Ein Jahr als somalischer „Nigger“ Kwami Ogonno in gesellschaftlichen Brennpunkten -
Als Peter Esser bei der BILD-Zeitung, türkischer Leiharbeiter Ali Levent bis Clochard im Obdach- losenheim deckte er Missstände auf
KONSTANZ / KÖLN. fsf / Am 25. Februar um 20 Uhr nimmt Günter Wallraff, „Undercover-Agent“ für ein menschenwürdiges Leben, im Konstanzer Stadt- theater Platz. Der Kölner Journalist stellt seinen Film „Schwarz auf Weiß“, ein Jahr als somalischer „Nigger“ vor und fordert zur Diskussion über Rassismus in Deutschland auf. Es moderiert der Konst- anzer Theater-Intendant Prof. Dr. Christoph Nix. Günter Wallraff ist schon zu Lebzeiten eine Legende. Bei der BILD- Zeitung war er der Redakteur Hans Esser, dann der türkische Leiharbeiter Ali Levent und Michael G. ein Operateur in einem Callcenter, Obdach- loser bei Minus 20 Grad auf der Straße und backte im Akkord für Lidl Brötchen. Er machte Schlag- zeilen, dabei deckte er gravierende Missstände in der Arbeitswelt sowie Gesellschaft auf. Mit Film „Schwarz auf Weiß“ will er konfrontieren. Ein Jahr war er maskiert der somalische Dunkelhäutige Kwami Ogonno. Er besuchte gesellschaftliche Brenn- punkte wie den Sportplatz bei Dynamo Dresden und fährt mit dem Fanzug. Die schwarze Hautfarbe reichte. Er mußte um sein Leben fürchten.
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Günter Wallraff mit Film „Schwarz auf Weiß“ und Diskussion über Rassismus im Konstanzer Stadttheater