Konstanzer Schmuddelbahnhof nach dem Vorbild des „Pallazzo Vecchio“ gebaut
25. April 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MOBILITY, POLITIK, SOZIALES, STREIK AKTUELL, TOURISMUSICE Taufe auf den Namen der Stadt lässt Bürger lautstark protestieren –
Bahn- Konzernbevollmächtigter Klingberg verspricht Sanierung
KONSTANZ. fsf/ Mit „Stuttgart glänzt – Konstanz stinkt“ und „Vorne hui – hinten pfui“ sowie „ICE-Halt – Versprechen oder Versprecher“ begrüßten Mitglieder der Freien Grünen Liste (FGL) den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn Werner Klingenberg. Auf den Namen „Konstanz“ tauften der Bevollmächtigte sowie der Konstanzer OB Horst Frank den neuesten ICE 3 Triebwagenzug mit einer Länge von 200 Metern, der eine Spitzengeschwindigkeit 330 km/h fährt. Für zwei Stunden war der Intercity-Express auf Gleis 1 „Aschenputtel“ auf dem Schmuddelbahn Konstanz, der in den letzten Wochen bundesweit Negativ-Schlagzeilen machte. Seit Jahren fordert die Stadt Konstanz die Bahn zur Sanierung des Bahnhofs mit Stil- Epoche der Neugotik sowie Renaissance aus dem Jahre 1863 auf. Mittelpunkt ist der Glockenturm, der einst die Reisenden über die Einfahrt des Zuges informierte. Er wurde nach dem Vorbild des „Pallazzo Vecchio“ in Florenz gebaut.
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