Katamaran die schnelle Verbindung von Bregenz zur Mainau
14. August 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, INSEL MAINAU, KATAMARAN BODENSEE, KONSTANZ, MEERSBURG, MOBILITY, TECHNIK, TOURISMUSDie Erlebniskarte wird auf dem Hightech-Schiff nicht akzeptiert –
Keine Verbindung an das Schweizer Ufer Arbon und Romanshorn geplant
Bregenz / MAINAU. fsf/ Vom 10.Juni bis 28.September gibt es für die Bodensee-Touristen das „Hightech- Feeling“, viermal in der Woche fährt der futuristische Katamaran die Strecke Bregenz-Mainau über Meersburg und dreimal von Lindau über Friedrichshafen nach Konstanz. Als Hauptroute gibt die Pressesprecherin die Strecke Bregenz-Mainau im Juli mit 17 Fahrten mit 930 Passagieren an. Der Katamaran mit Spitzenge-schwindigkeit von 40 KMH fährt in der Saison im Auftrag der Bodensee-Schifffahrtsbetriebe (BSB), wobei diese mit den Technischen Betrieben Friedrichshafen Partner in der „Katamaran-Reederei Bodensee GmbH“ sind. Eine Verbindung zum Schweizer Ufer, nach Arbon oder Romanshorn, ist entgegen der einstigen Regionalplanung nicht vorgesehen.
Die Bodensee-Schiffsbetriebe verkaufen die schnelle Verbindung, 1,5 Stunden von Bregenz zur Blumeninsel Mainau, zu Preisen der Kursschifffahrt plus Zuschlag (5 Euro) gleich 17,80 Euro. Der Trip über den Bodensee kommt zunehmend an. Mit der Kursschifffahrt wäre der Tourist 3,35 Stunden unterwegs, was für Gemächlichkeit steht. Im Prospekt wird mit Ausflugszielen: „Die Blumeninsel Mainau, Konstanz, Pfahlbau-museum..“ geworben, wobei das älteste und größte archäologische Freilichtmuseum Europas, die Pfahlbauten Unteruhldingen, besucht von über 300.000 Touristen im Jahr, nicht angefahren werden.
Krankten die Testfahrten im letzten Jahr auf dem Touristenkurs, gewinnt der Katamaran zunehmend an Fahrt mit steigenden Passagierzahlen. Als Manko gilt, dass die Bodensee-Erlebniskarte (All-Inclusive) auf dem Hightech-Schiff, im Gegensatz zur Kursschifffahrt der Weißen Flotte mit 14 Schiffen, nicht anerkannt wird. Auch ist eine Zuzahlung nicht möglich, was ein Manko ist. Die Fahrt mit begrenzten 180 Sitzplätzen, gegeben über 800 und mehr auf den Touristenschiffen, bleibt damit Luxus. Für die großen Touristenschiffe gibt die BSB für Monat Juli 400.000 Passagiere gleich dem Vorjahr an. Die Zahlen sollen sich gesamt bei 1,3 Millionen Fahrgästen halten.
Bild: Fritjof Schultz-Friese
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