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Pfahlbauten

Beiträge zum Stichwort ‘ Museum ’

Himmelsscheibe von Nebra bis Oktober im ALM Konstanz

9. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Sensationsfund von 1999 gleichbedeutend wie Tutanchamun sowie Steinzeit- Ötzi-

Grabräuber verscherbelten älteste astronomische Darstellungen auf dem Schwarzmarkt-

KONSTANZ / HALLE. fsf/ Im Jahr 1999 war die Himmelsscheibe von Nebra in Sachsen-Anhalt mit weltweit ältester Himmels-Darstellung die Sensation. Für Archäologen gleichbedeutend mit Tutanchamun und Steinzeit- Ötzi. Jetzt ist die Replik mit weiteren Funden aus Mitteldeutschland im Archäologischen Landes-museum in Konstanz (ALM) zu sehen. Angehängt sind weiterhin bedeutende frühbronzezeitliche Grabfunde aus Singen sowie Hilzingen.
Die Bronzescheibe von Nebra wurde von Sondengängern auf dem Mittelberg bei Nebra gefunden und widerrechtlich auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der wertvolle Fund kam in Händen von Hehlern und Händlern bis er 2002 von der Baseler Polizei in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, dem Kultusministerium und dem Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt beschlagnahmt wurde.
Das Alter der Bronzescheibe mit astronomischen Darstellungen wie Mondsichel und dem Siebengestirn (Plejaden) geben die Wissenschaftler auf 1600 v. Chr. an. Die Ausstellung aus der Schatzkammer des Landesmuseums für Vor- und Frühge-schichte Halle, Sachsen-Anhalt, ist bis zum 4. Oktober im ALM Konstanz zu sehen.

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Pfahlbauten Unteruhldingen feiern History- Spektakel mit sieben Ländern

15. Mai 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KUNST UND KULTUR, POLITIK, TOURISMUS

„Steinzeit- Uhldi” trifft auf Alamannen, Kelten, Wikinger, Römer und Ritter

200 Protagonisten leben 10.000 Jahre mit Alltag und Schaukämpfen

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE. fsf/ Am 23. und 24. Mai gibt es bei den Pfahlbauten Unter-uhldingen ein „Come- back” für die SWR- Stein-zeitfamilie Mathes „Das Experiment-Leben wie vor 5000 Jahren”, des weiteres zeigen die Ul- finger Allamannen Schaukämpfe, schla- gen römische Gladia- toren in Rüstung mit Schwert und Netz auf- einander und stoßen die Württemberger Ritter im Turnier hoch zur Rosse die Lanze. An zwei Tagen trifft „Steinzeit- Uhldi” Mathias Krauss, seit 1996 das Markenzeichen der Pfahlbauten Unteruhldingen, auf 200 Protagonisten aus 10.000 Jahre Zeitgeschichte. Es sind Mitarbeiter von acht führenden archäologischen Freilichtmuseen aus Europa von den Lofoten am Polarkreis bis Modena in Italien, die sich im Jahre 2006 zum Europa-Projekt „LiveArch” zusammengeschlossen haben, wobei die Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee mit Gründung 1922 das älteste sowie größte sind. Zu den Höhepunkten gehört die Überfahrt des Experimentalarchäologen Dominique Görlitz mit einem zehn Meter großen Schilfboot von Unteruhldingen zur Mainau. Mit einer größeren Version, der „Abora III.”, einem Nachbau wie vor 14.000 Jahren, machte Görlitz vor zwei Jahren weltweite Schlagzeilen als er von New York zu den Kanaren, entgegensetzt der Tour von Thor Heyerdahl mit der „Kon-Tiki”, segeln wollte und scheiterte. Neben dem gigantischem History- Spektakel, – europaweit einzigartig – , findet in Schloss Maurach eine wissenschaftliche Fachtagung zum Thema „Neuorientierung im Spannungsfeld zwischen Freizeitevent und Bildungsauftrag” statt. Hierzu werden die Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle sowie Simon Blümke von der Europa-Union erwartet.

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Konstanz hat drittes Fasnachtsmuseum in Baden-Württemberg

16. November 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KONSTANZ, NATUR, PROMIS, TOURISMUS

„Initiative Rheintorturm e.V.” hat über 200.000 Euro in Brauchtum investiert -
Helmut Grathwohl und Kollegen feiern das ganze Jahr die Narretei

KONSTANZ. fsf/ Im altem Konstanzer Wehrturm hat nach Bad Dürrheim mit Narrenschopf und Schloss Langenstein mit Narrenmuseum das dritte Fasnachtsmuseum in Baden-Württemberg aufgemacht. Dabei stellen die Konstanzer ausschließlich ihre eigenen 58 Zünfte und Vereine aus, wozu die Blätzlebuben im roten Flickenhäs, die größte und älteste Zunft im schwäbisch-aleman- nischen Raum, gehören. Den gut 800 Jahre alten 35 Meter hohen Wehr- turm, zugehörig der alten Stadtmauer mit früher 26 Türmen, hat die „Initiative Rheintor- turm e. V.” mit über 200.000 Euro restau- riert, wovon an die 40 Prozent Eigenmittel sind. Das Museum mit Aus- stellung von 33 Puppen im Häs befindet sich nach 134 Treppenstufen mit gut 100 qm im dritten Stock. Es ist geplant den Fasnachts- Wehrturm ab nächsten Jahr täglich von April bis Oktober der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Größtes deutsches Schulmuseum in Friedrichshafen platzt aus allen Nähten

17. September 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, HOBBY, TOURISMUS

Reiche Zeppelin-Stadt lässt sich Zeit für Erweiterung an Villa „Riz“ –
Museumsleiter und Sammler Norbert Steinhauser ist vergrätzt und denkt an Nachfolger

FRIEDRICHSHAFEN. fsf/ Der 78-jährige Sammler deutscher Schulgeschichte, der EX- Schul-direktor Norbert Steinhauser, ist vergrätzt über die Stadt Friedrichshafen. Mit seinem Kollegen Prof. Erich Müller- Gaebele, gleichfalls ein passionierter Sammler, hat er 1980 das erste Schul-museum in Baden-Württemberg mit größter Sammlung gegründet. Auf Angebot der Stadt Friedrichshafen zogen sie 1989 in der „Villa Riz“ in exponierter Lage Nähe Bodensee. Hier auf drei Etagen mit 450 qm deutsche Schulgeschichte von der Kloster-zeit, Drittes Reich bis zur Dorfschule der Neuzeit. In drei kompletten Klassenräumen aus der Zeit um 1850 mit russischer Rechenmaschine, aus dem Kaiserreich um 1900 sowie der Weimarer Republik um 1930 wird in „Original-Kulisse“ gepaukt. Über 20.000 Exponate von Schulbüchern, Schulranzen, Schultüten bis Landkarten mit einem Versicherungswert von 1,8 Millionen Euro. Zu den Requisiten prominenter Schüler gehört das Zeugnis von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl sowie die Schulbank des baden-württembergischen Ex-Ministerpräsident Lothar Späth, der als „Cleverle“ deutscher Wirtschaftsgeschichte schreibt. Seit zwei Jahren ist klar, in der Pauker-Villa ist kein Platz mehr für weitere Sammlungen, auch fehlen Räumlichkeiten die deutsche Schulgeschichte informativ weiter zu geben. Von der Stadt wird ein Anbau an die Villa versprochen, doch nichts tut sich. Das Museum wurde seit Gründung von über 900.000 „Nachsitzern“ besucht. An Spitzentagen sind es gut 400 Kinder oder „Gestrige“.

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12-Millionster Besucher bei Pfahlbauten Unteruhldingen

1. August 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Ursula Kiss kam mit Ausflug Ihringer- Landfrauen an Bodensee –
Ältestes Archo- Freilichtmuseum am 1. August 1922 eröffnet

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Der 12-Millionste Besucher der weltbekannten Pfahlbauten am Bodensee, dem ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseums Europas, ist die 67-jährige Ursula Kiss aus Ihringen Kaiserstuhl. Mit Ausflug der Landfrauen, mit 80 Personen, gleich zwei Bussen, kam sie zum Ausflug an den Bodensee. Begrüßt wurde sie vom Leiter der Pfahlbauten Dr. Gunter Schöbel sowie von den Steinzeit-Stars, den 18-jährigen Zwillingen Benedikt und Vinzenz Eninger, die mit Ursula Kiss für ein Gruppenfoto posierten. Als Geschenk bekam sie ein Freiflug mit dem Zeppelin NT über die Mainau sowie Pfahlbauten sowie ein steinzeitliches Feuermachset, bestehend aus einem Pyrit- Stein sowie Zunder.

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Die Alemannen Stars bei 18.Unteruhldinger Pfahlbaufest

28. Juli 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, OBST ANBAU BODENSEE, TOURISMUS

Größtes Archo- Freilichtmuseum setzt auf historische Events-
Jetzt Sommerprogramm für Kids mit Steinzeit „Uhldi“

UNTERUHLDINGEN. fsf/ Mit Schwertern und Speeren schlugen die „Uhllfinger“- Alemannen beim 18. Museumsfest der Pfahlbauten Unteruhldingen am Wochenende aufeinander ein, während die Gruppe „Lebendige Geschichte“ aus Duisburg friedlich auf der Plattform der Bronzezeit Kleider aus Zeiten der Kelten vorstellten. Dazu ge-hörte auch die vermutlich erste Hose, aus Zeit dem fünften und ersten Jahrhundert vor Chr., die ein freundlicher dicklicher „Schlumpf“ mit geknickter Zipfelmütze vortrug. Das Event-Konzept der Pfahlbauten Unteruhldingen, die am 31. Juli gegen 10 Uhr den 12 Millionsten Besucher erwarten, kommt an beziehungsweise ist der Renner. Zum Museumsfest kamen an zwei Tagen an die 5000 Besucher.

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Die Alemannen kommen zum Unteruhldinger Pfahlbaufest

23. Juli 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, GESCHICHTE, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Am 26. und 27. Juli Modenschau mit Kleidern aus der Keltenzeit –
Größtes und ältestes Archä- Museum erwartet 12. Millionsten Besucher

UNTERUHLDINGEN. fsf/ In Kriegsrüstung mit Hausrat sowie Ziegen und Pferden kommen die Alemannen am Samstag und Sonntag zum Unteruhldinger Pfahlbau-Museumsfest. Die „Ulfinger“, benannt nach ihrem Anführer mit alemannischen Namen „Ulfwin“, an-sonsten Stefan Deuble, wurden im Jahre 1999 gegründet und gehen auf die Zeitreise um 400 Jahre nach Chr. zurück. Hier regieren alemannische Kleinkönige wie Chnodomar, Hortarius und Suomar. In der Schlacht um Argentoratum (Straßburg) werden sie vernichtend von Ceasar Julian geschlagen. Doch das römische Reich beginnt zu zerfallen, die große Völkerwanderung setzt ein und die Hunnen beginnen ihre Kriegszüge Richtung Europa. Der „neuzeitliche“ alemannische Stamm der Ulfinger besiedelt die Region zwischen Reutlingen und Freudenstadt. Beim Museumsfest stellt die his-torische Gruppe ihre Waffen vor und führt Theaterstücke nach Gesetzestexten sowie Urteile der „Lex Alamannorum“ aus dem 9. Jhr. sowie dem altdeutschen Hildebrandlied vor. Ein weiteres Highlight beim Museumsfest ist die Gruppe „Lebendige Geschichte“ aus Duisburg, die mit farbenprächtigen Kostümen eine Modenschau aus der Keltenzeit Vorführen. Der Höhepunkt unterdessen wird der 12. Millionste Besucher bei den Pfahlbauten Unteruhldingen sein, dem ältesten und größten archäo-logischen Freilichtmuseum in Europa, der täglich erwartet wird.

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Größtes deutsches Strommuseum in Konstanz

3. Juli 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, KONSTANZ, TECHNIK

EX-Stadtwerke Mitarbeiter Bumler hat Geschichte gesammelt-

Vom Waschbrett, Gasfunzel, Elektromotor bis zur Energielampe

Strom Museum

KONSTANZ. fsf/ Der 66–jährige Ex-Mitarbeiter der Konstanzer Stadtwerke Heinz Bumler hat Stromgeschichte gesammelt, wobei die Sammlung vom Waschbrett, Gas-funzel, Elektromotor bis Energiesparlampe als die größte in Deutschland gilt. Auf gut 160 qm stellt er die technische Entwicklung im Konstanzer Stadtteil Wollmatingen im Umspannwerkwerk Ergatshausen zum Jubiläum „100 Jahre Konstanz unter Strom” aus. Am 9. April 1908 gingen in der Bodensee- Metropole erstmalig die Elektrolam-pen an und lösten die Gasfunzeln auf öffentlichen Plätzen sowie in den Häusern der ehrbaren Bürger ab. Die Konstanzer Zeitung schreibt 1909 gab es in der Stadt bereits 443 Hausanschlüsse mit 7.710 Glühlampen und 1912 bereits 643 Hausanschlüsse mit 14.743 Glühlampen. Über eine Dampfmaschine kam aus der Steckdose der Gleichstrom mit einer Gebrauchsspannung von 2 X 200 Volt, heute sind es 220 Volt.

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