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Archiv für 19. Juli 2010

Eine Eistüte von Luigi Pesaro nach dem Sommerkonzert des St. Suso Gymnasiums

19. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MUSIK, TOURISMUS

300 Schüler sangen vor 900 Besuchern, Eltern, Freunden und Gästen im Konstanzer Konzil

KONSTANZ. fsf/ Für eine Tüte Eis gab es ein Extra-Konzert bei Luigi Pesaro in “Eiscafe am Hafen” in der Hafenhalle. Er hatte längst geschossen als ihn die Schüler der 9. bis 13. Klasse des St. Suso Gymnasiums um eine eiskalte Erfrischung bedrängten. Im Konzil gaben der 300 Schüler unter Leitung von Michael Auer, Martin Kneer und Reinhard Sigel ihr traditionelles Sommerkonzert vor gut 900 Be- suchern, Eltern, Freunden und Gästen. Dabei die SUjazzSo-Big-Band mit Chor der 5.Klasse mit Stücken wie „White Heat“ von Jeff Jarwis bis „Sieben Tage“ von Robert Metcalf. Dann der Männerchor mit „Coming Home“ von Sasha sowie „Männer mag man eben“ von Hans Unterweger. Der Unter- stufenchor Ruben Seinacht am Klavier sowie Lisa Vogler an der Oboe sang „All I have to do is dream“. Der Mädchenchor mit Julian Weißer am Klavier sang: „Fame von Michael Gore und das Jugend-Sinfonie-Orchester spielte „West- Side- Story” von Leonhard Bernstein.

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Jede Zeit hat ihren Teufel

19. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KREUZLINGEN, MUSIK, THEATER, TOURISMUS

See-Burgtheater Kreuzlingen inszeniert „Die schwarze Spinne“ als dunkles Musical

KREUZLINGEN / SCHWEIZ .red./ Düster wird’s vom 22. Juli bis 22. August 2010 im Seeburgpark Kreuzlingen, wenn das See-Burgtheater im Maisfeld neben der Seeburg zu seiner Adaptation von Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“ lädt. Düster und doch heiter, denn Leopold Huber, Intendant und Regisseur des professionellen Ensembles, erzählt die Novelle aus dem Jahr 1842 als „dunkles Musical“ und verweist mit Esprit auf ihre noch heute funktionierende Parabelhaftigkeit. Die Handlung ist bekannt: Hans von Stoffeln, ein Teutscher Adeliger aus dem Schwabenland unterdrückt die Bauern auf seinem Schweizer Gut. Nachdem sie ihm sein Schloss fertig gestellt haben, sollen sie ihm nun binnen eines Monats ei-nen Schattengang aus hundert ausgewachsenen Buchen pflanzen. Der Not zeigt einzig Christine die Stirn, eine in der Dorfgemeinschaft argwöhnisch beäugte Fremde aus Lindau. Sie lässt sich zum Wohl der Allgemeinheit mit dem Teufel ein, verspricht ihm ein ungetauftes Kind, ohne ihr Versprechen halten zu wollen. Die Rahmenhandlung der Erzählung versetzt Leopold Huber in seiner Bühnenversion in die Gegenwart, die Sage um die Spinne belässt er in der Historie – und lockt aus beidem mit gewohnt spitzen Bezügen die Aktualität heraus. Denn „jede Zeit hat ihren Teufel – nur immer in anderer Gestalt“, so Leopold Huber. Es geht ihm darum, die „dunklen Seiten“ aufzuwühlen – auch beim Zuschauer. Und so erklärt er das Theater zur „gesellschaftlichen Kläranlage“.

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