Markgraf von Baden jetzt mit 18 Weinnovizen
16. März 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, OBST ANBAU BODENSEE, PROMISAlle Seminaristen aus der Gastronomie bestanden „Salemer Weinschule“ –
Auszeichnung als beste Weinnase, für beste Weinkarte sowie in Theorie
SALEM / BODENSEE. fsf/ Alle 18 Weinseminaristen haben bei Seiner Königlichen Hoheit dem Markgrafen von Baden in Schloss Salem bestanden und dürfen sich zukünftig Weinnovizen nennen. Zur Auszeichnung tragen sie am Revers die Wein-nadel mit Inschrift „Salemer Weinschule“ wobei sich das „S“ für Salem an einem Weinstock rankt. Drei von ihnen wurden als beste Weinnase, für die beste Weinkarte sowie beste theoretische Prüfung, geehrt. Die Seminaristen kamen aus der Gastro-nomie der nahen Region. Das Ziel war die berufliche Fortbildung. Prinz Bernhard von Baden, der Patron der „Salemer Weinschule“, verteilte die Zeugnisse an die Weinnovizen. Für die Auszeichnung mussten die Seminaristen fünf Tage pauken wobei der sechste Tag für die Prüfung war. Zur Theorie gehörte ein praktischer Teil in der regionalen Gastronomie. Vier hochkarätige Dozenten gaben Unterricht.
Vater der „Salemer Weinschule“ ist der Kaufmännische Betriebsleiter der Markgräflichen Weingüter Sebastian Beemelmans der seit 2006 zuständig für 145 Hektar Weinberge vom Bodensee bis zur Ortenau Seiner Königlichen Hoheit dem Mark-grafen von Baden, dem größten privaten Winzer in Baden, ist. Die Qualifikation ist hochkarätig, der Betriebsleiter ist IHK- geprüfter Weinfachberater. Er gehört zu einen der vier Dozenten der „Salemer Weinschule“. Die Kollegen waren Hans-Günter Martin WFB (HGM), Berater von Gastronomen und Händlern, Walter Esch SOM (WE) „bester badischer Sommelier 2007“ und „Vize- Meister der deutschen Wein-fachberater 2009“ und der Schweizer Hans Blättig von der Firma Weinkonzepte in Luzern, er ist spezialisiert auf die Entwicklung und Umsetzung von Schulungs-programmen für Weinsensorik und leitet auf Mandatsebene die Weiterbildungskurse „Wein“ an der Züricher- Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil.
Als erste Salemer- Weinnase wurde Christine Schulz vom Überlinger „Wein- haus Renker“, Cornelia Dietrich vom „Restaurant-Cafe Kostbar“ für die beste Weinkarte und Angelika Thiel Ortsvorsteherin aus Taisersdorf sowie im Tourismus Salem für die beste theoretische Prüfung ausgezeichnet. Sie erreichten die höchste Punktzahl der Seminaristen.
Die nächste „Salemer Weinschule“ beginnt nach der Bodensee-Weinlese am 8. November. Angesetzt sind wie- der fünf Tage mit Unterrichtsfächer Weinkunde, Sensorik, Verkauf, Weinkunde als Vorbereitung für die Prüfung, Harmonie Weine und Speisen. Der sechste Tag ist für Rollenspiel in der Gastronomie, Prüfung sowie Zeugnisübergabe im Salemer Torkel mit Übergabe durch Sein Königliche Hoheit bestimmt.
Bilder: Fritjof Schultz-Friese
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