Weinseligkeit und düstere Prognosen für 2009 bei Markgräflichen Weinfest
16. August 2009 | Von Fritjof Schultz-Friese | Kategorie: ALLGEMEIN, BOULEVARD, EVENT, GASTRO-FÜHRER BODENSEE, PROMIS, SALEM, TOURISMUS, UMWELTBodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller und Prinz Bernhard eröffneten 22. Weinfest –
Markgraf von Baden nicht mehr größter Privatwinzer sondern Pfälzer mit 155 Hektar
SALEM. fsf / Weinseligkeit beim 22. Markgräflichen Weinfest in Schloss Salem und düstere Prognosen für die Weinlese 2009 durch Hagelschaden im Frühjahr. Überpünktlich eröffneten am Freitag die Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller und Prinz Bernhard von Baden in Schlosshof von Salem das traditionelle Weinfest. Partner der dreitägigen Festes bis Sonntag waren die örtlichen Vereine wie der Musikverein Harmonie- Lippertsreute, der Narrenverein Rickenbach sowie der FC-Rot- Weiß- Salem und „Melusine Rouge“ aus Durbach. Im weißen Zelt bewirtete der Gourmet-Koch Clemens Bader von gleichnamigen Berghotel / Restaurant aus Heiligenberg die Gäste. In Ständen angeboten wurden rund zwei Dutzend Weine aus den markgräflichen Weingütern Jahrgang 2008, wobei zum ersten Mal ein Öko-Wein Müller- Thurgau Lage Birnau- Kirchhalde dabei war. Die Prognose für 2009 sieht unterdessen düster aus, durch Hagel sind im Frühjahr gut 40 Prozent der Reben zerstört worden. In der Ortenau liegt der Schaden bei gut 20 Prozent. Der Kaufmännische Betriebsleiter des Markgräflichen Hauses Sebastian Beemelmans spricht von einem Minusertrag von gut 350.000 Litern gegenüber dem letzten Jahr mit 850.000 Litern Rebensaft. Punktuell muss für den Wein 2009 mit einer Preissteigerung gerechnet werden.
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