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Bodensee-Woche

UMWELT

Neuer Staudengarten auf der Mainau – die Seele baumeln lassen

1. September 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, NATUR, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Die gräfliche Insel wird immer üppiger: 16.000 Pflanzen in 800 Sorten auf 3.000 qm Beetfläche

MAINAU.red/ „Stauden sind Blumen, die im Winter aus scheußlichem Gestrüpp be- stehen oder gar nicht vorhanden sind, falls man nicht in der Erde nachwühlt. Bei einem Mindestmaß an Freundlichkeit blühen sie jedes Jahr wieder. Hat man sie lieb, be- danken sie sich überschwänglich“. Mit diesen Zeilen beschrieb der bekannte Gärt- ner, Staudenzüchter und Gartenphilosoph Karl Foerster das Wesen unserer Garten- stauden und er hätte es kaum treffender formulieren können. Foerster hat mit seiner Arbeit entscheidend zur Verbreitung und Verwendung von Stauden im Hausgarten beigetragen. In den letzten Jahren haben sie sich bei Gartenfreunden mit zu den beliebtesten Pflanzen gemausert. Alljährlich kommt eine Vielzahl an Staudenneuheiten auf den Markt, die um die Gunst der Pflanzenfreunde buhlen. Staudenpflanzungen in unterschiedlichen Facetten, Formen und Qualitäten sind stark in Mode gekommen und haben einen neuen Gartentrend geschaffen. Nun gewinnt dieses Gartenthema auch auf der Mainau an Bedeutung.

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25.000 Fans feierten „25 Jahre Rock am See“ in Konstanz

29. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Zittern vor der Veranstaltung halten die Bands die Verträge ein – im letzten Jahr statt OASIS die Oldies von Deep Purple –

Veranstalter KOKO & DTK Entertainment GmbH schreibt seit Jahrzehnten Öko-Geschichte

KONSTANZ. fsf / 25.000 Besucher feierten „25 Jahre Rock am See“ in Konstanz am Bodensee. Stars waren die Düsseldorfer Kult-Band „Die Toten Hosen“, die zum fünf-ten Mal dabei waren. Der Frontman Campino ließ es sich nicht nehmen zum Jubi-läum eine Feuerwerkrakete aus dem Baumarkt in den Himmel zu schießen. Bei der Geburtstagsfete dabei die britische Pop-Sängerin Kate Nash, die bri- tische Band „Skunk Anansie“ mit akrobatischer Frontfrau Skin, das deutsch Punkrocktrio „Wizo“ und die Brit- Band „The Kooks“. Die meisten Rock-Fans waren bereits am Freitag angereist. Der Veran- stalter Koko- & DTK Entertainment GmbH mit Hauptgeschäftsstelle Konstanz hatten den Flughafen für 5000 Zeltplätze angemietet. Zum Veranstal-tungsgelände Bodensee-Stadion verkehrten Shuttle-Bussen. Die Deutsche- sowie Schweizer Bahn hatten Sonderzüge eingesetzt. Der Sprecher der Poli- zeidirektion Konstanz Michael Aschenbrenner: „Rock am See war für uns relativ friedlich und nicht auf- fällig. Es gab zwei Festnahmen wegen Widerstand gegen die Polizei, vier Gewahrsam wegen Trun- kenheit und kleinere Drogendelikte. Es liegen keine Körperverletzungen sowie Sachbeschädigungen vor“.

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Getötete Kormorane: 5.000 – Effekt: Null

7. Juli 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, POLITIK, UMWELT

NABU kritisiert hohe Zahl getöteter Kormorane scharf – Baumann: Ausweitung der Kormoranverordnung stoppen!

STUTTGART.red./ Der NABU kritisiert scharf, dass in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren weit über 5.000 Kormorane abgeschossen wurden. „Alleine in der Saison 2008/2009 lag die Zahl bei rund 1.500 toten Vögeln. Zum Vergleich: 2008 brüteten noch nicht einmal 450 Kormoranpaare im Ländle“, berichtet der NABU-Landes- vorsitzende Dr. Andre Baumann. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU Umweltministerin Tanja Gönner dringend auf, die geplante Verschärfung der Kormoranverord- nung zu stoppen. Mit der neuen Kormoranverord- nung soll der schwarze Vogel nahezu flächen- deckend zum Abschuss freigegeben werden. Eine Ausnahmegeneh- migung wie bislang wäre nicht mehr nötig. Der Ab- schuss würde so deutlich erleichtert. „Frau Ministerin Gönner weiß, dass Fische saubere, natur- nahe und durchgängige Gewässer brauchen. Sie hat den NABU voll auf ihrer Seite, wenn sie dafür kämpft, dass unsere Gewässer diesen Zustand wieder erreichen. Den Sündenbock Kormoran ins Visier zu nehmen, hilft dagegen weder Fischen noch Fischern. Daher können wir eine Ausweitung der Abschüsse nicht akzeptieren“, sagt Baumann.

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Nachhaltigkeitskongress des Landes in Esslingen

16. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, UMWELT

NABU und LNV fordern Nachhaltigkeitsstrategie 2.0 -

Naturschützer stellen fünf Kernforderungen vor / Kritik an bisheriger Strategie

ESSLINGEN. red./ Eine durchwachsene Bilanz der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Würt- temberg ziehen der Landesnaturschutzverbandes (LNV) und der Naturschutzbund NABU nach über drei Jahren intensiver Mitarbeit. „Ob beim Klimaschutz, bei der Reduktion des Flächenverbrauchs oder beim Schutz der biologischen Vielfalt: Viele Nachhal- tigkeitsindikatoren stehen in Baden-Württemberg noch immer auf rot“, kritisieren die beiden Vor- sitzenden Reiner Ehret (LNV) und Dr. Andre Bau- mann (NABU). „Bei allem Lob dafür, dass die Lan- desregierung den Prozess gestartet hat: Die Er- gebnisse sind enttäuschend und zeigen, dass der bisherige Weg nicht zum Ziel führt.“ Baumann und Ehret for- dern von Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner daher, die Nachhal- tigkeitsstrategie deutlich aufzuwerten und umzubauen. Ihre konkreten Forderungen legten sie in einem entsprechenden Hintergrundpapier vor. „Wir brauchen jetzt eine Nachhaltigkeitsstrategie 2.0, die sich endlich konkrete Ziele setzt und diese mit einer darauf abgestimmten Projektarbeit angeht“, fordert Baumann. In den Augen des NABU-Landesvorsitzenden sind viele der bisherigen Projekte zu wenig zielführend. Letztendlich sei die Landesregierung es auch dem Steuerzahler schuldig, die Mittel für die Strategie erfolgreicher einzusetzen.

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Überlinger Oberbürgermeisterin Becker tauft am Samstag Flaggschiff der BSB

14. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MOBILITY, SPIELELAND RV, TECHNIK, TOURISMUS, UMWELT

Nach vier Jahren Ersatz für die im Jahr 2006 abgewrackte „MS Überlingen“ –

Neues und größtes Touristenschiff der Weißen Flotte gleitet über das Wasser

ÜBERLINGEN. fsf / Am Samstag 15 Uhr tauft die Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker das neue Schiff der Konstanzer Bodensee- Schifffahrts- betriebe. Es gilt als Ersatz für die „MS Überlingen“ Baujahr 1935, die im Januar 2006 trotz heftiger Proteste aus der Überlinger Bevölkerung abgewrackt wurde. Nachfolger war vier Jahre die „MS Baden“. Der 75-jährige Oldtimer wird im Juli im Obersee mit Heimathafen Lindau auf Kurs gehen. Das neue Zweideck- Galerieschiff der Baureihe „MS 2010“ der Konstanzer Bodensee- Schifffahrtsbetriebe (BSB) wurde drei Jahre projektiert. Es ist mit 58,2 Metern und Breite 12,2 Metern Länge das größte Schiff der Weißen Flotte. In gestreckter Form ist es im Design ähnlich der „MS Lindau“, die im Jahre 2006 in Dienst gestellt wurde. Das neue acht Millionen Euro teure Touristenschiff zeichnet sich durch große Fensterfronten sowie großzügige Treppenan- lagen im Heckbereich aus. Gegenüber den Oldtimer-Schiffen, die rattern und vibrieren, gleitet der Neubau mit modernster Motoren- und Propel- lertechnik mit 1050 PS förmlich über das Wasser. Für das Äußere des Schiffes, zugelassen für 700 Personen, zeichnet IDEA- Design und Kressbronn und für den Innenausbau die österreichische Firma Auer aus Innsbruck.

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Haussperling liegt bei NABU-Aktion weiter an der Spitze

6. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, UMWELT

Stunde der Gartenvögel: In Baden-Württemberg machten 4.252 Teilnehmer mit

STUTTGART. red./ – Er ist zwischen 14 und 16 Zentimetern groß und gibt ein monotones Tschilpen von sich – der Haussperling hat auch 2010 bei der Stunde der Gartenvögel des NABU seinen ersten Platz verteidigt. Amsel und Kohlmeise folgen ihm wie in den vergangenen Jahren auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt haben die 4.252 Teilnehmer in Baden-Württem- berg 75.636 Vögel in 2.399 Gärten gezählt. „Der NABU freut sich sehr über die rege Teilnahme. Sie zeigt, wie wichtig den Menschen die Vögel im Land sind“, betont NABU- Landes- geschäftsführer Uwe Prietzel.

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Studenten der Zeppelin Universität gewinnen bei Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

6. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, TECHNIK, UMWELT

Studenten erhalten ausgemusterte Bodenseefähre zur Forschung- und Bildungsstation für erneuerbare Energien

FRIEDRICHSHAFEN / BERLIN red./ . Die drei Studierenden der Zeppelin Universität (ZU) Simone Leneis, Max Stralka und Malte Windwehr haben einen Hauptpreis beim bundesweiten Wettbewerb „Energie für Ideen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Studierende gewonnen. Das Team erhält 10 000 Euro für die Umsetzung ihrer Pro- jektidee „Energy Island“, eine ausgemusterte Bodenseefähre zur Forschungs- und Bildungsstation für er- neuerbare Energien umzubauen und damit vom Kind bis zum Senioren jeden für das Thema zu interessieren. „Wir freuen uns sehr, das BMBF als Partner und Unterstützer schon in dieser Phase des Projekts zu gewinnen“, kommentieren Simone Leneis, Max Stralka und Malte Windwehr die Auszeichnung. „Unsere erfolg- reiche Teilnahme am Wettbewerb werten wir als ein ermutigendes Signal, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Der Gewinn hilft uns ein Stück weiter, auch rund um den See mit unserer Idee zu überzeugen und Partner für Technologielösungen aufzuspüren.“

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Holzenergie bietet Perspektiven für Landwirte

5. Juni 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, TECHNIK, UMWELT

Clean Energy und solarcomplex stellen Kurzumtriebsplantage bei Engen vor –

Biomasseversorgung aus heimischen Quellen wichtig

RADOLFZELL. red./ Klimaschutz und Versorgungs- sicherheit sind die Hauptgründe für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland, aber auch welt- weit. Schon heute spielt die Biomasse dabei eine zentrale Rolle. Sie ist der Alleskönner unter den Regenerativ- energien. Strom, Wärme und Treibstoffe können auf der Basis nachwachsender Roh- stoffe hergestellt werden. Im Gegensatz zu Sonne und Wind steht Biomasse aber nicht unbegrenzt zur Verfügung. Flächenknappheit und Nut- zungskonkurrenz mit Nahrungsmitteln und stofflicher Verwer- tung machen Biomasse zu einem knappen Gut. Eine nachhaltige Nutzung muss ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Land- und Forstwirtschaft gewinnen ihre frühere Bedeutung als wichtiger Rohstofflieferant für Industrie und Privathaushalte zurück.

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Die Bodensee-Solarschifffahrt unterstützt Umwelttag der Uni-Konstanz

31. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MOBILITY, NATUR, TECHNIK, TOURISMUS, UMWELT

Am 1. Juni findet der Dritter Umwelttag der Universität statt.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind die zentralen Themen.

RADOLFZELL. red./ Der Umwelttag an der Universität Konstanz hat zum Ziel, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu stärken. Neben großer Öffentlichkeitswirkung und einer Sensi- bilisierung von Universitätsangehörigen und der Bevölkerung ist der Umwelttag ein Forum für Dialog und bleibende Partnerschaften. Der Umwelttag soll zeigen, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen. Im Gegenteil, für viele ethische Probleme gibt es heute gewinnbringende Lösungen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

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Florian Schwarz in Galerie Vayhinger Radolfzell

31. Mai 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, MEDIEN, UMWELT

Konstanzer Fotograf begleitete Nashville Country- Sänger „on the road“ bis Depression –

Zur Vernissage am 3. Juni erscheint Bookled mit vier Songs von Brent Cunningham

“and now the dark air is like fire on my skin, and even the moonlight is blinding” (aus dem songbook von Brent Cunningham)

Fragmente einer Biographie – die fotografische Annäherung an ein Indianerschicksal

Ausstellung 3. Juni bis 25. Juli 2010

RADIOLFZELL. red / Das amerikanische Heimat- gefühl der Ortsgebundenheit, der ambivalente Bezug von Brent Cunnigham, dem Protagonisten von Flo- rian Schwarz, zu Nash- ville und gleichzeitig dessen Heimatlosigkeit hat uns (Galerie Vayhinger Radolf- zell) veranlasst dieses Projekt von Flo- rian Schwarz in unserem „Heimat-Zyklus“ zu zeigen. Eine kleine, feine, fadengeheftete Broschüre, die von der Dörf- linger Stiftung 2009 herausgegeben wurde, dokumentiert diese Fragmente einer Biographie.

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Neue Bodensee-Fähre “2010″ wird am 8. Mai getauft

23. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MOBILITY, TECHNIK, TOURISMUS, UMWELT

Nach „FS Tabor“ im Jahr 2004 ehren die Konstanzer Stadtwerke eine weitere Partnerstadt –

Tunnel oder Brücke durch- über den Bodensee ist seit Jahrzehnten kein Thema mehr

KONSTANZ. fsf/ Auf den Namen einer Partnerstadt von Konstanz wird am Samstag den 8.Mai das mit 82 Metern längste Bodensee-Fährschiff getauft. Taufpaten-Kinder des 11 Millionen Euro teuren Schiffes der Fährlinie Konstanz-Meersburg, der Stadtwerke Konstanz, sind die Grundschüler Bleona Cakiqi aus Meersburg sowie Tobias Neidhardt aus Konstanz. Sie gehören zu den Siegern, den 158 Einsendern, die die neue Fähre gemalt haben. Das 13. Schiff, gebaut bei der Bodan-Werft Kressbronn, wird auf Seemitte der Fährverbindung getauft, wobei vier Zuschauerfähren für den Festakt reserviert sind. In Bauart und Konstruktion ist das Schiff ähnlich der „FS Tabor“, wenn auch zehn Meter länger, die im Jahr 2004 mit Namen der tschechischen Partnerstadt getauft wurde. Das neue Fährschiff unterscheidet sich gegen- über dem Vorgänger durch Einbau eines Bugwulstes wodurch an die 20 Prozent Treibstoff eingespart werden soll sowie hochmoderne Antriebstechniken, die die Russpartikel- Emissionen sowie den Ausstoß von CO2-Gehalt erheblich reduzieren. Die Ladekapazität liegt mit vier PKW- oder drei LKW- Ladespuren bei einer Ladekapazität von 400 Tonnen.

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Berentete Schuldirektorin aus Sachsenhagen sowie Elektroinstallateur aus Köln für zwei Wochen Gärtner auf der Mainau

14. April 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, TOURISMUS, UMWELT

Norddeutsche Klassenlotterie erfüllt mit Schirmherr Stardesigner Luigi Colani „Lebenstraum „

Über 1000 Bewerber wollten mit zwei Wochen Praktikum auf die Bodensee-Blumeninsel

MAINAU / HAMBURG. fsf/ Die 62- EX- Schuldirek- torin Dagmar Blome- Unger aus dem Schaumbur- gerland aus Sachsenhagen so- wie der 58-jährige Josef Wrase, ehemaliger Siemens-Mitarbeiter im Telefonbau aus Köln-Bonn, erfüllen sich nach der Pen- sionierung ihren „Lebenstraum“. Für zwei Wochen sind sie auf der weltbekannten Bodensee Blumeninsel Mainau, besucht im Jahr von 1,2 Mil- lionen Touristen, Gärtner. Es ist ein verpasster Berufswunsch den sie mit einem Praktikum leben. Für den Job auf Zeit haben sie sich bei der Nord- westdeutschen Klassenlotterie (NKL) mit Schirm herrn Stardesigner Luigi Colani beworben. Die Kon- kurrenz für die Mainau war mit 1000 Bewerbern groß. Im Oktober letzten Jahres kamen sie mit fünf Aspiranten in die Endrunde. Seit drei Jahren schreibt die NKL die Bewerbung „Lebenstraum“ mit Praktika’ s bei der Krombacher Brauerei, Münchner Tierpark Hellabrunn, Frankfurter Modellagentur 5und 50 Casting, Hamburger Sterne- restaurant Landhaus Scherrer, Deutsches Schauspiel- haus Hamburg und Metronom Eisenbahn- gesellschaft aus. Neu sind in diesem Jahr die Blumeninsel Mainau, Leysieffer Osnabrück, Minia- turwunderland Hamburg, Villeroy & Boch sowie die Hamburger Redaktion Fernsehwoche. Die Be- werbung für die Praktika, wobei Unterhalt und Logier übernommen werden, gelten ab 50 Jahren.

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Bodensee-Fischer-Demo bei „34.Naturschutztage“ von BUND und NABU

4. Januar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, NATUR, UMWELT

Die Petri-Jünger machen für Rückgang der Äsche den Kormoran verantwortlich -

Naturschutzverbände kontern: “Die Klima- Veränderung mit Erwärmung ist Schuld”

RADOLFZELL. fsf / An die 500 Fischer und Sympathisanten aus den Bodensee-Anrainerländern Deutschland- Schweiz trugen symbolisch bei den „34. Naturschutztagen“ der Umweltschutzverbände BUND und NABU die Äsche zu Grabe. Mit Trauermusik der Bürgermusik Reichenau, Plakaten und Friedhofskreuzen demonstrierten sie in der Stadt und schließlich vor der Tagungshalle „Milchwerk“. Sie machen den Kormoran, den vermeintlichen Fischräuber, den die Umweltschutzverbände zum Vogel Jahres 2010 erklärt haben und für dessen Schutz proklamieren, für den Rückgang der Boden- see-Äsche verantwortlich. Die Verbände kontern mit wissenschaftlicher Diagnose der Klima–Verän- derung gleich Erwärmung des Bodensees, die den Bestand des Fisches gefährdet, wobei dieser in kühlen und fließenden Gewässern laicht. Zur Demonstration hatte der Badische Landesfischerei- verband e.V. aufgerufen. Der Sprecher Stefan Rieble: „In einer bespiellosen Hetzkampagne versucht der NABU die Öffentlichkeit gegen die Fischer aufzubringen“.

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Inge Sielmann große alte Dame des Naturschutzes auf Affenberg Salem

2. November 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, NATUR, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Größtes europäisches Berberaffenfreigehege sponsert Naturschutzprojekte –

Park bis 8. November geöffnet dann Winterpause bis 14. März 2010

SALEM. fsf / Die große alte Dame des Naturschutzes, Inge Sielmann, Ehefrau des verstorbenen Naturschützers Prof. Heinz Sielmann, – international bekannt geworden als Naturfilmer-, besuchte den Affenberg Salem im Bodenseehinterland. Der Grund der Stippvisite war die Naturschutzwoche auf dem größten europäischen Affenberg, besucht von über 300.000 Touristen im Jahr, wo die Parkleitung als Sponsor auftrat. Die Besucher bekamen zur Eintrittskarte gratis einen Chip im Wert von 1.Euro den sie in die Box der „Heinz Sielmann-Stiftung“ oder der algerischen Naturschutzorganisation „Amazer N’ Kefrida“ einwerfen konnten, die sich um die vom aussterben bedrohten Berberaffen in ihrem Heimatland kümmern.

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Konstanzer BUND-Spatzen im Palmenhaus-Dschungel

12. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, EVENT, NATUR, TOURISMUS, UMWELT

Sechs bis siebenjährige waren Affen, Löwen und Elefanten in wilder Natur –

Vorlage für das Spiel Rudyard Kiplings Welt- Bestseller

KONSTANZ. fsf / Sie keckerten wie Affen, brüllten wie Löwen und trompeteten wie Elefanten, die sechs bis siebenjährige Kindergruppe „Spatzen“ vom BUND im Palmenhaus Konstanz. Vorlage war dabei das weltberühmte Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Die Idee zu dem tierischen Vergnügen mit vermeint- lichen Schluchten, Wasserfällen und gefährlichen Pfaden sowie Tauziehen hatten Nicole Sauer und Michael Wronner, die aktiv beim Bund für Umwelt und Naturschutz sind. Die Spatzen sind die jüngste Jugend- gruppe, gefolgt von den Käfern, Spechten und Tennis der 10- bis 13-jährigen. Seit Jahren hat der BUND sein Quartier mit Büros im Palmenhaus. Der Erhalt des exotischen Palmenhauses mit 22 verschie- denen Pflanzen von der Dattelpalme, japanischer Wollmispel, Gummibaum bis Elefantenfuß geht gemeinnützig auf drei Gruppen wie der Bürgergemeinschaft Paradies, der Agenda-21 Gruppe Palmenhaus sowie dem Förderverein Palmenhaus zurück. Mit Gemeinderatsbeschluss von 1993 steht das Palmenhaus „konservativer Architektur“ mit Pflanzenbestand unter Denkmalschutz. Das exotische Palmenhaus ist für die Öffentlichkeit geöffnet.

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Bodensee-Apfelprinzessin bei „Steinzeit-Apfelfest“

10. Oktober 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, EVENT, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT

Marina Möhrle nach Krönung jetzt bei Pfahlbauten Unteruhldingen –

Hagelschaden könnte prognostizierte Ernte von 280.000 Tonnen schmälern

UNTERUHLDINGEN . fsf / Reinbeißen geht nicht beim zweiten „Steinzeit-Apfelfest“ der Pfahlbauten Unteruhldingen am kommenden Sonntag den 11. Oktober. Die versteinerten Äpfel sind gut 3800 Jahre alt und archäologische Ausgrabung von Pfahlbausiedlungen im Bodensee. Die bildhübsche 22- jährige Apfelprinzessin Marina Möhrle aus Salem Rickenbach hält es lieber mit den saftig gewach- senen Äpfeln und Birnen der Ernte 2009. Erwartet werden am Bodensee mit 7.000 Hektar Anbaufläche dieses Jahr an die 280.000 Tonnen gleich dem letzten Jahr, wobei die Schädigung durch den Hagel von Mai noch offen ist. Der Marketing-Leiter von „Obst vom Bodensee“ Eugen Setz: „Würde man die Ernte der Bodensee- Äpfel mit gut 1,5 Milliarden Stück bei einem Durchmesser sieben Zentimeter pro Apfel aneinander reihen würde man 2,5 Mal die Erde umrunden. Ein knackiger Rekord“. Seit sechs Jahren gibt es am Bodensee eine Apfelkönigin mit Hofstaat von zwei Prinzessinnen. Zur Ernte 2009, mit Krönung am 26. September im Zeppelinhaus Friedrichshafen, gehört die Apfelprinzessin Marina Möhrle.

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„Konstanz die Stadt am H2O“ macht mit fiktiver Formel Plakatwerbung

31. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, NATUR, TOURISMUS, UMWELT

Für den SPIEGEL liegt die Bodensee-Metropole am Formaldehyd-See –

In der Jury: Vertreter von Touristik, Kultur, Werbung, Politik und Marketing

KONSTANZ. fsf / Die bundesweite bis internationale Häme sitzt, dabei hat der SPIEGEL in der Berichterstattung fälschlich noch einen draufgesetzt … und alle haben abgeschrieben. Seit Frühjahr hängen in ganz Deutschland an die 2500 Werbeplakate aus, wo es heißt „Konstanz die Stadt am H2O“, womit die Formel für Wasser, gleich Bodensee gemeint sein könnte, diese aber nicht ist. Der Student Harald Czugalla von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung hat die Umrisse des Bodensees mit einer fiktiven Molekül-Formel gefüllt, als grafische- plakative Darstellung wiedergegeben, was den SPIEGEL als deutsches Gewissen provoziert. Die intellektuelle Wochenzeitung fragt „Konstanz die Stadt am Formaldehyd?“ und macht sich generalisierend über die Elite-Uni – „Klein-Harvard am Bodensee“ lustig „Wir können alles außer Chemie“. Dabei unterläuft dem Schreiber ein Fehler, er setzt in der aufgezeigten Grafik den Winkel zur Verbindung falsch an. Und abermals geht ein Raunen durch die internationale Fachwelt der Chemie. Fakt ist, dass auf dem Werbeplakat „Konstanz die Stadt am „H2O“ ein Strich zu viel und für Formaldehyd einer zu wenig ist.

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„Translake GmbH“ in Bodenseeregion Mittler zwischen Kommune und Bürger

17. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MOBILITY, SOZIALES, TOURISMUS, UMWELT

Vor fünf Jahren gründete Wolfgang Himmel grenzüberschreitendes Unternehmen –

Bisher 20 erfolgreiche Projekte in Bodensee-Anrainerländern realisiert

KONSTANZ fsf / Über die Grenzen ließ Wolfgang Himmel, Gründer von „Translake“ – Konstanz, zum fünfjährigen Hunderte orange Ballons mit Helium starten. Dabei ist er ganz gar kein Luftikus, sondern mehr ein Pragmatiker, ein Koordinator über die Bodensee-Grenzen hinaus. Er agiert grenz- überschreitend mit zehn Mitarbeitern aus Konstanz für Kommunen, Arbeitsämter und Sozialpartner in der Schweiz, Österreich Deutschland und Liechtenstein. 20 Projekte konnten bisher realisiert werden, hierzu gehörte 2006 der Auftrag der Wirtschaftskammer Vorarlberg „Unternehmen ohne Grenzen“, wo es galt eine Broschüre für grenzüberschreitende Mobilität für Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer zu erstellen, gefragt war für beide Seiten mehr Transparenz sowie sachliche Hilfestellung. Hier von der Auftragsannahme im Ausland sowie den Arbeitnehmer über die grenzüberschreitenden Formalien bei Einstellung zu informieren. An dem bürokratischen Projekt beteiligten sich die Wirtschafts- und Handelskammern, Zollämter und Steuerbehörden, Sozialversicherungen, Arbeitgeberverbände sowie Unternehmen aus den vier Anrainerländern. Eine andere Aufgabe war grenzüberschreitend im deutschen Gailingen am Rheinufer ein Wege-konzept sowie gegenüberliegend im schweizerischen Diessenhofen ein Verkehrs-konzept. Für beide Projekte trat „Translake“ als Mittler zwischen Kommune und Bürger auf.

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Weinseligkeit und düstere Prognosen für 2009 bei Markgräflichen Weinfest

16. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller und Prinz Bernhard eröffneten 22. Weinfest –

Markgraf von Baden nicht mehr größter Privatwinzer sondern Pfälzer mit 155 Hektar

SALEM. fsf / Weinseligkeit beim 22. Markgräflichen Weinfest in Schloss Salem und düstere Prognosen für die Weinlese 2009 durch Hagelschaden im Frühjahr. Überpünktlich eröffneten am Freitag die Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller und Prinz Bernhard von Baden in Schlosshof von Salem das traditionelle Weinfest. Partner der dreitägigen Festes bis Sonntag waren die örtlichen Vereine wie der Musikverein Harmonie- Lippertsreute, der Narrenverein Rickenbach sowie der FC-Rot- Weiß- Salem und „Melusine Rouge“ aus Durbach. Im weißen Zelt bewirtete der Gourmet-Koch Clemens Bader von gleichnamigen Berghotel / Restaurant aus Heiligenberg die Gäste. In Ständen angeboten wurden rund zwei Dutzend Weine aus den markgräflichen Weingütern Jahrgang 2008, wobei zum ersten Mal ein Öko-Wein Müller- Thurgau Lage Birnau- Kirchhalde dabei war. Die Prognose für 2009 sieht unterdessen düster aus, durch Hagel sind im Frühjahr gut 40 Prozent der Reben zerstört worden. In der Ortenau liegt der Schaden bei gut 20 Prozent. Der Kaufmännische Betriebsleiter des Markgräflichen Hauses Sebastian Beemelmans spricht von einem Minusertrag von gut 350.000 Litern gegenüber dem letzten Jahr mit 850.000 Litern Rebensaft. Punktuell muss für den Wein 2009 mit einer Preissteigerung gerechnet werden.

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Jetzt hat auch Konstanz eine Wasser- Fontaine

14. Juli 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KONSTANZ, KREUZLINGEN, THERMEN BODENSEE, TOURISMUS, UMWELT

Genfer-See ist Superlative gegenüber Kreuzlingen, Überlingen und Friedrichshafen -

Bodensee-Städte machen Werbung mit springender Wasser-Silhouette

KONSTANZ / ÜBERLINGEN / FRIEDRICHSHAFEN / KREUZLINGEN. fsf/ Seit letzter Woche hat auch Konstanz eine Wasser- Fontaine. Ein Privatier hat vor der eleganten Seestraße im Bodensee eine 30 Meter hohe Fontaine mit Schüttung von 120.000 Litern in der Stunde gesponsert. Die Kosten für das Mäzenatentum liegen bei 50.000 Euro, wobei die Stadtwerke bis 2010 die Betriebskosten für den Strom übernehmen. Vor Konstanz hat die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen eine Wasser- Fontaine mit Illumination bei Dunkelheit installiert. In Überlingen wurde sie vor drei Jahren mit Höhe von zehn Metern vor der Bodensee-Therme zum Wahr-zeichen. In Friedrichshafen ist sie nahe dem württembergischen Yachtclub und Schloss mit Höhe von 70 Metern seit 1993 zu sehen. Seit Herbst 2007 war in Konstanz eine sachgebundene Spende für eine Wasser- Fontaine im Gespräch, deren Standort durch eine wasserrechtliche Genehmigung mit dem Landratsamt, der Unteren Wasserbehörde, abgeklärt werden musste. Hier bezüglich Schifffahrt und anderen Bewegungen. In der Einweihung der Wasser- Fontaine in Konstanz weist die Stadt auf den Genfer-See mit einer Fontaine von 140 Metern und Zürich-See mit 101 Metern hin. Die letztere wird mit Schwerkraft betrieben. Da können die Bodensee- Fontainen mit maximal 70 Metern nicht mithalten.

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