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Beiträge zum Stichwort ‘ Weihnachten ’

An Drei-König kommen in Meersburger-Krippe die verstorbenen Geistlichen dazu

4. Januar 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, MEERSBURG, TOURISMUS

21 angesehene Bürger haben ihre Auferstehung in der Weihnachtszeit -

Im Freiburger Münster betet Erzbischof Robert Zollitsch das Christuskind an.

MEERSBURG.fsf / „Für mich ist kein Platz in der Meersburger Krippe” erklärt der Stadtpfarrer Rudolf Schatz. Zu Dreikönig am 6.Januar werden in der katholischen Kirche die drei verstorbenen Geistlichen der Stadt als die Drei- Heiligen Könige Caspar, Melchior und Baltasar mit Gold, Myrrhe und Weihrauch aufgestellt. Sie beten wie andere Meersburger Bürger das Christuskind an. Vier Holzschnitzer haben seit 1951 die personifizierte Meersburger Krippe mit 21 Figuren in Größe 40 Zentimeter geschnitzt, wobei es sich um angesehene verstorbene Bürger wie Bürgermeister, Ärzte bis Handwerker handelt. Die Idee zu der einzigartigen Krippe mit Meersburger Stadtpanorama kommt von dem ehemaligen Geistlichen Rat Wilhelm Restle (1884-1980), wobei dieser zu Lebzeiten nicht wusste, dass er selber einmal eine Krippenfigur wird. Ähnlich personifizierte Krippen stellt die katholische Kirche in Ellwangen aus sowie jetzt das Freiburger Münster mit Erzbischof Zollitsch, dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, als Hirten.

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Die originellste deutsche Krippe steht in kath. Kirche Meersburg

24. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GESCHICHTE, MEERSBURG

Drei Holzschnitzer verewigen Persönlichkeiten der Stadtgeschichte-
An Drei-König kommen die geistlichen Räte und Kirchenmessemer dazu

MEERSBURG.fsf / 20 ehrenwerte Bürger aus der Bodenseestadt Meersburg sind unsterblich. Die Holzbildhauer J.Ehinger (J.E). „Bertie Brandes (BB) und Peter Früh (P.F) haben sie als 40 Zentimeter große Krippenfiguren geschnitzt, die in der katholischen Stadtkirche das Christuskind im Stall anbeten. Es sind der Bürgermeister Karl Moll (1884-1936) im grauen Anzug mit Amtskette, der Meersburg zum Tourismus erweckte, wobei er von 1919 bis 1936 die Geschicke der Stadt lenkte. Die immer hilfsbereite Vincentius-Schwester Thymia – Emilie Neugart (1910-1990) in hellblauem Ordenskleid mit Haube. Sie war von 1946 bis zur Schließung 1979 im städtischen Krankenhaus tätig. Weiter der Arzt Dr. Fritz Zimmermann (1873-1959) „Arzt und Menschenfreund”. Er war von 1918 bis 1950 Chefarzt am städtischen Krankenhaus . Er galt als großer Wohltäter, war Ehrenbürger der Stadt und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihn hat der Holzschnitzer nach Vorlage in hagerer Gestalt mit Spitzbart geschnitzt. Unvergessen ist die „Bären”- Wirtin Irma Gilowsky-Karrer (1921-1989) mit einem freundlichen Wesen. Sie hat der Künstler mit Schnittblumen in der Hand geschnitzt, wobei diese Zeit ihres Lebens eine wichtige schmückende Rolle gespielt haben. Die anderen Personen in Lindenholz (siehe Info-Blatt) sind Förster, Jäger, Wirte, Polizist, Hirte und andere.

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Größter Schoko-Weihnachtsmann und Konditorjubiläum

23. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, KONSTANZ, TOURISMUS

Konstanzer Konditormeister Reinhard Mayer seit 1984 auf Cafe Bohe -

Feinste Kuchen und Weine in unverändert nostalgischer Einrichtung

KONSTANZ.fsf / 60 Zentimeter groß und 2,5 Kilo schwer ist in der Schoko-Weihnachtsmann von Konditor- meister Reinhard Mayer, von Cafe- Bohe in der Wessenbergstraße in Konstanz. Er dürfte der Größte und wohl auch leckerste in der Stadt sein. Er ist aus bester Schweizer Schoko- lade hergestellt. Im Schaufenster ist der Weihnachtsmann der Hingucker neben feinsten Pralinen und anderen Leckereien. Am 1. Januar 2009 feiert der 50-jährige Konditormeister ein süßes Jubiläum. Seit 1984 ist er auf dem Cafe Bohe das gleichzeitig als Weinstube konzessioniert ist. In der Fasnachtszeit ist die Lokalität mit nostalgischer Einrichtung, – seit 1949 nichts verändert -, eine Hochburg der Narretei. Das Gästebuch weist hoch- karätige Prominenz von Schauspiel bis Politik auf. An den Wänden hängt signiert die gräfliche Familie Bernadotte von der Mainau. Zum „Rosenkönig” Graf Lennart hatte der Konditormeister Reinhard Mayer ein inniges Verhältnis. Der schwedische Graf liebte die Baumkuchen von Cafe Bohe, die zu jedem Frühstück gehörten.

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Revolte auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt

21. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, KONSTANZ, TOURISMUS

Kultgastronom Luigi Pesaro: „Wir wollen einen Weihnachtsbaum!”

Veranstalter wollen im Frühjahr auf der Marktstätte Tanne pflanzen

KONSTANZ. fsf / Mit 137 Aus- stellern auf 6500 Quadrat- metern, von der Marktstätte bis zum Hafen, verkauft sich Kons- tanz als der größte Weihnachts- markt am Bodensee. Dabei hat die Superlative seit drei Jahren einen negativen Beigeschmack. Aus Kostengründen hat die Stadt den gut acht Meter hohen Weih- nachtsbaum gestrichen, statt- dessen gibt es eine Illumination auf der Hauswand. Für die Marktbeschicker, wie den Kons- tanzer Kultgastronomen Luigi Pesaro und Kollegen, ein Sakrileg: „Zu einem deutschen Weihnachtsmarkt gehört eine festliche Tanne”. Weil die Stadt sowie die Veranstalter geizen will Pesaro für die nächste Weih- nachten bei den Budenbetreibern sammeln gehen. Veranstalter sind seit gut 20 Jahren der Konstanzer Kaufmann Heinrich Stracke sowie der Meersburger Schmuckhändler Gerhard Bar- tels. Für nächstes Jahr ver- sprechen sie Besserung und wollen auf der Marktstätte bei der Unterführung im Frühjahr eine Tanne von fünf bis sechs Metern pflanzen, die dann im Jahr gut einen Meter wachsen soll. Gegen weitere Kritik verwahren sie sich, wo- bei sie keinen Nostalgie-Weihnachtsmarkt wie Nürnberg anbieten wollen. Auf die gut 400.000 Besucher in vier Wochen, wovon 30 Prozent Schweizer sind, sind sie stolz und sprechen von Erfolg.

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Bodenseekreis im „Tourismus-Ranking 2008“ der Überflieger mit 4,9 Plus

17. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, TOURISMUS

Zuwachsraten am deutschen Bodensee bei 3,5 Prozent mit 6,251 Millionen Touristen-

Pfahlbauten Unteruhldingen mit über 300.000 Besuchern weiter Spitzenreiter

UNTERUHLDINGEN / BODENSEE.fsf / Überflieger im „Tourismus-Ranking 2008″ ist der Bodenseekreis mit Zuwachsraten von 4,9 Plus Prozenten, wobei das allgemeine Plus am deutschen Bodensee bei 3,5 Prozent mit 6,251 Millionen Übernachtungen liegen. Spitzenreiter sind weiter die weltbekannten Pfahlbauten Unteruhldingen, das größte und älteste archäologische Freilichtmuseum in Europa, mit gut 300.000 Besuchern. Dabei gilt für das Museum der Stein- und Bronzezeit (4500 bis 850 Jahre v.Chr.) das ganze Jahr Saison. Über die Weihnachtstage und im neuen Jahr gibt es eine „Spezial-Führung”, die Termine beziehungsweise Öffnungszeiten sind der 26. und 28. Dezember sowie der 1. und 4. Januar jeweils von 10 bis 16 Uhr.

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Auf Konstanzer Weihnachtsmarkt das Konzil sowie Rheintorturm als Tonkunstwerk

16. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, HOBBY, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, LINDAU, MEERSBURG, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN

Töpferei modelliert über 6000 historische Häuschen für Weihnachten -

47-jähriger Handwerksmeister Dieter Bauer aus Fulda auf zehn Märkten

KONSTANZ / FULDA. fsf/ Auf dem größten Weihnachtsmarkt am Bodensee jobbt die 34-jährige Sylvia Gruber und verkauft Tonhäuschen bekannter deutscher Bauwerke sowie der Schweiz, unter ihnen das Konstanzer Konzil, der Rheintorturm sowie das Molenhäuschen. Die lasierten Häuser sind ganz und gar kein Kitsch sondern kleine Kunstwerke in Minature. Die Nachbauten kommen von der Töpferei Dieter Bauer aus Lauterbach bei Fulda, der zu Weihnachten zehn Märkte von Konstanz, Baden-Baden, Worms bis Oberhausen im Ruhrpott beliefert. Es sind 600 Modelle, wovon 200 Fantasie und 400 historische Vorbilder sind. Für die Weihnachtssaison modelliert der Chef sowie Mitarbeiter an die 6000 Häuser, die reißenden Absatz mit Illuminierung Elektro oder Kerzenlicht sowie als Räucher- und Dufthäuschen finden.

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Gräfin Catharina Bernadotte ist die Lichtheilige „Lucia 2008“

14. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, INSEL MAINAU, MUSIK, PROMIS, TOURISMUS

Schwedisches Brauchtum lebt weiter auf der Bodensee-Touristeninsel-

Mainau erhöht Eintrittspreise ab Saison 2009

MAINAU / BODENSEE.fsf / Die Lichterkrone, die vier Kerzen für Wahrheit, Barmherzigkeit, Liebe und Frieden auf dem Kopf, schritt Gräfin Katharina Bernadotte im weißen Kleid, am schwedischen Feiertag, geheiligt der Santa Lucia, zur Schlosskirche St. Marien auf der Mainau. Im Gefolge ihre Schwester Gräfin Diana und Enkel gleichfalls in weiß. Sie schritten durch ein Spalier von Kindern mit Laternen, die zuvor im Schlosshof Adventslieder gesungen haben. Es sind Schüler der Haupt- und Grundschule Eigeltingen bei Stockach sowie Tengen, die instrumental von den Turmbläsern des Musikvereins Unlingen bei Biberach begleitet wurden. Dirigiert wurden sie von dem Chorleiter Tillmann Heiland, der Musiklehrer am Gymnasium in Esslingen ist sowie Landesvorsitzender der Deutschen Schulmusik ((VDS). Organisiert hatte das traditionelle Lucia-Singen die gemeinnützige Stiftung „Singen mit Kindern”, die im Jahr mehrere Auftritte auf der Mainau haben. Schirmherrin war die im Oktober verstorbene Gräfin Sonja Bernadotte, wobei die Nachfolge jetzt spekulativ an die Tochter Gräfin Bettina Bernadotte gehen soll, die seit letztem Jahr Geschäftsführerin der Touristeninsel ist.

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Letzter Sonntag für Weihnachtstörn mit „St. Nikolaus“ auf dem Bodensee

12. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, FRIEDRICHSHAFEN, KONSTANZ, LINDAU, MOBILITY, TOURISMUS

Kritik: Touristen-Schiffe zu kommerziell- nicht stimmungsvoll dekoriert -

Seit 12 Jahren ist Raimund Waizenegger der heilige Mann an Bord

FRIEDRICHSHAFEN / LINDAU / KONSTANZ. fsf / Noch einmal gehen am kommenden Sonntag die Touristen- Schiffe der Weißen Flotte aus Österreich, Deutsch-land und der Schweiz auf dem Bodensee auf Weihnachts- törn. Zehn Tage später ist dann Heiligabend, die große Bescherung. Der schönste Törn mit Ausflugsschiffen ist von deutscher Seite von Friedrichshafen und Lindau aus. Seit 1985 treffen sich die Schiffe der Anrainer- Länder mit dem “St. Nikolaus” an Bord vor dem schweizerischen Rohrschach und teilen Weihnachtsbotschaften aus. Dabei bilden sie einen Stern, wobei sich die Kapitäne von der Reling gegenseitig mit einer Flasche Sekt beschenken. An Bord der „MS Graf Zeppelin” ist seit 12 Jahren der „St. Nikolaus” Raimund Waizenegger. Seit diesem Jahr ist sein Cousin „Knecht Rupprecht” Benjamin Waizenegger dabei. Nach einem Weihnachtslied sowie weisen Worten aus dem goldenen Buch verschenken sie je Fahrt an die Hundert Pfefferkuchenhäuser, Nüsse und Äpfel. Seit 1977 gehen auf dem Bodensee, jetzt Tradition, die Touristenschiffe auf Weihnachtskurs. Dabei wird zunehmend kritisiert, dass die Schiffe nicht weihnachtlich dekoriert sind. Die Passagiere sind Familien aus Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm. Sie haben die Fahrten bei Busunternehmen als winterliches Highlight mit St. Nikolaus auf dem Bodensee gebucht.

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„König vom Konstanzer Schnetztor“ jetzt Weihnachtsmann

11. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, GESCHICHTE, KONSTANZ, MEDIEN, SOZIALES

- Die „Pythia vom Bodensee” eine Tante und mit Messner auf dem Mount Everest -

- die „Konkubinen” sollen ihn ruiniert und auf die Straße getrieben haben -

KONSTANZ. fsf / Der 64-jährige Konstanzer Clochard Holger Schmidt ist jetzt der Weihnachtsmann, übers Jahr war er der „König vom Schnetztor”, wie ihn die Kinder getauft haben. Im dicken Pelzmantel, die rote Weihnachtsmütze mit aufgesetztem Bello auf dem Kopf, sitzt er zu Bürozeiten von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr im historischen Konstanzer Stadttor Richtung Schweizer Zoll. Hunderte Passanten ziehen täglich an ihm vorbei und werfen einige Cents, Euros oder Franken in die Weihnachtstasse. Er bettelt nicht, man gibt ihm. Es ist sein „Arbeitsplatz”, wobei seine Wohnung, ein Liegeplatz mit Schlafsack, gut zehn Meter entfernt in der Unterführung ist. Holger Schmidt ist ein Aussteiger und Lebensverweigerer, der als Geschäftsmann erfolgreich, aber in Beziehungskisten gescheitert sein will. Schuld sollen für ihn die Frauen, nach seinen Worten die Konkubinen gewesen sein, denen er hörig war, die ihn gnadenlos abgezockt haben sollen. In bester Blütezeit will er mit dem Extrembergsteiger Reinhold Messner bis auf 5500 Metern den Mount Everest bestiegen haben. Die weitere Version ist, dass er mit der „Pythia vom Bodensee”, der international aner- kannten Meinungsforscherin Prof. Dr. Dr. h. c. Elisabeth Noelle- Neumann verwandt ist. Glaubhaft ist, dass er in seiner Münchner Zeit mit dem ermordeten Rudolph Moshammer befreundet gewesen ist, was eine Fotowidmung beweist. Seit fünf Jahren lebt Holger Schmidt auf der „Platte”, wobei ihm Wohnungen und Häuser nachgesagt werden. Sein Weihnachtswunsch: mit einem 29 Euro- Bahn- Ticket zu Weihnachten seine Verflossenen in Frankfurt und München zu besuchen und dann retour an seinen „Arbeitsplatz” im Konstanzer Schnetztor.

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Gandor Bäcker und Schauspieler baut lebensgroße Krippe in Niederburg

9. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, TOURISMUS

Ältester Stadtteil von Konstanz mit 24 Krippenstationen in Geschäften-

Karin Goettlich hat weihnachtliche Tradition in Radolfzell abgekupfert

KONSTANZ. fsf / Die lebensgroße Weihnachtskrippe von Bäcker und Schauspieler Richard Gandor steht mit Maria, Josef und dem Christuskind sowie blöckenden Schafen auf Knopfdruck am Brauhaus Albrecht im Konstanzer Stadtteil Niederburg. Sie ist Teil von 24 Krippenstationen in Geschäften wie „Bauchgefühl” mit einer Wurzelkrippe, bei Kunsthandwerker „Glasart” Roy Braunwarth eine bunt schillernde bleiverglasten mit Ochs und Eselein und bei Friseur „Rias” eine traditionelle. Die Idee einer Krippen- Prozession durch den ältesten Stadtteil von Konstanz, einst Fischer-und Handwerkerhäuser, die bis in das 8.Jahrhundert zurück-gehen, kommt von der Kommunalpolitikerin Karin Göttlich, die zu den Gündungsmitgliedern vom Förder-verein „Niederburg Vital” gehört. Hier geht es um eine Belebung des historischen Stadtteils, der vom Einzelhandel zunehmend stirbt und am „Nabel des Tourismus” hängt, wobei sich die Niederburgler auch hier vom Stadtmarketing sowie von der Tourismus GmbH vernachlässigt fühlen. Ihre Antwort: über das Jahr selber aktiv werden mit Schauspielern, Feuerschluckern, Bänklesängern und Jazz sowie Weinlaube.

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Bodensee-Weihnachten im Maßstab 1:30 im Konstanzer LAGO

7. Dezember 2008 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, GESCHICHTE, HOBBY, INSEL MAINAU, KONSTANZ, KUNST UND KULTUR, MEDIEN, MEERSBURG, PFAHLBAUTEN UNTERUHLDINGEN, PROMIS, TOURISMUS

Verein „Klein-Erzgebirge” hat kulturhistorische Sehenswürdigkeiten in Miniatur gebaut -

Ausstellung mit Schloss Mainau, Kirche Birnau, Meersburg, Napoleon-Museum und andere

KONSTANZ. fsf/ Als weihnachtliches Top-Highlight stellt das Kaufhaus LAGO in Konstanz, besucht von über 20.000 Käufern und Interessenten am Tag, sechs historische Sehenswürdigkeiten aus der Bodensee- Region im Maßstab 1:30 aus. Zu diesen gehört das Schloss Mainau der Grafen Bernadotte, die älteste bewohnte Burg Deutschlands die Meersburg, die Barockkirche Birnau der Zisterzienser-Mönche, das Konzil in Konstanz, wo die Papstsynode von 1414 bis 1418 tagte sowie auf Schwei-zer Seite die Seeburg in Kreuzlingen, heute ein kulinarischer Treff und das Napoleon- Museum Schloss Arenenberg. Professionell gebaut hat die Modelle mit Winterberieselung der Verein „Klein- Erzgebirge” in Oederan mit Dienstleister der „Erzgebirge- Miniaturschau- Oberan GmbH”. Der Verein ist Besitzer des ältesten und größten Modellparks in Deutschland, gelegen zwischen Freiberg und Chemnitz, mit gut 100.000 Besuchern im Jahr. Gezeigt werden auf 17.000 qm 180 Sehens-würdigkeiten aus Sachsen im Maßstab 1:25.

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