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Archiv für 21. Juli 2010

Hollywood auf letztem Bodensee-Raddampfer “DS Hohentwiel”

21. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, EVENT, PROMIS, THEATER, TOURISMUS, ÖSTERREICH

Nach „James Bond“ und „Der Atem des Himmels“ ist die Hohenwiel zum dritten Mal in zwei Jahren Schauplatz einer internationalen Kinoproduktion.

Es standen Dreharbeiten zu „A Dangerous Method“ mit Superstar Keira Knightley auf dem Programm

HARD / BREGENZ .red./ „Wir sind sehr stolz über dieses rege Interesse aus Hollywood“ informierte Adolf Franz Konstatzky, Geschäftsführer der Hohentwiel „Zeigt es doch, welchen hohen Standards wir gewachsen sind“. Interessant ist auch, wie es dazu kam. Regie–Altmeister David Cronenberg war im Sommer 2009 auf der Suche nach geeigneten Locations für seinen neuen Film in Europa unterwegs. Diese Reise führte ihn auch an den Bodensee. Als er dort die Hohentwiel sah stand für ihn fest, dieses Schiff musste er haben. Also verlegte Cronenberg die Handlung, die eigentlich am Zürichsee spielt und dort geplant war, kurzerhand an den Bodensee. Es sei doch bekannt, dass die Hohentwiel auf dem Bodensee fährt und nicht auf dem Zürichsee, wurde argumentiert. Darauf Cronenberg „Das nehmen wir in Kauf.. Wir wollen auf keinen Fall den Namen des Schiffes ändern“. Was ja mit der heutigen Tricktechnik überhaupt kein Problem mehr wäre.

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„Mevlana-Moschee“ Konstanz kann 10-jähriges feiern

21. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN

Haus des Propheten mit höchstem Minarett in Deutschland vor dem Bankrott gerettet –

An zwei Tagen wurde mit Folklore sowie Köstlichkeiten aus der Türkei gefestet

KONSTANZ. fsf / Gefeiert wurde am Wochen- ende „Zehn Jahre Mevlana-Moschee Kons- tanz“, wobei es für die Festivität allen Grund gab. Noch im letzten Jahr stand das Haus des Propheten durch überhöhten Zins sowie Ge- schäftsausfall vor dem Ban- krott. Durch Um- schuldung mit Ersparnis von über 5000 Euro im Monat ist das Gotteshaus jetzt gerettet. Der Vorsitzenden der „Türkisch-Islamischen Reli- gions-gemeinschaft e.V.“ Kurban Aras: „Der Prophet hat uns geholfen“. An zwei Tagen wurde vor dem Gotteshaus gefeiert. Die Frauen hatten kulinarische Köstlichkeiten aus der der Türkei gebacken und von der Mevlana-Mo- schee Radolfzell tanzte eine Mädchengruppe. Folklore-Tänze aus Zybeck südlichen der Ägäis. Ein- studiert hatte die 38-jährige Argon Ümmügülsüm die überlieferten Tänze. Seit Jahren gibt sie in der Moschee in Radolfzell Unterricht für vier bis 20-jährige Kinder bezieh- ungsweise Schüler, wobei auch Jungen dabei sind. Die überlieferten Tänze gehen vielfach auf Efe (Männer) zurück, die ihren Stolz in Gebärden, ähnlich der Sufis zeigten. Zum zehnjährigen Geburtstag waren die Imame der Nachbarmoscheen aus Radolfzell sowie Singen gekommen.

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Verdi-Oper „Aida“ für Bregenzer Festspiele größter Erfolg seit Bestehen

21. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BREGENZ, EVENT, MUSIK, PROMIS, REKORDE, TECHNIK, THEATER, TOURISMUS, ÖSTERREICH

Auf weltgrößter Seebühne im Bodensee Schuhgröße 2400 und Fragmente der New Yorker Freiheitsstatue –

Regisseur Vick hat Liebesdrama vom Nil in Zeitgeist von Nationalismus und Feindeshass gesetzt

BREGENZ. fsf / Zwei gepunktete blaue Füße in Schuhgröße 2400, gut 15 Meter lang, sind der Mittel- punkt der Verdi-Oper „Aida“ der Bregenzer Fest- spiele der Saison 2009 / 2010. Aus dem scheinbaren Nichts wächst eine haushohe Fackel und schiebt der 68 Meter hohe Kran zwei Gesichtshälften mit einer Zackenkrone zusammen. Der Bühnen- bilder Paul Brown hat die Fragmente der Freiheitsstatue von New York entliehen, wobei es auf der weltgrößten Seebühne in der populären Verdi-Oper „Aida“ um den ewigen Kreislauf von Wiederaufbau und Zerstörung steht. Es geht um eine tragische Liebes- geschichte zwischen dem ägyptischen Feld- herrn Radames und der Prinzessin Aida aus dem ver- feindeten Äthiopien. Der Regisseur Graham Vick hat das Stück auf den heutigen Zeitgeist adaptiert. Es ist für ihn eine moderne Parabel über Nationalismus und Feindeshass, die zeigt, dass es im Krieg nur Verlierer geben kann. Die Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi, 1871 erstmals in Kairo aufgeführt, ist der Top-Klassiker und gehört weltweit zu meist gespielten und gesungenen Stücken. Für die Bregenzer Festspiele ist die Oper seit Bestehen 1946 mit 201.258 Besuchern im Jahr 2009 mit einer Auslastung von 99 Prozent der bis dato größte Erfolg. Im Juli dieses Jahres wird die Oper „Aida“ acht mal auf der Seebühne gespielt und im August 18 mal. Auf der Tribüne haben 7000 Besucher Platz.

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