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Jubiläumsauftritt „Die Neuen Barden“ im Kursaal Überlingen

31. Oktober 2009 | Von | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, MEDIEN, MUSIK, PROMIS, ÜBERLINGEN

Jens Eloas Lachenmayr schrieb in zehn Jahren über 150 Songs –

Tiefgehende Text aus dem Leben die Mut machen sollen

Die Neuen Barden 10-09. -P-035_1

ÜBERLINGEN. fsf / Die Augen des Liedermachers Jens Eloas Lachenmayr sind verinnerlicht. Er singt von der Wiedervereinigung der indigenen Völker von Nordamerika und Grönland mit Titel „Fire and Ice“, wobei er indirekt die Ausbeutung durch Multi-Konzerne nach Öl und Metallen anspricht. In „Dein Wille geschehe“ mit Text „Bist Du bereit wenn es losgeht, bist Du bereit wenn Gottes Ruf an Dich geht“ ist der kranken Mutter gewidmet. Jens Eloas Lachenmayr und „Die Neuen Barden“ treten im Kursaal Überlingen auf. Es ist ihr zehnjähriges Jubiläum. Die Begleitung: Edmund Darman irische Harfe, Rainer Schwender Saxophon, Querflöte sowie Akkordeon, Manfred Gosewinkel Flamenco Gitarre, Wolfgang von Boyen Akustik-Bass und Helmut Kandert Schlagzeug. Sie sind absolute Top-Profi-Musiker, die bei bekannten Bands mitspielen. Jens Eloas Lachenmayr und „Die neuen Barden“ sind die bekannteste Musikgruppe am Bodensee, wobei ihre Rezeptur nicht gemeiner Rock oder Pop ist, sondern deutscher Folk in Best-Qualität. Ausgezeichnet wurden sie in Irland Cork im Jahr 2000 mit dem „Folk and World Music- Award“, im Jahr 2002 von Talent-City München mit dem „Stars inside“ und 2005 und 2007 mit dem „Rock und Pop- Preis“ von der Deutschen Pop-Stiftung in Hamburg in Kategorie Song sowie bestes deutsches Album. Nominiert sind sie aktuell in Berlin für den „Song writer contest“.

Die Neuen Barden 10-09. -P-006_1_1Seinen ersten Song schrieb Jens Eloas Lachenmayr mit 15 Jahren nach einer bekannten Sufi-Geschichte mit Titel „Der Fischer“. Sehr früh erkannte die Mutter das musikalische Talent ihres Sohnes. Mit 11 Jahren spielte er Querflöte, dann Gitarre und schließlich Flöte. Dazu gekommen sind als Musik-Profi Klavier und Keyboard.

Zwei Jahre versucht er sich nach der Schule in der Schauspielerei, nimmt Unterricht an der „Lehr- und Wanderbühne“ am Bodensee sowie in der „Kleinen Bühne“ in München. Zu seinen Stücken gehört: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Er schreibt Kinder-Musicals, die letztendlich seine Entscheidung in die Musik sind. Mit der Gitarre wird er zum erfolgreichen Straßenmusiker, die Stimmlage ein „Stück“ Reinhard Mey und Konstantin Wecker, zwischen Tenor und Bariton. Ein ausrangierter bunter Zirkuswagen wird auf Jahre im Überlinger Stadtteil Bambergen mit seiner Frau sowie Kind sein Zuhause. Der Oldie wird mit Traktor in der Bodenseeregion zur Kommando-Zentrale gegen Gen-Meis. Er wird zum Revo- luzzer, wobei sich ihm Landwirte und Städte in Deutschland, Schweiz und Österreich anschließen. Für die Grüne Woche in Berlin, Europas größter Agrar-Messe schreibt er das „Bauernlied“ als Protest mit Inhalt „Dankbarkeit gegenüber den Landwirten, die uns ernähren und Aufdeckung der Konzerne, die die Bauern unterdrücken und ihnen bei Bestellung der Felder das veränderte Saatgut vorschreiben“.

Vor zehn Jahren gründet der heute 37-jährige Jens Eloas Lachenmayr in verschiedener Besetzung „Die Neuen Barden“, wobei sein ständiger Begleiter Frank Waldvogel auf der spanischen Gitarre wird. Über 150 Songs hat Lachenmayr in der Zeit geschrieben. Der „Tatort“ ist hierbei immer wieder ein tibetanisches Kloster in Irland im Country Cork am Atlantic. In seinem Album „Söhne und Töchter der Erde“ nimmt er mit dem Song „Free Tibet“ Stellung. Er beschreibt im Lied die Biographie Seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lamas und die Zustände in dessen Heimatland. Umrahmt wird das Stück durch das Mantra des Mitgefühls „Om Mani Padme Hum“. Acht CD’ s hat Jens Eloas Lachenmayr in zehn Jahren verlegt. Eine Entwicklung zum international anerkannten musikalischen Vollprofi.

Die Neuen Barden 10-09. -P-043_1

Das Konzert im Überlinger Kursaal eröffnete Jens Eloas Lachenmayr mit den „Neuen Barden“ traditionell mit dem Barden-Lied: „Einsam ist der Weg der Barden geworden, denn die Menschen schätzen ihn heute nicht mehr. Ja sie rennen in rauen Horden, dorthin wo es am lautesten ist, und der Saal des Barden bleibt leer“. Es ist ein Stück eines Barden am Hofe eines hartherzigen Königs…“.

Weitere Info unter www.dieneuenbarden.de

Bilder: Fritjof Schultz-Friese



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