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Beiträge zum Stichwort ‘ Sipplingen ’

Sipplinger Fronleichnam-Blumenteppich hat 800 Meter mit vier Stationen

11. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN

Bürgermiliz in preußischer Uniform schießt nach der Wandlung Salut -

Als Dank für die Rettung der gräflichen Familie von Bodman niemals entwaffnet

SIPPLINGEN. fsf/ „Wir in Gottes Hand und Gott in unserer Hand” hieß das Motto der 80. Fronleichnamprozession in Sipplingen am Bodensee mit einem 800 Meter Blumenteppich und vier Stationen. Nach der Wandlung schoss die Bürgermiliz in preußischer Uniform aus Original-Vorderladern aus dem Jahre 1777 Salut. Begleitet wurden sie von dem Bürgerlichen Artillerie- Corp der Freien Reichstadt Überlingen. Die Gruppe wurde im Dezember 2006 nach historischem Vorbild von 1830 neu gegründet.
Der Sipplinger- Blumenteppich gehört neben Hüfingen im Schwarzwald zu den schönsten Prozessionswegen an Fronleichnam, der von Tausenden Touristen besucht wird.

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„Zukunftswerkstatt Sipplinger Steiluferlandschaft“ abgeschlossen

10. Juni 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, NATUR, PROMIS, TOURISMUS

Sielmann-Stiftung, Naturschutz-Fond und Gemeinde finanzieren einigartiges Naturschutzprojekt -

Nach Entbuschung zusätzlich sieben Hektar Weidefläche für Ziegen und Schafe

SIPPLINGEN .fsf / Das Projekt „Zukunftswerkstatt Sipplinger Steiluferlandschaft”, das in Süddeutschland mit Hanglage Bodensee zu den eindruckvollsten Kulturlandschaften gehört, ist abgeschlossen. Die „Heinz-Sielmann-Stiftung sowie Naturschutz- Fond Baden- Württemberg sowie die Gemeinde haben in zwei Jahren über 120.000 Euro in die Entbuschung zum Weideland für Ziegen und Schafe investiert. Seit dem Jahre 2005 engagiert sich die „Heinz-Sielmann-Stiftung”, benannt nach dem bekannten Natur- und Tierfilmer, mit „Biotopverbund- Bodensee”, wozu 100 Maßnahmen auf gut 350 Quadratkilometer gehören. Im Kuratorium der honorigen Stiftung ist der Fürst von Fürstenberg, Prinz Bernhard von Baden, Wilderich Graf von und zu Bodman sowie die Voith-Tochter Dr. Cornelia Hahn, die Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek, der Künstler Bruno Epple sowie die Landräte aus Konstanz Frank Hämmerle und Lothar Wölfle aus Friedrichshafen sowie Kommunalpolitiker und Landschaftsplaner. Den Vorsitz hat Inge Sielmann, die Gattin des verstorbenen Stiftungsgründers Heinz Sielmann.

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Regierungspräsident präsentiert fünfte Jungsteinzeit-Sandale aus dem Bodensee

11. März 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, ARCHÄOLOGIE, KULTURERBE, NATUR, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS, UMWELT, WETTER

Fund genauso wertvoll wie Kleiderstücke von Gletschermann „Ötzi” -

35 Pfahlbausiedlungen in Bodensee-Oberschwaben sollen Weltkulturerbe werden

SIPPLINGEN / STUTTGART fsf / Die archäologischer Sensation aus dem Bodensee vor Sipplingen, eine Flechtsandale Größe 36 aus der Frühsteinzeit, präsentierte der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Seit 1980 taucht vor der Gemeinde Sipplingen in der Flachwasserzone das Landesdenkmalamt mit Taucharchäologie. Auf sechs Hektar sind hier 20 Pfahlbau-Sied- lungsschichten vom En neolithikum bis Bronzezeit (3900 bis 1000 v.Chr.) bekannt. Sie gehören am Bodensee, mit gut 100 bekannten Pfahlbauten zu den fundreichsten und am dichtesten besiedelten Regionen im Alpenvorland. Für den Stuttgarter Politiker, seit Gebietsreform der oberste Chef der Landesdenkmalämter in Baden-Württem- berg, ist der Fund der prähistorischen Sandale gut 2900 v. Chr. gleich wertvoll wie die Kleiderstücke des Gletschermannes Ötzi. Die Pfahlbauforschung beginnt am deutschen Bodensee im Jahre 1856. Zwei Jahre zuvor waren Schweizer am Zürichsee fündig geworden. Entdeckt hatten Hobby-Archäologen den Wert der Frühgeschichte. Jetzt wollen Deutschland und die Schweiz sowie die Länder Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien die Pfahlbausiedlungen gleich dem Taj Mahal und der chinesischen Mauer als Weltkulturerbe eintragen beziehungsweise unter Schutz gestellt haben. Mit der Federführung der Schweiz soll der Antrag zu Ende des Jahres bei der UNESCO in Paris eingebracht werden.

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Sipplingen bekommt drittes Naturbad am Bodenseei

30. Januar 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, NATUR, WASSERTEMPERATUR BODENSEE

Seit 1987 „Das schöne Dorf am See“ –
Mit Bürgermeister Anselm Neher kam der Innovationsschub-

SIPPLINGEN. fsf/ Nach Hagnau und Unteruhldingen bekommt Sipplingen am Überlinger See das dritte Naturbad am Bodensee. Ab der Saison 2008 heißt es „Eintritt frei“. In die Renaturierung des 6000 qm Strandbades aus den 50er Jahren investieren das Land und die Gemeinde über 220.000 Euro. Zwei private Investoren sowie ein Betreiber investieren noch einmal an die 700.000 Euro in eine neue Gastronomie. Mit dem frei zugänglichen Naturbad wurden seit 1989 über 1, 5 Kilometer Ufer, einst eine Betonpromenade, zu einer Flachwasserzone renaturiert. Mit dem Naturbad will Sipplingen, 1987 „Das schöne Dorf am See“ ausgezeichnet, ordentlich im Tourismus punkten.

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