Salzburger Krimi- Autor Ellmer lässt Polizei-Hauptmann Huber am Bodensee ermitteln
14. Februar 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, BREGENZ, PROMIS, SchweizVon Beruf Versicherungskaufmann und an Feierabend Traumberuf Schriftsteller -
Nach „Martini“ jetzt „Fastnacht – ein Bodensee-Krimi“ im Rotlichtmilieu und Betrug
SALZBURG / BREGENZ / KONSTANZ. fsf / Pünktlich zur Fasnacht 2010 ist der zweite Roman von Robert Ellmer aus Salzburg mit Titel „Fastnacht – ein Bodensee-Krimi“ erschienen. Er fängt da an wo sein erfolgreiches Erst- lingswerk „Martini“ mit Polizei-Haupt- mann Martin Huber endet, nämlich am Bodensee, in Bregenz. Hierher hat sich der Beamte nach Repressalien durch den Vorgesetzten versetzen lassen. Doch auch hier keine heile Welt. Der 50-jährige Autor Robert Ellmer aus Salzburg ist kein professioneller Schriftsteller, doch ist seine Sprache gelenkig, psychologisch hintergründig bis witzig. Die Kritiker wie ORF be- scheinigen ihm eine große Zukunft. Von Beruf ist Ellmer Versicherungskauf- mann beim größten österreichischen Versicherer der „Vienna Insurance Group“ und arbeitet hier in der Verwal- tung. Die Fälle sind auch hier vielfach äußerst kniffelig und brauchen eine de- tektivische Affinität, geht es doch vielfach um Millionen, die hinterfragt werden müssen. Sie sind für ihn Inspiration für die Romanschreibe am Feierabend, wo er den recht eigen- willigen Polizei-Hauptmann Martin Huber ermittelt lässt.
„Fastnacht“ ist ein blutiger Krimi, der jedoch nicht nur spannend, sondern vor allem auch witzig erzählt wird, wie es etwa der ORF auf der Umschlagseite betont. Ein deutscher Krimikritiker ist der Ansicht, dass der Ermittler Martin Huber durchaus das Zeug dazu hat, irgendwann in einem Zug mit seinen prominentesten Kollegen genannt zu werden. Zum Inhalt: Mit dem Ausgang von “Martini. Ein Salzburger Krimi” hat sich der schrullige Kriminalbeamte Martin Huber einige Probleme mit seinem Salzburger Chef eingehandelt, der ihn mehr denn je unter Druck setzt. Deshalb will er nur noch weg. Außerdem ist er in Salzburg viel zu weit entfernt von seiner
französischen Freundin Édith, einer Beamtin der Kripo Mülhausen, die er bei seinem ersten Fall kennen gelernt hat. Aber Huber hat wieder einmal Glück: Am Bodensee ist eine Stelle frei, nachdem ein Offizier der Gendarmerie-Kriminalabteilung Vorarlberg unter eine Lawine gekommen ist. Frühjahr 1980: Huber bekommt den Posten und wird nach Bregenz versetzt. Vorerst geht es ihm prächtig, hier am Bodensee – die niedrige Kriminalitätsrate, die wunderschönen Sonnenuntergänge, die herrlichen Käsegerichte. “Voradelbärg” ist schön! Auch mit den Alemannen kommt Huber prima zurecht. Aber dann bereiten ihm diese grauslichen Wasserleichen Kopfzerbrechen. Keine Vermisstenmel- dung passt, kein Hinweis auf den Täter ist feststellbar. Die einzige Spur führt in die Rotlichtszene – Huber denkt an einen perversen Serienmörder, ermittelt aber in verschiedene Richtungen. Er bleibt hartnäckig, bis die Ermittler rund um den ganzen Bodensee ausschwärmen: auch in Baden-Württemberg, im Kanton St. Gallen…. Nach erfolglosen Bemühungen bekommen die Kriminalisten von einem skurrilen Typen einen heißen Tipp: Ein Prominenter gerät in ihr Visier. Mitten im Faschingstrubel kommt es direkt am Bodensee zur spannenden Schlussszene. Ausgerechnet am letzten Fastnachtstag!
Die Hobbys des Krimi-Autors Robert Ellmers aus Salzburg sind Literatur, Sport und Qigong. Über letztere altchinesische Kultur von Ausdruckstanz – Bewegungsmeditation mit Aufnahme von Lebens- kraft und Energie hat er im Jahre 2002 ein Fachbuch geschrieben. Die Lieblingsorte des „Meisters“ sind die Côte d’Azur, die Bucht von Grado und der natürlich der gesamte Bodenseeraum wo sein aktueller Roman „Fastnacht – ein Bodensee-Krimi“ spielt. Im Frühjahr will er die Region wieder erwandern und Konstanz ( Aufmacherfoto) besuchen.
Das Buch: “Fastnacht – ein Bodensee-Krimi“ ist im Verlagshaus Hernals mit der ISBN-Nummer 9-783902 744067 erschienen.
Bild: Fritjof Schultz-Friese .
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