Der 78-jährige Kurt Lienhard ist seit 50 Jahren der heilige St. Nikolaus
6. Dezember 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, SOZIALES, TOURISMUSSeit zwei Jahren beschenkt er im Konstanzer Ortsteil Niederburg die Kinder –
„Förderverein Niederburg Vital e.V.“ lädt zum Krippenweg mit 24 Geschäften ein
KONSTANZ. fsf/ Seit 50 Jahren ist der 78-jährige Kurt Lienhard der „St. Nikolaus“, wobei er seit zwei Jahre der Heilige im Konstanzer Ortsteil Niederburg ist. Vor der le- bensgroßen Krippe von Bäcker- meister und Filmstar Richard Gandor beschenkte er die Kinder mit Nüssen, Mandarinen und Gepäck. Seit 16 Jahren ist der bekannte Senior in Pension, über Jahrzehnte leitete er das katho- lische Studentenheim „Albert Magnus“ in Konstanz. An Niko- laus lud er hier Waisen- und Asyl- kinder ein, die er mit Spenden aus der Industrie und Einzelhandel beschenkte. Den Anfang als Nikolaus machte Kurt Lienhard in der eigenen Familie mit vier Kindern, wobei er heute deren sechs Enkel beschenkt. Für den „Förderverein Niederburg Vital e.V.“ mit derzeit 48 Mitgliedern, mit Vorstand Roy Braunwart und Uli Fritz, ist der Nikolaus aus Passion ein lieber Freund geworden. Seine Worte: “Guten Abend liebe Leute, sagt an, bin ich richtig hier in der Niederburg, wo die braven Kinder wohnen, für sie wird es sich heute lohnen..“ Dass der St. Nikolaus hier richtig ist, ist augenscheinlich. Immer wieder drängen sich die Kleinen zum heiligen Mann mit Mitra und Bischofsstab und sagen ein Weihnachtsgedicht auf, wobei zuweilen Mutti und Pappi helfen müssen
Tage vor dem Nikolaus ist der „Förderverein Niederburg Vital e.V.“ im Haus von Bäckermeister Richard Gandor aktiv. Es gilt an die 100 kleine Säcklein mit Pfefferkuchen und Nüssen zu füllen, die der heilige Mann an die Kinder verschenkt. Mit dem St. Nikolaus wird im Konstanzer Stadtteil Niederburg wie im letzten Jahr der Krippenweg eröffnet, wobei die Darstellung der heiligen Familie in Schaufenstern von Geschäften und Fenstern von Privat zur Straße stehen. Mit Nikolaus und Krippenweg will der Förderverein den einstigen Fischervorort für Besucher attraktiv machen, leben hier doch an die 3500 Einwohner sowie 144 Gewerbetreibende. Als besondern urig und gemütlich gelten die 32 Gastronomien wie die „Wendelgard“, benannt nach der Wendelgard von Halten, die ihren Meersburger Weinberg den Konstanzern vermacht hat, weil diese liebevollere Menschen waren…

Bilder: Fritjof Schultz-Friese
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