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UMWELT

Bodensee-Fischer-Demo bei „34.Naturschutztage“ von BUND und NABU

4. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, NATUR, UMWELT

Die Petri-Jünger machen für Rückgang der Äsche den Kormoran verantwortlich -

Naturschutzverbände kontern: “Die Klima- Veränderung mit Erwärmung ist Schuld”

RADOLFZELL. fsf / An die 500 Fischer und Sympathisanten aus den Bodensee-Anrainerländern Deutschland- Schweiz trugen symbolisch bei den „34. Naturschutztagen“ der Umweltschutzverbände BUND und NABU die Äsche zu Grabe. Mit Trauermusik der Bürgermusik Reichenau, Plakaten und Friedhofskreuzen demonstrierten sie in der Stadt und schließlich vor der Tagungshalle „Milchwerk“. Sie machen den Kormoran, den vermeintlichen Fischräuber, den die Umweltschutzverbände zum Vogel Jahres 2010 erklärt haben und für dessen Schutz proklamieren, für den Rückgang der Boden- see-Äsche verantwortlich. Die Verbände kontern mit wissenschaftlicher Diagnose der Klima–Verän- derung gleich Erwärmung des Bodensees, die den Bestand des Fisches gefährdet, wobei dieser in kühlen und fließenden Gewässern laicht. Zur Demonstration hatte der Badische Landesfischerei- verband e.V. aufgerufen. Der Sprecher Stefan Rieble: „In einer bespiellosen Hetzkampagne versucht der NABU die Öffentlichkeit gegen die Fischer aufzubringen“.

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Inge Sielmann große alte Dame des Naturschutzes auf Affenberg Salem

2. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, NATUR, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Größtes europäisches Berberaffenfreigehege sponsert Naturschutzprojekte –

Park bis 8. November geöffnet dann Winterpause bis 14. März 2010

SALEM. fsf / Die große alte Dame des Naturschutzes, Inge Sielmann, Ehefrau des verstorbenen Naturschützers Prof. Heinz Sielmann, – international bekannt geworden als Naturfilmer-, besuchte den Affenberg Salem im Bodenseehinterland. Der Grund der Stippvisite war die Naturschutzwoche auf dem größten europäischen Affenberg, besucht von über 300.000 Touristen im Jahr, wo die Parkleitung als Sponsor auftrat. Die Besucher bekamen zur Eintrittskarte gratis einen Chip im Wert von 1.Euro den sie in die Box der „Heinz Sielmann-Stiftung“ oder der algerischen Naturschutzorganisation „Amazer N’ Kefrida“ einwerfen konnten, die sich um die vom aussterben bedrohten Berberaffen in ihrem Heimatland kümmern.

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Konstanzer BUND-Spatzen im Palmenhaus-Dschungel

12. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, NATUR, TOURISMUS, UMWELT

Sechs bis siebenjährige waren Affen, Löwen und Elefanten in wilder Natur –

Vorlage für das Spiel Rudyard Kiplings Welt- Bestseller

KONSTANZ. fsf / Sie keckerten wie Affen, brüllten wie Löwen und trompeteten wie Elefanten, die sechs bis siebenjährige Kindergruppe „Spatzen“ vom BUND im Palmenhaus Konstanz. Vorlage war dabei das weltberühmte Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Die Idee zu dem tierischen Vergnügen mit vermeint- lichen Schluchten, Wasserfällen und gefährlichen Pfaden sowie Tauziehen hatten Nicole Sauer und Michael Wronner, die aktiv beim Bund für Umwelt und Naturschutz sind. Die Spatzen sind die jüngste Jugend- gruppe, gefolgt von den Käfern, Spechten und Tennis der 10- bis 13-jährigen. Seit Jahren hat der BUND sein Quartier mit Büros im Palmenhaus. Der Erhalt des exotischen Palmenhauses mit 22 verschie- denen Pflanzen von der Dattelpalme, japanischer Wollmispel, Gummibaum bis Elefantenfuß geht gemeinnützig auf drei Gruppen wie der Bürgergemeinschaft Paradies, der Agenda-21 Gruppe Palmenhaus sowie dem Förderverein Palmenhaus zurück. Mit Gemeinderatsbeschluss von 1993 steht das Palmenhaus „konservativer Architektur“ mit Pflanzenbestand unter Denkmalschutz. Das exotische Palmenhaus ist für die Öffentlichkeit geöffnet.

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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“

10. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT

Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –

Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern

UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.

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„Konstanz die Stadt am H2O“ macht mit fiktiver Formel Plakatwerbung

31. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, NATUR, TOURISMUS, UMWELT

Für den SPIEGEL liegt die Bodensee-Metropole am Formaldehyd-See –

In der Jury: Vertreter von Touristik, Kultur, Werbung, Politik und Marketing

KONSTANZ. fsf / Die bundesweite bis internationale Häme sitzt, dabei hat der SPIEGEL in der Berichterstattung fälschlich noch einen draufgesetzt … und alle haben abgeschrieben. Seit Frühjahr hängen in ganz Deutschland an die 2500 Werbeplakate aus, wo es heißt „Konstanz die Stadt am H2O“, womit die Formel für Wasser, gleich Bodensee gemeint sein könnte, diese aber nicht ist. Der Student Harald Czugalla von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung hat die Umrisse des Bodensees mit einer fiktiven Molekül-Formel gefüllt, als grafische- plakative Darstellung wiedergegeben, was den SPIEGEL als deutsches Gewissen provoziert. Die intellektuelle Wochenzeitung fragt „Konstanz die Stadt am Formaldehyd?“ und macht sich generalisierend über die Elite-Uni – „Klein-Harvard am Bodensee“ lustig „Wir können alles außer Chemie“. Dabei unterläuft dem Schreiber ein Fehler, er setzt in der aufgezeigten Grafik den Winkel zur Verbindung falsch an. Und abermals geht ein Raunen durch die internationale Fachwelt der Chemie. Fakt ist, dass auf dem Werbeplakat „Konstanz die Stadt am „H2O“ ein Strich zu viel und für Formaldehyd einer zu wenig ist.

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„Translake GmbH“ in Bodenseeregion Mittler zwischen Kommune und Bürger

17. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MOBILITY, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Vor fünf Jahren gründete Wolfgang Himmel grenzüberschreitendes Unternehmen –

Bisher 20 erfolgreiche Projekte in Bodensee-Anrainerländern realisiert

KONSTANZ fsf / Über die Grenzen ließ Wolfgang Himmel, Gründer von „Translake“ – Konstanz, zum fünfjährigen Hunderte orange Ballons mit Helium starten. Dabei ist er ganz gar kein Luftikus, sondern mehr ein Pragmatiker, ein Koordinator über die Bodensee-Grenzen hinaus. Er agiert grenz- überschreitend mit zehn Mitarbeitern aus Konstanz für Kommunen, Arbeitsämter und Sozialpartner in der Schweiz, Österreich Deutschland und Liechtenstein. 20 Projekte konnten bisher realisiert werden, hierzu gehörte 2006 der Auftrag der Wirtschaftskammer Vorarlberg „Unternehmen ohne Grenzen“, wo es galt eine Broschüre für grenzüberschreitende Mobilität für Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer zu erstellen, gefragt war für beide Seiten mehr Transparenz sowie sachliche Hilfestellung. Hier von der Auftragsannahme im Ausland sowie den Arbeitnehmer über die grenzüberschreitenden Formalien bei Einstellung zu informieren. An dem bürokratischen Projekt beteiligten sich die Wirtschafts- und Handelskammern, Zollämter und Steuerbehörden, Sozialversicherungen, Arbeitgeberverbände sowie Unternehmen aus den vier Anrainerländern. Eine andere Aufgabe war grenzüberschreitend im deutschen Gailingen am Rheinufer ein Wege-konzept sowie gegenüberliegend im schweizerischen Diessenhofen ein Verkehrs-konzept. Für beide Projekte trat „Translake“ als Mittler zwischen Kommune und Bürger auf.

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Weinseligkeit und düstere Prognosen für 2009 bei Markgräflichen Weinfest

16. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller und Prinz Bernhard eröffneten 22. Weinfest –

Markgraf von Baden nicht mehr größter Privatwinzer sondern Pfälzer mit 155 Hektar

SALEM. fsf / Weinseligkeit beim 22. Markgräflichen Weinfest in Schloss Salem und düstere Prognosen für die Weinlese 2009 durch Hagelschaden im Frühjahr. Überpünktlich eröffneten am Freitag die Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller und Prinz Bernhard von Baden in Schlosshof von Salem das traditionelle Weinfest. Partner der dreitägigen Festes bis Sonntag waren die örtlichen Vereine wie der Musikverein Harmonie- Lippertsreute, der Narrenverein Rickenbach sowie der FC-Rot- Weiß- Salem und „Melusine Rouge“ aus Durbach. Im weißen Zelt bewirtete der Gourmet-Koch Clemens Bader von gleichnamigen Berghotel / Restaurant aus Heiligenberg die Gäste. In Ständen angeboten wurden rund zwei Dutzend Weine aus den markgräflichen Weingütern Jahrgang 2008, wobei zum ersten Mal ein Öko-Wein Müller- Thurgau Lage Birnau- Kirchhalde dabei war. Die Prognose für 2009 sieht unterdessen düster aus, durch Hagel sind im Frühjahr gut 40 Prozent der Reben zerstört worden. In der Ortenau liegt der Schaden bei gut 20 Prozent. Der Kaufmännische Betriebsleiter des Markgräflichen Hauses Sebastian Beemelmans spricht von einem Minusertrag von gut 350.000 Litern gegenüber dem letzten Jahr mit 850.000 Litern Rebensaft. Punktuell muss für den Wein 2009 mit einer Preissteigerung gerechnet werden.

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Jetzt hat auch Konstanz eine Wasser- Fontaine

14. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KONSTANZ, KREUZLINGEN, THERMEN BODENSEE, TOURISMUS, UMWELT

Genfer-See ist Superlative gegenüber Kreuzlingen, Überlingen und Friedrichshafen -

Bodensee-Städte machen Werbung mit springender Wasser-Silhouette

KONSTANZ / ÜBERLINGEN / FRIEDRICHSHAFEN / KREUZLINGEN. fsf/ Seit letzter Woche hat auch Konstanz eine Wasser- Fontaine. Ein Privatier hat vor der eleganten Seestraße im Bodensee eine 30 Meter hohe Fontaine mit Schüttung von 120.000 Litern in der Stunde gesponsert. Die Kosten für das Mäzenatentum liegen bei 50.000 Euro, wobei die Stadtwerke bis 2010 die Betriebskosten für den Strom übernehmen. Vor Konstanz hat die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen eine Wasser- Fontaine mit Illumination bei Dunkelheit installiert. In Überlingen wurde sie vor drei Jahren mit Höhe von zehn Metern vor der Bodensee-Therme zum Wahr-zeichen. In Friedrichshafen ist sie nahe dem württembergischen Yachtclub und Schloss mit Höhe von 70 Metern seit 1993 zu sehen. Seit Herbst 2007 war in Konstanz eine sachgebundene Spende für eine Wasser- Fontaine im Gespräch, deren Standort durch eine wasserrechtliche Genehmigung mit dem Landratsamt, der Unteren Wasserbehörde, abgeklärt werden musste. Hier bezüglich Schifffahrt und anderen Bewegungen. In der Einweihung der Wasser- Fontaine in Konstanz weist die Stadt auf den Genfer-See mit einer Fontaine von 140 Metern und Zürich-See mit 101 Metern hin. Die letztere wird mit Schwerkraft betrieben. Da können die Bodensee- Fontainen mit maximal 70 Metern nicht mithalten.

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Wetter und Bahn vermiesten größten süddeutschen Flohmarkt in Konstanz

23. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, KONSTANZ, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Auf 16 Kilometern 1300 Verkaufsstände bis ins Schweizer Kreuzlingen -
Frau kaufte Handschellen und musste von der Polizei befreit werden

KONSTANZ. fsf / 20.000 weniger Besucher als 2008 mit 100.000 verzeichnete der größte süddeutsche Flohmarkt in Konstanz am Bodensee mit Grenzüberschreitung zu den Schweizer Nachbarn nach Kreuzlinger bedingt durch Regen, Hagel und Zugausfall durch Streckenbau. Auf [...]

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Johannes Dörflinger stellt in Kulturbrücke Fratres aus

7. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, POLITIK, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Tarot- Stelen der Deutscher-Schweizer Kunstgrenze in Galerie in Niederösterreich -

Konstanzer im Guggenheim-Museum und in weltweit renommierten Ausstellungen

KONSTANZ / FRATRES. fsf/ Vor 20 Jahren fiel der eiserne Vorhang, die Grenzbefestigungen, zwischen Österreich und Tschechien. Am 21. Dezember 2007 folgten die Schlagbäume zu einem offenen Europa. Bis Ende Juni stellt der internationale bekannte Konstanzer Künstler Johannes Dörflinger zehn seiner Torat- Skulpturen der weltweit ersten Kunstgrenze zwischen Deutschland- Schweiz, der Städte Konstanz-Kreuzlingen, in Größe 70 Zentimeter in der Kulturbrücke Gutshof Fratres in Niederösterreich nähe Walskirchen an der Thaya aus. Der barocke Ausstellungsort aus dem 15.Jahrhundert, gegründet 1995 von Dr. Peter Graf Coreth sowie Dr. Christoph Ferch als kulturelle Plattform, wobei es um die Überwindung der Grenzen geht, liegt direkt an der Grenze zu Tschechien. Ziel ist es, durch zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen die Grenzregion Österreich-Tschechien kulturell zu beleben, wobei das hochgesteckte Ziel ein Kulturaustausch über die Grenzen von Europa ist.

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Schwere Sturmschäden bei Pfahlbauten Unteruhldingen

27. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

„Steinzeit -Uhldi” Mathias Krauss muss sich neues Zuhause suchen -

Dach Birnau abgedeckt sowie Segler im Naturschutzgebiet gestrandet

UNTERUHLDINGEN / BIRNAU. fsf / Der Orkan über der Bodensee-Region hat bei den Pfahlbauten Unteruhldingen schwere Sturmschäden angerichtet. Mit 14 Windstärken von über 158 Stunden- kilometern hat er das Zuhause von „Steinzeit- Uhldi” Mathias Krauss der Hornstaader Kultur um 4000 v. Chr. sprichwörtlich platt gemacht und ins Wasser gedrückt. Die Rekonstruktion ist nicht mehr reparabel und soll als Forschungsprojekt im zerstörten Zustand bis Frühjahr erhalten beleiben und dann wieder ausgegraben werden. In Schieflage ist des weiteres das Bronzegießer-Haus der Steinzeit um 1100 v. Chr. von Rietschachen / Bad Buchau sowie das Arbon-Haus (Schweiz) 3.300 v. Chr. Die beiden Rekonstruktionen von 1931 sowie 1998 müssen von Grund auf saniert werden. Der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel: „Der Orkan Lothar war im Dezember 1999 dagegen bescheiden, da gab es nur Schilfschäden an den Dächern.

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Regierungspräsident präsentiert fünfte Jungsteinzeit-Sandale aus dem Bodensee

11. März 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, KULTURERBE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

Fund genauso wertvoll wie Kleiderstücke von Gletschermann „Ötzi” -

35 Pfahlbausiedlungen in Bodensee-Oberschwaben sollen Weltkulturerbe werden

SIPPLINGEN / STUTTGART fsf / Die archäologischer Sensation aus dem Bodensee vor Sipplingen, eine Flechtsandale Größe 36 aus der Frühsteinzeit, präsentierte der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Seit 1980 taucht vor der Gemeinde Sipplingen in der Flachwasserzone das Landesdenkmalamt mit Taucharchäologie. Auf sechs Hektar sind hier 20 Pfahlbau-Sied- lungsschichten vom En neolithikum bis Bronzezeit (3900 bis 1000 v.Chr.) bekannt. Sie gehören am Bodensee, mit gut 100 bekannten Pfahlbauten zu den fundreichsten und am dichtesten besiedelten Regionen im Alpenvorland. Für den Stuttgarter Politiker, seit Gebietsreform der oberste Chef der Landesdenkmalämter in Baden-Württem- berg, ist der Fund der prähistorischen Sandale gut 2900 v. Chr. gleich wertvoll wie die Kleiderstücke des Gletschermannes Ötzi. Die Pfahlbauforschung beginnt am deutschen Bodensee im Jahre 1856. Zwei Jahre zuvor waren Schweizer am Zürichsee fündig geworden. Entdeckt hatten Hobby-Archäologen den Wert der Frühgeschichte. Jetzt wollen Deutschland und die Schweiz sowie die Länder Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien die Pfahlbausiedlungen gleich dem Taj Mahal und der chinesischen Mauer als Weltkulturerbe eintragen beziehungsweise unter Schutz gestellt haben. Mit der Federführung der Schweiz soll der Antrag zu Ende des Jahres bei der UNESCO in Paris eingebracht werden.

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Wasserschutzpolizei Reichenau probt Ernstfall Eiseinbruch in Bodensee

16. Januar 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, INSEL REICHENAU, KONSTANZ, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

Über 30.000 Schlittschuhläufer auf Abschnitt Flachwasserzone Gnadensee -

Für das Wochenende gilt Warnung durch höhere Temperaturen sowie bis vier Windstärken

REICHENAU / KONSTANZ.fsf / 20 Minuten später wie terminiert kam die Wasserschutzpolizei zur Eis-Rettungsübung vor der Insel Reichenau bei Schloss Bürgle. Die vermeintliche Realität hatte sie aufgehalten, eine Frau aus Allensbach hat am Freitagmorgen über Notruf gemeldet, dass ein Mann im Bodensee, im Gnadensee, eingebrochen ist und mit den Händen um Hilfe ruft. Daraufhin alarmierte die Leitzentrale in Radolfzell die örtliche Feuerwehr, die DLRG Bezirk Bodensee-Konstanz sowie den Posten der Wasserschutzpolizei Reichenau. Die letzteren konnten schließlich per Fernglas feststellen, dass hier ein „Eisangler” auf Fischfang war und der vermeintlich im Eis Eingebrochene, der mit dem Arm wedelt, ein Hund war, der immer wieder um sein Herrchen mit Eisloch lief. Im Ernstfall, bei Alarmstufe 2, wäre in Friedrichshafen der Rettungshubschrauber „Christoph 45″ aufgestiegen und hätte beim Krankenhaus Konstanz einen Taucher vom DLRG aufgenommen. Doch am Wochenende, so der Leiter der Wasserschutzpolizei Reichenau Klaus Oechsle, könnte es auf dem Abschnitt Gnadensee, wo letztes Wochenende 30.000 Schlittschuhläufer aus Baden-Württemberg sowie der Schweiz gezählt wurden, ernst werden. Die Meteorologen haben steigende Temperaturen mit drei bis vier Windstärken prognostiziert, wobei sich die Winde unter dem Eis fortsetzen, dieses aufschichten und somit zum „Eiskiller” werden.

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Hans Spiranio ist der letzte Eismeister vom Bodensee

15. Januar 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, KONSTANZ, NATUR, ROMANSHORN, TOURISMUS, UMWELT, WASSERTEMPERATUR BODENSEE, WETTER

Schifffahrtsämter lehnen seit 1985 die Verantwortung für Schlittschuhläufer ab -

Mit Seegfrörne 1963 bleibt Heiliger Johannes im schweizerischen Münsterlingen

REICHENAU / KONSTANZ.fsf/ Keine Seegfrörne wie 1963 und 33 weitere mit Aufzeich- nungen bis in das Jahr 875, das Bodenseeeis schmilzt und damit das Vergnügen für Hunderte Schlittschuhläufer. Bis 1985 sorgte der Leiter vom Schifffahrtsamt Konstanz, der heute 79-jährige Hans Spiranio, seit 1993 in Pen- sion, für die Sicherheit auf dem Eis. Er maß die Eisdicke und gab die Fläche mit Ab- stecken von Tannenreisig frei. Sein eisiger Amtsbereich ging von der Reichenau, Allens- bach, Radolfzell bis zur Höri. Für den einstigen Konstanzer Landrat Robert Maus war es zu viel Verantwortung, hier für die Schlittschuhläufer sowie die eigenen Mitarbeiter. Ab 1986 galt für Betreten des Eises sowie Schlittschuhlaufen auf eigene Gefahr, wobei es bis dato keine Einbrüche sowie tödliche Unfälle gab. Der heutige Leiter des Schifffahrtsamtes Andreas Ellegast, seit 1990 im Amt: „Für eine derart große Natureisfläche kann man keine Verantwortung übernehmen”. Als die größte Schlittschuhbahn gilt der Gnadensee zwischen der Reichenau und Allensbach mit einer Fläche von gut 50 Quadratkilometern. Hier gefriert der Bodensee zuerst durch die Flachwasserzone. An Wochenenden tummeln sich Hunderte Eisläufer, die von Eissurfern mit schnellen Kufen aufge- schreckt werden. In den Uferbereichen haben Gastronomen ihre Stände mit Glühwein bis Bratwurst aufgemacht. „Heiß umkämpft” sind die Parkplätze zum Eisvergnügen nähe Kloster Hegne sowie am Damm der Insel Reichenau.

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Bodensee- Katamaran als öffentliches Verkehrsmittel zu 99 Prozent zuverlässig

25. November 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KATAMARAN BODENSEE, MOBILITY, TECHNIK, UMWELT, WETTER

Wintereinbruch mit Sturmböen ließ Schnellschiffe im Hafen -
Fünf wetterbedingte Ausfälle in diesem Jahr

KONSTANZ / FRIEDRICHSHAFEN. fsf/ Am Freitag letzter Woche standen die Motoren der Bodensee- Katamarane „Constanze” und „Fridolin”, der Kursschifffahrt von Konstanz nach Friedrichshafen, die die Metropolen in 45 Minuten-Takt verbinden, still.

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Zeppelin-NT fliegt zum zweiten Mal für Klimaforschung

6. November 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, MOBILITY, NATUR, TECHNIK, TOURISMUS, UMWELT, WETTER, ZEPPELLIN NT

OH- Radikale sind für Wissenschaftler die „chemische Waschküche” für Schadstoffe-
Meß-Ergebnisse für Deutsche Bundesregierung und Europäische Union

FRIEDRICHSHAFEN.fsf/ Der Zeppelin schreibt nach dem Comeback als “Zeppelin-NT” als Touristen-Liner” am Bodenseehimmel, in Japan, England und Kalifornien sowie Diamantensucher in Afrika erneut Geschichte. Seit dem 17. Oktober fliegt der 75 Meter lange Zeppelin NT in 700 bis 1000 Meter Höhe im Auftrag des Instituts für Chemie und Dynamik der Geosphäre des Forschungszentrums Jülich über dem Bodensee sowie Friedrichshafen und Ravensburg. In der planetarischen Grenzschicht, dem untersten Teil der Troposphäre misst er mit Hochtechnologie die Spurengase, die schadstoffrelevant für das Ökosystem von Natur und Mensch sind. Die Gruppe von Physikern, Chemikern und Ingenieuren messen unter anderem die Hydroxyl-Radikale (OH). Es handelt sich dabei um diejenigen chemischen Bestandteile, die für die Reinigung der Luft als eine Art „Waschmittel” zuständig sind. Es ist das zweite Mal, dass das Forschungszentrum Jülich, zugehörig zur Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, wozu das Forschungszentrum Karlsruhe, die Deutsche Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie das Deutsche Elektronen-Synchrotron „Desy” sowie andere gehören, den Zeppelin NT geordert hat. Das Luftschiff ist mit 850 Kilogramm Messgeräten vollbepackt, wodurch nur noch der Pilot- sowie Copilot und ein Wissenschaftler mitfliegen können. Die Daten werden direkt in einen Arbeitsraum der Zeppelin-Reederei, wo 16 Mitarbeiter des Forschungszentrum Jülich sitzen, übertragen und dort einer ersten Auswertung unterzogen.

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Joschka Fischer bei „besten Winzern vom Bodensee“

31. Oktober 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MEERSBURG, NATUR, TOURISMUS, UMWELT

Stettener Brüder Aufricht mit weltweiten Auszeichnungen -
Nach Traumherbst Top-Weinlese in Ertrag und Qualität

MEERSBURG / STETTEN.fsf/ Zur Sonnenwende saß der populäre deutsche EX-Außenminister Joschka Fischer mit seiner Frau Minu Barati auf der Terrasse des Weinguts von Robert und Manfred Aufricht in Stetten bei Meersburg. Der Gourmet-Weinkenner verköstigte den Seegucker (Rose) sowie den Auxerrois (Gelber Burgunder) und den Spätburgunder „Isabell 3-Lilien. Der Besuch mit Blick auf den Weinberg Sängerhalde mit Bodensee kommt nicht von ungefähr. Im letzten Jahr wurden die Winzer-Brüder, auf der „Austria Wine Challenge 2007″, für den weltweit besten Weißwein ausgezeichnet. Bei der „Japan „Wine Challenge 2007″ war es Silber für den Sauvignon. Aktuell wurde der Weißburgunder 2007 bei der „Concours Mondial Bruxelles 2008″ mit Gold ausgezeichnet. Die Fachpresse schreibt weltweit eines der besten Weingüter. Für den Feinschmecker ist es das einzige deutsche Weingut mit „3F” am Bodensee. Der Weinführer Gault Milliau hat die Brüder mit drei Trauben für die konstant hohe Qualität ausgezeichnet. Für die Bodensee-Weinprinzessin Katharina Simon ist es eine Ehre bei den Aufrichts durch den Öchslemeter zu schauen. Dem Blauen Spätburgunder gibt sie über 90 Grad.

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Affenberg Salem weiter die No.3 im Bodensee-Tourismus

2. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, NATUR, UMWELT

Zehn Prozent des Weltbestandes leben bei Baron de Turckheim-
Kinder wollen „Verwandte“ aus Algerien und Marokko besuchen

SALEM. fsf/ Seit 1976 ist der Affenberg Salem unangefochten die Nummer drei unter den Touristik- Veranstaltern am Bodensee. Die Nummer eins ist die Bodensee-Schifffahrt (BSB) gefolgt von der Blumeninsel Mainau. Der elsässische Baron Gilbert de Turckheim hat das Gehege am Bodensee sowie drei weitere Parks in Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und den „Trentham Monkey Forest“ in Mittelengland gegründet, um die Berberaffen vor der Ausrottung zu schützen. In den Ursprungsländern Algerien und Marokko wurden sie als Landplage erschlagen und vertrieben. Der weltweite Bestand liegt heute bei gut 8.000 possierlichen Tieren, wobei diese nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste stehen. In den vier Parks von Baron Gilbert de Turckheim leben rund 800 Tiere und damit rund zehn Prozent des Weltbestandes.

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“In Memoriam” Dr. Walter Schultz-Friese 100 Jahre

4. August 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, PROMIS, SOZIALES, UMWELT

Die Patientin Irmgard Meyer aus Delmenhorst macht ihn unvergessen –
Bekannter Überlinger Krebs- und Kneipparzt starb am 10.Oktober 2000

ÜBERLINGEN / DELMENHORST. fsf/ Ich schreibe hier defakto in eigener Sache. Mein berühmter Vater Dr. Walter Schultz-Friese, einer der bekanntesten Krebsärzte in Deutschland sowie Motor für natürliche Heilweisen und biologischem Landbau, starb am 10. Oktober 2000 im Alter von 92 Jahren an Altersschwäche sowie seelischem Gebrechen in Überlingen / Ernatsreute. Von der eigentlichen Kondition hätte er sicher noch älter werden können, wenn seine Frau, unsere Mutter Margarethe nicht einen Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung erlitten hätte, woran sie ein viertel Jahr später wie ihr Mann gestorben ist. Es fehlte am Beistand in der Familie den Vater aufzufangen.

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Wasserfest statt Geburtstagsparty in Allensbach

24. Mai 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MUSIK, NATUR, PROMIS, UMWELT

Nach der Wasserkonferenz der Universität KN jetzt das Wasserfest als Event –
Claudia Thom lädt „Wasserprof.“ Max von Tilzer und Antiklassizist David Martello ein

ALLENSBACH. fsf/ Als Claudia Thom ihre Gästeliste zum 33. Geburtstag checkte musste sie erkennen, dass all ihre Bekannten und Freunde etwas mit Wasser zu tun haben.. und schon war das „1.Wasserfest am Bodensee“ am 24. und 25. Mai in Allensbach geboren. Die Highlights sind am Samstag von 14. bis 17 Uhr ein Wasser-vortrag und Diskussion mit Prof. Max von Tilzer, der als Kapazität in Europa gilt. Über Jahrzehnte war er Leiter des Limnologischen Instituts Konstanz. Ein weiterer Höhe-punkt wird das Klavierspiel des Antiklassizisten Davide Martello sein. Das Wasserfest ist als Event eine spielerische Fortsetzung der Wasserkonferenz letzten Jahres an der Universität Konstanz im Rahmen des Europäischen Studentenforums AEGEE.

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