Christina Assomimitis (Tasch) ist Mykonos
20. Oktober 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, MEDIEN, NATUR, PROMIS, TOURISMUSGandesheimerin hat sich weltweit einen Namen mit “Mamas” gemacht –
Die Kykladen Vip-Insel idt fpür die 20-jährige das Deja-Vu Erlebnis

MYKONOS / GANDERSHEIM fsf / “Christina- Mykonos” ist längst ein Logo, weltbekannt, Tausende Touristen aller Altersgruppen, aus Neuseeland, Amerika, Afrika, Indien, Deutschland, Taiwan und anderen Ländern haben bei ihr in der Pension “Mamas” in St. Stefano auf Mykonos, der griechischen Trauminsel auf den Kykladen gewohnt. Gut 30 Prozent sind Wiederholer, die immer wieder zu der hübschen Deutschen kommen, die 1992 in die Familie Assimomitis eingeheiratet hat. Die heute 45-jährige Christina heißt mit Nachnamen Tasch und kommt aus Bad Gandersheim bei Hannover. Mit ihrem “Bilderbuch” steht sie als einzige Aus- länderin am Hafen, gegen eine Schlacht von lautstarken Griechen-Weibern und bietet ihre 15 Zimmer, wovon sechs Appartements sind, den Touristen aus aller Welt an. Die meisten sind Inselhüpfer mit einer Verweil- dauer von gut zwei bis drei Tagen, dann geht es weiter nach Santorini bis Kreta. Mykonos ist eine VIP-und Party-Insel, nichts für Rücksacktouristen, sie kostet!
Mit 16 Jahren macht Christina Tasch zum ersten Mal mit ihrer Schwester Gaby Urlaub in Griechenland. Mit 20 Jahren, Traum-Abitur mit 1,3 mit Auszeichnung, Studium Germanistik-Politikwissenschaft, Lehreran-wärterin, wird Mykonos ihr Deja-Vu-Erlebnis. Sie verliebt sich in den 38-jährigen griechischen Land- schaftsarchitekten Antonio, der am Strand Plati Yalos eine kleine Taverne unterhält. Es werden sechs Wochen. Dann Versprechen der Schwester in London auf die Kinder aufzupassen, diese hatten selber einen Urlaub in Griechenland gebucht. Im September gleichen Jahres ist Christina wieder für drei Wochen auf Mykonos. Ende Dezember macht ihr der griechische Freund das Angebot eines Lebensmittelgeschäftes in Mykonos-Stadt, was sie im März 1983 übernimmt. Ein Abenteuer, wobei sie bis dato nur Brocken griechisch kann, wogegen sie englisch perfekt spricht. Wie sie es geschafft hat, weiß sie heute nicht mehr. Das Ge- schäft wird zur Fan-Meile. Mit der Selbstständigkeit geht die Beziehung in die Brüche, die Partnerschaft wird zum Chaos. Die Eifersucht treibt den Griechen zur Zerstörung. Der gemeinsame Lebensmittelladen hat keine Zukunft mehr, sie leitet ein Fashion-Geschäft und geht zu American- Express. Die umkämpfte Beziehung wurde von 1982 bis 91 gelebt.
In der weltbekannten Gay- Disco “Pierro’s”, wo Christina Onassis auf den Tischen tanzte, -Treff des inter-nationalen Jetset-, suchte Christina Tasch Abstand zur Beziehungskiste. (Anmerkung: Pierro’s gibt es seit 2008 nur noch als Dachterrasse, der Hausbesitzer wollte bei Weiterverpachtung eine Luftzahlung von einer Millionen Euro) Im Pierro’s trifft sie Kosta Assomimitis, der zu den führenden Familien auf Mykonos gehört. Der Grieche führt ein Restaurant nähe Hamburg und kämpft gleich sie in einer Partnerschaft. Aus der Leidensgemeinschaft wird 1992, nach einer griechisch-orthodoxen Heirat, aus Christina Tasch, Christina Assomimitis, die neue Mama von “Mamas- Pension” in St. Stefano. Für Oma und Opa, den Schwiegereltern Marcula Kuka und Janis Kontisa ( 80 und 87 Jahre -Stand Okt.2008) eine willkommene Entlastung. Opa hatte ein gut florierendes Baugeschäft in Athen, wo er mit einem Partner Hochhäuser baute. Auch Oma war ge- schäftstüchtig. Ihre Wohnung vermietete sie an Touristen und schlief lieber in der Küche. Mit dem Bilderbuch ging sie, wie heute ihre Schwiegertochter Christina, an den Hafen und vermietete ihre Zimmer. Als der Tourismus boomte stockte sie das Haus auf, die heute zu zwei Appartements mit Terrasse mit Blick auf die Ägäis unterteilt sind.
Christina Assomimitis ist ein “Workaholic”, in der Saison beginnt der Tag vielfach bereits um 6 Uhr in der Frühe und endet um 2 Uhr nachts, dazwischen jettet sie zum Airoplan oder Hafen um Gäste abzuholen oder zu bringen, sitzt an der Wäschemangel, macht die Räume sauber, Buchführung und viel zu wenig die eigene Familie. Sie hat zwei hübsche Töchter, Anna heute 13 Jahre und Marcula (Marcie) 15 Jahre (Stand Okt.2008). Sie holt sie von der Schule ab und bringt sie zum Klavierunterricht. Die Familie inklusive Mann wäre bereits ein Fulltime-Job.
Das große Durchatmen beginnt für Christina im November, wenn die letzten Touristen die VIP-Insel Mykonos verlassen haben. Doch weit gefehlt, dann müssen die Zimmer überholt, vielfach auf den neuesten Stand gebracht werden. Jetzt Totalsanierung, neue Sanitär, Air- Condition, SAT-TV und dem-nächst Hotspot für Computer-Freaks.
Im Monat August, der absoluten Hochsaison, kommen die Italiener, ansonsten treffen sich alle Nationen und damit Sprachen. Für Christina kein Problem, sie spricht fließend Griechisch, Französisch, Englisch und natürlich Deutsch. Die Gay ‘s, wofür Mykonos weltweit durch seine Toleranz steht, sind ihre liebsten Gäste, sie sind sauber und freundlich. Im Juni feierte ein Deutsch-Inder mit Partner und gesamter Familie, Eltern, Anverwandten sowie Freunden seinen 30.Geburtstag, es war ein Highlight. Gerne wieder..!
Die Saison beginnt für Christina Assomimitis ab Ostern, dann muss alles Private auf der “Seufzerterrasse” (Insider) bleiben, keine Zeit mehr.
Die Hobbys von Christina sind Lesen (Fernsehen uninteressant), Backen, Häkeln von Decken und Fitness-Studio, was zeitlich begrenzt nur im Winter möglich ist.
Ihr Fazit über Mykonos, ihre Wahlheimat seit 26 Jahren, das letzte Mal war sie 1998 in Deutschland-Gandersheim: “Ich vermisse heute die sprichwörtliche Gastfreundschaft, die Herzlichkeit, wie ich sie einst auf Mykonos erlebt habe. Es zählt nur noch der Euro, das entspricht nicht der griechischen Mentalität. Es tut mir weh! Schade, doch das Rad lässt sich nicht zurückdrehen. Doch Mykonos ist und bleibt meine Traum-insel. Ich lebe gerne hier”.
“Mamas Pension” 401 St.Stefanos Beach, 84600 Mykonos, Greek
ist über Internet zu buchen oder direkt unter:
E-Mail: mamaspension
Fon 0030- 22890- 23262
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Bilder: Fritjof Schultz-Friese / U.
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