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„Hoppla, jetzt komm ich!“ Hans Albers –Revue in Spiegelhalle Konstanz

24. Juli 2010 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, KONSTANZ, MUSIK, PROMIS, THEATER, TOURISMUS

Reeperbahn mit Herbertstraße in Konstanzer Hafenstraße – dabei der Konstanzer Shantychor –

noch vier Aufführungen “Und dann sag beim Abschied leise Servus!”



KONSTANZ. red./ Der 19-jährige BSB- Decksjunge Kai Görig traf in Konstanz gleich fünfmal die Hamburger Schauspiel-Legende Hans Albers. Bis zum 28. Juli, mit Uraufführung am 4. Juli, wird im Konstanzer Theater der Spiegelhalle in der Hafenstraße, die Revue „Hoppla jetzt komme ich!- Hans Albers“ aufgeführt. Hans Albers, der „blonde Hans“ – berühmt für seinen rauen Charme und seine stahlblauen Augen, unvergessen vor allem durch seine Lieder. Hochgekämpft hat er sich mit eisernem Willen und vor allem einem unverbrüchlichen Glauben an sich selbst – erst auf die Theaterbretter, dann vor die Kamera. Erst in späten Jahren, als das Haar schon so schütter war, dass es durch ein Toupet ersetzt werden musste, hatte er endlich Erfolg – und da kamen die Nazis. Durchlaviert hat sich der blonde Hans, mit seiner jüdischen Frau, die er gehen ließ, um weiter Filme machen zu können in Deutschland. Seine Stunts hat er immer selbst gemacht, aber war er ein Held? Der Film-Kapitän, der zwar aus Hamburg- St. Georg stammte, aber nie zur See gefahren ist, kommt jetzt in einer eigens für das Theater Konstanz geschriebenen Revue an den Bodensee. Seine zeitlosen Lieder erklingen dabei in aktuellem musikalischem Gewand.

Weitere Termine: 04.07., 06.07., 07.07., 08.07, 10.07., 13.07., 15.07., 16.07., 21.07., 22.07., 23.07., 24.07., 27.07. und 28.07.10 um 20.00 Uhr; 11.07., 18.07. und 25.07.10 um 18:00 Uhr;

Hoppla, jetzt komm ich! – Eine Hans-Albers-Revue von Tatjana Rese

Inszenierung Tatjana Rese ? Ausstattung Pia Wessels ? Arrangements und Musikalische – Leitung Günter Lehr | Choreographie Ana Mondini | Dramaturgie Cornelia Steinwachs. Mit Gislén Engelmann, Jessica Rust; Thomas Fritz Jung, Johannes Merz, Klaus Redlin. Musiker Stefan Gansewig, Albert „Arpi“ Ketterl, Rudolf Hartmann und Mitglieder des Konstanzer Shantychors.

Tatjana Rese – Inszenierung

Tatjana Rese, geb. 1956 in Berlin, studierte nach dem Abitur an der Humboldt-Universität Germanistik und machte ihre ersten Theatererfahrungen als aktiver Theaterbesucher der vielseitigen Ostberliner Theaterlandschaft in den 70er Jahren. Nach dem Studium führte sie ihr Weg an das renommierte Deutsche Theater Berlin: zunächst war sie Regieassistentin, ab 1983 arbeitete sie als Dramaturgin und war bis 1987 künstlerische Mitarbeiterin des Regisseurs Alexander Lang. Erste eigene Regiearbeiten realisierte Tatjana Rese am Theater der Stadt Schwedt, wo sie zwischen 1987 und 1989 das Schauspielensemble leitete. Danach ging sie für vier Jahre als Oberspielleiterin an die Landesbühne Esslingen. Von 1993 bis 1997 war sie Schauspieldirektorin am Staatstheater Braunschweig.

Seit 1997 arbeitet Tatjana Rese als freie Regisseurin an unterschiedlichsten Bühnen in Deutschland und Österreich, unter anderem am schauspielfrankfurt, in Dresden, Leipzig, Magdeburg und Dessau, in Linz und Innsbruck, in Freiburg, Konstanz und Detmold. Zudem realisierte verschiedene freie Theaterprojekte. In den letzten Jahren trat sie verstärkt als Autorin in Erscheinung; ihre Theatertexte wurden und werden u.a. an den Theatern Krefeld/Mönchengladbach, Lübeck, Zwickau und am Schauspiel Chemnitz, am Theater der Jungen Welt in Leipzig und in Berlin an der Tribüne realisiert. Im September 2008 erlebte ihr erstes Musiktheaterstück So roth wie Blut, ein Grusical nach Motiven der Brüder Grimm mit der Musik von Erich A.Radke seine Uraufführung am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Mit der Gründung des Autoren- und Theaterbüros möchte Tatjana Rese ihre Theatererfahrungen in die Förderung von Bühnenautoren und neuen Theatertexten einbringen. Außerdem produziert das Theaterbüro eigene kleine Theaterprojekte, die u.a. als regelmäßiges Gastspiel am Kabarett-Theater Die Stachelschweine zu sehen sind und als Gastspiele angeboten werden.

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Auf der Theater-Brücke im Konstanzer Spiegelsaal besuchte der  BSB- Decksjunge Kai Görig (Bildmitte) fünfmal Hans Albers mit blonder Perücke, dabei Hannah, Hansi, Hans, Hannes und der alte Hanne. fsf

Bild: Fritjof Schultz-Friese



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