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Pfahlbauten

Archiv für August 2010

Zöllner finden im Auto unter Skisack 100.000 Euro

30. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT

Ehepaar behauptet Geld kommt von der Hessischen Hausbank – wollten damit angeblich Auto für Sohn in der Schweiz kaufen

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Bei der Einreisekontrolle einer deutschen Familie über das Zollamt Bietingen fanden die Beamten am Mittwoch 100.000 Euro. Die Frage nach mitgebrachten Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro odermehr wurde von dem Ehepaar und ihrem Sohn verneint. Die Zollbeamten stellten bei ihnen rund 21.000 Euro fest, die sie unter sich aufgeteilt hatten. Der Vater gab an, das Geld von seiner Hausbank im Hessischen mitgebracht zu haben um in der Schweiz für seinen Sohn einen Pkw zu kaufen. Dazu sei es aber leider nicht gekommen. Die Fragen nach Marke, Modell usw. wurde von allen dreien widersprüchlich beantwortet. Bei der anschließenden eingehenden Kontrolle des Pkw´s fanden die Beamten unter dem so genannten Skisack 80.000 Euro unter einer Abdeckung. Der Vater gab nun an, dass der gesamte Betrag ihm gehöre und dass das Geld aus Deutschland stamme.

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INTERBOOT sucht tretkräftige Teilnehmer für Pedalo-Cup 2010

30. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, MOBILITY, SPORT

Wassersport-Ausstellung Friedrichshafen veranstaltet Tretboot-Rennen am 23. September 2010 auf Bodensee – Anmeldung ab sofort

FRIEDRICHSHAFEN.red./ Kräftig in die Pedale treten und dabei noch eine gute Figur machen: Darum geht es beim ersten INTERBOOT-Pedalo-Cup am Donnerstag, 23. September 2010 auf dem Boden- see. Statt Wind und PS-Stärke sind bei diesem sportlichen Event vor der Uferpromenade Friedrichs- hafen kräftige Waden gefragt. Jeweils vier Personen bilden ein Tretboot-Team. Sieger des Rennens ist die Mannschaft, die am schnellsten durch den Slalomparcours um die Bojen und eine Wende- marke strampelt. Ein Sonderpreis ist für das Team, das die beste Show bietet, ausgeschrieben.

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Picasso-Fälscher und Kampusch- Verfolger Vogel vor Konstanzer Landgericht

30. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, RECHT, TOURISMUS

Kranke Rentnerin Barbara M-K aus Engen über Darlehen mit 77.700 Euro in den Sozialstand gezockt -

Als „Staatssekretär“ Bodensee-Liebesinsel vor Radolfzell an leichtgläubigen Heizungsbauer verkauft?

KONSTANZ / TENGEN. fsf / Am Dienstagnachmittag 31. August steht der gerichtsbekannte Thomas Vogel aus Tengen vor dem Landgericht Konstanz. Im Zivilprozess geht es um 77.700 Euro, die der 46-jährige einer kranken Rentnerin aus Engen bis in den Sozialstand abgegaunert hat. Hintergrund ist der Picasso-Fälscher Prozess von 2007. Internationale Schlagzeilen machte der Vorbestrafte im Ja- nuar dieses Jahres als Verfolger des österreichischen Verliesopfers Natascha Kampusch. Er behaup- tete von der jungen Frau Sex-Videos zu besitzen und die Mutter Brigitte Sirny wäre Mittäterin der acht- jährigen Entführung. Von der Illustrierten Stern wollte er für die vermeintlichen Beweise 200.000 Euro. Nach einem internationalen Ermittlungsverfahren erklärte der Grazer Oberstaatsanwalt Thomas Mühl- bacher, dass die angeblichen Beweise durchweg „erstunken und erlogen sind“ und es Aufgabe der Konstanzer Justiz ist Anklage zu erheben, da der Tatbestand von deutschen Boden ausging. Vordem machte Vogel als vermeintlicher Staatssekretär eines wirren King Marduk aus Tübingen in der Boden- seeregion Schlagzeilen. Hier wurde die deutsche Exklave Büsingen okkupiert und der Bürgermeister abgesetzt. Terrorisiert wurde die Bodenseeinsel Mainau und die Pfahlbauten Unteruhldingen sowie andere Touristik-unternehmen am Bodensee. Geradezu erpresserisch wurde das Vermögen des Pfahlbauvereins gefordert. Noch in den Ermittlungen ist der mögliche Verkauf der Liebesinsel vor Radolfzell an einen Heizungsbauer aus Überlingen am Ried, der hierfür zum Hofmeister von King Marduk ernannt wurde. Für die Insel sollen 130.000 Euro gezahlt worden sein. Ein Insider: „Vogel hat den Heizungsbauer mit mindestens 300.000 Euro gerupft, derzeit kommen seine Oldtimer dran“.

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25.000 Fans feierten „25 Jahre Rock am See“ in Konstanz

29. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, KONSTANZ, PROMIS, TOURISMUS, UMWELT

Zittern vor der Veranstaltung halten die Bands die Verträge ein – im letzten Jahr statt OASIS die Oldies von Deep Purple –

Veranstalter KOKO & DTK Entertainment GmbH schreibt seit Jahrzehnten Öko-Geschichte

KONSTANZ. fsf / 25.000 Besucher feierten „25 Jahre Rock am See“ in Konstanz am Bodensee. Stars waren die Düsseldorfer Kult-Band „Die Toten Hosen“, die zum fünf-ten Mal dabei waren. Der Frontman Campino ließ es sich nicht nehmen zum Jubi-läum eine Feuerwerkrakete aus dem Baumarkt in den Himmel zu schießen. Bei der Geburtstagsfete dabei die britische Pop-Sängerin Kate Nash, die bri- tische Band „Skunk Anansie“ mit akrobatischer Frontfrau Skin, das deutsch Punkrocktrio „Wizo“ und die Brit- Band „The Kooks“. Die meisten Rock-Fans waren bereits am Freitag angereist. Der Veran- stalter Koko- & DTK Entertainment GmbH mit Hauptgeschäftsstelle Konstanz hatten den Flughafen für 5000 Zeltplätze angemietet. Zum Veranstal-tungsgelände Bodensee-Stadion verkehrten Shuttle-Bussen. Die Deutsche- sowie Schweizer Bahn hatten Sonderzüge eingesetzt. Der Sprecher der Poli- zeidirektion Konstanz Michael Aschenbrenner: „Rock am See war für uns relativ friedlich und nicht auf- fällig. Es gab zwei Festnahmen wegen Widerstand gegen die Polizei, vier Gewahrsam wegen Trun- kenheit und kleinere Drogendelikte. Es liegen keine Körperverletzungen sowie Sachbeschädigungen vor“.

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RutishauserBarossa Scherzingen– Ausgezeichnet mit 10x Gold und 12x Silber!

28. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KREUZLINGEN, REKORDE, SCHWEIZ

Bei 17. Internationaler Weinprämierung in Zürich in Konkurrenz zu 2000 Weinen aus aller Welt

CH-SCHERZINGEN.red/ Bei der 17. Inter- nationalen Weinprämierung 2010 in Zürich galt es, sich gegen mehr als 2’000 einge- reichte Weine aus aller Welt durchzusetzen – so viele wie noch nie. Somit wird wieder einmal bestätigt, dass die IWPZ (Interna- tionale Weinprämierung Zürich) im Wein- bereich der wichtigste Wettbewerb auf dem Schweizer Markt ist. Auch die Anforder- ungen sind gestiegen und führten allge- mein zu einer geringeren Ausbeute der Goldmedaillen. Nicht aber bei Rutis- hauserBarossa. Der Medaillenerfolg konnte weiter ausgebaut werden und erreichte mit insgesamt 10 Gold- und 12 Silberme- daillen ein beachtliches Resultat. Dies ist seit Jahren die erfolgreichste Weinprämierung des Scherzinger Traditionshauses.

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Toursieger Alberto Contador dreht Ehrenrunde auf EUROBIKE Friedrichshafen

27. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MEDIEN, MOBILITY, SPORT, TECHNIK, TOURISMUS

Das „Who is Who“ der Radsportszene hat sich für die EUROBIKE vom 1. bis 4. September 2010 angekündigt

FRIEDRICHSHAFEN.red/ Drei Mal hat Alberto Contador bereits die Tour de France gewonnen. Vor gut vier Wochen konnte er mit dem begehrten Gelben Trikot auf seinen Schultern auf die Champs Elysée in Paris einbiegen. Am Mittwoch, 1. September 2010, wird der Star der Radsportszene am Stand von Specialized für Fragen und Autogramme zur Verfügung stehen. Gut möglich, dass er auch auf Eddy Merckx treffen wird. Die lebende Radsportlegende hat noch zwei Toursiege mehr auf seinem Konto und besucht die EUROBIKE am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. September 2010. Der mit 17 Saisonsiegen derzeit erfolgreichste Deutsche Profi, André Greipel vom Team HTC Columbia, wird ebenfalls am Mittwoch auf der EUROBIKE sein. Er bringt seinen Teamkollegen Tony Martin, WM- Bronzemedaillengewinner im Einzelzeitfahren von Mendrisio 2009, mit. Auf dem Stand des Brillen- herstellers Rudy Projekt wird auch Sprint-Altmeister Erik Zabel Autogramme schreiben.

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Schweizer Musiker Bolli hat Komposition über welterste Kunstgrenze geschrieben

27. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MUSIK, PROMIS, SCHWEIZ, TOURISMUS

Welturaufführung am Sonntag auf EU-Außengrenze Deutschland-Schweiz der Städte Konstanz-Kreuzlingen –

Seit drei Jahren 22 acht Meter hohe Tarot- Stelen auf 280 Metern anstatt Grenz-Maschendrahtzaun

KONSTANZ. fsf / Welturauf- führung für Komposition welt- erste Kunstgrenze. Der bekannte Schweizer Komponist und Dirigent Frèdèric Bolli hat zum drei- jährigen Bestehen der Tarot- Grenze des bekannten Künstlers Johannes Dörflinger auf der EU-Grenze Deutschland- Schweiz, der Städte Konstanz-Kreuz- lingen, eine Komposition für Violine, Oboe und Bassklarinette geschrieben. Am kommenden Sonntag 11 Uhr wird sie öffentlich an der Kunstgrenze aufgeführt. Im April 2007 wurde die welterste Kunstgrenze mit 22 acht Meter hohen Tarot- Stelen dem großen Arkana mit deutsch- Schweizer Bun- desprominenz eingeweiht. Auf 280 Meter offene Kunst, Skulpturen von Universum bis Magier, wo vor- dem ein hoher Maschendrahtzaun die Grenzstädte trennte. Es ist das Lebenswerk des Konstanzer Künstlers Johannes Dörflinger, der sich seit den 70er Jahren mit dem Tarot beschäftigt. Hierbei geht es ihm nicht um eine mystische Deutung, sondern um die Sym- bolik. Seine Arbeiten vom Granolitho bis Handsiebdruck hängen in internationalen Galerien wie dem Metro-politan- Museum in New York, der Tate-Galerie in London sowie dem Guggenheim-Museum. Es folgten Tarot- Handsiebdrucke auf Karton, die dem international bekannten Künstler Oskar Schlem- mer für das triadische Ballett ge- widmet sind. Die weltweit erste Kunstgrenze mit Kosten von 650.000 Euro hat ein deutscher Broker über die „Johannes- Dörflinger- Stiftung“ gesponsert, der in der Schwei- zer Grenzstadt Kreuzlingen lebt und arbeitet. Die Stiftung hat die Kunst den Städten Konstanz-Kreuz- lingen geschenkt. Der Freun- deskreis „Kunstgrenze“, mit Personen aus dem öffentlichen Leben, bemüht sich seit Jahren die welterste Kunstgrenze öffentlich bekannt zu machen.

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Tödlicher Motorradunfall vor Tettnang

26. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, MOBILITY, RECHT, TECHNIK

Motorradfahrer prallte bei Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit gegen PKW

TETTNANG.red./ Einen Toten, zwei Schwerverletzte und Sachschaden von rund 15.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagabend, kurz nach 17.00 Uhr auf der K 7709 bei Tettnang ereignet hat. Der 20-jährige Lenker eines Pkw hatte die Kreisstraße von Laimnau kommend in Rich- tung Apflau befahren und nach links in die Straße „Im Reutele“ abbiegen wollen. Ein 24-jähriger Motor- radfahrer aus dem Landkreis Lindau, der mit hoher Geschwindigkeit zum Überholen des Autos ange- setzt hatte, prallte frontal in die linke Fahrzeugseite des Pkw. Der Motorradlenker erlitt hierbei lebens- gefährliche Verletzungen, denen er wenig später im Krankenhaus erlag. Sein Sozius (Alter konnte noch nicht festgestellt werden) sowie der Autofahrer müssen auf Grund ihrer schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

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Zu „25 Jahre Rock am See“ hotten am Samstag in Konstanz an die 25.000 Teens und Twens ab

26. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, KONSTANZ, MUSIK, PROMIS, REKORDE, TECHNIK, TOURISMUS

Zum Jubiläum die Düsseldorfer Kultband „Die Toten Hosen“ und englisch- und amerikanische Superstars

Der 49-jährige Michael Mantau ist als Produktionsleiter der „Mann der ersten Stunde“

KONSTANZ. fsf / Die Bühne für „25 Jahre Rock am See“ mit der Düsseldorfer Kultband „Die Toten Hosen“, „The Koks“, „Wizo“, „Skunk Anansie“, „Kate Nash“, „Friska Viljor“ und „State Radio“ für Konzert am Samstag im Konstanzer Bodensee-Stadion steht. Der Subunternehmer Megaforce aus Karlsruhe hat über 50 Tonnen Stahlgerippe für die 500 Quadratmeter Bühne mit 14 Höhe Metern verbaut. Am Samstag werden an die 25.000 Teens und Twens im 21.000 Quadratmeter großen Stadion abhotten. Auf der Tribühne sind an die 10.000 Sitz- und Stehplätze. Im Stadion, im Spielfeld mit 7.500 Quadrat- metern, selber noch einmal an die 15.000 Stehplätze. Der 49-jährige Michael Theodore Mantau von MTM- Konstanz, einer Ich-AG, ist Produktionsleiter für das gesamte Event, hier von der Logistic und Rigging. Er ist komplett verantwortlich für das Sicherheitspersonal, den Aufbau der Bühne, Licht- anlage, Ton bis zur Müllmulde und Toiletten. Für den Veranstalter KOKO & DTK Entertainment GmbH in Konstanz wickelt es das gesamte Genehmigungsverfahren mit der Stadt, Polizei bis Sanitätsbe- reitschaft ab. Der 49-jährige ist der Mann der ersten Stunde von Rock am See, als Koko noch Kon- zerthaus Konstanz hieß. Für die Geschäftsführer Dieter Bös und Armin Nissel hat er vor 25 Jahren in den Städten als junger Student Plakate geklebt. Jetzt ist er für die Konzertveranstalter als Subunter- nehmer von Konstanz, Schwarzwald bis Oberschaben als Produktionsleiter tätig.

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Kormoran-Verordnung: NABU kritisiert Wild-West-Naturschutz

25. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, RECHT

Flächendeckender Abschuss schadet Natur und hilft weder Fischen noch Fischern

STUTTGART.red./ Scharfe Kritik am baden-württem- bergischen Kabinett übt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann: Dieses hat am gestrigen Diens- tag allen Protesten zum Trotz eine aus NABU-Sicht „völlig missglückte neue Kormoranverordnung“ be- schlossen. Danach dürfen Kormorane zukünftig nahe- zu flächendeckend abgeschossen werden. Lediglich in Schutzgebieten ist eine Ausnahmegenehmigung nötig, um die Vögel zu töten – eine Auflage, die allzu löchrig ist, wie die Vergangenheit zeigt. „Welche Schutzwirkung die Schutzgebiete wirklich haben, mussten wir in den vergangenen Jahren immer wieder mit ansehen. Ob Kocher, Wutach, Restrhein oder Untersee – die Regierungspräsidien (RP) er- teilen eine Ausnahmegenehmigung nach der an- deren. Ich sehe keinen Ansatz, dass sich daran etwas ändert. De facto bedeutet die neue Kormoranver- ordnung daher: Feuer frei im ganzen Land. Das ist Wild-West-Naturschutz. Eine ausgewogene Lösung sieht anders aus“, kritisiert Bau- mann. „Wir wehren uns weiterhin entschieden dagegen, dass eine Tierart aus niederen Gründen verfolgt, denun- ziert und flächendeckend abgeschossen wird. Dieses steinzeitliche Naturverständnis ist Baden-Württembergs unwürdig.“

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ZU-Juniorprofessor Dr. Christian Brock erhält Preis für Forschung

25. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN

Auszeichnung vom britischen Verlag “Emerald Group Publishing” sowie ” European Foundation for Management Development”

FRIEDRICHSHAFEN.red./ Dr. Christian Brock, Ju- niorprofessor am Otto Group- Stiftungslehrstuhl für Distanzhandel und Service Marketing an der Zep- pelin Universität (ZU), ist für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen mit dem „Emerald /EFMD Out- standing Doctoral Research Award“ aus- gezeichnet worden. Verliehen wird der Preis vom britischen Verlag „Eme- rald Group Publishing“ sowie der „European Foundation for Management Development (EFMD)“. Brock erhält den Preis in der Kategorie „Forschung“, dieser wird gestiftet vom „European Journal of Marketing“, eine der europa- weit bedeutendsten Zeitschriften im Bereich des Marketing, die damit herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses honoriert, die in besonderem Maße eine gelungene Synthese von anspruchsvoller Methodik und hoher Praxisrelevanz aufweisen. Als „herausragend“ ge- würdigt wurde mit dem Preis Brocks Dissertation zum Thema „Beschwerdeverhalten und Kundenbindung – Erfolgs- wirkungen und Management der Kundenbeschwerde“, die er 2009 erfolgreich abgeschlossen hat. In der Arbeit untersucht Christian Brock die Wirkung der Beschwerdebearbeitung auf das Kaufverhalten sowie die Stimulierung von Kundenbeschwerden. Ins-besondere ist die Arbeit für die Unternehmens- praxis von hoher Relevanz, da Christian Brock Kunden analysiert, die sich trotz eines Vorfalls nicht beschweren. Diese Kunden wurden bisher in der Forschung und Unternehmenspraxis weitestgehend vernach- lässigt. „Ich freue mich sehr über den Preis und die damit verbundene Würdigung meiner Arbeit“, kommentiert Christian Brock die Auszeichnung, „ vor allem darüber, dass neben der hohen Praxis- relevanz auch die wissenschaftliche Bedeutung meiner Forschungen gewürdigt wird.“

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Arabische Touristen mit 250.000 Dollar im Autohohlraum

24. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, SCHWEIZ, TOURISMUS

Zöllner finden raffiniertes Versteck in Rückbank – 17.000 Euro Rüchbehalt für Geldbuße

GOTTMADINGEN / BIETINGEN.red./ Ende letzter Woche fanden Zollbeamte beim Zollamt Bietingen 250.000 US $ (188.000 Euro) in einem Pkw. Die drei arabischen Fahrzeuginsassen mit Wohnsitz in Nordeuropa meldeten trotz eindringlichem Befragen weder Waren noch Bargeld an. Als Grund für die Reise in die Schweiz gaben sie an Freunde besucht zu haben. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Zöllner das Bargeld gebündelt in einer Plastiktüte in einem bauartbedingten Hohlraum unter der Rücksitzbank.

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Frauen täuschten Raubüberfall in Friedrichshafen vor

24. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und der Polizeidirektion Friedrichshafen

FRIEDRICHSHAFEN.red./ Eine überraschende Wende haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei Friedrichshafen zu dem Überfall auf zwei befreundete Frauen am Montagnachmittag im Frankenweg genommen. Wie bereits berichtet, hatten die beiden Frauen im Alter von 43 und 44 Jahren gegenüber der Polizei angegeben, dass die ältere der beiden während eines Spaziergangs von zwei unbe- kannten Männern angesprochen wurde, die Geld und Zigaretten forderten. Nachdem dies verweigert wurde, hätte einer der Unbekannten auf sie eingeschlagen und ihr Verletzungen mit einem Messer zugefügt. Auch die 43-Jährige, die ihrer Freundin zu Hilfe eilte, sei daraufhin von dem Mann attackiert und verletzt worden. Aufgrund dieser Schilderungen leitete die Polizei eine Großfahndung nach den mutmaßlichen Tätern ein, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war.

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25 Jahre „Rock am See“ im Konstanzer Bodensee-Stadion

24. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, MEDIEN, MOBILITY, MUSIK, PROMIS, TECHNIK, TOURISMUS

Zum fünften Mal dabei die Düsseldorfer Kult-Band „Die Toten Hosen“ –

Anfang 1985 mit Herbert Grönemeyer – Höhepunkt 2003 mit Metallica

KONSTANZ. fsf/ Am Samstag gilt der Ausnah- mezustand für Konstanz. Es geht um 25 Jahre Open Air Festival „Rock am See“. Von 13 Uhr bis 23 Uhr wird phonlastig Im Bodensee-Stadion abge- tanzt. Bis 95 Dezibel sind erlaubt. Zum fünften Mal dabei die Düsseldorfer Kult- band „Die Toten Hosen“. Den Anfang machen „State Radio“ aus den USA gefolgt von den schwedischen Newcomer „Friska Viljor“, dann die Indie- Pop Powerfrau Kate Nash, Skunk Anansie mit Frontfrau Skin, „Wizo“ mit neuem Bassisten und schließlich die Briten „Kooks“. Das Programm ausgesucht haben die „Old- timer“, die Veranstalter von Koko- Enter- tainment, die Geschäftsführer Dieter Bös, Armin Nissel und Marc Oßwald. Dass sie mit den Rock-Gruppen im Trend liegen beweisen die 25.000 Besucher. Für das Festival gab es im Vorfeld mit der Polizei, dem Bürgeramt der Stadt Konstanz, Feuerwehr, Sanitätsdienst sowie privater Sicher- heitsdienst zwei Checks. Hier wurden alle möglichen Gefahrenquellen durchlaufen. Bei der Veran- staltung sind 170 Security im Einsatz. Für „Rock am See“ wurde der Flughafen als Zeltplatz für 5000 Stellplätze von Freitag bis Sonntag an- gemietet. Von hier sowie Fähre Staad und Bahnhof Konstanz fährt kostenlos ein Shuttles- Bus. Als Nachweis gilt die Eintrittskarte.

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Zwei Frauen bei Überfall an Montag in Friedrichshafen verletzt

24. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, RECHT

Großfahndung nach Tätern zwischen 25 bis 35 Jahren vermutlich osteuropäischer Herkunft

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FRIEDRICHSHAFEN.reda./ Mit zum Teil schweren Verletzungen mussten am Montagnachmittag nach einem Überfall zwei Frauen im Alter von 43 und 44 Jahren ins Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Opfer waren von einem Passanten gegen 14.05 Uhr blutend in einer Obstplantage am Fran- kenweg zwischen Jettenhausen und Berg angetroffen worden. Wie erste polizeiliche Ermittlungen ergaben, waren die beiden Frauen im dortigen Bereich spazieren gegangen. Als eine der beiden austreten musste, kam ein unbekannter Mann auf die 44-Jährige zu und verlangte Geld und Zigaretten. Nachdem sie dies negativ beschieden hatte, schlug der Täter zunächst auf sein Opfer ein und fügte der Frau anschließend Verletzungen mit einem Messer zu. Als die 43-Jährige ihrer Begleiterin zu Hilfe kommen wollte, wurde auch sie geschlagen. Trotz einer sofort ausgelösten Großfahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, fehlt von den Tätern bislang jede Spur. Von den beiden Männern, die vermutlich osteuropäischer Herkunft sind, liegt folgende Beschreibung vor:

1. 25 bis 35 Jahre alt, ca. 190 cm groß, kurze dunkle, leicht gewellte Haare (vorn kurz und hinten lang), trug dunkelblaue Jeans vermutlich mit einer aufgenähten Aussentasche und dunkles T-Shirt.

2. 25 bis 35 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, trug Jeans und ein T-Shirt.

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Weltgrößtes Mittelalter Phantasie Spectaculum nicht mehr in Singen?

23. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR, MOBILITY, MUSIK, THEATER, TOURISMUS

Stadt reglementiert Veranstalter auf Gelände Landesgartenschau auf alle zwei Jahre –

Besuchermassen nehmen Parkraum vom Aachbad und beeinträchtigen Fauna

SINGEN / DRENSTEINFURT. fsf / Die Stadt Singen, Fachbereich Bauen, teilt dem weltgrößten Mittel- alter Phantasie Spectaculum (MPS), dem Veranstalter Gisbert Hiller aus Drensteinfurt schriftlich mit, dass „Nach innerer Beratung muss ich Ihnen mitteilen, dass eine Reservierung für 20./21. August 2011 zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist, da der Festplatz Offwiese nur noch alle zwei Jahre in den Sommermonaten für derartige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden kann“. An die 10.000 Besucher sind am vergangenen Wochenende zu dem Mittelalter-Spektakel mit Ritterkämpfen, Pest- umzug, Mittelaltermarkt und rockigen Bands auf das Gelände der Landesgartenschau 2000 gekom- men. Die Veranstaltung brachte der Stadt beste Werbung und volle Hotels. Zum fünften Mal ist der Veranstalter in Folge in Singen. Die größte Burgruine Deutschlands, in der französischen Revolution 1801 geschleift, ist hier Kulisse in weiter Ferne. Der Veranstaltungsplatz ist mit 6100 Quadratmetern weitläufig und geradezu ideal. Die eigentliche Absage für nächstes Jahr und zukünftig nur noch alle zwei Jahre soll vom Grünamt der Stadt Singen kommen Der Veranstalter Gisbert Hiller: „Mir wurde mündlich mitgeteilt, dass durch die Veranstaltung ´der schützenswerte Wild- wuchs belastet und beeinträchtig wird“. Die Argumente sind für ihn nicht stichhaltig, zumal es sich nur um Einjahrblüher handelt und die Besucher äußerst sorgsam mit dem Gelände umgehen. Als Alternative sucht er jetzt einen anderen Veranstaltungsort für nächstes Jahr oder ganz weg von Singen. Ein Ideal wäre für ihn Schloss Salem, wo sein Vogt Edwin Ball vor gut 20 Jahren, damals bei der „Kramer-Zunft und Kurz- weil“, als Gaukler aufgetreten ist. Das Mittelalter- Event war in der historischen Schlossanlage ein Top-Erfolg.

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Vernissage „Salem2Salem“ – Internationale Künstler stellen im Schloss aus

20. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, HOBBY, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, PROMIS

36 Künstler aus den USA, Polen, Schweiz und der Region Bodensee stellen ihre Arbeiten bis 19. September im Neuen Museum Schloss Salem aus

SALEM.red./ „Hochklassige und spannende Kunst- werke, die sich mit dem Ort und der Region auseinandersetzen“, verspricht Bernd Stieghorst, der Kurator des Projekts „Salem 2Salem“. Am Freitag, den 20. August wird um 19 Uhr im Neuen Museum auf Schloss Salem die Ausstellung mit den Arbeiten der Künstler des internationalen Künstler- Austausch- projektes eröffnet. 36 Künstler aus den USA, Polen, der Schweiz und der Region Bodensee / Oberschwaben haben seit dem 3. August in Salem gemeinsam gelebt, diskutiert und gearbeitet. Die Ergebnisse dieser Zusam- menarbeit sind nun im Neuen Museum in Salem zu sehen. Die Kunstwerke entstammen ganz unter- schiedlichen Kategorien, denn die 36 Künstler vertreten die Kunstsparten Malerei, Bildhauerei, Litera- tur, Musik und Digital Art. Besonders spannend sind dabei die Projekte, bei denen Künstler aus ver- schiedenen Ländern zusammen arbeiteten. So lassen z.B. Olga Titus (Schweiz) und Käthe Schönle (Deutsch- land/Österreich) einen Bücherschrank in der historischen Bibliothek in den Raum „explo- dieren“. „Ad fontes“ heißt diese Installation, die auf den „humanistischen Sprengstoff“ der ehemaligen Klosterbibliothek verweist.

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Schon wieder Kindersegen auf der gräflichen Insel Mainau

20. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, INSEL MAINAU, KONSTANZ, PROMIS, TOURISMUS

Vor zehn Tagen meldeten Graf Christian und Gräfin Christina die Geburt ihres Sohnes Maximilian Benedikt–

Jetzt ist Gräfin Diana Bernadotte zum zweiten Mal Mutter geworden – Yellow- Press fragt wer ist nach dem Schornsteinfeger der Vater

MAINAU. fsf / Gleich zweimal innerhalb zehn Tagen gibt es auf der gräflichen Bodenseeinsel Mainau Nachwuchs. Letzte Woche verkündeten die glück- lichen Eltern Graf Christian (31 J.) und Gräfin Chris- tina Bernadotte die Geburt ihres Sohnes Maximilian Benedikt Berna- dotte, jetzt ist es die jüngste Tochter von Graf Lennart Bernadotte (+ 2004) und Gräfin Sonja (+2008), die 28-jährige Gräfin Diana Berna- dotte. Ihr Sohn Eric Hagen Lennart wurde am 17. August geboren. Der Junge ist wohlauf. Es ist das zweite Kind von Gräfin Diana, die sich in den letzten Jahren einen Namen als Modistin und Buchautorin gemacht hat. Ihre Tochter aus geschie- dener Ehe mit einem Schornsteinfeger heißt Paulina Marie und ist sechs Jahre alt. Über den Vater des Sohnes von Gräfin Diana gibt die Mainau-Presse- stelle keine Auskunft, auch nicht ob neue Heiratspläne an- stehen. Die Yellow- Press fragt: wer ist der Vater?

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Wollte Schweizer Armeefahrzeug unter Wert verzollen

19. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, RECHT, SCHWEIZ, TECHNIK

Falsche Wertangabe bei Autoimport nach Deutschland – jetzt Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung

SINGEN.red./ Immer wieder kommt es vor, dass bei den Zollämtern im Bezirk des Hauptzollamts Singen Autos und Motorräder zur Einfuhr erheblich unter Wert angemeldet werden um die entsprech- enden Abgaben zu sparen. Ein solcher Fall ereignete sich am Montag beim Zollamt Bietingen. So meldete ein 52-jähriger Pfälzer ein frisch restauriertes Schweizer Militärfahrzeug an, jedoch stand der vorgelegte Kaufvertrag über 16.500 Schweizer Franken(rund 12.000 Euro) offensichtlich in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert des Autos. In den mitgeführten Unterlagen fanden die Beamten auch bald eindeutige Hinweise, dass es sich tatsächlich um eine Unterfakturierung handelte. Auf Vorhalt gab der 52- Jährige schlussendlich an, dass er tatsächlich 30.000 Euro (ca. 45.000 Schweizer Franken) für das Liebhaberfahrzeug bezahlt hatte.

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Auf Friedrichshafener Klangschiff das Spiel „Im Augenblick“

19. August 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, FRIEDRICHSHAFEN, GESCHICHTE, MOBILITY, POLITIK, TECHNIK, THEATER, TOURISMUS

Die Pilgerreise des großen Breisacher Europa-Künstlers Helmut Lutz geht zu Ende –

Nach dem Sternenweg zu den Pilgerstätten der Christenheit folgte das Klangschiff als Friedensbotschafter

FRIEDRICHSHAFEN / BREISACH. fsf / Vom Regiepult, zwischen den Sitzreihen, kommentiert der Europa-Künstler Helmut Lutz aus dem Breisach den weltbekannten Seiltänzer Falko Traber, der als Hermes zu den Sternen aufsteigert. Das Seil ist von der Urania, die auf einem Rammbock liegt, zu einer Riesenspieluhr gespannt. Zum vierten Mal findet auf dem Klangschiff an der Friedrichshafener Promenade, das im Balkan-Krieg ein Botschafter des Friedens war, eine geradezu mystisch-griech- ische Inszenierung mit Titel „Im Augenblick“ statt. Stückeschreiber ist Helmut Lutz, der Erbauer des 40 Meter langen Klangschiffes. Das Kunstwerk aus 48 Tonnen Stahl und Holz mit sechs beweglichen Teilen erinnert wie die Kostümierung der Schauspieler an den großen Surrealisten Salvador Dalli. Im Spiel mit drei Frequenzen geht es um den Lauf der Weltuhr, wobei es um Macht, Kampf, Leid, Zer- störung und schließlich Versöhnung geht. Vier Krückenwesen symbolisieren das Feuer, Wasser, Luft und die Erde. Im dritten Akt tanzt Europa auf den zeusschen Stier, während der König, skandiert von Soldaten, diesem aus Wut die Hörner ausreißt. Aus den Hörnern werden Albhörner, die zu Musizieren beginnen und zur Harmonie aufrufen. Für den Künstler Helmut Lutz geht die Pilgerfahrt in Friedrichs- hafen zu Ende. Im nächsten Jahr, soll es auf dem Klangschiff, wenn er 70 wird, die letzte Inszenierung von ihm geben, dann soll das Klangschiff, wie bereits geschehen als Bühne für Festivals von Pop, Jazz , Folklore bist Schauspiel offen sein.

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