Taisersdorfer Osterbrunnen mit Hunderten Eiern der Schönste
10. April 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, HOBBY, KUNST UND KULTUR, PROMIS, TOURISMUSPädagoge Joos bringt Brauchtum aus der Fränkischen Schweiz an den Bodensee-
Seit 1993 ist die Owinger Teilortgemeinde in „Dotterhausen” umgetauft
OWINGEN / TAISERSDORF. fsf / Im Dialekt heißt Taisersdorf im Bodenseehinterland von Überlingen “Dottersdorf”. Zu Ostern haben die Frauen der Gemeinde, 320 Einwohner, Hochkonjunktur und bemalen für ihren Osterbrunnen Hunderte Eier mit wasserfesten Glasfarben. Der Schwanenwirt hat über den Brunnen ein Drahtgitter für die Eier-Ornamente sowie Schriftzüge gebaut. „Frohe Ostern im Linzgau” heißt es dieses Jahr. Für „O” gleich Ostern sind es 14 Eier. Ideenmacher des Osterbrunnens ist der 74-jährige Dr. Herbert Joos, der das Brauchtum 1993 aus einer einstigen Heimat der Fränkischen Schweiz eingeführt hat. Dieses Jahr sind es für den Brunnen 1250 Eier, wobei der Schmuck mit 300 Hühnereiern angefangen hat. Der Brunnen in Taisersdorf ist mittlerweile zum österlichen Bazillus für andere Gemeinden im Bodenseehinterland geworden, wobei gewetteifert wird wer den schönsten Osterbrunnen hat. Zu Ostern ist der Brunnen Motiv für Hunderte Touristen.
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