Damwild und Sikahirsche noch immer vermisst – es drohen neue Anschläge – 2000 Euro Finderlohn zur Ergreifung der Täter ausgeschrieben
ALLENSBACH / KONSTANZ. fsf/ Die Geschäftsführerin des Wild- und Freizeitparks Allensbach bei Konstanz, Martina Schleith: „Militante Tierschützer haben Anfang März ein Loch von gut zwei Meter in das Gehege von Sikahirschen und Damwild geschnitten und 17 Tiere aus ihrer geschützten Umgebung befreit, drei Hirsche konnten wir im Industriegebiet von Allensbach narkotisieren und zurückführen “. Ende letzter Woche folgte der dritte Anschlag, der vereitelt wurde. Die Tierpfleger konnten zwei Personen in schwarzer Kleidung vertreiben. Für die Ergreifung der Täter hat der Wild- und Freizeitpark einen Finderlohn von 2000.- Euro ausge-schrieben. Die Polizei Konstanz: „Die Umgebung um den Park wird jetzt verstärkt kontrolliert, doch wir können keine lückenlose Beobachtung gewährleisten“. Der Wild- und Freizeitpark wurde 1975 von dem Waldshuter Bauunternehmer Karl Schleith auf 75 Hektar Wald und Wiesen mit 350 Tieren in 12 Arten, vom Braunbär, Bison, Luchs, Wildschweinen, Pferden, Ziegen, Steinadler und Wild gegründet. Er wird jährlich von gut 120.000 Touristen besucht. Die Anlage gilt als naturverbunden und familienfreundlich und wird jährlich vom Veterinäramt und Regierungspräsidium kontrolliert. Die Gehege für Damm- Rotwild und Sikahirsche gelten mit je einem Hektar Auslauf beziehungsweise Weidegründe als großzügig.
Gesamten Artikel lesen:
Zerschneiden militante Tierschützer die Gehege vom Wild- und Freizeitpark Allensbach??