Schweizer Musiker Bolli hat Komposition über welterste Kunstgrenze geschrieben
27. August 2010 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, KONSTANZ, KREUZLINGEN, MUSIK, PROMIS, SCHWEIZ, TOURISMUSWelturaufführung am Sonntag auf EU-Außengrenze Deutschland-Schweiz der Städte Konstanz-Kreuzlingen –
Seit drei Jahren 22 acht Meter hohe Tarot- Stelen auf 280 Metern anstatt Grenz-Maschendrahtzaun
KONSTANZ. fsf / Welturaufführung für Kompo- sition welterste Kunstgrenze. Der bekannte Schweizer Komponist und Dirigent Frèdèric Bolli hat zum dreijährigen Bestehen der Tarot- Grenze des bekannten Künstlers Johannes Dörflinger auf der EU-Grenze Deutschland-Schweiz, der Städte Konstanz-Kreuzlingen, eine Kompo-sition für Violine, Oboe und Bassklarinette geschrieben. Am kommenden Sonntag 11 Uhr wird sie öffentlich an der Kunstgrenze aufgeführt. Im April 2007 wurde die welt-erste Kunstgrenze mit 22 acht Meter hohen Tarot- Stelen dem großen Arkana mit deutsch- Schweizer Bundesprominenz eingeweiht. Auf 280 Meter offene Kunst, Skulpturen von Universum bis Magier, wo vordem ein hoher Maschen- drahtzaun die Grenzstädte trennte. Es ist das Lebenswerk des Konstanzer Künstlers Johannes Dörflinger, der sich seit den 70er Jahren mit dem Tarot beschäftigt. Hierbei geht es ihm nicht um eine mystische Deutung, sondern um die Symbolik. Seine Arbeiten vom Granolitho bis Handsiebdruck hängen in internationalen Galerien wie dem Metro-politan- Museum in New York, der Tate-Galerie in London sowie dem Guggenheim-Museum. Es folgten Tarot- Handsiebdrucke auf Karton, die dem international be-kannten Künstler Oskar Schlemmer für das triadische Ballett gewidmet sind. Die weltweit erste Kunstgrenze mit Kosten von 650.000 Euro hat ein deutscher Broker über die „Johannes- Dörflinger- Stiftung“ gesponsert, der in der Schweizer Grenz-stadt Kreuzlingen lebt und arbeitet. Die Stiftung hat die Kunst den Städten Konstanz-Kreuzlingen geschenkt. Der Freundeskreis „Kunstgrenze“, mit Personen aus dem öffentlichen Leben, bemüht sich seit Jahren die welterste Kunstgrenze öffentlich bekannt zu machen.
Sechs Sätze hat der 57-jährige Frédéric Bolli, gebürtiger Schweizer, seit fünf Jahren wohnhaft in Konstanz, über die Kunstgrenze geschrieben. Ein Satz geht an die drei bis fünf Minuten. Die Statik der 22 Tarot- Stelen von Rundungen bis gerade Linien sind für ihn Umsetzung in Noten. Die musikalische Besetzung bei der Welturaufführung „Kunstgrenze“ ist international, an der Violine Menhuin Reimen aus Kons-tanz, an der Oboe Marin Tiner aus Bulgarien und an der Bassklarinette Merkurio Karales aus Griechenland. Und der Maestro der Komposition Frédéric Bolli ist Schweizer. Bekannt ist er in der Bodenseeregion als Dirigent des Frauenchores „dezibella“, hier singen 24 Frauen aller Berufsgruppen in Stimmlage Sopran bis Alt. Frédéric Bolli ist ein Meister des Komponierens. Hat er als 16-jähriger Französische Chansons im Stil des Franzosen Gilbert Becaud geschrieben sind es heute zumeist Klassiker. 16 von ihnen sind jetzt aktuell im Nepomuk-Verlag erschienen. Bei Welturaufführung der Komposition „Kunstgrenze“ wird die bekannte Event-Managerin Claudia Thomm aus Zeiten des mittelalterlichen Tarots lyrische Texte vorlesen. Es soll ein bewusster Kontrast zur Musik sein.
Im Aufmacherfoto oben der Künstler der weltersten Kunst- Tarot- Grenze Johannes Dörflinger (links) sowie der Komponist Frédéric Bolli (rechts).
Bilder;: Fritjof Schultz-Friese
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