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Archiv für 5. Juli 2010

Tiroler Dorf Grins in Lechtaler Alpen hat durch Heilquelle große Zukunft

5. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, NATUR, TOURISMUS, ÖSTERREICH

Rätoromanischer Dorfcharakter mit alten Bauernhäusern verspricht Romantik –

Spaziergänge durch die Genussregion Stanzer Zwetschgen mit 120 Brennereien

GRINS / LANDECK. fsf / Der 44-jjährige Harald Waldner, Gemeinderat in Grins, einem kleinen romantischem Tiroler Dörf- chen oberhalb von Landeck, -zu erreichen nach der Ausfahrt Arlberg Tunnel oder über den Paß, führt in seiner Freizeit Touristen durch seinen Ort. Er gehört der Partei „Gemeinsam aktiv“ an. Er ist zukunfts- orientiert. Im Interview erklärt er, dass es vor gut 30 Jahren in Grins noch sehr viele Touristen gab die die wunder- schöne Bergwelt mit den Dreitausendern der Parseier- Gruppe in den Lechtaler Alpen bewan- derten. Zweimal in der Woche spielten Kapellen in Tiroler Trachten. Dann versank die Gemeinde mit 1200 Bewohnern mit seinen romanisch-gotischen Bauten in eine Art Agonie, verfiel in einen „Dorn- röschenschlaf“ mit überteuerten Grundstückspreisen zur Schlafgemeinde, doch jetzt scheint Rettung. Er schwärmt von einem anerkannten Heilbad mit Kliniken und hochkarätigen Hotels. Dabei ist er der Realität nicht fern, Margarete Maultausch, die Tiroler Landesfürstin (1335-1363) kurte jährlich in Grins und hatte hier ein herrschaftliches Anwesen. Das Wasser mit Inhalt von Kalzium, Magnesium und Sulfat versprachen ihr Linderung bei ihren Be- schwerden und sollte ein Jungbrunnen sein. Aus der Vergessenheit in die Zukunft. Ende Mai wurde oberhalb von Grins am kleinen Strandbad das „Albenbad“ eröffnet. Das Ganze noch mehr proviso- risch. Das Wasser aus 170 Meter Tiefe mit einer Schüttung von 10 Sekunden Liter bei 20 Grad wird in einem kleinen Haus in einem Quelltopf gefasst und in einem anderen stehen zwei Holzzuber zum Kuren. Für die Benutzung gilt die Anmeldung. Es ist der Anfang einer großen heilerischen Zukunft für „Bad“ Grins.

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Stadt Ulm kooperiert mit Internationaler Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen

5. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FLUGHAFEN, FLUGHAFEN FRIEDRICHSHAFEN, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, REKORDE, SPORT, TECHNIK, TOURISMUS

Berblinger- Flugwettbewerb 2011 mit Preisgeld von 100.000 Euro ausgeschrieben -

Ein Gedächtnis an den verwegenen Luftpionier „Schneider von Ulm“

ULM / FRIEDRICHSHAFEN. red./ Die Stadt Ulm und die Messe Friedrichshafen haben beschlossen, für die Austragung des Berblinger- Flugwettbewerbs 2011 eine Kooperation einzugehen. Der tech- nische Teil des Flugwettbewerbs zum Berblinger-Preis wird am 15. April 2011 im Rahmen der internationalen Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen ausgetragen. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro. Die Stadt Ulm feiert im Jahr 2011 den 200sten Jahrestag des Flugversuchs Albrecht Ludwig Berblingers. Der „Schneider von Ulm“ hatte im Mai 1811 versucht, mit einem von ihm entworfenen Hängegleiter die Donau zu überqueren. Der Visionär, Tüftler und Erfinder scheiterte – nicht aufgrund einer mangelhaften Konstruktion, sondern aus Unkenntnis der Thermik über dem kalten Fluss. In Fachkreisen gilt Albrecht L. Berblinger daher schon lange als Flugpionier. In Erinnerung an sein Wirken verleiht die Stadt Ulm seit 1988 den Berblinger-Preis, einen der höchstdotierten Preise für den Bereich der Allgemeinen Luftfahrt. Der Preis steht für umwelt- und ressourcenschonende techno- logische Entwicklungen, für ökologische Nachhaltigkeit und Forschung auf hohem Niveau. „Dieser Ansatz passt hervorragend zur Thematik und in das internationale Umfeld der AERO“, so Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner. „Auf dieser Messe bieten sich unseren Wettbewerbsteilnehmenden sowie dem Berblinger- Wettbewerb selbst zudem beste Voraussetzungen: Ein internationales Fach- publikum, Fachpresse und die interessierte Bevölkerung aus der ganzen Region sind vor Ort, die Infrastruktur ist hervorragend.“

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