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Pfahlbauten

Archiv für Februar 2008

Tarot-Stele weltweit erster Kunstgrenze wird „Unternehmerpreis 2008“

29. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR

Kommende Dortmund vergibt Skulptur des international bekannten Künstlers Dörfinger –
OFTECH Oberflächentechnik aus Troisdorf wird für Wirtschaftsethik ausgezeichnet

KONSTANZ / DORTMUND. fsf/ Die Tarot- Stele „Gerechtigkeit“ der Kunstgrenze Konstanz ist in Miniatur der „Unternehmerpreis 2008“ des Sozialinstituts der Kommende Dortmund und der Bank für Kirche und Caritas e.G. Paderborn. Vergeben wird der Preis am 3. April am zweiten Unternehmertag im Westfälischen Industrieklub Dortmund für innovatives unternehmerisches Handeln mit ethischer Verantwortung. Preisträger ist die Firma OFTECH Oberflächentechnik GmbH aus Troisdorf- Spich, die im Bereich „Galvanisches Verzinken“ zu den Marktführern gehört. Diese stellen seit Jahren schwer vermittelbare Jugendliche ein, wobei sie eigens dafür eine Werkschule eingerichtet und einen angehenden Ingenieur als Lehrer angestellt haben.

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Mit dem Handy-Ticket über den Bodensee

25. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, KATAMARAN BODENSEE, KONSTANZ, MOBILITY, TECHNIK, TOURISMUS

Katamaran-Reederei Bodensee kooperiert mit Telekom T-City –
Bundesweites Pilotprojekt neuester NFC- Hightech- Technologie

FRIEDRICHSHAFEN. fsf/ Auf „Future- Kurs“ von Friedrichshafen nach Konstanz und umgekehrt ist seit Mitte Dezember letzten Jahres die Katamaran-Reederei Bodensee. Die Passagiere zahlen im bundesweiten Pilot-Projekt ihre Passage mit einem Handy-Ticket. Vorraussetzung für die bargeldlose Zahlung ist die Speicherung der KatCard NFC (Near Field Communication), wobei die Dauerkarte um 30 Prozent billiger ist als das herkömmliche Ticket. Unterstützt wird das Projekt durch die Wissenschaftler der Telekom Laboratories Berlin und T-City Friedrichshafen.

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Denkmal- und Umweltschützer fordern Abbau vom Mainau–Palmenhaus

25. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, NATUR, UMWELT

Glaspalast seit 1998 am Barockschloss anno 1746 geduldet –
Gemeinderat Konstanz entscheidet am Donnerstag

MAINAU. fsf/ Die Zukunft des Mainau-Palmenhauses am Barockschloss anno 1746 steht auf der Kippe. Umweltschützverbände und Denkmalschutz brandmarken den ganzjährigen Glaspalast als Schandfleck. Sie verlangen, dass das Glashaus mit einer Länge von 39 Metern Höhe und Breite von 32 Metern, mit einer Grundfläche von 1.270 qm, jeweils im Frühjahr wieder abgebaut wird. Geplant war der Glaspalast 1998 als Überwinterung für Palmen und exotische Solitärpflanzen. Die hohen Auf- und Abbaukosten von jeweils 150.000 Euro sowie Rückgang im Tourismus erlaubten einen zeitlichen Bestand. Am Donnerstag will der Konstanzer Gemeinderat im Bauausschuss über das Palmenhaus entscheiden, wobei die Mainau einen Antrag bis 2016 als feste Installation gestellt hat.

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Böses Blut um Meersburger Wendelgard von Halten

19. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN

Schamlos an der „Magischen Lenk-Säule“ mit Trauben zwischen den Schenkeln -
Winzerverein Meersburg und Spitalkellerei Konstanz konkurrieren mit Namen

MEERSBURG. fsf/ Immer noch böses Blut ist zwischen der Spitalkellerei Konstanz und dem Winzerverein Meersburg. Dabei geht es um die vermeintlich „grottenhässliche“ Wendelgard von Halten mit Weingut der Meersburger Haltenau, die der Künstler Peter Lenk im letzten Jahr an der „Magischen Säule“ Meersburg mit Weintrauben zwischen den Beinen verewigt hat. Die Spitalkellerei Konstanz beansprucht die Wendelgard vom Namen und Markenrecht für sich, hat doch die Winzerfrau im Jahre 1272 ihr Weingut am westlichen Bodensee den Konstanzern vermacht. Schuld sollen die Meersburger Ratsherren gewesen sein, die die Wendelgard aufgrund ihrer Hässlichkeit geschnitten haben sollen, während die Konstanzer sie nobel ausführten und geradezu den Hof machten. In einem Spottvers heißt es: „Trotz Wendelgard und Rüssel, esse ich aus dieser Schüssel. Die Mahlzeit soll gesegnet sein, ich lab mich am Haltnau-Wein“. In künstlerischer Freiheit hat Peter Lenk die Wendelgard an der 14 Meter hohen magische Säule auf der Meersburger Hafenmole,-die ein Pedant zur neun Meter hohen „Hafen- Imperia“ Konstanz sein soll-, mit Skulpturen wie den Meersburger Bürgern Franz Anton Mesmer (Entdecker des animalischen Magnetismus), die große deutsche Dichterin Annette von Droste -Hülshoff als Möwe und Joseph Freiherr von Lassberg (Besitzer der Meersburg) sowie den himmlischen Amor und andere verewigt.

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Walter Rainer Jubiläumsausstellung in Konstanzer Bar EIN-BLICK vom 8. März bis 10. Mai

16. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, KUNST UND KULTUR

Plakative Motive mit Hauptfarben Blau, Grün und Gelb
Aufkäufe durch Sammler, Galerien, Museen und Land

KONSTANZ. fsf/ Am 26.Februar wird Walter Rainer, ein gestandener Altfreak und Künstler im Leben und auf der Leinwand 56 Jahre. Elf Tage später, am 8. März mit Vernissage um 19 Uhr, eröffnet er in der Konstanzer Bar „EIN-BLICK“, Hofhalde 11, seine Jubiläumsausstellung. Ein Querschnitt von 20 Jahren Malerei mit Ausstellungen in der Region und Ankäufen von Museen und dem Land. Den Künstler zu skizzieren fällt schwer, einmal ist er figürlich, dann wieder abstrakt, surrealistisch und im nächsten Bild wieder naiv bis kindlich. Die künstlerische Ader hat er vom Vater, Urgroßvater und weitere Generationen zurück. Während diese in Innsbruck Heilige Madonnen schnitzten entschied er sich für die Malerei, wobei ihn in seiner Schulzeit die Note „1“ für Zeichnen begleitete. Seit 1955 ist er in Konstanz zuhause, wobei jetzt ein Umzug mit einem neuen Atelier nach Tengen ansteht. Mit der Ausstellung vom 8. März bis 10. Mai verabschiedet sich Walter Rainer von Konstanz.

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In Konstanz philatelistische Top-Rarität: Längste Briefmarkenrolle der Welt mit 128 „Olympia- Stamps“ aus Peking

14. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, HOBBY

KONSTANZ / PEKING. fsf/ Die China-Post hat zu den 29. Olympischen Sommerspielen in Peking vom 8. bis 24. August mit 6,33 Meter auf 0,25 Meter die längste Briefmarkenrolle der Welt herausgebracht. Die Motive der 128 „Stamps“ zu je 80 Fen (0,8 Cent) sind fünf spaßige bunte Puppen und Pandabären mit Titel „Welcome to Peking“, die in den 28 Sportdisziplinen aktiv sind. Die Kosten der philatelistischen Rarität, einer limitierten Auflage von 50.000, liegen bei rund 1.100 Euro und sind im Land der Mitte vielfach schon vergriffen. Eines der wenigen Exemplare haben die 28-jährige Keying Bai und der gleichaltrige Jiang Chuan, die in Konstanz Maschinenbau und Informatik studiert haben, über den sportbegeisterten Vater aus Peking bekommen. Im Dezember letzten Jahres haben sich die beiden Ex- Studenten in der historischen Bodenseestadt mit Geschäft „Xinyun“, auf Deutsch „Glück“ für asiatische Geschenkartikel in der Altstadt selbstständig gemacht. Die zierliche 28-jährige Keying Bai ist zugleich Vorsitzende der „Chinesischen Vereinigung Konstanz e.V.“, der gut 300 Mitglieder angehören.

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Pfahlbauten Unteruhldingen fordern Zertifizierung für private Museen und staatliche Fördermittel

11. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, KUNST UND KULTUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Größtes Freilichtmuseum finanziert sich seit Bestehen selbst –
Wissenschaftler betreuen jährlich an die 110.000 Schüler-

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Eine Zertifizierung sowie Fördermittel für private Museen fordern die weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen vom Land Baden- Württemberg gleich den Ländern Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bremen. Die Pfahlbauten Unteruhldingen, 23 Stelzenhäuser im Bodensee mit Rekonstruktionen der Jungsteinzeit bis Bronzezeit (5000 bis 850 vor Christi) werden jährlich von gut 300.000 Touristen besucht, davon sind an die 110.000 Schüler aus der Schweiz, Österreich und Deutschland mit Lehrauftrag in Geschichte, Erdkunde, Biologie, Mensch und Umwelt bis Philosophie und Religion. Der Leiter der Pfahlbauten Unteruhldingen Dr. Gunter Schöbel: „Wir wollen vom Land keine Vollunterstützung, sondern primär eine Anerkennung, wozu eine Zertifizierung, ein Qualitätsmaßstab gehört“. Auf Anfrage heißt es im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: „Der Antrag wird geprüft“.

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„Hampi“ hat Widerspruch gegen die Stadt Konstanz zurückgezogen

6. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, POLITIK, RECHT

Im Oktober 2007 machte Kreuzlinger mit „Schweizer Raucher aus Konstanz abgeschoben“ internationale Schlagzeilen –
Anschuldigungen gegen Polizei und Ordnungsamt im Zusammenhang mit dem Nichtrauchergesetz bleiben bestehen -

KREUZLINGEN / KONSTANZ. fsf/ Der pensionierte Schweizer Fuhrunternehmer Hanspeter Müller aus Kreuzlingen hat aus gesundheitlichen Gründen seinen Wider-spruch gegen den Bußgeldbescheid der Stadt Konstanz im Zusammenhang mit dem Nichtrauchergesetz zurückgezogen, wobei der Gerichtstermin bereits angesetzt war.

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Aus der Hölle von Kabul zum Landesmeister im Orthopädiehandwerk und Gründer von „Impuls- Afghanistan“

3. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, POLITIK, RECHT, SOZIALES

Die humanitäre Hilfe lässt 42-jährigen Wahid Akbarzada nicht los –
Ravensburger Hilfswerk baut Schulen und Kindergärten in Kriegsgebiet-

wahid-akbarzadar-afghane-menschenrecht-038-p1-_1RAVENSBURG / Kabul. fsf/ Seit 1994 ist der heute 42-jährige Afghane Wahid Akbarzada in Ravensburg zuhause, wo er seit 1999 Or- thopädiemeister ist und Prothesen herstellt. Mit 17 Jahren, 1985, flieht der Taschike vor dem kommu- nistischen Regimes aus Kabul. Milizionären haben ihn verprügelt weil er nicht in die Partei eintreten will. Der Kiefer gebrochen und die Zähne ausgeschlagen. Es folgen drei Wochen Haft und Militärhospital. Auf der Flucht führt er einen humanitären Treck mit 40 Frauen und Kindern auf der „Eselstrecke“ über die Berge nach Pakistan an, wobei die Region vermint ist und sie von sowjetischen Kampflugzeugen angegriffen werden. Über die Hälfte der Flüchtlinge stirbt im Minenfeld oder Kugelhagel. Im pakistanischen Flüchtlingslager „Kohat“ wollen ihn die Ameri- kaner als Widerstands- kämpfer mit Ausbildung an Stinger- Raketen anwerben. Nach fünf Tagen flieht er erneut. Sein Lebensinhalt ist nicht der Krieg. Um seine Landsleute, heute gegen die Taliban und kriminellen Warlords zu helfen, hat er „Impuls- Afghanistan“, eine karitative Hilfsorganisation gegründet, die in dem vom Krieg zerstörtem Land Schulen sowie Kindergärten baut.

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Markus Hotz ist einer der innovativsten Verleger am Bodensee

1. Februar 2008 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MEDIEN, PROMIS, TOURISMUS

20 Jahre „Akzent“ – 10 Jahre „Seezunge“ – 7 Jahre „Der Konstanzer“ – und jetzt der „Se(e)nior“ –
Nach Crash mit Südkurier seit sieben Jahren Schwäbische- Zeitung der „Traumpartner“

KONSTANZ. fsf/ Der 43-jährige Selfmademan Markus Hotz ist einer der innovativsten Verleger am Bodensee. Dazu gehören 20 Jahre das Gratis-Kultur- und Eventmagazin „Akzent“, zehn Jahre „Seezunge“ mit Gastro- Tipps rund um den Bodensee, sieben Jahre das Anzeigenblatt „Der Konstanzer“ und seit Januar dieses Jahres das Mehr-Generationen- Magazin „Se(e)nior“, das Mut und Selbstbewusstsein für das Alter geben soll. Zu Akzent kommen noch einmal das Heft im Heft wie „Wohnlandschaft Bodensee“, „Szene“, „Body und Soul“, „Bodensee Bier-Führer“, „Breakfest“ und „Feste Feiern“. Die Hefte im DIN A 5-Format sind eine Antwort auf die Kundenwünsche, wobei die Reihe fortgesetzt wird. Für Mitte dieses Jahres ist ein Kochbuch mit Rezepten der kreativsten Köche vom Bodensee geplant.

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