Archiv für Januar 2010
30. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, MUSIK, TOURISMUS, ÖSTERREICH
Nach erfolgreicher Welttournee 2008/09 kommt “Shen Yun Performing Arts” in März nach Bregenz
BREGENZ. red./ Die zweieinhalb-stündige Show präsentiert klas sischen chinesischen Tanz und Musik in prachtvollen Farben. Die von Herzen kommende Schön- heit des Ausdrucks bildet die tief- gehende Grundlage dieser tau- sende Jahre alten Kunst. Mit tän- zerischer Anmut und Kraft wer- den die alten Legenden und Hel- denfiguren zu neuem Leben er- weckt. Auf höchstem künstler- ischem Niveau zaubern digitale Kulissen blühende Landschaften und himmlische Paläste. Das Shen Yun Performing Arts Or- chester bietet dazu Original-Kompositionen, bei denen klas- sische westliche und chinesische Instrumente so gut kombiniert werden, wie nie zuvor.
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Shen Yun kommt ins Festspielhaus nach Bregenz
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30. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, PROMIS, TOURISMUS
Autor Prof. Helmuth Karasek, Schauspieler Hannes Jaenicke und Benediktiner-Prior Anselm Bilgr
Friedrichshafen. red / Prominente Namen werden erneut in den kommenden Monaten an der Bürger-Universität der Zeppelin Universität (ZU) zu Gast sein: der Journalist, Literaturkritiker und Autor Prof. Dr. Hellmuth Karasek, der Schauspieler Hannes Jaenicke sowie der frühere Benediktiner-Prior und Unternehmensberater und heutige Autor Anselm Bilgri.
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Prominente Gäste an der Zeppelin Universität
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29. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, MUSIK, PROMIS, THEATER, TOURISMUS
Einchecken über Nacktscanner und „Wa hond se feddere“ -
Paradiesvögel wollen auf dem Mars blumige Außenstelle errichten
MAINAU / AIRPORT. fsf/ Der Mainau-Airport auf der Bodensee- Blumeninsel ist der erste Flughafen in Deutschland der aus Sicherheitsgründen einen „Nackt-Scanner“ einführt, wobei bei Passieren erröten gilt. Im Jahr heben auf der 45 Hektar Privatinsel der gräflichen schwedischen Familie Bernadotte an die 1,2 Millionen Touristen ab. Die Tendenz ist nach Wetterlage steigend. Zum 50. Mal feiert dieses Jahr die „Hofnarrenzunft Mainauer Paradiesvögel e.V.“ die fünfte Jahreszeit mit vier spritzigen Hof- bällen. Im letzten Jahr war die närrische Zeit durch das Trauerjahr, dem Tod der einstigen Inselge- schäftsführerin Gräfin Sonja Bernadotte, bei den Paradiesvögeln die „Titularkomteuse“, gestrichen. Dieses Jahr wird wieder gefasnachtet, hier mit Motto „Eine närrische Luftfahrt“. Dabei gilt es den Mars als Touristenziel zu erschließen und hier eine Mainau-Außenstelle mit Wahl eines Grafen-Paares zu erreichten. Bei Überflug gibt es eine Fast- Kollision mit einer rockenden fliegenden Kuh sowie drei sprechenden Eistüten mit Sorten Himbeer. Vanille und Schokoladen Tradition ist es bei der Bühnenshow, das die gräfliche Familie kostümiert auftritt. Die Verkleidung wird bis zu letzt geheim gehalten um die Bourlvard- Medien keine Vorabmeldung zu geben. Der Zunftmeister Markus Vonderstraß wird als Star-Wars Kultfigur Obi Van Konobi über Mainau Internes sowie Konstanzer Lokalpolitik schwät- zen. Die Bühnendekoration in Restaurant „Kastaniengarten“, jetzt Mainau- Airport, hat Jörg Lehman (Müffchen) gemalt. Er ist das künstlerische “Enfant-Terrible” auf der gräflichen Bodensee-Touristeninsel.
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Mainau-Airport hebt mit 1,2 Millionen Touristen ab
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28. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KUNST UND KULTUR, MUSIK, TOURISMUS
Benefizveranstaltung für „Weitblick- Schüler in Aktion“ ein Top-Erfolg -
von Simon Schöbel, K12 “Otto von Taube-Gymnasium” München-Gauting
KONSTANZ / MÜNCHEN red./ Vollgepackt mit Bildern, Impressionen und Klängen begeisterte die „Indische Nacht“ zahlreiche Besucher am 21. Januar 2010 im K9 in Konstanz. Event-Managerin Claudia Thom und Star-Violinist Menhuin Reinen luden neben der indischen Tempeltänzerin Lalitha Devi, einzige Europäerin mit anerkanntem Tempeltänzerdiplom, auch deren Schülerinnen Sophia und Rubina ein. Sie begeisterten mit verschiedenen Tänzen, die von Joachim Böttcher mit Mantragesang, Percussion und Harmonium begleitet wurden. Mit indischen Geschichten und Lyrik führte Claudia Thom durch das Programm. Sie beschäftigte sich auch mit den Zusammenhängen der deutschen und indischen Sprache. Besonderen Applaus ernteten der Pianist Davide Martello, ebenfalls am Klavier Carl-Friedrich Beck, und Menuhin Reinen mit der Geige. Fasziniert durch die wunderbaren Klänge der Titelmelodie des Films „Slumdog Millionaire“ zählten sie sicherlich zu den Höhepunkten dieses Abends.
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Nachbericht: Indische Nacht im K9 in Konstanz
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28. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, SCHWEIZ, ÜBERLINGEN
Schweizer Zoologe Angst trennt sich von Kunstwerken aus Jahrtausenden –
Am 6. Februar kommen 300 Darstellungen in Figur sowie Malerei unter den Hammer
KONSTANZ / ÜBERLINGEN. fsf / „Affig“ geht es am Samstag den 6. Februar bei dem bekannten Kons- tanzer Auktionator Carlo Karrenbauer zu. Nach Ver- steigerung von 400 dekorativen Schweizer und österreichische Käseetiketten, 140 Zigarrenschnei- dern aus Jugendstil, Art- Deco sowie der 50er Jahre und dann 450 Schreibgeräte von erlesenem Füll- halter mit Goldfeder, Tintenfass sowie Brieföffner, geht es jetzt um 300 Affendarstellungen aus Europa, Asien Afrika und Südamerika in Figur und Malerei. Aufgerufen wird die “Affengalerie” des Salemer Af- fenbergs, die Sammlung des einstigen Schweizer Direktors Dr. Walter Angst, die dieser in 29 Jahren zusammen getragen hat. Hunderttausende haben die Kunstwerke bei Besuch des größten europä- ischen Affenfreigeheges im Bodenseehin- terland gesehen. Jetzt kommen sie unter den Hammer. Da- runter wertvolle Funde aus Ausgrabungen aus Südamerika von den Olmeken und Azteken, indone- sische Wayang- Stabpuppen bis Meissner- Porzellan wie eine musizierende Affengruppe mit Trom- mel, Cello und Flöte. Es sind Top-Sammler-Raritäten für Liebhaber. Für den Auk- tionator Carlo Karrenbauer, seit 30 Jahren bundesweit im Ge- schäft sowie Schweiz und Österreich, ist es die 229 Auktion, die kleinen Versteigerungen sowie Aufräumaktionen nicht mitgerechnet.
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Konstanzer Auktionator versteigert größte europäische Affensammlung
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26. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KULTURERBE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Schweizer Bundesamt federführend für sechs europäische Alpen-Länder –
Dabei am Bodensee die Siedlungen in Sipplingen sowie Unteruhldingen Stollenwiesen
PARIS /UNTERUHLDINGEN. fsf / Sechs europä- ische Alpen-Länder haben bei der UNESO in Paris den Antrag auf Weltkulturerbe für 156 prähistor- ische Pfahlbau- Fundstellen beantragt. Der Antragsteller für die Länder ist federführend die Schweiz. In der Schweiz haben 15 Kantone, unter diesem Freiburg mit acht Siedlungen, den Antrag gestellt. In Baden-Württemberg sind es 21 und in Bayern 3. Inhaltlich geht es um die Anerkennung sowie Schutz der steinzeitlichen sowie bronzezeitlichen Pfahl- baufelder von 5000 bis gut 800 vor Christi. Im Boden- see vor Sipplingen sind es auf sechs Hektar 20 überlappende Siedlungen beziehungsweise Bau- phasen vom Neolithikum bis zur Bronzezeit von 3900 bis 1000 v. Chr. Vor Unteruhldingen ist es die Siedlung Stollenwiesen (975-859 v. Chr.) auf zwei Hektar mit drei Be- bauungen. Die Dendrochrono- logen (Altersbestimmung am Bauholz) haben hier 87 Häu- ser mit Palisaden nachgewiesen. Heute noch ist ein Pfahlbaufeld, gut Hundert vom Ufer seewärts, mit gut 20.000 Pfahlbaustümpfen sichtbar, die durch die Erosion und Schiffsverkehr akut gefährdet sind. Durch die Anerkennung als Weltkultur- erbe sollen die Pfahlbaufelder gleich dem Taj Mahal und der chi- nesischen Mauer hochrangig unter Schutz gestellt werden. Die Entscheidung hierüber will das Welt- erbe-Komitee Mitte nächsten Jahres nach sachkundiger Prüfung fällen.
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Antrag auf Weltkulturerbe für Pfahlbauten bei UNESCO gestellt
Tags: Unteruhldingen
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23. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS
Erfindung Schweizer Farbe zeigt den Bodensee als Trinktemperatur an –
2009 Spitzenreiter bei Weinmessen mit Gold und Silber sowie bester Deutscher Betrieb
HAGNAU. fsf / Bei gut neun Grad Trinktemperatur ist der Bodensee in voller Größe blau und bei Zimmer- temperatur in weißer Silhouette in Miniatur. Mit welt- weit neuem Flaschenetikett mit Schweizer Farbe (Erfindung) wirbt der Winzerverein Hagnau für den Weißwein- Cuvee aus den Rebsorten Müller- Thur- gau, Weißburgunder und Bacchus, der Reblage Burgstall. Die Idee zu dem „Bodensee – der See“- Etikett auf satinierter Flasche kommt von Tobias Keck Verkaufs- und Marketingleiter beim Winzerverein Hagnau. Die Vorlage war für ihn eine rote Rose auf einer Spezialfolie, die sich nach Temperatur schließt oder öffnet. Der Winzerverein Hagnau, im Jahre 1881 von Pfarrer Heinrich Hans- jacob gegründet, heute mit 145 Hektar mit 105 Mitgliedern der größte Betrieb am Bodensee, war im letzten Jahr bei Auszeichnungen internationaler Spitzenreiter. Bei Frühling und Sommervereine gab es vom Badischen Weinbauerverband e.V. in Freiburg viermal Gold für den Hagnauer- Burgstall, im Mai folgten drei Goldmedaillen für den Winzersekt sowie der Inter- nationale Müller- Thurgau-Preis 2009 mit 1.Platz für den 2008er Hagnauer Burgstall Müller- Thurgau Spätlese. Bei der Vorstellung der Premium- Weine 2008 im Juni holte Kellermeister Herbert Senft vom Winzerverein Hagnau für alle fünf Spätburgunder-Rotweine Gold. Beim Inter- nationalen Weinpreis „Mundusvini 2009“ im September mit Ein- gabe von 5726 Weinen aus aller Welt wird der Winzerverein Hagnau als bester deutscher Erzeuger mit höchster Durchschnittspunktzahl aller Deutscher Betriebe ausgezeichnet. Es gibt zweimal Gold sowie dreimal Silber und vier Auszeichnungen für über 80 Punkte. Im November gibt es bei der weltgrößten Weinmesse, der „AWC Vienna Wien 2009“, von 9000 Weinen aus aller Welt, dreimal Gold sowie fünfmal Silber.
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Winzerverein Hagnau mit weltweit einzigartigem Flaschenetikett
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20. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, TOURISMUS
Tengener Thomas Vogel macht erneut unseriöse Schlagzeilen mit Leichtgläubigen –
King Marduk hat Heizungsbauer Manfred Wagner zum Hofmeister geadelt
RADOLFZELL / ÜBERLINGEN a. RIED. fsf/ Das Landratsamt Konstanz hat das Naturschutzgebiet der Halbinsel Mettnau vor Radolfzell mit dem europaweit gütigen ETRS89/UTM- System vermessen. Nicht dabei die vorgelagerte 3000 Quadrat- meter große Liebesinsel, die sich nach Wasserstand verkleinert oder vergrößert und gleichfalls unter Naturschutz steht. Für die Liebesinsel meldet der 70-jährige Heizungsbauer Manfred Wagner aus Überlingen am Ried Besitzansprüche an. Für die Insel will er 130.000 Euro an den „Staatssekretär“ Thomas Vogel aus Tengen bezahlt haben, der europaweite Schlagzeilen mit Nachstellung des öster- reichischen Entführungsopfer Natascha Kampusch mit Unterstellung von Sexvideos und Verschwör- ungstheorien gemacht hat. Der Kauf soll nachträglich als Schenkung deklariert worden sein. Dafür, so steht zu lesen, hat ihn „King Marduk“ mit bürgerlichen Namen Günther Bosch aus Tübingen, der Chef vom „Staatssekretär“, zum Hofmeister ernannt. Jetzt will Manfred Wagner, der vermeintliche Kraftprotz mit Künstlernamen „Tarzan“, der 500 Kilo stemmen will, auf seine Oldtimer das Wappen von King Marduk setzen und mit dessen Stander fahren. Dabei ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei dem Wappen in leichter Abänderung um das Jahrhundert alte Hoheitszeichen des Königshauses Badens handelt. Die Insel vor Radolfzell, die im Sommer von Seglern angesteuert wird, will Manfred Wagner in „Wagner-Insel“ umbenennen, wobei es zukünftig heißen soll „Betreten verboten!“.
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Nach der perfiden Kampusch- Zocke die Bodensee-Liebesinsel verscheuert?
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19. Januar 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, RECHT
Aus nichtigem Anlass heraus ein Messer gezückt
RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Zurück ins Gefängnis muss ein 35-jähriger Familienvater aus Bad Waldsee, der im Sommer einen Bekannten mit Messerstichen in den Unterbauch und die Brust schwer verletzte. Dabei hatte alles so friedlich begonnen.
Kurz vor 16 Uhr hatten sich gestern die Hoffnungen des Angeklagten, vielleicht mit einer Bewährungs- strafe davon zu kommen und nach Hause zu dürfen, erledigt. Nachdem Oberstaatsanwalt Klemens Abele den ursprünglichen Vorwurf des versuchten Totschlags auf zwei Fälle der gefährlichen Körper- verletzung und eine Strafe von drei Jahren heruntergeschraubt hatte, hofften er und seine Verteidiger auf weitere Milde und eine Bewährungsstrafe von lediglich zwei Jahren. Doch dem wollte die 1. Große Strafkammer des Landgerichts unter Vorsitz von Dr. Franz Strasser nicht folgen. Das Urteil: Drei Jahre und sechs Monate Gefängnis. Der 35-Jährige musste in Fußfesseln dorthin zurück, wo er bereits seit sechs Monaten sitzt.
Warum der Täter mit dem späteren Opfer im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee in Streit geraten war, ließ sich auch am gestrigen zweiten Verhandlungstag nicht recht nachvollziehen. Der 35-Jährige war zu einem verabredeten Besuch zu seinem Opfer gekommen, hatte Bier, Wodka und Schokolade mitgebracht, und seinem Bekannten geholfen, auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel aufzubauen.
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Dreieinhalb Jahre Gefängnis für versuchten Totschlag
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19. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, PROMIS, TOURISMUS
Berberaffen der Gruppe F haben noch immer keinen neuen Anführer –
Start in die Saison 2010 mit überarbeitetem Wegenetz und Gibraltar- Felsen
SALEM. fsf / Keine Popcorn Idylle ist derzeit auf dem Affenberg Salem, der noch bis März geschlossen ist. Die gut 200 Makaken im größten europäischen Affenfreigehege im Bodenseehinterland bei Salem sind noch bis Anfang Februar in der Brunftzeit. Dazu kommen noch Rangkämpfe bei den Männchen. Seit August letzten Jahres gibt es keinen Häuptling in der F-Gruppe, die auf dem 20 Hektar Hügel mit 80 Tieren am stärksten vertreten ist. Der lädierte 18-jährige Adonis hatte im letzten Jahr nach fünf Jahren Regentschaft vorzeitig das „Handtuch geschmissen“, seitdem ist die Gruppe mit Ansiedlung in Mitte des Parks ohne Führung. So kommt, dass ein erwachsenes Männchen immer wieder einen Gegner sucht. Ein Fehler ist es, wenn dieser alleine auftritt und sein Kontrahent Verbündete in der Rückhand hat. Mit Drohgebärden schreien und fletschen sie ihre scharfen Zähne. Für den Einzel- kämpfer heißt es dann Flucht. Nach dem wiederkehrenden Ritual kehrt dann wieder Friede ein und die Berberaffen kuscheln bei Kälte zu einem Knäuel, wobei sie die Jungen in die Mitte nehmen. Die Tragezeit der Berberaffen liegt bei fünfeinhalb Monaten, so ist bereits zu Ende März, mit Eröffnung der Saison 2010, mit Jungen zu rechnen. Im letzten Jahr kamen 18 Affenbabys auf die Welt beziehungs- weise in den Park. Seit der Empfängnisverhütung bei den Weibchen sind die Nachkommen kontrol- liert. Eine Überpopulation mit kostenaufwendiger Aussiedlung in die Ursprungsländer Marokko und Algerien, wie noch in den 90er Jahren, soll es nicht mehr geben.
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Rangkämpfe und Brunftzeit auf Affenberg Salem
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18. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, MUSIK, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS
Bio-Winzer Heiner Renn und Hauptkommissar Gotthardt Weiß singen deutsche Volkslieder
Viermal im Jahr Auftritt im Gwandhaus bei Gästeabenden in Winzerkluft mit Lederschürze und Krug
HAGNAU / STUTTGART .fsf / Bei der größten euro- päischen Tourismus-Messe, der CMT in Stuttgart, treten am Donnerstag den 21. Januar die „Sin- genden Kellermeister“ aus Hagnau am Bodensee in Winzerkluft in Lederschürze mit Krug auf. Der 58- jährige Heiner Renn ist der erste Biowinzer am Bodensee sowie „König der Destillateure“ und der Sangeskollege, der 57- jährige Gotthardt Weiß ist von Beruf Hauptkommissar sowie im Ehrenamt 2. Vorsitzender vom Tourismusverein Hagnau. In A- Cappella, in Stimmlage zwischen Tenor und Bass, singen sie seit 15 Jahren viermal im Jahr an Gäste- abenden im Hagnauer Gwandhaus alte deutsche Volkslieder. Zu ihren Stücken gehört „Die Fischerin vom Bodensee“, „Wenn der Wein blüht“ , „Wo auf des Tales schmalen Wegen“ und andere. Ihr Reper- toire umfasst 30 Liedstücke. Im alemannischen Dialekt unterhalten sie die Gäste über Histörchen vom Bodensee, über Winzer- und Fischeralltag der Heimatgemeinde Hagnau, wo im letzten Jahr 200.000 Übernachtungen gezählt wurden. Heiner Renn und Gotthardt Weiß verstehen sich als Stimmungs- macher für Gemütlichkeit und Geselligkeit, sind sie doch beide selber Vermieter im florierenden Tourismusgeschäft. Der eine ist Inhaber vom „Burgunderhof“ mit Blick über den Bodensee und der andere firmiert unter „Ferien-Residenz Weiß“.
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„Singende Kellermeister“ aus Hagnau bei der CMT in Stuttgart
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17. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MUSIK, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS
Benefiz-Veranstaltung zugunsten Schulprojekts in Nalgonda Andra Pradesh –
Musiker Beck, Reinen und Martello spielen „Slumdog Millionär“ Filmmusik
KONSTANZ / MÜNCHEN. fsf/ Eine „Indische Nacht“ ver- sprechen die Event- Managerin Claudia Thom und der Star- Violinist Menhuin Reinen am 21. Januar im K9 in Konstanz. Die bekannte Belgierin Lalitha Devi, einzige Europäerin mit einem aner- kannten Abschluss als indische Tempeltänzerin, wird mit bunten Gewändern in den Gebärdentanz der indischen Kultur führen. Dabei ihre Schülerinnen Sophia und Rubina. Begleitetet werden sie von Joachim Böttcher und Jason Jean mit Sitar, Gitarre, Percussion, indisches Harmonium und Mantra- Gesang. Die Event-Managerin Claudia Thom führt durch das Programm und liest indische Lyrik wie die von Rabindranath Tagore aus „Gaben eines Liebenden“. Sie wird eine Ver- bindung zwischen dem indischen Sanskrit und der deutschen Sprache aufzeigen. Anhand von Beispielen wird sie beweisen, dass sich viele deutsche Urworte nicht nur aus dem lateinischen- griech- ischen, arabischen ableiten sondern auch aus dem altindischen Sanskrit. Zu den Höhepunkten der Indischen Nacht gehören die Musiker Carl-Friedrich Beck am Piano, Menuhin Reinen Geige und Davide Martello am Piano. Gespielt wird unter anderem die Titelmelodie des be- kannten Films „Slumdog Millionär“. Der Abend ist eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Schul- projektes „Weitblick – Schüler in Aktion e.V.“ aus München –Gauting. Diese engagieren sich in der sozial schwachen Region Nalgonda in der Provinz Andra Pradesh um einen Schulbau für die erste bis fünfte Klasse, für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren. Die Zahl der Analphabeten liegt in Indien bei gut 50 Prozent.
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Indische Nacht im K9 Konstanz mit bekannter Tempeltänzerin
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17. Januar 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, SOZIALES
RAVENSBURG/BAD WALDSEE (sig) – Versuchten Totschlag wirft die Staatsanwaltschaft einem 38-Jährigen vor, der im Sommer vergangenen Jahres in Bad Waldsee einem Kontrahenten in den Bauch und in die Brust gestochen haben soll. Der Tat vorausgegangen waren ein Besuch des Täters beim Opfer, ein Trinkgelage und Beleidigungen.
Um Aufklärung bemüht sich die 1. Große Strafkammer der Schwurgerichtskammer unter dem Vorsitz von Richter Dr. Franz Strasser. Ein Unterfangen, das dadurch erschwert wird, dass der Angeklagte Erinnerungslücken geltend macht und die deutsche Sprache nicht beherrscht. So räumt er den Stich mit einem Klappmesser in den Bauch seines Gastgebers ein, kann sich aber an einen Angriff in dessen Brust nicht erinnern. Weil die Klinge an den Rippen abprallte, kam es zu keinen schwereren Verletzungen. Stunden nach der Tat wurde beim Angeklagten ein Blutalkoholgehalt von 2,15 Promille gemessen.
Der verheiratete Angeklagte, Vater von zwei Kindern, in Bad Waldsee wohnhaft und arbeitend, kam 2005 aus Kirgisien nach Deutschland, einem Land, das an Kasachstan, China und Usbekistan grenzt. Am 4. Juli vergangenen Jahres rief er sein späteres Opfer an, das er von der Arbeit kannte, um es zu besuchen. Er kaufte zehn Flaschen Bier, eine Flasche Wodka und Schokolade für die Kinder, um mit dem Kollegen auf dessen Balkon eine Hollywood-Schaukel zusammen zu bauen. Der Abend verlief zunächst friedlich, die Schaukel stand, die Männer nicht mehr so. Der Alkohol begann zu wirken. Als zwei Neffen des Gastgebers hinzu kamen, war es mit der Harmonie vorbei. Sie sollen den Angeklagten beleidigt haben, ein in Kirgisien geltendes Schimpfwort sei gefallen, worauf es zum Streit unter den ausnahmslos Alkoholisierten kam.
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Versuchter Totschlag in Bad Waldsee
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14. Januar 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, TOURISMUS
Ein sattes Plus bei 1,85 Millionen Touristen mit 6,47 Millionen Übernachtungen –
Gewinner 2009 die Blumeninsel Mainau und die Vorarlberger Pfänderbahn
KONSTANZ (sig) – Vor der am Samstag in Stuttgart beginnenden Messe CMT hat die Internationale Bodensee Tourismus GmbH das erfolgreiche Jahr 2009 bilanziert und die Erwartung geäußert, die Saison 2010 möge ebenso gut verlaufen. Während 2009 im Land insgesamt die Übernachtungs- zahlen zurückgingen, waren die Betten am See bestens belegt. Bei der IBT weht ein frischer Wind. Ge- schäftsführerin Daniela Pahl- Humbert ist es mit ihrem kleinen Team und einem Etat von lediglich 1,3 Millionen Euro gelungen, ihr Haus aus den negativen in die positiven Schlagzeilen zu führen und nicht nur das Erscheinungsbild zu verbessern, sondern auch für Zuwachsraten zu sorgen. So kamen mit Hilfe des schönen Wetters im vergangenen Jahr knapp 1,85 Millionen Gäste ans Bodenseeufer, an Übernach- tungen zählte das Statistische Landesamt 6,47 Millionen Menschen. Mit einem Plus von 2,3 Prozent bei den Ankünften und von 3,2 von Hundert bei den Übernachtungen gelang den Ferien- machern im Vergleich zum Vorjahr ein „ganz starkes Touris- musjahr“, wie die Geschäftsführerin frohlockte und dabei darauf verwies, dass mit dieser Entwicklung weit über dem Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg liegt. Insgesamt im Land gingen die Gästeankünfte um 2,5 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 2,4 Prozent zurück. Daniele Pahl- Humbert nannte als besondere Leis- tungsträger auf deutscher Seite die Insel Mainau und in Vorarlberg die Pfänderbahn in Lochau. Auch am Schweizer Bodenseeufer gab es eine erfreuliche Sommerbilanz, in Vorarlberg hat’s im Sommer „richtig gebrummt“.
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Internationaler Bodensee-Tourismus (IBT) tüftelt am Markenbild
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13. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, INSEL MAINAU, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Über 500.000 Blumenzwiebeln im Herbst für die Saison 2010 gesetzt –
Sturmschäden machen Überholung Häuser der Stein- Bronzezeit notwendig
MAINAU / UNTERUHLDINGEN. fsf/ Die zwei größten Touristikunternehmen am Bodensee, die Blumeninsel Mai- nau sowie die Pfahlbauten Unteruhl- dingen, bereiten sich auf die Saison 2010 vor. Wurden bereits im Herbst auf der 45 Hektar Touristeninsel, wovon gut 25 Prozent Schauflächen mit Pflanzen und Blumen sind, über 500.000 Krokuszwiebeln-, Tulpen-, Narzissen und andere für das Früh- jahr gesetzt, heißt es derzeit bei den Pfahlbauten Unteruhldingen, dem größten und ältesten archäologischen Freilichtmuseum Europas, die Sturm- schäden vom 26. Mai letzten Jahres mit orkanartigen Böen mit gut 14 Windstärken zu reparieren. Das Sturm mit 158 Stundenkilometern hatte das Haus der Hornstaader- Kultur, Rekonstruktion der Steinzeit um 3.900 v. Chr., vollständig platt gemacht. Im Sommer soll es neu aufgebaut werden. Bis in die Grundmauern wurde das Haus des Bronzegießers auf der bronzezeit- lichen Plattform, Rekonstruktion nach Ausgrabung von 1921 bis 1937 mit 40 weiteren Häusern in Bad Buchau – Federseemoor, im Gebälk verschoben. Jetzt muss das Haus mit gut 18 Quadratmetern Wohnfläche sowie einer Feuerstelle total neu aufgebaut und mit Schilf gedeckt werden. Während die Mainau die Tageseintrittspreise sowie Jahres-Saisonkarte für 2010 erhöht bleiben die Pfahlbauten im dritten Jahr konstant.
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Winter ade auf der Mainau und Pfahlbauten Unteruhldingen
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11. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, HOBBY, KONSTANZ, SPORT
Größte Eisfläche des Bodensees zwischen Reichenau bis Radolfzell –
Bis 1985 gab der Leiter des Schifffahrtsamtes Konstanz die Fläche frei
REICHENAU. fsf / Die Eisflächen auf dem Gnadensee, dem Untersee des Bodensees, sind mit Bojen gekennzeichnet wenn die dreikufigen Windsurfer mit an die hundert Stundenkilometern über das Eis rasen. Bei Flaute heißt es warten. Treff der Eissurfer ist beim 48- jährigen Franz Egenhofer auf der Reichenau in der Seestraße 95, wo sich an die acht Sportler mit Sicherheitskleidung sowie Helm zusammen kommen. Dabei ist der 65-jährige „Grand Seigneur“ Günter Reisacher mit Surfschlitten „Eisbär“. Es macht nur Spaß wenn sie sich gegenseitig im Wind treffen. Für andere Schlittschuhläufer stellen sie keine Gefahr dar. Ihre Rennstrecke ist mehr am Rand des Eises. Seit 1985 gilt für die größte Eisfläche des Bodensees, dem Gnadensee mit 63 Quadratkilometern betreten auf eigene Gefahr, vordem hat der Leiter des Schifffahrtsamtes Konstanz Hans Spiranio die Eisfläche freige- geben. In das Eis hat er Blöcke geschnitten und die Dicke vermessen. Die Freigabe war mit Tannen- zweigen gekennzeichnet. Sein Amtsbereich ging von der Reichenau, Allensbach, Radolfzell bis zur Höri. Als Sicherheit patrouillieren in die Eiszeit die Wasserschutzpolizei sowie die Deutsche Lebens- rettungsgemeinschaft (DLRG) auf Kufen. Zur Selbstrettung bei Einbruch gibt es Leitern, Stangen sowie Schwimmringe.
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Eissurfer auf dem Gnadensee mit Hundert Stundenkilometern
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10. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT
Konstanzer Justiz ist gefordert psychotischen Wiederholungstäter in Haft zu setzen -
Wiener Anwälte müssen Strafantrag stellen sowie Unterlassung wegen weiterer Unterstellungen
TENGEN / WIEN. fsf / Der leitende Grazer Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher, Chefermittler in Entführungsopfer Natascha Kampusch: „Der Tengener Thomas Vogel hatte keinerlei Beweise, hier von angeblichen Sex-Videos, Fotos bis schriftlichen Unterlagen. Es war alles eine reine Erfindung“. Über zwei Jahr hat der heute 45-jährige Wiederholungstäter Thomas Vogel, der seit März letzten Jahres teil- entmündigt ist, in Medien und Internet- portalen behauptet, er hätte Sex-Videos von Natascha Kampusch als Minderjährige sowie das Tagebuch des Täters Wolfgang Priklopil. Des weiteres unterstellte er der Mutter Birgitta Sirny an der Entführung der damals zehnjährigen Tochter für einen Pädophilenring beteiligt gewesen zu sein. Weitere Behauptungen waren: Natascha Kampusch hätte eine Liebschaften zu ihrem Entführer gehabt und mit 15. Lebensjahr das Kind von ihm in Ungarn abgetrieben. Der Tengener Thomas Vogel ist einer von drei Verfolgern der heute 21-jährigen Öster- reicherin, die acht Jahre von ihrem Peiniger im Verlies gehalten wurde. Mit Schließung der Kampusch- Akte kamen jetzt auch die Unterstellungen des offensichtlich psychotischen Tengener Computer- Freaks auf den Tisch. Bereits im November letzten Jahres hatte der Grazer Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Mühlbacher erklärt, dass eine mögliche Strafverfolgung Sache der Konstanzer Justiz ist, da möglicher Tatbestand von deutschem Boden ausging hier in falscher Verdächtigung, Üble Nachrede, Irreführung der Ermittlungsbehörden und anderer Delikte. Für den Chefermittler ist der Tengener Fall abgeschlossen, wobei er auf die Wiener Kanzlei Ganzger verweist, die die Interessen der Familie Kampusch wahrnimmt. Es ist deren Aufgabe mögliche Strafanträge bis Antrag auf Unterlassung zu stellen, damit die perfiden Unterstellungen in Medien sowie Internet und weitere Verhetzung aufhören. „Vogel war für uns ein Zeuge und nicht Angeklagter im Fall Natascha Kampusch“ erklärt Oberstaats- anwalt Dr. Thomas Mühlbacher abschließend.
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Vogel hat im Fall Kampusch Staatsanwaltschaften und Medien genarrt
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8. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS
Ausstellung bei Siemens Konstanz ein phänomenaler Erfolg –
Die tanzenden Derwische sind sein wiederkehrendes Motiv
KONSTANZ / ST.PETERSBURG. fsf/ Keine Finissage zur Ausstellung Ali Sarikas am 15. Januar bei Siemens in Konstanz. Zur Eröffnung am 19. Oktober kamen an die 250 Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Der SWR, das Dritte von ARD sowie das türkische Fernsehen berichteten. Für den künstlerischen Autodidakten Ali Sarikas, Inhaber von „Kuyu – mediterrane Spezialitäten“ in der Kreuzlinger Straße in Konstanz, ein phänomenaler Erfolg. Seit drei Jahren malt er sich nach Feier- abend seinen Urlaub mit Motiven aus Anatolien sowie Bodensee. Die tanzenden Derwische, die in ihrem Drehtanz Himmel und Erde berühren, sind sein Logo geworden. Nach Ausstellungen in Kons- tanz in der Volksbank, Sparkasse, Galerie Wessenberg sowie Siemens greift er jetzt nach den Sternen. Mit internationalen Künstlern stellt er in Russland in St. Petersburg vom 1. bis 19. Januar aus.
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Malender Döner- Wirt Ali Sarikas jetzt in St. Petersburg
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8. Januar 2010 |
Von Hartmut Rieble |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, SPORT, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Schatzkiste schon nach 40 Minuten geborgen
Tauchveteran Hans Boss bei der Suche erfolgreich
ÜBERLINGEN. rib / Sage noch einer, das alte Sprichwort vom frühen Vogel stimme nicht: Der erste, der beim 39. Dreikönigstauchen der Tauchtruppe Überlingen (TGÜ) um 7 Uhr 40 ins kühle Nass stieg, war zusammen mit einem Tauchkollegen nach nur 40 Minuten bei der Schatzsuche erfolgreich. Hans Boss, gestandener Tauchveteran aus Kirchzarten (Tauchclub Freiburg), seit Jahren immer der erste Taucher sowie Ulrich Beißer aus Holzmaden bei Kirchheim/Teck fanden die 35 kg schwere Schatzkiste um 8 Uhr 20 in 15 Meter Tiefe in der Nähe des Bootshafens am Überlinger Mantelhafen, wo dieses Tauchvergnügen immer stattfindet. Der Fundort war etwa 500 Meter von der Einstiegsstelle entfernt, die Sichtweite betrug gute 20 Meter. Das Drei-Königstauchen im Bodensee vor Überlingen gilt bundesweit als das größte Tauchvergnügen im Winter. Die Sportler kommen hierzu aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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39. Dreikönigstauchen der Tauchgruppe Überlingen
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7. Januar 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, EVENT, KONSTANZ, LINDAU, MOBILITY, TECHNIK, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Acht Millionen Galerieschiff neuer Generation für 700 Passagiere –
Schifffahrtsbetriebe dürfen denkmalgeschützte Schiffe wie „MS Baden“ nicht abwracken
BREGENZ / FRIEDRICHDSHAFEN: .fsf / An die vier Stunden brauchte der 470 Tonnen schwere Schiffsrohbau der Konstanzer Bodensee-Schiffsbetrieb (BSB) von der Werft vom österreichischen Fussach bei Bregenz nach Friedrichshafen. Gezogen wurde das 59 Meter lange Dreideckschiff, noch ohne Motoren, vom Arbeitsschiff „MS Friedrichshafen“, wobei es auf Linie von der „MS Graf Zeppelin“ bugsiert wurde. Im Juni letzten Jahres wurde das neue Flaggschiff der Weißen Flotte bei der ÖSWAG in Linz kielgeholt. In der Werft von Reeder Walter Klaus (Vorarlberg Lines – MS Sonnenkönigin) wurde das Schiff in Segmenten zusammengebaut. Der Endausbau. findet jetzt in der BSB eigenen Werft in Friedrichshafen statt. Das acht Millionen Euro teure Schiff für 700 Personen, davon 400 Plätzen auf dem Freideck, soll ab Juni im Überlinger See sowie Charter eingesetzt werden. In seiner Konzeption und Design ist es ähnlich der „MS Lindau“, die im Jahr 2006 in Dienst gestellt wurde. Die beiden Schiffe gehören zur neuen Generation der Weißen Flotte, die bis 2035 erheblich verjüngt werden soll. Es stehen sechs weitere Neubauten an, wobei die denkmalgeschützen Schiffe wie die 74 Jahre alte „MS Baden“ nicht abgewrackt werden kann.
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Neues Flaggschiff der BSB nach Friedrichshafen geschleppt
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