Archiv für März 2010
31. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, TOURISMUS
Eine Geburtstagstorte für zehn putzige Watschelvögel im Kellnerwrack mit Eselruf-
In 40 Becken schwimmen an die 3000 Fische von Hammerhai, Schildkröten bis Bodenseefelchen
KONSTANZ. fsf/ Zehn Eselpinguine sind dieses Jahr die Attraktion im Sea- Life Konstanz. Für die spaßigen Vögel im Kellner-Wrack und Eselruf zwischen 60 bis 80 Zerntimeter groß und gut sieben Kilo schwer wurde eigens ein 120 Quadratmeter Antarktis-Landschaft mit einem zehn Meter Becken mit Tiefe bis 2,30 Metern gebaut. Es sind sechs Männchen und vier Weibchen, wobei bereits im Som- mer mit Nachwuchs bei einer Brutzeit von 34 Tagen gerechnet wird. Im letzten Jahr waren Grusel- monster, Riesenasseln aus der Tiefe in Größe von 45 Zentimetern, die Attraktion. Im See-Life Kons- tanz, im Mai 1999 eröffnet, schwimmen in 40 Becken an die 3000 Tiere vom Hammerhai, Rochen bis zu heimischen Fischen im Süßwasser. Das Sea-Life Konstanz auf Platz Klein Venedig, nähe Schwei- zer Grenze, ist ganzjährig geöffnet und gehört zur englischen Merlin-Gruppe wozu sieben weitere Sea- Life Aquarien in Deutschland gehören.
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Sea- Life Konstanz: Nach Gruselmonster jetzt Eselpinguine aus der Antarktis
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29. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN
Konstanzer Bodensee-Schifffahrtsbetriebe Klassenbeste mit einem Plus von neun Prozent –
Am 24. April 39. Flottensternfahrt mit sieben Touristenschiffen vor Konstanz
KONSTANZ / BREGENZ / ROMANSHORN. fsf/ „Leinen los“ heißt es am 2. April für die Vereinigten Schifffahrtsunternehmen (VSU) der Weiße Flotte am Bodensee aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im letzten Jahr haben die 35 Schiffe rund 3,9 Millionen Passagiere befördert. Klassenbeste sind dabei die Konstanzer Bodensee- Schifffahrtsbetriebe (BSB) mit 14 Schiffen. Sie fuhren ein sattes Plus von neun Prozent mit 2,3 Millionen Fahrgästen ein. Gleichfalls im Plus war die Schweizer Boden- see- Schifffahrt (SBS) mit 6,3 Prozent bei 538.000 Fahrgästen sowie die kleinste Tochter die SBS- Schifffahrt Rohrschach mit einem Plus von 5 Prozent bei 66.900 Passagieren. Negativzahlen verzeich- net alleinig die österreichische Vorarlberg- Lines mit einem Minus von fünf Prozent bei 595.000 Passa- gieren. Am 24. April treffen sich sieben Touristenschiffe zur 39. Flottensternfahrt vor Konstanz.
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3,9 Millionen Passagiere im letzten Jahr auf Weiße Flotte Bodensee
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28. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, PROMIS, SOZIALES, TOURISMUS
Holzbildhauer Dieter Schröder heiligt 20 Himmelsgesatalten aus Eiche, Kirsche bis Fichte –
Geschäftsführerin Thea Groß: “Mehr als die Hälfte glauben an Engel, Jugendliche sind gläubiger“
MEERSBURG. fsf/ 20 Engel aus Kirschholz, Buche, Lärche, Wachholder bis Fichte im Taschenformat bis zur sakralen Größe von gut 1,50 Meter beflügeln bis Ende Juni die Bibelgalerie Meersburg am Bo- densee. Es sind Haus- und Schutzengel, Tanz- engel, Auferstehungsengel bis zum Reiseengel für die Tasche der Trost spenden soll. Geschnitzt hat sie der 59-jährige Holzbildhauer Dieter Schröder aus Niedersachsen Venne- Broxten. Das Holz war ein Baumstumpf am Straßenrand voller Eisen- rampen, Restholz aus dem Wald von Fällarbeiten und eine Astgabel eines Tiergatters. Mit der Kettensäge, Axt und Spalt- eisen hat er das Holz als Engel geheiligt. Die Laudatio zur Eröffnung in der Bibelgalerie, die im letzten Jahr ihr 21- jähriges Bestehen feierte, sprach die bekannte Musikpädagogin und Buchautorin Andrea Jennert aus Potsdam: „Engel, beflügelte Lichtwesen. Seit Jahrtausenden wird von Ihnen berichtet, werden sie auf die Leinwand gemalt, in Stein gehauen, aus Holzstämmen hervorgeholt, in Büchern wird über sie geschrieben, in der Bibel selbst sind sie wesentlicher Bestandteil des Inhalts. Es gibt Berichte über Begegnungen mit ihnen, hell- sichtige Menschen haben sie gesehen, ihre energetische Wirkung ist deutlich spürbar. Und doch werden sie von denen, die sich Realisten nennen, die glauben, sie stehen mit beiden Beinen auf der Erde für Fabelwesen gehalten, für lauter gute Feen vielleicht, mit denen man leichtgläubige Kinder und Romantikerinnen gut beruhigen kann. Nur- Sie haben es vielleicht gehört – sie glauben das. Auch das ist eben Glauben“ Die Leiterin der Bibelgalerie Meersburg Thea Groß: “Bei einer Befragung sind mehr als Hälfte von der Existenz von Egeln überzeugt, wobei die Jugendlichen gläubiger sind”.
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Bibelgalerie Meersburg “Engel sind überall”
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26. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KULTURERBE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS
Landesdenkmalamt beendet Wintertauchsaison mit prähistorischen Funden im Bodensee –
Von 25.000 Quadratmetern mit 18 Siedlungen seit 1980 gerade fünf Prozent unter Wasser erforscht
SIPPLINGEN. fsf/ Das Landesdenkmalamt hat die archäologische Tauchsaison vor Sipplingen, mit 25.000 Quadratmetern eines der größten Pfahlbaufelder im Bodensee mit 18 Siedlungsschichten von der Jungsteinzeit 3919 v. Chr. bis zur Spätbronzezeit um 832 v. Chr., für dieses Jahr abgeschlossen. Die ausgebildeten Forschungstaucher Adelbert Müller und Kollegen haben von Februar, hier noch im Kampf mit Eisschollen, bis Ende März an die 12 Quadratmeter Seegrund mit dem Strahlrohr, Unter- wassersauger und Kelle bis zu 80 Zentimeter Tiefe umgraben. Die Funde sind ein Knochenmeißel, Geweihharpune aus Hirschhorn, Tierzahnanhänger, Beilholm, Scherben sowie ein fast erhaltener Tontopf der Pfyner Kultur um 3700 v. Chr.. Die sensationellsten Funde vor Sipplingen waren bisher eine gut erhaltene Sandale der Horgener Kultur um 2850 v Chr., eine Bärenfellmützeimitat (statt Fell Rinderbast) und bemalter Hüttenlehm. Seit 1980 erforscht das Landesdenkmalamt die Pfahlbau- siedlung vor Sipplingen, wobei bisher in der Taucharchäologie gerade fünf Prozent und 12 Prozent an der Oberfläche umgraben wurde. Durch den Hafenbau wurden gut 20 Prozent der Pfahlbausiedlung zerstört. Von der Horgener Kultur sind es an die 50 Prozent. Um die Pfahlbaufelder vor Erosion zu schützen investieren seit dem Jahr 2008 die EU über Interreg IV zwei Drittel sowie das Landesdenk- malamt ein Drittel der Kosten in eine Abdeckung der Siedlungsschichten mit Kies und Geotextilien. Für Sipplingen und 20 weitere Pfahlbausiedlungen in Baden- Württemberg hat das Landesdenkmalamt den Antrag als Weltkulturerbe bei der UNESCO in Paris gestellt. Federführend für die Eingabe ist die Schweiz für sechs europäische Alpenländer mit 156 prähistorischen Pfahlbaufundstellen. Bis Mitte nächsten Jahres will die UNESCO den Antrag geprüft haben. Sipplingen, das schönste Dorf am Bodensee, hofft auf die Anerkennung Weltkulturerbe.
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Pfahlbausiedlungen Sipplingen im Jahr 2011 Weltkulturerbe?
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23. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, TOURISMUS
Firma Oexle, Fairkauf und Künstler laden zu „Eine kleine Frühlingsreise“ ein –
Kreativ gestaltete Gedecke mit Blumen, Hasen und Hühnern
MAINAU / BODENSEE. fsf/ Bis 11. April ist in Schloss Mainau Ostern mit festlich ge- schmückten Tischen mit Gedecken der Singener Firma Oexle, die bis 2007 auch in Konstanz auf der Marktstätte vertreten waren. An den Wänden Bilder von Künst-lern und in Vitrinen bemalte Ostereier vom Kolibri bis Strauß. Partner der Ausstellung ist die Firma Fairkauf von Caritas Singen mit restaurierten Möbeln vom Spiegel, Stuhl, Hängebord bis Schrank. Es sind Arbeiten der Gruppe „Crea- tivAktiv“, die im Jahr 2008 mit Langzeitarbeits- losen, von Hartz IV-Empfängern, gegründet wurde. Zuzüglich zur Sozialsicherung erhalten sie 1,50 Euro in der Stunde. Ideenmacherin ist die Künstlerin Heide Riedle, die zugleich bei Caritas Singen arbeitet. An die 60 Möbelstücke sind ausgestellt, die wenn nicht zur Dekoration zugehörig, gleich gekauft und mitgenommen werden können. Für andere gilt Abholung nach der Ausstellung oder wird gebracht. Die Osteraus- stellung steht unter dem Motto: „ Eine kleine Frühlings- reise“ nach dem böhmischen Komponisten Antonin Dvorak (1814-1894) , wobei Teilbereiche entsprechend dem Lied- gut beziehungsweise der Stimmung eingerichtet wurden. Ergänzend heißt es: “Die Ausstellung soll eine Vorlage für uns Zuhause sein”.
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Osterausstellung in Schloss Mainau bis 11. April
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21. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN
Einmal im Monat machen die Frauen Dörflinger, Dahinder und Baumgartner Party in der Ex-Stadtgärtnerei –
Elf Jahre ein In-Treff für die reife Generation um die 50 Jahre mit Plausch und Musik
KREUZLINGEN. fsf / Erika Dörflinger, Sylvia Dahinder und Irene Baumgartner sind seit elf Jahren Voll- mondsüchtig. Dann ist für sie Party- Time in Kreuzlingen in der ehemaligen Stadtgärtnerei beim Bä- renkreisel. Im Volksmund heißt das ehemalige Gewächshaus, – jetzt statt mit Pflanzen mit einer Bar und Kühlschrank bestückt -, „Vollmondbar“. Das Ganze äußerst spartanisch nichts für „Chicky Micky“. Und gerade das kommt an. Einmal im Monat laden die drei Frauen zum Plausch mit bekannten Mu- sikern wie Kurt Lauer von „Swiss German Dixie Corporation“, Hans- Urli Grauer dem Gerichtspräsi- denten mit seiner Juristenband, Freddy Ott dem bekannten Alleinunterhalter am Piano und jetzt aktu- ell dem „Las Vegas-Star“ Kurt Oberlaender mit seiner Partnerin Brigitte Föhlich ein. Die „Vollmond- bar“ ist an jeden Vollmond im Monat von 20 bis 24 Uhr der „In-Treff“, wobei es den Veranstaltern nicht um Kommerz geht sondern um Kostendeckung mit Inhalt Spaß. Die Gäste sind die reifere Generation um die 50 Jahre.
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„Vollmondbar“ Kreuzlingen am 30. März mit „Las Vegas-Star“ Kurt Oberlaender
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20. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL REICHENAU, MEERSBURG, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS, TOURISMUS
Weinprinzessin Ingrid Müller gab nach einem Jahr Regentschaft mit 30 Terminen Krone ab
Bei 42. Bodenseeweintag im Neuen Schloss Meersburg über 32 Weine kredenzt
MEERSBURG. fsf / Für den Badischen Weinbauver- band Bereich Bodensee, Veranstalter des 42. Bo- denseeweintages im Neuen Schloss in Meersburg, kommt die 36. Bodensee-Weinprinzessin, die hüb- sche 18- jährige Daniela Sättele von der Reichenau, von Übersee. Die Badische Weinkönigin Katja Bohnert aus Freiburg setzte ihr die Silberkrone mit Trauben und Ranken auf. Zur Inthronisierung am Josephtag waren an die 160 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Weinbau gekommen. Im Spiegelsaal kredenzten Meersburger Trachtenfrauen 32 Weine von elf badischen Weingütern und Winzergenos- senschaften von Gailingen / Hochrhein bis Immenstaad, vom Qualitätswein, Spätlese bis zum Eiswein der Jahrgänge 2007 bis 2009. 17 waren Weiß- und 15 Rotweine. Der kaufmännische Betriebsleiter der Markgräflichen Weingüter Sebastian Bemeelmanns wusste über jeden Wein vom Anbau bis Gehalt zu berichten.
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18-jährige Reichenauerin Daniela Sättele ist 36. Bodensee-Weinprinzessin
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19. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, POLITIK, STREIK
Wirtekreis und Dehoga mobilisierten an die 50 Ja-Sager zum Gruppebild auf der Marktstätte –
Der Bürgerentscheid am 21. März ist Sache von Standort, Finanzierung und Emotionen
KONSTANZ. fsf / Der Bürgerentscheid Konzert- und Kongresshaus auf Konstanzer Platz „Klein Venedig“ am 21.März ist Sache von Standort, Finanzierung und Emotionen. Um mögliche Wähler für ein „Nein“ zu mobilisieren spielen Mohamed Badawi (Gitarre /Trommel) sowie der Pianist David Mortello am kommenden Samstag den 20. März 16 Uhr auf strit- tigem Platz. Bei erstem Konzert spielte der Pianist mit 3,500 Watt Eigenkompositionen wie „Little venice“. Vor ihm Plakate mit Aufschrift: „Nein zu Klein Venedig. An die 400 Zuhörer kamen innerhalb zwei Stunden, dabei war das Demo-Konzert nur über Internet auf Seite der Bürgeraktion „Nein zu Klein Venedig“ sowie über Online-Zeitungen ange- kündigt. Wenig Resonanz hatte im Gegensatz der Wirte- kreis und der Deutsche Hotel- und Gaststät- tenverband (Dehoga) auf der Marktstätte, wobei es mehr beim Gruppenfoto blieb. Manfred Hölzl vom Restaurant „Konzil“ kam in voller Mannschaftsstärke mit seiner ganzen Küchenbrigade in weiß. Für das Kommen gab es ein schwarzes T-Shirt mit Auf- schrift mit goldener Aufschrift: „KKH Konzert und Kongresshaus – Tourismus hat Zukunft“, darunter der Schriftzug „KonTur- Konstanz Tourismusför- derverein e.V. mit Logo Hafen- Imperia und Konstanzer Wappen. Die Gastronomen Manfred Hölzl und Dieter Wäschle: „Das Konzert und Kongresshaus ist wichtig für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Konstanz“. Die Gegner wie der bekannte Pianist Davide Martelleo argumentieren: „Ein Konzert- und Kongresshaus auf einer nicht entsorgten Müllkippe hat keine Zukunft. Auch ist der Standort gänzlich falsch, die Folge wäre ein Verkehrskollaps der nicht zu steuern ist“.
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Für „Nein zu Klein Venedig“ spielen Davide Martello und Mohamed Badawi auf strittigem Platz
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18. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PROMIS, SPIELELAND RV, TOURISMUS
Geschäftsführerin Bettina Bernadotte rechnet mit 1,2 Millionen Touristen –
Im Palmenhaus eine verlassene Gärtnerei mit über 3000 exotischen Orchideen
MAINAU / BODENSEE. fsf / „Feurige Farben – Azure Aromen“ ist das Thema der Bodensee-Blumen- insel Mainau 2010. Gräfin Bettina Bernadotte, Ge- schäftsführerin der 45 Hektar-Blumeninsel und ihr Bruder Graf Björn Bernadotte, Geschäftsführer der “Graf Lennart Bernadotte- Stiftung“, eröffneten die Saison traditionell im Palmenhaus. Das Thema hier mit fiktiven Namen „Eine Reise nach Dendrobium“ mit Ziel einer verlassenen Orchideen-Gärtnerei im Dschungel. In desolaten Gewächshäusern ohne Fenster und herausgerissenen Türen blühen an die 3000 exotische Orchideen wie Dendrobium, Phalaenopsis, Cattleya, Cymbidium, Vanda und andere. Gräfin Bettina Bernadotte rtklärte in ihrer Ansprache, dass der strenge und lang anhaltende Winter den Pflanzen nicht geschadet habe, doch seien noch nicht alle Baustellen beendet. Im letzten Jahr besuch- ten 1,25 Millionen Gäste mit einem Plus von 150.000 Touristen die subtropische Insel, die die größte Attraktion am Bodensee ist. Für dieses Jahr rechnet die Mainau-Geschäftsführerin mit 1,2 Millionen Besuchern, wobei das „Spieleland Ravensburg“ weiterhin der Kooperationspartner ist. Gegenüber dem letzten Jahr wurde der Eintrittspreis um ein Euro erhöht.
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Mainau-Saison 2010 mit „Feurige Farben – Azure Aromen
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17. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, POLITIK, SOZIALES, TOURISMUS
60.000 wahlberechtigte Bürger entscheiden über Verschuldung und Standort Platz „Klein Venedig“ -
„Das Konzert- und Kongresshaus ist derzeit ein Fantasieprojekt und nicht seriös“
KONSTANZ. fsf/ Der zweite Bürgerent- scheid in Konzert- und Kongresshaus Konstanz auf Platz „Klein Venedig“ droht zu floppen. Im ersten Entscheid 2003 stimm- ten 54 Prozent gegen den „Palazzo“. Am kommenden Sonntag den 21. März ist es wieder soweit, an die 60.000 wahlbe- rechtigte Bürger stimmen über einen 63 Millionen Bau ab, der verkehrstechnisch äußerst kritisch ist und real auf Müll gebaut werden soll. In den 50er / 60er Jahren war Platz „Klein Venedig“ direkt am Bodensee gelegen in Auf- schüttung der Müllplatz der Stadt, wo 50 Prozent unsortierter Hausmüll mit extrem hohem Anteil Altöle, 20 Prozent Gewerbe und 30 Prozent Bauschutt lagern sollen. Die Feuerwehr musste immer wieder zum Löschen von abgelagerten selbstentzündeten Stoffen ausrücken. An die 80 Prozent des gesam- ten Platzes sind Deponie. Mit einer beispiellosen Werbekampagne wie Konstanz gibt den Ton“ mit bekannten Persönlichkeiten wie Gräfin Bettina Bernadotte von der Mainau sowie der Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann und anderen wird auf Plakaten und Flyern Werbung für das Konzert- und Kongress- haus gemacht. Die Kosten für die „Goodwill-Promotion“ liegen in sechsstelliger Höhe aufwärts wobei diese von bekannten Sponsoren aus der Region sowie Stadt getragen werden. Wie viel Konstanz aus Steuergeldern finanziert ist nicht bekannt. Kontrahent in Konzert- und Kongresshaus auf Platz „Klein Venedig“ ist der der einstige Grüne- Landtags- Kreistags- abgeordnete der 52-jährige Historiker Dr. Günther Schäfer mit Bürgerinitiative „Nein zu Klein Venedig“. Er votiert nicht nur gegen den Standort sondern hält das Projekt derzeit nicht für realisierbar. Die Ver- schuldung der Stadt, so Schäfer, liegt zurzeit bei 26 Millionen Euro. Der verabschiedete Haushaltsplan bis in Jahr 2013 liegt bei 71 Millionen. Investiert werden muss dringlich in Haltestelle Sternenplatz, Sozialstadt Berchen und andere Projekte sowie mittelfristige Finanzplanung. Mit Sanierung Klinikum sowie Bau des Konzert- und Kongress- hauses bei Minimalausführunf liegt die Verschuldung bei 143 Millionen was vom Haushalt nicht zu- lässig ist, so Dr. Günther Schäfer. Der einstige Grüne- Politiker: „Das Regierungsprä- sidium Freiburg wird die Hochverschuldung nicht zulassen. Das Konzert- und Kongresshaus ist derzeit ein Fantasieprojekt und nicht seriös“.
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Zweiter Konstanzer-Bürgerentscheid in Konzert- und Kongresshaus droht zu floppen
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16. März 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK
“Die Linke” will im Bodenseekreis verstärkt Flagge zeigen
Bisheriger Kreisvorstand mit Heil, Schönig und Boehnert bestätigt
FRIEDRICHSHAFEN (sig) — “Die Linke” im Bodenseekreis will bei den nächsten Kommunalwahlen verstärkt in den Gemeinden antreten. Beim Kreisparteitag im “Frieden” in Berg wurde als Ziel ein grundlegender Politikwechsel genannt. Mit Gottfried Heil (Vorsitzender), Detlef Schönig (Stellvertreter) und Detlef Boehnert (Schatzmeister) wurde der komplette bisherige Vorstand ohne Gegenkan- didaten wiedergewählt. Im Rückblick auf das vergangene Wahljahr lobte Heil das Engagement seiner Partei- freunde, die insgesamt 560 Plakate geklebt und viele Veranstaltungen organisiert haben. Besonder- heiten am Rande: In Kressbronn hat der dortige Bauhof versehentlich die Linken-Plakate wieder abge- hängt (und sich anschließend dafür entschuldigt) , in Tettnang wurden sie von Unbekannten “haufen- weise” abgerissen. Zufrieden zeigte er sich mit dem Bundestagswahlergebnis von über sechs Pro- zent, die Europawahl habe sich nicht als “Renner bei den Menschen” erwiesen und bei den Kommu- nalwahlen ist mit 2,6 Prozent noch Luft nach oben. Stolz ist man auf den errungenen Kreistagssitz von Roberto Salerno. Vor den nächsten Kommunalwahlen will man recht- zeitig geeignete Kandidaten fit machen und mindestens in den größeren Kommunen kandidieren. Mit Themen-Abenden der Orts- verbände will man verstärkt die Menschen ansprechen.
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Politikwechsel ist das Ziel
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16. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, OBST ANBAU BODENSEE, PROMIS
Alle Seminaristen aus der Gastronomie bestanden „Salemer Weinschule“ –
Auszeichnung als beste Weinnase, für beste Weinkarte sowie in Theorie
SALEM / BODENSEE. fsf/ Alle 18 Weinseminaristen haben bei Seiner Königlichen Hoheit dem Mark- grafen von Baden in Schloss Salem bestanden und dürfen sich zukünftig Weinnovizen nennen. Zur Auszeichnung tragen sie am Revers die Weinnadel mit Inschrift „Salemer Weinschule“ wobei sich das „S“ für Salem an einem Weinstock rankt. Drei von ihnen wurden als beste Weinnase, für die beste Weinkarte sowie beste theoretische Prüfung, geehrt. Die Seminaristen kamen aus der Gastronomie der nahen Region. Das Ziel war die berufliche Fortbildung. Prinz Bernhard von Baden, der Patron der „Salemer Weinschule“, verteilte die Zeugnisse an die Wein- novizen. Für die Auszeichnung mussten die Seminaristen fünf Tage pauken wobei der sechste Tag für die Prüfung war. Zur Theorie gehörte ein praktischer Teil in der regionalen Gastronomie. Vier hochkarätige Dozenten gaben Unterricht.
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Markgraf von Baden jetzt mit 18 Weinnovizen
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14. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, SCHWEIZ, TOURISMUS
Seit 1978 ist „Meister Adebar“ auf Affenberg Salem am Bodensee zuhause –
Störche vom Elsass sowie Baseler-Zoo waren das erste Brutpaar
SALEM / BODENSEE. fsf/ Der Medienstar vom Affenberg Salem, der weltweit erste Senderstorch „Maxi“ ist zurück aus Andalusien. Zum neunten Mal besetzt sie einen zehn Meter hohen Strommast in der Gemeinde Tüfingen. Hier hat sie bereits kopu- liert, ist mit einem unberingten Männchen fremdge- gangen, bis sich ihr Partner vom letzten Jahr durch- setzte. 23 Junge hat Maxi, 1999 vom Naturhistori- schen Museum Fribourg in Avenches / Schweiz besendert, bisher auf die Welt beziehungsweise ins Nest gebracht. Via Satellit über GPS verfolgen die Wissenschaftler ihre Flugroute. Die ersten acht Winter verbrachte sie in Nordafrika, wobei sie jetzt Südspanien vorzieht. Am 20. Januar hat sie ihr Überwinterungsquartier verlassen und ist über dem französischen Departement Ain in der Schweiz in der Stadt Zürich gelandet. Hier übernachtete die Störchin im Gehege des Zoos bis sie an den Boden- see weiter flog. Seit 1978 sind auf dem Affenberg Salem, dem größten europäischen Berberaffen- freigehege, die Klapperstörche zuhause, wozu auch die Außenhorste wie Tüfingen gehören.
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Medien-Klapperstorch „Maxi“ aus Andalusien zurück
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11. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, NATUR, OBST ANBAU BODENSEE, ÜBERLINGEN
20 Partner in Deutschland, Schweiz und Luxemburg unterstützen biologisch-dynamische Pflanzenzüchtung –
Verein Kultursaat mit zertifizierten Ökolandbetrieben contra genmanipuliertem Gemüse
ÜBERLINGEN / ECHZELL-BINGENHEIM .fsf / Mit „Fair- Breeding“ biologisch-dynamische Pflanzen- züchtung machen in Deutschland, Schweiz und Luxemburg 20 Geschäfte der Naturata- Gruppe und andere Bioläden Front gegen genmanipuliertes und pollensteriles Gemüse. Kooperationspartner ist der gemeinnützige Verein Kultursaat in Echzell-Bingen- heim dem 19 zertifizierte Ökolandbaubetriebe ange- schlossen sind wie der Ralzhof in Salem Tüfingen im Bodenseehinterland. Die Initiative geht aus von „Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V.“ Überlingen von den Gründern Heinz Knauss, Sibylle Kauf und Roland Majerus aus, wobei es darum geht elementare Gemüsesarten wie den Blumen- kohl in ihrer ursprünglichen (nachbaufähigen) Form zu erhalten, die vom Ökolandbau guten Gewissens verwendet werden kann. Bei der Naturkost- Leit- messe “Bio-Fach” in Nürnberg überreichte Heinz Knauss dem Geschäftsführer von „Kultursaat e.V.“ Michael Fleck einen Scheck über 12.500 Euro. Der Betrag kommt zustande durch eine freiwillige Abgabe der “Fair-Breeding”-Partner in Höhe von 0,3 Prozent ihres Verkaufsumsatzes aus Obst und Gemüse. Dabei haben sich die Partner auf zehn Jahre verpflichtet in biologisch-dynamische Pflan- zenzüchtung zu investieren ohne irgendwelche Rechte daraus abzuleiten. Diese einzigartige Partner- schaft von Einzel- bis Großhandel ist jetzt im dritten Jahr. Zwei Jahre benötigt der Blumenkohl von Aussaat über Jungpflanzenzucht, Feldanbau und Samenernte bist zur erneuten Aussaat des (dann einmalig selektierten) hochwertigen Gemüses. Im Herbst soll die erfste Sorte aus dem Projekt auf den Markt kommen der Blumenkohl ist praktisch das Logo von „Fair- Breeding”.
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Naturata Überlingen gründete vor drei Jahren „Fair- Breeding“
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7. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, LINDAU, MEDIEN, MOBILITY, MUSIK, PROMIS, TOURISMUS
Bundesweit bekannte Lacation “Das Boot” von Heppeler und Sahin Vergangenheit –
Bodensee-Schifffahrtsbetriebe verlegen Oldtimer Baujahr 1935 nach Lindau
KONSTANZ / LINDAU. fsf / „This is it“ stand am Freitag und Samstag auf der Schiefertafel vor dem Partyschiff „Das Boot“ im Konstanzer Hafen. Zwei Tage durfte noch mit drei DJ’ s auf dem Oldtimer „MS Baden“ Baujahr 1935 abgetanzt werden. Dann, das war’s für den 35-jährigen Pächter Aytekin Sahin mit 18-köpfiger Crew. Nach 20 Jahren ist das legendäre Partyschiff im Konstanzer Hafen Vergangen- heit, eine Legende wo Promis und Disco-Besucher auf drei Decks von 23 bis 4 Uhr morgens zur House Music, Disco der 80er Jahre und Hipp Hopp abhotteten und frische Seeluft schnupperten. Im Gegensatz zur Konstanzer Disco-Szene im Industriegebiet, wo es immer wieder Schlägereien mit Polizeiaufgebot gibt, war die Location „Das Boot“ friedlich. Der Urvater beziehungsweise Ideen- macher „Das Boot“ ist der Konstanzer Kult-Gastronom Donath Heppeler mit der „MS Kempten“. Nach Abwrackung folgte 1997 die „MS Baden“, die tagsüber auf Kurs im Überlinger See war. Im gleichen Jahr wurde der studierte Netzwerkspezialist Aytekin Sahin nebenberuflicher Mitarbeiter von Donath Heppeler, 2001 Geschäftsführer, 2003 Mitpächter und schließlich 2006 alleiniger Pächter. Donath Heppeler und Aytekin Sahin investierten nach ihren Worten in das Schiff von Bestuhlung, Belüftung, Musikanlagen sowie Überdachung an die 200.000 Euro. Das vergangene Wochenende war die letzte Partynacht auf der „MS Baden“, einer bis dato bundsweit bekannten Location. Die Bodensee-Schiff- fahrtsbetriebe (BSB) verlegen das Schiff als Eigner nach Lindau. Eine derartige Nutzung soll es zukünftig nicht mehr geben.
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„This is it“ für Partyschiff „MS Baden” im Konstanzer Hafen
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6. März 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, MEDIEN, PROMIS
“So ist das Spiel” – Premiere am Samstag im ZDF – In Meersburg 14 Songs geschrieben
FRIEDRICHSHAFEN / MEERSBURG (sig) – Auch wenn es 14 Jahre ge- dauert hat, ehe er mit einem neuen Album auf den Markt kommt: Weg war er nie. Er hat für Kollegen ge- schrieben, komponiert und für Film und Fernsehen produziert (unter anderem “Tatort” und die Kinder- serie “Siebenstein”). Am Samstag (6.3.) heißt ihn Carmen Nebel im ZDF willkommen. Dort feiert das neue Album von Stefan Waggers- hausen Premiere. “So ist das Spiel”, ist der Titel der aktuellen Scheibe für Frauenherzen und Männer, die Herz zeigen können. Waggershausens 14. Studioalbum, das wieder polarisieren wird, das man mögen wird oder nicht, das aber eines sein wird: unverwechselbar anders. Mit dabei neben anderen: Annett Louisan, Alice, Nena, Sasha, Jan J. Liefers und Henning Wehland. Knapp zwei Jahre hat der Häfler Singer-Songwriter hoch über Meersburg an den 12 wohl sortierten Titeln gearbeitet. Kompromisslos, authentisch und intensiv. Waggershausen eben. Entspanntes Kino für die Ohren, Musik, die atmet, wollte er für seine Fans generieren. Den perfekten Soundtrack für den Highway. Seine neuen Songs sind von schlichter Schönheit und dennoch voller Energie und hoher Präsenz. Mit einprägsamen Sprachbildern präsentiert sich der Sänger so entspannt wie nie zuvor. Und wenn beim Song “Der alte Wolf” Annett Louisan wie aus dem Nichts auftaucht und mal eben die letzten Refrain-Zeilen “Der alte Wolf wird langsam grau, doch er ist zäh und er ist schlau. Der alte Wolf er sagt nicht viel, der alte Wolf – er kennt das Spiel” mitsingt, ist dies ein weiteres Indiz für Waggershausen-typische Überraschungen.
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Stefan Waggershausen zurück mit neuem Album
Tags: Konzert
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5. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, LINDAU, TECHNIK, TOURISMUS, ÜBERLINGEN
Neues BSB-Galerieschiff läuft Anfang Mai in Friedrichshafen vom Stapel –
25 Prozent Treibstoffersparnis für Touristenschiff neuester Generation
FRIEDRICHSHAFEN / KONSTANZ. fsf / Anfang Mai ist Stapellauf für das größte bis dato namenlose Touristenschiff der Konstanzer Bodensee-Schiff- fahrtsbetriebe (BSB). Anfang Januar wurde das 59 Meter lange Schiff, das in Segmenten in der ÖSWAG- Werft Linz mit Baunummer 1465 erstellt, im österreichischen Fußach bei Bregenz zusammen- gebaut, im Schlepp in die BSB eigene Werft nach Friedrichshafen bugsiert. Hier arbeiten derzeit an die 25 Maschinentechniker, Rohrschlosser, Elektriker, Schreiner und Maler am Ausbau sowie Anstrich des Schiffes. Am 30. Mai ist Auslieferung des acht Mil- lionen Euro teuren Dreideck- Galerieschiffes an die BSB. Zukünftig wird das Touristenschiff, zuge- lassen für 700 Passagiere, im Überlinger See auf Kurs gehen. Anfang 2006 wurde möglicher Vor- gänger, die „MS Überlingen“, Bau- jahr 1935, zugelassen für 900 Passagiere, trotz massiver Proteste abgewrackt. So ist davon auszugehen, dass das neue Schiff den Namen der alten Reichsstadt Überlingen tragen und die Ober- bürgermeisterin Sabine Becker das Schiff taufen wird. Die neue „MS Überlingen“ in spe ist das 15. Schiff der Konstanzer Schifffahrtsbetriebe. Im letzten Jahr beförderten die Schiffe 2,23 Millionen Passa- giere mit einem Plus von 0,25 Prozent. Im Tourismus sind sie die “Nummer 1″ am Bodensee
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Oberbürgermeisterin Sabine Becker Taufpatin von „MS Überlingen“?
Tags: Schifffahrt
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4. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, SALEM
Sozialdemokraten wollten nur einen symbolischen Euro für die Königliche Immobilie zahlen –
Nach Erfolg Landesfest mit 20.000 Besuchern jetzt mit Tradition Wiederholung am 3.Oktober
SALEM / BODENSEEKREIS. fsf / An die sechs Millionen Euro investiert das Land Baden-Württemberg bis 2011 in die Sanierung von Schloss Salem. Nach heftigen Kontroversen hatte das Land das Schloss im April letzten Jahres nach Überschuldung Seiner Königlichen Hoheit dem Markgrafen von Baden für 58,8 Millionen Euro gekauft, es bestand die Gefahr, dass die historische Immobilie, – bis zur Säkularisation Abtkloster der Zisterzienser- Kongre- gation -, an ausländische Spekulanten übergeht. Für die Sozialdemokraten hatte Seine Königliche Hoheit das Land über den Tisch gezogen, argumen- tiert wurde mit Folgenkosten von 47 Millionen Euro in den nächsten Jahren. Ein symbolischer Euro sollte der Kaufpreis nach Willen der Landtags- fraktion kosten und nicht mehr. Der Kauf von Schloss Salem ist die 59. kulturhistorische Immobilie des Landes Baden-Württemberg, dem Finanzministerium mit Referat Schlösser und Gärten. Das Land investiert jährlich etliche Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturprogrammes für den Erhalt der Historie. Zu den landeseigenen Immobilien gehören am Bodensee Schloss Meersburg, das Montfort- Schloss Tettnang und die Burgruine Hohentwiel.
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Baden-Württemberg investiert sechs Millionen in Teilsanierung Schloss Salem
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2. März 2010 |
Von Siegfried Großkopf |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, POLITIK, PROMIS, TECHNIK, TOURISMUS
Glanzstück im Zeppelin-Museum Friedrichshafen ohne jeden Rost – edel wie eh und je -
Maharadscha von Patiala, Reichsaußenminister von Ribbentrop, Hugo Eckener und andere Prominente fuhren ihn
FRIEDRICHSHAFEN. sig / 70 Jahre alt geworden ist der Maybach Zeppelin DS 8, das auffälligste Glanzstück im Erdgeschoss des Zeppelin Museums Friedrichshafen unter der Teilekonstruktion des Luftschiffes LZ 129 “Hindenburg”. Von Rost ist bei der Luxus- limousine keine Spur – nur rasten muss er im Moment, der Maybach Zeppelin, der sich weitgehend im Originalzustand befindet. Altersübliche Zipperlein rufen ihn immer wieder in die Werkstatt. Die viertürige Limousine ist für fünf Personen zuge- lassen, Vorder- und Rücksitze können durch eine Scheibe ge- trennt werden. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei rund 28 Litern je 100 Kilometer. Einst wurde darauf hingewiesen, dass mit einer Mischung aus 50 Prozent Benzol und 50 Prozent Benzin, dem so genannten “Dynamin”, ein “besonders weicher Lauf bei sparsamstem Verbrauch und bester Leistung erzielt” würde.
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Staatskarosse Maybach Zeppelin DS8 70 Jahre alt
Tags: Oldtimer
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1. März 2010 |
Von Fritjof Schultz-Friese |
Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, OBST ANBAU BODENSEE
Im Winter 75 Brände mit 10.000 Litern aus qualitativen hochwertigen Bodensee-Obst –
Trester vom Bodensee in exklusiven Vinotheken sowie Nobel-Restaurants und auf der “MS Europa”
HAGNAU. fsf/ Seit 20 Jahren ist der 58- jährige Bio- Winzer Heiner Renn aus Hagnau am Bodensee unangefochten der „Deutsche König der Destilla- teure“. In der kalten Jahreszeit brennt er an die 10.000 Liter beste Maische aus Äpfeln, Williams-Birnen, Mirabellen, Zwetschgen, Sauerkirschen, Quitten, Holunder, Himbeeren und Trauben. Sein Brand aus Apfel Cox- Orange ist legendär. An die 150 Liter fasst die computergesteuerte Kolonen- Bren- nerei. Die Zusätze von Hefe und Säure beim Einmaischen sind eines seiner Geheimnisse. Seit 150 Jahren ist das Brennrecht auf dem Burgunderhof wobei die Kunst vom Vater Fritz, der noch eine herkömmliche Landwirtschaft unterhielt, auf den Sohn übergegangen. Zum „Deutschen König der Destillateure“ wurde Heiner Renn vom Journal „Feinschmecker” anlässlich der internationalen Wein- messe in Hamburg gekrönt. Seinen Titel verteidigt er seit zwei Jahrzehnten. Die Destillate gibt es nur in exklusiven Vinotheken sowie Nobel- Restaurants und auf der “MS Europa”, dem schönsten Kreuz- fahrerschiff der Welt. Auf seinen Erfolg angesprochen: „ In der Liebe zur Arbeit und Leidenschaft. Und vielleicht hat mir der Herrgott einen guten Gaumen und Nase gegeben“. Die Liebe zeigt sich im Me- daillensegen und Urkunden im Haus für edelste Destillate, besten Trester sowie Bio-Wein.
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Heiner Renn vom Burgunderhof Hagnau seit 20 Jahren „Deutscher König der Destillateure“
Tags: Hagnau
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