwoche auf dem größten europäischen Affenberg, besucht von über 300.000 Touristen im Jahr, wo die Parkleitung als Sponsor auftrat. Die Besucher bekamen zur Eintrittskarte gratis einen Chip im Wert von 1.Euro den sie in die Box der „Heinz Sielmann-Stiftung“ oder der algerischen Naturschutzorganisation „Amazer N’ Kefrida“ einwerfen konnten, die sich um die vom aussterben bedrohten Berberaffen in ihrem Heimatland kümmern.

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Konstanzer „Täuble- Wirt“ Georg Hermanutz tot

19. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MEDIEN, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS

Mit Schweizer „Hampi“ zum bundesdeutschen Protest gegen das Rauchergesetz –
Nächste Kneipe an der Milchstraße zum Paradies “Hier warte ich auf meine Stammgäste”

KONSTANZ. fsf / Internationale Schlagzeilen machte Georg Hermanutz, Täuble- Wirt aus Konstanz, als er sich im November 2007 für seinen Schweizer Gast Hanspeter Müller aus Kreuzlingen stark machte. Dieser hatte trotz Rauchverbot in seiner Beize weiter geraucht bis ihn die Polizei und Ordnungsamt unsanft vom Barhocker schubsten, eine Geldbusse abnahmen und ihn zur Grenze schafften. Die internationalen Schlagzeilen von London bis Türkei folgten prompt. Das Boulevardblatt Bild am Sonntag schrieb „Schweizer rauchte in deutscher Gaststätte – Abgeschoben!“. Die Schweizer Konkurrenz Blick: „Hampi Müller (66): Aus Deutschland ausgewiesen weil er rauchte“. Im Bild der Täuble- Wirt Georg Hermanutz und der geschasste Schweizer. Beide ziehen im Protest an ihrer „Zigi“. Der damals 51-jährige Täuble- Wirt lässt nicht locker, er sieht seine Gäste sowie die Existenz der Eckkneipen in Konstanz sowie bundesweit durch das Rauchverbot bedroht. Er ruft zum Straßenprotest auf, wobei er für das spanische Modell plädiert, kleinen Eckbeizen ohne Küche soll das Rauchen erlaubt sein. Er entwirft ein Verbots- und Gebotschild gleich der Straßenverkehrsordnung. Innerhalb weniger Tage ist das Schild in Konstanz publik. ARD, RTL und andere TV-Sender berichten. Als der Deutsche Hotel und Gaststättenverband (DEHOGA) mit Klage gegen das Rauchverbot vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zieht ist Georg Hermanutz dabei. Der Verband entscheidet sich für den Tübinger Gastwirt Uli Neu. Am 30. Juli 2008 entschied das höchste deutsche Gericht: „Die Rauchverbote in Baden-Württemberg sowie Berlin sind verfassungswidrig. Unter 75 qm, also in Eckkneipen, darf wieder gepafft werden, wobei keine Speisen serviert werden dürfen“. Die Forder- ungen des Konstanzer Täuble- Wirtes Georg Hermanutz wurden vollumfänglich umgesetzt. Das „Wohnzimmer“ seiner rauchenden Gäste sowie seine Existenz waren gerettet. Am 6. Oktober diesen Monats starb Georg Hermanutz 53-jährig nach kurzer schwerer Krankheit.

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„Translake GmbH“ in Bodenseeregion Mittler zwischen Kommune und Bürger

17. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MOBILITY, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Vor fünf Jahren gründete Wolfgang Himmel grenzüberschreitendes Unternehmen –

Bisher 20 erfolgreiche Projekte in Bodensee-Anrainerländern realisiert

KONSTANZ fsf / Über die Grenzen ließ Wolfgang Himmel, Gründer von „Translake“ – Konstanz, zum fünfjährigen Hunderte orange Ballons mit Helium starten. Dabei ist er ganz gar kein Luftikus, sondern mehr ein Pragmatiker, ein Koordinator über die Bodensee-Grenzen hinaus. Er agiert grenz- überschreitend mit zehn Mitarbeitern aus Konstanz für Kommunen, Arbeitsämter und Sozialpartner in der Schweiz, Österreich Deutschland und Liechtenstein. 20 Projekte konnten bisher realisiert werden, hierzu gehörte 2006 der Auftrag der Wirtschaftskammer Vorarlberg „Unternehmen ohne Grenzen“, wo es galt eine Broschüre für grenzüberschreitende Mobilität für Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer zu erstellen, gefragt war für beide Seiten mehr Transparenz sowie sachliche Hilfestellung. Hier von der Auftragsannahme im Ausland sowie den Arbeitnehmer über die grenzüberschreitenden Formalien bei Einstellung zu informieren. An dem bürokratischen Projekt beteiligten sich die Wirtschafts- und Handelskammern, Zollämter und Steuerbehörden, Sozialversicherungen, Arbeitgeberverbände sowie Unternehmen aus den vier Anrainerländern. Eine andere Aufgabe war grenzüberschreitend im deutschen Gailingen am Rheinufer ein Wege-konzept sowie gegenüberliegend im schweizerischen Diessenhofen ein Verkehrs-konzept. Für beide Projekte trat „Translake“ als Mittler zwischen Kommune und Bürger auf.

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Schülerprojekt „Steinzeitwerkstatt“ bei Pfahlbauten Unteruhldingen

30. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, SOZIALES, TOURISMUS

13-jährige des Bildungszentrums Salem gingen mit Landesstiftung auf Zeitreise -

Einbaum Fahren, Waffenherstellung und Pflügen mit prähistorischem Gerät wie vor 5000 Jahren

UNTERUHLDINGEN / SALEM .fsf/ Einen Tag Steinzeit lebten die Schüler des Bildungszentrums Salem, der Klasse 8b mit Direktor Emil Bauscher, bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Nach theoretischer Information über die Steinzeit durch Museumsdirektor Dr. Gunter Schöbel zogen sich die Schüler die Kluft vor 5000 Jahren, wie zu Zeiten von Ötzi” und “Uhldi”, an. Dann wurde die Klasse in Gruppen zum Einbaum Fahren auf dem Bodensee, Pflügen mit prähistorischem Gerät, Brennholz sammeln mit Holzkarren, Bauen von Weidezäunen, Schmuck- und Waffenherstellung und Feuermachen mit Schwunghölzern eingeteilt. Bei Kornfladen und Fisch traf man sich wieder beim Mittagessen. Studenten der Pädagogischen Fachhochschule Weingarten sowie der Universität Tübingen der Vor- und Frühgeschichte begleiteten das Projekt “Steinzeitwerkstatt- Ein Tag Steinzeit”, wobei es durch die Landesstiftung bezuschußt wird. Ab September ist die Zeitreise für Schulen aus Baden-Württemberg Programm bei den Pfahlbauten Unteruhldingen. Von den gut 300.000 Touristen im Jahr sind gut ein Drittel Schulklassen, die aus Frankreich, Schweiz, Österreich und Region kommen und vielfach in Landschulheimen oder Jugendherbergen kurzfristig ihr

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EX-MP Erwin Teufel hilft Kindern aus Sri Lanka

20. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, NATUR, REKORDE, SOZIALES, WETTER, ÜBERLINGEN

Hikkaduwa Verein aus Salem sammelt für die Ärmsten der Armen -

Versteigerung von Bildern des Malers Huber im Überlinger Kursaal

ÜBERLINGEN. fsf/ Für den karitativen „Hikkaduwa Verein e.V.” aus Salem, der Patenschaften für Kinder aus Sri Lanka übernimmt und vermittelt sowie Gelder in Hilfsprojekte wie Schulbau investiert, schwang der baden-württembergische Ex-Landesvater Erwin Teufel das Hämmerchen. Im Überlinger Kursaal versteigerte er Bilder des bekannten Malers Hubert Huber (1905-1991) mit Motiven aus dem Allgäu sowie dem US-Staat New York. Zu Lebzeiten hatte dieser testamentarisch bestimmt, dass sein Nachlass Notleidenden Kindern zugute kommen solle. 4.750 Euro kamen in Überlingen zusammen, die für einen Hausbau in Sri Lanka in der Region Hikkaduwa eingesetzt werden sollen. Seit August 2003 hat der Verein mit derzeit aktuell 65 Mitgliedern eine Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt. Übernommen bzw. vermittelt wurden 198 Patenschaften für Kinder zur Förderung der Vorschule sowie „Ordinary Level” (Hauptschulabschluss) oder „Advanced Level” (Abitur). Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 brachte den Schwerpunkt und hat die Ferienregion Hikkaduwa weltbekannt gemacht. Es gab über 3000 Tote. Die Sturmflut kostete 230.000 Menschen in Indonesien, Indien, Thailand, Malediven sowie Sri Lanka das Leben.

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Weltweit erste grenzelose CSD- Parade verregnet

18. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS

Lilo Wanders, Ralph Morgenstern und Stefan Baier überschritten Schweizer Grenze -

Statt 10.000 Besucher kamen gerade 2000 durch Schlechtwetterprognose

KONSTANZ / KREUZ- LINGEN. fsf/ Lilo Wan- ders, deutsche Schwu- len- Ikone, Ralph Mor- genstern Talkmaster von der Trauminsel Ibiza und der Konstanzer CSD- Vorsitzende Stefan Baier überschritten als erste zu Fuß die Grenze Schweiz-Deutschland. Ein histo- risches Datum für die Schwulen- Community – sie führten die weltweit erste grenzenlose Gay- Parade über zwei Länder an. Auf den Festwagen der Schirmherr, der Konstanzer Grüne OB Horst Frank neben schwuler Prominenz. Nicht dabei der Kreuzlinger Staatammann Andreas Netzle. Er hatte es vorgezogen bei der Veranstaltung des CSD- Konstanz sowie CSD- Kreuzlingen zu kneifen. Angekündigt waren an die 10.000 Besucher. Zu Dauerregen mit Unterbrechung Sonnenschein kamen gerade 2.000 Besucher. Die Schlechtwetterprognosen hatten im Vorfeld dass schwul-lesbische Klientel abgeschreckt. Auf der Bühne im Stadtgarten OB Horst Frank: „Er hoffe, dass zum nächsten CSD in zwei Jahren schwul-lesbische Paare im Rathaus heiraten können”. Der Beifall war ihm gewiss. Durch Programm führte die Moderatorin Piccolettha vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz geschminkt mit Häubchen.

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Weltweit erste grenzenlose CSD- Gay- Parade

16. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MEDIEN, MOBILITY, POLITIK, PROMIS, RECHT, SOZIALES, TOURISMUS

Tausende Schwule und Lesben ziehen durch Grenze Schweiz-Deutschland -

Lilo Wanders und Konstanzer OB Horst Frank grüßen vom Festwagen

KREUZLINGEN / KONSTANZ. fsf/ Gegen 11,45 Uhr wird am Samstagmittag die weltweit erste grenzenlose Gay- Parade mit Tausenden Schwulen und Lesben aus der Schweiz, Österreich und Deutschland durch den Konstanzer Hauptzoll ziehen. Auf den Festwagen die Ikone der Schwulenbewegung Lilo Wanders, Ralph Morgenstern, das Team der Konstanzer CSD- Führung mit Stefan Baier sowie der Schirmherr der Veranstaltung der Konstanzer OB Horst Frank. Der Kreuzlinger Stadtammann Andreas Netzle wird fehlen. Er sieht keinen Bedarf. Treff ist um 10,30 Uhr im Schweizer Kreuzlingen beim Alti Badi im Seeburg-Park. Den zweiten Wagen beim Umzug besetzt die Deutsche AIDS-Hilfe und im dritten tanzen die Stuttgarter- Cheer-luders in schriller Aufmachung. Gegen 13 Uhr wird auf der Konstanzer Markstätte der Vorsitzende des CSD- Konstanz Stefan Baier sprechen. Wie bundesweit bei ähnlichen Veranstaltungen fordert er die Politiker zur Gleichstellung homosexueller wie lesbischer Lebens- gemeinschaften auf. Die Diskriminierung muss end- gültig Vergangenheit sein.

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