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STREIK

Die „Roten Arnolds“ fahren in Konstanz bis zum nächsten Streik

19. Oktober 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MOBILITY, RECHT, SOZIALES, STREIK, TECHNIK

Zum dritten Mal streikten in Konstanz die Busfahrer – Verdi fordert Tarifautonomie und sozialen Ausgleich – es geht nicht um höhere Löhne

KONSTANZ. fsf / Seit 13 Uhr fahren die Busse in Konstanz wieder. Die Gewerkschaft Verdi hat den Streik am Mittwochmittag ausgesetzt. Nach Schulschluss kommen die Kinder und Jugendlichen recht- zeitig nach Hause Heute Morgen dagegen war Flaute. Keine Verbindung zum Unterricht. Gefragt waren die Eltern oder die Freunde mit Autos. Bestreikt wurden in Konstanz 15 Linien der Stadtwerke mit 52 Bussen mit 115 Fahrern. Der Betriebsratsvorsitzende Johannes Niederstedt von den Stadtwerken Konstanz: „Es geht uns um eine Tarifautonomie für Baden-Württemberg, weg vom Bund, gleiche Ur- laubstage, bezahlte Wegezeiten mit dem Bus zur Anfahrtsstation sowie Bezahlung von Fortbildungs- kosten, das sind in fünf Jahren 35 Unterrichtsstunden“. Bertold Meier, Geschäftsführer von Verdi Schwarzwald- Bodensee: „Am Freitag berät die Verdi- Tarifkommission das weitere Vorgehen. Weitere Streiks werden wir zwei Tage zuvor bekannt geben“.

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IG Metall: Bodan Beschäftigte haben schon wieder kein Geld bekommen!

18. März 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MEDIEN, POLITIK, RECHT, SOZIALES, STREIK, TECHNIK

“Der Werftinhaber Robert Dittmann ist wieder wortbrüchig geworden” – am Samstag 119. März vierte Sitzung der Eingungsstelle

KRESSBRONN / FRIEDRICHSHAFEN.red/ Für Februar 2011 haben die Bodan- Beschäftigten kein Entgelt bekommen. Der Arbeitgeber hatte versprochen, bis Freitag, den 11.03.2011 spätestens das Entgelt für Februar zu zahlen. Hier ist Herr Dittmann wiederum wortbrüchig geworden. Die Beschäf- tigten – so Lilo Rademacher, 1. Bevollmächtigte der IG Metall – sind empört und sauer über das Verhalten des Geschäftsführers Robert Dittmann. Alle haben geglaubt, mit dem Eckpunktepapier in der 3. Sitzung der Einigungsstelle einen Durchbruch erzielt zu haben. Doch jetzt hält sich Herr Ditt- mann nicht an sein Wort. Aus diesem Grunde werden die Beschäftigten auch keinerlei Überstunden in den nächsten Wochen leisten, so lange sie nicht sicher sind, auch Geld für ihre Arbeitsleistung zu bekommen. Die IG Metall, so Lilo Rademacher, hat erklärt, dass man die fehlenden Entgelte jetzt einklagen werde.

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„Es ist ein Schande die Werftarbeiter mit 18.000 Euro abfinden zu wollen“

23. Januar 2011 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, POLITIK, REKORDE, SCHWEIZ, SOZIALES, STREIK, TECHNIK, TOURISMUS, ÖSTERREICH

Nach Aus für die Bodan-Werft Kressbronn kämpft die IG-Metall für einen Sozialplan von 2,5 Millionen Euro –

Buh- und Pfui-Rufe sowie Thriller-Pfeifen für Werft-Inhaber Robert Dittmann bei Demo vor dem Rathaus

KRESSBRONN. fsf / „Es ist eine Schande Arbeiter mit 18.000 Euro abzufinden, die ein Leben lang hervorragende Schiffe bei der Bodan-Werft gebaut haben“, so die erste Bevollmächtigte Lilo Rade- macher von der IG-Metall Friedrichshafen- Oberschwaben vor dem Rathaus in Kressrbonn. Die Ant- wort sind Buh- und Pfui- Rufe und Trillerpfeifen an die Adresse von Noch-Werft-Inhaber Robert Ditt- mann. Im März will dieser die Werft, weil angeblich nicht mehr rentabel und konkurrenzfähig, wobei ihm das Gegenteil nachgewiesen wird, dichtmachen beziehungsweise liquidieren. Bereits im April soll die Werft auf 50.000 Quadratmetern für ein Luxus- Marina mit 20 Häusern für gut 1000 Bewohner mit einem Hotel sowie Supermarkt platt gemacht werden. Die Bodan-Werft im Jahre 1919 gegründet steht für über 500 Fähren und Touristenschiffe auf dem Bodensee sowie Schweizer Seen. Sie ist die letzte Binnensee- Werft in Deutschland. Erst im November letzten Jahres wurden die 60 Werftarbeiter sowie Planung vor dem drohenden Aus der Traditionswerft informiert. Um ihren Arbeitsplatz zu erhal- ten haben sie ab 2004 auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichtet sowie gut 160 Stunden gratis für Neubauschiffe gearbeitet. In ihnen, mit Altersdurchschnitt von 51 Jahren, hat sich eine Wut aufgestaut. Sie fühlen sich mißbraucht und weggeworfen. Nach Aussage droht ihnen Zerstörung ihrer Existenz und Hartz IV. Hierzu Werner Langenbacher von der katholischen Betriebsseelsorge: „Lasst Euch nicht entmutigen“. Seine Worte sind für sie Hohn.

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Für „Nein zu Klein Venedig“ spielen Davide Martello und Mohamed Badawi auf strittigem Platz

19. März 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, POLITIK, STREIK

Wirtekreis und Dehoga mobilisierten an die 50 Ja-Sager zum Gruppebild auf der Marktstätte –

Der Bürgerentscheid am 21. März ist Sache von Standort, Finanzierung und Emotionen

KONSTANZ. fsf / Der Bürgerentscheid Konzert- und Kongresshaus auf Konstanzer Platz „Klein Venedig“ am 21.März ist Sache von Standort, Finanzierung und Emotionen. Um mögliche Wähler für ein „Nein“ zu mobilisieren spielen Mohamed Badawi (Gitarre /Trommel) sowie der Pianist David Mortello am kommenden Samstag den 20. März 16 Uhr auf strit- tigem Platz. Bei erstem Konzert spielte der Pianist mit 3,500 Watt Eigenkompositionen wie „Little venice“. Vor ihm Plakate mit Aufschrift: „Nein zu Klein Venedig. An die 400 Zuhörer kamen innerhalb zwei Stunden, dabei war das Demo-Konzert nur über Internet auf Seite der Bürgeraktion „Nein zu Klein Venedig“ sowie über Online-Zeitungen ange- kündigt. Wenig Resonanz hatte im Gegensatz der Wirte- kreis und der Deutsche Hotel- und Gaststät- tenverband (Dehoga) auf der Marktstätte, wobei es mehr beim Gruppenfoto blieb. Manfred Hölzl vom Restaurant „Konzil“ kam in voller Mannschaftsstärke mit seiner ganzen Küchenbrigade in weiß. Für das Kommen gab es ein schwarzes T-Shirt mit Auf- schrift mit goldener Aufschrift: „KKH Konzert und Kongresshaus – Tourismus hat Zukunft“, darunter der Schriftzug „KonTur- Konstanz Tourismusför- derverein e.V. mit Logo Hafen- Imperia und Konstanzer Wappen. Die Gastronomen Manfred Hölzl und Dieter Wäschle: „Das Konzert und Kongresshaus ist wichtig für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Konstanz“. Die Gegner wie der bekannte Pianist Davide Martelleo argumentieren: „Ein Konzert- und Kongresshaus auf einer nicht entsorgten Müllkippe hat keine Zukunft. Auch ist der Standort gänzlich falsch, die Folge wäre ein Verkehrskollaps der nicht zu steuern ist“.

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Warnstreik legt Fährverkehr über den Bodensee lahm

6. März 2008 | Von | Kategorie: MOBILITY, STREIK

15.000 „Passagiere“, 4.100 PKW und gut 220 LKW und Busse auf der Straße –
Für 35.000 Fahrgäste bleiben die Busse der Konstanzer Stadtwerke stehen

KONSTANZ / MEERSBURG. fsf/ Seit 4,30 Uhr geht bei den Konstanzer Stadtwerken von Bussen bis Fähren nichts mehr. 200 Mitarbeiter sind im befristeten Warnstreik. Sie fordern acht Prozent mehr Lohn auf zwei Jahre, wogegen die Arbeitnehmer fünf Prozent bei 1,5 Stunden mehr Arbeit anbieten. Für den Verdi-Betriebratsvorsitzenden Johannes Niederstedt ist das Angebot „eine schlichte Provokation und Ausbeutung.

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